Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Zitate, Citations, Quotations

A

about - german
German Quotation of the Day

(E?)(L?) http://german.about.com/library/blzitattag.htm


Anekdote (W3)

Ein "Aperçu" oder ein "Bonmot" einer bekannten Persönlichkeit heißt "Anekdote".

Die "Anekdote" geht zurück auf frz. "anecdote", griech. "anékdota" = "Unveröffentlichtes". Sein erster schriftlicher Einsatz machte die "Anekdote" zu einem "schwarzen Schimmel". Der geschichtsschreiber Prokop benutzte "Anekdote" als Titel eines seiner Werke. - Mit der Veröffentlichung waren die "Anekdoten" schon keine mehr.

Die Anekdote ist französisch (frz. "anecdote"). Die Franzosen haben damit auf das griech. "anékdota" = "Unveröffentlichtes" zurückgegriffen. Der erste Gebrauch als Buchtitel wird dem byzantinischen Geschichtsschreibers Prokop zugeschrieben, der den Begriff genau damit zum "schwarzen Schimmel" machte (das veröffentlichte Unveröffentlichte).

Heute versteht man darunter eine mündlich überlieferte, verkürzte, meist witzige Geschichte über die Aussprüche oder das Verhalten einer bekannten Persönlichkeit, eine soziale Schicht, eine Epoche. Sie charakterisiert einen Zusammenhang kurz und knapp.

Adelung:

Die "Anekdote", plur. die "Anekdoten", Diminutivum das "Anekdötchen", aus dem Franz. "Anecdote", und dieß aus dem Griech. - hier nichtlateinischer Text, siehe Image -, ein geheimer unbekannter Umstand, ingleichen ein kleiner unwichtiger Umstand des Privat-Lebens. Daher der Anekdoten-Jäger, Anekdoten-Fänger, der auf eine unschickliche, oder übertriebene Art nach solchen geheimen und kleinen Umständen haschet.


(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

(griech. "an-ekdoton" = "nicht herausgegeben"). Eine "Anekdote" ist ein mündlich überlieferter und verkürzter Bericht über die Aussprüche oder das Verhalten einer bekannten Persönlichkeit.

Eine "Anekdote" zeichnet sich durch eine prägnante Knappheit aus, mit der Ereignisse pointiert dargestellt und Zusammenhänge blitzartig erleuchtet werden.
Beispiel: Der junge Theodor Fontane hatte sich ein möbliertes Zimmer gemietet. Am ersten Morgen nach dem Frühstück sagte er zu seiner Wirtin: "Wenn das heute früh Kaffee war, dann möchte ich von morgen ab Tee. Wenn es aber Tee war, dann bitte von jetzt ab Kaffee."
(© blueprints Team)


(E6)(L?) http://www.keinverlag.de/gattungen.php
(E?)(L?) http://www.keinverlag.de/definition.php?def=1
(E?)(L?) http://www.parasearch.de/mysteria/x/
(E?)(L?) http://www.parasearch.de/mysteria/x/x1039.htm
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=9&genre=anecdote

Suche nach Genre "Anekdote":


(E5)(L1) http://www.teachsam.de/deutsch/glossar_deu_a.htm#Anekdote
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/proxy.php?file=lido/servlet/Lido_Servlet
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/GWB
Anekdote | Anekdotenjagd | Anekdotenjäger | Anekdotensammler | Anekdotensammlung | Anekdotenschreiber | Anekdotentragen | anekdotenweise

(E1)(L1) http://www.xs4all.nl/~adcs/woordenweb/a/A.htm
ursprünglich "nicht herausgegeben"

Apercu (W3)

Als "Aperçu" wird ein "geistreicher und gut formulierter Einfall" bezeichnet.

"Apercu" kommt aus frz. "aperçu" = "kurzer Überblick", "flüchtiger Blick", frz. "apercevoir" = "wahrnehmen", frz. "percevoir" = "wahrnehmen", lat. "appercipere", "percipere" = dt. "erfassen", "ergreifen", "wahrnehmen". Der Präfix "a-" geht zurück auf lat. "ad" = "(bis) zu", "(bis) nach".

Das lat. "percipere" setzt sich zusammen aus "per-" = "durch", "hindurch" und lat. "capere" = "packen", "fassen", "greifen". Diesem liegt die Wurzel ide. "*kap-" zu Grunde, woraus auch altdt. "haft", dt. "haben" und engl. "have" hervorgingen. Weiterhin findet man engl. "accept", "capture", "capacious", "intercept", "reception".

Auch das "Heft", in dem Schreibblätter zusammengehalten werden und in dem man etwas schriftlich "festhält" geht auf ide. "*kap-" zurück. Und das "Heft, das man in der Hand behält" geht über den Waffengriff (vgl. engl. "haft of an ax") ebenfalls auf ide. "*kap-" zurück. Weiterhin findet man in dieser Wortfamilie dt. "Haft", "Haftung".

(E1)(L1) http://www.alphadictionary.com/goodword/date/2010/01/23
(E1)(L1) http://www.alphadictionary.com/goodword/date/2009/05/16


(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php
(E?)(L?) http://www.kokogiak.com/logolepsy/ow_a.html
(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php
Limericks on aperçu | apercu | aperçus

(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://wordcraft.infopop.cc/Archives/2003-8-Aug.htm
plangent (apercu, aperçu)

(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/1094


Aphotismus (W3)

Der "Aphotismus" ist ein Wortspiel mit "Aphorismus" und "Photo". Es handelt sich um eine Fotografie, die zu einem Aphorismus anregen soll.

(E?)(L?) http://www.wochensprueche.de/kja.htm

...
Aphotismen - die neue literarische Kunstform!
Der bildhafte Aphorismus hat einen Bruder bekommen: Das aphoristische Bild.

Karin Janke, Fotografin und Autorin der Bücher "KinderAugenBlicke" und "KinderMiteinander" verbindet ein denk-erweiterndes Foto mit einem Aphorismus zu einer dichten Einheit.

Das "r" in dem Wort "Aphorismen" wird zum "t". Das neue Wort "Aphotismen" ist entstanden. So macht die Autorin deutlich, welchen Stellenwert das Foto besitzt:

Bei einem echten Aphotismus ist das Bild der Gedankengeber. Es wird nicht einem bestehendem Text hinzugefügt, sondern ist durch sein Motiv der Auslöser für den Aphorismus.
...


(E?)(L?) http://blog.zitante.de/index.php?catid=7&blogid=1

Das Wort "Aphotismen" wurde vom bekannten Journalisten, Verleger und Aphoristiker Peter Hohl kreiert. Seine Begriffsbeschreibung sowie ein paar Beispiele anhand von Bildern und Texten von Karin Janke sind »»hier«« zu sehen.


arcor
Redewendungen die man schon im Mittelalter kannte

(E?)(L?) http://home.arcor.de/glanlaender/buergerhaus/redewendungen.htm
Hier findet man einige Redewendungen erklärt, "die man schon im Mittelalter kannte".

B

Barthel
Der weiß wo der Barthel den Most holt

Als einst in Leipzig, durch gutgehende Geschäfte zur Messezeit, der Most ausging wusste der Wirt "Barthel" Rat, er fuhr zu seinem Bruder, der im nahen Meißen ein Weingut besaß und beschaffte Nachschub. Jemand, der den Durchblick hat weiß heute noch "wo der Barthel den Most holt".

Dazu gibt es allerdings noch eine andere Erklärung: "Most" leitet sich vom hebräischen "maoth" = "Münze" ab (daher stammt übrigens auch unser "Moos"); "Barthel" ist eine Ableitung vom Gaunerwort "barsel" für "Brecheisen". Wer weiß "wo das Brecheisen die Knete holt" ist wahrscheinlich nicht auf Weinverkauf angewiesen.

bauernregeln

(E?)(L1) http://www.bauernregeln.de/
Wetter- und Bauernregeln für jeden Tag

bauernregeln
Bauernregeln

(E?)(L1) http://www.bauernregeln.net/



Bauern waren schon immer besonders abhängig vom Wetter und haben es deshalb genau beobachtet. Dabei fielen ihnen gewisse Regelmäßigkeiten auf, etwa in den Wetterabläufen oder in der Entwicklung von Obst und Getreide.


(E3)(L1) http://www.bauernregeln.net/bauernregeln.html

Bauernregeln nennt man die sich meist auf die Wettervorhersage beziehenden Sprüche des Volksmundes. Meist bei den Kulturnationen vorhanden, fehlen sie auch primitiven Völkern nicht ganz. Bald gereimt, bald ungereimt, sind die Bauernregeln, deren Kenntnis naturgemäß unter der Landbevölkerung am ausgedehntesten ist, teils auf lokale Witterungserscheinungen gegründet, teils als Traditionsgut aus der Antike übernommen. Soweit die Sprüche antikes Gut bergen, sind sie durch Vermittlung der Kirche in Deutschland verbreitet worden; bekanntlich gehörte es schon frühe zu der Tätigkeit der Mönche, Feld- und Gartenbaukultur zu pflegen. Von diesen meist astrologisch beeinflußten Regeln, die vielfach das Ergebnis eingehender meteorologischer Beobachtungen des Altertums enthalten, sind ganz jene andern Sprüche zu trennen, die aus ungeschulter, naiver Naturbeobachtung des deutschen Volkes hervorgegangen sind und in die sich teilweise noch Relikte der deutschen Mythologie gerettet haben. Heute sind beide Richtungen so stark aneinander angeglichen, daß es unmöglich scheint, die Verbreitungsgebiete einzelner Vorstellungen geographisch gegeneinander abzugrenzen.

Die Form dieser, Bauernregeln genannten, Sprüche ist stets ein Bedingungssatz.
Nach den in dem Nebensatz dieser Perioden enthaltenen Bedingungen darf man die Bauernregeln etwa in folgende vier Gruppen gliedern: ...


Bauernregeln | Wetterregeln | Weisheiten | Feiertage | Natur & Pflanzen | Tiere & Vieh | Essen & Trinken | Kirche & Teufel | Lostage | Jan., Feb., Mär., Apr., Mai, Jun., Jul., Aug., Sep., Okt., Nov., Dez. | Jahreszeiten | Monate | 100jähr.Kalender | Eine Fuhre Mist | Bauernwitze | Eisheilige | Schafskälte | Siebenschläfer | Hundstage | Altweibersommer | Wetterkunde | Wetterprognosen | Wetterzeichen | Wolkenbilder | Bauernjahr | Bauernküche

bbaw
Kollokationen im Wörterbuch

(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/
(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/about_de.html

Ausdrücke wie beispielsweise "Aufmerksamkeit zollen", "freie Marktwirtschaft", "gut und gerne", "blinder Passagier", "etwas auf dem Kerbholz haben" oder "sich eins ins Fäustchen lachen" prägen den Wortschatz einer Sprache in hohem Maße und sind so allgegenwärtig, dass sie sowohl für Muttersprachler als auch für Nicht-Muttersprachler unverzichtbar für Sprachverstehen und Sprachverwendung sind. Es handelt sich bei diesen festen Wortverbindungen um in vielerlei Hinsicht verschiedenartige sprachliche Phänomene, die traditionell zum Gegenstand der Phraseologieforschung gehören und aufgrund ihrer besonderen semantischen, syntaktischen und distributiven Eigenschaften hohe Anforderungen an linguistische Beschreibung und lexikografische Kodifizierung stellen.

Das durch den Wolfgang-Paul-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderte Projekt „Kollokationen im Wörterbuch“ unter Leitung der Preisträgerin Christiane Fellbaum konzentrierte sich auf einen ausgewählten Bereich im weiten Spektrum der festen Wendungen, auf Verb-Nomen-Verbindungen idiomatischen Charakters, wie es z.B. "eins hinter die Löffel bekommen" oder "etwas auf die hohe Kante legen" sind. Die komplexe semantische und syntaktische Analyse einer möglichst großen Anzahl deutscher Verb-Nomen-Idiome sowie ihre lexikografische Erfassung waren das Ziel des Projekts.

Die Untersuchung wurde grundlegend gestützt durch moderne computerlexikografische Arbeitsmethoden. Die empirische Basis der Analysen bildete das DWDS, ein repräsentatives und linguistisch aufbereitetes elektronisches Korpus aus Texten des gesamten 20. Jahrhunderts, das an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unter Leitung von Wolfgang Klein und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Sozialwissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erstellt wurde und das mit der digitalisierten Version des Wörterbuchs der deutschen Gegenwartssprache von Ruth Klappenbach und Wolfgang Steinitz (Berlin 1961–1977) verknüpft ist.

Darüber hinaus waren Vergleiche mit anderen Sprachen vorgesehen, z.B. mit dem Englischen ("British National Corpus" - "BNC"), dem Spanischen ("Corpus de Referencia del Español Actual" - "CREA") und dem Neugriechischen ("Hellenic National Corpus" - "HNC").

Bei dem Vorhaben handelte es sich um Grundlagenforschung, von der ohne Zweifel Phraseologie, Lexikografie, Computerlinguistik, Theorie und Praxis des Übersetzens oder auch der Fremdsprachenunterricht - um nur einige Bereiche zu nennen - profitieren werden.


(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/idioms.html
26.03.2008:


„Nennformen“ aller bearbeiteten Idiome / „Canonical forms“ of the analysed idioms
Nennform | weitere Angaben | Belege | Semantik | Struktur | Morphosyntax | Transformationen




Blatt
kein Blatt vor den Mund nehmen



blueprints
Redewendungen
Zitate

(E?)(L?) http://www.blueprints.de/zitate

Gute Zitate sind die Weisheit eines ganzen Buches in einem Satz!

Wir haben uns bei der Auswahl der Zitate bewusst auf eine kleine Auswahl von guten Zitaten beschränkt, die zu den Themen unserer Seite passen. Wir hoffen, die Zitate inspirieren, motivieren oder trösten Sie. Je nach dem, warum Sie hier sind.

Ausdauer und Geduld ( 19 Beiträge ) Einstellung und Verhalten ( 70 Beiträge ) Freundschaft ( 16 Beiträge ) Gehirn und Gedächtnis ( 12 Beiträge ) Geldanlage ( 11 Beiträge ) Kommunikation ( 38 Beiträge ) Kreativität ( 15 Beiträge ) Lernen lernen ( 19 Beiträge ) Menschen führen ( 18 Beiträge ) Menschenkenntnis ( 19 Beiträge ) Reden halten ( 10 Beiträge ) Ruhe und Entspannung ( 30 Beiträge ) Selbstmanagement ( 34 Beiträge ) Tipps großer Denker ( 73 Beiträge ) Wert des Lesens ( 25 Beiträge ) Wort und Tat ( 23 Beiträge ) Worte und Wortschatz ( 17 Beiträge ) Ziele ( 47 Beiträge )


Bonmot (W3)

Ein "Bonmot" ist vergleichbar mit dem "Aperçu", dem "geistreicher Einfall" und bedeutet wörtlich frz. "Bonmot" = "gutes Wort".

(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php
(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php?lexID=b&lID=5&page=detail&xanarioID=9d525d7cffe99fceaf243c238f492971
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/

Das Wort "Bonmot" kommt aus dem Französischen ("bon mot" = "gutes Wort") und bedeutet soviel wie "eine geistreiche Wendung" bzw. "ein geistreicher Ausspruch". Diese geistreiche, treffende bzw. witzige Wendung bezieht sich entweder auf einen individuellen Fall oder ist eine allgemeine Lebensweisheit.


(E?)(L1) http://www.fremdwoerter.de/
(E5)(L1) http://www.teachsam.de/deutsch/glossar_deu.htm
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Bonmotautomat

Erstellt: 2010-03

br-online
Redensarten

(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen/bildung/redensarten-DID1239118655746/index.xml
(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen/bildung/redensarten-DID1239118655746/redensarten-redewendungen-uebersicht-ID1241437127085.xml

Redensarten: Da wird der Hund in der Pfanne verrückt
Eigentlich sind Hunde doch die besten Freunde der Menschen. Aber in der Sprache haben sie es nicht leicht: Man kommt auf den Hund, ist ein Lumpenhund, und Hunde sind entweder dick, blöd, scharf, alt oder falsch. Das ist in der Tat zum Verrücktwerden - aber warum ausgerechnet in der Pfanne? [mehr]

Im Überblick - Weitere Themen:


(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/deutsch/redensarten/

Dem Fass die Krone ins Gesicht... Woher kommen Redensarten?

Die Quellen unserer Sprichwörter und Redensarten sind vielfältig und bisweilen auch rätselhaft. Sie entstammen überwiegend dem natürlichen Umfeld des Volksmunds und geben daher wichtiges Zeugnis von den Lebensumständen einer bestimmten Zeit. Hatte man dereinst oft dem Alltag die Bilder entnommen ("jemandem nicht das Wasser reichen können"), so müssen heute Technik ("eine Schraube locker haben") oder Sport ("ein Eigentor schießen") herhalten. Aber die alten sprichwörtlichen Redewendungen verschwinden nicht einfach, obwohl wir ihre Bilder teilweise schon längst nicht mehr verstehen. Dichter zitieren sie, parodieren sie, und der Volksmund tut das Seinige dazu. Es entstehen so genannte Antisprichwörter, oft als kurzlebige Graffitis oder Sprüche. Und noch heute sollen Sprichwörter kurz und einprägsam eine Lebensweisheit vermitteln und mit wenigen Worten sagen, was jeder versteht.


Buch
ein Buch aufschlagen (W3)

Die (Buchen)-Holzdeckel wurden, um die wertvollen Seiten zu schützen, und wohl auch zu pressen, mit einem breiten Metallhaken zusammengehalten. Man legte das Buch drückte auf den Deckel und klappte den Haken beiseite... schlug man aber einfach auf den Deckel, sprang der Bügel meist von allein auf... deshalb "schlägt" man noch heute Bücher auf.

C

D

Dachdecker
das kannst du halten wie ein Dachdecker

Kommt daher, weil zur Jahrhundertwende die Dachdecker nicht kontrollierbar waren, da keiner der Bauherren den Mut hatte, aufs Dach zu klettern um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist.

daszitat
Bauernregeln, Sprichwörter, Werbeslogans

(E?)(L?) http://www.daszitat.de/

Willkommen zu einer Sammlung von Zitaten, Sinnsprüchen, Weisheiten, Bauernregeln und Werbeslogans.
Verfeinern Sie Ihre Briefe oder Aufsätze mit einem treffenden Zitat.
Verblüffen Sie Ihr Gegenüber mit einer Weisheit oder einem Sinnspruch.
Zeigen Sie durch die Anwendung einer Bauernregel, dass Sie mit der Zeit gehen.

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(E?)(L?) http://muster.daszitat.de/autoren/




dierk-schulze
Zitate zu Wissensmanagement

(E?)(L?) http://www.dierk-schulze.de/wm/zitate/zitate.html
Dierk Schulzes Zitate zum Thema Wissensmanagement
Beim Schreiben einer Diplomarbeit gefundene Zitate in verschiedenen Sprachen.

Distichon (W3)

Ein "Distichon" ist ein "Zweizeiler mit einer Pointe". Das "Distichon" setzt sich zusammen aus griech. "dis" = "doppelt" und griech. "stichos" = "Vers".

Ein "Chronodistichon" ist ein "Distichon" in dem eine Jahreszahl verschlüsselt ist.

(E?)(L?) http://www.dwds.de/?kompakt=1&sh=1&qu=Distichon
(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=chronodistichon
Limericks on "chronodistichon"


A "chronogram" is a bit of text with a date (such as MMVII = 2007) somehow encoded into it.
...


(E2)(L1) http://www.pompeion.de/pompeion.htm
(E?)(L?) http://www.textlog.de/36335.html
Karl Kraus: Distichon der Geschlechter

(E3)(L1) http://www.textlog.de/2467.html
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/GWB


dradio
Essigs Essenzen
Redensarten
Was Sie schon immer über die Herkunft von Redensarten wissen wollten

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/

Welche kuriosen Geschichten stecken hinter den Redewendungen und Sprichwörtern, die wir täglich verwenden? Wenn es um die Herkunft unserer Sprachbilder geht, verstehen wir meist nur Bahnhof, haben Tomaten auf den Augen oder stehen total auf dem Schlauch.

Der Literaturwissenschaftler, Historiker und Autor des Buches "Wie die Kuh aufs Eis kam. Wundersames aus der Welt der Worte" Dr. Rolf-Bernhard Essig schafft auf amüsante Weise Abhilfe: Jeden Freitag um 11:07 Uhr im Radiofeuilleton beantwortet er Fragen von Hörerinnen und Hörern rund um Kuhhäute, Deadlines. Live und kostenfrei aus dem deutschen Festnetz unter der Telefonnummer 0800-22542254 oder per E-Mail unter forum@dradio.de.


Auf der rechten Seite findet man unter "AUDIO ON DEMAND"
Beiträge zum Nachhören
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Radio zum Mitnehmen
Podcast: Sendungen
Podcast: Themen für diesen Beitrag
"Essigs Essenz" - Was sie schon immer über die Herkunft von Redensarten wissen w.
MP3, Flash
Sendezeit: 01.02.2008 11:09
Anscheinend wurde die Sendereihe Ende 2008 eingestellt.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/893960/

SENDUNG VOM 19.12.2008
Freunde in der Not gehen 1000 auf ein Lot …
Kuriose Geschichten zu Redewendungen und Sprichwörtern
Freunde in der Not gehen 1000 auf ein Lot, Sich nicht lumpen lassen, Die Beine in die Hand nehmen, Eselsohren machen, In die Binsen gehen u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/890349/

SENDUNG VOM 12.12.2008
Die Spendierhosen anhaben …
Diesmal geht es um die Redensarten: Die Spendierhosen anhaben, unchristliche Uhrzeit, Trübsal blasen, In Bausch und Bogen, Auf den letzten Drücker u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/883299/

SENDUNG VOM 05.12.2008
Das passt wie die Faust aufs Auge …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das passt wie die Faust aufs Auge, Pikiert sein, An jemandes Stuhl sägen, Sich auf seine vier Buchstaben setzen, Ich lach mir nen Ast u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/879540/

SENDUNG VOM 21.11.2008
Die Flinte ins Korn werfen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Die Flinte ins Korn werfen, Honig um den Bart schmieren, Dann ist Holland in Not, Etwas auf dem Kerbholz haben, Etwas ist nagelneu u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/875846/

SENDUNG VOM 14.11.2008
Matsch am Paddel haben …
Diesmal geht es um die Redensarten: Matsch am Paddel haben, Sein blaues Wunder erleben, Eine Stippvisite machen, Da beißt die Maus keinen Faden ab u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/872588/

Sendung vom 07.11.2008
Etwas auf die leichte Schulter nehmen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Etwas auf die leichte Schulter nehmen, Bei jemandem einen Stein im Brett haben, Wes Brot ich ess', des Lied ich sing, Mein Name ist Hase, Jemanden von Pontius zu Pilatus schicken u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/868862/

Sendung vom 31.10.2008
Ein Kesseltreiben veranstalten …
Diesmal geht es um die Redensarten: Ein Kesseltreiben veranstalten, Ein Brett vor dem Kopf haben, Mit allen Wassern gewaschen sein, Mit jemandem etwas am Hut haben, Da hast du mit Zitronen gehandelt u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/865472/

Sendung vom 24.10.2008
Tagaus, tagein ...
Diesmal geht es um die Redensarten: Tagaus, tagein, Das ist nur ein Klacks mit der Wichsbürste, Der blinde Passagier, Darauf kannst du Gift nehmen, Dem schlechten Geld kein gutes hinterherwerfen u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/862002/

Sendung vom 17.10.2008
Das kommt mir spanisch vor …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das kommt mir spanisch vor, Jemand ist eine Koryphäe, Es regnet Schusterjungen, Ach du meine feldgraue Schnauze u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/858685/

Sendung vom 10.10.2008
Eine Nacht-und-Nebel-Aktion ...
Diesmal geht es um die Redensarten: Eine Nacht-und-Nebel-Aktion, Etwas berappen, Wie der Lump am Stecken tanzen, Der springende Punkt u.a.


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/852342/

Sendung vom 26.09.2008
Das ist unter aller Kanone …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das ist unter aller Kanone, Da kriegst die Motten, Nun häng dir mal keinen Wunderbeutel um, 19-Zoll-Gespräche führen u.a.


(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/849182/
SENDUNG VOM 19.09.2008
Ich bin doch nicht dein Leo …
Kuriose Geschichten zu Redewendungen und Sprichwörtern
Diesmal geht es um die Redensarten: Ich bin doch nicht dein Leo | Das ist nur eine Luftnummer | Federn in die Luft blasen | Klappe zu, Affe tot | Keinen Deut | Flöten gegangen | So schnell schießen die Preußen nicht

(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/845925/
SENDUNG VOM 12.09.2008
Das Zeitliche segnen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das Zeitliche segnen | Wahre Ehen werden im Himmel geschlossen | Es ist unter dem Hund | Jemanden auf die Schippe nehmen | Sich freuen wie ein Stint | Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? | Die Polizei dein Freund und Helfer | Ich bin doch kein Bremer (ich lass mir die Arbeit nicht aus der Hand nehmen)

(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/842707/
SENDUNG VOM 05.09.2008
Durch den Wind sein ...
Diesmal geht es um die Redensarten: Durch den Wind sein | Jemanden nicht das Wasser reichen können | Mit dem ist nicht gut Kirschen essen | Jemand sitzt da wie der Aff auf dem Schleifstein | Das ist eine polnische Wirtschaft | Aus einem verzagten Arsch kommt niemals ein fröhlicher Furz | Stein und Bein schwören | Knast haben | Ach du grüne Neune! | Der Teufel ist ein Eichhörnchen | Da brat mir einer nen Storch

(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/839175/
SENDUNG VOM 29.08.2008
Jemandem die Würmer aus der Nase ziehen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Jemandem die Würmer aus der Nase | Jemandem Hörner aufsetzen | Den Stier bei den Hörnern packen | Vom Regen in die Traufe kommen | Aus dem Quark kommen | Über einen Kamm scheren | Wie der Ochs vorm Berg stehen | Jemand ist ein Prügelknabe | Sein(en) Mantel / Mäntelchen in den Wind hängen /die Fahne nach dem Wind drehen | Jemand scharwenzelt herum | Etwas steht Spitz auf Knopf

(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/835709/
SENDUNG VOM 22.08.2008
Jemand ist ein Rädelsführer …
Diesmal geht es um die Redensarten: Jemand ist ein Rädelsführer | Jemandem eine Ohrfeige geben | Die Ohren steif halten | Dreimal ist Bremer Recht | Jemanden ins Bockshorn jagen | Da warst du noch in Abrahams Wurstkessel | Du kriegst heut Hasenbrot | Etwas ist faul im Staate Dänemark | Jemandem ein X für ein U vormachen

(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/832115/
SENDUNG VOM 15.08.2008
Jemanden übers Ohr hauen ...
Diesmal geht es um die Redensarten: Jemanden übers Ohr hauen | Fisimatenten machen | Jeder hat ein totes Pferd | Den Bock zum Gärtner machen | Dastehen wie ein Ölgötze | Sich einen auf die Lampe gießen | Jemanden an den Kanthaken nehmen | Klimmzüge am Brotkasten machen | Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen | Der Kelch geht an uns vorbei | Weisheit mit dem Löffel zu sich nehmen / "die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben | Maulaffen feilhalten

(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/828909/
Sendung vom 08.08.2008
Schmetterlinge im Bauch haben
Diesmal geht es um die Redensarten: Liebe und Ringe sind endlose Dinge; Schmetterlinge im Bauch haben; Jemandem die Leviten lesen; Mal den Teufel nicht an die Wand | Der König ist tot | es lebe der König | !etwas verballhornen | etwas ist hanebüchen / hanebüchener Unsinn | etwas fuchst einen

(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/825491/
Sendung vom 01.08.2008
Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht…
Diesmal geht es um die Redensarten: Hundstage; aus dem dicken B sein; Gottes Mühlen mahlen langsam | aber gerecht Auf der Brennsuppe dahergeschwommen | Aus dem dicken B sein | Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht | Auf einen Ritt | Das kann kein Schwein lesen | Durch die Lappen gegangen | Zieh Leine | Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf | Es regnet junge Hunde | Etwas aus dem Effeff können; etwas aus dem ff beherrschen | Klappe zu - Affe tot | Das kommt mir Spanisch vor; etwas kommt mir spanisch vor | Ich verstehe nur Bahnhof; nur Bahnhof verstehen | Das Kind mit dem Bade ausschütten | Das ist mein Kiez; in unserem Kiez

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/822007/
25.07.2008
Schwedische Gardinen ...
Kuriose Geschichten zu Redewendungen und Sprichwörtern
Diesmal geht es um die Redensarten: Blech reden | einen Spleen haben | die Nase läuft bis Potsdam | schwedische Gardinen

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/818721/
18.07.2008
Die Tücke des Objekts ...
Kuriose Geschichten zu Redewendungen und Sprichwörtern
Diesmal geht es um die Redensarten: Es ist finster wie im Bärenarsch | die Tücke des Objekts | auf Krawall gebürstet sein | es klappt wie am Schnürchen u. a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/815260/
11.07.2008
Das ist Jacke wie Hose …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das ist Jacke wie Hose | Nicht viel Federlesens machen | Freunde der Nachvertonung | Jemandem auf den Wecker fallen | Keinen Hehl daraus machen u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/811420/
04.07.2008
Mal richtig auf den Müll hauen
Diesmal geht es um die Redensarten: "ein Bäuerchen machen" | "mal richtig auf den Müll hauen" | "um des Kaisers Bart streiten" u. a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/804372/
20.06.2008
Lügen haben kurze Beine …
Diesmal geht es um die Redensarten: Lügen haben kurze Beine | Die Milch der frommen Denkart | Toi, toi, toi | Blauer Montag | Amok laufen | Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/800945/
13.06.2008
Einen Affenzahn draufhaben …
Diesmal geht es um die Redensarten: Einen Affenzahn draufhaben | Sich benehmen, wie Graf Koks von der Gasanstalt | Das ist ein echter Kotzbrocken | Jemanden hinwünschen, wo der Pfeffer wächst u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/797278/
06.06.2008
Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? …
Diesmal geht es um die Redensarten: Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? | Wie ein geölter Blitz | Wie der Herr, so's Gescherr | Das ist mir zu vigelinsch | Immer der Nase nach | Zur Salzsäule erstarren u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/793496/
30.05.2008
Ins Fettnäpfchen treten …
Diesmal geht es um die Redensarten: Ins Fettnäpfchen treten | Mit allem Pipapo | Ich kenne doch meine Pappenheimer | Das ist mir Boogie | Eine ruhige Kugel schieben u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/789644/
23.05.2008
In Wolkenkuckucksheim leben ...
Diesmal geht es um die Redensarten: In Wolkenkuckucksheim leben | Herein, wenn's kein Schneider ist | Jemanden über den grünen Klee loben | Muffensausen haben | Mein lieber Freund und Kupferstecher | Das kommt nicht in die Tüte u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/786107/
16.05.2008
Die Arschkarte ziehen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Die Arschkarte ziehen | Jemanden ins Abseits stellen | Jemandem eine Steilvorlage geben | Butter bei die Fische geben | Aus die Maus | Nichts für ungut u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/782972/
09.05.2008
Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus …
Diesmal geht es um die Redensarten: Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus | Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist | Der frühe Vogel fängt den Wurm Du hast nen Vogel! u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/779204/
02.05.2008
Auf der Hut sein …
Diesmal geht es um die Redensarten: Auf der Hut sein | Etwas auf dem Kasten haben | Der versteht davon soviel wie das Nilpferd vom Filetstricken | Am Esel ins Theater reiten | Aussehen wie die alte Fasnacht u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/776006/
25.04.2008
Das ist ja ein Tohuwabohu …
Diesmal geht es um die Redensarten: Auf dem Holzweg sein | Sich aus dem Staub machen | Himmel, Arsch und Zwirn | Das geht mir über die Hutschnur u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/772327/
18.04.2008
Etwas ist in trockenen Tüchern …
Diesmal geht es um die Redensarten: Du kriegst gleichen einen auf die Zwölf | Etwas brennt unter den Nägeln | Alles paletti | In die Klapsmühle kommen u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/768440/
11.04.2008
Etwas unter Dach und Fach bringen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Jemandem zeigen, was 'ne Harke ist | Jemanden über den grünen Klee loben | Arm wie eine Kirchenmaus sein | Wider den Stachel löcken | Einen an der Klatsche haben | Ein Bauernopfer bringen u.a.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/764576/
04.04.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: Das ist für die Katz | da schlag doch gleich einer den Ofen ein | du treulose Tomate | die Kirche im Dorf lassen | einen Reibach machen und das ist (nur) 08/15.

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/760863/

28.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Ab nach Kassel" | "Jemanden auf die Palme bringen" | "Nu mach mal halblang" | "Mit fliegenden (wehenden) Fahnen" | "Von der Hand in den Mund leben" | "Das schlägt dem Fass den Boden aus" | "Es ist höchste Eisenbahn" | "Die Kurve kratzen" | "Auf den Mund gefallen sein" | "Was ist denn das hier für ein Saftladen" | "Senf macht blöd" | "Einen Mordsspaß (-gaudi) haben"


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/757994/

21.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Etwas geht mir am Popo/Arsch vorbei" | "Mein Name ist Hase" | "Auf den Hund kommen" | "Schindluder mit jemandem treiben" | "Da wird der Hund in der Pfanne verrückt" | "Da hängt der Haussegen schief" | "Jemandem drei Kreuze wünschen/hinterherwerfen/hinter jemandem drei Kreuze machen" | "Es sieht aus wie in Kötzschenbroda auf dem Bahnhof" | "Aus dem Mustopf zu kommen" | "Mein Freund und Kupferstecher" | "Pustekuchen"


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/754382/

14.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Das ist, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt" | "Des heiligen römischen Reiches Streusandbüchse" | "Jemand ist ein falscher Fünfziger / Fuffzijer" | "Behämmert sein, bekloppt sein, aber beschlagen sein" | "Eine Gardinenpredigt halten, a curtain lecture" | "Etwas ist nicht ganz koscher" | "Auf den Busch klopfen" | "Mein lieber Herr Gesangverein" | "Etwas ist hanebüchen / hanebüchener Unsinn" | "Jemand ist ein falscher Fünfziger" | "Bekloppt sein" | "Etwas kommt mir spanisch vor" | "Kreide gefressen haben" | "Die Faxen dicke haben" | "Nicht alle Tassen im Schrank haben"


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752095/

07.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Mein lieber Scholli" | "Hals- und Beinbruch" | "Jemanden durch den Kakao ziehen" | "Mit dem Klammerbeutel gepudert sein" | "Hals- und Beinbruch!" | "Die Bretter, die die Welt bedeuten" | "Für jemanden die Hand ins Feuer legen" | "Mit dem nassen Lappen erschlagen" | "Holla(,) die Waldfee!" | "Oculi, da kommen sie!" | "Kräftig und deftig" | "Anhaltend gutes Wetter" | "Das langt dicke" | "Jemand gibt an wie eine Tüte Mücken" | "Jemandem einen Tort antun" | "Das Gras wachsen hören"


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752109/

29.02.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Eine Spritztour machen" | "Ein Brett vor dem Kopf haben" | "nur Bahnhof verstehen" | "Das kannste halten wie ein Dachdecker" | "Jemand ist ein schräger Vogel" | "Jemanden ins Bockshorn jagen" | "Mutterseelenallein" | "Jemanden über den Löffel balbieren / barbieren" | "Die Poleposition einnehmen" | "Keine Puse Ratze habe" | "Ente oder Trente"


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752108/

22.02.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Was hast du denn da für einen Schinken hängen" | "Politik ist eine Hure" | "Der Teufel ist ein Eichhörnchen" | "Etwas aus dem Ärmel schütteln" | "Umgekehrt wird ein Schuh daraus" | "Es zieht wie Hechtsuppe" | "Jemandem die Leviten lesen" | "Jemand stinkt wie ein Wiedehopf"


(E?)(L?) http://www.schuressig.de/


du.shuttle
Irrgarten mit Zitaten

(E?)(L?) http://www.du.shuttle.de/autorenverlag/laby/


dw-world
Redewendungen

(E?)(L?) http://newsletter.dw-world.de/re?l=1hl8jgIf6smviI2

Kommt nicht in die Tüte!
Nützliche Minidialoge | wichtige Redewendungen | kommunikative Formeln der Alltagssprache (Übersichten und Aufgaben) finden Sie im Quasselbuch.


E

F

Federn
sich mit fremden Federn schmücken (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/f.php
(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
Die Redensart geht auf die Fabel des Phaedrus (1,3) von der Krähe zurück, die sich mit Pfauenfedern schmückte.

Lessings Fassung der Fabel "Die Pfauen und die Krähe" lautet:
Eine stolze Krähe schmückte sich mit den ausgefallenen Federn der farbigen Pfaue und mischte sich kühn, als sie genug geschmückt zu sein glaubte, unter diese glänzenden Vögel der Juno. Sie ward erkannt, und schnell fielen die Pfaue mit scharfen Schnäbeln auf sie, ihr den betrügerischen Putz auszureißen. - "Lasset nach!" schrie sie endlich, "ihr habt nun alle das Eurige wieder". Doch die Pfaue, welche einige von den eignen glänzenden Schwingfedern der Krähe bemerkt hatten, versetzten: "Schweig, armselige Närrin; auch diese können nicht dein sein!"
Wenn jemand sich die Verdienste anderer zu eigen macht bzw. jemand sich mit den Verdiensten anderer brüstet, dann "schmückt er sich mit fremden Federn".
(© blueprints Team)

Fettnäpfchen
ins Fettnäpfchen treten (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die Wendung nimmt darauf Bezug, dass früher in Bauernhäusern für die Eintretenden ein Topf mit Stiefelfett stand, damit man gleich die nassen Stiefel einreiben konnte. Wenn nun versehentlich jemand in den Topf mit dem Fett trat und Flecken auf den Dielen machte, verärgerte er die Hausfrau.
Wenn wir heute "ins Fettnäpfchen treten", dann haben wir es uns durch Ungeschicklichkeit oder durch eine unbedachtsame Äußerung mit jemandem verdorben bzw. seinen Unwillen erregt.
(© blueprints Team)

filmzitate

(E?)(L1) http://www.filmzitate.org/
einer der größten deutschen Filmzitate-Seiten! Hier gibt es all das, nach dem die Menschheit schon immer gesucht hat: unzählige Filmzitate ;). Und es werden immer mehr...
25.000 Textstellen aus 1.500 Filmen
Hier kann man nach der Herkunft von Filmzitaten suchen.

(Dies ist zwar keine Etymologie aber manche Filmzitate sind durchaus in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen, ohne dass man weiss, woher sie kommen.)

Filmzitate raten

(E?)(L?) http://www.filmzitateraten.de/
die Seite für Filmfreaks und solche die es werden wollen
täglich ein neues Filmzitat;

Floskel (W3)

Die "Floskel" geht zurück auf lat. "flosculus" = "Blümchen" und bedeutet also "Redeblume" und "blumige Rede". Obwohl "Blumen" unser Leben verschönern wurde die "Floskel" - "durch die Blume gesagt" - zur Bezeichnung für eine "leere Redewendung", "schön, aber nichtssagend". Es handelt sich also um einen kleinen bunten Spruch (der nicht allzuviel zum eigentlichen Gesprächsgegenstand beiträgt). Bei einer grösseren/längeren Ansprache spricht man eher von einer "blumigen Rede".

Eine Floskel ist meist etwas abgedroschen, obwohl sie noch voll in Blüte steht.

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2669308,00.html

Sozusagen - Etwas durch Floskeln und Füllwörtern auszudrücken, ist nicht nur zeitgewinnend, sondern verschleiert auch die tatsächliche Aussage. Diese Taktik wird aber regelmäßig eingesetzt - das beste Beispiel ist die Politik.
...


(E?)(L1) http://www.fremdwoerter.de/
(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
Sprachfloskel | Standardfloskel

(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/DWB/


Erstellt: 2010-04

G

galletti
Galletti-Zitate

(E?)(L?) http://www.galletti.de/
Zitate des zerstreuten Professors von Gotha, Johann Georg August Galletti (1750-1828) und einiges aus seinem Leben.


Schon Gustav Parthey, der 1866 erstmals eine "Gallettiana" genannte Sammlung der Legende gewordenen Versprecher des Gothaer Historikers, Geographen und Gymnasiallehrers Johann Galletti in Buchform herausgab, hat diese bereits damals allen Liebhabern des höheren Blödsinns gewidmet.

Genau diesen gilt auch diese bescheidene Website, die einerseits einige der köstlichsten Kathederblüten des "zerstreuten Professors von Gotha" präsentiert, zum anderen aber auch einiges zu Leben und Werk Gallettis zusammengetragen hat und und vielleicht Lust macht auf einen Besuch in Thüringen und Gotha. Nebenbei: Dort gibt es noch einiges mehr zu entdecken als Erinnerungen an den Schöpfer jenes "höheren Blödsinns", vom dem gleich hier ein paar Kostproben folgen sollen.
...




(E?)(L?) http://www.galletti.de/links.htm

Links in Sachen Professor Galletti


gedankenspaziergang

(E?)(L?) http://www.gedankenspaziergang.de/


Geflügelte Worte (W3)

"Geflügelte Worte" sind Redewendungen, deren Herkunft bekannt ist. Das unterscheidet sie von den "Sprichwörtern", die irgendwann unbemerkt (zumindest ohne nachweisbare Quelle) entstanden sind.

Die Bezeichnung "Geflügelte Worte" für "Sprichwörter", "Redensarten" geht zurück auf Homer, der diesen Ausdruck in seinen Werken in der Form "... und sprach die geflügelten Worte" oft benutzte.

(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php?lexID=g&lID=18&page=detail
(E?)(L?) http://www.phil.muni.cz/german/mediaev/histsem/nofr-beisp-HS.htm
Lehnübersetzung: ..., "geflügelte Worte", ...

(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Gefl%C3%BCgelte_Worte

...
Bis dahin hieß "geflügelte Worte" nur, was es bei Homer heißt, nämlich "schnell von den Lippen des Redenden enteilende, zum Ohre des Hörenden fliegende Worte".
– Büchmann[1]
...


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Gefl%C3%BCgeltes_Wort
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Büchmann
Georg Büchmann, der geflügelte Wörtersammler, wurde am 04.01.1822 geboren.


...
Sein größtes Werk war die Sammlung und Herausgabe des deutschen Zitatenschatzes als "Geflügelte Worte".
Zitat Büchmann: "Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleichviel welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist."
...



Erstellt: 2010-04

Geld stinkt nicht (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das Bonmot "Geld stinkt nicht" verdanken wir Kaiser Vespasian. Als sein Sohn Titus ihn eines Tages entsetzt fragte, ob es wahr wäre, dass er auf den Urin aus öffentlichen Toiletten eine Steuer erhöbe (Urin wurde zum Gerben und Bleichen verwendet), hielt der Kaiser seinem Sohn eine Münze unter die Nase und fragte, ob er etwas röche. Titus verneinte und Vespasian bemerkte: "Da hast Du es, Geld stinkt nicht!"
(© blueprints Team)

geo
Deutsche Redewendungen

(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino
(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen
(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen/deutsch
Deutsche Redewendungen

geocities

(E?)(L?) http://www.geocities.com/SoHo/9009/NEUEZitateSTART.htm


gergey
Pointen rund um Werben und Texten

(E?)(L?) http://gergey.com/pointen.php


Gnome, Gnom (W3)

Dt., engl. "Gnome" = "Sinnspruch" geht zurück auf lat., griech. "gnome" = "Sinnspruch". Ein Gnome enthält eine Erfahrung, eine Regel oder einen Grundsatz.

Der "Gnom" = "Kobold", "Zwerg" wurde von Paracelsus (1493-1541) geprägt. Eine Deutung zum Hintergrund dieser Neuprägung durch Paracelsus ist bisher nicht bekannt.

(E?)(L?) http://www.blueprints.de/web/jump.php?id=74

In der griechischen Antike zählte man Staatsmänner, Philosophen und andere Denker zu den "Sieben Weisen", denen besondere Lebensweisheit nachgesagt wurde.

Gnome sind Meinungen und Aussprüche berühmter Frauen und Männer in besonders präzisierter Form.


(E?)(L?) http://www.pantheon.org/areas/all/
(E1)(L1) http://www.pantheon.org/areas/all/articles.html
Gnome

(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
gnoma | gnomo | gnomono

Göttliche Komödie (W3)

(E?)(L?) http://www.k-ho.de/
Die "Göttliche Komödie" wurde von "Dante" geprägt.
Mehr dazu kann man unter dem angegeben Link finden.
Auf dieser Site finden Sie auch das Dante-Projekt. Mit Lebensweisheiten, Sinnsprüchen und Grafikgallerien.

goldseiten

(E?)(L?) http://www.goldseiten.de/sprueche.htm
Sprüche und Weisheiten - die sich manchmal bewahrheiten

Google - Sprichwort

(E?)(L?) http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&querytime=fE8i0B&q=sprichwort
21.07.2002: Das Web wurde nach "sprichwort" durchsucht. - Resultate 1-10 von ungefähr 53.100. - Suchdauer: 0.17 Sekunden.

H

Haare auf den Zähnen (W3)

(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon
Ein hoher Anteil an männlichen Hormonen sorgt auch für eine üppige Behaarung. Wem also sogar Haare auf den Zähnen wachsen, der muss eine Ausgeburt an Energie sein.
Zur Charakterisierung von Frauen wird dies natürlich nicht gerade schmeichelhaft verstanden.

Haarige Redewendungen

(E?)(L?) http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,3899&MENUNAME=InfoContainer&OCCURRENCEID=SL0011739701.SL0013837267.TM01-FullContent


Hand
die Hand ins Feuer legen

Stammt noch aus dem Mittelalter. Bei einem mittelaterlichen Gottesurteil mußte der Angeklagte eine Zeitlang die Hand ins Feuer halten; der Grad der Verbrennung entsprach dem Grad des Verschuldens. Wunden wurden stets sofort verbunden. Als unschuldig galt nur derjenige, der in kürzester Frist wiederhergestellt war.

Hemd
das Hemd ist näher als der Rock (W3)

Um deutlich zu machen, dass jemandem der eigene Vorteil wichtiger ist, als die Interessen anderer, so kann man dies damit umschreiben, dass ihm "das Hemd näher als der Rock" ist. Diese Redensart wurde von Plautus in der Komödie "Trinummus" populär. Lateinisch heisst es dort: "Tunica propior pallio".

Hilf dir selbst, so hilft dir Gott

Diese mittelalterliche Weisheit taucht schriftlich fixiert im 16. Jahrhundert beim Schriftsteller Justus Georg Schottel in der Form "Mensch, hilf dir selbst, so hilfet Gott mit." auf.
Ähnliches schrieben auch schon antike Römer wie Cicero ("Fortes fortuna adjuvat" = "Den Mutigen hilft das Glück"). Bei Schillers Wilhelm Tell fordert Gertrud Stauffacher ihren Mann Werner auf zum Widerstand gegen die Reichsvögte: "Dem Mutigen hilft Gott".

Hoffnung stirbt zuletzt, Die
Hope Dies Last (W3)

Ob der Ausspruch "Die Hoffnung stirbt zuletzt" auf diesen Film zurückzuführen ist, kann ich nicht beurteilen. Aber der Filmtitel dürfte zumindest für die grosse Verbreitung dieses Zitates beigetragen haben.
Vielleicht weiss noch jemand etwas über die weiteren Hintergrunde?

(E?)(L?) http://www.3sat.de/ard/38820/
(E?)(L?) http://www.german-cinema.de/archive/film_view.php?film_id=696


Hornberger Schiessen
Das geht aus wie das Hornberger Schiessen

(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
In Hornberg wurde vor langer Zeit einmal Prominenz erwartet, also wurde ein Ehrensalut organisiert. Als man den Ehrengast in einer Kutsche vermutete, wurde eifrig geballert, es war aber falscher Alarm. Beim tatsächlichen Eintreffen war dann das Pulver alle.

Hund
auf den Hund gekommen (W3)

(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Als die Leute ihre Habseligkeiten noch in Truhen aufbewahrten (weil die leichter wegzuschaffen waren, falls es brannte oder Söldnerhorden plünderten) waren auf dem Boden der Truhen oft Schutzsymbole eingraviert, darunter oft auch ein Hund. Wenn jemand alles verloren hatte was normalerweise in der Truhe liegen sollte, war er "auf den Hund gekommen".

Hund
da liegt der Hund begraben

(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Diese Redewendung hat nichts mit dem Haustier zu tun, sondern kommt vielmehr vom mittelhochdeutschen "hunde", das Beute, Raub, Schatz bedeutet, also: "Da also liegt der Schatz begraben".

Hund
da wird der Hund in der Pfanne verrückt

(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Dieser Spruch stammt angeblich aus Til Eulenspiegel, der bei einer seiner Narreteien einen Hund statt der Eier in die Pfanne haut.

I

Idiom (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Idiom
geht auf griech. "idios" = "privat", "einzeln", "gesondert". "Idiom" ist eine isolierte sprachliche Wendung, die man nicht direkt übersetzen kann.
Beispiel:

J

K

kalenderlexikon
Spruch & Bauernspruch

(E?)(L?) http://www.kalenderlexikon.de/




komomai

(E?)(L?) http://www.komomai.de/


Korb
einen Korb bekommen (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Zu Zeiten als Ritter noch in die Ferne zogen um Gott und der Welt zu zeigen wofür Ritterrüstungen eigentlich gerfertigt wurden ließen sie nicht selten ihre Burgfräuleins in den damals modischen Wehrtürmen zurück. Die um die Gunst der daheimgebliebenen edlen Fräuleins buhlenden Männer (so war dies Brauch) stellten sich unter das Fenster der Angebeteten um ihrer Liebsten ein Ständchen zu singen. in fast jedem Falle liess dieses Fräulein (unterstützt durch ihre Dienerschaft) einen Korb vom Turm herunter. War sie ihm wohlgesonnen konnte er - oben angelangt - sein ganzes Glück in ihren Armen finden. war sie ihm nicht so sehr zugetan, so konnte man auf halber Höhe an dem Seil so lange rütteln bis der Boden des Korbes durchbrach und der Minnediener in die Tiefe stürzte. Nicht lustig aber wahr.

Zurück geht die Redewendung "einen Korb bekommen" auf die Zeit, in der die Frauen ihre Liebhaber zum Teil mit einem Korb zu sich hinaufziehen ließen. War der Liebhaber nicht mehr erwünscht, gab man ihm einen Korb mit brüchigem Boden oder ließ ihn in luftiger Höhe einfach hängen, um ihn so dem Gespött der Leute auszusetzen.
Heute verwenden wir die Redewendung "einen Korb bekommen", wenn wir eine ablehnende Antwort auf ein Angebot erhalten. Beim Werben um einen Partner wird dieser Ausdruck häufig verwendet.
(© blueprints Team)

Kuhhaut
das geht auf keine Kuhhaut (W3)

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/002/index.php
Heißt: es passt auf kein noch so großes Pergament. Pergament wurde normalerweise aus Schafs- oder Kalbshäuten gemacht. Wenn etwas zu lang wurde passte es nicht einmal mehr auf eine (viel größere) Kuhhaut. Der erste Beleg für die Redewendung sind die "sermones vulgares" von Jaques de Vitry (vor 1240).
Die Redewendung hat mit der Geschichte um Königin Dido, die mit einer aus Kuhleder geschnittenen Leine das Gebiet der zukünftigen Stadt Karthago umspannte, nichts zu tun.

L

Land
etwas an Land ziehen

An den Küsten war es üblich, angespültes Strandgut (von gekenterten Schiffen) einzusammeln und in Besitz zu nehmen. (Es kam auch schon 'mal vor, dass man dem Glück / oder vielmehr dem Unglück etwas nachhalf.) Jedenfalls war jeder froh, wenn er ein wertvolles Stück an Land ziehen konnte.
Auch beim Fischen konnte es passieren, dass man "einen grossen Fisch an Land ziehen" konnte (oder musste).

Landgraf, werde hart! (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Dieses Sprichwort geht zurück auf eine Sage von Johannes Rothe. Er berichtet vom Landgraf Ludwig von Thüringen (1140-72), der anfänglich so milde geherrscht haben soll, dass die Mächtigen im Lande übermütig wurden und das Volk ausbeuteten und quälten. Während eines Jagdausfluges verirrte sich der Landgraf und findet bei einem Schmied im Thüringer Wald Unterkunft. Der Schmied, der ihn nicht erkannte, habe, während er nachts auf seinen Amboss schlug, auf die Lässigkeit des Grafen geflucht: "Nun werde hart". Aufgrund dieses Erlebnisses soll der Landgraf alsbald für Zucht und Ordnung im Lande gesorgt haben.
Die heutige Form des Sprichwortes "Landgraf, werde hart" stammt aus Wilhelm Gerhards (1780-1858) Gedicht "Der Edelacker".
Die Aufforderung "Landgraf, werde hart!" gilt als Ermahnung an einen allzu milden Vorgesetzten oder an eine Regierung, strenger gegen Unrecht und Missstände vorzugehen.
(© blueprints Team)

Lanze
für jemanden eine Lanze brechen

Ein Ritter konnte stellvertretend für seinen König oder Fürsten an einem Ritterturnier teilnehmen. Er konnte also "eine Lanze für ihn brechen".

Laus über die Leber gelaufen (W3)

Die Redewendung hat ihren Ursprung in der Annahme, dass die Leber der Sitz der leidenschaftlichen Empfindungen sei. Ursprünglich hieß es einfach: "Es ist ihm etwas über die Leber gelaufen". Die Laus wurde dann als Sinnbild für einen geringfügigen Anlass, eine Nichtigkeit, dazugepackt. Man erkennt dabei auch die Vorliebe des redensartlichen Ausdrucks für den Stabreim.

linguist
Sprichwörter und Redewendungen - parodiert und verballhornt
oder:
Warum die dicksten Bauern die dümmsten Kartoffeln haben.

(E?)(L?) http://www.linguist.de/sprichwort.html

Jan Wohlgemuth
4. Semester, Magisterstudiengang (Allgemeine Sprachwissenschaft, Deutsche Philologie, Geographie)

Inhalt


(E?)(L?) http://www.linguist.de/beispiele.html

6. Anhang: Beispiele parodierter Parömien

Auf dieser Seite sind die gesammelten Beispiele für parodierte Parömien (und teilweise auch Zitate) zusammengestellt. Leider mußte ich auf die russischen Beispiele verzichten, da ich keine kyrillische Bildschirmanzeige erstellen kann.

Gesammelt im Zeitraum von März 1996 bis März 1997; teilweise aus der aufgeführten Literatur übernommen. Auf die Nennung der jeweils zugrundeliegenden Originale habe ich aus Platzgründen verzichtet, ebenso auf die Nennung von Sprichwortparodien, die erst im Zusammenhang eines längeren (Kon)Textes als solche erkennbar werden, wie z.B. in Witzen oder Parodiegedichten.
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Erstellt: 2010-03

Lobgenerator

(E?)(L?) http://www.lobgenerator.de/
Wenn man sonst kein Lob erhält, hier bekommt man es.

Löffel
den Löffel abgeben (W3)

Kommt daher, dass Löffel früher nicht im Überfluss vorhanden waren und ein begehrtes Erbschaftsobjekt war. Wenn also jemand starb und jemand anderes seinen löffel übernahm, hatt er den Löffeö abgegeben.

luftpiraten
Phrasendreschmaschine

(E6)(L?) http://www.luftpiraten.de/phrasendreschmaschine.html

Die Killer-Applikation für Prosa-Verbrechen

Nichts sagen und trotzdem intelligente Sprüche ablassen?? Hier ist die Lösung! Das ultimative Managementtool für den Laber-Supergau gibts hier gleich in zwei Versionen, einer vollautomatischen Light-Version für rhetorische oder artikulative Formtiefs und einer manuellen Comfort-Version, geeignet komplette Diplomarbeiten und Promotionsschriften mit fragwürdigem Inhalt zu füllen.


M

mamas-klassiker
Zitate aus dem Erziehungsbereich;

(E?)(L?) http://www.mamas-klassiker.de/
mütterliche Empfehlungen

mediensprache
Zitieren von Internet-Quellen

(E?)(L?) http://www.mediensprache.net/de/publishing
Wenn Sie Ressourcen aus dem Netz zitieren oder bibliografieren möchten, sollten einige Formalien berücksichtigt werden, damit auch andere die Quelle nutzen können. Wie dies geht, zeigt Ihnen der ShortGuide aus dem Buch "Das Zitat im Internet".

(E?)(L?) http://www.mediensprache.net/de/publishing/zitieren/

Zitieren von Quellen aus dem Internet ist insbesondere bei wissenschaftlichen Dokumenten nicht unproblematisch. Dies wird umso schwieriger, je mehr Standarddaten fehlen. Diese Seiten bieten Ihnen einige Beispiele für Standard-Formate, die dem Electronic Style Guide "Das Zitat im Internet" entnommen worden sind. Entscheidend allerdings ist, dass das Zitieren nicht isoliert betrachtet wird, sondern im Zusammenhang mit dem Publizieren. Tipps und Informationen hierzu finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.
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Erstellt: 2010-04

meinpoesiealbum

(E?)(L?) http://www.meinpoesiealbum.de/
Geordnet nach Stichwörtern findet man hier Sinniges, Trauriges, Verstaubtes, Lustiges, Unverständliches, Kitschiges, Verrücktes - mit einem Wort: alles, was sich in Jahrzehnten in den Poesiealben angesammelt hat.

Miete
das ist schon die halbe Miete (W3)

Bauern lagern die geernteten Rüben (und andere dafür geeignete Früchte) auf bestimmten Lagerplätzen neben dem Feld ("Miete" genannt): war diese halb gefüllt, so war bereits die Hälfte der Ernte eingebracht.

N

normaligerweise
Fussballerzitate

(E?)(L?) http://normaligerweise.de/zitate.php


O

Ohren
es faustdick hinter den Ohren haben

Früher sassen der Schalk und die Verschlagenheit als kleine Dämonen in kleinen Wülsten hinter dem Ohr. Und je dicker diese Wülste waren, desto durchtriebener war der unter dem Dämon Leidende.

Ohren
nass hinter den Ohren
wet behind the ears = "inexperienced", "naive"

(E?)(L?) http://www.owad.de/
Der Ausdruck bedeutet "ohne praktische Erfahrung", "grün hinter den Ohren", "unreif sein".
Er geht zurück auf die Situation bei einer Geburt, wenn ein Neugeborenes noch "nass" ist.
When a baby is born, it is covered with mucous (Schleim) and fluid. It takes a little while for the baby to dry off. "Wet behind the ears" refers to a time shortly after birth before being completely dry. Protected areas, such as the area behind the ears, take a bit longer.

Ohren
sich etwas hinter die Ohren schreiben

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/002/index.php
Dieser Ausdruck geht auf einen rauhen Brauch zurück. Zur sicheren Weitergabe von Grenzfestlegungen wurden Jungen als Zeugen - auch in Hinsicht auf das Erbe - mit einer Ohrfeige bedacht oder an den Ohren gezogen, um ihnen den genauen Grenzverlauf einzuprägen.

operone
Zitate

(E?)(L?) http://www.operone.de/
(E?)(L?) http://www.operone.de/spruch/spruchinh.htm
Neben vielen Themen um die Oper gibt es auch die Theman: Spruch Sprichwörter - Spruch Redensarten - Spruch Zitate
Alphabetisch sortierte Spruch- und Zitatsammlung, mit Übersetzung regionaler Sprüche.

opto-sys
Wetter- und Bauernregeln

(E?)(L?) http://www.opto-sys.de/wetter


P

Pferd
Das Pferd frisst keinen Gurkensalat (W3)

(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/data/jk-22.10.01-000/
(E?)(L?) http://www.literaturhaus.at/buch/fachbuch/rez/zelger/
Den ersten "Ferntonapparat" baute Johann Philipp Reis, Bäckersohn aus Hessen. Am 26. Oktober 1861 stellte er seine Erfindung im Frankfurter Physikalischen Verein vor.
...
Der Legende nach begann der Siegeszug des Telefons mit Sätzen ohne Sinn. Die Geschichte geht zurück auf einen Lehrer-Kollegen, der in seinen Erinnerungen eine Vorführung im Hause Reis schildert: Reis’ Schwager las am Telefon im Garten ein Buch vor, Reis wiederholte dem Publikum laut den Text, den er dem Empfänger abgelauscht hatte. Der Kollege konterte, er kenne vielleicht das Buch auswendig. "Deshalb ging ich selbst in den Raum, in dem das Telefon stand, und sprach einige Sätze wie "Die Sonne ist von Kupfer" oder "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat"". Reis verstand zwar nicht genau, was das Pferd frisst und dachte, die Sonne sei aus Zucker, aber der Kollege war dennoch überzeugt.
...

phrasen
Deutsch/Englische Redewendungen

(E?)(L?) http://www.phrasen.com/

Phrasen.com ist ein Wörterbuch für englisch-deutsche, deutsch-englische Redewendungen (Redensarten, Floskeln, Sprichwörter, geflügelte Worte etc.).

Um Übersetzungen für eine bestimmte Redewendung nachzuschlagen, können Sie entweder die Suchmaske mit Stichwörtern füttern oder die alphabetische Übersicht benutzen.


presseportal
Valentin, Karl
Zitate

(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=981705

Karl Valentin zum 125. Geburtstag am 4. Juni 2007 ...
München (ots) - Karl Valentin, geb. am 4. Juni 1882, war ein Wort-Künstler mit einer ganz besonderen, eigenartigen Ausdrucksweise. Der Humor der Sketche und Stücke des Komikers beruhte insbesondere auf seiner Sprachkunst bzw. seinem "Sprach-Anarchismus". Viele seiner Zitate und Sprüche sind immer noch in aller Munde und werden gerne zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen zitiert. Solch herrliche Aussprüche sind z.B. "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde" oder "Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut". So werden bürgerlicher Wertekosmos und Lachmuskeln gleichermaßen erschüttert. 1911 beginnt die ungemein erfolgreiche Bühnenpartnerschaft mit Liesl Karlstadt, die über 26 Jahre lang bestehen wird.
Anlässlich des 125. Geburtstags von Karl Valentin sendet der Bayerische Rundfunk verschiedene Specials: ...
...


Probe
Exempel
die Probe auf Exempel machen (W3)

Die Redensart "die Probe auf Exempel machen" beruht auf lat. "exemplum" = "Beispiel". "Probe" geht zurück auf lat. "proba" = "Prüfung", "Untersuchung", lat. "probare" = dt. "probieren".

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/a.php


prosieben
Sprichwörtern und Redensarten auf der Spur

(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon/
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00782/
Woher kommt die Redensart "ins Fettnäpfchen treten"? Oder was hat es mit der Grube auf sich, die anderen gegraben wird? Das "Galilexikon" begibt sich jeden Mittwoch auf die Spur von Sprichwörtern und Redensarten. Erklärt die Bedeutung und deckt Hintergründe auf. Und natürlich sind immer wieder neue Überraschungen zu entdecken!


Jeder kennt sie, jeder nutzt sie - Sprichwörter und Redensarten. Doch kaum jemand weiß, was es eigentlich heißt, in ein Fettnäpfchen zu treten oder ein Brett vor dem Kopf zu haben ... So richtig spannend wird es, wenn man sich auf die Spur der Entstehung von Sprichwörtern begibt.
Das Galilexikon forscht nach - und zu entdecken gibt es manche Überraschung ...


Am 15.09.2006 waren folgende "Sprichwörtern und Redensarten" aufgeführt:

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/

| Auf die Pelle rücken | Auftakeln | Die Arschkarte ziehen | Auf den Nägeln brennen | Auf Tuchfühlung gehen | Abstauben | Abknöpfen - Jemandem etwas abknöpfen | Alles in Butter | Am Riemen reißen | An den Hut stecken | An der Nase herumführen | Arschkarte ziehen | Auf dem Holzweg sein | Auf dem Kerbholz haben | Aus dem Stehgreif sprechen | Ausgepowert


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/002/index.php

Auf den Hund gekommen | Auf den Zahn fühlen | Auf großem Fuß leben | Auf jemandem herumhacken | Aufdonnern | Aufs Korn nehmen


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/003/index.php

Aus dem Schneider sein | Aus dem Nähkästchen plaudern | Ausbaden


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/

Bahnhof verstehen | Baff sein | Bauklötze staunen | Beleidigte Leberwurst | Blau machen | Blechen | Blut lecken | Brett vor dem Kopf


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/002/index.php

Das Handtuch werfen | Das hast du dir selbst eingebrockt | Das schlägt dem Fass den Boden aus | Der Groschen ist gefallen | Durch die Bank | Durch die Blume | Durch die Lappen gehen | Durchfallen (durch eine Prüfung o.ä.) | Einen Knall haben


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/003/index.php

Einen Toast aussprechen | Einen Vogel haben | Etwas springen lassen | Etwas auf der Pfanne haben | Jemanden etwas aus der Nase ziehen


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/

Flitterwochen | Fettnäpfchen | Gardinenpredigt halten | Geld auf den Kopf hauen | Geldschneiderei | Haare auf den Zähnen


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/002/index.php

Heft in der Hand haben | Im Stich lassen | In der Kreide stehen | In die Schuhe schieben | Jammerlappen | Jemandem die Stange halten | Jemandem Paroli bieten | Jemandem Sand ins Auge streuen


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/003/index.php

Jemanden festnageln | Jemanden übers Ohr hauen


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/

Kalte Füße bekommen | Kein Blatt vor den Mund nehmen | Kirschen essen | Klein bei geben | Korb bekommen | Laufpass | Löffel abgeben | Luder | Manschetten haben


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/002/index.php

Mein Name ist Hase | Mit allen Wassern gewaschen | Mit Kind und Kegel | Den Nagel auf den Kopf treffen | Naseweis | Nicht die Bohne | Nicht von Pappe sein | Oberhand gewinnen | Olle Kamellen


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00863/

Rock 'n Roll | Springende Punkt | Schema "f" | Schnuppe - Das ist mir Schnuppe | Schrot und Korn | Schwedische Gardinen | Senf dazugeben | Sich auf den Schlips getreten fühlen | Sich einen zwitschern | Spanisch vorkommen | Nach Strich und Faden


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00863/002/index.php

Torschlusspanik | Treulose Tomate | Tuten und Blasen


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00864/

Sich Verpissen | Unter die Haube bringen | Verflucht und zugenäht | Das Victory-Zeichen | Vom Leder ziehen | Wink mit dem Zaunpfahl | Zur Minna machen | Zur Strecke bringen


Punkt
Das ist der springende Punkt!

Diese Redewendung ist auf Aristoteles zurückzuführen. Er spricht in einem seiner Bücher davon, dass sich im Weißen des Eies das Herz des werdenden Vogels "als ein Blutfleck" anzeige; dieses Zeichen hüpfe und springe. In einer Übersetzung wurde das Ganze dann mit "quod punctum salit..." als "springender Punkt" wiedergegeben.

Q

R

redensarten
Redensarten und Redewendungen

(E?)(L?) http://www.redensarten.net/

Treten Sie ab und zu ins Fettnäpfchen und werden dafür ordentlich zur Minna gemacht? Hat man Ihnen gar das Wasser abgegraben oder einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben?

Solche und ähnliche Redensarten bzw. Redewendungen verwenden Sie unter Garantie häufiger, als Sie glauben. Vermutlich wissen Sie auch in etwa, was jeweils gemeint ist. Aber wie diese Redensarten entstanden sind, welchen Ursprung sie haben, was sie nun eigentlich genau bedeuten... Nun ja, man kann wirklich nicht alles wissen.

31.01.2007

(E?)(L?) http://www.redensarten.net/redewendungen.html
31.01.2007




(E?)(L?) http://www.redensarten.net/Themen.php

Hier finden Sie Redensarten und Redewendungen nach Themen gruppiert, die sich im Laufe der Zeit als Schwerpunkte herausgestellt haben. Das ermöglicht neben der Stichwortsuche im Register und der Volltextsuche auch einen thematisch orientierten Zugriff. Sollten Sie bspw. besonders an Geld bzw. Münzen interessiert sein, werden Sie hier unter dem entsprechenden Stichwort alle Artikel mit Bezug zum jeweiligen Thema auf einen Blick erfassen können.


redensarten-index
Redensarten-Index
Udos Wörterbuch für Redensarten, Redewendungen, idiomatische Ausdrücke, feste Wortverbindungen

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/
Im Redensarten-Index findet man eine wirklich grosse Liste von Redensarten. Allerdings gibt es nicht zu allen eine ausführliche etymologische Erklärung. Aber die grosse Anzahl der Redensarten verdient dennoch ein (E3) und ein (L1).

Konnte Sie schon einmal jemand nicht riechen, hat sie angemacht und ist Ihnen auf den Schlips getreten?
Haben Sie anschließend die Bälle flacher gehalten und sind mit einem blauen Auge davongekommen?
Oder ist Ihnen ein großer Wurf gelungen, nachdem Ihnen ein Licht aufgegangen war?

Redewendungen gehören zu unserem alltäglichen Leben, und jeder benutzt solche fertigen "Bauteile" der Sprache, die erst in ihrer festgelegten Verbindung eine eigene Bedeutung bekommen. Insbesondere für Fremdsprachler können diese Idiome besondere Hürden für das Sprachverständnis darstellen. Hinzu kommen umgangssprachliche Ausdrücke, die nicht in jedem Wörterbuch aufgeführt sind.

Das folgendende Alphabetische Register stammt vom 27.08.2005.

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/09.php
08/15; nullachtfünfzehn | sich um 180 Grad drehen

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/a.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/b.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/c.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/d.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/e.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/f.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/g.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/h.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/i.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/j.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/k.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/l.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/m.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/n.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/o.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/p.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/q.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/r.php