Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Zitate, Citations, Quotations, Redewendungen, Expressions, Phrases
A
about - german
German Quotation of the Day
(E?)(L?) http://german.about.com/library/blzitattag.htm
Anekdote (W3)
Ein "Aperçu" oder ein "Bonmot" einer bekannten Persönlichkeit heißt "Anekdote".
Die "Anekdote" geht zurück auf frz. "anecdote", griech. "anékdota" = "Unveröffentlichtes". Sein erster schriftlicher Einsatz machte die "Anekdote" zu einem "schwarzen Schimmel". Der geschichtsschreiber Prokop benutzte "Anekdote" als Titel eines seiner Werke. - Mit der Veröffentlichung waren die "Anekdoten" schon keine mehr.
Die Anekdote ist französisch (frz. "anecdote"). Die Franzosen haben damit auf das griech. "anékdota" = "Unveröffentlichtes" zurückgegriffen. Der erste Gebrauch als Buchtitel wird dem byzantinischen Geschichtsschreibers Prokop zugeschrieben, der den Begriff genau damit zum "schwarzen Schimmel" machte (das veröffentlichte Unveröffentlichte).
Heute versteht man darunter eine mündlich überlieferte, verkürzte, meist witzige Geschichte über die Aussprüche oder das Verhalten einer bekannten Persönlichkeit, eine soziale Schicht, eine Epoche. Sie charakterisiert einen Zusammenhang kurz und knapp.
Adelung:
Die "Anekdote", plur. die "Anekdoten", Diminutivum das "Anekdötchen", aus dem Franz. "Anecdote", und dieß aus dem Griech. - hier nichtlateinischer Text, siehe Image -, ein geheimer unbekannter Umstand, ingleichen ein kleiner unwichtiger Umstand des Privat-Lebens. Daher der Anekdoten-Jäger, Anekdoten-Fänger, der auf eine unschickliche, oder übertriebene Art nach solchen geheimen und kleinen Umständen haschet.
(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(griech. "an-ekdoton" = "nicht herausgegeben"). Eine "Anekdote" ist ein mündlich überlieferter und verkürzter Bericht über die Aussprüche oder das Verhalten einer bekannten Persönlichkeit.
Eine "Anekdote" zeichnet sich durch eine prägnante Knappheit aus, mit der Ereignisse pointiert dargestellt und Zusammenhänge blitzartig erleuchtet werden.
Beispiel: Der junge Theodor Fontane hatte sich ein möbliertes Zimmer gemietet. Am ersten Morgen nach dem Frühstück sagte er zu seiner Wirtin: "Wenn das heute früh Kaffee war, dann möchte ich von morgen ab Tee. Wenn es aber Tee war, dann bitte von jetzt ab Kaffee."
(© blueprints Team)
(E6)(L?) http://www.keinverlag.de/gattungen.php
(E?)(L?) http://www.keinverlag.de/definition.php?def=1
(E?)(L?) http://www.parasearch.de/mysteria/x/
(E?)(L?) http://www.parasearch.de/mysteria/x/x1039.htm
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=9&genre=anecdote
Suche nach Genre "Anekdote":
- Friedrich Nicolai: Witzige Antwort eines Fuhrmanns
- Heinrich von Kleist: Anekdoten / Tagesbegebenheit
- Johann Peter Hebel: Eine merkwürdige Abbitte
- Ludwig Rosenberger: Adalbert-Stifter-Anekdoten
- unbekannt: Die zwölf Eier
- Wilhelm Ludwig Wekhrlin: So prellt man Mandarine
(E5)(L1) http://www.teachsam.de/deutsch/glossar_deu_a.htm#Anekdote
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/proxy.php?file=lido/servlet/Lido_Servlet
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/GWB
Anekdote | Anekdotenjagd | Anekdotenjäger | Anekdotensammler | Anekdotensammlung | Anekdotenschreiber | Anekdotentragen | anekdotenweise
(E1)(L1) http://www.xs4all.nl/~adcs/woordenweb/a/A.htm
ursprünglich "nicht herausgegeben"
Apercu (W3)
Als "Aperçu" wird ein "geistreicher und gut formulierter Einfall" bezeichnet.
"Apercu" kommt aus frz. "aperçu" = "kurzer Überblick", "flüchtiger Blick", frz. "apercevoir" = "wahrnehmen", frz. "percevoir" = "wahrnehmen", lat. "appercipere", "percipere" = dt. "erfassen", "ergreifen", "wahrnehmen". Der Präfix "a-" geht zurück auf lat. "ad" = "(bis) zu", "(bis) nach".
Das lat. "percipere" setzt sich zusammen aus "per-" = "durch", "hindurch" und lat. "capere" = "packen", "fassen", "greifen". Diesem liegt die Wurzel ide. "*kap-" zu Grunde, woraus auch altdt. "haft", dt. "haben" und engl. "have" hervorgingen. Weiterhin findet man engl. "accept", "capture", "capacious", "intercept", "reception".
Auch das "Heft", in dem Schreibblätter zusammengehalten werden und in dem man etwas schriftlich "festhält" geht auf ide. "*kap-" zurück. Und das "Heft, das man in der Hand behält" geht über den Waffengriff (vgl. engl. "haft of an ax") ebenfalls auf ide. "*kap-" zurück. Weiterhin findet man in dieser Wortfamilie dt. "Haft", "Haftung".
(E1)(L1) http://www.alphadictionary.com/goodword/date/2010/01/23
(E1)(L1) http://www.alphadictionary.com/goodword/date/2009/05/16
(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php
(E?)(L?) http://www.kokogiak.com/logolepsy/ow_a.html
(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php
Limericks on aperçu | apercu | aperçus
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://wordcraft.infopop.cc/Archives/2003-8-Aug.htm
plangent (apercu, aperçu)
(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/1094
Aphotismus (W3)
Der "Aphotismus" ist ein Wortspiel mit "Aphorismus" und "Photo". Es handelt sich um eine Fotografie, die zu einem Aphorismus anregen soll.
(E?)(L?) http://www.wochensprueche.de/kja.htm
...
Aphotismen - die neue literarische Kunstform!
Der bildhafte Aphorismus hat einen Bruder bekommen: Das aphoristische Bild.
Karin Janke, Fotografin und Autorin der Bücher "KinderAugenBlicke" und "KinderMiteinander" verbindet ein denk-erweiterndes Foto mit einem Aphorismus zu einer dichten Einheit.
Das "r" in dem Wort "Aphorismen" wird zum "t". Das neue Wort "Aphotismen" ist entstanden. So macht die Autorin deutlich, welchen Stellenwert das Foto besitzt:
Bei einem echten Aphotismus ist das Bild der Gedankengeber. Es wird nicht einem bestehendem Text hinzugefügt, sondern ist durch sein Motiv der Auslöser für den Aphorismus.
...
(E?)(L?) http://blog.zitante.de/index.php?catid=7&blogid=1
Das Wort "Aphotismen" wurde vom bekannten Journalisten, Verleger und Aphoristiker Peter Hohl kreiert. Seine Begriffsbeschreibung sowie ein paar Beispiele anhand von Bildern und Texten von Karin Janke sind »»hier«« zu sehen.
arcor
Redewendungen die man schon im Mittelalter kannte
(E?)(L?) http://home.arcor.de/glanlaender/buergerhaus/redewendungen.htm
Hier findet man einige Redewendungen erklärt, "die man schon im Mittelalter kannte".
- jemandem das Wasser (nicht) reichen können
- jemandem einen Korb geben
- da brat mir aber einer einen Storch!
- nach Jahr und Tag
- jedes Wort auf die Goldwaage legen
- jemanden matt setzen
- das Wort / der Bissen bleibt jmd. im Halse stecken
- das Zeitliche segnen
- in den sauren Apfel beißen müssen
- Katz und Maus spielen mit jemandem
- mit Engelszungen reden
- mit Haut und Haar
- es ist hohe / höchste Zeit
- einer Sache ein Mäntelchen umhängen
- unter Zähneklappern
- ein notwendiges Übel
- etwas nicht aus dem Boden stampfen können
- das Heft in der Hand haben
- Moos haben
- einen Zahn zulegen
- etwas auf die Hohe Kante legen
- jemanden in die Schranken weisen
- Glück haben
- platzen vor Neid
- jemanden auf frischer Tat ertappen
- die Katze im Sack kaufen
- sich Asche auf's Haupt streuen
- von Tuten und Blasen keine Ahnung haben
- Perlen vor die Säue werfen(umgangssprachlich)
- die Fahne nach dem Wind drehen
- jemand die Hölle heiß machen
- Stein und Bein schwören
- mit jemand deutsch reden
- vor jemand den Hut ziehen
- große Achtung vor jemand haben
- jemand gewogen sein
- in den Wind reden / sprechen
- das Gras wachsen hören
- wie Pech und Schwefel zusammenhalten
- etwas an die große Glocke hängen
- Berge versetzen
- aus einer Mücke einen Elefanten machen
- etwas an den Tag bringen
B
Barthel
Der weiß wo der Barthel den Most holt
Als einst in Leipzig, durch gutgehende Geschäfte zur Messezeit, der Most ausging wusste der Wirt "Barthel" Rat, er fuhr zu seinem Bruder, der im nahen Meißen ein Weingut besaß und beschaffte Nachschub. Jemand, der den Durchblick hat weiß heute noch "wo der Barthel den Most holt".
Dazu gibt es allerdings noch eine andere Erklärung: "Most" leitet sich vom hebräischen "maoth" = "Münze" ab (daher stammt übrigens auch unser "Moos"); "Barthel" ist eine Ableitung vom Gaunerwort "barsel" für "Brecheisen". Wer weiß "wo das Brecheisen die Knete holt" ist wahrscheinlich nicht auf Weinverkauf angewiesen.
bauernregeln
(E?)(L1) http://www.bauernregeln.de/
Wetter- und Bauernregeln für jeden Tag
bauernregeln
Bauernregeln
(E?)(L1) http://www.bauernregeln.net/
Bauern waren schon immer besonders abhängig vom Wetter und haben es deshalb genau beobachtet. Dabei fielen ihnen gewisse Regelmäßigkeiten auf, etwa in den Wetterabläufen oder in der Entwicklung von Obst und Getreide.
(E3)(L1) http://www.bauernregeln.net/bauernregeln.html
Bauernregeln nennt man die sich meist auf die Wettervorhersage beziehenden Sprüche des Volksmundes. Meist bei den Kulturnationen vorhanden, fehlen sie auch primitiven Völkern nicht ganz. Bald gereimt, bald ungereimt, sind die Bauernregeln, deren Kenntnis naturgemäß unter der Landbevölkerung am ausgedehntesten ist, teils auf lokale Witterungserscheinungen gegründet, teils als Traditionsgut aus der Antike übernommen. Soweit die Sprüche antikes Gut bergen, sind sie durch Vermittlung der Kirche in Deutschland verbreitet worden; bekanntlich gehörte es schon frühe zu der Tätigkeit der Mönche, Feld- und Gartenbaukultur zu pflegen. Von diesen meist astrologisch beeinflußten Regeln, die vielfach das Ergebnis eingehender meteorologischer Beobachtungen des Altertums enthalten, sind ganz jene andern Sprüche zu trennen, die aus ungeschulter, naiver Naturbeobachtung des deutschen Volkes hervorgegangen sind und in die sich teilweise noch Relikte der deutschen Mythologie gerettet haben. Heute sind beide Richtungen so stark aneinander angeglichen, daß es unmöglich scheint, die Verbreitungsgebiete einzelner Vorstellungen geographisch gegeneinander abzugrenzen.
Die Form dieser, Bauernregeln genannten, Sprüche ist stets ein Bedingungssatz.
Nach den in dem Nebensatz dieser Perioden enthaltenen Bedingungen darf man die Bauernregeln etwa in folgende vier Gruppen gliedern:
- 1. Astrologische Sprüche.
- 2. Sprüche, in denen Aussagen für Ernte usw. gemacht werden.
- 3. An Windeswehen, Donner und Blitzerscheinungen angeknüpfte Regeln.
- 4. Weissagungen aus Erscheinungen der Tier- und Pflanzenwelt.
...
Bauernregeln | Wetterregeln | Weisheiten | Feiertage | Natur & Pflanzen | Tiere & Vieh | Essen & Trinken | Kirche & Teufel | Lostage | Jan., Feb., Mär., Apr., Mai, Jun., Jul., Aug., Sep., Okt., Nov., Dez. | Jahreszeiten | Monate | 100jähr.Kalender | Eine Fuhre Mist | Bauernwitze | Eisheilige | Schafskälte | Siebenschläfer | Hundstage | Altweibersommer | Wetterkunde | Wetterprognosen | Wetterzeichen | Wolkenbilder | Bauernjahr | Bauernküche
bbaw
Kollokationen im Wörterbuch
(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/
(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/about_de.html
Ausdrücke wie beispielsweise "Aufmerksamkeit zollen", "freie Marktwirtschaft", "gut und gerne", "blinder Passagier", "etwas auf dem Kerbholz haben" oder "sich eins ins Fäustchen lachen" prägen den Wortschatz einer Sprache in hohem Maße und sind so allgegenwärtig, dass sie sowohl für Muttersprachler als auch für Nicht-Muttersprachler unverzichtbar für Sprachverstehen und Sprachverwendung sind. Es handelt sich bei diesen festen Wortverbindungen um in vielerlei Hinsicht verschiedenartige sprachliche Phänomene, die traditionell zum Gegenstand der Phraseologieforschung gehören und aufgrund ihrer besonderen semantischen, syntaktischen und distributiven Eigenschaften hohe Anforderungen an linguistische Beschreibung und lexikografische Kodifizierung stellen.
Das durch den Wolfgang-Paul-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderte Projekt „Kollokationen im Wörterbuch“ unter Leitung der Preisträgerin Christiane Fellbaum konzentrierte sich auf einen ausgewählten Bereich im weiten Spektrum der festen Wendungen, auf Verb-Nomen-Verbindungen idiomatischen Charakters, wie es z.B. "eins hinter die Löffel bekommen" oder "etwas auf die hohe Kante legen" sind. Die komplexe semantische und syntaktische Analyse einer möglichst großen Anzahl deutscher Verb-Nomen-Idiome sowie ihre lexikografische Erfassung waren das Ziel des Projekts.
Die Untersuchung wurde grundlegend gestützt durch moderne computerlexikografische Arbeitsmethoden. Die empirische Basis der Analysen bildete das DWDS, ein repräsentatives und linguistisch aufbereitetes elektronisches Korpus aus Texten des gesamten 20. Jahrhunderts, das an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unter Leitung von Wolfgang Klein und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Sozialwissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erstellt wurde und das mit der digitalisierten Version des Wörterbuchs der deutschen Gegenwartssprache von Ruth Klappenbach und Wolfgang Steinitz (Berlin 1961–1977) verknüpft ist.
Darüber hinaus waren Vergleiche mit anderen Sprachen vorgesehen, z.B. mit dem Englischen ("British National Corpus" – "BNC"), dem Spanischen ("Corpus de Referencia del Español Actual" – "CREA") und dem Neugriechischen ("Hellenic National Corpus" – "HNC").
Bei dem Vorhaben handelte es sich um Grundlagenforschung, von der ohne Zweifel Phraseologie, Lexikografie, Computerlinguistik, Theorie und Praxis des Übersetzens oder auch der Fremdsprachenunterricht – um nur einige Bereiche zu nennen – profitieren werden.
(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/idioms.html
26.03.2008:
„Nennformen“ aller bearbeiteten Idiome / „Canonical forms“ of the analysed idioms
Nennform | weitere Angaben | Belege | Semantik | Struktur | Morphosyntax | Transformationen
- mnch. wischen sich gegenseitig eins aus
- jmd. pfeift sich eins
- jmd. grinst sich eins
- jmd. feixt sich eins
- jmd. kann nicht bis drei zählen
- jmd. wischt jmdm. eins aus
- jmd. lacht sich eins
- jmd./etw. gerät aufs Abstellgleis
- etw./jmd. führt/lockt jmdn. auf Abwege
- etw./jmd. bringt etw./jmdn. auf Abwege
- jmd./etw. gerät auf Abwege
- etw./jmd. führt jmdn. auf Abwege
- jmd. gerät auf Abwege
- jmd. befindet sich auf Abwegen
- jmd. wandelt auf Abwegen
- jmd. hat etw. im Ärmel
- jmd. schüttelt/zieht etw. aus dem Ärmel: 1. Lesart 2. Lesart
- ##im Ärmel##
- jmd. schickt jmdn. aufs Altenteil
- jmd. zieht sich aufs Altenteil zurück
- jmd. schickt etw. aufs Altenteil
- jmd. sitzt auf dem Altenteil
- jmd. lässt sich nicht aufs Altenteil schieben/schicken
- ##Amt und Brot##
- jmd. verliert Amt und Brot
- jmd. bringt jmdn. um Amt und Brot
- jmd. lässt sich nicht auf den Arm nehmen
- jmd. nimmt sich selbst auf den Arm
- jmd. fühlt sich auf den Arm genommen
- jmd. nimmt jmdn./etw. auf den Arm
- ##ohne großes Aufheben##
- jmd. macht viel Aufhebens von etw.
- jmd. macht viel Aufhebens um etw.
- ##etw. ist nicht des/keines Aufhebens wert##
- jmd. macht Ausflüchte
- ##Ausflüchte##
- ##jmd. zieht die Backenbremse##
- ## jmd. macht Backschaft ##
- ##etw. ist ein Bärendienst##
- jmd. erweist jmdm./etw. einen Bärendienst: 1. Lesart 2. Lesart
- ##Bärendienst##
- jmd. erweist sich einen Bärendienst
- jmd. legt sich auf die Bärenhaut
- jmd. liegt auf der Bärenhaut
- mnch. pinkeln sich ans Bein
- jmd. pinkelt jmdm. ans Bein
- jmd. macht sich auf die Beine: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hält mit etw. nicht hinterm Berg
- jmd. hält mit etw. nicht hinter dem Berg
- jmd. legt sich ins gemachte Bett
- jmd. geht mit jmdm. ins Bett
- jmd. legt sich/steigt/geht mit jmdm. ins Bett
- jmd. geht am Bettelstab
- jmd./etw. bringt jmdn. an den Bettelstab
- ##Bettelstab##
- jmd. kommt an den Bettelstab
- jmd. nimmt jmdm. die Binde von den Augen
- jmd. trägt die Binde vor den Augen
- jmdm. fällt die Binde von den Augen
- etw. geht in die Binsen: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- ##Blatt vor dem Mund##
- jmd. nimmt kein Blatt vor den Mund
- jmd. sagt etw. durch die Blume
- jmd. spricht durch die Blume
- ##durch die Blume##
- das Blut ist in Wallung
- das Blut gerät/kommt in Wallung
- etw./jmd. bringt das Blut in Wallung
- etw. liegt jmdm. im Blut
- jmd. hat etw. im Blut
- jmd. hat einen Bock geschossen
- der Bock wird zum Gärtner
- ##der Bock als Gärtner##
- jmd. macht den Bock zum Gärtner
- der Bock macht sich zum Gärtner
- jmd. jagt jmdn. ins Bockshorn
- jmd. lässt sich nicht ins Bockshorn jagen
- jmd. hat den Bogen raus: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. kriegt den Bogen raus
- jmd. klebt jmdm. ein/das Bonbon ans Hemd
- jmd./etw. schlägt eine Bresche in etw.
- jmd. wirft jmdn./etw. in die Bresche
- jmd. wirft sich in die Bresche
- jmd. springt in die Bresche
- jmd. schlägt eine Bresche
- jmd. lässt sich etw. nicht vom Brot nehmen
- jmd. macht Bruch
- jmd. nimmt einen zur Brust
- jmd. nimmt jmdn. zur Brust: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. nimmt sich etw. zur Brust
- jmd. nimmt sich jmdn. zur Brust
- ##jmdm. fällt die Bude auf den Kopf##
- jmd. hält mit etw. hinterm Busch
- jmd. nimmt jmdm. die Butter vom Brot
- jmd. lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen
- mnch. nehmen sich gegenseitig die Butter vom Brot
- jmd. lässt sich vom jmdm. nicht die Butter vom Brot nehmen
- jmd. packt die Chance beim Schopf/Schopfe
- jmd. gibt jmdm. eins aufs Dach: 1. Lesart 2. Lesart
- jmdm. fällt das Dach auf den Kopf: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. kriegt/bekommt eins aufs Dach: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- jmd. ist auf dem Damm: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. bringt jmdn. auf den Damm
- jmd. kommt auf den Damm
- jmdm. fällt die Decke auf den Kopf: 1. Lesart 2. Lesart
- etw./jmd. geht jmdm. auf den Docht
- jmd. zieht die Drähte
- jmd. ist auf Draht: 1. Lesart 2. Lesart
- ##auf Draht gezogen##
- jmd./etw. geht auf Draht
- jmd./etw. ist auf Draht
- ##Drahtzieher##
- mnch. haben etw. in den Dreck gefahren
- jmd. zieht sich (selbst) aus dem Dreck
- jmd. liegt/sitzt/steckt im Dreck
- jmd. lässt jmdn./etw. im Dreck liegen/sitzen/stecken
- jmd. zieht jmdn./etw. aus dem Dreck
- jmd. zieht jmd./etw. durch/in den Dreck
- ##jmd. findet den Dreh##
- etw. verursacht einen Drehwurm
- jmd. kriegt einen Drehwurm
- ##auf du/Du und du/Du mit jmdm./etw.##
- ##auf du und du/ auf Du und Du##
- jmd. steht/ist mit etw. auf du/Du und du/Du
- jmd. steht/ist mit jmdm. auf du/Du und du/Du
- jmd. hat keinen (blassen) Dunst von etw.
- ##über den Durst##
- jmd. trinkt (einen) über den Durst
- jmd. kennt/beherrscht etw. aus dem Effeff
- ##aus dem Effeff##
- etw./jmd. geht jmdm. auf die Eier
- jmd. holt das Eisen aus dem Feuer
- jmd. hat ein Eisen im Feuer
- jmd. hat zwei Eisen im Feuer
- ##Eisen im Feuer##
- jmd. hat (mehrere) Eisen im Feuer
- jmd. bringt jmdn. unter die Erde
- jmd. kommt unter die Erde
- jmd./etw. bringt jmdn. unter die Erde
- jmd. bringt etw. unter die Erde
- ##Extrawurst##
- jmd. brät eine Extrawurst
- jmd. brät jmdm. eine Extrawurst
- jmd. zog die/alle Fäden an sich
- jmd. zieht Fäden/die Fäden
- jmd. zieht die Fäden: 1. Lesart 2. Lesart
- ##Fädenzieher##
- jmd. lacht sich ins Fäustchen
- jmd. lacht sich eins ins Fäustchen
- jmd./etw. bringt jmdn./etw. in Fahrt
- etw. bringt jmdn. in Fahrt
- etw./jmd. bringt jmdn. in Fahrt
- jmd./etw. bringt etw./jmdn. in Fahrt
- jmd./etw. bringt jmdn. in Fahrt
- jmd./etw. bringt etw. in Fahrt
- etw. schlägt dem Faß den Boden aus
- ##das schlägt dem Faß die Krone ins Gesicht##
- etw. bringt jmdn. aus der Fasson
- jmd. gerät aus der Fasson
- etw. gerät aus der Fasson
- jmd. macht (mit jmdm./etw.) nicht viel Federlesens
- ##ohne viel Federlesens##
- jmd. zieht jmdm. das Fell über die Ohren: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- jmd. braucht ein dickes Fell
- jmd. bekommt/entwickelt/kriegt ein dickes Fell
- jmd. hat ein dickes Fell
- ##ein dickes Fell##
- jmd. legt sich ein dickes Fell zu
- jmd. gibt Fersengeld
- jmd. macht Fettlebe
- jmd. tritt in Fettnäpfchen
- jmd. lässt kein Fettnäpfchen aus
- jmd. tritt ins Fettnäpfchen
- ## Fettnäpfchen ##
- jmd. tritt in Fettnäpfe
- ## Fettnapf ##
- jmd. tritt in den Fettnapf
- etw. bringt jmdn. zwischen zwei Feuer
- jmd. hat etw. im Feuer: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. gerät zwischen zwei Feuer
- jmd. steht/sitzt zwischen zwei Feuern
- jmd. macht den Finger krumm
- jmd. macht für jmdn./etw. keinen Finger krumm
- jmd. hat Fischblut (in den Adern)
- jmd./etw. kommt/gerät unter die Fittiche
- jmd. nimmt jmdn./etw. unter seine Fittiche
- jmd. hat jmdn./etw. unter seiner Fittiche
- jmd. schlüpft/begibt sich unter die Fittiche
- ##unter den Fittichen##
- ##Flausen im Kopf##
- jmd. hat Flausen im Kopf
- jmd. setzt jmdm. Flausen in den Kopf: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. schlägt/treibt jmdm. die Flausen aus dem Kopf
- jmd. fällt vom Fleisch/Fleische
- jmd. kann keiner Fliege ein Leid tun/antun/zufügen
- jmd. (kann) keiner Fliege etwas/was zuleide tun
- jmd. bringt jmdm. (die) Flötentöne bei
- jmd. bringt jmdm. die Flötentöne bei
- jmd. bringt etw. die Flötentöne bei
- jmd. setzt jmdm. einen Floh ins Ohr
- ##Floh im Ohr##
- jmd. hat Fracksausen
- jmdn. packt das Fracksausen
- jmd. bekommt Fracksausen/das Fracksausen
- jmd. bringt jmdn. auf Friedensfuß
- jmd. bringt jmdn./etw. unter die/seine Fuchtel
- jmd. schwingt die Fuchtel
- jmd. steht unter der Fuchtel
- jmd. hat/hält jmdn./etw. unter seiner/der Fuchtel
- jmd. nimmt jmdn./etw. unter die/seine Fuchtel
- jmd. gerät unter die Fuchtel
- jmd. macht kurze Fuffzehn
- ##am Gängelband##
- jmd. befreit/löst jmdn. vom Gängelband
- jmd. führt/hält jmdn. am Gängelband
- jmd. hängt am Gängelband
- jmd. nimmt jmdn. ans Gängelband
- jmd. wirft sich in Gala
- jmd. gehört an den Galgen
- jmd. endet am Galgen
- jmd. wünscht jmdn. an den Galgen
- jmd. bringt jmdn. an den Galgen
- ##an den Galgen##
- jmd. kommt an den Galgen
- ## jmd. hat Gamaschen ##
- ##jmd. hält jmdm. eine Gardinenpredigt##
- ##Gardinenpredigt##
- jmd./etw. kommt jmdm./etw. ins Gehege
- jmd./etw. kommt mit jmdm./etw. ins Gehege
- jmd. kommt sich mit jmdm. ins Gehege
- mnch. kommen sich ins Gehege
- etw. spielt die erste Geige
- etw. spielt keine Geige
- etw. spielt die zweite Geige
- jmd. spielt die erste Geige
- jmd. spielt die zweite Geige
- jmd. packt die Gelegenheit beim Schopf/Schopfe
- die Gemüter geraten in Wallung
- etw./jmd. bringt die Gemüter in Wallung
- jmd. legt sich ins Geschirr: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. spannt/nimmt jmdn./etw. ins Geschirr
- jmd. hat den Geschmack auf der Zunge
- jmd. wirft jmdm. etw. ins Gesicht
- jmd. schleudert jmdm. etw. ins Gesicht
- jmd. schlägt jmdm./etw. ins Gesicht
- jmd. sagt jmdm. etw. ins Gesicht
- etw. schlägt etw. ins Gesicht
- jmd. schmeißt jmdm. etw. ins Gesicht
- etw. schlägt jmdm. ins Gesicht
- jmd. bewegt sich auf Glatteis
- jmd. gerät aufs Glatteis
- jmd. begibt sich aufs Glatteis
- jmd. lässt sich nicht aufs Glatteis führen
- jmd. führt jmdn. aufs Glatteis
- jmd./etw. gerät auf ein totes Gleis
- jmd./etw. gerät auf ein falsches Gleis
- jmd./etw. bringt etw. ins richtige/rechte Gleis/Geleise
- jmd./etw. ist auf dem toten Gleis
- jmd. setzt/schiebt/bringt etw. auf ein falsches/das falsche Gleis
- jmd./etw. kehrt ins alte Gleis/Geleise zurück
- jmd./etw. schiebt jmdn./etw. auf ein totes Gleis
- jmd./etw. gerät aufs falsche Gleis
- etw. kommt ins richtige/rechte Gleis/Geleise
- jmd./etw. schiebt jmdn./etw. aufs tote Gleis (ab)
- jmd./etw. führt jmdn. auf ein falsches/das falsche Gleis
- jmd./etw. ist auf dem falschen Gleis
- jmd./etw. lenkt/bringt etw. in neue/andere Gleise
- jmd./etw. bewegt sich in den alten Gleisen/Geleisen
- jmd. hängt etw. an die große Glocke
- etw. kommt an die große Glocke
- jmd. wägt etw. auf/mit der Goldwaage
- jmd. legt etw. auf die Goldwaage
- jmd. nimmt etw. mit ins Grab: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- etw. sinkt ins Grab
- jmd. /etw. bringt jmdn. ins Grab: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. sinkt ins Grab
- jmd. folgt jmdm. ins Grab
- jmd. nimmt jmdn. mit ins Grab
- etw. folgt jmdm. ins Grab
- jmd. hört das Gras wachsen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. beißt ins Gras: 1. Lesart 2. Lesart
- ##etw./jmd. ist das/ein Haar in der Suppe##
- jmd. sucht das Haar in der Suppe
- jmd. sucht nach einem/dem Haar in der Suppe
- jmd. findet ein Haar in der Suppe
- ##ein/das Haar in der Suppe##
- jmd. hat Haare auf den Zähnen
- jmd. zieht sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf
- ##mit Haaren auf den Zähnen##
- jmd. schlägt die Hände vors Gesicht
- jmd. legt die Hände in den Schoß
- ##die Hände im Schoß##
- jmd. sitzt auf seinen/den Händen
- ##mit den Händen im Schoß##
- etw. bringt jmdn. aus dem Häuschen
- jmd./etw. lässt jmdn. aus dem Häuschen geraten
- jmd. ist aus dem Häuschen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. bringt jmdn. aus dem Häuschen
- jmd. gerät aus dem Häuschen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat jmdn./etw. auf dem Hals/Halse
- jmd. hat jmdn. auf dem Hals
- jmd. bekommt jmdn./etw. auf den Hals
- jmd. hat etw. in den falschen Hals bekommen/gekriegt
- jmd. hetzt/schickt jmdm. jmdn. auf den Hals
- etw. gerät jmdm. in den falschen Hals
- ##mit der linken Hand##
- jmd. kommt zum Handkuss: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. nimmt jmdn./etw. mit Handkuß
- jmd. wirft/schleudert jmdm. den Handschuh ins Gesicht
- jmd. gerät in Harnisch
- jmd. bringt jmdn. in Harnisch
- etw. bringt jmdn. in Harnisch
- jmd. ergreift das Hasenpanier
- jmd. fällt mit etw. ins Haus
- jmd. legt sich auf die faule Haut: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. fährt aus der Haut
- jmd. kann sich nicht auf die faule Haut legen
- jmd. liegt auf der faulen Haut
- jmd. liegt nicht auf der faulen Haut
- ##jmd. läuft mit der Herde##
- das Herz rutscht jmdm. in die Hose
- jmd. trägt das/sein Herz auf der Zunge
- ##sein/das Herz ist eine/keine Mördergrube##
- ##sein/das Herz wird zur Mördergrube##
- ##Herz in der Hose##
- jmd. macht aus seinem Herzen keine Mördergrube
- jmd. stellt sich auf die Hinterbeine: 1. Lesart 2. Lesart
- ## in der Hinterhand ##
- jmd. hat etw./jmdn. in der Hinterhand
- etw./jmd. bleibt in der Hinterhand
- jmd. behält etw. im Hinterkopf
- jmd./etw. gerät ins Hintertreffen
- jmd./etw. ist im Hintertreffen
- etw./jmd. lässt etw./jmdn. ins Hintertreffen geraten
- ##aus dem Hintertreffen##
- jmd. liegt im Hintertreffen
- jmd./etw. bringt jmdn. ins Hintertreffen
- jmd. packt etw./jmdn. bei den Hörnern
- jmd. ist auf den Hund gekommen
- jmd. hat jmdn./etw. auf den Hund gebracht
- jmd./etw. ist auf dem Hund
- jmd./etw. ist auf den Hund gekommen
- jmd./etw. geht vor die Hunde
- jmd. läßt jmdn./etw. vor die Hunde gehen
- jmd. jagt jmdn. vor die Hunde
- jmd. nagt am Hungertuch
- jmdm. platzt/reißt die Hutschnur
- etw. geht jmdm. über die Hutschnur
- jmd. schickt/befördert jmdn. in die ewigen Jagdgründe
- ## die ewigen Jagdgründe ##
- jmd. hat einen im Kahn
- jmd. zieht jmdn./etw. durch den Kakao
- ##bei jmdm. liegt der Kamm bei der Butter##
- jmd. hält jmdn. an der Kandare
- jmd. nimmt sich selbst an die Kandare
- jmd. lässt sich nicht an die Kandare nehmen
- jmd. zieht/legt jmdm. die Kandare an
- jmd. nimmt jmdn. an die Kandare
- jmd. reitet jmdn. auf Kandare
- jmd. liegt an der Kandare
- jmd. nimmt etw. auf seine Kappe
- etw. geht auf seine Kappe
- ##auf eigene Kappe##
- jmd. fährt den Karren an/gegen/vor die Wand
- der Karren/die Karre steckt im Dreck
- jmd. pinkelt/pisst jmdm. an den Karren/die Karre
- der Karren/die Karre fährt in den Dreck
- jmd. fährt jmdm. an den Karren
- der Karren fährt an die Wand
- jmd. lässt den Karren an/gegen/vor die Wand fahren
- jmd. zieht den Karren aus dem Dreck
- mnch. haben den Karren in den Dreck gefahren
- jmd. macht Kassensturz/einen Kassensturz
- jmd. kriegt Kattun: 1. Lesart 2. Lesart
- ##Katzenwäsche##
- etw./jmd. geht jmdm. auf den Keks
- etw. geht jmdm. auf die Kette
- jmd. hat jmdn. auf dem Kieker: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. macht sich lieb Kind bei jmdm.
- ##jmd. ist lieb Kind##
- jmd. macht Kippe: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. lässt die Kirche im Dorf
- jmd. lässt die Kirche im Dorf
- ##mit der Kirche ums Dorf##
- die Kirche bleibt im Dorf: 1. Lesart 2. Lesart
- mit jmdm. ist nicht gut Kirschen essen
- jmd. kriegt eins auf die Klappe: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. wirft sich in Kluft
- etw. läßt sich nicht übers Knie brechen
- jmd. bricht etw. übers Knie: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. macht sich einen Knoten ins Taschentuch
- mnch. werfen sich (gegenseitig) Knüppel zwischen die Beine
- der Knüppel bleibt im Sack
- der Knüppel kommt/fährt aus dem Sack
- jmd. holt den Knüppel aus dem Sack
- jmd. wirft jmdm. Knüppel zwischen die Beine
- jmd. bekommt Knüppel zwischen die Beine
- ##Knüppel aus dem Sack##
- ## jmd. hat/schiebt Kohldampf ##
- jmd. macht Kommissionen
- jmd. lässt sich von jmdm. nicht auf den Kopf spucken
- jmd. steckt den Kopf in den Sand
- ##Kopf in den Sand##
- jmd. kann jmdm. auf den Kopf spucken
- jmd. zieht den Kopf aus dem Sand
- ##kein Kopf und kein Arsch#
- jmd. spuckt jmdm. auf den Kopf
- ##Kopf im Sand##
- jmd. zieht etw. in den Kot
- etw. geht jmdm. auf den Kranz
- jmd. legt jmdn. aufs Kreuz: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. leiert jmdm. etw. aus dem Kreuz
- jmd. fällt aufs Kreuz
- jmd. steht mit jmdm. auf Kriegsfuß
- jmd. steht mit etw. auf Kriegsfuß
- jmd. setzt jmdn. auf Kriegsfuß
- jmd./etw. steht mit etw. auf Kriegsfuß
- jmd. hat einen in der Krone
- die Kuh ist/bleibt auf dem Eis
- die Kuh ist vom Eis
- jmd. hat die Kuh vom Eis
- jmd. holt/bringt/bekommt/kriegt die Kuh vom Eis
- jmd. lässt die Kuh fliegen
- irgw. fliegt die Kuh
- etw. geht auf keine Kuhhaut
- jmd. kriegt die Kurve
- jmd. nimmt jmdn./etw. mit Kußhand
- ##mit Kußhand##
- jmd. gießt sich einen auf die Lampe
- etw. kippt jmdn. aus den Latschen/Schuhen
- jmd. kippt aus den Latschen/Pantinen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. kippt jmdn. aus den Latschen
- jmd. erhält/bekommt den Laufpaß
- jmd. gibt jmdm. den Laufpaß: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. bekommt den Laufpaß
- jmdm. ist eine Laus über die Leber gelaufen
- jmd. spricht frei von der Leber weg
- jmd. zieht vom Leder: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- etw. geht aus dem Leim: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. geht aus dem Leim
- jmd. lockt jmdn. auf die Leimrute
- jmd. bleibt an der Leimrute kleben
- jmd. kriecht/geht jmdm. auf die Leimrute
- jmd. legt eine Leimrute aus
- jmd. zieht Leine
- jmd. liest jmdm. die Leviten
- jmd./etw. führt jmdn. hinters Licht
- jmd. fühlt sich hinters Licht geführt
- jmd. stellt sein Licht nicht unter den Scheffel
- jmd. lässt sich hinters Licht führen
- jmd. redet jmdm. ein Loch in den Bauch
- ##ein Loch in den Bauch##
- jmd. pfeift auf/aus dem letzten Loch
- etw. pfeift auf/aus dem letzten Loch
- jmd. freut sich ein Loch in den Bauch
- jmd. bohrt sich ein Loch ins Knie
- jmd. fragt jmdm. Löcher in den Bauch
- jmd. gibt den Löffel ab: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. gibt jmdm. eins hinter die Löffel
- jmd. kriegt/bekommt eine/was hinter die Löffel
- jmd. kriegt was/eins hinter die Löffel/Ohren
- ##Lohn und Brot##
- mnch. kommen in Lohn und Brot
- jmd. hält jmdn. in Lohn und Brot
- mnch. stehen/sind in Lohn und Brot
- jmd./etw. bringt jmdn. in Lohn und Brot
- ##in Lohn und Brot##
- jmd. hat etw. in der Mache
- etw. ist in der Mache
- jmd. kriegt jmdn. in die Mache
- jmd. hat jmdn. in der Mache
- jmd. nimmt jmdn. in die Mache
- jmd. macht Männchen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat jmdn./etw. in der Mangel
- jmd. nimmt jmdn. in die Mangel
- jmd. ist in der Mangel
- jmd. gerät in die Mangel
- jmd. wird durch die Mangel gedreht
- jmd. hat Manschetten vor etw./vor jmdm.
- jmd. bekommt/kriegt Manschetten
- jmd. fährt jmdm. übers Maul
- jmd. hält Maulaffen feil
- jmd. bekommt/kriegt die Maulsperre
- jmd. setzt jmdm. das Messer auf die Brust
- jmd. macht jmdn. zur Minna
- jmd./etw. steht in Mißkredit
- jmd./etw. bringt jmdn./etw. in Mißkredit
- jmd./etw. bringt sich in Mißkredit
- jmd./etw. gerät in Mißkredit
- jmd. macht aus seiner Mördergrube ein/kein Herz
- ##Mördergrube##
- jmd. macht aus etw. keine Mördergrube
- jmd. ist vom Mond gefallen
- jmd. kommt vom Mond
- ##jmd. hält jmdm. eine Moralpredigt##
- ##Moralpredigt##
- ##aus einer/der Mücke wird ein Elefant##
- jmd. macht aus einer Mücke einen Elefanten
- jmd. fährt jmdm. über den Mund
- jmd. nimmt jmdm. etw. aus dem Mund/Munde
- jmd. hat etw. mit der Muttermilch eingesogen/aufgesogen
- etw. wird jmdm. mit der Muttermilch eingeflößt
- jmd. bekommt etw. mit der Muttermilch eingeflößt
- jmd. schlägt sich die Nacht/die Nächte um die Ohren
- jmdm. liegt der Name/das Wort auf der Zunge
- jmd. reibt jmdm. etw. unter die Nase
- etw. fährt/steigt jmdm. in die Nase
- etw. steigt/fährt jmdm. in die Nase
- etw. steigt jmdm. in die Nase
- jmd. zieht jmdm. etw. aus der Nase
- jmd. lässt sich etw. aus der Nase ziehen
- jmd. sitzt in den Nesseln
- jmd. setzt sich in die Nesseln
- jmd. zieht die Notbremse: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat Oberwasser
- etw. gibt/verschafft jmdm. Oberwasser
- jmd. bekommt/gewinnt Oberwasser
- ## Öl ins Feuer ##
- jmd. gießt Öl ins Feuer
- jmd. legt sich aufs Ohr
- jmd. bekommt/kriegt eins hinter die Ohren/Löffel
- jmd. schreibt jmdm. etw. hinter die Ohren
- jmd. soll sich etw. hinter die Ohren schreiben
- jmd. gibt jmdm. eins hinter die Ohren
- jmd. kriegt/bekommt ein paar/eins hinter die Ohren
- etw./jmd. bringt jmdn. auf die Palme
- jmd. ist auf der Palme
- jmd. geht auf die Palme
- jmd. hat sich etw. aufs Panier geschrieben
- etw. steht auf dem Panier
- jmd. hat etw. auf sein Panier geschrieben
- jmd. stellt/steckt jmdn. unter den Pantoffel
- jmd. steht unter dem Pantoffel
- jmd. hat/hält jmdn. unter dem Pantoffel
- jmd. hilft jmdm. aus der Patsche
- jmd. sitzt in der Patsche
- jmd. zieht sich aus der Patsche
- jmd. hilft sich aus der Patsche
- jmd. zieht jmdn. aus der Patsche
- jmd. haut auf die Pauke: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- jmd. hat jmdn. auf der Pelle
- jmd. sitzt/hängt jmdm. auf der Pelle
- jmd. geht jmdm. nicht von der Pelle
- jmdm. fällt keine Perle/kein Stein aus der Krone
- ##Perlen vor die Säue##
- jmd. wirft Perlen vor die Säue
- ##Perlen - Säue##
- jmd. haut jmdn. in die Pfanne: 1. Lesart 2. Lesart
- mnch. hauen sich gegenseitig in die Pfanne
- jmd. hat etw. auf der Pfanne
- jmd. haut etw. in die Pfanne
- jmd. gibt auf/für jmdn./etw. keinen Pfifferling
- jmd. gibt/haut jmdm. eins auf die Pfoten
- jmd. haut/klopft jmdm. auf die Pfoten
- ##von Pontius zu Pilatus##
- jmd. wird von Pontius zu Pilatus geschickt
- jmd. läuft von Pontius zu Pilatus
- jmd. macht Proselyten
- jmd./etw. setzt den Punkt/das Tüpfelchen aufs/auf das i
- ##I/i-Punkt##
- jmd. macht Quartier
- jmd. betrachtet die Radieschen/das Gras von unten
- ##in Rätseln##
- jmd. spricht in Rätseln
- jmd. ist unter die Räuber gefallen
- jmd. fällt unter die Räuber
- ##auf den Ranzen##
- jmd. lässt alle Register spielen
- jmd. zieht alle Register
- jmd. spielt auf allen Registern
- jmd./etw. fährt einen heißen Reifen
- ##heiße/heißer Reifen##
- jmd. macht sich einen/seinen Reim auf etw.
- jmd. kann sich keinen Reim auf etw. machen
- jmd. schreibt etw. ins reine/Reine
- jmd. kommt mit sich (selbst) ins reine/Reine
- ##ins Reine/reine##
- jmd. kommt mit etw. ins reine/Reine
- jmd. kommt mit jmdm. (über etw.) ins reine/Reine
- jmd. bringt etw. ins reine/Reine
- jmd. zieht die Reißleine
- jmd. hat zuviel auf den Rippen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. leiert jmdm. etw. aus den Rippen
- jmd. hat nichts auf den Rippen: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. schneidet sich etw. aus den Rippen
- jmd. kann sich etw. nicht aus den Rippen schneiden: 1. Lesart 2. Lesart
- man kann jmds. Rippen zählen: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- mnch. schauen/gucken in die Röhre: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. läßt jmdn. in die Röhre schauen/gucken
- ##Rosinen im Kopf##
- jmd. hat (große) Rosinen im Kopf
- jmd. kriegt eins auf die Rübe
- jmd. gibt jmdm. eins auf die Rübe
- etw./jmd. geht jmdm. auf den Sack
- ##jmd. schlägt den Sack und meint den Esel##
- etw. berührt in jmdm. eine verwandte Saite/verwandte Saiten
- jmd. hat den Salat
- jmd. baut auf Sand: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat etw. auf Sand gesetzt
- jmd. streut jmdm. Sand in die Augen
- ##jmd./etw. sitzt auf dem Sand##
- jmd. reibt sich den Sand aus den Augen
- jmd. hat etw. auf Sand/auf den Sand gesetzt
- etw. ist auf Sand gebaut
- jmd./etw. setzt jmdn. auf (den) Sand
- der Sandmann/das Sandmännchen streut jmdm. Sand in die Augen
- jmd. hat seine Schäfchen im Trockenen
- jmd. bringt seine Schäfchen ins Trockene
- jmd. ist in Schale
- ##in Schale##
- ##in Schale geworfen##
- jmd. wirft sich in Schale
- jmd. schlägt Schaum
- jmd. stellt etw. nicht unter den Scheffel
- jmd. stellt etw. unter den Scheffel
- etw. liegt in Scherben
- jmd./etw. schlägt etw. in Scherben
- etw. geht/fällt in Scherben
- etw. geht in Scherben
- jmd./etw. legt etw. in Scherben
- ##bis alles in Scherben fällt##
- ##jmd. isst/frisst wie ein Scheunendrescher##
- jmd. macht Schicht
- jmd. lässt ein Schiff vom Stapel
- ein Schiff bekommt Schlagseite
- ein Schiff hat Schlagseite
- jmd. führt etw. im Schilde: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat nicht den blassesten/leisesten Schimmer von etw.
- jmd. hat keinen blassen Schimmer von etw.
- jmd. nimmt sich selbst auf die Schippe
- jmd. nimmt jmdn./etw. auf die Schippe
- etw. hat Schlagseite: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- etw. bringt etw. auf Schlagseite
- etw. bekommt Schlagseite: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat (eine) Schlagseite
- jmd./etw. macht Schlagzeilen
- jmd. kommt aus dem Schlamassel heraus
- jmd. holt/fährt/zieht jmdn./etw. aus dem Schlamassel
- jmd. hat den Schlamassel
- jmd./etw. stürzt/treibt/führt jmdn. in den Schlamassel
- jmd./etw. gerät in den Schlamassel
- ##Schlamassel##
- jmd. zieht sich aus dem Schlamassel
- jmd. reitet sich in den Schlamassel
- jmd. steckt/sitzt im Schlamassel
- jmd. kommt etw. auf die Schliche
- jmd. kommt jmdm. auf die Schliche
- jmd. fährt mit jmdm. Schlitten
- jmd. bringt jmdn. hinter Schloß und Riegel
- jmd. kommt hinter Schloß und Riegel
- jmd. hält jmdn./etw. hinter Schloß und Riegel: 1. Lesart 2. Lesart
- ## Schloß/Schloss und Riegel ##
- ## hinter Schloß und Riegel ##: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. sitzt/ist hinter Schloß und Riegel
- jmd. gehört hinter Schloß und Riegel
- ##im Schmollwinkel##
- jmd. zieht sich in den Schmollwinkel zurück
- jmd. verlässt den Schmollwinkel/ die Schmollecke
- ##der Schmollwinkel##
- jmd. kommt/tritt/findet aus dem Schmollwinkel/der Schmollecke heraus
- jmd./etw. treibt jmdn. in den Schmollwinkel
- jmd. macht Schmu
- jmd. zieht jmdn./etw. in den Schmutz
- jmd. gibt jmdm. eins auf die Schnauze: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. kriegt/bekommt eins auf die Schnauze: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. fällt auf die Schnauze
- jmd. liegt auf der Schnauze
- jmd. kommt aus dem/seinem Schneckenhaus heraus
- jmd. zieht sich in sein Schneckenhaus zurück
- jmd./etw. lockt/holt jmdn. aus seinem Schneckenhaus/Schneckenhäuschen
- jmd. schlägt jmdm. /etw. ein Schnippchen
- jmd. zieht jmdn. am Schopf aus dem Sumpf
- jmd. zieht sich selbst am Schopf aus dem Sumpf
- jmd. zieht sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf
- jmd. zieht sich am eigenen Schopf aus etw.
- jmd. zieht sich am eigenen Schopf irgw.
- jmd. wirft sein Schwert in die Waagschale/Wagschale
- jmd. streicht die Segel: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. hat Sendepause
- etw./jmd. geht jmdm. auf den Senkel
- jmd. macht sich auf die Socken: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. macht Späne
- jmd. hat die Spendierhosen an: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. zieht die Spendierhosen an
- jmd. zieht die Spendierhosen aus
- ##in/mit Spendierhosen##
- jmd. muss Spießruten laufen
- jmd. wirft sich in Staat
- ##jmd. hält jmdm. eine Standpauke##
- ##Standpauke##
- etw. geht vom Stapel
- jmd. lässt etw. vom Stapel: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hilft jmdm. in die Steigbügel
- jmd. hält jmdm. den/die Steigbügel
- jmd. hat bei jmdm. einen Stein im Brett
- jmd. macht keinen Stich
- jmd. macht einen Stich
- jmd. macht/bekommt Stielaugen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. packt den Stier bei den Hörnern
- jmd. schlägt über die Stränge
- jmd. hängt an der Strippe
- jmd. hat/hält jmdn. an der Strippe
- jmd./etw. hängt an der Strippe/den Strippen
- ##an der Strippe##
- jmd. bekommt/kriegt jmdn. an die Strippe
- mnch. hängen an Strippen/den Strippen
- jmd. zieht Strippen/die Strippen
- ##Strippenzieher##
- jmd. macht sich auf die Strümpfe
- jmd. fällt zwischen Stuhl und Bank
- jmd. kommt zu Stuhle
- jmd. raspelt Süßholz: 1. Lesart 2. Lesart
- ##jmd. fällt jmdm. in die Suppe##
- jmd. bringt etw. aufs Tapet
- etw. ist auf dem Tapet
- etw. kommt aufs Tapet
- jmd. tut den/einen Teufel
- jmd. kommt in Teufels Küche
- jmd./etw. bringt jmdn. in Teufels Küche
- jmd. setzt sich in die Tinte: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. sitzt in der Tinte
- jmd. hat Tomaten auf den Augen
- jmd. bringt etw. aufs Trapez
- etw. kommt aufs Trapez
- jmd./etw. bringt jmdn. auf den Trichter
- jmd. kommt auf den Trichter
- jmd. bläst Trübsal
- ##das Tüpfelchen auf dem i/I##
- ##I/i-Tüpfelchen##
- jmd./etw. setzt das i/I-Tüpfelchen/den i/I-Punkt (auf etw.)
- jmd./etw. setzt etw. das i/I-Tüpfelchen auf
- ##bis aufs I/i-Tüpfelchen##
- etw. fällt mit der Tür ins Haus
- jmd. schlägt jmdm. die Tür ins Gesicht
- jmd. schlägt/wirft jmdm. die Tür ins Gesicht
- jmd. fällt mit der Tür ins Haus: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat von Tuten und Blasen keine Ahnung: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. schreibt etw. ins unreine/Unreine
- jmd. spricht ins unreine/Unreine
- jmd. denkt ins unreine/Unreine
- jmd. spielt Vabanque/va banque
- ##Vabanquespiel/Vabanque-Spiel##
- jmd. wirft etw. in die Waagschale
- etw. fällt in die Waagschale
- etw. liegt in/auf der Waagschale
- jmd. fährt jmdm. an den Wagen
- ##der Wald - die Bäume##
- jmd. sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht (mehr)
- jmd. sieht den Wald vor lauter Bäumen
- jmd. sieht vor lauter Wald die Bäume nicht (mehr)
- jmd./etw. ist in Wallung
- jmd./etw. gerät in Wallung
- etw./jmd. bringt jmdn./etw. in Wallung
- jmd. fährt etw. an/gegen/vor die Wand
- jmd. lässt etw. an/gegen/vor die Wand fahren
- etw. fährt an/gegen/vor die Wand
- jmd. fährt an/gegen/vor die Wand
- ##mit allen Wassern gewaschen##: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. geht den Weg alles Irdischen: 1. Lesart 2. Lesart
- etw. geht den Weg alles Irdischen
- jmd./etw. bringt/treibt jmdn. zur Weißglut
- jmd. sticht in ein Wespennest
- jmd. wirft sich in Wichs
- ##in vollem Wichs##
- jmd. hat etw. am/beim Wickel
- etw. hat jmdn. am Wickel
- jmd. packt/nimmt jmdn. beim/am Wickel
- jmd. hat jmdn. am Wickel
- etw. ist jmdm. nicht an der Wiege gesungen worden
- etw. wurde/war jmdm. in die Wiege gelegt
- jmd./etw. nimmt jmdm. /etw. den Wind aus den Segeln
- jmd. heult mit den Wölfen
- mnch. haben sich in der Wolle
- jmd. hat sich mit jmdm. in der Wolle
- mnch. geraten/kriegen sich in die Wolle
- jmd. gerät/kriegt sich mit jmdm. in die Wolle
- jmd. legt jedes Wort auf die Waagschale
- jmd. nimmt jmdm. das Wort/die Worte aus dem Mund/Munde
- jmd. zieht jmdm. die Würmer aus der Nase
- ##jmd. setzt jmdm. Würmer in den Kopf##
- jmd. lässt sich die Würmer aus der Nase ziehen
- jmd. bricht sich keinen Zacken aus der Krone
- jmd./etw. bricht jmdm. einen Zacken aus der Krone
- jmdm. bricht/fällt ein Zacken aus der Krone
- jmd. geht auf dem Zahnfleisch: 1. Lesart 2. Lesart
- etw. bricht vom Zaun
- jmd. bricht etw. vom Zaun: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- jmd. gibt das Zepter aus der Hand
- jmd. hält das Zepter in der Hand
- jmd. nimmt das Zepter in die Hand
- jmd. gibt jmdm. das Zepter in die Hand/in die Hände
- jmd. schwingt das Zepter
- jmd. nimmt jmdm. das Zepter aus der Hand
- jmd. macht Zicken
- etw. hat seine Zicken
- jmd. gibt die Zügel aus der Hand
- jmd. bekommt Zunder
- jmd. bekommt/kriegt Zunder
- jmd. gibt jmdm. Zunder: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. gibt etw. Zunder
- etw. bekommt Zunder
- jmd. hat etw. auf der Zunge
- jmdm. brennt etw. auf der Zunge
- etw. liegt auf der Zunge
- jmdm. liegt etw. auf der Zunge
- jmd. legt jmdm. etw. auf die Zunge
- jmd. trägt etw. auf der Zunge
- jmdm. kommt etw. auf die Zunge
- jmd. beißt sich (lieber/eher) die Zunge ab
- jmd. beißt sich auf die Zunge
- jmdm. liegt etw. auf der Zunge
Blatt
kein Blatt vor den Mund nehmen
blueprints
Redewendungen
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Unter der Rubrik "Wortschatz" waren am 15.08.2007 455 Wortgeschichten und Redewendungen mit Hinweisen zur Herkunft zu finden.
blueprints
Zitate
(E?)(L?) http://www.blueprints.de/zitate
Bonmot (W3)
Ein "Bonmot" ist vergleichbar mit dem "Aperçu", dem "geistreicher Einfall" und bedeutet wörtlich frz. "Bonmot" = "gutes Wort".
(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php
(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php?lexID=b&lID=5&page=detail&xanarioID=9d525d7cffe99fceaf243c238f492971
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das Wort "Bonmot" kommt aus dem Französischen ("bon mot" = "gutes Wort") und bedeutet soviel wie "eine geistreiche Wendung" bzw. "ein geistreicher Ausspruch". Diese geistreiche, treffende bzw. witzige Wendung bezieht sich entweder auf einen individuellen Fall oder ist eine allgemeine Lebensweisheit.
(E?)(L1) http://www.fremdwoerter.de/
(E5)(L1) http://www.teachsam.de/deutsch/glossar_deu.htm
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Bonmotautomat
Erstellt: 2010-03
br-online
Redensarten
(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen/bildung/redensarten-DID1239118655746/index.xml
(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen/bildung/redensarten-DID1239118655746/redensarten-redewendungen-uebersicht-ID1241437127085.xml
Redensarten: Da wird der Hund in der Pfanne verrückt
Eigentlich sind Hunde doch die besten Freunde der Menschen. Aber in der Sprache haben sie es nicht leicht: Man kommt auf den Hund, ist ein Lumpenhund, und Hunde sind entweder dick, blöd, scharf, alt oder falsch. Das ist in der Tat zum Verrücktwerden - aber warum ausgerechnet in der Pfanne? [mehr]
Im Überblick - Weitere Themen:
- Redensarten: Jemanden über den grünen Klee loben
- Redensarten: Da liegt der Hund begraben
- Redensarten: Wissen, wo der Barthel den Most holt
- Redensarten: Alles in Butter?
- Redensarten: Bis in die Puppen tanzen, feiern, schlafen, ...
- Redensarten: Bloß nicht den Faden verlieren
- Redensarten: Da liegt der Hase im Pfeffer
- Redensarten: Die Sache mit dem Hecht
- Redensarten: Wo drückt der Schuh?
- Redensarten: Einen Stein im Brett haben
- Redensarten: Der springende Punkt
- Redensarten: Fisimatenten machen
- Redensarten: Heute mach ich blau!
- Redensarten: Alles für die Katz!
- Redensarten: Krokodilstränen weinen
- Redensarten: Jemandem einen Bären aufbinden
- Redensarten: Sich etwas hinter die Ohren schreiben
(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/deutsch/redensarten/
Dem Fass die Krone ins Gesicht... Woher kommen Redensarten?
Die Quellen unserer Sprichwörter und Redensarten sind vielfältig und bisweilen auch rätselhaft. Sie entstammen überwiegend dem natürlichen Umfeld des Volksmunds und geben daher wichtiges Zeugnis von den Lebensumständen einer bestimmten Zeit. Hatte man dereinst oft dem Alltag die Bilder entnommen ("jemandem nicht das Wasser reichen können"), so müssen heute Technik ("eine Schraube locker haben") oder Sport ("ein Eigentor schießen") herhalten. Aber die alten sprichwörtlichen Redewendungen verschwinden nicht einfach, obwohl wir ihre Bilder teilweise schon längst nicht mehr verstehen. Dichter zitieren sie, parodieren sie, und der Volksmund tut das Seinige dazu. Es entstehen so genannte Antisprichwörter, oft als kurzlebige Graffitis oder Sprüche. Und noch heute sollen Sprichwörter kurz und einprägsam eine Lebensweisheit vermitteln und mit wenigen Worten sagen, was jeder versteht.
Buch
ein Buch aufschlagen (W3)
Die (Buchen)-Holzdeckel wurden, um die wertvollen Seiten zu schützen, und wohl auch zu pressen, mit einem breiten Metallhaken zusammengehalten. Man legte das Buch drückte auf den Deckel und klappte den Haken beiseite... schlug man aber einfach auf den Deckel, sprang der Bügel meist von allein auf... deshalb "schlägt" man noch heute Bücher auf.
C
D
Dachdecker
das kannst du halten wie ein Dachdecker
Kommt daher, weil zur Jahrhundertwende die Dachdecker nicht kontrollierbar waren, da keiner der Bauherren den Mut hatte, aufs Dach zu klettern um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist.
daszitat
Bauernregeln, Sprichwörter, Werbeslogans
(E?)(L?) http://www.daszitat.de/
Willkommen zu einer Sammlung von Zitaten, Sinnsprüchen, Weisheiten, Bauernregeln und Werbeslogans.
Verfeinern Sie Ihre Briefe oder Aufsätze mit einem treffenden Zitat.
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- Mutter Theresa | Tacitus | Tagore, Rabindranath | Talleyrand, Charles-M. de | Tati, Jacques Jacques | Thatcher, Margaret | Tolstoj, Leonid L. Nikolaj | Tschopp, Charles | Tucholsky, Kurt | Twain, Marc
- Uhlenbruck, Gerhard | Ustinov, Peter Alexander, Sir
- Vinci, Leonardo da | Voltaire, François Marie
- Waggerl, Karl Heinrich | Weber, Karl Julius | Weizsäcker, Carl Friedrich von | Welles, Orson | White, Ellen Gould | Wieland, Christoph Martin | Wilde, Oscar | Wilder, Thronton | Williams, Tennessee
- X-Z Teil 1 Autoren Xenophon bis Zwingli
dierk-schulze
Zitate zu Wissensmanagement
(E?)(L?) http://www.dierk-schulze.de/wm/zitate/zitate.html
Dierk Schulzes Zitate zum Thema Wissensmanagement
Beim Schreiben einer Diplomarbeit gefundene Zitate in verschiedenen Sprachen.
Distichon (W3)
Ein "Distichon" ist ein "Zweizeiler mit einer Pointe". Das "Distichon" setzt sich zusammen aus griech. "dis" = "doppelt" und griech. "stichos" = "Vers".
Ein "Chronodistichon" ist ein "Distichon" in dem eine Jahreszahl verschlüsselt ist.
(E?)(L?) http://www.dwds.de/?kompakt=1&sh=1&qu=Distichon
(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=chronodistichon
Limericks on "chronodistichon"
A "chronogram" is a bit of text with a date (such as MMVII = 2007) somehow encoded into it.
...
(E2)(L1) http://www.pompeion.de/pompeion.htm
(E?)(L?) http://www.textlog.de/36335.html
Karl Kraus: Distichon der Geschlechter
(E3)(L1) http://www.textlog.de/2467.html
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/GWB
dradio
Essigs Essenzen
Redensarten
Was Sie schon immer über die Herkunft von Redensarten wissen wollten
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/
Welche kuriosen Geschichten stecken hinter den Redewendungen und Sprichwörtern, die wir täglich verwenden? Wenn es um die Herkunft unserer Sprachbilder geht, verstehen wir meist nur Bahnhof, haben Tomaten auf den Augen oder stehen total auf dem Schlauch.
Der Literaturwissenschaftler, Historiker und Autor des Buches "Wie die Kuh aufs Eis kam. Wundersames aus der Welt der Worte" Dr. Rolf-Bernhard Essig schafft auf amüsante Weise Abhilfe: Jeden Freitag um 11:07 Uhr im Radiofeuilleton beantwortet er Fragen von Hörerinnen und Hörern rund um Kuhhäute, Deadlines. Live und kostenfrei aus dem deutschen Festnetz unter der Telefonnummer 0800-22542254 oder per E-Mail unter forum@dradio.de.
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"Essigs Essenz" - Was sie schon immer über die Herkunft von Redensarten wissen w.
MP3, Flash
Sendezeit: 01.02.2008 11:09
Anscheinend wurde die Sendereihe Ende 2008 eingestellt.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/893960/
SENDUNG VOM 19.12.2008
Freunde in der Not gehen 1000 auf ein Lot …
Kuriose Geschichten zu Redewendungen und Sprichwörtern
Freunde in der Not gehen 1000 auf ein Lot, Sich nicht lumpen lassen, Die Beine in die Hand nehmen, Eselsohren machen, In die Binsen gehen u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/890349/
SENDUNG VOM 12.12.2008
Die Spendierhosen anhaben …
Diesmal geht es um die Redensarten: Die Spendierhosen anhaben, unchristliche Uhrzeit, Trübsal blasen, In Bausch und Bogen, Auf den letzten Drücker u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/883299/
SENDUNG VOM 05.12.2008
Das passt wie die Faust aufs Auge …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das passt wie die Faust aufs Auge, Pikiert sein, An jemandes Stuhl sägen, Sich auf seine vier Buchstaben setzen, Ich lach mir nen Ast u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/879540/
SENDUNG VOM 21.11.2008
Die Flinte ins Korn werfen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Die Flinte ins Korn werfen, Honig um den Bart schmieren, Dann ist Holland in Not, Etwas auf dem Kerbholz haben, Etwas ist nagelneu u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/875846/
SENDUNG VOM 14.11.2008
Matsch am Paddel haben …
Diesmal geht es um die Redensarten: Matsch am Paddel haben, Sein blaues Wunder erleben, Eine Stippvisite machen, Da beißt die Maus keinen Faden ab u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/872588/
Sendung vom 07.11.2008
Etwas auf die leichte Schulter nehmen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Etwas auf die leichte Schulter nehmen, Bei jemandem einen Stein im Brett haben, Wes Brot ich ess', des Lied ich sing, Mein Name ist Hase, Jemanden von Pontius zu Pilatus schicken u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/868862/
Sendung vom 31.10.2008
Ein Kesseltreiben veranstalten …
Diesmal geht es um die Redensarten: Ein Kesseltreiben veranstalten, Ein Brett vor dem Kopf haben, Mit allen Wassern gewaschen sein, Mit jemandem etwas am Hut haben, Da hast du mit Zitronen gehandelt u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/865472/
Sendung vom 24.10.2008
Tagaus, tagein ...
Diesmal geht es um die Redensarten: Tagaus, tagein, Das ist nur ein Klacks mit der Wichsbürste, Der blinde Passagier, Darauf kannst du Gift nehmen, Dem schlechten Geld kein gutes hinterherwerfen u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/862002/
Sendung vom 17.10.2008
Das kommt mir spanisch vor …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das kommt mir spanisch vor, Jemand ist eine Koryphäe, Es regnet Schusterjungen, Ach du meine feldgraue Schnauze u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/858685/
Sendung vom 10.10.2008
Eine Nacht-und-Nebel-Aktion ...
Diesmal geht es um die Redensarten: Eine Nacht-und-Nebel-Aktion, Etwas berappen, Wie der Lump am Stecken tanzen, Der springende Punkt u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/852342/
Sendung vom 26.09.2008
Das ist unter aller Kanone …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das ist unter aller Kanone, Da kriegst die Motten, Nun häng dir mal keinen Wunderbeutel um, 19-Zoll-Gespräche führen u.a.
(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/849182/
SENDUNG VOM 19.09.2008
Ich bin doch nicht dein Leo …
Kuriose Geschichten zu Redewendungen und Sprichwörtern
Diesmal geht es um die Redensarten: Ich bin doch nicht dein Leo | Das ist nur eine Luftnummer | Federn in die Luft blasen | Klappe zu, Affe tot | Keinen Deut | Flöten gegangen | So schnell schießen die Preußen nicht
(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/845925/
SENDUNG VOM 12.09.2008
Das Zeitliche segnen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das Zeitliche segnen | Wahre Ehen werden im Himmel geschlossen | Es ist unter dem Hund | Jemanden auf die Schippe nehmen | Sich freuen wie ein Stint | Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? | Die Polizei dein Freund und Helfer | Ich bin doch kein Bremer (ich lass mir die Arbeit nicht aus der Hand nehmen)
(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/842707/
SENDUNG VOM 05.09.2008
Durch den Wind sein ...
Diesmal geht es um die Redensarten: Durch den Wind sein | Jemanden nicht das Wasser reichen können | Mit dem ist nicht gut Kirschen essen | Jemand sitzt da wie der Aff auf dem Schleifstein | Das ist eine polnische Wirtschaft | Aus einem verzagten Arsch kommt niemals ein fröhlicher Furz | Stein und Bein schwören | Knast haben | Ach du grüne Neune! | Der Teufel ist ein Eichhörnchen | Da brat mir einer nen Storch
(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/839175/
SENDUNG VOM 29.08.2008
Jemandem die Würmer aus der Nase ziehen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Jemandem die Würmer aus der Nase | Jemandem Hörner aufsetzen | Den Stier bei den Hörnern packen | Vom Regen in die Traufe kommen | Aus dem Quark kommen | Über einen Kamm scheren | Wie der Ochs vorm Berg stehen | Jemand ist ein Prügelknabe | Sein(en) Mantel / Mäntelchen in den Wind hängen /die Fahne nach dem Wind drehen | Jemand scharwenzelt herum | Etwas steht Spitz auf Knopf
(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/835709/
SENDUNG VOM 22.08.2008
Jemand ist ein Rädelsführer …
Diesmal geht es um die Redensarten: Jemand ist ein Rädelsführer | Jemandem eine Ohrfeige geben | Die Ohren steif halten | Dreimal ist Bremer Recht | Jemanden ins Bockshorn jagen | Da warst du noch in Abrahams Wurstkessel | Du kriegst heut Hasenbrot | Etwas ist faul im Staate Dänemark | Jemandem ein X für ein U vormachen
(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/832115/
SENDUNG VOM 15.08.2008
Jemanden übers Ohr hauen ...
Diesmal geht es um die Redensarten: Jemanden übers Ohr hauen | Fisimatenten machen | Jeder hat ein totes Pferd | Den Bock zum Gärtner machen | Dastehen wie ein Ölgötze | Sich einen auf die Lampe gießen | Jemanden an den Kanthaken nehmen | Klimmzüge am Brotkasten machen | Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen | Der Kelch geht an uns vorbei | Weisheit mit dem Löffel zu sich nehmen / "die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben | Maulaffen feilhalten
(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/828909/
Sendung vom 08.08.2008
Schmetterlinge im Bauch haben
Diesmal geht es um die Redensarten: Liebe und Ringe sind endlose Dinge; Schmetterlinge im Bauch haben; Jemandem die Leviten lesen; Mal den Teufel nicht an die Wand | Der König ist tot | es lebe der König | !etwas verballhornen | etwas ist hanebüchen / hanebüchener Unsinn | etwas fuchst einen
(E1)(L1) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/825491/
Sendung vom 01.08.2008
Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht…
Diesmal geht es um die Redensarten: Hundstage; aus dem dicken B sein; Gottes Mühlen mahlen langsam | aber gerecht
Auf der Brennsuppe dahergeschwommen | Aus dem dicken B sein | Gottes Mühlen mahlen langsam, aber gerecht | Auf einen Ritt | Das kann kein Schwein lesen | Durch die Lappen gegangen | Zieh Leine | Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf | Es regnet junge Hunde | Etwas aus dem Effeff können; etwas aus dem ff beherrschen | Klappe zu - Affe tot | Das kommt mir Spanisch vor; etwas kommt mir spanisch vor | Ich verstehe nur Bahnhof; nur Bahnhof verstehen | Das Kind mit dem Bade ausschütten | Das ist mein Kiez; in unserem Kiez
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/822007/
25.07.2008
Schwedische Gardinen ...
Kuriose Geschichten zu Redewendungen und Sprichwörtern
Diesmal geht es um die Redensarten: Blech reden | einen Spleen haben | die Nase läuft bis Potsdam | schwedische Gardinen
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/818721/
18.07.2008
Die Tücke des Objekts ...
Kuriose Geschichten zu Redewendungen und Sprichwörtern
Diesmal geht es um die Redensarten: Es ist finster wie im Bärenarsch | die Tücke des Objekts | auf Krawall gebürstet sein | es klappt wie am Schnürchen u. a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/815260/
11.07.2008
Das ist Jacke wie Hose …
Diesmal geht es um die Redensarten: Das ist Jacke wie Hose | Nicht viel Federlesens machen | Freunde der Nachvertonung | Jemandem auf den Wecker fallen | Keinen Hehl daraus machen u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/811420/
04.07.2008
Mal richtig auf den Müll hauen
Diesmal geht es um die Redensarten: "ein Bäuerchen machen" | "mal richtig auf den Müll hauen" | "um des Kaisers Bart streiten" u. a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/808288/
27.06.2008
Seinen Hut in den Ring werfen
Diesmal geht es um die Redensarten: Seinen Hut in den Ring werfen | Haare auf den Zähnen tragen | Augen zu und durch u. a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/804372/
20.06.2008
Lügen haben kurze Beine …
Diesmal geht es um die Redensarten: Lügen haben kurze Beine | Die Milch der frommen Denkart | Toi, toi, toi | Blauer Montag | Amok laufen | Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/800945/
13.06.2008
Einen Affenzahn draufhaben …
Diesmal geht es um die Redensarten: Einen Affenzahn draufhaben | Sich benehmen, wie Graf Koks von der Gasanstalt | Das sind böhmische Dörfer für mich | Das ist ein echter Kotzbrocken | Jemanden hinwünschen, wo der Pfeffer wächst u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/797278/
06.06.2008
Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? …
Diesmal geht es um die Redensarten: Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen? | Wie ein geölter Blitz | Wie der Herr, so's Gescherr | Das ist mir zu vigelinsch | Immer der Nase nach | Zur Salzsäule erstarren u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/793496/
30.05.2008
Ins Fettnäpfchen treten …
Diesmal geht es um die Redensarten: Ins Fettnäpfchen treten | Mit allem Pipapo | Ich kenne doch meine Pappenheimer | Das ist mir Boogie | Eine ruhige Kugel schieben u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/789644/
23.05.2008
In Wolkenkuckucksheim leben ...
Diesmal geht es um die Redensarten: In Wolkenkuckucksheim leben | Herein, wenn's kein Schneider ist | Jemanden über den grünen Klee loben | Muffensausen haben | Mein lieber Freund und Kupferstecher | Das kommt nicht in die Tüte u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/786107/
16.05.2008
Die Arschkarte ziehen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Die Arschkarte ziehen | Jemanden ins Abseits stellen | Jemandem eine Steilvorlage geben | Butter bei die Fische geben | Aus die Maus | Nichts für ungut u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/782972/
09.05.2008
Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus …
Diesmal geht es um die Redensarten: Eine Krähe hackt der andern kein Auge aus | Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist | Der frühe Vogel fängt den Wurm Du hast nen Vogel! u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/779204/
02.05.2008
Auf der Hut sein …
Diesmal geht es um die Redensarten: Auf der Hut sein | Etwas auf dem Kasten haben | Der versteht davon soviel wie das Nilpferd vom Filetstricken | Am Esel ins Theater reiten | Aussehen wie die alte Fasnacht u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/776006/
25.04.2008
Das ist ja ein Tohuwabohu …
Diesmal geht es um die Redensarten: Auf dem Holzweg sein | Sich aus dem Staub machen | Himmel, Arsch und Zwirn | Das geht mir über die Hutschnur u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/772327/
18.04.2008
Etwas ist in trockenen Tüchern …
Diesmal geht es um die Redensarten: Du kriegst gleichen einen auf die Zwölf | Etwas brennt unter den Nägeln | Alles paletti | In die Klapsmühle kommen u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/768440/
11.04.2008
Etwas unter Dach und Fach bringen …
Diesmal geht es um die Redensarten: Jemandem zeigen, was 'ne Harke ist | Jemanden über den grünen Klee loben | Arm wie eine Kirchenmaus sein | Wider den Stachel löcken | Einen an der Klatsche haben | Ein Bauernopfer bringen u.a.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/764576/
04.04.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: Das ist für die Katz | da schlag doch gleich einer den Ofen ein | du treulose Tomate | die Kirche im Dorf lassen | einen Reibach machen und das ist (nur) 08/15.
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/760863/
28.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Ab nach Kassel" | "Jemanden auf die Palme bringen" | "Nu mach mal halblang" | "Mit fliegenden (wehenden) Fahnen" | "Von der Hand in den Mund leben" | "Das schlägt dem Fass den Boden aus" | "Es ist höchste Eisenbahn" | "Die Kurve kratzen" | "Auf den Mund gefallen sein" | "Was ist denn das hier für ein Saftladen" | "Senf macht blöd" | "Einen Mordsspaß (-gaudi) haben"
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/757994/
21.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Etwas geht mir am Popo/Arsch vorbei" | "Mein Name ist Hase" | "Auf den Hund kommen" | "Schindluder mit jemandem treiben" | "Da wird der Hund in der Pfanne verrückt" | "Da hängt der Haussegen schief" | "Jemandem drei Kreuze wünschen/hinterherwerfen/hinter jemandem drei Kreuze machen" | "Es sieht aus wie in Kötzschenbroda auf dem Bahnhof" | "Aus dem Mustopf zu kommen" | "Mein Freund und Kupferstecher" | "Pustekuchen"
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/754382/
14.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Das ist, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt" | "Des heiligen römischen Reiches Streusandbüchse" | "Jemand ist ein falscher Fünfziger / Fuffzijer" | "Behämmert sein, bekloppt sein, aber beschlagen sein" | "Eine Gardinenpredigt halten, a curtain lecture" | "Etwas ist nicht ganz koscher" | "Auf den Busch klopfen" | "Mein lieber Herr Gesangverein" | "Etwas ist hanebüchen / hanebüchener Unsinn" | "Jemand ist ein falscher Fünfziger" | "Bekloppt sein" | "Etwas kommt mir spanisch vor" | "Kreide gefressen haben" | "Die Faxen dicke haben" | "Nicht alle Tassen im Schrank haben"
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752095/
07.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Mein lieber Scholli" | "Hals- und Beinbruch" | "Jemanden durch den Kakao ziehen" | "Mit dem Klammerbeutel gepudert sein" | "Hals- und Beinbruch!" | "Die Bretter, die die Welt bedeuten" | "Für jemanden die Hand ins Feuer legen" | "Mit dem nassen Lappen erschlagen" | "Holla(,) die Waldfee!" | "Oculi, da kommen sie!" | "Kräftig und deftig" | "Anhaltend gutes Wetter" | "Das langt dicke" | "Jemand gibt an wie eine Tüte Mücken" | "Jemandem einen Tort antun" | "Das Gras wachsen hören"
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752109/
29.02.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Eine Spritztour machen" | "Ein Brett vor dem Kopf haben" | "nur Bahnhof verstehen" | "Das kannste halten wie ein Dachdecker" | "Jemand ist ein schräger Vogel" | "Jemanden ins Bockshorn jagen" | "Mutterseelenallein" | "Jemanden über den Löffel balbieren / barbieren" | "Die Poleposition einnehmen" | "Keine Puse Ratze habe" | "Ente oder Trente"
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752108/
22.02.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Was hast du denn da für einen Schinken hängen" | "Politik ist eine Hure" | "Der Teufel ist ein Eichhörnchen" | "Etwas aus dem Ärmel schütteln" | "Umgekehrt wird ein Schuh daraus" | "Es zieht wie Hechtsuppe" | "Jemandem die Leviten lesen" | "Jemand stinkt wie ein Wiedehopf"
(E?)(L?) http://www.schuressig.de/
du.shuttle
Irrgarten mit Zitaten
(E?)(L?) http://www.du.shuttle.de/autorenverlag/laby/
dw-world
Redewendungen
(E?)(L?) http://newsletter.dw-world.de/re?l=1hl8jgIf6smviI2
Kommt nicht in die Tüte!
Nützliche Minidialoge | wichtige Redewendungen | kommunikative Formeln der Alltagssprache (Übersichten und Aufgaben) finden Sie im Quasselbuch.
E
F
Federn
sich mit fremden Federn schmücken (W2)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/f.php
(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
Die Redensart geht auf die Fabel des Phaedrus (1,3) von der Krähe zurück, die sich mit Pfauenfedern schmückte.
Lessings Fassung der Fabel "Die Pfauen und die Krähe" lautet:
Eine stolze Krähe schmückte sich mit den ausgefallenen Federn der farbigen Pfaue und mischte sich kühn, als sie genug geschmückt zu sein glaubte, unter diese glänzenden Vögel der Juno. Sie ward erkannt, und schnell fielen die Pfaue mit scharfen Schnäbeln auf sie, ihr den betrügerischen Putz auszureißen. - "Lasset nach!" schrie sie endlich, "ihr habt nun alle das Eurige wieder". Doch die Pfaue, welche einige von den eignen glänzenden Schwingfedern der Krähe bemerkt hatten, versetzten: "Schweig, armselige Närrin; auch diese können nicht dein sein!"
Wenn jemand sich die Verdienste anderer zu eigen macht bzw. jemand sich mit den Verdiensten anderer brüstet, dann "schmückt er sich mit fremden Federn".
(© blueprints Team)
Fettnäpfchen
ins Fettnäpfchen treten (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die Wendung nimmt darauf Bezug, dass früher in Bauernhäusern für die Eintretenden ein Topf mit Stiefelfett stand, damit man gleich die nassen Stiefel einreiben konnte. Wenn nun versehentlich jemand in den Topf mit dem Fett trat und Flecken auf den Dielen machte, verärgerte er die Hausfrau.
Wenn wir heute "ins Fettnäpfchen treten", dann haben wir es uns durch Ungeschicklichkeit oder durch eine unbedachtsame Äußerung mit jemandem verdorben bzw. seinen Unwillen erregt.
(© blueprints Team)
ffn
Dr. Wort bei Guten Morgen Niedersachsen!
(E?)(L?) http://www.ffn.de/programm/dr-wort.html
Jochen Krause erklärt als Dr. Wort täglich bei Guten Morgen Niedersachsen mit ffn-Morgenmän Franky und Susan Sprichwörter und Bedeutungen einzelner Wörter der deutschen Sprache!
Hier findet ihr die Erklärungen zum noch einmal hören:
Banause | Durch die Lappen gehen | Proll | Halloween | Einen sitzen haben | Fuchsteufelswild | Der springende Punkt | Prügelknabe | Hot Dog | Das geht auf keine Kuhhaut | Quacksalber | Meine Pappenheimer | Countdown | Spritztour | Tohuwabohu | Auf den Keks gehn | Ein Bäuerchen machen | Cool | Kein Blatt vor den Mund nehmen | Ich glaub mein Schwein pfeift | Katze im Sack | Abgefeimt | Faul im Staate Dänemark
(E?)(L?) http://www.ffn.de/programm/dr-wort/seite-2.html
Jackpot | Ich bin geschlaucht | Boykott | Hinter schwedischen Gardinen sitzen | Stolz wie Oskar | Ein Geschäft machen | Jemand etwas in die Schuhe schieben | Treulose Tomate | Otto Normalverbraucher | Die Hucke voll | Seinen Senf dazu geben | Jemand durch den Kakao ziehen | Aufpimpen | Altweibersommer | Mit Fug und Recht | Ach und Krach | Geheimratsecken | Sich einen Ast lachen | In der Bredouille sitzen | Ein Brett vor dem Kopf haben | Begossener Pudel | Dauerbrenner | Das geht Dich einen feuchten Kehricht an | Aus der Bahn geworfen werden | Jemand über den grünen Klee loben | Grinsen wie ein Honigkuchenpferd | Jemand das Wasser reichen | Haare auf den Zähnen | An die große Glocke hängen | Nicht von Pappe | Hänseln | Jemand abblitzen lassen | ABC-Schütze | Kirche im Dorf lassen | Brat mir doch einer´n Storch | Vor die Hunde gehen | Das passt mir nicht in den Kram | Jemand den Vogel zeigen | Das ist mir Wurst | Jemanden am Schlafittchen packen | Schnurstracks | Hals- und Beinbruch | Durch die Bank weg | Dasselbe in grün | Schema F | Das kannste halten wie`n Dachdecker | Kreißsaal | Stein im Brett | Alles in Butter | Das kann kein Schwein lesen | Mein lieber Scholli | Etwas aufs Tapet bringen | Ausmerzen | Olle Kamellen | Wie Schmidts Katze | Hinz und Kunz kennen | Zeigen, was ne Harke ist | Unter aller Kanone | Dem Fass den Boden ausschlagen | Faustdick hinter den Ohren | Mauerblümchen | Höchste Eisenbahn | Watt / Wattenmeer | Das Heft in der Hand | Zur Minna machen | Den Teufel an die Wand malen | Bistro | Da wird der Hund in der Pfanne verrückt | Unter der Fuchtel stehen | Von der Pike auf gelernt | Auf den Nägeln brennen | Die Hand ins Feuer legen | Alter Schwede | Das geht auf keine Kuhhaut | Die Arschkarte ziehen | Einen Zahn zulegen | Die Ohren steif halten | Da bist du baff... | Fisimatenten machen | Ins Fettnäpfchen treten | Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen | Etwas Springen lassen | Pferde vor der Apotheke... | Schiffe löschen | ...nicht die Bohne | Klappe zu, Affe tot | Affe auf dem Schleifstein | Die Leviten lesen | Boxring | Stein im Brett haben | Etwas ausbaden | Bahnhof verstehen | In die Binsen gehen | Halten wie ein Dachdecker | Valentinstag | Auf dem Holzweg sein | Jemandem etwas abknöpfen | Dasselbe in grün | Auf die hohe Kante legen | Alles in Butter | Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts | Aus dem Staub machen | Abhauen | Auf Draht sein | Es zieht wie Hechtsuppe | Am Riemen reißen | Aus dem Schneider sein | Nicht gut Kirschen essen | Ich bin geschlaucht | Auf dem Kerbholz haben | Das Wasser reichen | Mein lieber Scholli | Etwas geht einem gegen den Strich | Den Faden verlieren | Gardinenpredigt | Jemanden dingfest machen | Durch dick und dünn gehen | Bei Hempels unterm Sofa | Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt | Blau machen | Auf die Tube drücken | Eselsbrücke | Milchmädchenrechnung | Ach du grüne Neune | Die Daumen drücken | Zeitungsente | Jemand eine Abfuhr erteilen | Dreck am Stecken | Bankrott gehen | Fronleichnam | Einen Bärendienst erweisen | Beleidigte Leberwurst | Von Tuten und Blasen keine Ahnung haben | Auf Tuchfühlung gehen | Stockbesoffen sein | Bauklötze staunen | Eine Flasche sein | Mit Kind und Kegel | Auf den Hund gekommen | Schlitzohr | Einen Vogel haben | Geld auf den Kopf hauen | Sich freuen wie ein Schneekönig | Weder Fisch noch Fleisch | Auf etwas Bock haben | Hinter die Ohren schreiben | Abgekartetes Spiel | 08/15 | Das kann kein Schwein lesen | Mit dem Klammerbeutel gepudert | Wo der Pfeffer wächst | Tassen im Schrank | Wie Schmidts Katze | Arm wie Kirchenmaus | Ringelpietz mit Anfassen
filmzitate
(E?)(L1) http://www.filmzitate.org/
einer der größten deutschen Filmzitate-Seiten! Hier gibt es all das, nach dem die Menschheit schon immer gesucht hat: unzählige Filmzitate ;). Und es werden immer mehr...
25.000 Textstellen aus 1.500 Filmen
Hier kann man nach der Herkunft von Filmzitaten suchen.
(Dies ist zwar keine Etymologie aber manche Filmzitate sind durchaus in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen, ohne dass man weiss, woher sie kommen.)
Filmzitate raten
(E?)(L?) http://www.filmzitateraten.de/
die Seite für Filmfreaks und solche die es werden wollen
täglich ein neues Filmzitat;
Floskel (W3)
Die "Floskel" geht zurück auf lat. "flosculus" = "Blümchen" und bedeutet also "Redeblume" und "blumige Rede". Obwohl "Blumen" unser Leben verschönern wurde die "Floskel" - "durch die Blume gesagt" - zur Bezeichnung für eine "leere Redewendung", "schön, aber nichtssagend". Es handelt sich also um einen kleinen bunten Spruch (der nicht allzuviel zum eigentlichen Gesprächsgegenstand beiträgt). Bei einer grösseren/längeren Ansprache spricht man eher von einer "blumigen Rede".
Eine Floskel ist meist etwas abgedroschen, obwohl sie noch voll in Blüte steht.
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2669308,00.html
Sozusagen - Etwas durch Floskeln und Füllwörtern auszudrücken, ist nicht nur zeitgewinnend, sondern verschleiert auch die tatsächliche Aussage. Diese Taktik wird aber regelmäßig eingesetzt – das beste Beispiel ist die Politik.
...
(E?)(L1) http://www.fremdwoerter.de/
(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
Sprachfloskel | Standardfloskel
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/DWB/
Erstellt: 2010-04
G
galletti
Galletti-Zitate
(E?)(L?) http://www.galletti.de/
Zitate des zerstreuten Professors von Gotha, Johann Georg August Galletti (1750-1828) und einiges aus seinem Leben.
Schon Gustav Parthey, der 1866 erstmals eine "Gallettiana" genannte Sammlung der Legende gewordenen Versprecher des Gothaer Historikers, Geographen und Gymnasiallehrers Johann Galletti in Buchform herausgab, hat diese bereits damals allen Liebhabern des höheren Blödsinns gewidmet.
Genau diesen gilt auch diese bescheidene Website, die einerseits einige der köstlichsten Kathederblüten des "zerstreuten Professors von Gotha" präsentiert, zum anderen aber auch einiges zu Leben und Werk Gallettis zusammengetragen hat und und vielleicht Lust macht auf einen Besuch in Thüringen und Gotha. Nebenbei: Dort gibt es noch einiges mehr zu entdecken als Erinnerungen an den Schöpfer jenes "höheren Blödsinns", vom dem gleich hier ein paar Kostproben folgen sollen.
...
- Leben & Werk: • Vorwort von 1866 • Aufsatz von 2001 • Lexikoneinträge • Zeittafel
- Gotha & Galletti: • Ein Streifzug 2004 • Reisen zu Galletti
- Kathederblüten: • Länder & Völker • Tiere & Pflanzen • Lehrer & Schüler • Heimatkunde • 66 & Geschichte • Dies & das
- Berufskollegen
- Verweise: • Bücher • Links
(E?)(L?) http://www.galletti.de/links.htm
Links in Sachen Professor Galletti
- Ernestinum Gotha - Homepage jenes Gymnasiums, in dem Galletti 36 Jahre lang - von 1783 bis 1819 - unterrichtete und an dem eine Zeit lang (bis zu seinem Schulverweis) auch Artur Schopenhauer vor Gallettis Katheder saß.
- Kleine Gallettiana - Sammlung ausgewählter Kathederblüten von Galletti sowie von Karl Joachim Marquardt (1812-1882), der ebenfalls am Gothaer Gymnasium lehrte und ebenfalls ein paar amüsante Stilblüten beigetragen hat
- Künftigen Dienstag ist Äquator - Kolumne der "WELT" vom 2. Oktober 1999 (Autor nicht angegeben)
- Das größte Insekt ist der Elefant - Pressemitteilung des Thüringer Kultusministeriums zum 220. Jahrestag des Amtsantritts Gallettis am Gothaer Gymnasium
- Geschichte und Beschreibung des Herzogthums Gotha von J. G. A. Galletti - Ein Einblick in den Stil Gallettis als Historiker (genauer: als "Hofrath und Historiograph des Gothaischen Landes")
- Leben und Werk Gallettis, beschrieben 1856 - aus der "Allgemeinen Encyklopädie der Wissenschaften und Künste" (Section A-G, 53. Theil); Brockhaus Leipzig 1851 - wiedergegeben auf dem auch in anderer Hinsicht beachtenswerten Historien-Portal eckhart.de
- Kathederblüten (Auswahl von Galletti bis heute) - Prof bei einem professoraldidaktischen Anlauf: "Stellen Sie sich doch einfach zunächst eine Glaskugel vor. Hm, wobei sie nicht unbedingt aus Glas sein muss. Tja, es muss eigentlich nicht einmal eine Kugel sein."
- Gallettistraße (Ausschnitt Stadtplan Gotha) - Mag man Gotha auch vorwerfen können, dass sie einen ihrer bekanntesten Söhne (vor allem hinsichtlich seines weithin geschätzten Kathederhumor) etwas stiefmütterlich behandelt - immerhin ist es die einzige deutsche Stadt, die sich eine Gallettistraße gönnt.
- Kathederblüten online (auf chronik.ch) - Die Seite präsentiert stündlich einen neuen Spruch, davon viele (aber nicht alle) von Galletti.
gedankenspaziergang
(E?)(L?) http://www.gedankenspaziergang.de/
Geflügelte Worte (W3)
"Geflügelte Worte" sind Redewendungen, deren Herkunft bekannt ist. Das unterscheidet sie von den "Sprichwörtern", die irgendwann unbemerkt (zumindest ohne nachweisbare Quelle) entstanden sind.
Die Bezeichnung "Geflügelte Worte" für "Sprichwörter", "Redensarten" geht zurück auf Homer, der diesen Ausdruck in seinen Werken in der Form "... und sprach die geflügelten Worte" oft benutzte.
(E?)(L?) http://www.aphorismen.de/lexikon.php?lexID=g&lID=18&page=detail
(E?)(L?) http://www.phil.muni.cz/german/mediaev/histsem/nofr-beisp-HS.htm
Lehnübersetzung: ..., "geflügelte Worte", ...
(E?)(L?) http://www.uni-due.de/buenting/05GlossarPhraseologismen.pdf
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Gefl%C3%BCgelte_Worte
...
Bis dahin hieß "geflügelte Worte" nur, was es bei Homer heißt, nämlich "schnell von den Lippen des Redenden enteilende, zum Ohre des Hörenden fliegende Worte".
– Büchmann[1]
...
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Gefl%C3%BCgeltes_Wort
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Büchmann
Georg Büchmann, der geflügelte Wörtersammler, wurde am 04.01.1822 geboren.
...
Sein größtes Werk war die Sammlung und Herausgabe des deutschen Zitatenschatzes als "Geflügelte Worte".
Zitat Büchmann: "Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleichviel welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist."
...
Erstellt: 2010-04
Geld stinkt nicht (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das Bonmot "Geld stinkt nicht" verdanken wir Kaiser Vespasian. Als sein Sohn Titus ihn eines Tages entsetzt fragte, ob es wahr wäre, dass er auf den Urin aus öffentlichen Toiletten eine Steuer erhöbe (Urin wurde zum Gerben und Bleichen verwendet), hielt der Kaiser seinem Sohn eine Münze unter die Nase und fragte, ob er etwas röche. Titus verneinte und Vespasian bemerkte: "Da hast Du es, Geld stinkt nicht!"
(© blueprints Team)
geo
Deutsche Redewendungen
(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino
(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen
(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen/deutsch
Deutsche Redewendungen
- Hokuspokus
- Hahn im Korb
- Katzenwäsche machen
- Das ist Kokolores
- Zeigen, wo der Barthel den Most holt
- Ins Gras beißen
- Blaues Blut in den Adern haben
- Eine Gelegenheit beim Schopfe packen
- Jemandem die Zähne zeigen
- Jemandem die Hucke volllügen
- Paroli bieten
- Maulaffen feilhalten
- Das Handtuch werfen
- Die Katze im Sack kaufen
- Mit Argusaugen bewachen
- Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
- Sich ins Hemd machen
- Wie auf Rosen gebettet
- Auf Schusters Rappen
- Aus den Pantinen kippen
- Jemandem einen Bären aufbinden
- Süßholz raspeln
- "Seinen Friedrich Wilhelm unter etwas setzen"
- Auf die Tube drücken
- Mit Schmackes
- Einen Haken haben
- Nachts ist es kälter als draußen
- Ach du grüne Neune!
- Jemandem die Leviten lesen
- Klappe zu, Affe tot
- Außer Rand und Band sein
- Auf den Keks gehen
- Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen
- Aus einer Mücke einen Elefanten machen
- Etwas aus dem Effeff können
- Bei jemandem ist Hopfen und Malz verloren
- Die Flinte ins Korn werfen
- Wie ein Lauffeuer
- Sei kein Frosch!
- Murphys Gesetz
- Tabula rasa machen
- Wie bei Hempels unterm Sofa
- Schmetterlinge im Bauch
- Jemanden übers Ohr hauen
- Ein Bäuerchen machen
- Mit jemandem durch dick und dünn gehen
- Seine Pappenheimer kennen
- Jemandem die Würmer aus der Nase ziehen
- Die Arschkarte ziehen
- Mit jemandem Pferde stehlen können
- Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen
- Sich aus dem Staub machen
- Hummeln im Hintern haben
- Im siebten Himmel sein
- Viele Wege führen nach Rom
- Mit einem lachenden und einem weinenden Auge
- Nah am Wasser gebaut haben
- Da ist der Bär los
- Nachtigall, ick hör dir trapsen
- Mein lieber Scholli!
- Bekannt wie ein bunter Hund
- Den Kopf in den Sand stecken
- Mit dem ist nicht gut Kirschen essen
- Morgenstund hat Gold im Mund
- Aller guten Dinge sind drei
- Lampenfieber
- Das kommt mir spanisch vor
- Schwein haben
- Das hast du dir selbst eingebrockt
- Seinen Senf dazugeben
- Jemandem ist eine Laus über die Leber gelaufen
- Kalte Füße bekommen
- Im Stich lassen
- Schwedische Gardinen
- Alles in Butter
- Geld auf den Kopf hauen
- Olle Kamellen
- Das Handtuch werfen
- Sich mit fremden Federn schmücken
- Jemandem einen Denkzettel verpassen
- Sich auf den Schlips getreten fühlen
- Alles für die Katz
- Wo drückt denn der Schuh?
- Gegen den Strich gehen
- Den Faden verlieren
- Etwas ausbaden müssen
- Einen Stein im Brett haben
- Bahnhof verstehen
- Der springende Punkt
- Der Sündenbock sein
- Das ist doch zum Mäusemelken!
- Schmiere stehen
- Den Teufel an die Wand malen
- Auf dem Holzweg sein
- Toi toi toi
- Eselsbrücke
- In der Kreide stehen
- Gardinenpredigt
- Die Ohren steif halten
geocities
(E?)(L?) http://www.geocities.com/SoHo/9009/NEUEZitateSTART.htm
gergey
Pointen rund um Werben und Texten
(E?)(L?) http://gergey.com/pointen.php
Gnome, Gnom (W3)
Dt., engl. "Gnome" = "Sinnspruch" geht zurück auf lat., griech. "gnome" = "Sinnspruch". Ein Gnome enthält eine Erfahrung, eine Regel oder einen Grundsatz.
Der "Gnom" = "Kobold", "Zwerg" wurde von Paracelsus (1493-1541) geprägt. Eine Deutung zum Hintergrund dieser Neuprägung durch Paracelsus ist bisher nicht bekannt.
(E?)(L?) http://www.blueprints.de/web/jump.php?id=74
In der griechischen Antike zählte man Staatsmänner, Philosophen und andere Denker zu den "Sieben Weisen", denen besondere Lebensweisheit nachgesagt wurde.
Gnome sind Meinungen und Aussprüche berühmter Frauen und Männer in besonders präzisierter Form.
(E?)(L?) http://www.pantheon.org/areas/all/
(E1)(L1) http://www.pantheon.org/areas/all/articles.html
Gnome
(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
gnoma | gnomo | gnomono
Göttliche Komödie (W3)
(E?)(L?) http://www.k-ho.de/
Die "Göttliche Komödie" wurde von "Dante" geprägt.
Mehr dazu kann man unter dem angegeben Link finden.
Auf dieser Site finden Sie auch das Dante-Projekt. Mit Lebensweisheiten, Sinnsprüchen und Grafikgallerien.
goldseiten
(E?)(L?) http://www.goldseiten.de/sprueche.htm
Sprüche und Weisheiten - die sich manchmal bewahrheiten
Google - Sprichwort
(E?)(L?) http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&querytime=fE8i0B&q=sprichwort
21.07.2002: Das Web wurde nach "sprichwort" durchsucht. - Resultate 1-10 von ungefähr 53.100. - Suchdauer: 0.17 Sekunden.
H
Haare auf den Zähnen (W3)
(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon
Ein hoher Anteil an männlichen Hormonen sorgt auch für eine üppige Behaarung. Wem also sogar Haare auf den Zähnen wachsen, der muss eine Ausgeburt an Energie sein.
Zur Charakterisierung von Frauen wird dies natürlich nicht gerade schmeichelhaft verstanden.
Haarige Redewendungen
(E?)(L?) http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,3899&MENUNAME=InfoContainer&OCCURRENCEID=SL0011739701.SL0013837267.TM01-FullContent
Hand
die Hand ins Feuer legen
Stammt noch aus dem Mittelalter. Bei einem mittelaterlichen Gottesurteil mußte der Angeklagte eine Zeitlang die Hand ins Feuer halten; der Grad der Verbrennung entsprach dem Grad des Verschuldens. Wunden wurden stets sofort verbunden. Als unschuldig galt nur derjenige, der in kürzester Frist wiederhergestellt war.
Hemd
das Hemd ist näher als der Rock (W3)
Um deutlich zu machen, dass jemandem der eigene Vorteil wichtiger ist, als die Interessen anderer, so kann man dies damit umschreiben, dass ihm "das Hemd näher als der Rock" ist. Diese Redensart wurde von Plautus in der Komödie "Trinummus" populär. Lateinisch heisst es dort: "Tunica propior pallio".
Hilf dir selbst, so hilft dir Gott
Diese mittelalterliche Weisheit taucht schriftlich fixiert im 16. Jahrhundert beim Schriftsteller Justus Georg Schottel in der Form "Mensch, hilf dir selbst, so hilfet Gott mit." auf.
Ähnliches schrieben auch schon antike Römer wie Cicero ("Fortes fortuna adjuvat" = "Den Mutigen hilft das Glück"). Bei Schillers Wilhelm Tell fordert Gertrud Stauffacher ihren Mann Werner auf zum Widerstand gegen die Reichsvögte: "Dem Mutigen hilft Gott".
Hoffnung stirbt zuletzt, Die
Hope Dies Last (W3)
Ob der Ausspruch "Die Hoffnung stirbt zuletzt" auf diesen Film zurückzuführen ist, kann ich nicht beurteilen. Aber der Filmtitel dürfte zumindest für die grosse Verbreitung dieses Zitates beigetragen haben.
Vielleicht weiss noch jemand etwas über die weiteren Hintergrunde?
(E?)(L?) http://www.3sat.de/ard/38820/
(E?)(L?) http://www.german-cinema.de/archive/film_view.php?film_id=696
Hornberger Schiessen
Das geht aus wie das Hornberger Schiessen
(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
In Hornberg wurde vor langer Zeit einmal Prominenz erwartet, also wurde ein Ehrensalut organisiert. Als man den Ehrengast in einer Kutsche vermutete, wurde eifrig geballert, es war aber falscher Alarm. Beim tatsächlichen Eintreffen war dann das Pulver alle.
Hund
auf den Hund gekommen (W3)
(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Als die Leute ihre Habseligkeiten noch in Truhen aufbewahrten (weil die leichter wegzuschaffen waren, falls es brannte oder Söldnerhorden plünderten) waren auf dem Boden der Truhen oft Schutzsymbole eingraviert, darunter oft auch ein Hund. Wenn jemand alles verloren hatte was normalerweise in der Truhe liegen sollte, war er "auf den Hund gekommen".
Hund
da liegt der Hund begraben
(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Diese Redewendung hat nichts mit dem Haustier zu tun, sondern kommt vielmehr vom mittelhochdeutschen "hunde", das Beute, Raub, Schatz bedeutet, also: "Da also liegt der Schatz begraben".
Hund
da wird der Hund in der Pfanne verrückt
(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Dieser Spruch stammt angeblich aus Til Eulenspiegel, der bei einer seiner Narreteien einen Hund statt der Eier in die Pfanne haut.
I
Idiom (W3)
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Idiom
geht auf griech. "idios" = "privat", "einzeln", "gesondert". "Idiom" ist eine isolierte sprachliche Wendung, die man nicht direkt übersetzen kann.
Beispiel:
- dt. "jemanden auf die Palme bringen" = engl. "to drive someone up the wall".
J
K
kalenderlexikon
Spruch & Bauernspruch
(E?)(L?) http://www.kalenderlexikon.de/
komomai
(E?)(L?) http://www.komomai.de/
Korb
einen Korb bekommen (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Zu Zeiten als Ritter noch in die Ferne zogen um Gott und der Welt zu zeigen wofür Ritterrüstungen eigentlich gerfertigt wurden ließen sie nicht selten ihre Burgfräuleins in den damals modischen Wehrtürmen zurück. Die um die Gunst der daheimgebliebenen edlen Fräuleins buhlenden Männer (so war dies Brauch) stellten sich unter das Fenster der Angebeteten um ihrer Liebsten ein Ständchen zu singen. in fast jedem Falle liess dieses Fräulein (unterstützt durch ihre Dienerschaft) einen Korb vom Turm herunter. War sie ihm wohlgesonnen konnte er - oben angelangt - sein ganzes Glück in ihren Armen finden. war sie ihm nicht so sehr zugetan, so konnte man auf halber Höhe an dem Seil so lange rütteln bis der Boden des Korbes durchbrach und der Minnediener in die Tiefe stürzte. Nicht lustig aber wahr.
Zurück geht die Redewendung "einen Korb bekommen" auf die Zeit, in der die Frauen ihre Liebhaber zum Teil mit einem Korb zu sich hinaufziehen ließen. War der Liebhaber nicht mehr erwünscht, gab man ihm einen Korb mit brüchigem Boden oder ließ ihn in luftiger Höhe einfach hängen, um ihn so dem Gespött der Leute auszusetzen.
Heute verwenden wir die Redewendung "einen Korb bekommen", wenn wir eine ablehnende Antwort auf ein Angebot erhalten. Beim Werben um einen Partner wird dieser Ausdruck häufig verwendet.
(© blueprints Team)
Kuhhaut
das geht auf keine Kuhhaut (W3)
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/002/index.php
Heißt: es passt auf kein noch so großes Pergament. Pergament wurde normalerweise aus Schafs- oder Kalbshäuten gemacht. Wenn etwas zu lang wurde passte es nicht einmal mehr auf eine (viel größere) Kuhhaut. Der erste Beleg für die Redewendung sind die "sermones vulgares" von Jaques de Vitry (vor 1240).
Die Redewendung hat mit der Geschichte um Königin Dido, die mit einer aus Kuhleder geschnittenen Leine das Gebiet der zukünftigen Stadt Karthago umspannte, nichts zu tun.
L
Land
etwas an Land ziehen
An den Küsten war es üblich, angespültes Strandgut (von gekenterten Schiffen) einzusammeln und in Besitz zu nehmen. (Es kam auch schon 'mal vor, dass man dem Glück / oder vielmehr dem Unglück etwas nachhalf.) Jedenfalls war jeder froh, wenn er ein wertvolles Stück an Land ziehen konnte.
Auch beim Fischen konnte es passieren, dass man "einen grossen Fisch an Land ziehen" konnte (oder musste).
Landgraf, werde hart! (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Dieses Sprichwort geht zurück auf eine Sage von Johannes Rothe. Er berichtet vom Landgraf Ludwig von Thüringen (1140-72), der anfänglich so milde geherrscht haben soll, dass die Mächtigen im Lande übermütig wurden und das Volk ausbeuteten und quälten. Während eines Jagdausfluges verirrte sich der Landgraf und findet bei einem Schmied im Thüringer Wald Unterkunft. Der Schmied, der ihn nicht erkannte, habe, während er nachts auf seinen Amboss schlug, auf die Lässigkeit des Grafen geflucht: "Nun werde hart". Aufgrund dieses Erlebnisses soll der Landgraf alsbald für Zucht und Ordnung im Lande gesorgt haben.
Die heutige Form des Sprichwortes "Landgraf, werde hart" stammt aus Wilhelm Gerhards (1780-1858) Gedicht "Der Edelacker".
Die Aufforderung "Landgraf, werde hart!" gilt als Ermahnung an einen allzu milden Vorgesetzten oder an eine Regierung, strenger gegen Unrecht und Missstände vorzugehen.
(© blueprints Team)
Lanze
für jemanden eine Lanze brechen
Ein Ritter konnte stellvertretend für seinen König oder Fürsten an einem Ritterturnier teilnehmen. Er konnte also "eine Lanze für ihn brechen".
Laus über die Leber gelaufen (W3)
Die Redewendung hat ihren Ursprung in der Annahme, dass die Leber der Sitz der leidenschaftlichen Empfindungen sei. Ursprünglich hieß es einfach: "Es ist ihm etwas über die Leber gelaufen". Die Laus wurde dann als Sinnbild für einen geringfügigen Anlass, eine Nichtigkeit, dazugepackt. Man erkennt dabei auch die Vorliebe des redensartlichen Ausdrucks für den Stabreim.
linguist
Sprichwörter und Redewendungen — parodiert und verballhornt
oder: Warum die dicksten Bauern die dümmsten Kartoffeln haben.
(E?)(L?) http://www.linguist.de/sprichwort.html
(E?)(L?) http://www.linguist.de/beispiele.html
- 1. Einleitung
- 2. Vorüberlegungen zur Terminologie
- 2.1 Definitionen sprachlicher Formeln
- 2.2 Definitionen der Parodie und verwandter Begriffe
- 3. Klassifikation parodierter Parömien
- 3.1 Klassifikation nach Koller
- 3.1.1 Das Syntagma–interne Sprachspiel
- 3.1.2 Das Syntagma–externe Sprachspiel
- 3.1.3 Anzeige der wörtlichen Bedeutung des Redensart–Syntagmas...
- 3.1.4 Redensartenspiel in kritischer Form
- 3.2 Phänomenologische Klassifikation
- 3.2.1 Addition
- 3.2.2 Omission
- 3.2.3 Substitution
- 3.2.4 Inversion
- 3.2.5 Kontamination
- 3.2.6 Einfügen in einen besonderen Kontext / Kotext
- 3.3 Semantische Klassifikation
- 3.3.1 Veränderungen im sprachlichen Bildbereich
- 3.3.2 Veränderungen im Bereich des Lexikons
- 3.3.3 Veränderungen im Bereich des Sinns und der Logik der Aussage
- 4. Motiviertheit der Parodien
- 5. Zusammenfassung
- 6. Anhang: Beispiele parodierter Sprichwörter
- 7. Verzeichnis verwendeter und weiterführender Literatur
- Fußnoten
Auf der zweiten Seite sind die gesammelten Beispiele für parodierte Parömien (und teilweise auch Zitate) zusammengestellt.
Ein Beispiel von vielen: "Wer nicht hören will muß fernsehen."
Lobgenerator
(E?)(L?) http://www.lobgenerator.de/
Wenn man sonst kein Lob erhält, hier bekommt man es.
Löffel
den Löffel abgeben (W3)
Kommt daher, dass Löffel früher nicht im Überfluss vorhanden waren und ein begehrtes Erbschaftsobjekt war. Wenn also jemand starb und jemand anderes seinen löffel übernahm, hatt er den Löffeö abgegeben.
luftpiraten
Phrasendreschmaschine
(E6)(L?) http://www.luftpiraten.de/phrasendreschmaschine.html
Die Killer-Applikation für Prosa-Verbrechen
Nichts sagen und trotzdem intelligente Sprüche ablassen?? Hier ist die Lösung! Das ultimative Managementtool für den Laber-Supergau gibts hier gleich in zwei Versionen, einer vollautomatischen Light-Version für rhetorische oder artikulative Formtiefs und einer manuellen Comfort-Version, geeignet komplette Diplomarbeiten und Promotionsschriften mit fragwürdigem Inhalt zu füllen.
M
mamas-klassiker
Zitate aus dem Erziehungsbereich;
(E?)(L?) http://www.mamas-klassiker.de/
mütterliche Empfehlungen
mediensprache
Zitieren von Internet-Quellen
(E?)(L?) http://www.mediensprache.net/de/publishing
Wenn Sie Ressourcen aus dem Netz zitieren oder bibliografieren möchten, sollten einige Formalien berücksichtigt werden, damit auch andere die Quelle nutzen können. Wie dies geht, zeigt Ihnen der ShortGuide aus dem Buch "Das Zitat im Internet".
(E?)(L?) http://www.mediensprache.net/de/publishing/zitieren/
Zitieren von Quellen aus dem Internet ist insbesondere bei wissenschaftlichen Dokumenten nicht unproblematisch. Dies wird umso schwieriger, je mehr Standarddaten fehlen. Diese Seiten bieten Ihnen einige Beispiele für Standard-Formate, die dem Electronic Style Guide "Das Zitat im Internet" entnommen worden sind. Entscheidend allerdings ist, dass das Zitieren nicht isoliert betrachtet wird, sondern im Zusammenhang mit dem Publizieren. Tipps und Informationen hierzu finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.
...
Erstellt: 2010-04
meinpoesiealbum
(E?)(L?) http://www.meinpoesiealbum.de/
Geordnet nach Stichwörtern findet man hier Sinniges, Trauriges, Verstaubtes, Lustiges, Unverständliches, Kitschiges, Verrücktes - mit einem Wort: alles, was sich in Jahrzehnten in den Poesiealben angesammelt hat.
Miete
das ist schon die halbe Miete (W3)
Bauern lagern die geernteten Rüben (und andere dafür geeignete Früchte) auf bestimmten Lagerplätzen neben dem Feld ("Miete" genannt): war diese halb gefüllt, so war bereits die Hälfte der Ernte eingebracht.
N
normaligerweise
Fussballerzitate
(E?)(L?) http://normaligerweise.de/zitate.php
O
Ohren
es faustdick hinter den Ohren haben
Früher sassen der Schalk und die Verschlagenheit als kleine Dämonen in kleinen Wülsten hinter dem Ohr. Und je dicker diese Wülste waren, desto durchtriebener war der unter dem Dämon Leidende.
Ohren
nass hinter den Ohren
wet behind the ears = "inexperienced", "naive"
(E?)(L?) http://www.owad.de/
Der Ausdruck bedeutet "ohne praktische Erfahrung", "grün hinter den Ohren", "unreif sein".
Er geht zurück auf die Situation bei einer Geburt, wenn ein Neugeborenes noch "nass" ist.
When a baby is born, it is covered with mucous (Schleim) and fluid. It takes a little while for the baby to dry off. "Wet behind the ears" refers to a time shortly after birth before being completely dry. Protected areas, such as the area behind the ears, take a bit longer.
Ohren
sich etwas hinter die Ohren schreiben
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/002/index.php
Dieser Ausdruck geht auf einen rauhen Brauch zurück. Zur sicheren Weitergabe von Grenzfestlegungen wurden Jungen als Zeugen - auch in Hinsicht auf das Erbe - mit einer Ohrfeige bedacht oder an den Ohren gezogen, um ihnen den genauen Grenzverlauf einzuprägen.
operone
Zitate
(E?)(L?) http://www.operone.de/
(E?)(L?) http://www.operone.de/spruch/spruchinh.htm
Neben vielen Themen um die Oper gibt es auch die Theman: Spruch Sprichwörter - Spruch Redensarten - Spruch Zitate
Alphabetisch sortierte Spruch- und Zitatsammlung, mit Übersetzung regionaler Sprüche.
opto-sys
Wetter- und Bauernregeln
(E?)(L?) http://www.opto-sys.de/wetter
P
Pferd
Das Pferd frisst keinen Gurkensalat (W3)
(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/data/jk-22.10.01-000/
(E?)(L?) http://www.literaturhaus.at/buch/fachbuch/rez/zelger/
Den ersten "Ferntonapparat" baute Johann Philipp Reis, Bäckersohn aus Hessen. Am 26. Oktober 1861 stellte er seine Erfindung im Frankfurter Physikalischen Verein vor.
...
Der Legende nach begann der Siegeszug des Telefons mit Sätzen ohne Sinn. Die Geschichte geht zurück auf einen Lehrer-Kollegen, der in seinen Erinnerungen eine Vorführung im Hause Reis schildert: Reis’ Schwager las am Telefon im Garten ein Buch vor, Reis wiederholte dem Publikum laut den Text, den er dem Empfänger abgelauscht hatte. Der Kollege konterte, er kenne vielleicht das Buch auswendig. "Deshalb ging ich selbst in den Raum, in dem das Telefon stand, und sprach einige Sätze wie "Die Sonne ist von Kupfer" oder "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat"". Reis verstand zwar nicht genau, was das Pferd frisst und dachte, die Sonne sei aus Zucker, aber der Kollege war dennoch überzeugt.
...
phrasen
Deutsch/Englische Redewendungen
(E?)(L?) http://www.phrasen.com/
Phrasen.com ist ein Wörterbuch für englisch-deutsche, deutsch-englische Redewendungen (Redensarten, Floskeln, Sprichwörter, geflügelte Worte etc.).
Um Übersetzungen für eine bestimmte Redewendung nachzuschlagen, können Sie entweder die Suchmaske mit Stichwörtern füttern oder die alphabetische Übersicht benutzen.
presseportal
Valentin, Karl
Zitate
(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=981705
Karl Valentin zum 125. Geburtstag am 4. Juni 2007 ...
München (ots) - Karl Valentin, geb. am 4. Juni 1882, war ein Wort-Künstler mit einer ganz besonderen, eigenartigen Ausdrucksweise. Der Humor der Sketche und Stücke des Komikers beruhte insbesondere auf seiner Sprachkunst bzw. seinem "Sprach-Anarchismus". Viele seiner Zitate und Sprüche sind immer noch in aller Munde und werden gerne zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen zitiert. Solch herrliche Aussprüche sind z.B. "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde" oder "Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut". So werden bürgerlicher Wertekosmos und Lachmuskeln gleichermaßen erschüttert. 1911 beginnt die ungemein erfolgreiche Bühnenpartnerschaft mit Liesl Karlstadt, die über 26 Jahre lang bestehen wird.
Anlässlich des 125. Geburtstags von Karl Valentin sendet der Bayerische Rundfunk verschiedene Specials: ...
...
Probe
Exempel
die Probe auf Exempel machen (W3)
Die Redensart "die Probe auf Exempel machen" beruht auf lat. "exemplum" = "Beispiel". "Probe" geht zurück auf lat. "proba" = "Prüfung", "Untersuchung", lat. "probare" = dt. "probieren".
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/a.php
prosieben
Sprichwörtern und Redensarten auf der Spur
(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon/
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00782/
Woher kommt die Redensart "ins Fettnäpfchen treten"? Oder was hat es mit der Grube auf sich, die anderen gegraben wird? Das "Galilexikon" begibt sich jeden Mittwoch auf die Spur von Sprichwörtern und Redensarten. Erklärt die Bedeutung und deckt Hintergründe auf. Und natürlich sind immer wieder neue Überraschungen zu entdecken!
Jeder kennt sie, jeder nutzt sie - Sprichwörter und Redensarten. Doch kaum jemand weiß, was es eigentlich heißt, in ein Fettnäpfchen zu treten oder ein Brett vor dem Kopf zu haben ... So richtig spannend wird es, wenn man sich auf die Spur der Entstehung von Sprichwörtern begibt.
Das Galilexikon forscht nach - und zu entdecken gibt es manche Überraschung ...
Am 15.09.2006 waren folgende "Sprichwörtern und Redensarten" aufgeführt:
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/
Alter Schwede! | Auf die Pelle rücken | Auftakeln | Die Arschkarte ziehen | Auf den Nägeln brennen | Auf Tuchfühlung gehen | Abstauben | Abknöpfen - Jemandem etwas abknöpfen | Alles in Butter | Am Riemen reißen | An den Hut stecken | An der Nase herumführen | Arschkarte ziehen | Auf dem Holzweg sein | Auf dem Kerbholz haben | Aus dem Stehgreif sprechen | Ausgepowert
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/002/index.php
Auf den Hund gekommen | Auf den Zahn fühlen | Auf großem Fuß leben | Auf jemandem herumhacken | Aufdonnern | Aufs Korn nehmen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/003/index.php
Aus dem Schneider sein | Aus dem Nähkästchen plaudern | Ausbaden
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/
Bahnhof verstehen | Baff sein | Bauklötze staunen | Beleidigte Leberwurst | Blau machen | Blechen | Blut lecken | Brett vor dem Kopf
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/002/index.php
Das Handtuch werfen | Das hast du dir selbst eingebrockt | Das schlägt dem Fass den Boden aus | Der Groschen ist gefallen | Durch die Bank | Durch die Blume | Durch die Lappen gehen | Durchfallen (durch eine Prüfung o.ä.) | Eine Schlappe einstecken | Einen Knall haben
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/003/index.php
Einen Toast aussprechen | Einen Vogel haben | Etwas springen lassen | Etwas auf der Pfanne haben | Jemanden etwas aus der Nase ziehen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/
Flitterwochen | Fettnäpfchen | Gardinenpredigt halten | Geld auf den Kopf hauen | Geldschneiderei | Haare auf den Zähnen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/002/index.php
Heft in der Hand haben | Im Stich lassen | In der Kreide stehen | In die Schuhe schieben | Jammerlappen | Jemandem die Stange halten | Jemandem Paroli bieten | Jemandem Sand ins Auge streuen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/003/index.php
Jemanden festnageln | Jemanden übers Ohr hauen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/
Kalte Füße bekommen | Kein Blatt vor den Mund nehmen | Kirschen essen | Klein bei geben | Korb bekommen | Laufpass | Löffel abgeben | Luder | Manschetten haben
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/002/index.php
Mein Name ist Hase | Mit allen Wassern gewaschen | Mit Kind und Kegel | Den Nagel auf den Kopf treffen | Naseweis | Nicht die Bohne | Nicht von Pappe sein | Oberhand gewinnen | Olle Kamellen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00863/
Rock 'n Roll | Springende Punkt | Schema "f" | Schnuppe - Das ist mir Schnuppe | Schrot und Korn | Schwedische Gardinen | Senf dazugeben | Sich auf den Schlips getreten fühlen | Sich einen zwitschern | Spanisch vorkommen | Nach Strich und Faden
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00863/002/index.php
Torschlusspanik | Treulose Tomate | Tuten und Blasen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00864/
Sich Verpissen | Unter die Haube bringen | Verflucht und zugenäht | Das Victory-Zeichen | Vom Leder ziehen | Wink mit dem Zaunpfahl | Zur Minna machen | Zur Strecke bringen
Punkt
Das ist der springende Punkt!
Diese Redewendung ist auf Aristoteles zurückzuführen. Er spricht in einem seiner Bücher davon, dass sich im Weißen des Eies das Herz des werdenden Vogels "als ein Blutfleck" anzeige; dieses Zeichen hüpfe und springe. In einer Übersetzung wurde das Ganze dann mit "quod punctum salit..." als "springender Punkt" wiedergegeben.
Q
R
redensarten
Redensarten und Redewendungen
(E?)(L?) http://www.redensarten.net/
Treten Sie ab und zu ins Fettnäpfchen und werden dafür ordentlich zur Minna gemacht? Hat man Ihnen gar das Wasser abgegraben oder einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben?
Solche und ähnliche Redensarten bzw. Redewendungen verwenden Sie unter Garantie häufiger, als Sie glauben. Vermutlich wissen Sie auch in etwa, was jeweils gemeint ist. Aber wie diese Redensarten entstanden sind, welchen Ursprung sie haben, was sie nun eigentlich genau bedeuten... Nun ja, man kann wirklich nicht alles wissen.
31.01.2007
(E?)(L?) http://www.redensarten.net/redewendungen.html
31.01.2007
- Aal | Abknöpfen | Armleuchter | Arsch lecken | Arschkarte | Asche | Auge
- Baden | Bärendienst | Bahnhof | Bammel | Binsen | Blauäugig | Blücher | Blume | Bock | Bockshorn
- Canossa
- Dach | Dampf | Decke | Denkzettel | Deut | Dorn
- Eisenbahn | Eisern | Eulen
- Fackeln | Fahnenstange | Fass | Faust | Federlesen | Federn | Fersengeld | Fettnäpfchen | Friedrich Wilhelm | Fritzen
- Gardemass | Geliefert | Guten Rutsch
- Hals- und Beinbruch | Hechtsuppe | Heft | Heller | Hempels | Hölzern | Holzweg | Hund | Hundertsten
- Intus
- Jacke | Jordan
- Kanone | Katze | Kerbholz | Kieker | Kopf | Korn | Kreide | Krösus | Kuhhaut
- Lametta | Lappen | Laufpass | Leim | Leitung | Leviten | Licht | Löffel | Lunte
- Milchmädchen | Minna | Morgenluft
- Nachtwächter | Nagel
- Oberste | Obolus
- Pechvogel | Perlen | Pflaster
- Quantensprung
- Rahmen
- Saiten | Salz | Salzsäule | Samt und Seide | Sand | Sang- und klanglos | Sau machen | Scharte | Scherflein | Schiesshund | Schilde | Schlagseite | Schlawiner | Schlitzohr | Schrot und Korn | Spiess | Spiessbürger | Sterben | Stich | Sündenbock
- Tacheles | Tapet | Tassen | Tönernen Füssen | Traufe
- Vandalen | Vordermann
- Wald | Wasser abgraben | Wasser reichen | Wickel | Wüste | Wupper
- X für ein U | Xanthippe
- Zack | Zahlen | Zahn | Zahnfleisch | Zankapfel | Zaun | Zaunpfahl | Zeitliche | Zünglein | Zunder | Zunge | Zwickmühle
(E?)(L?) http://www.redensarten.net/Themen.php
Hier finden Sie Redensarten und Redewendungen nach Themen gruppiert, die sich im Laufe der Zeit als Schwerpunkte herausgestellt haben. Das ermöglicht neben der Stichwortsuche im Register und der Volltextsuche auch einen thematisch orientierten Zugriff. Sollten Sie bspw. besonders an Geld bzw. Münzen interessiert sein, werden Sie hier unter dem entsprechenden Stichwort alle Artikel mit Bezug zum jeweiligen Thema auf einen Blick erfassen können.
- Antike: Eulen nach Athen tragen | (S)einen Obolus entrichten | Jemandem Sand in die Augen streuen | Hausen wie die Vandalen | Eine Xanthippe sein | Ein Zankapfel sein
- Bibel/Christentum: Jemandem ein Dorn im Auge sein | Über den Jordan gehen | Auf keine Kuhhaut gehen | Jemandem die Leviten lesen | Sein Licht (nicht) unter den Scheffel stellen | Perlen vor die Säue werfen | Zur Salzsäule erstarren | Wie Sand am Meer - auf Sand bauen | Sein Scherflein beitragen | Jemanden zum Sündenbock machen | Auf tönernen Füßen stehen | Jemanden in die Wüste schicken | Das Zeitliche segnen | Sich eher die Zunge abbeißen
- Geld/Münzen: Keinen Deut besser sein | Eulen nach Athen tragen | Keinen Heller wert sein | Vom Hundertsten ins Tausendste kommen | Etwas auf den Kopf hauen | (S)einen Obolus entrichten | Sein Scherflein beitragen | Von echtem/altem Schrot und Korn sein
- Handel: Die Katze im Sack kaufen | Etwas auf dem Kerbholz haben | In der Kreide stehen | Ein Schlawiner sein | Rote/schwarze Zahlen schreiben | Jemandem auf den Zahn fühlen | Das Zünglein an der Waage sein
- Handwerk: Dem Faß den Boden ausschlagen | Jemandem auf den Zahn fühlen
- Jagd: In die Binsen gehen | (Sich etwas) durch die Lappen gehen (lassen) | Jemandem auf den Leim gehen | Ein Pechvogel sein | Aufpassen wie ein Schießhund
- Landwirtschaft: Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen | Eine Scharte auswetzen
- Militär: Nur Bahnhof verstehen | Rangehen wie Blücher | Gardemaß haben | Lametta tragen | Jemandem den Laufpaß geben | Lunte riechen | Den Spieß umdrehen | Ein Spießbürger sein | Etwas/jemanden auf Vordermann bringen | Jemandem das Wasser abgraben | Auf Zack sein | Zunder bekommen
- Rechtsgeschichte: Jemandem aufs Dach steigen | Unter einer Decke stecken | Jemandem einen Denkzettel verpassen | Jemanden zur Sau machen | Ein Schlitzohr sein | Der Sündenbock sein | Das Zuenglein an der Waage sein
- Sport: Die Arschkarte ziehen | Einen Bock schießen | Den Nagel auf den Kopf treffen | Jemanden im Stich lassen
- Technik: Jemandem Dampf machen | Eine lange Leitung haben | Grünes Licht geben | Ein Quantensprung sein | Sand im Getriebe haben | Einen Zahn zulegen
- Tiere: Auf den Hund kommen | Die Katze im Sack kaufen | Auf keine Kuhhaut gehen
redensarten-index
Redensarten-Index
Udos Wörterbuch für Redensarten, Redewendungen, idiomatische Ausdrücke, feste Wortverbindungen
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/
Im Redensarten-Index findet man eine wirklich grosse Liste von Redensarten. Allerdings gibt es nicht zu allen eine ausführliche etymologische Erklärung. Aber die grosse Anzahl der Redensarten verdient dennoch ein (E3) und ein (L1).
Konnte Sie schon einmal jemand nicht riechen, hat sie angemacht und ist Ihnen auf den Schlips getreten?
Haben Sie anschließend die Bälle flacher gehalten und sind mit einem blauen Auge davongekommen?
Oder ist Ihnen ein großer Wurf gelungen, nachdem Ihnen ein Licht aufgegangen war?
Redewendungen gehören zu unserem alltäglichen Leben, und jeder benutzt solche fertigen "Bauteile" der Sprache, die erst in ihrer festgelegten Verbindung eine eigene Bedeutung bekommen. Insbesondere für Fremdsprachler können diese Idiome besondere Hürden für das Sprachverständnis darstellen. Hinzu kommen umgangssprachliche Ausdrücke, die nicht in jedem Wörterbuch aufgeführt sind.
Das folgendende Alphabetische Register stammt vom 27.08.2005.
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/09.php
08/15; nullachtfünfzehn | sich um 180 Grad drehen
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/a.php
- [A]
- das A und O; das A und das O | Wer A sagt, muss auch B sagen | Das ist von A bis Z gelogen! | eins a | peu à peu | a priori | A-a machen müssen
- [Aa]
- glatt wie ein Aal sein; aalglatt sein | sich winden wie ein Aal / eine Schlange | glatt wie ein Aal sein; aalglatt sein | kein Aas | Diese Aasbande! | mit etwas aasen / rumaasen; etwas veraasen | wie die Aasgeier über jemanden herfallen
- [Ab]
- sich einen abasten; schwer asten | stark abbauen | einen abbeissen | sein Fett wegkriegen / abbekommen | ein paar Kratzer abbekommen | Abbitte leisten | etwas abblasen | jemanden abblitzen lassen | [z.B. mit dem Auto] abbrausen | sich keinen abbrechen | sich einen abbrechen | alle Brücken hinter sich abbrechen / abreissen | die Zelte abbrechen | sich die Zunge abbrechen | einer Sache keinen Abbruch tun | eine Strafe abbrummen | jemanden abbürsten | das ABC-Buch | jemand ist ein ABC-Schütze | abdampfen | jemandem den Saft abdrehen | jemandem das Gas abdrehen | jemandem den Gashahn abdrehen | jemandem die Luft abdrehen | Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben | Es ist noch nicht aller Tage Abend | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | Am Abend werden die Hühner gezählt | Lieber / Mein Gott / Oh Herr, lass Abend werden! | Da werden abends die Bürgersteige hochgeklappt | aberwitzig | Abessinien | auf etwas abfahren | eine Breitseite auf jemanden abfeuern | einen Abflug machen | sich den Arsch abfrieren | jemandem eine Abfuhr erteilen | einen / den Abgang machen | den Löffel abgeben | eine schlechte / traurige Figur abgeben; keine gute Figur machen | ein schwaches Bild abgeben; kein gutes Bild abgeben | eine gute Figur machen / abgeben | Wo ist er bloss abgeblieben? | abgebrannt sein | ein abgebrochener Gartenzwerg | ein abgebrochener Riese | abgebrüht sein | abgedroschen | der Zug ist abgefahren | abgefahren sein | abgehen | abgehen / rennen wie Schmidts Katze | wie bestellt und nicht abgeholt | ein abgekartetes Spiel; eine abgekartete Sache | ein abgekartetes Spiel; eine abgekartete Sache | quod erat demonstrandum (abgekürzt "q.e.d.") | jemandes Uhr ist abgelaufen | (bei jemandem) abgemeldet sein | abgerieben sein | abgetakelt | eine abgetakelte Fregatte | etwas nichts / wenig abgewinnen können | jemandem das Wasser abgraben | abgrasen | am Rande eines Abgrundes stehen | jemand kann etwas abhaben | Das können wir abhaken | jemanden abhalftern | ein Scherbengericht abhalten | abhauen | sich von der Masse abheben | abkacken | jemanden abkanzeln | jemandem das Ohr abkauen | sich den Schneid abkaufen lassen | jemandem etwas nicht abkaufen | sich den Mut abkaufen lassen | die ganze Gegend abklappern | ein (billiger) Abklatsch | jemanden abknallen | jemandem etwas abknöpfen | ein Abkocher | etwas abkönnen | vom Weg abkommen | vom rechten Kurs abkommen | vom rechten Weg abkommen | abkratzen | etwas abkupfern | Luft / Dampf ablassen | sich die Beine / Hacken / Füsse nach etwas ablaufen / wund laufen | jemandem den Rang ablaufen | sich die Schuhsohlen nach etwas ablaufen | den alten Adam ausziehen / ersäufen / ablegen / ertränken | die Maske ablegen / fallen lassen | von etwas Zeugnis ablegen | jemandem jeden Wunsch von den Augen / Lippen ablesen | sich abnabeln | jemandem etwas abnehmen | abnippeln; abnibbeln | abnippeln; abnibbeln | sicher wie in Abrahams Schoss | Abrakadabra | etwas in Abrede stellen | sich abregen | alle Brücken hinter sich abbrechen / abreissen | Man wird dir nicht gleich den Kopf abreissen! | am Ast sägen, auf dem man sitzt; den Ast absägen, auf dem man sitzt | jemanden abschiessen | den Vogel abschiessen | sich für jemanden die Hand abschlagen lassen | sein / sich das Wasser abschlagen | die / alle zehn Finger nach etwas lecken / schlecken / abschlecken | etwas abschmettern [z.B. einen Antrag]
- jemandem die Ehre abschneiden | jemandem den Hals brechen / abschneiden | Davon kannst du dir eine Scheibe / ein Stück abschneiden! | jemandem den Lebensfaden abschneiden | jemandem das Wort abschneiden | sich ein Stück vom Kuchen abschneiden | alte Zoepfe abschneiden | gut abschneiden | den Rahm / das Fett abschöpfen | Das können Sie abschreiben! | jemanden abschütteln | ein Abschusskandidat | jemand steht auf der Abschussliste | einen Neger abseilen | sich abseilen | jemanden eiskalt abservieren | etwas auf einer Backe absitzen | auf dem (absoluten) Nullpunkt ankommen | sich jeden Bissen vom Mund / Munde absparen | von etwas Abstand nehmen | seinen Claim abstecken | sich die Beine abstehen | eine billige Absteige | auf dem absteigenden Ast sein | jemanden aufs Abstellgleis / tote Gleis schieben | im Hammelsprung abstimmen | sich die Hörner abstossen | die Schulden abstottern | sich abstrampeln | etwas ad absurdum führen | von der Bühne abtreten | etwas abtun | Abwarten und Tee trinken! | etwas in einem Abwasch / Aufwasch erledigen | vom Pfad der Tugend abweichen | Durch Abwesenheit glänzen | bis zum Abwinken | Damit kannst du dir den Arsch / Hintern abwischen! | sich etwas an den (fünf) Fingern abzählen (können) | sich bei etwas abzappeln | mit hängender / langer Nase abziehen | eine Schau / Show abziehen | jemanden abzocken | abzwitschern
- [Ac]
- Ach du grüne Neune! | mit Ach und Krach | Ach was! | Ach was? | Ach du heiliger Strohsack! | Ach, du Aermster / du Aermste! | Ach du heiliger Bimbam! | Ach du liebes bisschen! | Ach du dickes Ei! | Ach du meine Fresse! | Ach du lieber Gott! | Ach du meine Güte! | Ach herrje / herrjemine! | (Ach du) lieber / heiliger Himmel! | Ach du liebes Lieschen! | Ach du Schande! | Ach du liebe Zeit! | Menno! Ach menno! | die Achillesferse sein | auf Achse sein | jemanden über die Achsel ansehen | etwas auf die leichte Schulter / Achsel nehmen | mit den Achseln / Schultern zucken | auf die schlanke Linie achten; etwas für die schlanke Linie tun | dreikantig / achtkantig hinausfliegen / rausfliegen | jemanden achtkantig / hochkant / hochkantig rausschmeissen / hinauswerfen | Alle Achtung! | zwischen achtzig und scheintot | sich vom Acker machen | etwas zu den Akten / ad acta legen
- [Ad]
- etwas zu den Akten / ad acta legen | etwas ad absurdum führen | ad hoc | bei Adam und Eva anfangen | seit Adam und Eva | den alten Adam ausziehen / ersäufen / ablegen / ertränken | Nach Adam Riese macht das ... | seit Adams Zeiten | im Adamskostüm | eine musikalische / künstlerische Ader haben | jemanden zur Ader lassen | jemandem kocht das Blut in den Adern | jemandem stockt das Blut in den Adern | noch vom Adolf sein | Adonis | bei jemandem an der falschen Adresse sein
- [Ae]
- sich gleichen / aehneln wie ein Ei dem anderen | Das sieht dir aehnlich! | ein älteres Semester sein | das älteste Gewerbe der Welt | Die Zeiten ändern sich; Die Zeiten haben sich geaendert | Aepfel mit Birnen vergleichen | Man soll die Aepfel erst zählen, bevor man sie aufteilt | seinem Ärger Luft machen | den Ärger runterschlucken / herunterschlucken / hinunterschlucken | sich den Ärger / Frust / Kummer runterspuelen | sich schwarz ärgern | sich die Krätze an den Hals ärgern | sich ein Loch in den Bauch ärgern | sich die Platze ärgern | sich zu Tode ... (z.B. schämen / fürchten / erschrecken / ärgern) | sich wie ein Stint freuen / ärgern | die Aermel hochkrempeln / aufkrempeln | etwas im Aermel haben; ein As im Aermel haben | etwas aus der Hand / dem Aermel / dem Handgelenk schütteln | Ach, du Aermster / du Aermste! | Ach, du Aermster / du Aermste! | Aetsch! | Das ist echt ätzend!
- [Af]
- sich aus der Affäre ziehen | Klappe zu, Affe tot! | Mich laust der Affe! | jemand ist vom wilden Affen gebissen | jemanden zum Affen halten | seinem Affen Zucker geben | sich / jemanden zum Affen machen | einen Affen kriegen / bekommen / haben | einen Affen sitzen haben | Affenarsch | in einem affenartigen Tempo | mit affenartiger Geschwindigkeit | ein höllisches / affenartiges Tempo draufhaben / vorlegen | es herrscht eine Affenkälte | ein Affenpinscher | ein Affenstall | in einem Affentempo | ein Affentheater | einen Affenzahn draufhaben | ein Affenzirkus | das Horn von Afrika
- [Ag]
- aggromässig drauf sein | We agree to disagree
- [Ah]
- Aha, daher pfeift / weht (also) der Wind! | Man ahnt es (ja) nicht! | keine blasse Ahnung haben | von nichts eine Ahnung haben | von Tuten und Blasen keine Ahnung haben | keinen Schimmer einer Ahnung haben | ein ahnungsloser Engel | Ahoi!
- [Ak]
- das akademische Viertel | der fleischliche Akt | etwas zu den Akten / ad acta legen | ein Aktenhengst | ein Aktenkacker | ein Aktenkrämer | die Aktien von jemandem stehen schlecht | Wie stehen die Aktien? | Aktien drin haben | konzertierte Aktion
- [Al]
- et alii; et al. | Alaaf! | blinder Alarm | Alarm schlagen | ein wasserdichtes Alibi / Argument | et alii; et al. | ein Alki | Daran muss ich (all) mein Lebtag denken | alles in allem | mit allem Drum und Dran | zu allem ja und amen sagen; zu allem Ja und Amen sagen | zu allem Ueberfluss ... | zu allem Unglück | allererste Sahne | Das ist allerhand! | der Allerwerteste | Allotria treiben | Allroundman | ein Alpenveilchen | vom Alpha bis zum Omega | Bis dahin kann ich ja alt und grau werden! | Hier werde ich nicht alt! | alt aussehen | der / die Alte | noch ganz der / die Alte sein | nicht mehr der / die Alte sein | dafür muss eine Oma / alte Frau lange stricken! | die alte Leier | immer das alte / gleiche Lied | immer die alte Litanei herbeten | grosse alte Dame | eine alte Rechnung begleichen | mit jemandem eine alte Rechnung offen haben | eine alte Schachtel | eine / die Alte knallen | alte Zoepfe abschneiden | von altem / echtem Schrot und Korn | ein alter Hase | alter Wein in neuen Schläuchen | ein biblisches Alter haben | Alter Dösbaddel! | ein alter Drachen! | in alter Frische | Er ist ein schlauer / alter Fuchs | Alter Gauner! | ein (alter) Haudegen | ein alter Hut | ein alter Knacker | ein alter Krauter | ein alter Schinken | ein alter Zopf sein | Alter | von alters her | Na, altes Haus! | Altweibersommer
- [Am]
- zwischen Amboss und Hammer geraten | sein Amen zu etwas geben | zu allem ja und amen sagen; zu allem Ja und Amen sagen | so sicher wie das Amen in der Kirche | ein Ammenmärchen | eine Ampelkoalition | in Amt und Würden sein | kraft meines Amtes ... | von Amts wegen | eine Amtsmiene aufsetzen
- [An]
- eine Analvioline | mit jemanden anbaendeln | jemand sieht zum Anbeissen aus | den Mond anbellen | in Anbetracht | etwas wie saures Bier anbieten | jemanden anblaffen | nichts anbrennen lassen | Das kannst du jemand anderem / deiner Grossmutter / deiner Oma erzählen! | aus anderem Holz sein | es / jetzt weht ein anderer Wind | die Hand in anderer Leute Taschen stecken | ein neuer / anderer Mensch werden | etwas auf dem Rücken anderer austragen | es bleibt nichts anderes übrig | etwas in ein anderes Licht ruecken / setzen / stellen | ein anderes Gesicht bekommen | ein andermal | Umgekehrt / Anders / Andersrum wird ein Schuh daraus / draus! | Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! | Dort ticken die Uhren anders | Wir können auch anders! Ich kann auch anders! | jemand ist andersrum | Umgekehrt / Anders / Andersrum wird ein Schuh daraus / draus! | auf einen Schelmen anderthalbe setzen | jemanden etwas andrehen | sich einen andudeln | Wehret den Anfängen! | ein blutiger Anfänger | ein blutiger Laie / Anfänger | jemanden anfahren | von Anfang bis Ende | Müssiggang ist aller Laster Anfang | bei Adam und Eva anfangen | bei null anfangen | ein heisses Eisen anfassen | Ringelpietz (mit Anfassen) | jemanden / etwas nur / nicht mit der Beisszange anfassen mögen | etwas am falschen Ende anfassen | etwas am richtigen Ende anfassen | etwas / jemanden nicht mit der Feuerzange anfassen mögen | etwas nur mit spitzen Fingern / mit den Fingerspitzen anfassen | jemanden mit Glaceehandschuhen / Glacéhandschuhen anfassen | jemanden mit Samthandschuhen anfassen | jemanden anfauchen | die Kehle oelen / anfeuchten | sich die Kehle anfeuchten | ein Anflug von .... | den Ton angeben | den Takt angeben | angeben wie eine Tüte Mücken | kurz angebunden sein | jemanden etwas angedeihen lassen | angedetscht sein | angefegt / dahergefegt kommen | angefressen sein | georgelt haben, bevor die Kirche angegangen ist | etwas passt / sitzt wie angegossen | angegriffen aussehen | angeheitert | Das kann doch nicht angehen! | etwas ist gut angekommen | am toten Punkt angelangt / angekommen sein | einen grossen / dicken Fisch an der Angel haben | jemanden fest an der Angel haben | zwischen Tür und Angel | am toten Punkt angelangt / angekommen sein | etwas aus den Angeln heben; die Welt aus den Angeln heben | sich einen Goldfisch angeln | Dreh- und Angelpunkt | angesäuselt sein | angeschissen kommen | von Angesicht zu Angesicht | im Schweisse meines / seines / ihres Angesichts | angetütert sein | wie angewurzelt stehen bleiben | etwas in Angriff nehmen | Nur im Angriff ist klingend Spiel | jemandem wird angst und bange | jemandem sitzt die Angst im Nacken | es mit der Angst zu tun bekommen | ein Angsthase sein | die Hosen anhaben | jemandem nichts anhaben können | die Schussstiefel anhaben | die Spendierhosen anhaben | jemandem etwas anhängen | etwas anhängig machen | den Atem anhalten | um die Hand einer Frau anhalten / bitten | die Luft anhalten | jemanden anhauen | auf Anhieb | vor Anker gehen | auf der Anklagebank sitzen | Anklang finden | bei jemanden anklopfen | es auf etwas ankommen lassen | auf dem (absoluten) Nullpunkt ankommen | jemandem etwas ankreiden | sich einen ankuemmeln | etwas ankurbeln | sich jemanden anlachen | es auf etwas anlegen | sich mit jemandem anlegen | Hand anlegen | etwas anleiern | jemanden anmachen | im Anmarsch sein | jemanden anmeiern | ins Buch / in die Annalen der Geschichte eingehen | Gestalt annehmen | anno dazumal; anno dunnemals; anno Tobak | im / aus dem Jahre Schnee; anno Schnee | jemanden anpfeifen | jemanden an den Pranger stellen; jemanden anprangern | jemanden dumm / schräg / schief von der Seite anquatschen | jemanden anranzen / anraunzen | jemanden anranzen / anraunzen | jemandem etwas hoch anrechnen | gegen eine Wand / Mauer anrennen | den heiligen Ulrich anrufen | sich / jemandem etwas ans Bein binden | jemandem ans Bein pissen / pinkeln | ans Bett gefesselt sein | es geht ans Eingemachte | am / bis ans Ende der Welt | bis ans Ende der Zeiten | etwas kommt ans Licht | jemandem etwas ans Herz legen | jemandem ans Herz gewachsen sein | jemanden ans Messer liefern | ans Ruder kommen | sich einen Klotz ans Bein binden | jemandem ans Leben wollen | jemandem ans Leder wollen | etwas ans Licht bringen | jemandem Licht ans Fahrrad machen | an den Tag / ans Tageslicht kommen | am / bis ans Ende der Welt | sich ans Werk machen | sich einen ansäuseln | jemandem / einer Sache den Kampf ansagen | sich einen ansaufen | auf Anschaffe gehen; anschaffen gehen | auf Anschaffe gehen; anschaffen gehen | jemanden anscheissen | einen Anschiss kriegen | einen anderen Ton anschlagen | den Anschluss verpasst haben | jemanden anschmachten | jemanden anschmieren | jemanden anschnauzen | jemanden anschwärzen | die Radieschen von unten betrachten / ansehen / zählen / begucken | jemandem etwas an der Nasenspitze / Nase ansehen | jemanden über die Achsel ansehen | scheel blicken; jemanden scheel ansehen | jemanden schief ansehen | jemanden über die Schulter ansehen | den Hebel ansetzen | Moos ansetzen | Aber sonst / Ansonsten gehts dir gut! | etwas in Anspruch nehmen | Anstalten machen | ein Anstandswauwau | sich anstellen | Klagelieder anstimmen | ein Loblied auf jemanden / etwas singen / anstimmen | gegen etwas / jemanden nicht anstinken können | an etwas Anstoss nehmen | der Stein des Anstosses | etwas (z.B. im Kalender) rot anstreichen | seinen Grips anstrengen | etwas / jemanden antatschen | eine Antenne für etwas haben | Antifa | die Flucht nach vorne antreten | den Gang nach Canossa antreten | sich Mut antrinken | sich einen antuedeln | seinen Gefühlen / sich keinen Zwang antun | sich Gewalt antun müssen | eine gepfefferte Antwort geben | jemandem Rede und Antwort stehen | Schweigen ist auch eine Antwort | wie aus der Pistole geschossen antworten | dem Fuchs den Hühnerstall anvertrauen | ein Feld-Wald-und-Wiesen-Arzt / -Anwalt [usw.]
- etwas mit dem Holzhammer tun; die Holzhammermethode anwenden | jemanden anzapfen | sich warm anziehen müssen | sich den Schuh anziehen | die Steuerschraube anziehen | Das kannst du einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange / Beisszange zumacht / anzieht! | nichts mit sich anzufangen wissen | dumm aus dem Anzug / der Wäsche gucken | aus dem Anzug kippen | Das haut den stärksten Mann aus dem Anzug! | sich einen anzwitschern
- [Ap]
- in den sauren Apfel beissen | Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm | etwas für einen Apfel und ein Ei kaufen; etwas für ein Appel und 'n Ei kaufen | ein apokalyptischer Reiter | etwas für einen Apfel und ein Ei kaufen; etwas für ein Appel und 'n Ei kaufen | einen gesegneten Appetit haben | jemanden in den April schicken | April, April, der weiss nicht, was er will! | apropos
- [Ar]
- eine Arbeit geht leicht / gut / flott / schnell von der Hand | die Früchte seiner / ihrer Arbeit ernten | von seiner Hände Arbeit leben | bis über den Kopf in Arbeit stecken | eine Mammut... (z.B. -arbeit, -aufgabe, -leistung) | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | bis über die / beide Ohren in Arbeit stecken | jemandem in die Hände arbeiten | für einen Hungerlohn arbeiten | schuften / arbeiten wie ein Ochse | arbeiten wie ein Pferd | arbeiten / schaffen wie ein Brunnenputzer | ein Arbeiterdenkmal sein | im Argen liegen | ein wasserdichtes Alibi / Argument | Arm in Arm gehen | der Arm / das Auge des Gesetzes | einen langen Arm haben | jemanden auf den Arm nehmen | die Beine / Füsse unter den Arm / unter die Arme / in die Hand nehmen | arm wie eine Kirchenmaus | jemandem in den Arm fallen | arm dran sein | jemandem unter die Arme greifen | jemandem in die Arme laufen | die Beine / Füsse unter den Arm / unter die Arme / in die Hand nehmen | jemanden jemandem in die Arme treiben | jemanden mit offenen Armen empfangen | in Morpheus Armen ruhen / liegen | Pudding in den Armen / Beinen haben | ein armer Schlucker | ein armer Teufel | ein armer Tropf | ein armes Schwein | ein armes Würstchen | etwas ist ein Armutszeugnis für jemanden | Leck mich (am Arsch)!; LMAA [vereinzelt verwendete Abkürzung]
- jemanden am Arsch kriegen | jemandem in den Arsch / Hintern kriechen | jemand hat den Arsch offen | jemandem Dampf / Feuer unter dem Hintern / Arsch machen | sich den Arsch abfrieren | sich den Arsch aufreissen | Ich könnte mich in den Arsch / Hintern beissen! | Bewegt endlich den Arsch! | in den Arsch gehen | jemandem mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen | jemanden am / beim Arsch haben | ein Arsch mit Ohren | Das kannst du dir in den Arsch stecken / schieben! | jemandem in den Arsch / Hintern treten | am Arsch der Welt | Damit kannst du dir den Arsch / Hintern abwischen! | den Arsch voll kriegen | Hummeln im Hintern / Arsch haben | Himmel, Arsch und Zwirn! | für Arsch und Friedrich | wie Arsch und Friedrich | Himmel, Arsch und Wolkenbruch! | welche / eins / was auf den Hintern / Arsch kriegen / bekommen | Am Arsch hängt der Hammer! | sich in den Arsch gefickt fühlen | seinen Arsch retten | Pfeffer im Hintern / Arsch haben | Schütze Arsch im letzten Glied | am Arsch die Räuber | jemandem am Arsch vorbeigehen | einen Tritt in den Hintern / Arsch kriegen | jemandem scheint die Sonne aus dem Arsch | für den Arsch sein | jemandem den Hintern / Arsch versohlen | den Arsch nicht hochkriegen | keinen Arsch in der Hose haben | einen Stock im Arsch haben | Dann / Jetzt hat der / dein Arsch Kirmes! | jemandem Puderzucker / Zucker in den Arsch / Hintern blasen / schieben | im Arsch sein | eine Arschgeburt | eine Arschgeige | ein Arschgesicht | ein Arschgeweih | es ist arschkalt | die Arschlochkarte / Arschkarte haben / ziehen | ein Arschkriecher | ein Arschloch | die Arschlochkarte / Arschkarte haben / ziehen | nicht die feine englische Art sein | nach Art des Hauses | aus der Art schlagen | Das ist doch keine Art und Weise! | lege artis
- [As]
- etwas im Aermel haben; ein As im Aermel haben | Gib Asche! | sich Asche aufs Haupt streuen | in Sack und Asche gehen | Friede seiner Asche! | (Erde zu Erde,) Asche zu Asche, Staub zu Staub | in Schutt und Asche legen | zu Staub und Asche werden | eine Asphaltschwalbe | assig sein | am Ast sägen, auf dem man sitzt; den Ast absägen, auf dem man sitzt | auf dem absteigenden Ast sein | an einem dünnen Ast hängen | sich einen Ast lachen | sich einen abasten; schwer asten | etwas ist nicht astrein | astrein sein
- [At]
- einen langen Atem haben | den Atem anhalten | jemandem geht der Atem / die Puste aus | einen langen Atem haben | den längeren Atem haben | jemanden in Atem halten | wieder zu Atem kommen | ausser Atem sein | etwas verschlägt einem den Atem | in einem / gleichen / selben Atemzug | bis zum letzten Atemzug | im naechsten Atemzug | gesiebte Luft atmen | locker durch die Hose atmen | ein Attentat auf jemanden vorhaben
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/a.php
- [Au]
- Au Backe! | Du bist wohl aua aua! | um etwas einen Popanz aufbauen | eine Drohkulisse aufbauen | jemandem einen Bären aufbinden | jemandem Märchen aufbinden / erzählen / auftischen | sich wie ein Frosch aufblasen | zu neuen Ufern aufbrechen | seine Karten aufdecken | seine Truempfe aufdecken | einer Sache seinen Stempel aufdrücken | fröhliche Auferstehung feiern | schweres Geschütz auffahren | etwas ist Auffassungssache | einen regelrechten Eiertanz aufführen | Freudentänze aufführen | eine Komödie aufführen | einen Tanz aufführen / machen | ein Loch mit dem anderen stopfen / zustopfen / auffüllen / schliessen | einer Aufgabe gewachsen sein | eine Mammut... (z.B. -arbeit, -aufgabe, -leistung) | jemanden aufgabeln | den Geist aufgeben | aufgedonnert sein | etwas ist aufgeflogen | in etwas aufgehen | aufgehen wie ein Hefekuchen / Hefekloss | aufgehen wie ein Pfannkuchen | in Rauch und Flammen aufgehen | das Land der aufgehenden Sonne | gut aufgehoben sein | glänzend / blendend aufgelegt sein | geputzt / herausgeputzt / geschmückt / aufgemacht sein wie ein Pfingstochse | etwas mit der Muttermilch aufgesogen haben | mit dem linken / falschen Bein zuerst aufstehen / aufgestanden sein; mit dem falschen / linken Bein zuerst aus dem Bett steigen | mit dem linken / falschen / verkehrten Fuss zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein | Das ist mir übel / sauer aufgestossen! | Das ist doch aufgewärmter Kohl! | die Hand aufhalten | etwas lässt aufhorchen | die Aermel hochkrempeln / aufkrempeln | den Mund nicht aufkriegen | jemanden mit etwas auflaufen lassen | zu grosser Form auflaufen | zu / zur Höchstform auflaufen | eine andere Platte auflegen | jemanden irgendwo auflesen | sich in Luft auflösen | sich in Wohlgefallen auflösen | die Augen aufmachen | ein Fass aufmachen | den Mund aufmachen / auftun | die Schnauze / das Maul aufmachen | etwas aufmotzen | aufmucken | es mit jemanden aufnehmen | den Faden wieder aufnehmen | den Fehdehandschuh aufnehmen | höllisch aufpassen | aufpassen wie ein Luchs | aufpassen wie ein Schiesshund | sich wieder hochrappeln / aufrappeln | sich künstlich aufregen | sich über jeden Quark aufregen | sich den Arsch aufreissen | die Klappe / den Mund / das Maul / den Rand aufreissen | Mund und Nase aufreissen | jemandem etwas aufs Auge drücken | jemandem aufs Dach steigen | etwas / jemanden aufs Korn nehmen | wie die Faust aufs Auge zusammenpassen | jemanden aufs Abstellgleis / tote Gleis schieben | sich Asche aufs Haupt streuen | von einem Bein aufs andere treten | jemanden bis aufs Blut quälen / peinigen / reizen | jemandem etwas aufs Brot schmieren | jemandem eins aufs Dach geben | einen aufs Dach kriegen | aufs Glatteis geraten; sich aufs Glatteis begeben | jemanden aufs Glatteis / Eis führen | aufs Ganze gehen | nicht aufs Geld gucken / sehen / schauen | aufs Gemüt schlagen | aufs Geratewohl | etwas aufs Tablett bringen | etwas aufs Tapet bringen | aufs falsche Gleis geraten | sich aufs Haar gleichen / uebereinstimmen | jemandem den roten Hahn aufs Dach setzen | Hand aufs Herz! | einen aufs Haupt kriegen | etwas / viel / alles aufs Spiel setzen | jemanden bis aufs Hemd ausziehen | Das kommt aufs Gleiche heraus! | bis aufs i-Tüpfelchen | aufs richtige Pferd setzen | aufs falsche Pferd setzen | ein Kampf / Krieg bis aufs Messer | vom Hölzchen aufs Stöckchen geraten | aufs Kreuz fallen | jemanden aufs Kreuz legen | den Leuten aufs Maul schauen | jemanden bis aufs Mark peinigen / quälen | Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen | eine flotte Sohle / einen tollen Tanz aufs Parkett legen | dem Volk aufs Maul schauen | sein Sprüchlein aufsagen | die Zelte aufschlagen | etwas aufschnappen | sich zu etwas aufschwingen | eine Amtsmiene aufsetzen | jemandem Hörner aufsetzen | Glanzlichter aufsetzen | einer Sache die Krone aufsetzen | ein süsssaures Lächeln aufsetzen | eine Leichenbittermiene aufsetzen | ein Pokerface aufsetzen | einen Schlafzimmerblick aufsetzen | die Augen aufsperren | die Ohren aufsperren | auf den fahrenden Zug aufspringen | jemandem ein Licht aufstecken | Da musst du früher aufstehen! | mit dem linken / falschen Bein zuerst aufstehen / aufgestanden sein; mit dem falschen / linken Bein zuerst aus dem Bett steigen | mit dem linken / falschen / verkehrten Fuss zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein | mit den Hühnern aufstehen | sich auftakeln | aus dem Nichts auftauchen | das Fell / den Pelz aufteilen, bevor der Bär erlegt ist | Man soll die Aepfel erst zählen, bevor man sie aufteilt | jemandem Lügen auftischen | jemandem Märchen aufbinden / erzählen / auftischen | dick auftragen | nassforsch auftreten | den Mund aufmachen / auftun | Wer mit den Hunden schläft, steht mit Flöhen auf; Wer mit den Hunden schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er am naechsten Tag mit Flöhen aufwacht | etwas in einem Abwasch / Aufwasch erledigen | etwas mit Gold aufwiegen | Staub aufwirbeln / aufwühlen | Staub aufwirbeln / aufwühlen | das Pferd beim Schwanz / von hinten aufzäumen | andere Saiten aufziehen | etwas ist nicht mit Gold aufzuwiegen | etwas wie seinen Augapfel hüten | ein Auge auf jemanden werfen | etwas ins Auge fassen | mit einem blauen Auge davonkommen | etwas von hinten durch die Brust und durch das Auge machen | jemandem etwas aufs Auge drücken | etwas ist jemandem ein Dorn im Auge | etwas / jemanden im Auge haben / behalten | wie die Faust aufs Auge zusammenpassen | der Arm / das Auge des Gesetzes | sich Auge in Auge gegenueberstehen | Auge um Auge, Zahn um Zahn | mit blossem / nacktem Auge | ins Auge fallen / springen / stechen | Das kann aber ins Auge gehen! | ein Auge auf etwas / jemanden haben | ein Auge für etwas haben | etwas im Auge haben | etwas mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen | kein Auge von jemanden / etwas lassen | ganz Auge und Ohr sein | so weit das Auge reicht | ein Auge riskieren | einer Sache ins Auge sehen / schauen | da bleibt kein Auge trocken | ein Auge zudrücken; beide Augen zudrücken | kein Auge zutun | den Dingen ins Auge sehen; den Tatsachen ins Gesicht sehen | der Gefahr ins Auge sehen | Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus | dem Tod ins Auge schauen / sehen | das Weisse im Auge sehen | jemandem nicht das Weisse im Auge goennen | jemandem gehen die Augen über | jemandem Sand in die Augen streuen | jemandem fällt es wie Schuppen von den Augen | Tomaten auf den Augen haben | Da waren die Augen wohl grösser als der Mund / Magen! | jemandem etwas vor Augen halten / führen | ein Auge zudrücken; beide Augen zudrücken | etwas mit anderen Augen sehen | die Augen aufmachen | die Augen aufsperren | sich die Augen ausweinen | Geh mir aus den Augen! | nur für jemanden Augen haben | die Augen ueberall haben | etwas vor Augen haben | in meinen Augen ... | jemanden aus den Augen verlieren | jemandem unter die Augen kommen | etwas / jemanden nicht aus den Augen lassen | Augen wie ein Luchs haben | (grosse) Augen machen | jemandem schöne Augen machen | die Augen offen haben / halten | jemandem die Augen öffnen | Augen und Ohren offen halten | jemanden / etwas aus den Augen schaffen | mit offenen Augen schlafen | die Augen für immer schliessen | jemandem wird schwarz vor Augen | etwas mit eigenen Augen sehen | jemandem nicht in die Augen sehen können | Aus den Augen, aus dem Sinn | seinen Augen nicht trauen | jemandem nicht mehr unter die Augen treten können | die Augen vor etwas verschliessen | etwas unter vier Augen besprechen | vor aller Augen | jemandem wird es ganz grün und blau vor Augen | die Hand nicht vor Augen sehen können | die Augen verdrehen | sich verwundert die Augen reiben | jemandem jeden Wunsch von den Augen / Lippen ablesen | Klappen vor den Augen haben | mit offenen Augen ins Unglück rennen | jemandem wird es Nacht vor Augen | sich den Schlaf aus den Augen reiben | jemandem tanzen die Sterne vor Augen | sich die Augen aus dem Kopf weinen | einen lichten Augenblick haben | mit den Augendeckeln klimpern | sein Augenmerk auf etwas richten | etwas in Augenschein nehmen | etwas ist ein Augenschmaus | etwas ist eine (wahre) Augenweide | Augenwischerei | sehenden Auges etwas tun | den Augiasstall ausmisten | ein dummer August | etwas ausbaden müssen | etwas ausbaldowern | sich die Zähne an etwas ausbeissen | jemandem das Licht / Lebenslicht ausblasen | jemandem die Kerze / die Kerzen auspusten / ausblasen | Du kannst mir mal den Hobel ausblasen! | jemanden ausbooten | sich wie ein Buschfeuer / Lauffeuer ausbreiten | den Mantel / das Mäntelchen des Schweigens über etwas ausbreiten | etwas ausbrüten | ausbuexen | etwas zum Ausdruck bringen | in etwas seinen Ausdruck finden | Das ist gar kein Ausdruck! | sich im Ausdruck / Ton vergreifen | etwas auseinander klamüsern | einen Strauss mit jemandem ausfechten | ausflippen | etwas ausfressen | jemandem einen ausgeben | das Geld mit vollen Händen ausgeben | ausgebrannt sein | in ausgefahrenen Gleisen fahren | leer ausgehen | ausgekocht sein | sich wie ausgelaugt fühlen | ausgepicht sein | Ausgerechnet Bananen! | bei jemandem ausgeschissen haben | bei jemandem hat es ausgesetzt | Der Traum ist ausgeträumt! | wie ausgewechselt sein | das Kriegsbeil ausgraben | jemandem das Leben aushauchen | sich auskäsen | etwas ausklamüsern | etwas ausklügeln | auskneifen | jemandem das Licht ausknipsen | sich auskotzen | auskratzen | die Suppe auslöffeln | etwas mit Stumpf und Stiel ausrotten / vernichten / ausmerzen / ausreissen | den Augiasstall ausmisten | Ausnahmen bestätigen die Regel | jemanden ausnehmen (wie eine Weihnachtsgans) | auspacken | etwas ausplappern | etwas ausposaunen | jemanden auspressen wie eine Zitrone | jemandem die Kerze / die Kerzen auspusten / ausblasen | jemanden ausquetschen | ausrasten | Es ist zum Haare ausreissen / ausraufen! | nie um eine Ausrede verlegen sein | Der Teufel hat seine Grossmutter erschlagen, weil er keine Ausrede mehr wusste | ausreissen | Ich könnte Bäume ausreissen! | sich kein Bein ausreissen | etwas mit Stumpf und Stiel ausrotten / vernichten / ausmerzen / ausreissen | Es ist zum Haare ausreissen / ausraufen! | den roten Teppich ausrollen | etwas mit Stumpf und Stiel ausrotten / vernichten / ausmerzen / ausreissen | etwas mit der Wurzel / bis auf die Wurzel ausrotten | sich auf seinen Lorbeeren ausruhen | den Ausschlag geben | etwas ausschlagen | das Kind mit dem Bade ausschütten | jemandem sein Herz ausschütten | sich vor Lachen ausschütten | alt aussehen | angegriffen aussehen | wie geleckt aussehen | verboten aussehen | wie geleckt aussehen | ein Gesicht ziehen / aussehen / dreinblicken wie sieben Tage Regenwetter | aussehen wie ein Kaktus | aussehen / gucken, wie eine Gans, wenn es donnert | wie eine wandelnde / lebende Leiche aussehen | aussehen wie ein wandelnder Leichnam | aussehen, als haette man ein Lineal verschluckt | mitgenommen sein / aussehen | verboten gut aussehen | plünnerig aussehen | wie ein Posaunenengel aussehen | aussehen wie auf dem Schlachtfeld | aussehen wie ein Struwwelpeter | aussehen wie eine Vogelscheuche | aussehen sie eine Wasserleiche | aussen vor bleiben | aussen hui, innen pfui | etwas aussen vor lassen | die Tür von aussen zumachen | ausser Kraft | etwas ausser Acht lassen | ausser Atem sein | ausser sich sein / geraten | ausser Betracht | ausser Rand und Band sein / geraten | Das steht ausser Frage! | jemanden ausser Gefecht setzen | Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es | ausser Schussweite sein | Ausser Spesen nichts gewesen! | ausser Diskussion stehen | Das sind ja schöne Aussichten! | die letzte Karte ausspielen | den letzten Trumpf ausspielen | eine feuchte Aussprache haben | einen Toast aussprechen | ein Mea Culpa aussprechen | etwas ausspucken | jemanden ausstechen | jemanden / etwas auf den Tod nicht ausstehen können | jemandem einen Blankoscheck ausstellen | jemandem einen Persilschein ausstellen | die Fühler ausstrecken | die Hände nach etwas ausstrecken | die Karten austeilen | einen Seitenhieb austeilen | etwas auf dem Rücken anderer austragen | den Teufel mit dem Beelzebub austreiben | jemandem seine Mucken austreiben | jemandem Druck machen; auf jemanden Druck ausueben; jemanden unter Druck setzen | Das ist zum Auswachsen! | jemanden vom Fleck weg nehmen / auswählen / engagieren / heiraten | sich die Augen ausweinen | etwas in- und auswendig kennen | die Scharte auswetzen | jemandem eins auswischen | den alten Adam ausziehen / ersäufen / ablegen / ertränken | jemanden bis aufs Hemd ausziehen | Nicht auszudenken! | wie ein Auto gucken
- [Av]
- Das Ave Maria
- [Ax]
- Die Axt im Hause erspart den Zimmermann | sich benehmen wie die Axt im Walde | Jetzt ist die Axt am Baum
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/b.php
- [B]
- Wer A sagt, muss auch B sagen | Vitamin B | ein Engel mit einem B davor sein
- [Ba]
- wie beim Turmbau zu Babel | ein babylonisches Sprachengewirr / Sprachgewirr | Babystrich | den Bach runtergehen | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Bach / Fluss hinunter / hinab | Back dir ein Eis! | etwas auf einer Backe absitzen | Au Backe! | jemandem ein Kotelett an die Backe labern / schwatzen / quatschen / sabbeln | sich etwas von der Backe putzen können | kleine Brötchen backen; kleinere Brötchen backen | backen bleiben | jemandem ein Vaterunser durch die Backen blasen können | ein Backfisch | Danke für das Backobst! | eine Backpfeife | ein Bad in der Menge nehmen | das Kind mit dem Bade ausschütten | baden gehen | die Baelle flach halten | einander / sich gegenseitig die Baelle zuwerfen | Das spricht Baende! | Mir wird bang und baenger! | hungrig wie ein Bär sein | wie ein Bär schlafen | das Fell / den Pelz aufteilen, bevor der Bär erlegt ist | einen Schlag wie ein Bär haben | Bulle und Bär | Da steppt der Bär | Da tanzt der Bär | jemandem einen Bären aufbinden | einen Bärenhunger haben | jemand ist bärenstark | ein Bäuerchen machen | Ich könnte Bäume ausreissen! | Die Bäume wachsen nicht in den Himmel! | den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen | baff sein | Bah! | sich Bahn brechen | freie Bahn haben | auf die schiefe Bahn / Ebene geraten | wieder auf die richtige Bahn kommen | aus der Bahn geworfen werden | einen Bob in die Bahn jagen / schicken / legen / werfen / setzen | einen grossen Bahnhof machen | nur Bahnhof verstehen | grosser Bahnhof | von der Wiege bis zur Bahre | jemanden über den Löffel barbieren / balbieren | Bis bald! | Auf bald! | Wird 's bald! | ein Balg | etwas tun, dass sich die Balken biegen | Wasser hat keine Balken | einen tollen Balkon haben | Urlaub auf Balkonien machen | den Ball flach halten | am Ball bleiben / sein | ballaballa sein | die Faust im Sack machen / ballen | das Gesicht zur Faust ballen | ein Ballermann | einen ballern | jemanden eine / ein paar ballern | so einen Ballon kriegen | etwas ist Balsam für seine Seele | vor etwas einen Bammel haben | Warum ist die Banane krumm? | total Banane sein | Ausgerechnet Bananen! | eine Banause / Kulturbanause | am laufenden Band | ausser Rand und Band sein / geraten | mit harten Bandagen kämpfen / streiten | ein einarmiger Bandit | Mir wird bang und baenger! | Bangbuex | jemandem wird angst und bange | Bangemachen gilt nicht! | mit Hangen und Bangen | durch die Bank | Der Bann ist gebrochen | jemanden in seinen Bann schlagen / ziehen | jemanden über den Löffel barbieren / balbieren | etwas für bare Münze nehmen | barfuss bis zum Hals | Bargeld lacht! | aus lauter Gnade und Barmherzigkeit | Das Barometer steht auf Sturm | auf die Barrikaden gehen | Jetzt ist der Bart ab! | etwas in den Bart brummen / brummeln | jemandem um den Bart gehen | Der Witz hat solch einen Bart! | jemandem Honig um den Bart / ums Maul / um den Mund schmieren | Streit um des Kaisers Bart | Beim Barte des Propheten! | wissen / zeigen, wo der Barthel den Most holt | einen barzen | bass erstaunt sein | Und damit basta! | ein ganzer Batzen | sich die Beine in den Leib / in den Bauch stehen | etwas aus dem Bauch heraus tun / entscheiden | mit etwas auf den Bauch / auf die Schnauze / Fresse fallen | nichts im Bauch haben | aus dem hohlen Bauch | den Bauch vor Lachen halten | sich den Bauch / Magen / Wanst voll schlagen | jemandem Löcher in den Bauch fragen | Ein voller Bauch studiert nicht gern | sich einen Kringel in den Bauch lachen | jemandem ein Loch in den Bauch fragen | jemandem ein Loch in den Bauch reden | sich ein Loch in den Bauch ärgern | einen Rettungsring um den Bauch haben | eine Stinkwut im Bauch haben | einen Bauchklatscher machen | mit etwas eine Bauchlandung machen | jemanden bauchpinseln | Luftschlösser bauen | auf jemanden bauen | Bockmist / Mist machen / bauen | jemandem eine goldene Brücke bauen | Scheisse bauen | sein Nest bauen | einen Türken bauen | Wolkenschlösser bauen | Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht | wissen / zeigen, wo der Opa / Bauer den Most holt | auf Bauernfang gehen | bauernschlau sein | Bauklötzer / Bauklötze staunen | Bauklötzer / Bauklötze staunen | zwischen Baum und Borke stehen | Jetzt ist die Axt am Baum | ein Mann / Kerl wie ein Baum / Schrank | die Seele baumeln lassen | in Bausch und Bogen
- [Be]
- eine Frage / ein Thema / jemanden beackern | jemanden / etwas beamen | eine Beamtenseele | zu tief ins Glas / in den Becher gucken / schauen | einen bechern | Der wird sich bedanken! | Mein Bedarf ist gedeckt! | sich bedeckt halten | ganz bedeppert dastehen | Bretter, die die Welt bedeuten | jemanden hinten und vorne bedienen | bedient sein | gut / schlecht bedient sein | bedroeppelt (aus der Wäsche) gucken / schauen | beduselt sein | den Teufel mit dem Beelzebub austreiben | Das ist nicht meine Beerdigung! | Spass muss sein bei der Beerdigung | sich in geistiger Umnachtung befinden; geistig umnachtet sein | sich im freien Fall befinden | etwas befingern | jemanden an die (frische) Luft befördern | sich in die Höhle des Löwen begeben / wagen | aufs Glatteis geraten; sich aufs Glatteis begeben | sich auf dünnes Eis begeben / wagen; sich auf dünnem Eis bewegen | Du kannst mir mal im Mondschein begegnen! | einen Fehltritt begehen | alles, was das Herz begehrt | die Nase begiessen | eine alte Rechnung begleichen | von einem Pfeifkonzert begleitet werden | dastehen wie ein begossener Pudel | Dort ist / liegt der Hund begraben | Damit kannst du dich begraben lassen! | Dort möchte ich nicht begraben sein! | das Kriegsbeil begraben | die Streitaxt begraben | ein Begraebnis erster Klasse | jemanden / etwas begrapschen | Das begreife, wer will! | einen begrenzten Horizont haben | Das ist mir ein Begriff | im Begriff sein | schwer von Begriff sein | Man macht sich keinen Begriff! | für meine Begriffe ... | die Radieschen von unten betrachten / ansehen / zählen / begucken | sich von innen begucken | behaemmert sein | etwas / jemanden im Auge haben / behalten | Weitere Schritte behalten wir uns vor | das Heft in der Hand halten / behalten / haben | etwas im Kopf behalten | den Kopf oben behalten | die Nerven behalten | einen kühlen Kopf bewahren / behalten | jemanden wie den letzten Dreck behandeln | etwas / jemanden wie ein rohes Ei behandeln | jemanden wie einen Hund behandeln | jemanden wie Luft behandeln | jemanden behandeln wie ein Stück Dreck | das Feld behaupten | etwas steif und fest behaupten | Ich kann mich (noch) beherrschen! | etwas aus dem Effeff kennen / beherrschen | das Feld beherrschen | Gott behüte! | jemandem die Flötentöne beibringen | ein Auge zudrücken; beide Augen zudrücken | sein Herz in die Hand nehmen; sein Herz in beide Hände nehmen | bis über die / beide Ohren in Arbeit stecken | nicht alle beieinander haben | gut / schlecht beieinander sein | klein beigeben müssen | einen ueblen Beigeschmack haben; etwas hinterlässt einen ueblen Nachgeschmack | Beileibe nicht! | sich / jemandem etwas ans Bein binden | Mit den grossen Hunden pissen wollen, aber das Bein nicht heben können | jemandem ans Bein pissen / pinkeln | Stein und Bein schwören | mit dem linken / falschen Bein zuerst aufstehen / aufgestanden sein; mit dem falschen / linken Bein zuerst aus dem Bett steigen | sich kein Bein ausreissen | kein Bein auf die Erde kriegen | mit einem Bein im Gefängnis stehen | mit einem Bein / Fuss im Grab / Grabe stehen | etwas am Bein haben | mit einem Bein in etwas stehen | jemandem ein Bein stellen | von einem Bein aufs andere treten | mit einem Fuss / Bein im Gefängnis stehen | sich einen Klotz ans Bein binden | wie ein Knüppel am Bein | durch Mark und Bein gehen | keiner Fliege ein Bein krümmen können | Stein und Bein frieren | einen Klotz am Bein haben | jemandem ein Klotz am Bein sein | Hals- und Beinbruch! | Das ist doch kein Beinbruch! | sich die Beine in den Leib / in den Bauch stehen | Lügen haben kurze Beine | sich die Beine / Hacken / Füsse nach etwas ablaufen / wund laufen | sich die Beine abstehen | die Beine / Füsse unter den Arm / unter die Arme / in die Hand nehmen | jemanden wieder auf die Beine bringen; jemandem wieder auf die Beine helfen | alles, was Beine hat | flinke Beine haben | wieder auf die Beine kommen | sich auf die Beine / Socken / Struempfe machen | jemandem Beine machen | etwas auf die Beine stellen | sich die Beine / Füsse vertreten | jemandem Knüppel zwischen die Beine werfen | etwas vom Kopf auf die Beine / Füsse stellen | auf wackeligen / wackligen Beinen stehen | mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen | sich kaum noch auf den Beinen halten können | wieder auf den Beinen sein | den ganzen Tag / schon lange auf den Beinen sein | auf schwachen Beinen stehen | Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Füssen / Beinen | Pudding in den Armen / Beinen haben | nicht alle Sinne beisammen haben; nicht seine fünf / sieben Sinne beisammen haben; nicht alle beisammen haben | gut beisammen sein | die Gedanken beisammen haben | Scherz beiseite ... | Spass beiseite! | jemandes Beispiel folgen | mit gutem Beispiel vorangehen | auf Granit beissen | den Letzten beissen die Hunde | in den sauren Apfel beissen | Ich könnte mich in den Arsch / Hintern beissen! | nichts zu beissen haben | Er wird dich nicht gleich beissen! | die Farben beissen sich | Hunde, die bellen, beissen nicht | in den Staub beissen | sich auf die Zunge beissen | sich auf die Lippen beissen | sich auf die Zunge beissen | in die Hand beissen, die einen fuettert | die Beisserchen | die Katze / der Hund beisst sich in den Schwanz | Da beisst die Maus keinen Faden ab! | jemanden / etwas nur / nicht mit der Beisszange anfassen mögen | Das kannst du einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange / Beisszange zumacht / anzieht! | sein Scherflein zu etwas beitragen | Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will; Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten | bekackt | etwas bekakeln | Farbe bekennen | sich nicht mit Ruhm bekleckern | bekloppt sein | beknackt sein | jemanden beknien | kalte Füsse bekommen / kriegen | alle / alles unter einen Hut bringen / bekommen / kriegen | von etwas Wind bekommen / kriegen | ein dickes Fell / eine dicke Haut haben / bekommen | etwas / jemanden in / zwischen die Finger bekommen / kriegen | Frühlingsgefühle bekommen / haben | die Pimpinellen / Pimpernellen kriegen / bekommen | eine Galgenfrist bekommen | eine Gänsehaut bekommen | ein anderes Gesicht bekommen | jemanden / etwas zu Gesicht bekommen / kriegen | keinen Stich machen / bekommen | das Gnadenbrot bekommen | etwas in den Griff bekommen | einen Korb kriegen / bekommen | jemanden / etwas in die Hand bekommen | etwas in die Hände gespielt bekommen | welche / eins / was auf den Hintern / Arsch kriegen / bekommen | von jemandem etwas zu hören kriegen / bekommen | einen Affen kriegen / bekommen / haben | den Judaslohn bekommen | einen Knoten in der Zunge bekommen | eins auf den Kopf bekommen | einen (dicken) Hals kriegen / bekommen | jemanden / etwas in die Krallen bekommen / kriegen | etwas (nicht) auf die Reihe kriegen / bekommen / bringen | es mit jemandem zu tun kriegen / bekommen | ein paar verpasst kriegen / bekommen | den Löwenanteil bekommen / einheimsen | sich in die Wolle kriegen / bekommen | es mit der Angst zu tun bekommen | Nackenschläge bekommen | neue Nahrung bekommen / finden / erhalten | Punkte in Flensburg bekommen | einen Rappel haben / kriegen / bekommen | einen Rüffel bekommen | Stielaugen bekommen / machen | den Fuss in die Tür kriegen / bekommen; den Fuss in der Tür haben | etwas zwischen die Zähne kriegen / bekommen | wohl bekomm's; wohl bekomms | jemanden / etwas bekritteln; herumkritteln | jemanden belabern | belämmert | belämmert dreinschauen | jemanden belatschern | von etwas wenig / nicht beleckt / bewandert sein | jemanden eines Besseren belehren | die gekränkte / beleidigte Leberwurst spielen | Hunde, die bellen, beissen nicht | wie in Buxtehude, wo die Hunde mit dem Schwanz bellen | etwas bemänteln | bemoost sein | sich benehmen wie die Axt im Walde | sich wie ein Schwein benehmen | sich mit jemandem ins Benehmen setzen | etwas beniesen | jemand benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen | etwas als Sprungbrett benutzen | eine Benzinkutsche | etwas mit Luchsaugen beobachten | sich wieder berappeln | berappen | nicht sehr berauschend sein | etwas / alles liegt im grünen Bereich | einer Sache ein Ende bereiten | schlaflose Nächte bereiten | etwas macht / bereitet jemandem Kopfschmerzen | über den Berg sein | wie ein Esel / Ochs am / vorm / vor dem Berg stehen | Es muss / wird noch viel Wasser den Rhein / Main / Berg hinabfliessen, bis ... | mit etwas (nicht) hinter dem / hinterm Berg halten | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Berg / Rhein / Main hinunter / hinab | Der Berg kreisst und gebiert eine Maus / und eine Maus wird geboren | mit jemandem geht es bergab | mit jemandem geht es (wieder) bergauf | über alle Berge sein | Berge versetzen können | jemandem goldene Berge versprechen | Der Glaube kann Berge versetzen | jemandem stehen die Haare zu Berge | hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen | sich berieseln lassen | ein waschechter / eine waschechte (z.B. Berliner, Pirat, Ostfriesin) | bis zum Bersten gefüllt sein | die Dicke Berta | eine traurige Berühmtheit erlangen | sich zu Höherem berufen fühlen | etwas auf sich beruhen lassen | etwas besabbeln | sich besabbern / vollsabbern | sich besaufen | jemandem ordentlich Bescheid sagen | Eine bescheidene Frage ... | Nur keine falsche Bescheidenheit! | jemanden bescheissen | bescheuert sein | Beschiss | beschissen drauf sein | beschissen | jemanden in Beschlag nehmen | sehr beschlagen sein | das eigene Nest beschmutzen; ein Nestbeschmutzer sein | etwas beschnacken | jemandem die Flügel beschneiden | etwas spottet jeder Beschreibung | neue / andere Wege beschreiten / gehen | jemanden beschummeln | jemanden unter Beschuss nehmen | beschwipst sein | bei Licht / Lichte besehen / betrachtet ... | den Rasen von unten besehen | bei Tag besehen | Wer eine Kröte fressen will, muss sie nicht lange besehen | Ich fress einen Besen ... | Neue Besen kehren gut | mit eisernem Besen kehren | ein schlimmer Besen | saufen wie ein Besenbinder | sich eines Besseren besinnen | besoffen sein | Du bist wohl besoffen! | es jemandem besorgen | Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen | etwas unter vier Augen besprechen | etwas Punkt für Punkt besprechen / prüfen | keinen Deut besser sein als ... | Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach; Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach | Doppelt genäht hält besser | Das ist immer noch besser, als in die hohle Hand geschissen! | Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloss Klavier spielt | jemandes bessere Hälfte | schon bessere Zeiten gekannt / gesehen haben | gute / schlechte / bessere Karten haben | bessere Zeiten gekannt / gesehen haben | sich eines Besseren besinnen | jemanden eines Besseren belehren | etwas wider besseren Wissens sagen / tun | auf dem Wege der Besserung sein | ein Besserwisser | Ausnahmen bestätigen die Regel | der eiserne Bestand | Das Beste ist gerade gut genug! | das beste Pferd im Stall sein | Hunger ist der beste Koch | eine Durststrecke bestehen | eine Feuerprobe bestehen | die Feuertaufe bestehen | den Pegasus besteigen | nichts zu bestellen haben | sein Haus bestellen | einen Kurzen bestellen / trinken | wie bestellt und nicht abgeholt | um etwas schlecht bestellt sein | auf dem besten Weg sein; auf bestem Wege sein | nach bestem Wissen und Gewissen | etwas zum Besten geben | jemanden zum Besten halten / haben | Das kommt in den besten Familien vor | in guten / besten Händen sein | Wer zuletzt lacht, lacht am besten | in den besten Jahren sein | nach besten Kräften | sich von seiner besten Seite zeigen | auf dem besten Weg sein; auf bestem Wege sein | beim besten Willen nicht | jemanden in eine (bestimmte) Ecke drängen / schieben | jemanden / etwas betatschen | ein Betbruder | etwas hoch und heilig versprechen / beteuern | ein Betonkopf | ein Wink mit dem Zaun / Lattenzaun / Gartenzaun / Laternenpfahl / Betonpfeiler / Brückenpfeiler / Scheunentor | ausser Betracht | die Radieschen von unten betrachten / ansehen / zählen / begucken | etwas durch eine gefärbte Brille betrachten / sehen | bei Licht / Lichte besehen / betrachtet ... | Brunnenvergiftung betreiben; den Brunnen vergiften | nach billigen Effekten haschen; Effekthascherei betreiben | etwas schwarz malen; Schwarzmalerei betreiben | Geld waschen; Geldwäsche betreiben | Neuland betreten | Hier herrscht vielleicht ein Betrieb! | himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt | ein frommer Betrug | eine Betschwester | jemand ist aus dem Bett gefallen | mit dem linken / falschen Bein zuerst aufstehen / aufgestanden sein; mit dem falschen / linken Bein zuerst aus dem Bett steigen | ans Bett gefesselt sein | mit jemandem ins Bett gehen / steigen | das Bett hüten müssen | sich ins gemachte Bett legen | jemanden aus dem Bett schmeissen | mit dem linken / falschen / verkehrten Fuss zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein | mit den Hühnern zu Bett gehen; mit den Hühnern schlafen gehen | gut im Bett sein | den Bettel hinschmeissen / hinwerfen | jemanden an den Bettelstab bringen | an den Bettelstab kommen | jemanden zur letzten Ruhe betten | Wie man sich bettet, so liegt / schläft man | jemanden nicht von der Bettkante stossen | bettreif sein | die nötige Bettschwere haben | nach dem Bettzipfel schielen | gut betucht sein | des Wahnsinns fette Beute sein | des Teufels fette Beute sein | tief in die Kasse / die Tasche / ins Portmonee / den Beutel / den Saeckel greifen müssen | ein (grosses) Loch in den Beutel / Geldbeutel / die Kasse / das Portmonee reissen | ein Beutelschneider | Man soll die Aepfel erst zählen, bevor man sie aufteilt | georgelt haben, bevor die Kirche angegangen ist | das Fell / den Pelz aufteilen, bevor der Bär erlegt ist | bis an die Zähne bewaffnet sein | Gott bewahr! | I bewahre! | Gott bewahre! | einen kühlen / klaren Kopf bewahren | kaltes Blut bewahren | ruhig Blut bewahren | die Fassung bewahren | einen kühlen Kopf bewahren / behalten | von etwas wenig / nicht beleckt / bewandert sein | sich auf und ab bewegen | sich auf dünnes Eis begeben / wagen; sich auf dünnem Eis bewegen | sich im Kreis bewegen / drehen | Bewegt endlich den Arsch! | Himmel und Hölle / Erde in Bewegung setzen | alle Hebel in Bewegung setzen | jemanden beweihräuchern | es bei / mit etwas bewenden lassen | jemanden mit Dreck bewerfen | jemanden in den Schmutz ziehen / mit Schmutz bewerfen | bis zur Bewusstlosigkeit | etwas ist nicht mit Geld zu bezahlen | etwas aus der Westentasche / Portokasse bezahlen können | die Zeche bezahlen müssen | sich (schnell) bezahlt machen
- [Bi]
- [z.B. vor Kälte] bibbern | O du liabs Herrgöttle von Biberach! | ein biblisches Alter haben | die Biege machen | etwas tun, dass sich die Balken biegen | auf Biegen und Brechen | sich vor Lachen biegen | Da biegen / krempeln / rollen / krümmen sich mir die Zehennägel (nach hinten / hoch / ein / auf / um)! | eine flotte Biene | etwas wie saures Bier anbieten | Das ist nicht mein Bier! | Das ist dein Bier | eine Fahne / Schnapsfahne / Bierfahne haben | eine Bierleiche | auf eine Bierreise gehen | ein Biertischstratege | jemandem die Stirn zeigen / bieten | jemandem eine Steilvorlage bieten | jemandem Paroli bieten | jemandem Schach bieten | sich ein Bild machen | ein schwaches Bild abgeben; kein gutes Bild abgeben | ein Bild für die Götter | ein Bild des Jammers | sich kein Bild machen können | jemanden ins Bild setzen | sich ins Bild setzen | ein Bild von ... | im Bilde sein | Bilden Sie sich / Bilde Dir bloss keine Schwachheiten ein! | das Schlusslicht sein / bilden | Bilden Sie sich / Bilde Dir bloss keine Schwachheiten ein! | wie aus dem Bilderbuch | auf der Bildflaeche erscheinen | von der Bildflaeche verschwinden | Einbildung ist auch eine Bildung | Das ist nicht mehr als recht und billig | Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig | billig wegkommen | eine billige Absteige | nach billigen Effekten haschen; Effekthascherei betreiben | ein (billiger) Abklatsch | nach Recht und Billigkeit | Ach du heiliger Bimbam! | Bimbes | einen hinter die Binde giessen / kippen | sich / jemandem etwas ans Bein binden | jemandem etwas auf die Nase binden | sich einen Klotz ans Bein binden | jemandem etwas auf die Seele binden | Drum prüfe, wer sich ewig bindet | Es regnet Bindfaeden | in die Binsen gehen | Das ist doch eine Binsenweisheit / Binsenwahrheit! | Das ist doch eine Binsenweisheit / Binsenwahrheit! | eine weiche Birne haben | Aepfel mit Birnen vergleichen | den nötigen Biss haben | Ach du liebes bisschen! | ein bisschen Dampf machen hinter einer Sache | keinen Bissen runterkriegen | ein fetter Bissen | jemandem keinen Bissen goennen | sich jeden Bissen vom Mund / Munde absparen | jemandem bleibt der Bissen im Halse stecken | Du bist wohl aua aua! | Du bist wohl besoffen! | Du bist am dransten! | Ene mene muh und raus bist du! | Jetzt bist du fällig! | Bist du noch zu retten? | Sonst bist du gesund? | Du bist vielleicht gut! | Hast du was, dann bist du was | Du bist (mir) vielleicht ein Heini! | Du bist mir vielleicht einer! Du bist mir ja einer! | Das bitte ich mir aus! | Ich bitte Sie! | Na bitte! | Bitte nach Ihnen! Nach ihnen! | jemanden zur Kasse bitten | Darf ich bitten? | sich nicht lange bitten lassen | Ich muss doch sehr bitten! | um Gehör bitten | um die Hand einer Frau anhalten / bitten | ums Wort bitten | etwas bitter nötig haben | Wenn / Sobald die Maus satt ist, ist / wird / schmeckt das Mehl bitter | eine bittere Pille für jemanden sein | den (bitteren) Kelch bis zur Neige leeren / trinken | etwas bitterernst meinen
- [Bl]
- Blabla | einen Blackout haben | jemandem bläst der Wind ins Gesicht | es rauscht im Blätterwald | die ganze Innung blamieren | sich bis auf die Knochen blamieren | blank sein | Die Nerven liegen blank | der blanke Hans | jemandem einen Blankoscheck ausstellen | Trübsal blasen | von Tuten und Blasen keine Ahnung haben | jemandem den Marsch blasen | ins selbe / gleiche Horn blasen / stossen | jemandem einen blasen | Du kannst mir (mal) in die Schuhe blasen! | jemandem ein Vaterunser durch die Backen blasen können | jemandem Puderzucker / Zucker in den Arsch / Hintern blasen / schieben | keine blasse Ahnung haben | keinen blassen Dunst / Schimmer haben | kein Blatt vor den Mund nehmen | etwas steht auf einem anderen Blatt | ein unbeschriebenes Blatt | das Blatt hat sich gewendet | kein unbeschriebenes Blatt sein | blau sein (wie ein Veilchen) | jemandem wird es ganz grün und blau vor Augen | jemanden grün und blau schlagen | voll / blau wie eine Strandhaubitze sein | Grün und Blau schmückt die Sau | blaue Bohnen | ins Blaue fahren | das Blaue vom Himmel versprechen | ins Blaue hinein | blaue Jungs | das Blaue vom Himmel herunterlügen | mit einem blauen Auge davonkommen | blauen Montag machen | auf blauen Dunst hin | jemandem blauen Dunst vormachen | ein blauer Brief | blauer Dunst | ein blaues Wunder erleben | blaues Blut haben | blaumachen | ein Blaustrumpf | Blech reden | blechen | eine Blechlawine | Wer einmal aus dem Blechnapf frass, das Wiederkommen nicht vergass; Wer einmal aus dem Blechnapf frisst, der tut es immer wieder | Blei im Hintern haben | etwas liegt einem wie Blei / ein Stein im Magen; etwas liegt einem schwer im / auf dem Magen | die Füsse sind schwer wie Blei | Schuster, bleib bei deinen / deinem Leisten | Bleib mir damit vom Hals! | Bleib mir vom Leib! | ein Bleichgesicht | in einen bleiernen / schweren Schlaf fallen | glänzend / blendend aufgelegt sein | über den (eigenen) Tellerrand schauen / gucken / blicken; einen Blick über den eigenen Tellerrand werfen | auf den ersten Blick | einen Blick für etwas haben | ein Blick hinter die Kulissen werfen | einen Blick riskieren | einen Blick auf jemanden / etwas werfen | auf den zweiten Blick | über den (eigenen) Tellerrand schauen / gucken / blicken; einen Blick über den eigenen Tellerrand werfen | sich mal wieder blicken lassen | Das lässt tief blicken! | scheel blicken; jemanden scheel ansehen | jemanden keines Blickes würdigen | Es blieb kein Stein auf dem anderen | Liebe macht blind | Unter den Blinden ist der Einäugige König! | ein blinder Passagier | blinder Alarm | Das sieht doch ein Blinder (mit dem Krueckstock)! | Blinder Eifer schadet nur | Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn | ein Blindgänger | mit Blindheit geschlagen sein | potz Blitz! potztausend! | einschlagen ein wie ein Blitz | etwas wie ein Blitz erledigen / tun | wie der Blitz; wie ein geoelter Blitz | wie vom Blitz getroffen sein / werden | en bloc | der schwarze Block | Blockflöten | sich blöd vorkommen | eine dumme / blöde Kuh | eine (z.B. tolle / faule / verfahrene / blöde) Kiste | Blödhammel | Blödmann | höherer Blödsinn | sich die Blösse geben | ein kühles Blondes | blondes Gift | Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloss Klavier spielt | Sag bloss! Sag nur! | Bilden Sie sich / Bilde Dir bloss keine Schwachheiten ein! | Wo ist er bloss abgeblieben? | mit blossem / nacktem Auge | rangehen wie Blücher | wie ein Veilchen im Verborgenen blühen | Land der Zitronen; das Land, wo die Zitronen blühn / blühen | eine blühende Phantasie haben | Land der Zitronen; das Land, wo die Zitronen blühn / blühen | jemandem blüht etwas | sein / ihr Weizen blüht | Blümchensex | jemandem ist blümerant zumute | in der Blüte seiner / ihrer Jahre | Blüten | wunderliche / seltsame / merkwürdige Blüten treiben | etwas durch die Blume sagen | Lasst Blumen sprechen! | Vielen Dank für die Blumen! | ein Meer von (z.B. Blumen, Menschen) ... | Damit ist kein Blumentopf zu gewinnen! | Geld, an dem Blut klebt | Blut ist dicker als Wasser | blaues Blut haben | jemandem kocht das Blut in den Adern | jemandem stockt das Blut in den Adern | kaltes Blut bewahren | ruhig Blut bewahren | jemanden bis aufs Blut quälen / peinigen / reizen | böses Blut erzeugen | Der Rhythmus geht ins Blut | jemandem steigt das Blut zu Kopf | Blut geleckt haben | etwas liegt jemandem im Blut | Blut und Wasser schwitzen | das Blut in Wallung bringen | jemandes eigen Fleisch und Blut | in Fleisch und Blut uebergehen | an jemandes Händen klebt Blut | ein Mensch aus Fleisch und Blut | die Musik / den Rhythmus im Blut haben | ein Blutbad | bluten | blutenden Herzens | jemandem blutet das Herz | sich blutige Köpfe holen | ein blutiger Anfänger | ein blutiger Laie / Anfänger | Rache ist Blutwurst!
- [Bo]
- einen Bob in die Bahn jagen / schicken / legen / werfen / setzen | den Bock zum Gärtner machen | einen Bock schiessen | Bock haben | Jetzt ist der Bock fett! | bockbeinig / bockig sein | bockbeinig / bockig sein | Bockmist / Mist machen / bauen | sich nicht ins ins Bockshorn jagen lassen | den Boden unter den Füssen verlieren | Boden gutmachen / wettmachen | festen Boden unter den Füssen haben / spüren | jemandem den Boden unter den Füssen heiss machen | jemandem wird der Boden (unter den Füssen) zu heiss | jemandem / etwas den Boden unter den Füssen wegziehen | Das schlägt dem Fass den Boden aus! | auf fruchtbaren Boden fallen | jemandem brennt der Boden unter den Füssen | jemandem den Boden unter den Füssen wegziehen | zu Boden gehen | an Boden gewinnen | total / völlig am Boden sein; am Boden zerstört sein | etwas aus dem Boden stampfen | jemanden zu Boden strecken | auf den Boden der Tatsachen zurückkehren | an Boden verlieren | ein Fass ohne Boden | auf der Erde / dem Boden bleiben | ohne Netz und doppelten Boden | in Grund und Boden | einen goldenen Boden haben | die Schafe von den Boecken scheiden | ordentlich boelken | ein ...heini (z.B. Boersenheini, Fahrradheini) | etwas / jemand ist jenseits von gut und böse | der böse Bube sein | Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt | gute Miene zum bösen / zu bösem Spiel machen | gute Miene zum bösen / zu bösem Spiel machen | ein Schelm, wer Böses (dabei) denkt | böses Blut erzeugen | ein böses Erwachen | Ein Schuft, der Böses dabei denkt | in Bausch und Bogen | den Bogen / richtigen Dreh raushaben / heraushaben | jemanden im hohen Bogen hinauswerfen / rauswerfen / herauswerfen | um etwas / jemanden einen grossen Bogen machen | den Bogen ueberspannen | ein grosses Bohai / Buhei um etwas machen | nicht die Bohne | blaue Bohnen | Du hast wohl Bohnen in den Ohren! | dumm wie Bohnenstroh | dünne Bretter bohren | tiefer bohren | nicht gern dicke Bretter bohren | bombastisch | wie eine Bombe einschlagen | die Bombe platzen lassen | einen Bombenerfolg haben | ein Bombengeschäft machen | bombensicher | Das ist bombig! | ein Bonzenheber | im gleichen Boot sitzen | bei etwas mit drinsitzen; bei etwas mit im Boot sitzen | jemanden mit ins Boot holen | etwas über Bord werfen | über Bord gehen | Mann über Bord! | eine Bordsteinschwalbe | zwischen Baum und Borke stehen | Was kuemmert / juckt es die (stolze / deutsche) Eiche, wenn sich ein / eine / der / die / das Borstenvieh / Eber / Sau / Wildsau dran / daran / an ihr wetzt / reibt? | Quod licet Jovi, non licet bovi | Da boxt der Papst (im Kettenhemd / in Nietenhosen)
- [Br]
- Brachialgewalt | seinen Brand löschen | wie ein Fels in der Brandung | einen Brass haben | Da brat mir einer einen Storch! | etwas macht den Kohl / den Braten auch nicht fett | Da hast du den Braten! | den Braten riechen | jemandem eine Extrawurst braten | einer Frau einen Braten in die Röhre schieben | viel Rauch und wenig Braten | jemanden im eigenen Saft braten / schmoren lassen | eine feste Hand brauchen | Gut Ding braucht Weile; Gut Ding will Weile haben | Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen | Wer mit den Hunden schläft, steht mit Flöhen auf; Wer mit den Hunden schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er am naechsten Tag mit Flöhen aufwacht | in Saus und Braus leben | es braut sich etwas zusammen | auf Brautschau gehen | sich keinen Zacken aus der Krone brechen | etwas über das Knie brechen | für jemanden / etwas eine Lanze brechen | etwas vom Zaun brechen; einen Streit vom Zaune brechen | jemandem das Herz brechen | sich Bahn brechen | auf Biegen und Brechen | mit jemandem brechen | zum Brechen / brechend voll | über etwas / jemanden den Stab brechen | jemandem den Hals brechen / abschneiden | jemandem das Rückgrat brechen | sein Schweigen brechen | das Eis brechen | zum Brechen / brechend voll | jemand ist ein Brechmittel | in die Bredouille kommen | wie die Katze um den heissen Brei schleichen / laufen / herumlaufen | um den heissen Brei herumreden | seinen Senf / Brei dazu geben | jemanden zu Brei schlagen | Viele Köche verderben den Brei | jemand ist so breit wie lang | sich breit machen | gross und breit; lang und breit | breit sein | so lang wie breit sein | weit und breit | jemand ist in die Breite gegangen | einen breiten Buckel haben | einer Sache breiten Raum einräumen | einen breiten Rücken haben | ein breites Kreuz haben | jemanden breitschlagen | etwas breitschlagen / breittreten | eine Breitseite auf jemanden abfeuern | etwas breitschlagen / breittreten | Dreimal ist Bremer Recht | nicht zu bremsen sein | auf etwas brennen | jemandem eins auf den Pelz brennen | jemandem auf der Seele brennen | wie Zunder brennen | sich einen brennen | sich in die Brennnesseln / Nesseln setzen | auf der Brennsuppe dahergeschwommen kommen | etwas brennt jemandem auf / unter den Nägeln | jemandem brennt der Boden unter den Füssen | Na, wo brennt es denn? | jemandem brennt der Kittel | jemandem / bei jemandem brennt die Sicherung durch | es brennt jemandem unter den Sohlen | jemandem brennt etwas auf der Zunge | wie eine Kerze sein, die an zwei / beiden Enden brennt | jemandes Hut brennt | brenzlig | für jemanden eine Bresche schlagen | für jemanden in die Bresche springen | ein Brett vor dem Kopf haben | das schwarze Brett | dünne Bretter bohren | nicht gern dicke Bretter bohren | Bretter schneiden | Bretter, die die Welt bedeuten | Dort ist die Welt mit Brettern vernagelt | Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht | für jemanden bricht eine Welt zusammen | ein blauer Brief | jemandem Brief und Siegel geben | platt wie eine Briefmarke sein | eine dicke Brieftasche haben | etwas durch die rosarote Brille sehen | etwas durch eine gefärbte Brille betrachten / sehen | ein Brillenschlange | Brimborium | das Fass zum Ueberlaufen bringen; der Tropfen, der das Fass zum Ueberlaufen bringt | Die Sonne bringt es an den Tag | Sich regen bringt Segen | Geduld bringt Rosen | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | eine frische Brise | ein harter Brocken | die Brocken hinwerfen | ein paar Brocken einer Sprache können | kleine Brötchen backen; kleinere Brötchen backen | sich seine Brötchen verdienen | Brötchengeber | Wes Brot ich ess, des Lied ich sing | jemandem die Butter vom Brot nehmen | flüssiges Brot | ein hartes / schweres Brot | jemandem etwas aufs Brot schmieren | jemandem nicht die Butter auf dem Brot goennen | sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen | Brot und Spiele | jemanden um Lohn und Brot bringen | in Lohn und Brot stehen | den Brotkorb höher hängen | etwas ist eine brotlose Kunst | Brr! Brrr! | Brr! Brrr! | sich einen Bruch heben | eine Bruchbude | Bruder Lustig | ein warmer Bruder | in die Brüche gehen | jemandem eine goldene Brücke bauen | eine Brücke schlagen | alle Brücken hinter sich abbrechen / abreissen | ein Wink mit dem Zaun / Lattenzaun / Gartenzaun / Laternenpfahl / Betonpfeiler / Brückenpfeiler / Scheunentor | Brüderschaft trinken | zum Brüllen sein | über etwas brüten | etwas in den Bart brummen / brummeln | etwas in den Bart brummen / brummeln | brummen | einen Brummschädel haben | Das Geschäft / der Laden brummt! | jemandem brummt der Schädel | Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht | ... wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist | Brunnenvergiftung betreiben; den Brunnen vergiften | arbeiten / schaffen wie ein Brunnenputzer | Brunnenvergiftung betreiben; den Brunnen vergiften | brunzen | etwas von hinten durch die Brust und durch das Auge machen | jemandem das Messer / die Pistole auf die Brust setzen | sich einen zur Brust nehmen | sich jemanden / etwas zur Brust nehmen | mit geschwellter Brust | sich an die Brust schlagen | schwach auf der Brust sein | aus voller Brust | sich in die Brust werfen | sich auf die Brust klopfen | viel Lametta auf der Brust haben | im Brustton der Ueberzeugung
- [Bu]
- der böse Bube sein | ein Buch mit sieben Siegeln | das Buch der Bücher | ins Buch / in die Annalen der Geschichte eingehen | reden wie ein Buch | ein offenes Buch sein | Eselsohren in einem Buch | die Nase ins Buch stecken | das Goldene Buch | zu Buche schlagen | wie es im Buche steht | am Buchstaben kleben | sich an die Buchstaben des Gesetzes halten | sich auf seine vier Buchstaben setzen | einen breiten Buckel haben | den Buckel für etwas hinhalten | viele Jahre auf dem Buckel haben | einen krummen Buckel machen | Du kannst mir mal den Buckel runterrutschen! Rutsch mir doch den Buckel runter! | die bucklige Verwandtschaft | jemandem die Bude einrennen | jemandem fällt die Bude auf den Kopf | jemandem auf die Bude ruecken | eine sturmfreie Bude | Leben in die Bude bringen | Budenzauber | die Bücher frisieren | ein Bücherwurm | die Büchse der Pandora | bueffeln | von der Bühne abtreten | etwas über die Bühne bringen | über die Bühne gehen | sein Bündel schnüren | kurz und bündig | Da werden abends die Bürgersteige hochgeklappt | etwas gegen den Strich bürsten | saufen wie ein Bürstenbinder | ein Bürstenschnitt | sich seitlich in die Büsche schlagen | jemanden bei der Buex haben / kriegen | Buex | jemandem eins vor den Bug geben | jemandem einen Schuss vor dem Bug verpassen / geben | ein grosses Bohai / Buhei um etwas machen | Ran an die Buletten! | ein Bulle von Kerl | ein Bulle / die Bullen | Bulle und Bär | ein Bulle / die Bullen | eine Bullenhitze | bullenstark sein | eine Bummelliese | bumsen | den Bund fürs Leben schliessen | der Dritte im Bunde | mit jemandem im Bunde stehen | Das wird mir zu bunt! | es zu bunt treiben | sich einen Bunten machen | bekannt sein wie ein bunter Hund | nicht um die Burg | ein windiger Bursche / Kerl | Ich glaub, mich streift ein Bus! | auf den Busch klopfen | mit etwas hinter dem Busch halten | es ist etwas im Busch | wie Zieten aus dem Busch treten | sich wie ein Buschfeuer / Lauffeuer ausbreiten | am Busen der Natur | eine Schlange am Busen nähren | Buskohl | Alles in Butter! | jemandem die Butter vom Brot nehmen | Butter bei die Fische | jemandem nicht die Butter auf dem Brot goennen | sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen | ein Herz wie Butter haben | Butter auf dem Kopf haben | etwas für ein Butterbrot verkaufen | auf die Butterseite fallen (Murphys Gesetz) | wie in Buxtehude, wo die Hunde mit dem Schwanz bellen
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/c.php
- [C]
- ein Ritter vom hohen C
- [Ca]
- den Gang nach Canossa antreten | Carpe diem | der Kasus / Casus Knacktus
- [Ce]
- den Pfennig / die Mark / den Groschen / den Cent / den Euro zweimal / dreimal umdrehen (müssen) | etc. pp. ; et cetera pp.
- [Ch]
- eine Charaktersau sein | zwischen Skylla und Charybdis sein | ein Chauvi | dort stimmt die Chemie | chillen | kein Chorknabe sein | Chose; Schose
- [Cl]
- seinen Claim abstecken | ein Cleverle sein | mit jemandem im Clinch liegen | einen Clown zum Frühstück gegessen / verspeist / gehabt haben
- [Co]
- Cogito, ergo sum | Keep cool! | Corpus delicti | einen Coup landen
- [Cr]
- zur Creme der Gesellschaft gehören | die Crème de la Crème | Das ist ja eben die Crux / Krux!
- [Cu]
- ein Mea Culpa aussprechen
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/d.php
- [D]
- im D-Zug-Tempo
- [Da]
- jemandem aufs Dach steigen | etwas unter Dach und Fach bringen | jemandem eins aufs Dach geben | kein Dach über dem Kopf haben | einen aufs Dach kriegen | mit jemandem unter einem Dach wohnen / leben | Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach; Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach | jemandem den roten Hahn aufs Dach setzen | das Dach der Welt | Das kannst du halten wie ein Dachdecker! | einen Dachschaden haben | nicht ganz klar im Dachstuebchen sein | daddeln | Die Spatzen pfeifen es von den Daechern | jemandem dämmert es | jemandem einen Dämpfer verpassen | Da ist was faul im Staate Dänemark! | Daeumchen drehen | von daher | Aha, daher pfeift / weht (also) der Wind! | angefegt / dahergefegt kommen | auf der Brennsuppe dahergeschwommen kommen | mit / auf leisen Sohlen kommen / daherkommen | grossschnauzig daherreden | jemanden dort hinschicken, wo der Pfeffer wächst; jemanden dahin wünschen, wo der Pfeffer wächst; jemand soll bleiben, wo der Pfeffer wächst | Bis dahin kann ich ja alt und grau werden! | Dahin / Dazu bringen mich keine zehn Pferde! | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Berg / Rhein / Main hinunter / hinab | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Bach / Fluss hinunter / hinab | etwas (nur / einfach) so dahinsagen | es ist / steckt nichts dahinter | sich dahinter klemmen | dahinter kommen; hinter etwas kommen | Da steckt doch was dahinter! | hinter / zu einer Sache stehen; dahinter / dazu stehen; zu etwas stehen | Grosse Klappe und nichts dahinter! | Dahinter sitzt Musik! | dahinter stecken | dahinvegetieren; vor sich hinvegetieren | Nun aber dalli! | ein Damaskuserlebnis / Damaskus-Erlebnis haben | ein Damaskuserlebnis / Damaskus-Erlebnis haben | grosse alte Dame | auf dem Damm sein | der Damm / das Eis ist gebrochen | nicht auf dem Damm sein | ein Damoklesschwert über sich hängen haben | Hans Dampf / Hansdampf in allen Gassen | jemandem Dampf / Feuer unter dem Hintern / Arsch machen | Luft / Dampf ablassen | ein bisschen Dampf machen hinter einer Sache | der Dampf ist raus | unter Dampf stehen / sein | die Kacke ist am dampfen | auf dem falschen Dampfer sein | es kräht kein Hahn mehr danach | ein Danaergeschenk | (völlig) daneben sein | sich danebenbenehmen | danebengehen | danebenliegen | Vielen Dank für die Blumen! | Gott sei Dank! | Dem Himmel sei Dank! | Danke für das Backobst! | Na, ich danke! | Nichts zu danken! | jemandem von ganzem Herzen danken | Umgekehrt / Anders / Andersrum wird ein Schuh daraus / draus! | Das wird nichts mehr; Daraus wird nichts | Darf ich bitten? | Es kann nicht sein, was nicht sein darf | viel darum / drum geben | seinen Wilhelm unter etwas setzen / darunter setzen | rumlaufen / dastehen / dasitzen wie Falschgeld | ein und dasselbe | dasselbe / das Gleiche in Grün | haargenau dasselbe | ganz bedeppert dastehen | dumm dastehen | wie eine Eins dastehen | dastehen wie ein hingeschissenes Fragezeichen | wie gelaehmt dastehen | gesattelt und gespornt dastehen | gezaeumt und gesattelt dastehen | dastehen wie ein Ölgötze | als / wie ein Idiot dastehen | mit offenem Mund dastehen | dastehen wie Piksieben | dastehen wie ein begossener Pudel | rumlaufen / dastehen / dasitzen wie Falschgeld | Wat mutt, dat mutt! | up to date | bis dato | dauernd an der Strippe hängen | Das dauert ja ewig und drei Tage! | jemandem die Daumen drücken / halten | Pi mal Daumen | einen kranken Daumen haben | den Daumen auf etwas halten | über den Daumen gepeilt | Ei der Daus! | David gegen Goliath | jemanden mit Schimpf und Schande davonjagen | mit einem blauen Auge davonkommen | noch einmal gut / glimpflich davonkommen | mit heiler Haut davonkommen | nur das nackte Leben retten; mit dem nackten Leben davonkommen | mit dem Schrecken davonkommen | ungerupft davonkommen | zum Davonlaufen sein | jemand sieht seine Felle wegschwimmen / davonschwimmen / fortschwimmen | ein Engel mit einem B davor sein | anno dazumal; anno dunnemals; anno Tobak | die Finger drin / dazwischen haben | Dazwischen liegen Welten! | dazwischenfahren | dazwischenfunken
- [De]
- de facto | die Crème de la Crème | Das steht nicht zur Debatte! | nicht auf Deck sein | wieder auf Deck sein | (vor Wut) an die Decke gehen | jemandem fällt die Decke auf den Kopf | vor Freude an die Decke springen | unter einer Decke stecken | sich nach der Decke strecken | vor Freude an die Decke springen | wie Topf und Deckel zusammenpassen | eins auf den Deckel kriegen | jemandem eins auf den Deckel geben | jemandem den Rücken decken / freihalten | Volle Deckung! | etwas deichseln | Dein Vater ist wohl Glaser! | Das ist dein Bier | Es soll dein / ihr Schaden nicht sein! | Dann kannst du dein Testament machen! | Dein Typ wird verlangt! | Mein und Dein nicht unterscheiden können | Dein Wort in Gottes Ohr | Dann / Jetzt hat der / dein Arsch Kirmes! | Nimm deine Flossen da weg! | Deine / Ihre Sorgen möchte ich haben! | Alles Scheisse, Deine Elli! | Schuster, bleib bei deinen / deinem Leisten | Schuster, bleib bei deinen / deinem Leisten | Kuemmere dich um deinen eigenen Dreck! | Das kannst du jemand anderem / deiner Grossmutter / deiner Oma erzählen! | über den Deister gehen | Corpus delicti | Hier wird / kann demnaechst ein rauer / starker Wind wehen | quod erat demonstrandum (abgekürzt "q.e.d.") | Ich denk / glaub, mich küsst / knutscht ein Elch! | Ich denk / glaub, mich trifft der Schlag! | an etwas ist nicht zu denken | Daran muss ich (all) mein Lebtag denken | sich seinen Teil denken | nicht im Traum an etwas denken | nicht für fünf Rappen denken | Wo denkst du hin? | Denkste! | Ein klarer / typischer Fall von denkste! | ein Schelm, wer Böses (dabei) denkt | Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! | Der Mensch denkt und Gott lenkt | Ein Schuft, der Böses dabei denkt | die Milch der frommen Denkungsart | Wennschon, dennschon! | ein Depp | deppert sein | derjenige, welcher | Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment | Der Teufel steckt im Detail | auf Teufel komm raus; auf Deubel komm raus | keinen Deut besser sein als ... | sich keinen Deut um etwas scheren | an etwas ist nichts zu deuteln | etwas spricht eine deutliche Sprache | auf gut Deutsch gesagt | mit jemandem Deutsch reden | auf gut Deutsch ... | Was kuemmert / juckt es die (stolze / deutsche) Eiche, wenn sich ein / eine / der / die / das Borstenvieh / Eber / Sau / Wildsau dran / daran / an ihr wetzt / reibt?
- [Di]
- Da legst di nieder! Da legst di nieda! | diamantene Hochzeit | Fick dich (doch) ins Knie! | Damit kannst du dich begraben lassen! | Er wird dich nicht gleich beissen! | Das geht dich einen Dreck an! | Damit kannst du dich einsargen lassen! | Was ist in dich gefahren? | Scher dich fort! | Verpiss dich! | Er wird dich schon nicht fressen! | Gibt's dich auch noch! Lebst du auch noch! | Du kannst dich auf etwas gefasst machen! | Gehab dich wohl! | Erhebe dich, du schwacher Geist! | Hab dich doch nicht so! | Scher dich zum Henker! | Dich schickt der Himmel! | Das geht dich einen Quark / feuchten Kehricht / Dreck / Staub an! | ... und wenn du dich auf den Kopf stellst! | Kuemmere dich um deinen eigenen Dreck! | Da legst du dich lang! | Mach dich mal nicht nass! | Pack dich! | Das geht dich einen Scheissdreck an! | Reim dich oder ich fress' dich | Das geht dich einen Schmarren an | Scher dich zum Teufel! | Du wirst dich / Sie werden sich noch umgucken / umsehen! | Untersteh dich! | Scher dich weg! | Sie werden sich noch wundern! Du wirst dich noch wundern! | nicht ganz dicht sein | jemandem dicht auf den Hacken sein | dichthalten | die Schotten dichtmachen | mit jemandem durch dick und dünn gehen | dick auftragen | sich mit etwas dick / dicke tun / machen | die Faxen dick / dicke haben | so und so (z.B. klein, gross, dick, schwer) | nicht gern dicke Bretter bohren | eine dicke Brieftasche haben | sich mit etwas dick / dicke tun / machen | etwas dicke haben | Das dicke Ende kommt noch | die Faxen dick / dicke haben | ein dickes Fell / eine dicke Haut haben / bekommen | dicke Freunde | eine dicke Lippe riskieren | die Dicke Berta | dicke Luft sein / herrschen | etwas ist klar wie dicke Tinte | einen grossen / dicken Fisch an der Angel haben | einen (dicken) Hals kriegen / bekommen | den dicken Wilhelm markieren / spielen / machen | den Dicken raushängen lassen | Blut ist dicker als Wasser | ein grosser / dicker Fisch | Das ist ja ein dicker Hund! | ein (dicker) Wälzer | Ach du dickes Ei! | ein dickes Fell / eine dicke Haut haben / bekommen | ein Dickschädel / Dickkopf | ein Dickschädel / Dickkopf | sich diebisch freuen | Carpe diem | zwei Herren dienen | einen tiefen Diener machen | Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps! | jemandem einen schlechten Dienst erweisen | den Dienst quittieren | Dienst nach Vorschrift verrichten | dienstbare Geister | Was geht digga? | Gut Ding braucht Weile; Gut Ding will Weile haben | ein krummes Ding drehen | sich ein Ding / etwas leisten | Das war vielleicht ein Ding! | alles / jedes Ding hat zwei Seiten | ein Ding der Unmöglichkeit | jemandem ein Ding verpassen | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | jemandem ein Ding ziehen | der Dinge harren (, die da kommen sollen) | Wie die Dinge nun einmal liegen, ... | die Dinge beim rechten Namen nennen | guter Dinge sein | keine halben Dinge tun; keine halben Sachen machen | unverrichteter Dinge ... | das Mass aller Dinge | nach Lage der Dinge ... | Aller guten Dinge sind drei | der Lauf der Dinge | den Dingen ins Auge sehen; den Tatsachen ins Gesicht sehen | über den Dingen stehen | vor allen Dingen | nicht mit rechten Dingen zugehen | jemanden dingfest machen | Dingsbums | Dingsbums | Dingskirchen | Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen? | Das sieht dir aehnlich! | Das kannst du dir in den Arsch stecken / schieben! | Damit kannst du dir den Arsch / Hintern abwischen! | Das hast du dir so gedacht! | Was fällt Dir / Ihnen ein? | Dir juckt wohl das Fell!? | Das kann ich dir flüstern! | Lass dir das gesagt sein! | Das geschieht dir ganz recht! | Sonst geht es dir gut? | Gnade dir Gott! | Aber sonst / Ansonsten gehts dir gut! | Aus dir mach' ich Hackfleisch! | Ich werde dir helfen! Dir werde ich helfen! | Davon kannst du dir eine Scheibe / ein Stück abschneiden! | Das kannst du dir an den Hut stecken! | Das kannst du dir in die Haare schmieren! | Man wird dir nicht gleich den Kopf abreissen! | Lass dir das eine Lehre sein! | Wie du mir, so ich dir! | etwas mir nichts, dir nichts tun | Nachtigall, ich hör dir trapsen! | Das hast du dir ja was Nettes geleistet! | mir nichts, dir nichts | Das könnte dir so passen! | Dir wird schon keine Perle / kein Stein aus der Krone fallen | Bei dir piept es wohl! | Wenn ich es dir sage! | Ich will dir mal was sagen: ... | Das kann ich dir sagen! | Das kannst du (dir) in sauer kochen! | Bilden Sie sich / Bilde Dir bloss keine Schwachheiten ein! | Back dir ein Eis! | Lass es dir gut gehen! | direkt vor meiner Nase | We agree to disagree | ausser Diskussion stehen
- [Do]
- der Doedel | Je oeller, je doeller! Je oller, je doller! | über / auf die Dörfer gehen | potemkinsche Dörfer | Alter Dösbaddel! | ein Doeskopp | der Onkel Doktor | Das ist ja eine Doktorarbeit! | Riemen- und Dollenbruch! | Je oeller, je doeller! Je oller, je doller! | aus Jux und Tollerei / Dollerei | Er ist ein richtiger Don Juan! | Donner und Doria! | wie vom Donner geruehrt sein | einen Ruf wie Donnerhall haben | Donnerkeil! | Donnerlittchen! | aus einem Furz einen Donnerschlag machen | aussehen / gucken, wie eine Gans, wenn es donnert | ein Donnerwetter zu hören kriegen | ein Donnerwetter | Zum Donnerwetter! | eine Doofnuss | doppelt und dreifach | doppelt gemoppelt | Doppelt genäht hält besser | ohne Netz und doppelten Boden | mit gespaltener / doppelter Zunge reden | ein doppeltes Spiel spielen | die Kirche im Dorf lassen | Morgen läuft eine andere Sau durchs Dorf | die Kirche ums Dorf tragen | mit der Kirche ums Dorf fahren | der Dorftrottel | Donner und Doria! | etwas ist jemandem ein Dorn im Auge | Keine Rose ohne Dornen | Down Under
- [Dr]
- ein alter Drachen! | jemanden in die Ecke drängen | jemanden in eine (bestimmte) Ecke drängen / schieben | einen heissen / guten Draht zu jemandem haben | auf Draht sein | jemandem springt der Draht aus der Mütze | ein heisser Draht | Drahtesel | ein Drahtzieher | Da ist was dran! | drauf und dran sein | das ganze Drum und Dran | mit allem Drum und Dran | gut dran sein | dran glauben müssen | sich an etwas halten; sich dran / daran halten | Nur nicht dran ruehren! | Daran führt kein Weg vorbei; Es führt kein Weg dran / daran vorbei | Daran stirbst du nicht gleich! Du wirst nicht gleich dran sterben! | Was kuemmert / juckt es die (stolze / deutsche) Eiche, wenn sich ein / eine / der / die / das Borstenvieh / Eber / Sau / Wildsau dran / daran / an ihr wetzt / reibt? | arm dran sein | Du bist am dransten! | schlecht drauf sein | (schwer) was drauf haben; es drauf haben | beschissen drauf sein | drauf und dran sein | gut drauf sein | aggromässig drauf sein | Hand drauf! | ein paar hinten drauf kriegen | Scheiss der Hund drauf! | ein Draufgänger | jemandem eins draufgeben | draufgehen | einen Affenzahn draufhaben | ein höllisches / affenartiges Tempo draufhaben / vorlegen | einen Zahn draufhaben | einen guten Zug (am Leibe) haben / draufhaben | einen Zacken drauflegen / draufsetzen | einen draufmachen | noch einen draufsatteln / draufsetzen | jemanden draufschicken | noch einen draufsatteln / draufsetzen | einen Zacken drauflegen / draufsetzen | Umgekehrt / Anders / Andersrum wird ein Schuh daraus / draus! | sich nichts draus machen | Draussen ist eine richtige Waschküche | den Karren aus dem Dreck ziehen | Dreck am Stecken haben | Das kuemmert mich einen Pfifferling / Dreck! | Das geht dich einen Dreck an! | jemanden wie den letzten Dreck behandeln | jemanden mit Dreck bewerfen | sich einen Dreck / den Teufel um etwas scheren / kuemmern | der letzte Dreck sein | im Dreck stecken | vor Dreck stehen | jemanden aus dem Dreck ziehen | jemanden in den Dreck ziehen | Das geht dich einen Quark / feuchten Kehricht / Dreck / Staub an! | Kuemmere dich um deinen eigenen Dreck! | den Karren in den Dreck fahren | jemanden behandeln wie ein Stück Dreck | ein Dreckfink | dreckig und speckig | dreckig lachen | ein Drecknest | ein Drecksack / Dreckskerl | eine Drecksau | eine Drecksbande | ein Dreckschwein | ein Drecksack / Dreckskerl | ein Dreckspatz | ein Dreckstück | den Bogen / richtigen Dreh raushaben / heraushaben | auf den Dreh kommen; den richtigen Dreh rauskriegen | um den Dreh herum | Dreh- und Angelpunkt | jemandem einen Strick aus einer Sache drehen | Daeumchen drehen | ein krummes Ding drehen | an etwas gibt es nichts zu drehen | Man kann es drehen und wenden, wie man will | sich drehen und winden | sich / die Fahne / das Fähnchen nach dem Wind drehen / hängen / richten | sich um 180 Grad drehen | am Rad drehen | sich im Kreis bewegen / drehen | jemandem eine Nase drehen | sich wie ein Segel im Wind drehen | jemanden durch den Wolf drehen | Mir dreht sich der Kopf! | jemandem dreht sich das Herz im Leib herum | jemandem dreht sich alles im Kopf | jemandem dreht sich alles im Kreise | etwas dreht einem den Magen um | einen Drehwurm haben / kriegen | im Dreieck springen | Das Goldene Dreieck | ein Dreiecksverhältnis | doppelt und dreifach | ein Dreikäsehoch | dreikantig / achtkantig hinausfliegen / rausfliegen | den Pfennig / die Mark / den Groschen / den Cent / den Euro zweimal / dreimal umdrehen (müssen) | (dreimal) auf Holz klopfen | Dreimal ist Bremer Recht | ein Gesicht ziehen / aussehen / dreinblicken wie sieben Tage Regenwetter | belämmert dreinschauen | In Dreiteufelsnamen! | Jetzt schlägt's dreizehn! | Dresche | leeres Stroh dreschen | leere / hohle Phrasen dreschen | Da ist der Wurm drin! | Da steckt man nicht drin! Da steckt ja keiner drin! | Es ist noch alles drin! | Das ist nicht drin! | die Finger drin / dazwischen haben | Aktien drin haben | die Pfoten / Hände / Finger ueberall drin haben | bei etwas mit drinsitzen; bei etwas mit im Boot sitzen | Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden | der Dritte im Bunde | der lachende Dritte | Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | die dritten Zähne | eine Drohkulisse aufbauen | Dann ist der Drops gelutscht! | jemandem Druck machen; auf jemanden Druck ausueben; jemanden unter Druck setzen | unter Druck sein | unter Druck stehen | der Druck der Strasse | hüben und drüben; hüben wie drüben | drunter und drüber | Schwamm drüber! | über etwas weg / hinweg sein; drüber weg / hinweg sein | über einer Sache stehen; darüber / drüber stehen | ein Drückeberger | jemandem etwas aufs Auge drücken | jemandem die Daumen drücken / halten | jemandem die Hand drücken | jemanden an sein Herz drücken | die Schulbank drücken | auf das Tempo drücken | auf die Tränendrüse drücken | jemanden an die Wand drücken / spielen | am Drücker sitzen / sein / bleiben | die Hand am Drücker haben | ..., wo der Schuh drückt | Wo drückt denn der Schuh? | das ganze Drum und Dran | mit allem Drum und Dran | Sei es drum! Sei's drum! | viel darum / drum geben | Drum prüfe, wer sich ewig bindet | das Drumherum | drunter und drüber
- [Du]
- Ach du grüne Neune! | Du kriegst die Motten! | Ach du heiliger Strohsack! | Ach, du Aermster / du Aermste! | Das kannst du dir in den Arsch stecken / schieben! | Damit kannst du dir den Arsch / Hintern abwischen! | Du bist wohl aua aua! | Da musst du früher aufstehen! | So siehst du aus! | Damit kannst du dich begraben lassen! | Du bist wohl besoffen! | Ach du heiliger Bimbam! | Ach du liebes bisschen! | Das kannst du über / in den Harz kicken! | Du hast wohl Bohnen in den Ohren! | Da hast du den Braten! | Das kannst du halten wie ein Dachdecker! | Das hast du dir so gedacht! | Wo denkst du hin? | Du bist am dransten! | mit jemandem auf / per Du sein | Ach du dickes Ei! | Damit kannst du dich einsargen lassen! | Ene mene muh und raus bist du! | ... dann kannst du was erleben! | Das kannst du jemand anderem / deiner Grossmutter / deiner Oma erzählen! | Du kannst mir viel erzählen! | Du kannst mir mal den Buckel runterrutschen! Rutsch mir doch den Buckel runter! | Da fragst du mich zu viel! | Ach du meine Fresse! | Du hast wohl den Führerschein im Lotto gewonnen! | Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen | Gibt's dich auch noch! Lebst du auch noch! | Jetzt bist du fällig! | Du kannst dich auf etwas gefasst machen! | Erhebe dich, du schwacher Geist! | Du kannst mich mal! | Du kannst mich mal gern haben! | Bist du noch zu retten? | Sonst bist du gesund? | Darauf kannst du Gift nehmen! | Ach du lieber Gott! | Du hast gut lachen! | Du bist vielleicht gut! | Ach du meine Güte! | Das hast du nun davon! | Hast du das öfter? | Hast du was, dann bist du was | Du hast wohl einen an der Hacke! | Das kannst du halten, wie du willst! | Das kannst du einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange / Beisszange zumacht / anzieht! | Komm du mir nach Hause! | Das kannst du in der Pfeife rauchen! | Du bist (mir) vielleicht ein Heini! | (Ach du) lieber / heiliger Himmel! | Du kannst mir (mal) in die Schuhe blasen! | Davon kannst du dir eine Scheibe / ein Stück abschneiden! | Du hast vielleicht (einen) Humor! | Das kannst du dir an den Hut stecken! | Damit kannst du mich jagen! | Was guckst du? | Das kannst du dir in die Haare schmieren! | Du wirst mich noch kennen lernen! | ... und wenn du dich auf den Kopf stellst! | Du hast wohl lange nicht im Krankenhaus gefrühstückt! | Du kannst mich mal kreuzweise! | Du kriegst gleich eine! Gleich kriegst du eine! | Da legst du dich lang! | Ach du liebes Lieschen! | Du machst Sachen! | ein Mensch wie du und ich | Du merkst aber auch alles! | Wie du mir, so ich dir! | Du kommst wohl vom Mond? | Du kannst mir mal im Mondschein begegnen! | Du hast (vielleicht) Nerven! | Das hast du dir ja was Nettes geleistet! | Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden | O du liabs Herrgöttle von Biberach! | Du hast wohl einen Piep! | Du hast gut / leicht reden! | Was du nicht sagst! | Du sagst es! | Wem sagst du das! | Das können Sie laut sagen! Das kannst Du laut sagen! | Das kannst du (dir) in sauer kochen! | Da wo ich schon hingeschissen habe, musst du erstmal hinriechen | Ach du Schande! | Siehst du! | Du bist mir vielleicht einer! Du bist mir ja einer! | Daran stirbst du nicht gleich! Du wirst nicht gleich dran sterben! | Du hast hier nichts zu suchen! | Dann kannst du dein Testament machen! | Was treibst du denn da? | Du wirst dich / Sie werden sich noch umgucken / umsehen! | Da kannst du lange warten! | Darauf kannst du wetten! | Weisst du was? ... | Sie werden sich noch wundern! Du wirst dich noch wundern! | Ach du liebe Zeit! | Du kannst mir mal den Hobel ausblasen! | ein Duckmäuser | mit jemandem durch dick und dünn gehen | dünn gesät sein | sich dünn machen | Die Luft wird dünn | Dünnbrettbohrer | dünne Bretter bohren | sich auf dünnes Eis begeben / wagen; sich auf dünnem Eis bewegen | an einem dünnen Ast hängen | sich auf dünnes Eis begeben / wagen; sich auf dünnem Eis bewegen | dünnhäutig sein | Dünnschiss haben | duestere Gedanken hegen | dufte | ein Dukatenscheisser | dumm aus dem Anzug / der Wäsche gucken | jemanden für dumm verkaufen (wollen) | dumm wie Bohnenstroh | dumm dastehen | jemandem dumm kommen | Das ist mir zu dumm! | dumm gelaufen sein | jemanden dumm / schräg / schief von der Seite anquatschen | mit dem Dummbeutel geschlagen sein | der Dumme sein | eine dumme Gans | eine dumme / blöde Kuh | eine dumme Pute | einen Dummen finden | ein dummer August | ein (kleines) Dummerchen | Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen | die Dummheit mit Löffeln gegessen haben | nichts als Dummheiten im Kopf haben | ein Dummkopf | Licht ins Dunkel bringen | ein Dunkelmann | im Dunkeln bleiben | völlig im Dunkeln tappen | etwas in den dunkelsten Farben malen | krumme / dunkle Geschäfte / Sachen machen | ein dunkler Punkt; der dunkle Punkt | wie eine dunkle Wolke über jemandem / etwas hängen | ein dunkler Punkt; der dunkle Punkt | anno dazumal; anno dunnemals; anno Tobak | keinen blassen Dunst / Schimmer haben | auf blauen Dunst hin | blauer Dunst | jemandem blauen Dunst vormachen | Dunstkreis | sich durchbeissen | den richtigen Durchblick haben | den Durchblick verlieren | etwas durchblicken / durchsickern lassen | sich durchboxen | etwas durchboxen | durchbrennen | durchdrehen | alles durcheinander bringen | ein heilloses Durcheinander | die Ohren auf Durchzug / Durchfahrt stellen | bei einer Prüfung durchfliegen | einen Lackmustest durchführen | jemanden durchfuttern / durchfuettern | jemanden durchfuttern / durchfuettern | jemandem etwas durchgehen lassen | einen Durchhänger haben | den gordischen Knoten durchschlagen / zerschlagen / durchtrennen / lösen / durchhauen | etwas durchkauen | mit etwas durchkommen | sich durchlavieren | viel durchmachen müssen | den Durchmarsch haben | durch etwas durchmüssen | etwas durchpauken | etwas durchpeitschen | durchrasseln | durchrauschen | sich zu etwas durchringen | für jemanden durchs Feuer gehen | sich durchs Leben schlagen | Morgen läuft eine andere Sau durchs Dorf | durchsausen | den gordischen Knoten durchschlagen / zerschlagen / durchtrennen / lösen / durchhauen | das Ende der Talsohle ist erreicht; die Talsohle ist durchschritten | seinen Kopf durchsetzen | etwas durchblicken / durchsickern lassen | nicht durchsteigen | den gordischen Knoten durchschlagen / zerschlagen / durchtrennen / lösen / durchhauen | durchwachsen | sich durchwurschteln / durchwursteln | sich durchwurschteln / durchwursteln | etwas durchziehen | den / seinen Stiefel durchziehen | einen durchziehen | die Ohren auf Durchzug / Durchfahrt stellen | einen über den Durst trinken | seinen Durst löschen | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | eine Durststrecke bestehen | eine kalte Dusche | Dusel haben | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | vor sich hin duseln | ein Dussel | dusselig sein | ein Dutzendgesicht
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/e.php
- [Eb]
- es ist Ebbe in der Kasse / im Geldbeutel / Portmonee | Das ist ja eben die Crux / Krux! | Na, dann eben nicht! | auf die schiefe Bahn / Ebene geraten | Was kuemmert / juckt es die (stolze / deutsche) Eiche, wenn sich ein / eine / der / die / das Borstenvieh / Eber / Sau / Wildsau dran / daran / an ihr wetzt / reibt? | jemandem / einer Sache den Weg ebnen
- [Ec]
- kein Echo finden | Das ist echt ätzend! | Das war echt stark! | von altem / echtem Schrot und Korn | ein getreuer Eckart sein | gleich um die Ecke | um die Ecke sein | jemanden in die Ecke drängen | jemanden in eine (bestimmte) Ecke drängen / schieben | um die Ecke gucken | um die Ecke luchsen | eine Stange Wasser in die Ecke stellen | an allen Ecken und Enden | jemand mit Ecken und Kanten | über mehrere Ecken miteinander verwandt sein | um drei / ein paar Ecken miteinander verwandt sein | ein Eckpfeiler
- [Ef]
- etwas aus dem Effeff kennen / beherrschen | nach billigen Effekten haschen; Effekthascherei betreiben | nach billigen Effekten haschen; Effekthascherei betreiben
- [Eh]
- seit eh und je | wie eh und je | etwas eh tun | in den Hafen der Ehe einlaufen | in den heiligen Stand der Ehe treten | die Ehe vollziehen | in den Ehehafen einlaufen | Eher geht ein Kamel durch ein Nadeloehr, als dass ... | jemandem die Ehre abschneiden | mit etwas Ehre einlegen | jemandem (die letzte) Ehre erweisen | sich die Ehre geben | keine Ehre im Leib haben | etwas alle Ehre machen | jemanden bei seiner Ehre packen | Was verschafft mir die Ehre? | seinem Namen (alle) Ehre machen | in Ehren ergraut sein | etwas in Ehren halten | in allen Ehren | wieder zu Ehren kommen | Das ist aller Ehren wert! | Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren! | Ehrlich währt am längsten | eine ehrliche Haut | Wer den Pfennig nicht ehrt, ist den Taler / des Talers nicht wert
- [Ei]
- etwas für einen Apfel und ein Ei kaufen; etwas für ein Appel und 'n Ei kaufen | Ei der Daus! | etwas / jemanden wie ein rohes Ei behandeln | Ach du dickes Ei! | wie aus dem Ei gepellt sein | sich gleichen / aehneln wie ein Ei dem anderen | das Ei des Kolumbus | etwas ist nicht (gerade) das Gelbe vom Ei | ein Ei legen | jemandem ein Ei auf die Schiene nageln | eiapopeia | Was kuemmert / juckt es die (stolze / deutsche) Eiche, wenn sich ein / eine / der / die / das Borstenvieh / Eber / Sau / Wildsau dran / daran / an ihr wetzt / reibt? | Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen | Der Teufel ist ein Eichhörnchen | ungelegte Eier | etwas geht einem auf den Geist / den Senkel / die Eier / den Sack / die Nuesse / den Wecker / den Zeiger / die Ketten | das Huhn, das goldene Eier legt, schlachten | sich die Eier schaukeln lassen | sich die Eier schaukeln | eine eierlegende Wollmilchsau | wie auf Eiern gehen | noch die Eierschalen hinter den Ohren haben | einen regelrechten Eiertanz aufführen | im Eifer des Gefechtes | Blinder Eifer schadet nur | in der Hitze / im Eifer des Gefechts | jemandes eigen Fleisch und Blut | ein Eigenbrötler | andere mit eigener Elle messen | in eigener Sache | sein eigener Herr sein | sich sein eigenes Grab schaufeln / graben | sein eigenes Sueppchen kochen | sein eigenes Wort nicht verstehen können | sich ein Eigentor schiessen | Eigentum verpflichtet | Eile mit Weile! | zu den Fahnen eilen | im Eimer sein | in den Eimer gucken | Es giesst / schüttet wie aus Eimern | Unter den Blinden ist der Einäugige König! | einander / sich gegenseitig die Baelle zuwerfen | ein einarmiger Bandit | Einbildung ist auch eine Bildung | etwas einbimsen | jemandem etwas einbläuen | sich die Suppe einbrocken; sich etwas einbrocken | jemanden einbuchten | jemanden einbunkern | Eindruck schinden | etwas (nur / einfach) so dahinsagen | nicht einfach vom Himmel fallen / gefallen sein | Karo einfach | den Karren einfach laufen lassen | Das will mir einfach nicht in den Sinn | etwas (einfach) vom Tisch wischen / fegen; etwas unter den Tisch wischen / fegen | sich etwas einfallen lassen | nicht im Traum einfallen | ein Einfaltspinsel | etwas hat sich eingebürgert | ein eingefleischter Junggeselle | ins Buch / in die Annalen der Geschichte eingehen | in die ewigen Jagdgründe eingehen | eingehen wie eine Primel | es geht ans Eingemachte | von jemandem sehr eingenommen sein | Das schmeckt wie eingeschlafene Füsse! | einer Sache Einhalt gebieten | sich etwas einhandeln | einheimsen | den Löwenanteil bekommen / einheimsen | jemandem tüchtig einheizen | polnisch einkaufen | in Einklang bringen | im / in Einklang sein | sich nicht mehr einkriegen können | sich (wieder) einkriegen | sich nicht mehr kriegen / einkriegen | in den Ehehafen einlaufen | in den Hafen der Ehe einlaufen | mit etwas Ehre einlegen | für jemanden ein gutes Wort einlegen | jemanden einlochen | jemanden einlullen | jemanden einnorden | einpacken können | etwas einpauken | einer Sache breiten Raum einräumen | etwas einreissen lassen | offene Türen einrennen | jemandem die Bude einrennen | jemandem das Haus einrennen | jemandem eins auswischen | jemandem eins vor den Bug geben | jemandem eins aufs Dach geben | eins auf den Deckel kriegen | jemandem eins auf den Deckel geben | jemandem eins draufgeben | eins a | eins und eins zusammenzählen | jemandem eins sein | wie eine Eins dastehen | eins wie das andere | welche / eins / was auf den Hintern / Arsch kriegen / bekommen | jemandem eins auf den Hut geben | eins auf den Kopf bekommen | sich eins lachen | jemandem eins hinter die Löffel geben | jemandem eins auf die Nase geben | eins auf die Nase kriegen | jemandem eins / ein paar hinter die Ohren geben | eins / ein paar hinter die Ohren / Löffel kriegen | jemandem eins auf den Pelz brennen | jemandem eine / eins / einen reinwürgen | eins auf die Rübe kriegen | jemandem eins ueberbraten | jemandem eins uebergeben | eins ueberbekommen | jemandem eins / ein paar ueberziehen | eins werden | ordentlich einsacken | Das ist (einsame) Spitze! | Damit kannst du dich einsargen lassen! | jemandem klaren / reinen Wein einschenken | einschlagen ein wie ein Blitz | wie eine Bombe einschlagen | sich die Köpfe einschlagen | sich einschleimen | einschneidende Massnahmen | Leib und Leben wagen / riskieren / einsetzen | die Moralkeule einsetzen | einsilbig | ein Einspaenner | eine Schlappe einstecken | eine Eintagsfliege | jemandem etwas eintrichtern | eintrudeln | jemanden einwickeln | jemandem jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen | den Schwanz einziehen | die Krallen einziehen | die Rübe einziehen | einzig und allein | etwas auf Eis legen | die Kuh vom Eis holen / ziehen / schieben / kriegen / führen | der Damm / das Eis ist gebrochen | jemanden aufs Glatteis / Eis führen | sich auf dünnes Eis begeben / wagen; sich auf dünnem Eis bewegen | jemanden auf Eis legen | etwas liegt auf Eis | Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen | das Eis brechen | Back dir ein Eis! | Eisbeine kriegen | die Spitze des Eisberges | in die Eisen gehen | ein heisses Eisen anfassen | zum alten Eisen gehören / zählen | zwei / mehrere / viele Eisen im Feuer haben | das Eisen schmieden, solange es heiss ist | die Eisen aus dem Feuer holen | Es ist höchste Eisenbahn! | eisern an etwas festhalten | eisern sein | der eiserne Bestand | das Eiserne Kreuz; Eisernes Kreuz | eine eiserne Ration | mit eisernem Besen kehren | mit eisernem Zepter regieren / herrschen | mit eiserner Faust | mit eiserner Stirn | das Eiserne Kreuz; Eisernes Kreuz | mit eisiger Miene | jemanden eiskalt abservieren | eiskalt erwischt werden
- [El]
- Ich denk / glaub, mich küsst / knutscht ein Elch! | ein Eldorado | jemand benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen | aus einer / jeder Mücke einen Elefanten machen | aus einem Floh einen Elefanten machen | eine Elefantenhochzeit | Elefantenrennen | in seinem / ihrem Element sein | das heulende Elend kriegen | ein Häufchen Elend sein | im Elfenbeinturm sitzen | die Ellbogen / Ellenbogen gebrauchen | eine Ellbogengesellschaft / Ellenbogengesellschaft | andere mit eigener Elle messen | mit gleicher Elle messen | die Ellbogen / Ellenbogen gebrauchen | eine Ellbogengesellschaft / Ellenbogengesellschaft | ellenlang | Alles Scheisse, Deine Elli! | wie eine Elster stehlen | etwas war / ist nicht von schlechten Eltern | wie im Elysium sein
- [Em]
- eine Emanze | die graue Eminenz | jemanden mit offenen Armen empfangen | sich auf französisch empfehlen / verabschieden | etwas wärmstens empfehlen | die Stufenleiter emporklettern
- [En]
- en bloc | von Anfang bis Ende | etwas am falschen Ende anfassen | etwas am richtigen Ende anfassen | einer Sache ein Ende bereiten | das Ende der Fahnenstange ist erreicht | etwas zu Ende führen | zu Ende gehen | etwas muss ein Ende haben | mit seinem Latein / seiner Kunst / Weisheit am Ende sein | das Ende vom Lied | mit etwas ein Ende machen | Das dicke Ende kommt noch | Das nimmt und nimmt kein Ende! | am Ende sein | bis an sein seliges Ende | das Ende der Talsohle ist erreicht; die Talsohle ist durchschritten | am / bis ans Ende der Welt | Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei! | bis ans Ende der Zeiten | Licht am Ende des Tunnels sehen | mit den Nerven am Ende / herunter / runter sein | Ende (im) Gelaende sein | eine Schraube ohne Ende sein | dem Spuk ein Ende machen | am / bis ans Ende der Welt | Am Ende kackt die Ente | Ende gut, alles gut | an allen Ecken und Enden | Wo soll das (alles) enden? | in der Gosse enden | wie eine Kerze sein, die an zwei / beiden Enden brennt | letzten Endes | Bewegt endlich den Arsch! | Was lange währt, wird (endlich) gut | etwas (endlich) gefressen haben | endlich Land sehen | Ene mene muh und raus bist du! | Enfant terrible | etwas nicht so eng sehen | jemanden vom Fleck weg nehmen / auswählen / engagieren / heiraten | jemanden in die Enge treiben | ein ahnungsloser Engel | ein wahrer Engel | ein gefallener Engel sein | die Engel (im Himmel) singen hören | ein Engel mit einem B davor sein | etwas mit Engelsgeduld ertragen | wie mit Engelszungen reden | einen engen Horizont haben | den Gürtel / Riemen enger schnallen | etwas in die engere Wahl ziehen | nicht die feine englische Art sein | englischer Rasen | ent oder weder | Ent oder weder! | sich nicht entblöden | sein Herz für etwas entdecken | kalte Ente | eine lahme Ente | eine Ente; eine Zeitungsente | Am Ende kackt die Ente | meilenweit von etwas entfernt sein | nicht im Entferntesten | entfleuchen | einer Sache entgegenfiebern | jemandem auf halben Wege / Weg entgegenkommen | der Welt entsagen | etwas aus dem Bauch heraus tun / entscheiden | den Kinderschuhen entwachsen sein | Entweder - oder!
- [Eo]
- eo ipso
- [Er]
- quod erat demonstrandum (abgekürzt "q.e.d.") | Das ist ja zum Erbarmen! | Das ist nicht sehr erbaulich! | von etwas nicht erbaut sein | Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut | Da ist nichts zu erben! | das Licht der Welt erblicken | bis zum Erbrechen | wie eine Prinzessin auf der Erbse | ein Erbsenzähler | dem Erdboden gleichmachen | wie vom Erdboden verschluckt | vom Erdboden verschwinden | jemand könnte im Erdboden versinken; jemand würde am liebsten im Erdboden versinken | kein Bein auf die Erde kriegen | mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen | auf der Erde / dem Boden bleiben | jemanden unter die Erde bringen | Himmel und Hölle / Erde in Bewegung setzen | mit beiden Füssen (fest) auf der Erde / im Leben stehen | verbrannte Erde | Politik der verbrannten Erde | (Erde zu Erde,) Asche zu Asche, Staub zu Staub | den Himmel auf Erden haben | jemandem den Himmel auf Erden versprechen | die Hölle auf Erden haben | etwas am eigenen Leib erfahren / spüren | Das war nicht im Sinne des Erfinders | von Erfolg gekroent sein | Der Erfolg heiligt die Mittel | der Erfolg ist einem in den / zu Kopf gestiegen | das Pulver / Schiesspulver nicht erfunden haben | etwas ergattern | etwas ergaunern | etwas über sich ergehen lassen | Gnade vor Recht ergehen lassen | Cogito, ergo sum | in Ehren ergraut sein | das Hasenpanier ergreifen | das Heft ergreifen | für jemanden Partei ergreifen / nehmen | das Wort ergreifen | schlicht und ergreifend | über jedes / alles Lob erhaben sein | über alle Zweifel erhaben sein | eine Hiobsbotschaft erhalten | neue Nahrung bekommen / finden / erhalten | Erhebe dich, du schwacher Geist! | die Hand gegen jemanden erheben | die Zeichen der Zeit erkennen | Wie die Nase des Mannes, so sein Johannes; An der Nase des Mannes erkennt man seinen Johannes | eine traurige Berühmtheit erlangen | Erlauben Sie mal! | Was erlauben Sie sich! | ein blaues Wunder erleben | ... dann kannst du was erleben! | ein Erlebnis geht nicht spurlos an einem vorbei | Hat man sowas schon erlebt! | etwas in einem Abwasch / Aufwasch erledigen | etwas wie ein Blitz erledigen / tun | etwas im Galopp erledigen | sein Geschäftchen / Geschäft machen / erledigen | (völlig) erledigt sein | das Fell / den Pelz aufteilen, bevor der Bär erlegt ist | Schiffbruch erleiden | Tantalusqualen / Tantalosqualen erleiden | Erlkönig | etwas ist erstunken und erlogen | nach menschlichem Ermessen | Das ernährt seinen Mann! | Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen | der Ernst des Lebens | etwas tierisch ernst nehmen | etwas tierisch ernst nehmen | allen Ernstes | mit jemandem ein ernstes Woertchen reden | jemandem ist die Ernte verhagelt | Wer ernten will, muss saeen | die Früchte seiner / ihrer Arbeit ernten | Wer Wind sät, wird Sturm ernten | die Lorbeeren ernten | Vorschusslorbeeren ernten | ein Herz / alle Herzen im Sturm erobern | eine Eroberung machen | den Reigen eröffnen | auf etwas erpicht sein | in vielen Stürmen erprobt sein | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | das Ende der Fahnenstange ist erreicht | das Ende der Talsohle ist erreicht; die Talsohle ist durchschritten | die Spitze der Fahnenstange ist erreicht | den alten Adam ausziehen / ersäufen / ablegen / ertränken | wie Gott jemanden geschaffen / erschaffen hat | jemanden hat Gott im Zorn erschaffen | auf der Bildflaeche erscheinen | in einem anderen Licht erscheinen | in Räuberzivil erscheinen | erschlagen sein | Der Teufel hat seine Grossmutter erschlagen, weil er keine Ausrede mehr wusste | völlig erschossen sein | sich zu Tode ... (z.B. schämen / fürchten / erschrecken / ärgern) | bis in die Grundfesten erschüttern | Die Axt im Hause erspart den Zimmermann | zur Salzsäule erstarren | bass erstaunt sein | Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! | in erster Linie | ein Begraebnis erster Klasse | Erster von hinten sein | etwas aus erster Hand wissen / hören / kaufen | etwas im Keim ersticken | Da wo ich schon hingeschissen habe, musst du erstmal hinriechen | erstmal / zuerst im eigenen Hof kehren | etwas ist erstunken und erlogen | jemandem eine Abfuhr erteilen | jemandem eine Lektion erteilen | den alten Adam ausziehen / ersäufen / ablegen / ertränken | etwas mit Engelsgeduld ertragen | ein böses Erwachen | etwas am Rande erwähnen | sich für etwas erwärmen können | sich erweichen lassen | jemandem einen schlechten Dienst erweisen | jemandem (die letzte) Ehre erweisen | seinen Horizont erweitern | jemanden auf dem falschen Fuss erwischen | eiskalt erwischt werden | jemanden / etwas hat es erwischt | Erzähl mir doch keine Märchen! | Quatsch / Erzähl (doch) keine Opern! | Erzähl doch keine Romane! | jemandem etwas vom Pferd erzählen | Das kannst du jemand anderem / deiner Grossmutter / deiner Oma erzählen! | Du kannst mir viel erzählen! | etwas haarklein erzählen | Das kannst du einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange / Beisszange zumacht / anzieht! | jemandem ein paar (handfeste) Takte erzählen | jemandem Märchen aufbinden / erzählen / auftischen | böses Blut erzeugen
- [Es]
- Wenn man den Esel nennt, kommt er gerennt | Der Esel nennt sich selbst zuerst | den Esel meinen, aber den Sack schlagen | störrisch / stur wie ein Esel sein | wie ein Esel / Ochs am / vorm / vor dem Berg stehen | Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen | vom Pferd auf den Esel kommen | eine Eselsbrücke | Eselsohren in einem Buch | Das haut den stärksten Eskimo vom Schlitten! | wie Espenlaub zittern | Wes Brot ich ess, des Lied ich sing | mit jemandem ist nicht gut Kirschen essen | Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen | aus der Faust essen | jemandem fällt das Essen aus dem Gesicht | futtern / essen wie ein Scheunendrescher | rueckwaerts essen | wie ein Holzhacker essen | Essig sein mit etwas | nomen est omen | Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment
- [Et]
- etc. pp. ; et cetera pp. | et alii; et al. | etepetete | Etikettenschwindel
- [Eu]
- eine Eugenspiegelei | ein Eulenspiegel | ein Eumel | den Pfennig / die Mark / den Groschen / den Cent / den Euro zweimal / dreimal umdrehen (müssen) | eine schnelle Mark / einen schnellen Euro machen / verdienen
- [Ev]
- bei Adam und Eva anfangen | seit Adam und Eva | ein Evergreen
- [Ew]
- die ewig Gestrigen | Das dauert ja ewig und drei Tage! | Drum prüfe, wer sich ewig bindet | die ewige Ruhe finden | in die ewigen Jagdgründe eingehen | eine halbe Ewigkeit
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/a.php
- [Ex]
- ex und hopp | ein Ex | (auf) ex trinken | Ex ungue leonem | ein Exempel statuieren | eine verkrachte Existenz | eine Extratour | jemandem eine Extrawurst braten
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/f.php
- [F]
- [Fa]
- ins Reich der Fabel gehören | etwas unter Dach und Fach bringen | ein Fachidiot | mit jemandem fachsimpeln | nicht lange fackeln | de facto | roter Faden | den Faden verlieren | am seidenen Faden hängen | Da beisst die Maus keinen Faden ab! | den Faden wieder aufnehmen | an jemandem keinen guten Faden lassen | keinen trockenen Faden am Leib haben | immer den gleichen Faden spinnen | nach Strich und Faden | Langes Faedchen - faules Mädchen (, kurzes Faedchen - fleissiges Mädchen) | (im Hintergrund) die Faeden ziehen | alle Faeden in der Hand haben | dort, wo alle Faeden zusammenlaufen | sich / die Fahne / das Fähnchen nach dem Wind drehen / hängen / richten | das Fähnlein / die Fahne hochhalten | Wer gut schmiert, der fährt gut | auf der falschen Fährte sein | jemanden auf die falsche Fährte locken | eine Sache ist fällig | jemand ist fällig | Jetzt bist du fällig! | jemandem fällt ein Stein vom Herzen | etwas fällt unter den Tisch | Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm | jemandem fällt es wie Schuppen von den Augen | jemandem rutscht / fällt / sinkt das Herz in die Hose | jemandem fällt die Bude auf den Kopf | Wer anderen eine Grube graebt, fällt selbst hinein | jemandem fällt die Decke auf den Kopf | Was fällt Dir / Ihnen ein? | jemandem fällt eine Last vom Herzen | jemandem fällt das Essen aus dem Gesicht | auf jemanden fällt ein schlechtes Licht | Die Sache steht und fällt mit ... | der Groschen fällt pfennigweise | jemandem fällt der Himmel auf den Kopf | Das fängt ja gut an! | Der Fisch stinkt vom Kopfe her; Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken | Mit Geduld und Spucke fängt man manche Mucke! | Die Kleinen hängt / fängt man, die Grossen lässt man laufen | Der frühe Vogel fängt den Wurm; Früher Vogel fängt den Wurm | Mit Speck fängt man Mäuse! | sich ins Faeustchen lachen | eine Fahne / Schnapsfahne / Bierfahne haben | die Fahne auf halbmast setzen | etwas auf seine Fahne schreiben; sich etwas auf die Fahnen schreiben | sich / die Fahne / das Fähnchen nach dem Wind drehen / hängen / richten | das Fähnlein / die Fahne hochhalten | etwas auf seine Fahne schreiben; sich etwas auf die Fahnen schreiben | zu den Fahnen eilen | zu den Fahnen rufen | die Fahnen strecken | mit fliegenden Fahnen untergehen | mit fliegenden Fahnen (zu jemandem) uebergehen / ueberlaufen | den Sieg an seine Fahnen heften | das Ende der Fahnenstange ist erreicht | die Spitze der Fahnenstange ist erreicht | Fahr zur Hölle! | ein fahrbarer Untersatz | eine krumme Tour fahren | aus der Haut fahren | neben der Spur sein / fahren | ins Blaue fahren | mit jemandem Schlitten fahren | mit etwas gut / schlecht fahren | einen fliegen / fahren / gehen lassen | die Kirche ums Kreuz tragen; mit der Kirche ums Kreuz gehen / fahren | in ausgefahrenen Gleisen fahren | jemandem in die / alle Glieder fahren | jemanden über den Haufen fahren / rennen | mit jemandem Karussell fahren | in jemandes Kielwasser segeln / fahren | etwas zu Klump fahren / hauen | jemandem in die Knochen fahren | über Land (fahren / gehen usw.) | jemandem über den Mund fahren | jemandem in die Parade fahren | [z.B. ein Auto] zu Schrott fahren | den Karren in den Dreck fahren | Schlangenlinien fahren | jemandem an den Wagen fahren | mit der Kirche ums Dorf fahren | auf den fahrenden Zug aufspringen | jemandem Licht ans Fahrrad machen | ein ...heini (z.B. Boersenheini, Fahrradheini) | in Fahrt kommen / geraten / sein | in gefährliches Fahrwasser geraten | in jemandes Fahrwasser geraten | im richtigen Fahrwasser sein | Knall auf Fall | Hochmut kommt vor dem Fall | auf jeden Fall | auf keinen Fall | jemanden / etwas zu Fall bringen | im Fall / Falle eines Falles | von Fall zu Fall | Gesetzt den Fall ... | Klarer Fall! | Ein klarer / typischer Fall von denkste! | zu Fall kommen | Wenn das der Fall ist ... | Das ist nicht mein Fall! | sich im freien Fall befinden | im Fall / Falle eines Falles | sich in die Falle hauen | jemanden in die Falle laufen / tappen lassen | jemanden in die / eine Falle locken; jemandem eine Falle stellen | die Hüllen fallen lassen | mit der Tür ins Haus fallen | Wo gehobelt wird, fallen Spaene | jemandem in den Rücken fallen | ins Auge fallen / springen / stechen | mit etwas auf den Bauch / auf die Schnauze / Fresse fallen | aus allen Wolken fallen | auf fruchtbaren Boden fallen | jemanden fallen lassen | Man muss die Feste feiern, wie sie fallen | aus dem Rahmen fallen | vom Fleisch fallen | jemandem um den Hals fallen | jemandem (wie eine reife Frucht) in den Schoss fallen | immer wieder auf die Füsse fallen | sich fallen lassen | ins Gewicht fallen | jemandem in den Arm fallen | durch den Rost fallen | jemandem in die Hände fallen | den Hammer fallen lassen | nicht einfach vom Himmel fallen / gefallen sein | auf die Butterseite fallen (Murphys Gesetz) | aus den Kleidern fallen | in jemandes Klauen fallen / geraten | aufs Kreuz fallen | jemandem zur Last fallen | in ein (schwarzes) Loch fallen | die Maske ablegen / fallen lassen | eine Nadel fallen hören können | mit etwas auf die Nase fallen | Dir wird schon keine Perle / kein Stein aus der Krone fallen | unter die Räuber fallen | jemandem ins Wort / in die Rede fallen | dem Rotstift zum Opfer fallen | aus der Rolle fallen | in einen bleiernen / schweren Schlaf fallen | eine Stecknadel fallen hören können | unter den Teppich fallen | bei jemandem in Ungnade fallen | in die Waagschale fallen | ins Wasser fallen | jemandem auf den Wecker fallen / gehen | im Fall / Falle eines Falles | Fallobst sein | einen Fallstrick legen | falsch / schief liegen | (z.B. schnell, langsam, richtig, falsch) schalten | falsch gefrühstückt haben | Nur keine falsche Bescheidenheit! | jemanden auf die falsche Fährte locken | das falsche Gesangbuch haben | aufs falsche Gleis geraten | etwas in den falschen Hals / die falsche Kehle kriegen | in falsche Hände geraten | aufs falsche Pferd setzen | auf die falsche Karte setzen | eine falsche Schlange | im falschen Film sein; sich im falschen Film fühlen | auf der falschen Fährte sein | jemanden auf dem falschen Fuss erwischen | bei jemandem an der falschen Adresse sein | mit dem linken / falschen Bein zuerst aufstehen / aufgestanden sein; mit dem falschen / linken Bein zuerst aus dem Bett steigen | auf dem falschen Dampfer sein | etwas am falschen Ende anfassen | an den Falschen geraten | am falschen Fleck | mit dem linken / falschen / verkehrten Fuss zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein | etwas in den falschen Hals / die falsche Kehle kriegen | auf der falschen Spur sein | auf dem falschen Weg sein | einen falschen Wilhelm tragen | im falschen Zug sitzen | unter falscher Flagge segeln | ein falscher Fuffziger / Fünfziger | unter Vorspiegelung falscher Tatsachen | mit falscher Zunge reden | ein falscher Hund | falscher Hase | ein falsches Spiel spielen / treiben | sich wie Falschgeld fühlen | rumlaufen / dastehen / dasitzen wie Falschgeld | falschzüngig sein | Das bleibt in der Familie! | das schwarze Schaf (der Familie) | im Schoss der Familie | Das kommt in den besten Familien vor | der Familiensegen hängt schief | sich (wieder) fangen | von etwas Feuer fangen | Grillen fangen | Farbe bekennen | Farbe ins Spiel bringen | die Farben beissen sich | etwas in den dunkelsten Farben malen | etwas in leuchtenden / goldigsten / rosigen Farben malen | knallige Farben | ein Farbenkleckser | ein ...muffel (z.B. Krawattenmuffel, Faschingsmuffel, Heiratsmuffel) | ein Fascho | das Fass zum Ueberlaufen bringen; der Tropfen, der das Fass zum Ueberlaufen bringt | Das schlägt dem Fass den Boden aus! | ein Fass ohne Boden | ein Fass aufmachen | das Fass ins Rollen bringen | eine hohle Fassade | etwas ins Auge fassen | Fuss fassen | den Stier bei den Hörnern packen / nehmen / fassen | die Gelegenheit beim Schopfe packen / fassen | sich ein Herz fassen | sich kurz fassen | Es ist nicht zu fassen! | Da kann man sich nur an den Kopf / die Stirn fassen! | sich in Geduld fassen | sich an die eigene Nase fassen | wieder Schritt fassen | wieder Tritt fassen | die Fassung verlieren | die Fassung bewahren | jemanden aus der Fassung bringen | aus der Fassung geraten | ein Fatzke | Da ist was faul im Staate Dänemark! | es ist etwas faul | Das sind doch faule Fische! | eine faule Kiste | eine (z.B. tolle / faule / verfahrene / blöde) Kiste | auf der faulen Haut liegen | fauler Sack! | ein fauler Kompromiss | ein fauler Kunde | fauler Zauber | Langes Faedchen - faules Mädchen (, kurzes Faedchen - fleissiges Mädchen) | vor Faulheit stinken | ein Faulpelz | wie die Faust aufs Auge zusammenpassen | mit der Faust auf den Tisch hauen / schlagen | mit eiserner Faust | aus der Faust essen | die Faust im Nacken spüren | jemandem die Faust unter die Nase halten | die Faust im Sack machen / ballen | das Gesicht zur Faust ballen | es faustdick hinter den Ohren haben | die Faxen dick / dicke haben | Faxen
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- [Fe]
- fechten gehen | mit spitzer Feder rechnen | eine scharfe / spitze Feder führen; mit scharfer / spitzer Feder schreiben | ein Federfuchser | nicht aus den Federn finden | jemanden aus den Federn holen / scheuchen | aus den Federn kriechen | in die Federn kriechen | Federn lassen | sich in die Federn legen / hauen | noch in den Federn liegen | mit einem Federstrich | durch ein Fegefeuer gehen | vor der eigenen Türe kehren / fegen | jemanden vom Platz fegen | etwas (einfach) vom Tisch wischen / fegen; etwas unter den Tisch wischen / fegen | den Fehdehandschuh hinwerfen | den Fehdehandschuh aufnehmen | ohne Fehl und Tadel | fehl am Platze sein | Fehlanzeige | Das fehlt mir noch! | ein Messer ohne Klinge, an dem der Stiel fehlt | Es fehlte nicht viel, ... | einen Fehltritt begehen | eine Fehlzündung haben | Keine Feier ohne Meier! | zur Feier des Tages | Das ist schon nicht mehr feierlich! | fröhliche Auferstehung feiern | Man muss die Feste feiern, wie sie fallen | fröhliche Urständ feiern | Maulaffen feilhalten / feilbieten | Maulaffen feilhalten / feilbieten | fein heraus sein | fein heraus sein; fein raus sein | klein, aber fein | Freund und Feind | nicht die feine englische Art sein | die richtige / eine feine Nase für etwas haben | einen feinen Gaumen haben | ein feiner Pinkel | ein weites Feld | das Feld behaupten | das Feld beherrschen | etwas ins Feld führen | das Feld räumen | jemanden aus dem Feld schlagen / räumen | etwas aus dem Feld räumen | jemandem das Feld streitig machen | jemandem das Feld ueberlassen | ein Feld-Wald-und-Wiesen-Arzt / -Anwalt [usw.]
- gegen jemanden / etwas zu Felde ziehen | jemandem das Fell über die Ohren ziehen | ein dickes Fell / eine dicke Haut haben / bekommen | jemandem das Fell / Leder gerben | Dir juckt wohl das Fell!? | das Fell versaufen | jemandem das Fell versohlen | sich eine Laus ins Fell / in den Pelz setzen | das Fell / den Pelz aufteilen, bevor der Bär erlegt ist | jemand sieht seine Felle wegschwimmen / davonschwimmen / fortschwimmen | wie ein Fels in der Brandung | das Geld zum Fenster herauswerfen / hinauswerfen / hinausschmeissen | (zum Fenster) hinausgeschmissenes / hinausgeworfenes / rausgeschmissenes Geld | sich zu weit aus dem Fenster lehnen | weg vom Fenster sein | Ferien vom Ich machen | ein Ferkel! | etwas liegt einem fern | von nah und fern | Warum in die Ferne schweifen? | etwas / jemand läuft unter ferner liefen | jemandem auf den Fersen bleiben | sich an jemandes Fersen heften | jemandem auf den Fersen sein / sitzen | jemandem die Fersen zeigen | fix und fertig | jemanden fertig machen | fertig sein | Da bin ich aber fertig! | mit jemandem fertig sein | mit etwas fertig werden | mit jemandem fertig werden | fertig mit der Welt sein | Fertig ist der Lack! | Fertig ist die Laube! | mit den Nerven fertig sein | (fest) im Sattel sitzen | jemanden fest an der Angel haben | mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen | etwas steif und fest behaupten | mit beiden Füssen (fest) auf der Erde / im Leben stehen | die Zügel fest in der Hand halten | Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt | das Ruder fest in der Hand halten | Tritt sich fest! | Man muss die Feste feiern, wie sie fallen | eine feste Hand brauchen | eine feste grösse | festen Boden unter den Füssen haben / spüren | auf festen Füssen stehen | in festen Händen sein | Es ist mir ein Festessen! | eisern an etwas festhalten | jemanden auf etwas festnageln | sein Fett wegkriegen / abbekommen | etwas macht den Kohl / den Braten auch nicht fett | den Rahm / das Fett abschöpfen | Jetzt ist der Bock fett! | Das macht den Kohl auch nicht fett! | des Wahnsinns fette Beute sein | des Teufels fette Beute sein | ein fetter Bissen | ins Fettnäpfchen treten | ein Fettsack | ein Fettwanst | noch feucht / nicht trocken / grün hinter den Ohren sein | eine feuchte Aussprache haben | Das geht dich einen Quark / feuchten Kehricht / Dreck / Staub an! | es geht feuchtfröhlich zu | für etwas / jemanden Feuer und Flamme sein | Oel ins Feuer giessen | wie Feuer und Wasser | jemandem Dampf / Feuer unter dem Hintern / Arsch machen | für jemanden die Hand ins Feuer legen | zwei / mehrere / viele Eisen im Feuer haben | die Eisen aus dem Feuer holen | von etwas Feuer fangen | für jemanden durchs Feuer gehen | zwischen zwei Feuer geraten | Feuer hinter etwas machen | etwas aus dem Feuer reissen | mit dem Feuer spielen | Ein gebranntes Kind scheut das Feuer | jemandem / für jemanden die Kohlen aus dem Feuer holen | Wo Rauch ist, ist auch Feuer | mit Feuereifer | eine Feuerprobe bestehen | Furz und Feuerstein | die Feuertaufe bestehen | wie die Feuerwehr | etwas / jemanden nicht mit der Feuerzange anfassen mögen | feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln
- [Fi]
- Fick dich (doch) ins Knie! | Fick die Henne! | keinen Fick auf etwas geben | ficken | fickerig sein | spitz wie Nachbars Lumpi / Fiffi / Waldi sein | fifty-fifty machen | eine schlechte / traurige Figur abgeben; keine gute Figur machen | eine gute Figur machen / abgeben | im falschen Film sein; sich im falschen Film fühlen | bei jemandem ist der Film gerissen; jemand hatte einen Filmriss | bei jemandem ist der Film gerissen; jemand hatte einen Filmriss | ein Filz | jemanden filzen | einen Fimmel haben | Wie finde ich denn das! | Das finde ich Klasse! Das ist grosse Klasse! | jemandem auf die Finger schauen / gucken / sehen | die Finger von etwas lassen | die Finger / Hand / Hände im Spiel haben | sich die Hände / Finger schmutzig machen | jemanden um den kleinen Finger wickeln | etwas / jemanden in / zwischen die Finger bekommen / kriegen | etwas auf die Finger geben | die Finger drin / dazwischen haben | Man reicht den kleinen Finger, und er nimmt die ganze Hand | klebrige Finger / Hände haben | jemandem auf die Finger klopfen | lange / krumme Finger machen | die / alle zehn Finger nach etwas lecken / schlecken / abschlecken | etwas mit dem kleinen Finger machen | keinen Finger krumm machen | den Finger am Puls der Zeit haben; am Puls der Zeit sein | keinen Finger / keine Hand ruehren | Das sagt mir mein kleiner Finger! | durch die Finger schlüpfen | sich in den eigenen Finger / ins eigene Fleisch schneiden | sich die Finger wund schreiben | sich die Finger an / bei etwas verbrennen | Finger / Hände weg! | den Finger in die (offene) Wunde legen | mit dem Finger auf jemanden zeigen | die Pfoten / Hände / Finger ueberall drin haben | sich etwas an den (fünf) Fingern abzählen (können) | etwas nur mit spitzen Fingern / mit den Fingerspitzen anfassen | etwas nicht aus den Fingern lassen | es juckt / kribbelt einem in den Fingern | sich etwas aus den Fingern saugen | etwas zerrinnt zwischen / unter den Fingern | etwas fingern | etwas nur mit spitzen Fingern / mit den Fingerspitzen anfassen | bis in die Fingerspitzen | mit Fingerspitzengefühl | jemandem einen Fingerzeig geben | Firlefanz | die First Lady | einen grossen / dicken Fisch an der Angel haben | weder Fisch noch Fleisch | stumm wie ein Fisch sein | Der Fisch stinkt vom Kopfe her; Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken | ein grosser / dicker Fisch | ein kleiner Fisch | sich fühlen wie ein Fisch auf dem Trockenen | sich fühlen wie ein Fisch im Wasser | den / einen Fisch machen | Butter bei die Fische | die Fische fuettern | Das sind doch faule Fische! | im Trüben fischen | in trüben Gewässern fischen | Fischköpfe; Fischköppe | Fischköpfe; Fischköppe | jemanden unter seine Fittiche nehmen | fix und fertig | fix | fix und foxi sein | eine fixe Idee
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- [Fl]
- den Ball flach halten | die Baelle flach halten | flachfallen | ein Flachlandtiroler | eine Frau flachlegen | sich flachlegen | jemanden flachlegen | sich flaezen / hinflaezen | unter falscher Flagge segeln | unter fremder Flagge segeln | Flagge zeigen | in flagranti | für etwas / jemanden Feuer und Flamme sein | etwas auf kleiner Flamme kochen | keine Flamme ohne Rauch | eine Flamme von jemandem sein | ein Raub der Flammen werden | in Rauch und Flammen aufgehen | flapsig sein | zur Flasche greifen | eine (lahme) Flasche! | schwach wie eine Flasche leer | zu tief in die Flasche gucken / schauen | die Flatter machen | einen Flattermann haben / kriegen | jemandem flattern die Hosen | Flausen im Kopf haben | das Herz am rechten Fleck haben | am falschen Fleck | nicht vom Fleck kommen | ein weisser Fleck (auf der Landkarte) | sich nicht vom Fleck ruehren | jemanden vom Fleck weg nehmen / auswählen / engagieren / heiraten | einen Fleck auf der Weste haben | den Mund auf dem rechten Fleck haben | weder Fisch noch Fleisch | sich in den eigenen Finger / ins eigene Fleisch schneiden | jemandes eigen Fleisch und Blut | in Fleisch und Blut uebergehen | vom Fleisch fallen | Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach | ein Mensch aus Fleisch und Blut | ein Stachel im Fleisch von jemandem sein | den Weg allen Fleisches gehen | der fleischliche Akt | ein Fleischpflanzerl | Ohne Fleiss kein Preis | Langes Faedchen - faules Mädchen (, kurzes Faedchen - fleissiges Mädchen) | flennen | Punkte in Flensburg bekommen | ... was da kreucht und fleucht | die Fliege machen | keiner Fliege etwas zu Leide / zuleide tun können | keiner Fliege ein Bein krümmen können | eine Fliege machen | In der Not frisst der Teufel Fliegen | zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen | einen fliegen / fahren / gehen lassen | sterben / umfallen wie die Fliegen | ..., dass die Funken fliegen / sprühen | zwei Fliegen auf einen Streich schlagen | jemandem fliegen alle Herzen zu | in die Luft fliegen | über den grossen Teich fliegen | die Kuh fliegen lassen | jemandem fliegen gebratene Tauben in den Mund | eine fliegende Untertasse | mit fliegenden Fahnen untergehen | mit fliegenden Fahnen (zu jemandem) uebergehen / ueberlaufen | ein fliegender Händler | jemandem fliegt alles nur so zu | das Land, wo Milch und Honig fliessen | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Berg / Rhein / Main hinunter / hinab | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Bach / Fluss hinunter / hinab | flinke Beine haben | die Flinte ins Korn werfen | ein Flittchen | gespannt sein wie ein Flitzbogen / Flitzebogen | gespannt sein wie ein Flitzbogen / Flitzebogen | die Flöhe husten hören | wie einen Sack Flöhe hüten | Wer mit den Hunden schläft, steht mit Flöhen auf; Wer mit den Hunden schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er am naechsten Tag mit Flöhen aufwacht | nach jemandes Flöte / Pfeife / Geige tanzen | flöten gehen | jemandem die Flötentöne beibringen | jemandem einen Floh ins Ohr setzen | aus einem Floh einen Elefanten machen | ein Flop | die Flossen | Nimm deine Flossen da weg! | eine Arbeit geht leicht / gut / flott / schnell von der Hand | eine flotte Biene | eine flotte Sohle / einen tollen Tanz aufs Parkett legen | den flotten Otto haben | etwas wieder flottmachen | die Flucht nach vorne antreten | jemanden in die Flucht schlagen | sein Heil in der Flucht suchen | jemandem die Flügel beschneiden | die Flügel hängen lassen | sich die Flügel verbrennen | jemandem Flügel verleihen | Die Kinder werden flügge | nicht flüssig sein | flüssiges Brot | jemandem etwas flüstern | Das kann ich dir flüstern! | Die Zeit vergeht wie im Fluge | platt wie eine Flunder sein | flunkern | einen Flunsch ziehen | eine Fluppe | allein auf weiter Flur sein / stehen | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Bach / Fluss hinunter / hinab | flutschen
- [Fo]
- einen Föhn kriegen | etwas zutage / zu Tage fördern / bringen | jemandes Beispiel folgen | jemandem geistig folgen können | jemandem ins Grab folgen | jemandem folgen wie ein Schatten | jemandem auf Schritt und Tritt folgen | der Stimme des Herzens folgen | seiner inneren Stimme folgen | messerscharf (z.B. folgern; urteilen) | die Strafe folgt auf dem Fusse | jemanden auf die Folter spannen | jemandes Kopf fordern | jemanden in die Schranken fordern | zu grosser Form auflaufen | aus der Form gehen / geraten | in aller Form | gut in Form sein | etwas in Form bringen | pro forma | Das nimmt Formen an! | etwas nimmt (langsam) Formen an | Scher dich fort! | in einem fort | Das trägt die Katze auf dem Schwanz fort! | jemand sieht seine Felle wegschwimmen / davonschwimmen / fortschwimmen | jemandem laechelt Fortuna | fix und foxi sein
- [Fr]
- jemanden aus dem Frack hauen | jemandem den Frack vollhauen | den Frack voll kriegen | Fracksausen kriegen | Frag lieber nicht! | Frag mich nicht! | Frag mich was Leichteres! | eine Frage / ein Thema / jemanden beackern | Eine bescheidene Frage ... | infrage kommen; in Frage kommen | Das ist gar keine Frage! | Das ist die grosse Frage! | Das steht ausser Frage! | etwas in Frage / infrage stellen | Was für eine Frage! | etwas ist (nur) eine Frage der Zeit | jemandem Löcher in den Bauch fragen | jemandem ein Loch in den Bauch fragen | dastehen wie ein hingeschissenes Fragezeichen | Da fragst du mich zu viel! | Es fragt sich, ... | mit jemandem Fraktur reden | frank und frei | sich Fransen an den Mund reden | ein Franzmann | sich auf französisch empfehlen / verabschieden | Wer einmal aus dem Blechnapf frass, das Wiederkommen nicht vergass; Wer einmal aus dem Blechnapf frisst, der tut es immer wieder | eine Fratze schneiden | ein Frauenzimmer | ein Freak | frech wie Oskar | ein Frechdachs | eine abgetakelte Fregatte | frank und frei | Ich bin so frei! | frisch, fromm, fröhlich, frei | frei von der Leber weg reden / sprechen | frei (nach) Schnauze | freie Bahn haben | freie Hand haben | jemandem freie Hand lassen | auf freiem Fuss sein | einer Sache freien Lauf lassen | aus freien Stücken | jemanden auf freien Fuss setzen | sich im freien Fall befinden | auf FreiersFüssen gehen | den Rücken freihaben | jemandem den Rücken decken / freihalten | sich die Freiheit nehmen | schwarzer Freitag | unter fremden Sternen | unter fremder Flagge segeln | die Hand in fremder Leute Taschen haben | Ich fress einen Besen ... | Fressalien | mit etwas auf den Bauch / auf die Schnauze / Fresse fallen | (Halt die) Fresse / Schnauze! | Ach du meine Fresse! | jemandem die Fresse polieren | jemandem aus der Hand fressen | jemandem die Haare vom Kopf fressen | Kreide gefressen haben; Kreide fressen | ein gefundenes Fressen sein | jemanden / etwas zum Fressen gern haben | Erst kommt das Fressen, dann die Moral | Er wird dich schon nicht fressen! | die Grossen fressen die Kleinen | Wer eine Kröte fressen will, muss sie nicht lange besehen | ein Fresssack | vor Freude an die Decke springen | vor Freude an die Decke springen | ein Freudenmädchen | Freudentänze aufführen | sich diebisch freuen | strahlen / grinsen / sich freuen wie ein Honigkuchenpferd | sich wie ein Stint freuen / ärgern | Freund und Feind | Freund Hein hat jemanden geholt | kein Freund von etwas sein | kein Kind / Freund von Traurigkeit | Na, Freundchen! | dicke Freunde | Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte | Friede seiner Asche! | jemanden in Frieden / Ruhe lassen | seinen Frieden mit jemandem / etwas machen | dem Frieden nicht trauen | um des lieben Friedens willen | die Friedenspfeife mit jemandem rauchen | für Arsch und Friedrich | wie Arsch und Friedrich | friemeln; herumfriemeln | frieren wie ein Schneider | Stein und Bein frieren | frisch, fromm, fröhlich, frei | ein frisch gebackenes ... | in alter Frische | jemanden an die (frische) Luft befördern | frische Luft schnappen / schöpfen | eine frische Brise | frischen Wind bringen / machen | etwas frisieren | Friss oder stirb! | Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht | In der Not frisst der Teufel Fliegen | Wer einmal aus dem Blechnapf frass, das Wiederkommen nicht vergass; Wer einmal aus dem Blechnapf frisst, der tut es immer wieder | sein Leben fristen | frisch, fromm, fröhlich, frei | fröhliche Auferstehung feiern | fröhliche Urständ feiern | seines Lebens nicht mehr froh werden | guten / frohen / leichten Mutes | frisch, fromm, fröhlich, frei | die Milch der frommen Denkungsart | ein frommer Betrug | gegen jemanden / etwas Front machen | klare Fronten schaffen | die Fronten verhärten / versteifen sich | Sei kein Frosch! | sich wie ein Frosch aufblasen | wissen / zeigen, wo der Frosch die Locken hat | den Frosch schlucken | aus der Froschperspektive | frotzeln | jemandem (wie eine reife Frucht) in den Schoss fallen | auf fruchtbaren Boden fallen | ein (sauberes) Früchtchen | die Früchte seiner / ihrer Arbeit ernten | Früchte tragen | verbotene Früchte | von früh bis spät | Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will; Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten | in aller Frühe | Der frühe Vogel fängt den Wurm; Früher Vogel fängt den Wurm | Da musst du früher aufstehen! | früher oder später | Der frühe Vogel fängt den Wurm; Früher Vogel fängt den Wurm | der zweite Frühling | Frühlingsgefühle bekommen / haben | einen Clown zum Frühstück gegessen / verspeist / gehabt haben | sich den Ärger / Frust / Kummer runterspuelen
- [Fu]
- jemand stinkt wie ein nasser Fuchs | nasser Fuchs | dem Fuchs den Hühnerstall anvertrauen | wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen | Er ist ein schlauer / alter Fuchs | etwas fuchst einen | fuchsteufelswild werden | unter jemandes Fuchtel stehen | im falschen Film sein; sich im falschen Film fühlen | jemandem / einer Sache auf den Zahn fühlen | sich wie ausgelaugt fühlen | sich fühlen wie ein Fisch auf dem Trockenen | sich wie gerädert fühlen | sich versucht fühlen | sich auf den Fuss / die Füsse / den Schlips getreten fühlen | sich wie zu Hause fühlen | sich in seiner Haut wohl fühlen | sich zu Höherem berufen fühlen | Wer nicht hören will, muss fühlen! | sich fühlen wie vor den Kopf geschlagen; wie vor den Kopf geschlagen sein | sich fühlen wie ein Fisch im Wasser | sich fühlen wie durch die Mangel gedreht | sich in den Arsch gefickt fühlen | jemanden auf den Nerv fühlen | sich wie neugeboren fühlen | jemandem / einer Sache auf den Puls fühlen | sich pudelwohl fühlen | sich fühlen wie ein nasser Sack | sich fühlen wie durch den Wolf gedreht | sich wie Falschgeld fühlen | die Fühler ausstrecken | jemanden hinters Licht führen | etwas im Schilde führen | die Kuh vom Eis holen / ziehen / schieben / kriegen / führen | etwas ad absurdum führen | jemandem etwas vor Augen halten / führen | jemanden aufs Glatteis / Eis führen | Alle / Viele Wege führen nach Rom | etwas zu Ende führen | eine scharfe / spitze Feder führen; mit scharfer / spitzer Feder schreiben | etwas ins Feld führen | Das würde zu weit führen! | sich einen zu Gemüte führen | sich etwas zu Gemüte führen | jemanden in die Irre führen | jemanden an der kurzen Leine führen | etwas ständig im Mund führen | grosse Reden führen | ein strenges Regiment führen | sich wie ein Schaf zur Schlachtbank führen lassen | etwas ins Treffen führen | das grosse Wort führen | das Zepter führen / schwingen | Du hast wohl den Führerschein im Lotto gewonnen! | Daran führt kein Weg vorbei; Es führt kein Weg dran / daran vorbei | Es führt kein Weg zurück; Es gibt keinen Weg zurück | in Hülle und Fülle | sich etwas an den (fünf) Fingern abzählen (können) | fünf / fünfe gerade sein lassen | nicht alle Sinne beisammen haben; nicht seine fünf / sieben Sinne beisammen haben; nicht alle beisammen haben | Es ist fünf (Minuten) vor zwoelf | nicht für fünf Rappen denken | fünf / fünfe gerade sein lassen | nicht für einen Fünfer | das fünfte Rad am Wagen sein | die fünfte Kolonne | die fünfte Jahreszeit | ein falscher Fuffziger / Fünfziger | jemandem das Fürchten lehren | sich zu Tode ... (z.B. schämen / fürchten / erschrecken / ärgern) | den Bund fürs Leben schliessen | fürs Erste | jemandem die Hand fürs Leben reichen | kalte Füsse bekommen / kriegen | jemandem auf die Füsse treten | sich die Beine / Hacken / Füsse nach etwas ablaufen / wund laufen | die Beine / Füsse unter den Arm / unter die Arme / in die Hand nehmen | sich die Beine / Füsse vertreten | sich auf den Fuss / die Füsse / den Schlips getreten fühlen | die Füsse sind schwer wie Blei | immer wieder auf die Füsse fallen | sich kalte Füsse holen | jemandem die Füsse küssen | jemandem vor die Füsse laufen | Das schmeckt wie eingeschlafene Füsse! | sich auf eigene Füsse stellen | über die eigenen Füsse stolpern | bei jemandem die Füsse unter den Tisch strecken / stecken / stellen / haben | jemandem alles / den Kram vor die Füsse werfen | etwas vom Kopf auf die Beine / Füsse stellen | den Boden unter den Füssen verlieren | jemandem zu Füssen liegen | festen Boden unter den Füssen haben / spüren | jemandem den Boden unter den Füssen heiss machen | jemandem wird der Boden (unter den Füssen) zu heiss | jemandem / etwas den Boden unter den Füssen wegziehen | jemandem brennt der Boden unter den Füssen | jemandem den Boden unter den Füssen wegziehen | jemandem etwas zu Füssen legen | jemandem sein Herz zu Füssen legen | auf eigenen Füssen stehen | auf festen Füssen stehen | mit beiden Füssen (fest) auf der Erde / im Leben stehen | sich selbst auf den Füssen stehen | auf tönernen / wackeligen / wackligen / schwachen Füssen stehen | etwas / jemanden mit Füssen treten | sich mit Händen und Füssen gegen jemanden / etwas wehren | mit Händen und Füssen sprechen | Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Füssen / Beinen | den Staub von den Füssen schütteln | sich an den Füssen spielen | die Fische fuettern | zum Schweine fuettern | in die Hand beissen, die einen fuettert | ein falscher Fuffziger / Fünfziger | mit Fug und Recht | aus den Fugen gehen / geraten | in allen Fugen krachen | ein Fummel | kein Funke / Funken von .... | der Funke im Pulverfass | der Funke ist uebergesprungen | ein Funke / Funken | etwas ist funkelnagelneu | kein Funke / Funken von .... | ..., dass die Funken fliegen / sprühen | keinen Funken Hoffnung mehr haben | ein Funke / Funken | gewaltig funken | Furore machen | aus einem Furz einen Donnerschlag machen | Furz und Feuerstein | wie ein Furz im Wind | einen Furz quer sitzen haben | furzen; pfurzen | Fuss fassen | Hand und Fuss haben | jemanden auf dem falschen Fuss erwischen | auf grossem Fuss leben | Gewehr bei Fuss stehen | mit einem Bein / Fuss im Grab / Grabe stehen | mit dem linken / falschen / verkehrten Fuss zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein | mit einem Fuss / Bein im Gefängnis stehen | sich auf den Fuss / die Füsse / den Schlips getreten fühlen | keinen Fuss vor die Tür / das Haus setzen | nie wieder den Fuss über jemandes Schwelle setzen | auf freiem Fuss sein | gut zu Fuss sein | schlecht zu Fuss sein | mit jemandem auf gespanntem Fuss stehen | mit jemandem auf vertrautem / gutem Fuss stehen | wo der Kaiser zu Fuss hingeht | von Kopf bis Fuss | den Fuss in die Tür kriegen / bekommen; den Fuss in der Tür haben | jemanden auf freien Fuss setzen | keinen Fussbreit weichen | die Strafe folgt auf dem Fusse | sich den Mund fusselig reden | sich die Zunge wund / fusselig / fusslig reden | etwas stehendes Fusses tun | eine Fusshupe | sich die Zunge wund / fusselig / fusslig reden | in jemandes Fussstapfen treten | futsch; futschikato | futsch; futschikato | gut im Futter stehen | an der Futterkrippe sitzen | futtern / essen wie ein Scheunendrescher
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- [Ga]
- eine Gabe Gottes; eine Gottesgabe | gang und gäbe | es herrscht gähnende Leere | eine Gänsehaut bekommen | im Gänsemarsch gehen / laufen | Gänsewein | den Bock zum Gärtner machen | gaffen | gaga sein | sich in Gala werfen | jemanden an den Galgen bringen | eine Galgenfrist bekommen | Galgenhumor haben | ein Galgenstrick | ein Galgenvogel | eine Galionsfigur | Gift und Galle speien / spucken / versprühen | jemandem läuft die Galle ueber; jemandem kommt die Galle hoch | etwas im Galopp erledigen | gang und gäbe | etwas in Gang bringen / setzen | im Gang / im Gange sein | den Gang nach Canossa antreten | seinen gewohnten / alten Gang gehen | etwas in Gang halten | in Gang kommen | einen Gang zurückschalten | einen Gang zulegen | Jeder Gang macht schlank | im Gang / im Gange sein | eine dumme Gans | aussehen / gucken, wie eine Gans, wenn es donnert | das ganze Drum und Dran | Man reicht den kleinen Finger, und er nimmt die ganze Hand | aufs Ganze gehen | ums Ganze gehen | die ganze Gegend abklappern | die ganze Innung blamieren | jemandem steht die ganze Welt offen | jemandem von ganzem Herzen danken | von ganzem Herzen | den ganzen Tag / schon lange auf den Beinen sein | im Grossen und Ganzen | den ganzen Krempel hinschmeissen | auf der ganzen Linie | ein ganzer Batzen | mit ganzer Seele | nichts Halbes und nichts Ganzes sein | unter Garantie | einer Sache den Garaus machen | von der alten Garde sein | schwedische Gardinen | jemandem eine Gardinenpredigt halten | jemandem ins Garn gehen | jemanden ins Garn locken | ein Garn spinnen | zur ersten Garnitur gehören | zur zweiten Garnitur gehören | quer durch den Garten | jemandem einen Stein in den Garten werfen | ein Wink mit dem Zaun / Lattenzaun / Gartenzaun / Laternenpfahl / Betonpfeiler / Brückenpfeiler / Scheunentor | ein Gartenzwerg | ein abgebrochener Gartenzwerg | jemandem das Gas abdrehen | Gas geben | wie Graf Koks (von der Gasanstalt) | jemandem den Gashahn abdrehen | Hans Dampf / Hansdampf in allen Gassen | Gassi gehen | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | eine Gaudi | Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul | einen feinen Gaumen haben | den Gaumen kitzeln | die Zunge am Gaumen kleben haben | Alter Gauner!
- [Ge]
- Die Zeiten ändern sich; Die Zeiten haben sich geaendert | etwas nicht gebacken kriegen | ein frisch gebackenes ... | zu heiss gebadet | in Schweiss gebadet sein; schweissgebadet sein | Es knistert im Gebaelk | eine geballte Ladung | etwas ist auf Sand gebaut | jemand hat / ist nah / nahe am Wasser gebaut | Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut! | auf Rosen gebettet sein | Der Berg kreisst und gebiert eine Maus / und eine Maus wird geboren | einer Sache Einhalt gebieten | mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen / gucken | jemand ist vom wilden Affen gebissen | vom Storch gebissen worden sein | Das ist gebongt! | mit einem goldenen Löffel geboren worden sein | unter einem guten Stern stehen / geboren sein | Der Berg kreisst und gebiert eine Maus / und eine Maus wird geboren | das Gebot der Stunde | um den Verstand gebracht werden | Ein gebranntes Kind scheut das Feuer | jemandem fliegen gebratene Tauben in den Mund | die Ellbogen / Ellenbogen gebrauchen | Der Bann ist gebrochen | der Damm / das Eis ist gebrochen | jemandem wird das Genick gebrochen | Gut gebrüllt, Löwe! | geschniegelt und gebügelt | auf Krawall gebürstet sein | jemandem sind die Hände gebunden | eine schwere Geburt | Das hast du dir so gedacht! | in seinem Gedächtnis kramen | ein Gedächtnis / Hirn / Gehirn wie ein Sieb haben | Kein Gedanke! | mit dem Gedanken spielen | sich mit dem Gedanken tragen | mit seinen Gedanken ganz woanders sein | die Gedanken beisammen haben | duestere Gedanken hegen | ganz in Gedanken sein | die Gedanken schweifen lassen | Der Wunsch war / ist der Vater des Gedankens | Mein Bedarf ist gedeckt! | auf Gedeih und Verderb | Das ist ein Gedicht! | Gedöns | an etwas gedreht haben | sich fühlen wie durch die Mangel gedreht | sich fühlen wie durch den Wolf gedreht | wie gedruckt lügen | jemandem reisst die Geduld | Mit Geduld und Spucke fängt man manche Mucke! | sich in Geduld fassen | Geduld bringt Rosen | Papier ist geduldig | jemandem reisst der Geduldsfaden | auf etwas geeicht sein | in gefährliches Fahrwasser geraten | Jedem Narren gefällt seine Kappe | jemandes Nase gefällt einem nicht | schalten und walten können, wie es einem gefällt | mit einem Bein im Gefängnis stehen | mit einem Fuss / Bein im Gefängnis stehen | etwas durch eine gefärbte Brille betrachten / sehen | auf eigene Gefahr | der Gefahr ins Auge sehen | Gefahr laufen | Was ist in dich gefahren? | in jemanden ist der Teufel gefahren | jemand ist aus dem Bett gefallen | nicht auf den Mund gefallen sein | ... wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist | Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen | bei jemandem ist der Groschen gefallen | nicht einfach vom Himmel fallen / gefallen sein | Der Würfel ist gefallen; Die Würfel sind gefallen | nicht auf den Kopf gefallen sein | vom Lastwagen / Laster gefallen | Ich bin fast vom Stuhl gefallen! | sich etwas gefallen lassen | ein gefallener Engel sein | ein gefallenes Mädchen | Du kannst dich auf etwas gefasst machen! | auf etwas gefasst sein | jemanden ausser Gefecht setzen | im Eifer des Gefechtes | in der Hitze / im Eifer des Gefechts | jemand gehört geteert und gefedert | Weit gefehlt! | Das hat mir gerade noch gefehlt! | ans Bett gefesselt sein | gefeuert werden | sich in den Arsch gefickt fühlen | geflügelte Worte | jemandes Typ ist (nicht) gefragt | einen Narren an jemandem / etwas gefressen haben | Kreide gefressen haben; Kreide fressen | etwas (endlich) gefressen haben | jemanden / etwas gefressen haben | jemanden gefressen haben | Du hast wohl lange nicht im Krankenhaus gefrühstückt! | falsch gefrühstückt haben | etwas im Gefühl haben | das leise Gefühl haben | das Höchste der Gefühle | mit gemischten Gefühlen | seinen Gefühlen / sich keinen Zwang antun | bis zum Bersten gefüllt sein | ein gefundenes Fressen sein | es hat gefunkt | Gegacker | jemand ist in die Breite gegangen | gegangen werden | an jemandem ist ein [meist: Beruf] verloren gegangen | die ganze Gegend abklappern | eine gottverlassene Gegend | die Gegend / Kneipe / Nacht / Stadt [usw.] unsicher machen | auf wenig Gegenliebe stossen | einander / sich gegenseitig die Baelle zuwerfen | sich (gegenseitig) aus dem Weg gehen | sich Auge in Auge gegenueberstehen | eine Sache ist gegessen; der Käse ist gegessen | die Dummheit mit Löffeln gegessen haben | Es wird nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird | die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen haben | einen Clown zum Frühstück gegessen / verspeist / gehabt haben | aus der Luft gegriffen | zu hoch / niedrig gegriffen | wie aus dem Leben gegriffen | Geh mir aus den Augen! | Geh zum Teufel! | Geh mir aus der Sonne! | Geh scheissen! | Gehab dich wohl! | Wie gehabt! | einen Clown zum Frühstück gegessen / verspeist / gehabt haben | jemand kann sich gehackt legen | wo ich gehe und stehe | jemandem ins Gehege kommen | ein offenes Geheimnis | mit allen Hunden gehetzt sein | etwas ist einem nicht geheuer | ein Gedächtnis / Hirn / Gehirn wie ein Sieb haben | Wo gehobelt wird, fallen Spaene | um Gehör bitten | etwas zu Gehör bringen | Gehör finden | jemandem Gehör schenken | sich Gehör verschaffen | zum alten Eisen gehören / zählen | zur Creme der Gesellschaft gehören | zur ersten Garnitur gehören | zur zweiten Garnitur gehören | Dazu gehören zwei! | in die Mottenkiste gehören; aus der Mottenkiste stammen | ins Reich der Fabel gehören | zum guten Ton gehören | zu einem weissen Jahrgang gehören | Den letzten Schuss nicht gehört haben | Das will ich ueberhört / nicht gehört haben! | jemand gehört geteert und gefedert | Mein Herz gehört ... | Das will ich ueberhört / nicht gehört haben! | Klappern gehört zum Handwerk! | Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil | Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment | Freund Hein hat jemanden geholt | etwas ist gehupft / gehuepft / gehopst wie gesprungen | bis zum Gehtnichtmehr | Wie geht's (, wie steht's?); Wie gehts (, wie steht's?) | Aber sonst / Ansonsten gehts dir gut! | Auf los gehts / geht's los! | etwas ist gehupft / gehuepft / gehopst wie gesprungen | etwas ist gehupft / gehuepft / gehopst wie gesprungen | weiss der Geier / Kuckuck / Teufel / Himmel / Henker ... | Hol's der Geier! | nach jemandes Flöte / Pfeife / Geige tanzen | die erste Geige spielen | die zweite Geige spielen | für jemanden hängt der Himmel voller Geigen | jemandem die Meinung geigen | geil sein | geil auf etwas sein | etwas geht einem auf den Geist / den Senkel / die Eier / den Sack / die Nuesse / den Wecker / den Zeiger / die Ketten | den Geist aufgeben | Erhebe dich, du schwacher Geist! | Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach | an einer Sache scheiden sich die Geister | dienstbare Geister | Die Geister, die ich rief ... | ein Geisterfahrer | wie von Geisterhand | von allen guten Geistern verlassen sein | etwas geht / geistert / spukt einem im Kopf herum | Es zeigt sich, wes Geistes Kind jemand ist | jemandem geistig folgen können | geistig minderbemittelt sein | sich in geistiger Umnachtung befinden; geistig umnachtet sein | geistig unterbelichtet sein | (geistig) weggetreten sein | eine geistige Null sein | sich in geistige Unkosten stürzen | sich in geistiger Umnachtung befinden; geistig umnachtet sein | nicht mit den Reizen geizen | schon bessere Zeiten gekannt / gesehen haben | bessere Zeiten gekannt / gesehen haben | Gott sei's geklagt! | geknickt sein | Es wird nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird | in die Jahre gekommen | jemandes grosse Stunde ist gekommen | jemandes Stunde ist gekommen | die gekränkte / beleidigte Leberwurst spielen | die gekränkte Unschuld spielen | Gekrakel | von Erfolg gekroent sein | von der Muse geküsst sein / werden | Gelaber | Das waere doch gelacht! | schwer geladen haben | geladen sein | schief geladen haben | ein homerisches Gelaechter | wie gelaehmt dastehen | Ende (im) Gelaende sein | eine gelangt kriegen | jemandem zeigen, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat | Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen? | etwas ist gelaufen | Das ist gelaufen! | Das Rennen ist gelaufen | dumm gelaufen sein | gelb vor Neid werden | etwas ist nicht (gerade) das Gelbe vom Ei | Geld stinkt nicht | Geld, an dem Blut klebt | eine hübsche Stange Geld | das Geld zum Fenster herauswerfen / hinauswerfen / hinausschmeissen | (zum Fenster) hinausgeschmissenes / hinausgeworfenes / rausgeschmissenes Geld | Geld auf den Kopf hauen | sauer verdientes Geld | im Geld schwimmen | gutes Geld schlechtem hinterherwerfen | etwas ist nicht mit Geld zu bezahlen | ins Geld gehen | nicht aufs Geld gucken / sehen / schauen | das Geld durch die Gurgel / Kehle jagen | das Geld mit vollen Händen ausgeben | Geld wie Heu haben | am Geld kleben / hängen | das grosse Geld machen | etwas zu Geld machen | auf seinem Geld sitzen | Das Geld liegt auf der Strasse | sein Geld auf die Strasse werfen | jemandem das Geld aus der Tasche ziehen | Geld verpulvern / verplempern | mit Geld nur so um sich werfen | nicht für Geld und gute Worte | sein Geld zusammenhalten | Geld spielt keine Rolle! | Geld verzocken | Geld lockermachen | Geld regiert die Welt | Zeit ist Geld | Geld scheffeln | ein schönes Stück Geld | Geld verbraten | Geld waschen; Geldwäsche betreiben | aus Scheisse Geld machen | es ist Ebbe in der Kasse / im Geldbeutel / Portmonee | auf dem Geldbeutel sitzen | ein (grosses) Loch in den Beutel / Geldbeutel / die Kasse / das Portmonee reissen | jemandem den Geldhahn zudrehen | Geld waschen; Geldwäsche betreiben | wie geleckt aussehen | Blut geleckt haben | wie geleckt aussehen | Das kommt mir sehr gelegen! | die Gelegenheit beim Schopfe packen / fassen | jemandem ist etwas in die Wiege gelegt worden | darüber streiten die Gelehrten! | ein gelehrtes Haus | Das hast du dir ja was Nettes geleistet! | etwas von der Pike auf gelernt haben | geliefert sein | gelinde gesagt | Das ist von A bis Z gelogen! | Dann ist der Drops gelutscht! |
| sich ins gemachte Bett legen | sich ins warme / gemachte Nest setzen / legen | ein gemachter Mann | mit jemandem nichts gemein haben | gemeinsame Sache machen | alles auf einen gemeinsamen Nenner bringen | gemessenen Schrittes gehen / laufen | Die Karten werden neu gemischt | mit gemischten Gefühlen | doppelt gemoppelt | junges Gemüse | jemand hat ein sonniges Gemüt | aufs Gemüt schlagen | sich einen zu Gemüte führen | sich etwas zu Gemüte führen | Ton in Ton gemustert | Doppelt genäht hält besser | sich einen genehmigen | Generation Golf | jemandem wird das Genick gebrochen | etwas in vollen Zügen geniessen | mit Vorsicht zu geniessen sein | Genoele | im Grunde genommen | genau genommen ... | Grüne Gentechnologie / Gentechnik | Rote Gentechnologie / Gentechnik | Grüne Gentechnologie / Gentechnik | Rote Gentechnologie / Gentechnik | zur Genüge | den Hals / Rachen nicht voll genug kriegen können | Das Beste ist gerade gut genug! | Genug ist genug! | von etwas genug haben | Jetzt ist es aber genug! | es genug sein lassen | Manns genug sein | in den Genuss kommen | etwas geht / läuft wie geoelt / geschmiert | wie der Blitz; wie ein geoelter Blitz | georgelt haben, bevor die Kirche angegangen ist | etwas für sich gepachtet haben | über den Daumen gepeilt | wie aus dem Ei gepellt sein | eine gepfefferte Rechnung | eine gepfefferte Antwort geben | ein gepfefferter Preis | Gott sei's getrommelt und gepfiffen! | geplättet sein | von langer Hand geplant / vorbereitet sein | etwas ist geplatzt | mit dem Klammerbeutel gepudert sein | geputzt / herausgeputzt / geschmückt / aufgemacht sein wie ein Pfingstochse | etwas geradebiegen | für etwas geradestehen | sich wie gerädert fühlen | jemand / etwas kommt / gerät ins Gerede | gerammelt voll sein | vom Regen in die Traufe kommen / geraten | zwischen Amboss und Hammer geraten | in Fahrt kommen / geraten / sein | ausser sich sein / geraten | auf die schiefe Bahn / Ebene geraten | ausser Rand und Band sein / geraten | aufs Glatteis geraten; sich aufs Glatteis begeben | in gefährliches Fahrwasser geraten | in jemandes Fahrwasser geraten | an den Falschen geraten | aus der Fassung geraten | zwischen zwei Feuer geraten | aus der Form gehen / geraten | aus den Fugen gehen / geraten | aufs falsche Gleis geraten | sich in die Haare geraten / kriegen | in falsche Hände geraten | ins Hintertreffen geraten | in Kalamitäten kommen / geraten | vom Hölzchen aufs Stöckchen geraten | in jemandes Klauen fallen / geraten | ins Kreuzfeuer geraten | in ein schiefes Licht geraten | ins Visier geraten | an den Rechten geraten | in eine Sackgasse geraten | in die Schusslinie geraten | ins Schwimmen kommen / geraten | in Schwulitäten geraten / kommen | in Verlegenheit geraten / sein | in Verschiss geraten / kommen / sein; im Verschiss stehen | ins Stocken geraten | aufs Geratewohl | jemandem das Fell / Leder gerben | jemandem die Haut gerben | einer Sache gerecht werden | in allen Sätteln gerecht sein | der Schlaf der Gerechten | den Schlaf des Gerechten schlafen | jemanden ins Gerede bringen | jemand / etwas kommt / gerät ins Gerede | Wenn man den Esel nennt, kommt er gerennt | mit jemandem (hart / streng / scharf) ins Gericht gehen | gerieben sein | kein Geringerer als ... | nicht im Geringsten | bei jemandem ist der Film gerissen; jemand hatte einen Filmriss | Das ist geritzt! | nicht gern dicke Bretter bohren | gleich und gleich gesellt sich gern | jemanden / etwas zum Fressen gern haben | Gern geschehen! | Du kannst mich mal gern haben! | gut und gern | von Herzen gern | Ein voller Bauch studiert nicht gern | für sein Leben gern | liebend gern | Das habe ich gerne! | Das halte ich für ein Geruecht | etwas nur aus der Geruechteküche wissen | wie vom Donner geruehrt sein | ein geruettelt Mass an ... | jemand wird auf den Plan gerufen | etwas kommt wie gerufen | gerupft werden | dünn gesät sein | auf gut Deutsch gesagt | gelinde gesagt | Das ist leichter gesagt als getan | Lass dir das gesagt sein! | unter uns gesagt | das falsche Gesangbuch haben | Mein lieber Herr Gesangsverein / Gesangverein! | Mein lieber Herr Gesangsverein / Gesangverein! | gesattelt und gespornt dastehen | gezaeumt und gesattelt dastehen | Geschacher | Das Geschäft / der Laden brummt! | Geschäft ist Geschäft! | jemandem ins Geschäft pfuschen | etwas ins Geschäft stecken / hineinstecken | sein Geschäftchen / Geschäft machen / erledigen | sein Geschäftchen / Geschäft machen / erledigen | krumme / dunkle Geschäfte / Sachen machen | wie Gott jemanden geschaffen / erschaffen hat | geschafft sein | zu tief ins Glas geschaut haben | Gern geschehen! | um jemanden ist es geschehen | ein Geschenk des Himmels | etwas ist fast geschenkt | Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul | ins Buch / in die Annalen der Geschichte eingehen | etwas macht Geschichte | Das ist ja eine schöne Geschichte! | Das Rad der Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen | Das ist der Witz (an der Geschichte) | Mach keine Geschichten! | ein geschickter Schachzug | Das geschieht dir ganz recht! | sich ins Geschirr legen | Das ist immer noch besser, als in die hohle Hand geschissen! | jemandem ins Hirn geschissen haben | mit Blindheit geschlagen sein | mit dem Dummbeutel geschlagen sein | wissen, was die Glocke geschlagen hat | sich fühlen wie vor den Kopf geschlagen; wie vor den Kopf geschlagen sein | um Längen geschlagen werden | nach jemandem geschlagen sein | wissen, was die Stunde geschlagen hat | jemandes letztes Stündlein hat geschlagen | wissen was die Uhr geschlagen hat | etwas hat tiefe Wunden geschlagen | jemandes letzte Stunde hat geschlagen | das schwache / schöne / zarte Geschlecht | das starke Geschlecht | auf den Geschmack kommen | etwas ist Geschmacksache | etwas geht / läuft wie geoelt / geschmiert | geputzt / herausgeputzt / geschmückt / aufgemacht sein wie ein Pfingstochse | geschniegelt und gebügelt | geschniegelt und gestriegelt | sich geschnitten haben | jemandem wie aus dem Gesicht geschnitten sein | aus gleichem Holz geschnitzt sein | geschockt sein | wie aus der Pistole geschossen antworten | Geschraddel | Geschrammel | viel Geschrei machen | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | etwas steht einem im Gesicht geschrieben | Die Rolle ist ihm auf den Leib geschrieben | jemandem steht etwas auf der Stirn geschrieben | schweres Geschütz auffahren | Geschwätz | geschwätzig wie ein Waschweib sein | Geschwafel | mit geschwellter Brust | mit affenartiger Geschwindigkeit | geschwollen reden | einen gesegneten Appetit haben | gesegneten Leibes sein | in anderen / gesegneten Umständen sein | Man hat schon Pferde kotzen sehen / gesehen! | schon bessere Zeiten gekannt / gesehen haben | bessere Zeiten gekannt / gesehen haben | zur Creme der Gesellschaft gehören | jemandem Gesellschaft leisten | gleich und gleich gesellt sich gern | wie eine gesengte Sau | Das hat gesessen! Das sass! | ein ungeschriebenes Gesetz | auf die Butterseite fallen (Murphys Gesetz) | der Arm / das Auge des Gesetzes | sich an die Buchstaben des Gesetzes halten | die Hüter des Gesetzes | durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen | Gesetzt den Fall ... | das Gesicht verlieren | jemandem etwas ins Gesicht sagen | jemand macht ein langes Gesicht | jemandem mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen | den Dingen ins Auge sehen; den Tatsachen ins Gesicht sehen | das Gesicht wahren | ein anderes Gesicht bekommen | jemanden / etwas zu Gesicht bekommen / kriegen | jemandem wie aus dem Gesicht geschnitten sein | etwas steht einem im Gesicht geschrieben | jemandem ins Gesicht lügen | ein Gesicht wie ein Pfannkuchen | jemandem nicht ins Gesicht sehen können | sich eine ins Gesicht stecken | jemandem gut zu Gesicht stehen | ein Gesicht ziehen / aussehen / dreinblicken wie sieben Tage Regenwetter | sein wahres Gesicht zeigen | jemandem fällt das Essen aus dem Gesicht | jemandem die Maske vom Gesicht reissen | Moos im Gesicht haben | ein Schlag ins Gesicht | jemandem bläst der Wind ins Gesicht | das Gesicht zur Faust ballen | es gibt lange Gesichter | zwei Gesichter haben | eine Gesichtsbaracke | ein Gesichtsgünther | gesiebte Luft atmen | Gesocks | mit gespaltener / doppelter Zunge reden | ein gutes Gespann | gespannt sein wie ein Flitzbogen / Flitzebogen | mit jemandem auf gespanntem Fuss stehen | Was wird hier gespielt? | etwas in die Hände gespielt bekommen | gesattelt und gespornt dastehen | gestiefelt und gespornt sein | das Gespräch an sich reissen | im Gespräch sein | Das ist mir aus dem Herzen gesprochen! | etwas ist gehupft / gehuepft / gehopst wie gesprungen | Gestalt annehmen | ein Ritter von der traurigen Gestalt | etwas hat bei einer Sache Pate gestanden | auf sich allein gestellt sein | auf sich selbst gestellt sein | gestiefelt und gespornt sein | mit dem linken / falschen / verkehrten Fuss zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein | der Erfolg ist einem in den / zu Kopf gestiegen | wie von der Tarantel gestochen | jemand / etwas kann einem gestohlen bleiben | für jemanden gestorben sein | von etwas / jemandem (gestrichen) die Nase voll haben | von etwas / jemandem (gestrichen) die Schnauze voll haben | etwas ist mit heisser Nadel gestrickt worden | geschniegelt und gestriegelt | die ewig Gestrigen | Sonst bist du gesund? | gesunder Menschenverstand | Gesundheit! | ein Gesundheitsapostel | sich gesundstossen | etwas hat man jemandem nicht an der Wiege gesungen | tief gesunken sein | Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen | Das ist leichter gesagt als getan | mit Spreewasser getauft sein | jemand gehört geteert und gefedert | Geteiltes Leid ist halbes Leid | getrennte Kasse machen | sich auf den Fuss / die Füsse / den Schlips getreten fühlen | ein getreuer Eckart sein | nur ein kleines Rädchen im Getriebe sein | Sand im Getriebe sein | wie vom Blitz getroffen sein / werden | Gott sei's getrommelt und gepfiffen! | von keiner Sachkenntnis getrübt | kein Zielwasser getrunken haben | Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen | einer Aufgabe gewachsen sein | über etwas ist Gras gewachsen | jemandem ans Herz gewachsen sein | Dagegen ist kein Kraut gewachsen! | reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist | in trüben Gewässern fischen | ein gewagtes Spiel spielen | sich Gewalt antun müssen | sich in der Gewalt haben | höhere Gewalt | mit aller Gewalt | gewaltig funken | mit allen Wassern gewaschen sein | ..., das sich gewaschen hat | Gewehr bei Fuss stehen | das Blatt hat sich gewendet | das horizontale Gewerbe | das älteste Gewerbe der Welt | So haben wir nicht gewettet! | eine gewichst kriegen | ins Gewicht fallen | schief gewickelt sein | gewieft sein | aus etwas Gewinn schlagen | Damit ist kein Blumentopf zu gewinnen! | an Boden gewinnen | Land gewinnen | auf der Gewinnerstrasse sein | Wer nicht wagt, der nicht gewinnt | Wer wagt, gewinnt! | ein paar gewischt kriegen; eine gewischt kriegen | das gewisse Etwas haben | einer Sache eine gewisse Würze verleihen | ein reines Gewissen haben | ein schlechtes Gewissen haben | jemanden / etwas auf dem Gewissen haben | jemandem ins Gewissen reden | nach bestem Wissen und Gewissen | Gewissensbisse haben | gewitzt sein | ein Gewohnheitstier sein | seinen gewohnten / alten Gang gehen | Du hast wohl den Führerschein im Lotto gewonnen! | Wie gewonnen, so zerronnen | aus der Bahn geworfen werden | jemandes Stunden / Tage sind gezählt | Am Abend werden die Hühner gezählt | gezaeumt und gesattelt dastehen | vom Tod gezeichnet sein | mit gezinkten Karten spielen | bei jemandem hat es gezündet
- [Gi]
- Gib Gummi! | Gib Asche! | Gib ihm Saures! | Das gibts / gibt es doch gar nicht! | Oel ins Feuer giessen | einen hinter die Binde giessen / kippen | Wasser auf die Mühlen von jemandem giessen / leiten / tragen | Wasser in den Wein giessen | (sich) einen hinter den Knorpel giessen / schütten | einen auf die Lampe giessen | Oel auf die Wogen giessen | einen hinter den Schlips giessen | in Strippen regnen / giessen | in Strömen regnen / giessen | Es giesst / schüttet wie aus Eimern | es giesst wie aus Kannen | Es giesst wie aus Kübeln | Gift und Galle speien / spucken / versprühen | blondes Gift | Darauf kannst du Gift nehmen! | Gift sein für jemanden / etwas | sein Gift verspritzen | eine Giftnudel | eine Giftschlange | jemandem die Giftzähne ziehen | ein Giftzwerg | Dann ging alles hopphopp! | Das ist der Gipfel! | jemanden hinter Gitter bringen | hinter Gittern sitzen
- [Gl]
- jemanden mit Glaceehandschuhen / Glacéhandschuhen anfassen | jemanden mit Glaceehandschuhen / Glacéhandschuhen anfassen | Durch Abwesenheit glänzen | glänzend / blendend aufgelegt sein | Es ist nicht alles Gold, was glänzt | Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren! | die Gläser schwingen | die Wogen glätten | mit Glanz und Gloria | Welcher Glanz in meiner Hütte! | Glanzlichter aufsetzen | eine Glanzparade hinlegen | zu tief ins Glas geschaut haben | zu tief ins Glas / in den Becher gucken / schauen | Luft aus dem Glas lassen | die Nase zu tief ins Glas stecken | Dein Vater ist wohl Glaser! | Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen | glatt wie ein Aal sein; aalglatt sein | leicht / glatt über die Lippen gehen | Das haut mich glatt vom Stuhl! | aufs Glatteis geraten; sich aufs Glatteis begeben | jemanden aufs Glatteis / Eis führen | sich auf glattes Parkett wagen | Glatzen | ein Glatzkopf | Ich glaub, mein Schwein pfeift! | Ich denk / glaub, mich küsst / knutscht ein Elch! | Ich glaub, es hackt! | Ich glaub, ich steh im Wald! | Ich glaub, mich streift ein Bus! | Ich glaub, mich tritt ein Pferd! | Ich denk / glaub, mich trifft der Schlag! | Der Glaube kann Berge versetzen | Ich glaube, es geht los! | glauben, etwas schon in der Tasche zu haben | in gutem Glauben | jemandem etwas glauben machen wollen | dran glauben müssen | jemandem / einer Sache Glauben schenken | Das ist kaum / nicht zu glauben! | im guten Glauben | nicht mehr an den Klapperstorch glauben | auf Treu und Glauben | noch an den Weihnachtsmann glauben | Wer's glaubt, wird selig! | gleich um die Ecke | Er wird dich nicht gleich beissen! | gleich und gleich gesellt sich gern | Gleich gibt es was! | Gleich rauscht es im Karton! | Man wird dir nicht gleich den Kopf abreissen! | Gleich kracht es! | Du kriegst gleich eine! Gleich kriegst du eine! | gleich null sein | Gleich setzt es was! | Daran stirbst du nicht gleich! Du wirst nicht gleich dran sterben! | sich gleich einen Strick kaufen / nehmen können | Gleich gibt's die Kette am schmecken | Gleich werde ich ungemütlich! | dasselbe / das Gleiche in Grün | ins selbe / gleiche Horn blasen / stossen | Das kommt aufs Gleiche heraus! | Das kommt auf das Gleiche hinaus / raus! | in die gleiche Kerbe schlagen / hauen | immer das alte / gleiche Lied | Gleiches mit Gleichem vergelten | aus gleichem Holz geschnitzt sein | in einem / gleichen / selben Atemzug | im gleichen Boot sitzen | sich gleichen / aehneln wie ein Ei dem anderen | immer den gleichen Faden spinnen | sich aufs Haar gleichen / uebereinstimmen | vom gleichen Kaliber sein | vom gleichen Schlag sein | am gleichen Strang ziehen | mit gleicher Elle messen | auf gleicher Wellenlänge sein / liegen | etwas mit gleicher Münze heimzahlen | auf gleicher Welle liegen | Gleiches mit Gleichem vergelten | sein seelisches Gleichgewicht verlieren | dem Erdboden gleichmachen | nicht auf zwei / allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen können | jemanden aufs Abstellgleis / tote Gleis schieben | ins rechte Gleis bringen | aufs falsche Gleis geraten | in ausgefahrenen Gleisen fahren | in Reih und Glied | Schütze Arsch im letzten Glied | jemandem in die / alle Glieder fahren | jemandem (noch) in den Gliedern stecken / sitzen | den Schrecken noch in den / allen Gliedern stecken haben | ein Glimmstängel | ein Glimmstängel | noch einmal gut / glimpflich davonkommen | etwas an die grosse Glocke hängen | wissen, was die Glocke geschlagen hat | mit dem Glockenschlag | mit Glanz und Gloria | Glotz nicht so! | die Glotze | glotzen | auf gut Glück | sein Glück herausfordern | sein Glück machen | dem Glück ein wenig nachhelfen | von Glück sagen / reden können | Er weiss noch nichts von seinem Glück! | Glück im Unglück haben | mehr Glück als Verstand haben | zum Glück ... | ein Hans im Glück | Trautes Heim, Glück allein! | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | Das Glück ist ein Rindvieh und sucht seinesgleichen | Glückauf! | Jeder ist seines Glückes Schmied | sich glücklich schätzen | eine glückliche Hand haben | Dem Glücklichen schlägt keine Stunde | einen guten / glücklichen Griff tun | ein Glücksritter | etwas ist Glückssache | auf glühenden / heissen Kohlen sitzen | Glupschaugen machen
- [Gn]
- Gnade vor Recht ergehen lassen | aus lauter Gnade und Barmherzigkeit | auf Gnade und Ungnade | Gnade dir Gott! | von jemandes Gnaden | von Gottes Gnaden | das Gnadenbrot bekommen | den Gnadenstoss / Gnadenschuss geben | den Gnadenstoss / Gnadenschuss geben | etwas geht gut / gnaedig ab | Gott sei uns gnaedig!
- [Go]
- goddes | jemandem keinen Bissen goennen | jemandem nicht die Butter auf dem Brot goennen | jemandem nicht das Weisse im Auge goennen | jemandem das Schwarze unter den Nägeln nicht goennen | eine Göre | ein Bild für die Götter | Das mögen die Götter wissen! | Reden ist Silber, Schweigen ist Gold | Es ist nicht alles Gold, was glänzt | etwas mit Gold aufwiegen | etwas ist nicht mit Gold aufzuwiegen | Gold / Goldes wert sein | nicht für alles Gold in der Welt | das schwarze Gold | Gold in der Kehle haben | ein Herz aus Gold haben | jemandem goldene Berge versprechen | jemandem eine goldene Brücke bauen | das Huhn, das goldene Eier legt, schlachten | um das Goldene Kalb tanzen | die goldene Mitte; der goldene Mittelweg | sich eine goldene Nase verdienen | der goldene Schuss | das Goldene Buch | goldene Hochzeit | Das Goldene Dreieck | der goldene Handschlag | in einem goldenen Käfig sitzen | mit einem goldenen Löffel geboren worden sein | einen goldenen Boden haben | Gold / Goldes wert sein | ein Goldesel | sich einen Goldfisch angeln | eine Goldgrube | goldig | etwas in leuchtenden / goldigsten / rosigen Farben malen | ein Goldstück | etwas / jedes Wort auf die Goldwaage legen | Generation Golf | David gegen Goliath | mit dem Gongschlag | den gordischen Knoten durchschlagen / zerschlagen / durchtrennen / lösen / durchhauen | Halt die Gosche! | in der Gosse enden | Grüss Gott! | Gott sei's getrommelt und gepfiffen! | Grosser Gott! | Bei Gott, das ist doch nicht möglich! | Gott steh uns bei! | Gott bewahre! | Gott sei Dank! | Gott sei's geklagt! | wie Gott jemanden geschaffen / erschaffen hat | Gott behüte! | Gnade dir Gott! | Gott sei uns gnaedig! | sich für Gott weiss was halten | wie ein junger Gott sein | Ach du lieber Gott! | den lieben Gott einen guten Mann sein lassen | O mein Gott! | dem lieben Gott den Tag / die Zeit stehlen | Vergelt's Gott! | von Gott verlassen sein | Gott und die Welt | etwas wie ein Gott tun | Gott weiss ... | weiss Gott | wenn / so Gott will | jemanden hat Gott im Zorn erschaffen | Gott bewahr! | Der Mensch denkt und Gott lenkt | Oh Gott! | Lieber / Mein Gott / Oh Herr, lass Abend werden! | Mein Gott (nochmal / noch mal)! | zum Gotterbarmen | Leider Gottes ... | eine Gabe Gottes; eine Gottesgabe | von Gottes Gnaden | Um Gottes / Himmels Willen! | Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig | Dein Wort in Gottes Ohr | eine Gabe Gottes; eine Gottesgabe | Gottverdammich! | eine gottverlassene Gegend
- [Gr]
- mit einem Bein / Fuss im Grab / Grabe stehen | jemanden ins Grab bringen | jemandem ins Grab folgen | sich sein eigenes Grab schaufeln / graben | etwas mit ins Grab nehmen | schweigen wie ein Grab | jemand würde sich im Grab / Grabe umdrehen | mit einem Bein / Fuss im Grab / Grabe stehen | etwas zu Grabe tragen | jemanden zu Grabe tragen | jemand würde sich im Grab / Grabe umdrehen | sich sein eigenes Grab schaufeln / graben | sich um 180 Grad drehen | Wer anderen eine Grube graebt, fällt selbst hinein | wie Graf Koks (von der Gasanstalt) | auf Granit beissen | nach etwas grapschen | das Gras wachsen hören | über etwas ist Gras gewachsen | ..., da wächst kein Gras mehr! | Gras | ein schmaler Grat | Persona non grata; Persona ingrata | Bis dahin kann ich ja alt und grau werden! | In der Nacht / bei Nacht / Nachts sind alle Katzen grau | alles grau in grau malen / sehen | sich keine graue Haare wachsen lassen | die graue Eminenz | eine graue Maus | nur graue Theorie | Raupen / Graupen im Kopf haben | O / Oh Graus! | jemandem unter die Arme greifen | in ein Wespennest stechen / greifen | zur Flasche greifen | zum Greifen nahe sein | einem nackten Mann in die Tasche greifen | tief in die Kasse / die Tasche / ins Portmonee / den Beutel / den Saeckel greifen müssen | nach dem Mond greifen | Da kann man sich nur an den Kopf / die Stirn greifen! | um sich greifen | dem Schicksal in die Speichen greifen | nach den Sternen greifen | jemandem in die Tasche greifen | in die Tasten greifen / haemmern / hauen / hacken | Ein Rad greift ins andere | über die grüne Grenze gehen | sich in Grenzen / Schranken halten | keine Grenzen kennen | an seine Grenzen stossen | seine Grenzen kennen | die Gretchenfrage | griesgrämig sein | etwas (voll) im Griff haben | etwas in den Griff bekommen | einen guten / glücklichen Griff tun | ein Griff ins Klo | Grillen fangen | die Grillen vertreiben | grindig | strahlen / grinsen / sich freuen wie ein Honigkuchenpferd | sardonisches Lachen / Lächeln / Grinsen | wenig / keinen Grips im Kopf haben | seinen Grips anstrengen | Grips im Kopf haben | Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil | Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil | ein grober Klotz | aus dem Gröbsten heraus sein | eine unbekannte Grösse | eine feste Grösse | Da waren die Augen wohl grösser als der Mund / Magen! | (immer) grössere Kreise ziehen | Der Teufel scheisst immer auf den grössten Haufen | groggy sein | den Pfennig / die Mark / den Groschen / den Cent / den Euro zweimal / dreimal umdrehen (müssen) | bei jemandem ist der Groschen gefallen | Das ist keinen Groschen / Pfifferling / Pfennig wert! | der Groschen fällt pfennigweise | gross und breit; lang und breit | etwas / jemanden gross herausbringen | gross herauskommen | gross machen | eine Nummer zu gross für jemanden sein | gross rauskommen | etwas gross rausbringen | so und so (z.B. klein, gross, dick, schwer) | auf grossem Fuss leben | ein grosser Wurf | grosser Bahnhof | ein grosser / dicker Fisch | zu grosser Form auflaufen | Grosser Gott! | ein grosses Herz haben | jemand ist kein grosses Licht / Kirchenlicht | ein (grosses) Loch in den Beutel / Geldbeutel / die Kasse / das Portmonee reissen | ein grosses Maul haben | einen grossen Mund / ein grosses Maul / eine grosse Schnauze haben | ein grosses Mundwerk haben | ein grosses Reinemachen veranstalten | ein grosses Bohai / Buhei um etwas machen | ganz grosses Tennis | ein Grosskopfeter | ein Grossmaul sein | Das kannst du jemand anderem / deiner Grossmutter / deiner Oma erzählen! | Der würde noch seine eigene Grossmutter verkaufen! | Der Teufel hat seine Grossmutter erschlagen, weil er keine Ausrede mehr wusste | grossschnauzig daherreden | Wer anderen eine Grube graebt, fällt selbst hinein | noch feucht / nicht trocken / grün hinter den Ohren sein | dasselbe / das Gleiche in Grün | jemandem wird es ganz grün und blau vor Augen | jemanden grün und blau schlagen | noch sehr grün sein | jemandem nicht grün sein | bei Mutter Grün | Grün und Blau schmückt die Sau | grün vor Neid werden | Ach du grüne Neune! | über die grüne Grenze gehen | eine grüne Witwe | eine grüne Lunge | eine grüne Minna | Komm an meine grüne Seite! | Die grüne Stunde | der grüne Hügel | Grüne Gentechnologie / Gentechnik | etwas / alles liegt im grünen Bereich | am grünen Tisch; vom grünen Tisch aus | jemanden über den grünen Klee loben | auf der grünen Wiese | ein grüner Junge | jemandem grünes Licht geben | grünes Licht haben | ein Grünschnabel | Grüss Gott! | Grütze im Kopf haben | rote Grütze im Kopf haben | Gruftis | von Grund auf | in Grund und Boden | einer Sache auf den Grund gehen | im Grunde genommen | im Grunde seines / ihres Herzens | Nobel geht die Welt zu Grunde / zugrunde | bis in die Grundfesten erschüttern | an den Grundfesten ruetteln | der Grundstein für / zu etwas sein
- [Gs]
- Wie der Herr, so's G'scherr / Gscherr
- [Gu]
- jemandem auf die Finger schauen / gucken / sehen | über den (eigenen) Tellerrand schauen / gucken / blicken; einen Blick über den eigenen Tellerrand werfen | in die Röhre gucken / schauen | dumm aus dem Anzug / der Wäsche gucken | wie ein Auto gucken | zu tief ins Glas / in den Becher gucken / schauen | um die Ecke gucken | in den Eimer gucken | nicht aufs Geld gucken / sehen / schauen | aussehen / gucken, wie eine Gans, wenn es donnert | in den Mond gucken | Na, wollen mal sehen! Mal schauen! Mal gucken! Schaun wir mal! Schauen wir mal! Gucken wir mal! | mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen / gucken | jemandem über die Schulter gucken / schauen / sehen | zu tief in die Flasche gucken / schauen | bedroeppelt (aus der Wäsche) gucken / schauen | Was guckst du? | den Gürtel / Riemen enger schnallen | etwas ist unter der Gürtellinie; etwas geht unter die Gürtellinie | ein Schlag unter die Gürtellinie | unter die Gürtellinie gehen | Ach du meine Güte! | Gütiger Himmel! | sich an etwas gütlich tun | eine Gulaschkanone | Gib Gummi! | ein Gummilöwe | ein Gummiparagraph / Gummiparagraf | ein Gummiparagraph / Gummiparagraf | die Gunst der Stunde nutzen | das Geld durch die Gurgel / Kehle jagen | jemandem an die Gurgel gehen | sich die Gurgel oelen / schmieren | eine Gurke | ein Gurtmuffel sein | wie aus einem Guss | Alles Gute! | eine schlechte / traurige Figur abgeben; keine gute Figur machen | eine gute Figur machen / abgeben | wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen | nicht für Geld und gute Worte | eine gute Haut sein | Alles Gute kommt von oben | gute / schlechte / bessere Karten haben | eine gute Kinderstube haben | gute Miene zum bösen / zu bösem Spiel machen | ..., dann gute Nacht! | Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt | seine gute Kinderstube vergessen | mit gutem Beispiel vorangehen | mit jemandem auf vertrautem / gutem Fuss stehen | in gutem Glauben | Bei ruhigem / gutem Wetter / ruhigem Wasser kann jeder leicht Steuermann sein | Guten Rutsch! Guten Rutsch ins neue Jahr! | einen heissen / guten Draht zu jemandem haben | an jemandem keinen guten Faden lassen | etwas im Guten regeln | von allen guten Geistern verlassen sein | den lieben Gott einen guten Mann sein lassen | einen guten / glücklichen Griff tun | des Guten zu viel tun | im Guten | im guten Glauben | in guten / besten Händen sein | einen guten Schnitt machen | den Herrgott einen guten Mann sein lassen | guten / frohen / leichten Mutes | einen guten Klang haben | einen guten Namen haben | unter keinem guten Stern stehen | unter einem guten Stern stehen / geboren sein | keinen guten Tag haben | zum guten Ton gehören | unter einem schlechten / guten Vorzeichen stehen | einen guten Zug (am Leibe) haben / draufhaben | das Kap der guten Hoffnung | Aller guten Dinge sind drei | in der guten alten Zeit | guter Dinge sein | ein guter Kopf | guter Hoffnung sein | in jemandem steckt ein guter Kern | zu guter Letzt | Da ist guter Rat teuer | kein gutes Haar an jemandem / etwas lassen | ein schwaches Bild abgeben; kein gutes Bild abgeben | gutes Geld schlechtem hinterherwerfen | ein gutes Gespann | Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es | sein Gutes haben | ein weiches / gutes / weites Herz haben | ein gutes / starkes Nervenkostüm haben | Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloss Klavier spielt | für jemanden ein gutes Wort einlegen | Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss | Boden gutmachen / wettmachen | ein Gutmensch
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- [Ha]
- um ein Haar | kein gutes Haar an jemandem / etwas lassen | das Haar in der Suppe finden | jemandem kein Haar krümmen; niemandem ein Haar krümmen | sich aufs Haar gleichen / uebereinstimmen | an einem Haar hängen | das Haar in der Suppe suchen | Haare auf den Zähnen haben | sich keine graue Haare wachsen lassen | jemandem die Haare vom Kopf fressen | sich die Haare raufen | Es ist zum Haare ausreissen / ausraufen! | jemandem stehen die Haare zu Berge | sich in die Haare geraten / kriegen | Haare lassen müssen | jemandem sträuben sich die Haare | Das kannst du dir in die Haare schmieren! | jemandem wächst der Kopf durch die Haare | etwas ist an den Haaren herbeigezogen | mit Haut und Haaren | sich in den Haaren liegen | um Haaresbreite | haargenau dasselbe | haarig | etwas haarklein erzählen | eine Haarnadelkurve | Haarspalterei | bis in die Haarspitzen | Hab und Gut | Hab dich doch nicht so! | Du hast wohl einen an der Hacke! | von Hacke bis Nacke | (total) hacke / hackezu sein | sich die Beine / Hacken / Füsse nach etwas ablaufen / wund laufen | sich an jemandes Hacken hängen / heften | jemandem dicht auf den Hacken sein | jemandem die Hacken zeigen | in die Tasten greifen / haemmern / hauen / hacken | die Hacken zusammenknallen / zusammenschlagen / zusammenreissen | (total) hacke / hackezu sein | Aus dir mach' ich Hackfleisch! | eine Hackfresse | Ich glaub, es hackt! | Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus | Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will; Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten | jemandes bessere Hälfte | Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen | Doppelt genäht hält besser | ..., was das Zeug hält | in die Tasten greifen / haemmern / hauen / hacken | Händchen halten | für etwas ein Händchen haben | die Finger / Hand / Hände im Spiel haben | sich die Hände / Finger schmutzig machen | sich die Hände reiben | die Hände in Unschuld waschen | die Hände in den Schoss legen | klebrige Finger / Hände haben | Finger / Hände weg! | jemandem sind die Hände gebunden | zwei linke Hände haben | alle Hände voll zu tun haben | sein Herz in die Hand nehmen; sein Herz in beide Hände nehmen | von seiner Hände Arbeit leben | jemandem in die Hände arbeiten | die Hände nach etwas ausstrecken | jemandem in die Hände fallen | durch viele Hände gehen | schmutzige Hände haben | die Hände über dem Kopf zusammenschlagen | etwas in die Hände kriegen | etwas in jemandes Hände legen | jemandem in die Hände spielen | in falsche Hände geraten | etwas in die Hände gespielt bekommen | ordentlich in die Hände spucken | in andere Hände uebergehen | die Pfoten / Hände / Finger ueberall drin haben | zwei rechte Hände haben | das Geld mit vollen Händen ausgeben | an jemandes Händen klebt Blut | jemanden auf (den) Händen tragen | sich mit Händen und Füssen gegen jemanden / etwas wehren | etwas in Händen halten / haben | in guten / besten Händen sein | mit leeren Händen | in jemandes Händen liegen | in festen Händen sein | jemandem etwas zu treuen Händen geben | unter den Händen zerrinnen | mit Händen und Füssen sprechen | alle Truempfe in den Händen haben | jemandem den Trumpf / die Truempfe aus den Händen nehmen | Wachs in jemandes Händen sein | ein fliegender Händler | am seidenen Faden hängen | in den Seilen hängen | die Ohren hängen lassen | jemanden hängen lassen | etwas hoch hängen | den Kopf hängen lassen | sich hängen lassen | etwas an die grosse Glocke hängen | an einem dünnen Ast hängen | den Brotkorb höher hängen | ein Damoklesschwert über sich hängen haben | sich / die Fahne / das Fähnchen nach dem Wind drehen / hängen / richten | die Flügel hängen lassen | am Geld kleben / hängen | etwas an den Nagel hängen | den Mantel nach dem Wind hängen | an einem Haar hängen | sich an jemandes Hacken hängen / heften | jemanden / sich etwas an den Hals hängen | an etwas hängen | etwas niedriger hängen | etwas mit hängen und Würgen schaffen | wie eine Klette an jemandem hängen | an jemandes Lippen hängen | noch in der Luft hängen | den Magen in der Kniekehle hängen haben | den Mund hängen lassen | an jemandes Mund hängen | an der Nadel hängen | an Mutters Schürzenband / Schürzenzipfel / Rockzipfel hängen | Dort möchte ich nicht tot über dem Zaun hängen! | dauernd an der Strippe hängen | Die Trauben hängen zu hoch | wie eine dunkle Wolke über jemandem / etwas hängen | Es ist Hängen im Schacht | der Katze die Schelle umhängen / um den Hals hängen | sein Mäntelchen nach dem Wind hängen | mit hängender / langer Nase abziehen | (jemandem) zeigen, wo der Hammer hängt | für jemanden hängt der Himmel voller Geigen | der Familiensegen hängt schief | etwas hängt einem zum Hals / Halse raus / heraus | der Haussegen hängt schief | jemandes Herz hängt an jemandem / etwas | Am Arsch hängt der Hammer! | Die Kleinen hängt / fängt man, die Grossen lässt man laufen | jemandem hängt der Magen schief | Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr | niemandem ein Härchen krümmen können | ein Häufchen Elend sein | total / völlig aus dem Häuschen sein | um die Häuser ziehen | in den Hafen der Ehe einlaufen | jemanden sticht der Hafer | , ... dann gibt es langen Hafer! | der Hahn im Korb sein | den Hahn zudrehen | es kräht kein Hahn mehr danach | jemandem den roten Hahn aufs Dach setzen | der rote Hahn | mit dem ersten Hahnenschrei | einen Haken haben | Das ist halb so wild! | eine halbe Ewigkeit | Ordnung ist das halbe Leben | Das ist schon die halbe Miete | eine halbe Portion | mit jemandem halbe-halbe machen | nur mit halbem Herzen dabei sein | keine halben Dinge tun; keine halben Sachen machen | halben Herzens | jemandem auf halben Wege / Weg entgegenkommen | nur halber Kram | nur noch ein halber Mensch sein | der Vollständigkeit halber | nichts Halbes und nichts Ganzes sein | ein halbes Handtuch | Geteiltes Leid ist halbes Leid | ein Halbgott in Weiss | Nun mach' mal halblang! | die Fahne auf halbmast setzen | ein Hallodri | einen langen Hals machen | den Hals / Rachen nicht voll genug kriegen können | (auf jemanden) einen Hals haben | das Wasser bis zum Hals stehen haben | etwas / jemanden am / auf dem Hals haben | Hals über Kopf | etwas steht einem bis zum Hals | jemandem an den Hals gehen | jemandem um den Hals fallen | aus vollem Hals | barfuss bis zum Hals | bis zum / bis über den Hals | Bleib mir damit vom Hals! | jemandem den Hals brechen / abschneiden | sich jemanden vom Hals halten | jemanden / sich etwas an den Hals hängen | etwas hängt einem zum Hals / Halse raus / heraus | Das kann ihm den Hals kosten! | etwas in den falschen Hals / die falsche Kehle kriegen | jemanden / sich etwas auf den Hals laden | sich um den Hals reden | den Hals aus der Schlinge ziehen | sich jemandem an den Hals schmeissen / werfen | bis zum Hals in Schulden stecken | bis zum Hals | sich etwas / jemanden vom Hals / Halse schaffen | seinen Hals riskieren | Ich könnte ihm den Hals umdrehen! | sich den Hals verrenken | jemanden etwas an den Hals wünschen | jemandem schlägt das Herz bis zum Hals | sich die Kehle aus dem Hals schreien | im Hals / im Halse / in der Kehle stecken bleiben | einen Kloss im Hals / in der Kehle haben | einen (dicken) Hals kriegen / bekommen | sich die Krätze an den Hals ärgern | sich die Lunge aus dem Hals / Leib schreien | sich die Lunge aus dem Hals husten | der Katze die Schelle umhängen / um den Hals hängen | jemandem jemanden auf den Hals hetzen / schicken | Hals- und Beinbruch! | ein Halsabschneider | jemandem bleibt der Bissen im Halse stecken | etwas hängt einem zum Hals / Halse raus / heraus | sich etwas / jemanden vom Hals / Halse schaffen | im Hals / im Halse / in der Kehle stecken bleiben | den Halt verlieren | Halt die Ohren steif! | (Halt die) Fresse / Schnauze! | Halt die Gosche! | Halt (doch) mal die Luft an! | Halt den Sabbel! | vor nichts und niemanden Halt machen | Halt die Klappe / den Rand! | Das halte ich für ein Geruecht | Das halte ich im Kopf nicht aus! | den Ball flach halten | die Baelle flach halten | sich jemanden warm halten | die Klappe / das Maul / den Mund halten | jemanden / etwas in Schach halten | jemandem die Stange halten | sich bedeckt halten | jemandem die Daumen drücken / halten | jemanden zum Affen halten | jemanden in Atem halten | jemandem etwas vor Augen halten / führen | die Augen offen haben / halten | Augen und Ohren offen halten | den Bauch vor Lachen halten | sich kaum noch auf den Beinen halten können | jemandem eine Gardinenpredigt halten | sich jemanden / etwas vom Leibe halten | jemanden zum Besten halten / haben | sich an die Buchstaben des Gesetzes halten | mit etwas hinter dem Busch halten | Das kannst du halten wie ein Dachdecker! | den Daumen auf etwas halten | Händchen halten | jemanden zum Narren halten | etwas in Ehren halten | sich über Wasser halten | den Schnabel halten | das Heft in der Hand halten / behalten / haben | etwas in Gang halten | sich für Gott weiss was halten | sich in Grenzen / Schranken halten | jemandem die Steigbügel halten | etwas für Spielerei halten | sich jemanden vom Hals halten | an sich halten | sich vor Lachen nicht halten können | Das kannst du halten, wie du willst! | die Zügel fest in der Hand halten | seine Hand auf etwas haben / halten | die Hand über jemanden halten | die Hand auf der Tasche halten | etwas in Händen halten / haben | eine Hintertür offen lassen; sich eine Tür offen halten | jemanden / sich kurz halten | jemanden bei Laune halten | mit etwas (nicht) hinter dem / hinterm Berg halten | jemandem Moral predigen; eine Moralpredigt halten | sich für den Nabel der Welt halten | Nabelschau halten | jemandem die Faust unter die Nase halten | jemandem etwas unter die Nase halten | die Ohren offen halten | sich an etwas halten; sich dran / daran halten | jemanden bei der Stange halten | eine Philippika halten | den Rand halten | das Ruder fest in der Hand halten | den Rücken steif halten | mit jemandem Schritt halten | mit etwas Schritt halten | etwas in Schuss halten | jemandem eine Standpauke halten | die Stellung halten | grosse Stücke auf jemanden halten | jemanden / etwas in / auf Trab halten | sich die Waage halten | (sein) Wort halten | sich / jemanden / etwas im Zügel halten | etwas auf sich halten | es gibt kein Halten mehr | grosse Reden halten | jemandem die Hammelbeine lang ziehen | jemanden an den Hammelbeinen kriegen | eine Hammelherde | im Hammelsprung abstimmen | (jemandem) zeigen, wo der Hammer hängt | zwischen Amboss und Hammer geraten | einen Hammer haben | unter den Hammer kommen | Das ist ein Hammer! | Das ist (ja) der Hammer! | den Hammer fallen lassen | Am Arsch hängt der Hammer! | hammerhart | der Hampelmann sein | Hand und Fuss haben | jemandem aus der Hand fressen | schnell bei der Hand sein | von der Hand in den Mund leben | die Finger / Hand / Hände im Spiel haben | etwas ist nicht (ganz) von der Hand zu weisen | etwas liegt (klar) auf der Hand | Eine Hand wäscht die andere! | etwas aus der Hand / dem Aermel / dem Handgelenk schütteln | die Beine / Füsse unter den Arm / unter die Arme / in die Hand nehmen | Hand anlegen | für jemanden die Hand ins Feuer legen | etwas geht Hand in Hand | alle Faeden in der Hand haben | eine Arbeit geht leicht / gut / flott / schnell von der Hand | Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach; Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach | Man reicht den kleinen Finger, und er nimmt die ganze Hand | keinen Finger / keine Hand ruehren | eine Sache in die Hand nehmen | das Heft in der Hand halten / behalten / haben | das Heft aus der Hand geben | jemandem die Hand drücken | hinter vorgehaltener Hand reden | eine feste Hand brauchen | jemandem die Hand reichen | jemandem die Hand fürs Leben reichen | sich für jemanden die Hand abschlagen lassen | um die Hand einer Frau anhalten / bitten | die Hand aufhalten | die Hand nicht vor Augen sehen können | jemandem rutscht die Hand aus | jemanden / etwas in die Hand bekommen | etwas in seine Hand bringen | Hand drauf! | die Hand am Drücker haben | etwas aus erster Hand wissen / hören / kaufen | etwas aus zweiter Hand kaufen | die Zügel fest in der Hand halten | die Hand gegen jemanden erheben | jemandem etwas an die Hand geben | etwas aus der Hand geben | jemandem an die Hand gehen | etwas / jemanden an der Hand haben | etwas bei der Hand haben | freie Hand haben | etwas gegen jemanden in der Hand haben | jemandem zur Hand gehen | sein Herz in die Hand nehmen; sein Herz in beide Hände nehmen | jemanden in der Hand haben | eine glückliche Hand haben | eine lockere / lose Hand haben | sich in der Hand haben | eine unglückliche Hand haben | seine Hand auf etwas haben / halten | etwas zur Hand haben | die Hand über jemanden halten | von Hand zu Hand gehen | Hand aufs Herz! | etwas in die Hand kriegen | von langer Hand geplant / vorbereitet sein | jemandem freie Hand lassen | Hand an sich legen | Hand auf etwas legen | letzte Hand an etwas legen | mit leichter Hand | die Hand in fremder Leute Taschen haben | die Hand in anderer Leute Taschen stecken | etwas liegt in seiner / ihrer Hand | eine hohle Hand machen | etwas mit der linken Hand / mit links machen | jemandem etwas aus der Hand nehmen | etwas in die Hand nehmen | etwas zur Hand nehmen | aus privater Hand / Privathand | jemandes rechte Hand sein | zur Hand sein | Das ist immer noch besser, als in die hohle Hand geschissen! | Hand an jemanden legen | die Hand auf der Tasche halten | unter der Hand | Die eine Hand weiss nicht, was die andere tut | aus zweiter Hand | mit Herz und Hand | alle Karten in der Hand haben | sich die Klinke / Türklinke in die Hand geben | Die linke Hand weiss nicht, was die rechte tut | das Ruder fest in der Hand halten | einen Trumpf in der Hand haben | die Zügel aus der Hand geben | etwas in der Hand haben | in die Hand beissen, die einen fuettert | jemandem eine Handbreit Wasser unterm / unter dem Kiel wünschen | mit Zitronen handeln | jemandem ein paar (handfeste) Takte erzählen | etwas aus der Hand / dem Aermel / dem Handgelenk schütteln | mit Handkuss | keinen Handschlag tun | der goldene Handschlag | jemandes Handschrift sein | das Handtuch werfen / schmeissen | ein halbes Handtuch | ein schmales / langes Handtuch | etwas im Handumdrehen machen | jemandem ins Handwerk pfuschen | jemandem das Handwerk legen | sein Handwerk verstehen | Klappern gehört zum Handwerk! | mit Hangen und Bangen | Hans Dampf / Hansdampf in allen Gassen | der blanke Hans | ein Hans im Glück | Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr | etwas ist Hans was Heiri | ein Hans-guck-in-die-Luft | Hans Dampf / Hansdampf in allen Gassen | ein Hanswurst | da hapert's; da hapert es | jemandem zeigen, was eine Harke ist | der Dinge harren (, die da kommen sollen) | mit jemandem (hart / streng / scharf) ins Gericht gehen | es geht / kommt hart auf hart | hart am Wind segeln | hart im Nehmen sein | eine harte Nuss | der harte Kern | mit harten Bandagen kämpfen / streiten | einen harten Schädel haben | ein harter Brocken | ein hartes / schweres Brot | ein hartes Herz haben | Das kannst du über / in den Harz kicken! | einen harzen | Hasch | nach billigen Effekten haschen; Effekthascherei betreiben | wissen, wie der Hase läuft | ein alter Hase | wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen | Da liegt der Hase im Pfeffer | Mein Name ist Hase (, ich weiss von nichts)! | kein heuriger Hase mehr sein | So also läuft der Hase! | falscher Hase | Viele Hunde sind des Hasen Tod | ein Hasenfuss | das Hasenpanier ergreifen | nicht ganz hasenrein sein | etwas / jemanden wie die Pest hassen | Keine jüdische Hast! | Du hast wohl Bohnen in den Ohren! | Da hast du den Braten! | Das hast du dir so gedacht! | Du hast wohl den Führerschein im Lotto gewonnen! | Du hast gut lachen! | Das hast du nun davon! | Hast du das öfter? | Hast du was, dann bist du was | Du hast wohl einen an der Hacke! | Du hast vielleicht (einen) Humor! | Du hast wohl lange nicht im Krankenhaus gefrühstückt! | Du hast (vielleicht) Nerven! | Das hast du dir ja was Nettes geleistet! | Du hast wohl einen Piep! | Du hast gut / leicht reden! | Du hast hier nichts zu suchen! | Hau den Lukas, Hau-den-Lukas | hau ruck! | Hau den Lukas, Hau-den-Lukas | unter der Haube sein | voll wie eine Haubitze sein | ein (alter) Haudegen | Haue kriegen | jemanden uebers Ohr hauen | jemanden in die Pfanne hauen | auf den Putz hauen | etwas kurz und klein schlagen / hauen / treten [u.a.]
- Geld auf den Kopf hauen | auf die Pauke hauen | mit der Faust auf den Tisch hauen / schlagen | sich in die Falle hauen | sich in die Federn legen / hauen | jemanden aus dem Frack hauen | vom Hocker hauen | ein Hauen und Stechen | jemandem die Hucke voll hauen | jemandem die Jacke voll hauen | in die gleiche Kerbe schlagen / hauen | etwas zu Klump fahren / hauen | jemandem einen / etwas vor den Latz hauen / knallen | jemanden zu Mus hauen | jemandem etwas um die Ohren hauen | auf die Kacke hauen | in den Sack hauen | über die Schnur hauen | in die Tasten greifen / haemmern / hauen / hacken | über den Zapfen schlagen / hauen | Der Teufel scheisst immer auf den grössten Haufen | auf einem Haufen | jemanden über den Haufen fahren / rennen | jemanden über den Haufen schiessen | etwas über den Haufen werfen | sich Asche aufs Haupt streuen | einen aufs Haupt kriegen | feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln | Hauruck-Verfahren; Hauruck-Aktion | Hauruck-Verfahren; Hauruck-Aktion | mit der Tür ins Haus fallen | von Haus aus | keinen Fuss vor die Tür / das Haus setzen | Haus und Hof | Na, altes Haus! | sein Haus bestellen | jemandem das Haus einrennen | ein gelehrtes Haus | ein volles Haus haben | sich um Haus und Hof bringen | das Haus hüten | jemandem ins Haus platzen / schneien | die Kinder sind aus dem Haus | ins Haus stehen | jemandem das Haus verbieten | der Herr im Haus sein | Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch; Ist die Katz aus dem Haus, ruehrt sich die Maus | Haus- und Hof-... | die Hausaufgaben gemacht haben | ein Hausdrachen | Die Axt im Hause erspart den Zimmermann | sich wie zu Hause fühlen | immer zu Hause hocken | Komm du mir nach Hause! | in etwas zu Hause sein | hausen wie die Vandalen / Wandalen | nach Art des Hauses | für den Hausgebrauch | der Haussegen hängt schief | auf der faulen Haut liegen | unter die Haut gehen | aus der Haut fahren | mit Haut und Haaren | Das haut den stärksten Eskimo vom Schlitten! | ein dickes Fell / eine dicke Haut haben / bekommen | nicht in der Haut von jemandem stecken wollen | eine ehrliche Haut | mit heiler Haut davonkommen | sich in seiner Haut wohl fühlen | jemandem die Haut gerben | nur noch Haut und Knochen sein | nicht aus seiner Haut können | nass bis auf die Haut | jemandem die Haut über die Ohren ziehen | seine eigene Haut retten | in jemandes Haut schlüpfen | eine gute Haut sein | eine treue Haut sein | seine Haut teuer verkaufen | sich seiner Haut zu wehren wissen | seine Haut zu Markte tragen | Das haut den stärksten Mann aus dem Anzug! | Das haut den stärksten Seemann um / von den Planken! | Das haut mich glatt vom Stuhl! | die Hautevolee
- [He]
- am längeren Hebel sitzen | den Hebel ansetzen | alle Hebel in Bewegung setzen | Mit den grossen Hunden pissen wollen, aber das Bein nicht heben können | jemanden aus dem Sattel heben; jemanden vom Sattel werfen | etwas aus den Angeln heben; die Welt aus den Angeln heben | sich einen Bruch heben | etwas aus der Taufe heben | einen heben | jemanden / etwas in den Himmel heben | jemanden in den Sattel heben / helfen | jemanden auf den Schild heben | jemanden auf den Thron heben | ein toller Hecht | der Hecht im Karpfenteich sein | es zieht wie Hechtsuppe | ein Heckmeck | aufgehen wie ein Hefekuchen / Hefekloss | aufgehen wie ein Hefekuchen / Hefekloss | das Heft in der Hand halten / behalten / haben | das Heft aus der Hand geben | das Heft ergreifen | sich an jemandes Fersen heften | sich an jemandes Hacken hängen / heften | den Sieg an seine Fahnen heften | duestere Gedanken hegen | etwas hegen und pflegen | kein Hehl aus etwas machen | Heia machen / in die Heia gehen | Nun aber ab in die Heia! | eine Heidenangst haben | Heidenei! | ein Heidengeld | einen Heidenlärm machen | etwas macht einen Heidenspass | ein Heidenspektakel machen / veranstalten | Heidewitzka! | ein Heiermann | sein Heil in der Flucht suchen | Petri Heil! | mit heiler Haut davonkommen | etwas hoch und heilig versprechen / beteuern | etwas hoch und heilig versprechen | eine heilige Kuh schlachten | der Heilige Vater | in den heiligen Stand der Ehe treten | den heiligen Ulrich anrufen | Ach du heiliger Strohsack! | Ach du heiliger Bimbam! | ein komischer Heiliger | (Ach du) lieber / heiliger Himmel! | Heiliges Kanonenrohr! | Der Zweck heiligt die Mittel | Der Erfolg heiligt die Mittel | ein heilloses Durcheinander | Trautes Heim, Glück allein! | ein Heimchen am Herd | jemandem heimleuchten | öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken | ein Heimlichtuer | etwas mit gleicher Münze heimzahlen | Freund Hein hat jemanden geholt | ein Heini | Du bist (mir) vielleicht ein Heini! | ein Heiopei | jemanden vom Fleck weg nehmen / auswählen / engagieren / heiraten | ein ...muffel (z.B. Krawattenmuffel, Faschingsmuffel, Heiratsmuffel) | etwas ist Hans was Heiri | zu heiss gebadet | jemandem den Boden unter den Füssen heiss machen | jemandem wird der Boden (unter den Füssen) zu heiss | Es wird nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird | das Eisen schmieden, solange es heiss ist | auf etwas / jemanden heiss sein | jemandem die Hölle heiss machen | sich die Köpfe heiss reden | es läuft einem (heiss und) kalt den Rücken herunter | heisse Luft | heisse Hoeschen | ein Tropfen auf dem heissen Stein | wie die Katze um den heissen Brei schleichen / laufen / herumlaufen | um den heissen Brei herumreden | einen heissen / guten Draht zu jemandem haben | auf glühenden / heissen Kohlen sitzen | Was soll das heissen? | Und das will was heissen! | etwas ist mit heisser Nadel gestrickt worden | ein heisser Ofen | ein heisser Herbst | ein heisser Draht | ein heisses Eisen anfassen | ein heisses Pflaster | Das kann ja heiter werden! Das wird ja heiter! | aus heiterem Himmel | Jubel, Trubel, Heiterkeit | Helau! | jemandem / etwas auf die Sprünge helfen | jemanden wieder auf die Beine bringen; jemandem wieder auf die Beine helfen | jemandem aus der Patsche helfen | jemandem ist nicht zu helfen | Ich werde dir helfen! Dir werde ich helfen! | Ich kann mir nicht helfen, ... | jemandem über die Runden helfen | jemanden in den Sattel heben / helfen | in (hellen) Scharen kommen | etwas auf Heller und Pfennig zurückzahlen | etwas ist keinen roten Heller wert | ein helles Köpfchen / ein heller Kopf | ein helles Köpfchen / ein heller Kopf | jemanden bis aufs Hemd ausziehen | für jemanden das letzte Hemd hergeben | jemandem das Hemd über den Kopf ziehen | die Meinung wechseln wie das Hemd | sich ins Hemd machen | jemandem ist das Hemd näher als der Rock | Das letzte Hemd hat keine Taschen | hemdsärmelig sein | weiss der Geier / Kuckuck / Teufel / Himmel / Henker ... | Hol's der Henker! | Scher dich zum Henker! | zum Henker | Fick die Henne! | von alters her | Der Fisch stinkt vom Kopfe her; Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken | nicht weit her sein (mit einer Sache) | Lang ist es her! | Da schau her! | hinter etwas her sein | hinter jemandem her sein | mit einer Sache ist es nicht weit her | hinter jedem Rock her sein | etwas aus dem Bauch heraus tun / entscheiden | fein heraus sein | aus dem Gröbsten heraus sein | Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus | etwas hängt einem zum Hals / Halse raus / heraus | Das kommt aufs Gleiche heraus! | bei einer Sache kommt nichts heraus | jemandem rutscht etwas heraus | fein heraus sein; fein raus sein | Und was springt für mich dabei heraus? | etwas / jemanden gross herausbringen | jemanden rausekeln / herausekeln | sich etwas rausfischen / herausfischen | sein Glück herausfordern | sein Schicksal herausfordern | geputzt / herausgeputzt / geschmückt / aufgemacht sein wie ein Pfingstochse | den Bogen / richtigen Dreh raushaben / heraushaben | etwas rausklamüsern / herausklamüsern | gross herauskommen | Es wird nichts dabei herauskommen | jemanden herauskomplimentieren / hinauskomplimentieren | etwas herauskriegen | sich viel herausnehmen | jemanden rauspauken / herauspauken | sich die Rosinen (aus dem Kuchen) herauspicken | mit etwas herausplatzen | sich herausreden | mit etwas herausrücken | mit der Sprache herausrücken | das Geld zum Fenster herauswerfen / hinauswerfen / hinausschmeissen | jemanden im hohen Bogen hinauswerfen / rauswerfen / herauswerfen | sich am eigenen Schopf aus etwas herausziehen | etwas ist an den Haaren herbeigezogen | etwas herbeizaubern | immer die alte Litanei herbeten | ein heisser Herbst | ein Heimchen am Herd | Herein, wenn's kein Schneider ist! | in etwas hineinplatzen; hereinplatzen | hereinplatzen | in etwas hereinrasseln / hineinrasseln / reinrasseln | bei jemandem hereinschneien / reinschneien | wie die Aasgeier über jemanden herfallen | für jemanden das letzte Hemd hergeben | hoch hergehen | hin- und hergehen | etwas ist weit hergeholt | hin- und hergerissen sein | für etwas herhalten müssen | wie die Heringe stehen | hinter jeder Schürze herlaufen | sich über jemanden hermachen | sich über etwas hermachen | etwas / viel hermachen | hernach | einer Sache Herr werden | Mein lieber Herr Gesangsverein / Gesangverein! | Wie der Herr, so's G'scherr / Gscherr | nicht mehr Herr seiner selbst sein | der Herr im Haus sein | Herr der Lage sein | sein eigener Herr sein | nicht mehr Herr seiner Sinne sein | Nicht schlecht, Herr Specht! | Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf | Lieber / Mein Gott / Oh Herr, lass Abend werden! | Herr, wirf Hirn vom Himmel! | aus aller Herren Länder / Ländern | Meine Herren! | die Herren der Schöpfung | zwei Herren dienen | in aller Herren Länder / Ländern | Lehrjahre sind keine Herrenjahre | O du liabs Herrgöttle von Biberach! | Herrgott noch mal / nochmal! | Himmel Herrgott (Sakrament)! | den Herrgott einen guten Mann sein lassen | Ach herrje / herrjemine! | Ach herrje / herrjemine! | den grossen Herrn spielen | am Tag des Herrn | Herrschaft noch mal / nochmal! | Herrschaftswelten nochmal! | dicke Luft sein / herrschen | mit eisernem Zepter regieren / herrschen | Hier herrscht vielleicht ein Betrieb! | es herrscht eine Affenkälte | Es herrscht eine Lausekälte | es herrscht gaehnende Leere | hin- und herüber legen | hin- und herüberlegen | um den Dreh herum | jemandem dreht sich das Herz im Leib herum | etwas geht / geistert / spukt einem im Kopf herum | an etwas herumdoktern | jemandem das Wort im Munde herumdrehen | herumdrucksen | sich um etwas herumdrücken | sich herumdrücken | herumflachsen | friemeln; herumfriemeln | mit etwas herumfuchteln | jemanden an der Nase herumführen | herumfuhrwerken | an etwas herumfummeln | herumgeisterten | herumgurken | auf jemandem herumhacken | herumhängen | herumhampeln | herumkarjuckeln | herumkaspern | klamüsern; rumklamüsern; herumklamüsern | um etwas herumkommen | viel herumkommen | herumkrakeelen | herumkrebsen | jemanden herumkriegen | jemanden / etwas bekritteln; herumkritteln | herumkutschieren | wie die Katze um den heissen Brei schleichen / laufen / herumlaufen | irgendwo herumlümmeln | herumlungern | an etwas herummurksen | um den heissen Brei herumreden | um etwas herumreden | Das Ruder herumreissen / herumwerfen | das Steuer herumreissen | auf etwas herumreiten | um jemanden herumscharwenzeln | sich mit etwas [z.B. einer Frage, einem Problem] herumschlagen (müssen) | herumschustern | um jemanden herumschwänzeln | jemandem auf der Nase herumtanzen | jemandem auf den Nerven herumtrampeln / herumtanzen | herumtigern | jemandem auf den Nerven herumtrampeln / herumtanzen | Das Ruder herumreissen / herumwerfen | herumwurschteln | jemandem klappt die Kinnlade herunter | mit den Nerven am Ende / herunter / runter sein | es läuft einem (heiss und) kalt den Rücken herunter | etwas herunterbeten | seinen Sermon herunterbeten / herunterleiern | auf jemanden heruntergucken / heruntersehen | jemandem eine / ein paar herunterhauen | etwas herunterkippen | etwas herunterleiern | seinen Sermon herunterbeten / herunterleiern | das Blaue vom Himmel herunterlügen | jemanden herunterputzen | den Ärger runterschlucken / herunterschlucken / hinunterschlucken | auf jemanden heruntergucken / heruntersehen | etwas herunterspielen | etwas lockt keinen (mehr) hinter dem Ofen hervor; etwas lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor | etwas [z.B. den Chef / Professor] hervorkehren | etwas hervorzaubern | etwas nicht uebers Herz bringen können | sein Herz auf der Zunge tragen | ein grosses Herz haben | jemandem das Herz brechen | jemandem sein Herz ausschütten | jemandem rutscht / fällt / sinkt das Herz in die Hose | es zerreisst jemandem das Herz | das Herz am rechten Fleck haben | sich ein Herz fassen | etwas auf Herz und Nieren prüfen | jemandem sein Herz zu Füssen legen | jemanden / etwas ins Herz schliessen | sein Herz in die Hand nehmen; sein Herz in beide Hände nehmen | Hand aufs Herz! | jemandem geht das Herz auf | alles, was das Herz begehrt | jemandem blutet das Herz | ein Herz wie Butter haben | jemanden an sein Herz drücken | sein Herz für etwas entdecken | Mein Herz gehört ... | ein Herz aus Gold haben | ein Herz für etwas / jemanden haben | kein Herz (im Leibe) haben | ein weiches / gutes / weites Herz haben | jemandem schlägt das Herz bis zum Hals | jemandes Herz hängt an jemandem / etwas | ein hartes Herz haben | jemandem etwas ans Herz legen | mit Herz und Hand | jemandem dreht sich das Herz im Leib herum | jemandem lacht das Herz im Leib | jemandem wird es leicht ums Herz | sein Herz auf den Lippen tragen | sich ein Herz nehmen | ein weiches Herz in rauer Schale | jemandem sein Herz schenken | Das lässt mein Herz höher schlagen! | jemandem das Herz schwer machen | jemandem wird das Herz schwer | jemandem wird es schwer ums Herz | ein Herz und eine Seele | jemandem nicht ins Herz sehen können | jemandem bleibt fast das Herz stehen | ein Herz aus Stein haben | ein Herz / alle Herzen im Sturm erobern | jemanden ins Herz treffen | sein Herz an jemanden verlieren | sein Herz verschenken | jemandem ans Herz gewachsen sein | jemandem wird es ganz warm ums Herz | jemandem schnürt es das Herz zusammen | die Sonne in sein Herz lassen | in ein Unternehmen Herzblut reinstecken / hineinstecken | jemandem fällt ein Stein vom Herzen | aus seinem Herzen keine Mördergrube machen | aus tiefstem Herzen | aus vollem Herzen | jemandem von ganzem Herzen danken | von ganzem Herzen | etwas geht sehr zu Herzen | von Herzen gern | etwas auf dem Herzen haben | etwas kommt von Herzen | jemandem fällt eine Last vom Herzen | etwas liegt jemandem (sehr) am Herzen | seinem Herzen Luft machen | sich etwas zu Herzen nehmen | sich etwas vom Herzen reden | seinem Herzen einen Ruck geben | mit dem Herzen dabei sein | nach jemandes Herzen sein | Das ist mir aus dem Herzen gesprochen! | seinem Herzen einen Stoss geben | ein Herz / alle Herzen im Sturm erobern | im tiefsten Herzen | etwas von Herzen wünschen | jemandem fliegen alle Herzen zu | nur mit halbem Herzen dabei sein | für jemanden einen Platz im Herzen haben | im Grunde seines / ihres Herzens | blutenden Herzens | halben Herzens | schweren Herzens | leichten Herzens | der Stimme des Herzens folgen | ein Herzensbedürfnis | eine Herzenssache | über jemanden herziehen | ein Herzkasper | fast einen Herzkasper kriegen | jemandem jemanden auf den Hals hetzen / schicken | Geld wie Heu haben | die Nadel im Heuhaufen suchen | eine Stecknadel im Heuhaufen suchen | mit den Woelfen heulen | etwas ist zum Heulen | Rotz und Wasser heulen | heulen wie ein Schlosshund | das heulende Elend kriegen | der letzte Heuler | eine Heulsuse | kein heuriger Hase mehr sein
- [Hi]
- hibbelig sein | hic Rhodos, hic salta | ein Hickhack | hier und da; hie und da | hieb- und stichfest | Bis hierher und nicht weiter! | weiss der Geier / Kuckuck / Teufel / Himmel / Henker ... | Die Bäume wachsen nicht in den Himmel! | das Blaue vom Himmel versprechen | aus heiterem Himmel | für jemanden hängt der Himmel voller Geigen | Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen | Himmel, Arsch und Zwirn! | die Engel (im Himmel) singen hören | Himmel und Hölle / Erde in Bewegung setzen | im siebten Himmel sein / schweben | Himmel, Arsch und Wolkenbruch! | Dem Himmel sei Dank! | den Himmel auf Erden haben | jemandem den Himmel auf Erden versprechen | Gütiger Himmel! | jemanden / etwas in den Himmel heben | nicht einfach vom Himmel fallen / gefallen sein | wie im Himmel | Das schreit zum Himmel! | Das stinkt zum Himmel! | Der Himmel öffnet seine Schleusen | (Ach du) lieber / heiliger Himmel! | Himmel Herrgott (Sakrament)! | Himmel noch mal! | Dich schickt der Himmel! | den Himmel stürmen wollen | das Blaue vom Himmel herunterlügen | Im Himmel ist Jahrmarkt | für jemanden die Sterne vom Himmel holen wollen | jemandem fällt der Himmel auf den Kopf | Herr, wirf Hirn vom Himmel! | jemandem ist himmelangst | Himmeldonnerwetter noch mal! | ein Himmelfahrtskommando | Himmelherrgott noch mal! | himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt | Himmelkruzitürken noch mal! | Des Menschen Wille ist sein Himmelreich | ein Geschenk des Himmels | Um Gottes / Himmels Willen! | die Schleusen des Himmels öffnen sich | Himmelsjäger | ein himmelweiter Unterschied | hin- und hergerissen sein | hin- und hergehen | hin- und herüberlegen | hin- und herüber legen | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Berg / Rhein / Main hinunter / hinab | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Bach / Fluss hinunter / hinab | Es muss / wird noch viel Wasser den Rhein / Main / Berg hinabfliessen, bis ... | die Treppe hinauffallen | Das kommt auf das Gleiche hinaus / raus! | Das läuft darauf hinaus, dass ... | bis dort hinaus | dreikantig / achtkantig hinausfliegen / rausfliegen | (zum Fenster) hinausgeschmissenes / hinausgeworfenes / rausgeschmissenes Geld | (zum Fenster) hinausgeschmissenes / hinausgeworfenes / rausgeschmissenes Geld | jemanden herauskomplimentieren / hinauskomplimentieren | nicht über die eigene Nase hinausschauen | über das Ziel hinausschiessen | das Geld zum Fenster herauswerfen / hinauswerfen / hinausschmeissen | über sich hinauswachsen | das Geld zum Fenster herauswerfen / hinauswerfen / hinausschmeissen | jemanden im hohen Bogen hinauswerfen / rauswerfen / herauswerfen | jemanden achtkantig / hochkant / hochkantig rausschmeissen / hinauswerfen | hoch hinauswollen | etwas wieder hinbiegen | im Hinblick auf | vor sich hindümpeln | ins Blaue hinein | Wer anderen eine Grube graebt, fällt selbst hinein | in den Tag hinein leben | alles / etwas in sich hineinfressen | sich in etwas hineinknien / reinknien | in etwas hineinplatzen; hereinplatzen | in etwas hereinrasseln / hineinrasseln / reinrasseln | sich in etwas hineinreiten | Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus | in etwas hineinschlittern / hineinrutschen | in etwas hineinschlittern / hineinrutschen | etwas ins Geschäft stecken / hineinstecken | ueberall seine Nase hineinstecken (müssen) | in ein Unternehmen Herzblut reinstecken / hineinstecken | es jemandem vorne und hinten reinstecken / hineinstecken | wo die Liebe hinfällt | sich flaezen / hinflaezen | sich hinflegeln | wo der Kaiser zu Fuss hingeht | Da wo ich schon hingeschissen habe, musst du erstmal hinriechen | dastehen wie ein hingeschissenes Fragezeichen | den Kopf hinhalten | den Buckel für etwas hinhalten | die Knochen hinhalten | hinhauen | ein hinkender Vergleich | hinknallen | etwas hinkriegen | eine Glanzparade hinlegen | sich hinlümmeln | hinne machen | Da wo ich schon hingeschissen habe, musst du erstmal hinriechen | jemanden dort hinschicken, wo der Pfeffer wächst; jemanden dahin wünschen, wo der Pfeffer wächst; jemand soll bleiben, wo der Pfeffer wächst | etwas hinschmeissen | den ganzen Krempel hinschmeissen | den Bettel hinschmeissen / hinwerfen | etwas von hinten durch die Brust und durch das Auge machen | ein Schuss geht nach hinten los; etwas geht nach hinten los | das Pferd beim Schwanz / von hinten aufzäumen | Erster von hinten sein | ein paar hinten drauf kriegen | nicht mehr wissen, wo hinten und vorne ist | jemanden hinten und vorne bedienen | von hinten durch die kalte Küche | Hinten Lyzeum - vorne Museum | es jemandem vorn und hinten reinstecken | hinten und vorn nicht reichen | jemandem hinten reinkriechen | von vorne bis hinten | von vorne bis hinten nicht reichen; vorne und hinten nicht reichen | es jemandem vorne und hinten reinstecken / hineinstecken | Da biegen / krempeln / rollen / krümmen sich mir die Zehennägel (nach hinten / hoch / ein / auf / um)! | einem hinten vorbei gehen | Bringen wir es hinter uns! | etwas lockt keinen (mehr) hinter dem Ofen hervor; etwas lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor | hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen | noch feucht / nicht trocken / grün hinter den Ohren sein | sich etwas hinter die Ohren / Löffel schreiben | es faustdick hinter den Ohren haben | einen hinter die Binde giessen / kippen | auf / hinter dem Mond leben | ein Blick hinter die Kulissen werfen | alle Brücken hinter sich abbrechen / abreissen | mit etwas hinter dem Busch halten | dahinter kommen; hinter etwas kommen | ein bisschen Dampf machen hinter einer Sache | noch die Eierschalen hinter den Ohren haben | Feuer hinter etwas machen | jemanden hinter Gitter bringen | hinter Gittern sitzen | hinter / zu einer Sache stehen; dahinter / dazu stehen; zu etwas stehen | etwas hinter sich haben | hinter vorgehaltener Hand reden | hinter etwas her sein | hinter jemandem her sein | sich etwas hinter den Spiegel stecken | (sich) einen hinter den Knorpel giessen / schütten | hinter den Kulissen | jemandem eins hinter die Löffel geben | hinter Schloss und Riegel kommen | mit etwas (nicht) hinter dem / hinterm Berg halten | jemandem eins / ein paar hinter die Ohren geben | eins / ein paar hinter die Ohren / Löffel kriegen | hinter jedem Rock her sein | etwas hinter jemandes Rücken tun | jemanden hinter Schloss und Riegel bringen | einen hinter den Schlips giessen | hinter jeder Schürze herlaufen | hinter verschlossenen Türen | sich auf die Hinterbeine stellen | sich auf die Hinterbeine setzen | hinterfotzig | (im Hintergrund) die Faeden ziehen | in den Hintergrund treten | etwas in der Hinterhand haben | Hinterher / Nachher ist man immer schlauer | gutes Geld schlechtem hinterherwerfen | hinterherzockeln | einen ueblen Beigeschmack haben; etwas hinterlässt einen ueblen Nachgeschmack | sich am / hinterm Kopf kratzen | mit etwas (nicht) hinter dem / hinterm Berg halten | jemandem in den Arsch / Hintern kriechen | jemandem Dampf / Feuer unter dem Hintern / Arsch machen | Ich könnte mich in den Arsch / Hintern beissen! | jemandem in den Arsch / Hintern treten | Damit kannst du dir den Arsch / Hintern abwischen! | Blei im Hintern haben | Hummeln im Hintern / Arsch haben | welche / eins / was auf den Hintern / Arsch kriegen / bekommen | sich auf den Hintern setzen | ein Hintern | Pfeffer im Hintern / Arsch haben | einen Tritt in den Hintern / Arsch kriegen | jemandem den Hintern / Arsch versohlen | jemandem Puderzucker / Zucker in den Arsch / Hintern blasen / schieben | jemanden hinters Licht führen | nicht ganz richtig im Hinterstuebchen sein | ins Hintertreffen geraten | durch die Hintertür | eine Hintertür offen lassen; sich eine Tür offen halten | wie in Hintertupfingen | ein Hinterwäldler sein | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Berg / Rhein / Main hinunter / hinab | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Bach / Fluss hinunter / hinab | den Ärger runterschlucken / herunterschlucken / hinunterschlucken | dahinvegetieren; vor sich hinvegetieren | über jemandes Kopf hinweg | über etwas weg / hinweg sein; drüber weg / hinweg sein | die Brocken hinwerfen | den Fehdehandschuh hinwerfen | den Bettel hinschmeissen / hinwerfen | Hinz und Kunz | eine Hiobsbotschaft erhalten | Hipp, hipp, hurra! | ein Gedächtnis / Hirn / Gehirn wie ein Sieb haben | sich das Hirn verrenken | sich das Hirn zermartern | jemandem ins Hirn geschissen haben | Herr, wirf Hirn vom Himmel! | etwas ist hirnrissig | etwas ist hirnverbrannt | in der Hitze / im Eifer des Gefechts | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | ein Hitzkopf sein
- [Ho]
- Du kannst mir mal den Hobel ausblasen! | ad hoc | Kopf hoch! | etwas hoch hängen | einen hoch kriegen / keinen hoch kriegen | hoch zu Ross sitzen; auf hohem Ross sitzen; auf einem hohen Ross sitzen | jemandem etwas hoch anrechnen | jemandem läuft die Galle ueber; jemandem kommt die Galle hoch | hoch hergehen | zu hoch / niedrig gegriffen | Das ist zu hoch für mich! | hoch hinauswollen | etwas hoch und heilig versprechen / beteuern | jemandem geht der Hut hoch | wenn es hoch kommt ... | den Kopf hoch tragen | hoch im Kurs stehen | die Nase hoch tragen | Hoch die Tassen! | Die Trauben hängen zu hoch | etwas hoch und heilig versprechen | Da biegen / krempeln / rollen / krümmen sich mir die Zehennägel (nach hinten / hoch / ein / auf / um)! | die Wände hochgehen | hochgehen | jemanden hochgehen lassen | etwas hochgehen lassen | Da werden abends die Bürgersteige hochgeklappt | hochgestochen reden / sprechen | das Fähnlein / die Fahne hochhalten | etwas hochjubeln | jemanden achtkantig / hochkant / hochkantig rausschmeissen / hinauswerfen | jemanden achtkantig / hochkant / hochkantig rausschmeissen / hinauswerfen | die Aermel hochkrempeln / aufkrempeln | den Arsch nicht hochkriegen | keinen hochkriegen | Hochmut kommt vor dem Fall | hochnaesig sein | jemanden hochnehmen | jemanden hochpäppeln | sich wieder hochrappeln / aufrappeln | Hochwasser haben | silberne Hochzeit | diamantene Hochzeit | goldene Hochzeit | nicht auf zwei / allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen können | die Nase hochziehen | immer zu Hause hocken | jemandem auf der Pelle hocken / sitzen / liegen | vom Hocker hauen | Das reisst mich nicht vom Hocker / Stuhl! | locker vom Hocker | Es ist höchste Eisenbahn! | das Höchste der Gefühle | von jemandem / etwas in den höchsten Tönen sprechen | jemanden in den höchsten Tönen loben | zu / zur Höchstform auflaufen | etwas in Person sein (z.B. die Tugend / Pünktlichkeit / Höflichkeit) | Es schweigt des Sängers Höflichkeit | Das ist die Höhe! | auf der Höhe der Zeit sein | in die Höhe schiessen | ganz auf der Höhe sein | in die Höhe gehen | den Brotkorb höher hängen | Das lässt mein Herz höher schlagen! | Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss | höhere Gewalt | sich zu Höherem berufen fühlen | höherer Blödsinn | sich in die Höhle des Löwen begeben / wagen | Steter Tropfen höhlt den Stein | Himmel und Hölle / Erde in Bewegung setzen | die Hölle auf Erden haben | jemandem die Hölle heiss machen | jemanden zur Hölle wünschen | es ist die Hölle los | Fahr zur Hölle! | jemandem das Leben zur Hölle machen | durch die Hölle gehen | eine Höllenangst haben | einen Höllenlärm machen | höllisch aufpassen | ein höllisches / affenartiges Tempo draufhaben / vorlegen | vom Hölzchen aufs Stöckchen geraten | Nachtigall, ich hör dir trapsen! | Das ist das Erste, was ich höre! | das Gras wachsen hören | die Flöhe husten hören | ein Donnerwetter zu hören kriegen | die Engel (im Himmel) singen hören | auf dem / diesem Ohr schlecht hören | etwas aus erster Hand wissen / hören / kaufen | jemandem vergeht hören und Sehen | etwas kann sich hören / sehen lassen | Wer nicht hören will, muss fühlen! | etwas von sich hören lassen | hören Sie mal! | von jemandem etwas zu hören kriegen / bekommen | etwas läuten hören | eine Nadel fallen hören können | eine Stecknadel fallen hören können | etwas nur vom hörensagen kennen / wissen | sich die Hörner abstossen | jemandem Hörner aufsetzen | jemandem die Hörner zeigen | jemanden auf die Hörner nehmen | den Stier bei den Hörnern packen / nehmen / fassen | Da hört (sich) doch alles auf! | hört, hört! | heisse Hoeschen | Haus und Hof | sich um Haus und Hof bringen | jemandem den Hof machen | erstmal / zuerst im eigenen Hof kehren | keinen Funken Hoffnung mehr haben | guter Hoffnung sein | das Kap der guten Hoffnung | (hohe) Wellen schlagen | etwas auf die hohe Kante legen | von jemandem eine hohe Meinung haben | hoch zu Ross sitzen; auf hohem Ross sitzen; auf einem hohen Ross sitzen | hoch zu Ross sitzen; auf hohem Ross sitzen; auf einem hohen Ross sitzen | jemanden im hohen Bogen hinauswerfen / rauswerfen / herauswerfen | auf dem hohen Pferd sitzen | vom hohen Ross steigen | ein Ritter vom hohen C | ein hohes Tier | hohl klingen | hohl sein | eine hohle Fassade | eine hohle Hand machen | Das ist immer noch besser, als in die hohle Hand geschissen! | leere / hohle Phrasen dreschen | aus dem hohlen Bauch | nur etwas für den hohlen Zahn sein | ein Hohlkopf | Das ist der reinste Hohn! | Hokuspokus | die Kuh vom Eis holen / ziehen / schieben / kriegen / führen | die Eisen aus dem Feuer holen | jemanden aus den Federn holen / scheuchen | sich kalte Füsse holen | jemanden mit ins Boot holen | jemandem / für jemanden die Kohlen aus dem Feuer holen | sich blutige Köpfe holen | für jemanden die Sterne vom Himmel holen wollen | Ihn / Sie soll der Teufel holen! | sich den Tod holen | jemanden Kiel holen | Holla die Waldfee! | Da ist Holland in Not | wissen / zeigen, wo der Barthel den Most holt | wissen / zeigen, wo der Opa / Bauer den Most holt | holterdiepolter | (dreimal) auf Holz klopfen | viel Holz vor der Hütte haben | aus anderem Holz sein | aus gleichem Holz geschnitzt sein | Holz sägen | nicht aus Holz sein | Gut Holz! | Holz in den Wald tragen | Holzauge, sei wachsam! | wie ein Holzhacker essen | etwas mit dem Holzhammer tun; die Holzhammermethode anwenden | etwas mit dem Holzhammer tun; die Holzhammermethode anwenden | holzschnittartig | auf dem Holzweg sein | ein homerisches Gelaechter | ein Homie | jemandem Honig um den Bart / ums Maul / um den Mund schmieren | das Land, wo Milch und Honig fliessen | strahlen / grinsen / sich freuen wie ein Honigkuchenpferd | etwas ist kein Honigschlecken | ein Honk | Hood | Hop oder top? | bei jemandem ist Hopfen und Malz verloren; da ist Hopfen und Malz verloren | ex und hopp | Los, hopp / hopphopp! | Los, hopp / hopphopp! | Dann ging alles hopphopp! | jemanden hoppnehmen | hopsgehen | an der Matratze horchen | einen engen Horizont haben | ein Silberstreif / Silberstreifen / Streifen am Horizont | Das geht über meinen Horizont | einen begrenzten Horizont haben | seinen Horizont erweitern | Licht am Horizont sehen | das horizontale Gewerbe | ins selbe / gleiche Horn blasen / stossen | kräftig ins Horn stossen | das Horn von Afrika | etwas geht aus wie das Hornberger Schiessen | ein Ochse / Hornochse | sich / jemanden zum Horst machen | Jacke wie Hose | tote Hose | jemandem rutscht / fällt / sinkt das Herz in die Hose | Das kannst du einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange / Beisszange zumacht / anzieht! | etwas geht in die Hose | keinen Arsch in der Hose haben | locker durch die Hose atmen | die Hosen anhaben | die Hosen voll haben | jemandem flattern die Hosen | sich in die Hosen machen | Runter mit den Hosen! Hosen runter! | Mit vollen Hosen lässt es sich gut stinken | ein Hosenscheisser | den Hosenstall zumachen | etwas kennen wie seine Hosentasche / Westentasche | mal hue, mal hott sagen
- [Hu]
- die Hucke voll kriegen | jemandem die Hucke voll hauen | jemandem die Hucke / Jacke voll lügen | huddeln | mal hue, mal hott sagen | hüben und drüben; hüben wie drüben | verdammt ... (z.B. hübsch / gut / schlecht) | eine hübsche Stange Geld | ein hübsches Sümmchen kassieren | aus der Hüfte schiessen | sich in den Hüften wiegen | der grüne Hügel | mit jemandem (noch) ein Hühnchen zu rupfen haben | Da lachen ja die Hühner! | Am Abend werden die Hühner gezählt | die Hühner satteln | jemandem auf die Hühneraugen treten | ein Hühnerhaufen | mit den Hühnern aufstehen | mit den Hühnern zu Bett gehen; mit den Hühnern schlafen gehen | dem Fuchs den Hühnerstall anvertrauen | in Hülle und Fülle | die Hüllen fallen lassen | um eine Sache den Mantel / das Mäntelchen des Schweigens Hüllen | sich in Schweigen hüllen | mit jemandem in die Kiste huepfen | eine Hürde nehmen | etwas wie seinen Augapfel hüten | das Bett hüten müssen | das Haus hüten | wie einen Sack Flöhe hüten | seine Zunge hüten | die Hüter des Gesetzes | Welcher Glanz in meiner Hütte! | viel Holz vor der Hütte haben | mit den Hufen scharren | das Huhn, das goldene Eier legt, schlachten | Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn | Huhu! | aussen hui, innen pfui | Hummel, Hummel - Mors, Mors! | Hummeln im Hintern / Arsch haben | Du hast vielleicht (einen) Humor! | Humor ist, wenn man trotzdem lacht | etwas lockt keinen (mehr) hinter dem Ofen hervor; etwas lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor | die Katze / der Hund beisst sich in den Schwanz | auf den Hund kommen | Da wird der Hund in der Pfanne verrückt! | Dort ist / liegt der Hund begraben | wie Hund und Katze | jemanden wie einen Hund behandeln | bekannt sein wie ein bunter Hund | Das ist ja ein dicker Hund! | Er ist ein krummer Hund | ein scharfer Hund | Da liegt der Knüppel beim Hund! | Scheiss der Hund drauf! | Hunde / den Hund zum Jagen tragen müssen | ein falscher Hund | schlafende Hunde wecken | den Letzten beissen die Hunde | Viele Hunde sind des Hasen Tod | vor die Hunde gehen | Hunde, die bellen, beissen nicht | wie in Buxtehude, wo die Hunde mit dem Schwanz bellen | etwas vor die Hunde werfen | Das ist ja zum junge Hunde kriegen! | Hunde / den Hund zum Jagen tragen müssen | jemandem ist hundeelend | ein Hundeleben | hundemüde sein | Mit den grossen Hunden pissen wollen, aber das Bein nicht heben können | mit allen Hunden gehetzt sein | Wer mit den Hunden schläft, steht mit Flöhen auf; Wer mit den Hunden schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er am naechsten Tag mit Flöhen aufwacht | auf hundertachtzig / hundert sein | auf hundertachtzig / hundert sein | etwas hundertfünfzigprozentig machen wollen | vom Hundertsten ins Tausendste kommen | ein Hundesohn | hundsgemein sein | hundsmiserabel | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | Hunger ist der beste Koch | ein Hungerleider | für einen Hungerlohn arbeiten | am Hungertuch nagen | hungrig wie ein Bär sein | ein Hurenbock | ein Hurensohn | Hurentochter | Hipp, hipp, hurra! | ein Husarenstreich / Husarenstück / Husarenritt | ein Husarenstreich / Husarenstück / Husarenritt | ein Husarenstreich / Husarenstück / Husarenritt | in einem Husch | husch, husch! | Husch husch, ins Koerbchen! | etwas geht husch-husch | die Flöhe husten hören | jemandem etwas husten | sich die Lunge aus dem Hals husten | auf der Hut sein | den Hut nehmen | mit etwas nichts am Hut haben | alle / alles unter einen Hut bringen / bekommen / kriegen | etwas aus dem Hut ziehen / zaubern | ein alter Hut | Das kannst du dir an den Hut stecken! | vor jemandem den Hut ziehen | jemandem eins auf den Hut geben | Hut ab! | jemandem geht der Hut hoch | den Hut in den Ring werfen | Spatzen unter dem Hut haben | jemandes Hut brennt | über die Hutkrempe gehen | ein Hutschefidel | es geht einem etwas über die Hutschnur | jemandem reisst die Hutschnur | jemandem platzt die Hutschnur
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/i.php
- [I]
- I bewahre! | das i-Tüpfelchen; das Tüpfelchen auf dem i | I wo! | bis aufs i-Tüpfelchen
- [Id]
- eine fixe Idee | als / wie ein Idiot dastehen | ein Idiot / Vollidiot | etwas ist idiotensicher
- [Ig]
- einen Igel in der Tasche haben | igitt / igittigitt! | igitt / igittigitt!
- [Ih]
- im Grunde seines / ihres Herzens | im Schweisse meines / seines / ihres Angesichts | Leute / Menschen ihres / seines Schlages
- [Im]
- Das ist immerhin / wenigstens etwas!
- [In]
- etwas in- und auswendig kennen | infrage kommen; in Frage kommen | etwas in Frage / infrage stellen | Persona non grata; Persona ingrata | aussen hui, innen pfui | sich von innen begucken | die innere Uhr | den inneren Schweinehund ueberwinden | seiner inneren Stimme folgen | ein innerer Reichsparteitag | die ganze Innung blamieren | reif für die Insel sein | eine Intelligenzbestie | einen intus haben | etwas intus haben | zu viel intus haben
- [Ip]
- eo ipso
- [Ir]
- den Weg alles Irdischen gehen | jemanden irgendwo auflesen | irgendwo rumdameln | irgendwo herumlümmeln | irgendwo nichts verloren haben | irgendwo versauern | Das ist ja irre! | jemanden in die Irre führen | Irren ist menschlich | das reinste Irrenhaus | Irrungen und Wirrungen
- [Is]
- Man ist, was man isst
- [It]
- ein Itaker
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/j.php
- [J]
- j.w.d.
- [Ja]
- Jacke wie Hose | jemandem die Hucke / Jacke voll lügen | jemandem die Jacke voll hauen | die Jacke voll kriegen | den Jackpot knacken | in die ewigen Jagdgründe eingehen | sich nicht ins ins Bockshorn jagen lassen | das Geld durch die Gurgel / Kehle jagen | Damit kannst du mich jagen! | etwas durch die Kehle jagen | jemanden zum Teufel jagen / schicken | Hunde / den Hund zum Jagen tragen müssen | einen Bob in die Bahn jagen / schicken / legen / werfen / setzen | Guten Rutsch! Guten Rutsch ins neue Jahr! | das liebe lange Jahr | von Jahr zu Jahr | nach Jahr und Tag | jahraus, jahrein | in die Jahre gekommen | in der Blüte seiner / ihrer Jahre | viele Jahre auf dem Buckel haben | im / aus dem Jahre Schnee; anno Schnee | jahraus, jahrein | zwischen den Jahren | in den besten Jahren sein | die fünfte Jahreszeit | zu einem weissen Jahrgang gehören | Im Himmel ist Jahrmarkt | etwas ist nicht der wahre Jakob | ein Jammerlappen | ein Bild des Jammers | himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt
- [Je]
- seit eh und je | wie eh und je | Je nachdem ... | Je oeller, je doeller! Je oller, je doller! | ... denn je | jeck sein | jede Menge | Jede Wette! | es allen / jedem recht machen | Jedem Narren gefällt seine Kappe | hinter jedem Rock her sein | Jedem das Seine | Jedem Tierchen sein Pläsierchen! | sich jeden Bissen vom Mund / Munde absparen | den Pfennig / die Mark / den Groschen / den Cent / den Euro zweimal / dreimal umdrehen (müssen) | auf jeden Fall | jemandem jeden Wunsch von den Augen / Lippen ablesen | um jeden Preis | sich über jeden Quark aufregen | jeden Stein umdrehen | sich an jeden Strohhalm klammern | nicht jedermanns Sache sein | etwas / jedes Wort auf die Goldwaage legen | alles / jedes Ding hat zwei Seiten | über jedes / alles Lob erhaben sein | jemandem jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen | etwas / jedes Wort unterschreiben können | etwas / jemand ist jenseits von gut und böse | Jesuslatschen
- [Jo]
- Wie die Nase des Mannes, so sein Johannes; An der Nase des Mannes erkennt man seinen Johannes | über den Jordan gehen | den Jordan runter gehen | nicht ein Jota; kein Jota | Quod licet Jovi, non licet bovi
- [Ju]
- Er ist ein richtiger Don Juan! | Jubel, Trubel, Heiterkeit | alle Jubeljahre | jemandem etwas unter die Weste jubeln | Lass jucken! | Dir juckt wohl das Fell!? | es juckt / kribbelt einem in den Fingern | Das juckt mich überhaupt nicht! | Das kratzt / juckt mich nicht! | Was kuemmert / juckt es die (stolze / deutsche) Eiche, wenn sich ein / eine / der / die / das Borstenvieh / Eber / Sau / Wildsau dran / daran / an ihr wetzt / reibt? | den Judaslohn bekommen | Keine jüdische Hast! | seinen Jürgen würgen | Diese Jugend von heute! | die reifere Jugend | Das ist ja zum junge Hunde kriegen! | Junge, Junge! | ein schwerer Junge | ein grüner Junge | Immer langsam mit den jungen Pferden! | wie ein junger Gott sein | ein junger Spund / Jungspund sein | junges Gemüse | zu etwas kommen wie die Jungfrau zum Kind | ein eingefleischter Junggeselle | blaue Jungs | ein junger Spund / Jungspund sein | ein Juwel | aus Jux und Tollerei / Dollerei
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/k.php
- [Ka]
- sich kabbeln | ein Kabuff | ein Kackarsch | Kacke | die Kacke ist am dampfen | auf die Kacke hauen | kacken | Kackstelzen | Am Ende kackt die Ente | ein Kadavergehorsam | jemanden vor den Kadi zitieren / zerren | in einem goldenen Käfig sitzen | Wo kämen wir hin, wenn ...; Wo kämen wir da hin! | im stillen Kämmerlein | gegen / mit Windmühlen kämpfen | mit der Tücke des Objektes kämpfen | mit harten Bandagen kämpfen / streiten | mit offenem Visier kämpfen | Kärrnerarbeit | eine Sache ist gegessen; der Käse ist gegessen | Käse schliesst den Magen | Käse | ein Käseblatt | kalter Kaffee | den Kaffee auf haben | ein Kaffeesachse | aus dem Kaffeesud lesen | ein Kainszeichen / Kainsmal tragen | ein Kainszeichen / Kainsmal tragen | wo der Kaiser zu Fuss hingeht | Streit um des Kaisers Bart | ein Kaiserwetter | jemanden / etwas durch den Kakao ziehen | aussehen wie ein Kaktus | in Kalamitäten kommen / geraten | um das Goldene Kalb tanzen | etwas (z.B. im Kalender) rot anstreichen | vom gleichen Kaliber sein | bei jemandem rieselt der Kalk | jemanden kalt lassen | es läuft einem (heiss und) kalt den Rücken herunter | kalte Füsse bekommen / kriegen | jemanden ins kalte Wasser schmeissen / werfen | jemandem / etwas die kalte Schulter zeigen | eine kalte Dusche | kalte Ente | sich kalte Füsse holen | von hinten durch die kalte Küche | die kalte Sophie | den Sprung ins kalte Wasser wagen; ins kalte Wasser springen | auf kaltem Wege | kalter Kaffee | kaltes Blut bewahren | jemanden kaltmachen | jemanden kaltstellen | Eher geht ein Kamel durch ein Nadeloehr, als dass ... | olle Kamellen | ein Kameradenschwein | jemandem schwillt der Kamm | alles über einen Kamm scheren | ein Kampf / Krieg bis aufs Messer | jemandem / einer Sache den Kampf ansagen | ein Kampfschmuser | Kanak Sprak; kanak; kanakisch | ein Kanake | Kanak Sprak; kanak; kanakisch | den Kanal voll haben | jemanden an die Kandare nehmen | ein unsicherer Kandidat / eine unsichere Kandidatin | ein unsicherer Kandidat / eine unsichere Kandidatin | sich die Kante / Kanne geben | volle Kanne | es giesst wie aus Kannen | Das kannst du dir in den Arsch stecken / schieben! | Damit kannst du dir den Arsch / Hintern abwischen! | Damit kannst du dich begraben lassen! | Das kannst du über / in den Harz kicken! | Das kannst du halten wie ein Dachdecker! | Damit kannst du dich einsargen lassen! | ... dann kannst du was erleben! | Das kannst du jemand anderem / deiner Grossmutter / deiner Oma erzählen! | Du kannst mir viel erzählen! | Du kannst mir mal den Buckel runterrutschen! Rutsch mir doch den Buckel runter! | Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen | Du kannst dich auf etwas gefasst machen! | Du kannst mich mal! | Du kannst mich mal gern haben! | Darauf kannst du Gift nehmen! | Das kannst du halten, wie du willst! | Das kannst du einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange / Beisszange zumacht / anzieht! | Das kannst du in der Pfeife rauchen! | Du kannst mir (mal) in die Schuhe blasen! | Davon kannst du dir eine Scheibe / ein Stück abschneiden! | Das kannst du dir an den Hut stecken! | Damit kannst du mich jagen! | Das kannst du dir in die Haare schmieren! | Du kannst mich mal kreuzweise! | Du kannst mir mal im Mondschein begegnen! | Das können Sie laut sagen! Das kannst Du laut sagen! | Das kannst du (dir) in sauer kochen! | Dann kannst du dein Testament machen! | Da kannst du lange warten! | Darauf kannst du wetten! | Du kannst mir mal den Hobel ausblasen! | unter aller Kanone | mit Kanonen auf Spatzen schiessen | Kanonenfutter sein | Heiliges Kanonenrohr! | etwas auf die hohe Kante legen | sich die Kante / Kanne geben | klare Kante zeigen / ziehen | jemand mit Ecken und Kanten | jemanden am / beim Kanthaken nehmen / kriegen | ein unsicherer Kantonist | das Kap der guten Hoffnung | schwer von Kapee sein | etwas kapieren | aus etwas Kapital schlagen | Das ist ein Kapitel für sich | etwas geht auf seine / ihre Kappe | etwas auf die eigene Kappe nehmen | Jedem Narren gefällt seine Kappe | kaputt sein | Was ist denn nun kaputt? | sich kaputtlachen | sich kaputtmachen | mit Karacho | ein Kardinalfehler | kariert reden | Karo einfach | eine tolle Karosserie haben | der Hecht im Karpfenteich sein | im Karree springen | jemanden vor seinen Karren / Wagen spannen | den Karren aus dem Dreck ziehen | den Karren einfach laufen lassen | den Karren in den Dreck fahren | die letzte Karte ausspielen | alles auf eine Karte setzen | auf die falsche Karte setzen | eine Karteileiche | sich nicht in die Karten schauen lassen | Die Karten werden neu gemischt | jemandem in die Karten sehen | gute / schlechte / bessere Karten haben | alle Karten in der Hand haben | seine Karten aufdecken | sich nicht in die Karten sehen lassen | mit gezinkten Karten spielen | mit verdeckten Karten spielen | die Karten auf den Tisch legen | mit offenen Karten spielen | die Karten austeilen | zusammenfallen wie ein Kartenhaus | Gleich rauscht es im Karton! | bei jemandem rappelt es / rappelts im Karton | Jetzt ist (aber) Ruhe im Karton! | mit jemandem Karussell fahren | jemanden zum Kasper machen | den Kasper machen | Kassandraruf | jemanden zur Kasse bitten | es ist Ebbe in der Kasse / im Geldbeutel / Portmonee | gut bei Kasse sein | tief in die Kasse / die Tasche / ins Portmonee / den Beutel / den Saeckel greifen müssen | Kasse machen | getrennte Kasse machen | eine schwarze Kasse | die Kasse klingelt | schlecht / knapp bei Kasse sein | ein (grosses) Loch in den Beutel / Geldbeutel / die Kasse / das Portmonee reissen | ab nach Kassel | eine Kassenbrille | ein hübsches Sümmchen kassieren | etwas im Kasten haben | etwas / viel auf dem Kasten haben | alle / andere in den Kasten stecken | der Kasus / Casus Knacktus | einen Kater haben | ein Katerfrühstück | in Katerstimmung sein | die schnelle Katharina haben | jemandem Kattun geben | Kattun kriegen | etwas war für die Katz | mit jemandem Katz und Maus spielen | rubbel die Katz | Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch; Ist die Katz aus dem Haus, ruehrt sich die Maus | vor jemandem katzbuckeln | die Katze im Sack kaufen | wie die Katze um den heissen Brei schleichen / laufen / herumlaufen | die Katze / der Hund beisst sich in den Schwanz | wie Hund und Katze | Das trägt die Katze auf dem Schwanz fort! | Die Katze lässt das Mausen nicht! | die Katze aus dem Sack lassen | die neunschwänzige Katze | abgehen / rennen wie Schmidts Katze | der Katze die Schelle umhängen / um den Hals hängen | Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch; Ist die Katz aus dem Haus, ruehrt sich die Maus | In der Nacht / bei Nacht / Nachts sind alle Katzen grau | nur Katzengold sein | Katzenjammer | Das ist nur ein Katzensprung | am Katzentisch sitzen | eine Katzenwäsche machen | etwas in Kauf nehmen | die Katze im Sack kaufen | etwas für einen Apfel und ein Ei kaufen; etwas für ein Appel und 'n Ei kaufen | etwas aus erster Hand wissen / hören / kaufen | etwas aus zweiter Hand kaufen | sich jemanden kaufen | dafür kann ich mir nichts kaufen! | etwas auf Stottern kaufen | sich gleich einen Strick kaufen / nehmen können | jemandem die Kauleiste tiefer legen | ein komischer Kauz / Vogel
- [Ke]
- Keep cool! | Kind und Kegel | das Geld durch die Gurgel / Kehle jagen | Gold in der Kehle haben | etwas in den falschen Hals / die falsche Kehle kriegen | die Kehle oelen / anfeuchten | etwas durch die Kehle jagen | eine trockene Kehle haben | aus voller Kehle | sich die Kehle aus dem Hals schreien | sich die Kehle anfeuchten | im Hals / im Halse / in der Kehle stecken bleiben | etwas schnürt einem die Kehle zu; jemandes Kehle schnürt sich zusammen | einen Kloss im Hals / in der Kehle haben | jemandem das Messer an die Kehle setzen | etwas unter den Tisch kehren | Neue Besen kehren gut | mit eisernem Besen kehren | jemandem / einer Sache den Rücken kehren | etwas unter den Teppich kehren | vor der eigenen Türe kehren / fegen | das Oberste zuunterst kehren | das Unterste zuoberst kehren | erstmal / zuerst im eigenen Hof kehren | Das geht dich einen Quark / feuchten Kehricht / Dreck / Staub an! | die andere Seite / Kehrseite der Medaille | eine Kehrtwendung machen | einen Keil zwischen zwei Personen / Parteien treiben | Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil | Keile kriegen | etwas im Keim ersticken | unter keinem guten Stern stehen | in keinem Verhältnis stehen | Da steckt man nicht drin! Da steckt ja keiner drin! | keiner Fliege etwas zu Leide / zuleide tun können | Mir kann keiner (was / etwas)! | keiner Fliege ein Bein krümmen können | von keiner Sachkenntnis getrübt | ohne mit der Wimper zu zucken; mit keiner Wimper zucken | jemanden keines Blickes würdigen | einmal ist keinmal | in keinster Weise | etwas geht einem auf den Geist / den Senkel / die Eier / den Sack / die Nuesse / den Wecker / den Zeiger / die Ketten | den (bitteren) Kelch bis zur Neige leeren / trinken | der Kelch ist an jemandem vorübergegangen / vorbeigegangen | eine Leiche im Keller haben | zum Lachen in den Keller gehen | im Keller sein | Leichen im Keller haben | ..., dann kenn ich mich nicht mehr! | Da kenn ich nichts! | Die Platte kenn ich! | etwas aus dem Effeff kennen / beherrschen | keine Grenzen kennen | seine Grenzen kennen | etwas kennen wie seine Hosentasche / Westentasche | etwas in- und auswendig kennen | Du wirst mich noch kennen lernen! | keine Nerven haben / kennen | kein Pardon kennen | den Rummel kennen | alle Schliche kennen | jemanden nur vom Sehen kennen | etwas nur vom hörensagen kennen / wissen | Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht | in die gleiche Kerbe schlagen / hauen | etwas auf dem Kerbholz haben | ein Bulle von Kerl | ein windiger Bursche / Kerl | Ein Kerl wie ein Schrank / Kleiderschrank | ein Mann / Kerl wie ein Baum / Schrank | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | des Pudels Kern | der Kern einer Sache | der harte Kern | jemand hat einen weichen Kern in einer rauen Schale | in jemandem steckt ein guter Kern | kernig | jemandem die Kerze / die Kerzen auspusten / ausblasen | wie eine Kerze sein, die an zwei / beiden Enden brennt | jemandem die Kerze / die Kerzen auspusten / ausblasen | wie ein Kesselflicker | jemanden an die Kette legen | Gleich gibt's die Kette am schmecken | etwas geht einem auf den Geist / den Senkel / die Eier / den Sack / die Nuesse / den Wecker / den Zeiger / die Ketten | mit den Ketten rasseln | etwas geht einem auf den Geist / den Senkel / die Eier / den Sack / die Nuesse / den Wecker / den Zeiger / die Ketten | Da boxt der Papst (im Kettenhemd / in Nietenhosen)
- [Ki]
- Dass ich nicht lache / kichere! | Das kannst du über / in den Harz kicken! | kiebig sein | kieken | jemanden auf dem Kieker haben | jemandem eine Handbreit Wasser unterm / unter dem Kiel wünschen | etwas auf Kiel legen | jemanden Kiel holen | in jemandes Kielwasser segeln / fahren | etwas zwischen die Kiemen kriegen | auf dem Kien sein | Kies | kiffen | Killefitz | killekille machen | Kind und Kegel | das Kind mit dem Bade ausschütten | das Kind beim (rechten) Namen nennen | ... wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist | kein Kind / Freund von Traurigkeit | Es zeigt sich, wes Geistes Kind jemand ist | Wir werden das (Kind) schon schaukeln! | zu etwas kommen wie die Jungfrau zum Kind | das Kind im Manne | dem Kind einen Namen geben | ein Kind seiner Zeit | Ein gebranntes Kind scheut das Feuer | sich bei jemandem lieb Kind machen | einem Kind das Leben schenken | ein Kind zur Welt bringen | ein Kind in die Welt setzen | Die Kinder werden flügge | die Kinder sind aus dem Haus | noch in den Kinderschuhen stecken | den Kinderschuhen entwachsen sein | etwas ist kein Kinderspiel | eine gute Kinderstube haben | seine gute Kinderstube vergessen | von Kindesbeinen an | ein Kindskopf | Kinkerlitzchen | jemandem klappt die Kinnlade herunter | auf der Kippe stehen | eine Kippe | aus dem Anzug kippen | einen hinter die Binde giessen / kippen | einen kippen | aus den Latschen kippen | aus den Pantinen / Pantoffeln kippen | die Kirche im Dorf lassen | die Kirche ums Kreuz tragen; mit der Kirche ums Kreuz gehen / fahren | so sicher wie das Amen in der Kirche | georgelt haben, bevor die Kirche angegangen ist | die Kirche ums Dorf tragen | mit der Kirche ums Dorf fahren | jemand ist kein grosses Licht / Kirchenlicht | arm wie eine Kirchenmaus | Dann / Jetzt hat der / dein Arsch Kirmes! | jemanden kirre machen | mit jemandem ist nicht gut Kirschen essen | eine faule Kiste | eine (z.B. tolle / faule / verfahrene / blöde) Kiste | mit jemandem in die Kiste huepfen | ein Kittchen | jemandem brennt der Kittel | den Gaumen kitzeln
- [Kl]
- ein Klacks | ein Kladderadatsch | Klagelieder anstimmen | klamm sein | mit dem Klammerbeutel gepudert sein | sich an jeden Strohhalm klammern | über etwas klamüsern | etwas auseinander klamüsern | klamüsern; rumklamüsern; herumklamüsern | einen guten Klang haben | ohne Sang und Klang | sang- und klanglos | die Klappe / das Maul / den Mund halten | eine grosse Klappe haben | Klappe zu, Affe tot! | zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen | Grosse Klappe und nichts dahinter! | die Klappe / den Mund / das Maul / den Rand aufreissen | Halt die Klappe / den Rand! | klappen | Klappen vor den Augen haben | klapperdürr sein | ein Klapperkasten; eine Klapperkiste | ein Klapperkasten; eine Klapperkiste | Klappern gehört zum Handwerk! | nicht mehr an den Klapperstorch glauben | etwas läuft / klappt wie am Schnürchen | jemandem klappt die Kinnlade herunter | eine Klapsmühle | etwas liegt (klar) auf der Hand | nicht ganz klar im Dachstuebchen sein | klipp und klar | Das geht klar! | etwas ist klar wie Klossbrühe | Na klar! | etwas ist klar wie dicke Tinte | klare Fronten schaffen | klare Kante zeigen / ziehen | einen kühlen / klaren Kopf bewahren | jemandem klaren / reinen Wein einschenken | sich über etwas im Klaren sein | Klarer Fall! | Ein klarer / typischer Fall von denkste! | mit etwas klarkommen | Klarschiff machen | Klartext mit jemandem reden | Klasse statt Masse | ein Begraebnis erster Klasse | Das finde ich Klasse! Das ist grosse Klasse! | ein Mensch zweiter Klasse sein | eine Klatschbase / Klatschtante | einen an der Klatsche haben | ein Klatschmaul | klitschnass; klatschnass | die Klatschspalte der Zeitung | eine Klatschbase / Klatschtante | eine Klaue / Sauklaue | in jemandes Klauen fallen / geraten | etwas mit Zähnen und Klauen verteidigen | Wo steht das Klavier? | Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloss Klavier spielt | am Buchstaben kleben | am Geld kleben / hängen | jemandem eine / ein paar kleben | an der Scholle kleben | an seinem Stuhl kleben | am Text kleben | Tüten kleben müssen | die Zunge am Gaumen kleben haben | klebrige Finger / Hände haben | Geld, an dem Blut klebt | an jemandes Händen klebt Blut | nicht kleckern, sondern klotzen | kleckerweise | jemanden über den grünen Klee loben | etwas in Worte kleiden | Kleider machen Leute | aus den Kleidern fallen | Ein Kerl wie ein Schrank / Kleiderschrank | etwas kurz und klein schlagen / hauen / treten [u.a.]
- klein beigeben müssen | von klein auf | klein, aber oho | klein machen | von klein auf | klein, aber fein | klein werden | so und so (z.B. klein, gross, dick, schwer) | klein-klein spielen | kleine Brötchen backen; kleinere Brötchen backen | der kleine Mann (von der Strasse) | Das sagt mir mein kleiner Finger! | ein kleiner Fisch | etwas auf kleiner Flamme kochen | ein kleiner Krauter | kleine Brötchen backen; kleinere Brötchen backen | das kleinere Übel | ein (kleines) Dummerchen | nur ein kleines Rädchen im Getriebe sein | aus etwas / jemanden Kleinholz machen | kleinkariert sein | jemanden kleinkriegen | Kleinvieh macht auch Mist! | in der Klemme sitzen / stecken | sich dahinter klemmen | sich eine zwischen die Lippen klemmen | wie eine Klette an jemandem hängen | Klimbim | mit den Augendeckeln klimpern | jemanden über die Klinge springen lassen | ein Messer ohne Klinge, an dem der Stiel fehlt | die Kasse klingelt | bei jemandem klingelt es | mit jemandem die Klingen kreuzen | hohl klingen | Nur im Angriff ist klingend Spiel | in klingender Münze | sich die Klinke / Türklinke in die Hand geben | Klinken putzen | ein Klinkenputzer | klipp und klar | Klippen umschiffen | ein Klippenkotzer | eine Klippschule | klitschnass; klatschnass | klitzeklein | ein Griff ins Klo | kloenen | kloenschnacken | die Kloeten | jemanden weich klopfen | sich auf die Schenkel klopfen | auf den Busch klopfen | jemandem auf die Finger klopfen | Sprüche klopfen | (dreimal) auf Holz klopfen | sich auf die Brust klopfen | einen Kloss im Hals / in der Kehle haben | etwas ist klar wie Klossbrühe | Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil | ein ungehobelter Klotz | sich einen Klotz ans Bein binden | ein grober Klotz | einen Klotz am Bein haben | jemandem ein Klotz am Bein sein | nicht kleckern, sondern klotzen | Klüngelei | klüngeln | aus etwas / jemandem nicht klug / schlau werden | ein Klugscheisser | etwas zu Klump fahren / hauen | Klunker
- [Kn]
- an etwas (schwer) zu knabbern haben | nichts mehr zu knabbern haben | ein Knackarsch | Lass knacken! | den Jackpot knacken | ein alter Knacker | ein Knacki | knackig | der Knackpunkt | einen Knacks weghaben | der Kasus / Casus Knacktus | Knall auf Fall | einen Knall haben | die Sektkorken knallen lassen | jemandem eine / ein paar knallen | jemandem einen / etwas vor den Latz hauen / knallen | eine / die Alte knallen | knallige Farben | ein Knallkopf | knallrot werden | eine Knalltüte | schlecht / knapp bei Kasse sein | mit knapper Not | knapsen | eine Knarre | ein Knast | Knatsch | knauserig sein | Das kannst du einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange / Beisszange zumacht / anzieht! | die Gegend / Kneipe / Nacht / Stadt [usw.] unsicher machen | Knete | einen Knick in der Linse haben | etwas knicken können | knickerig sein | etwas über das Knie brechen | Fick dich (doch) ins Knie! | jemanden in die Knie zwingen | in die Knie gehen | jemanden uebers Knie legen | weiche Knie haben / kriegen | sich ins / in das eigene Knie schiessen | den Magen in der Kniekehle hängen haben | in den Knien weich werden | den Kniff raushaben | eine Knifte | ein Knilch | Es knistert im Gebaelk | nur noch Haut und Knochen sein | die Knochen hinhalten | bis in die Knochen | nass bis auf die Knochen sein | in den Knochen stecken / sitzen | sich bis auf die Knochen blamieren | jemandem in die Knochen fahren | auf die Knochen gehen | kein Mark in den Knochen haben | jemandem das Mark aus den Knochen saugen | keinen Mumm (in den Knochen) haben | eine Knochenarbeit | knochenhart | knochentrocken | ein Knöllchen | Spitz auf Knopf rechnen | es steht Spitz auf Knopf | knorke | (sich) einen hinter den Knorpel giessen / schütten | den gordischen Knoten durchschlagen / zerschlagen / durchtrennen / lösen / durchhauen | einen Knoten in der Zunge bekommen | sich einen Knoten ins Taschentuch machen | bei jemandem platzt der Knoten | jemanden knuddeln | etwas ist ein Knüller | jemandem Knüppel zwischen die Beine werfen | wie ein Knüppel am Bein | Da liegt der Knüppel beim Hund! | etwas schmeckt wie Knüppel auf den Kopf | es kommt knüppeldick | knüppeldick voll sein | jemanden knuffen | knuffen müssen | jemandem knurrt der Magen | knutschen | Ich denk / glaub, mich küsst / knutscht ein Elch!
- [Ko]
- Hunger ist der beste Koch | auch nur mit Wasser kochen | etwas auf kleiner Flamme kochen | sein eigenes Sueppchen kochen | jemanden zum Kochen bringen | Das kannst du (dir) in sauer kochen! | auf Sparflamme schalten / kochen | Vor Wut kochen | jemandem kocht das Blut in den Adern | jemandem ist kodderig zumute | kodderig sein | Viele Köche verderben den Brei | Unter den Blinden ist der Einäugige König! | Der Kunde ist König | der Königsweg | Köpfchen haben | ein helles Köpfchen / ein heller Kopf | es rollen Köpfe | sich blutige Köpfe holen | sich die Köpfe heiss reden | So viel Köpfe, so viel Sinne | die Köpfe zusammenstecken | sich die Köpfe einschlagen | Nägel mit Köpfen machen | Husch husch, ins Koerbchen! | Daran steckt ein Koernchen Wahrheit | aus dem Koffer leben | die Koffer packen | etwas macht den Kohl / den Braten auch nicht fett | Das macht den Kohl auch nicht fett! | Das ist doch aufgewärmter Kohl! | Kohldampf haben / schieben | Kohle | Die Kohlen stimmen; Die Kohle stimmt | auf glühenden / heissen Kohlen sitzen | jemandem / für jemanden die Kohlen aus dem Feuer holen | Die Kohlen stimmen; Die Kohle stimmt | feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln | der Kohlenpott | kohlrabenschwarz sein | wie Graf Koks (von der Gasanstalt) | einen Koller haben / kriegen | die fünfte Kolonne | das Ei des Kolumbus | komentenhaft | ein komischer Heiliger | ein komischer Kauz / Vogel | auf Teufel komm raus; auf Deubel komm raus | Komm du mir nach Hause! | Jetzt komm mal wieder runter! | Komm an meine grüne Seite! | in null Komma nichts | ohne Punkt und Komma sprechen | Da komme, was kommen mag! Da komme, was will! | (Da) komme, was wolle! | Du kommst wohl vom Mond? | eine Komödie aufführen | ein fauler Kompromiss | ein salomonischer Kompromiss | (Voll) konkret | etwas geht auf das Konto von jemandem / einer Sache | ein Schlag ins Kontor | jemandem Kontra geben | konzertierte Aktion | den Kopf hinhalten | sich etwas durch den Kopf gehen lassen | den Nagel auf den Kopf treffen | einen kühlen / klaren Kopf bewahren | den Kopf schütteln | sich einen Kopf machen | Kopf und Kragen riskieren | jemandem den Kopf verdrehen | Mir dreht sich der Kopf! | jemandem den Kopf waschen | Kopf hoch! | ein Brett vor dem Kopf haben | den Kopf hängen lassen | etwas auf den Kopf stellen | jemandem die Haare vom Kopf fressen | den Kopf in den Sand stecken; Vogel-Strauss-Politik; Vogel-Strauss-Strategie | sich den Kopf zerbrechen | mit dem Kopf durch die Wand wollen / gehen | den Kopf verlieren | Geld auf den Kopf hauen | wenig / keinen Grips im Kopf haben | Hals über Kopf | jemanden vor den Kopf stossen | Flausen im Kopf haben | Der Fisch stinkt vom Kopfe her; Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken | jemandem steigt das Blut zu Kopf | jemandem fällt die Bude auf den Kopf | kein Dach über dem Kopf haben | jemandem fällt die Decke auf den Kopf | nichts als Dummheiten im Kopf haben | sich etwas aus dem Kopf schlagen | ein schlechter Kopf | ein guter Kopf | Raupen / Graupen im Kopf haben | Grips im Kopf haben | Grütze im Kopf haben | die Hände über dem Kopf zusammenschlagen | jemandem das Hemd über den Kopf ziehen | Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Füssen / Beinen | Butter auf dem Kopf haben | etwas schmeckt wie Knüppel auf den Kopf | jemandem nicht in den Kopf gehen / wollen | etwas im Kopf behalten | jemandes Kopf fordern | Da kann man sich nur an den Kopf / die Stirn fassen! | jemandem dreht sich alles im Kopf | etwas aus dem Kopf wissen | Man wird dir nicht gleich den Kopf abreissen! | von Kopf bis Fuss | eins auf den Kopf bekommen | Das halte ich im Kopf nicht aus! | nicht auf den Kopf gefallen sein | seinen Kopf durchsetzen | jemandem nicht aus dem Kopf gehen | jemandem wächst der Kopf durch die Haare | etwas im Kopf haben | jemandem kommt etwas in den Kopf | Kopf an Kopf | etwas kann jemandem den Kopf kosten | einen eigenen Kopf haben | alles muss nach jemandes Kopf gehen | etwas geht / geistert / spukt einem im Kopf herum | jemanden / sich um Kopf und Kragen bringen | jemanden einen Kopf kürzer machen | jemandem schiesst etwas (plötzlich) durch den Kopf | den Kopf aus der Schlinge ziehen | sich um Kopf und Kragen reden | sich am / hinterm Kopf kratzen | jemandem raucht der Kopf | bis über den Kopf in Schulden stecken | Das wird uns noch Kopf und Kragen kosten! | den Kopf oben behalten | sich fühlen wie vor den Kopf geschlagen; wie vor den Kopf geschlagen sein | jemandem den Kopf zurechtsetzen / zurechtruecken | Kopf oder Zahl? | den Kopf hoch tragen | jemandem schwirrt der Kopf | jemand weiss nicht, wo ihm der Kopf steht | über den Kopf wachsen | ... und wenn du dich auf den Kopf stellst! | den Kopf (viel zu) voll haben | über jemandes Kopf hinweg | bis über den Kopf in Arbeit stecken | jemandem steht nicht der Kopf nach etwas | jemandem etwas an den Kopf werfen | sich etwas in den Kopf setzen | nicht ganz richtig im Kopf sein | Alles steht Kopf | mit dem Kopf schütteln | der Erfolg ist einem in den / zu Kopf gestiegen | etwas vom Kopf auf die Beine / Füsse stellen | Rosinen im Kopf haben | Motten im Kopf haben | Da kann man sich nur an den Kopf / die Stirn greifen! | rote Grütze im Kopf haben | sich keinen Kopf machen | Stroh im Kopf haben | Sülze im Kopf haben | Nicht lang schnacken, Kopp / Kopf in den Nacken! | ein helles Köpfchen / ein heller Kopf | den Kopf in den Wolken tragen | sich die Augen aus dem Kopf weinen | Kopf stehen | jemandem fällt der Himmel auf den Kopf | einen kühlen Kopf bewahren / behalten | mit dem Kopf gegen die Wand laufen / rennen | Der Fisch stinkt vom Kopfe her; Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken | eine Kopfnuss | jemandem eine Kopfnuss verpassen | etwas macht / bereitet jemandem Kopfschmerzen | Nicht lang schnacken, Kopp / Kopf in den Nacken! | jemandem einen Korb geben | der Hahn im Korb sein | einen Korb kriegen / bekommen | ein Korinthenkacker | etwas / jemanden aufs Korn nehmen | die Flinte ins Korn werfen | von altem / echtem Schrot und Korn | Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn | etwas ist nicht ganz koscher | Kost und Logis | koste es, was es wolle | Das kann ihm den Hals kosten! | etwas kann jemandem den Kopf kosten | Das wird uns noch Kopf und Kragen kosten! | Das geht auf meine Kosten! | auf seine Kosten / Rechnung kommen | sich etwas kosten lassen | ein Schweinegeld kosten | Das kostet mich nur ein Lächeln! | Das kostet (doch) nicht die Welt! | jemandem ein Kotelett an die Backe labern / schwatzen / quatschen / sabbeln | ein Kotzbrocken | Man hat schon Pferde kotzen sehen / gesehen! | kotzen | etwas ist zum Kotzen | kotzen wie ein Reiher | etwas / jemand kotzt einen an | jemandem ist kotzübel
- [Kr]
- mit Ach und Krach | Krach schlagen | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | in allen Fugen krachen | ..., dass es nur so kracht | Gleich kracht es! | ..., bis die Schwarte kracht | über jemandes Kräfte gehen | tun, was in jemandes Kräften steht | mit vereinten Kräften | nach besten Kräften | kräftig ins Horn stossen | Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus | KrähenFüsse | es kräht kein Hahn mehr danach | sich die Krätze an den Hals ärgern | ausser Kraft | kraft meines Amtes ... | In der Ruhe liegt die Kraft | kraft meiner Wassersuppe | saft- und kraftlos | Kopf und Kragen riskieren | es platzt einem der Kragen | jemanden / sich um Kopf und Kragen bringen | sich um Kopf und Kragen reden | Das wird uns noch Kopf und Kragen kosten! | jemandem / einer Sache an den Kragen wollen | es geht jemandem / einer Sache an den Kragen | jemandes Kragenweite sein | krakelig schreiben | jemandem die Krallen zeigen | die Krallen einziehen | sich etwas krallen | jemanden / etwas in die Krallen bekommen / kriegen | jemandem alles / den Kram vor die Füsse werfen | nur halber Kram | nicht in den Kram passen | in seinem Gedächtnis kramen | etwas ist Krampf | einen kranken Daumen haben | Du hast wohl lange nicht im Krankenhaus gefrühstückt! | krankfeiern | Voll krass! | kratzbürstig sein | die Kurve kratzen | sich am / hinterm Kopf kratzen | ein paar Kratzer abbekommen | einen Kratzfuss machen | Das kratzt / juckt mich nicht! | Kraut und Rüben | Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen | (wild) ins Kraut schiessen | Dagegen ist kein Kraut gewachsen! | ein alter Krauter | ein kleiner Krauter | auf Krawall gebürstet sein | ein Krawallbruder | ein ...muffel (z.B. Krawattenmuffel, Faschingsmuffel, Heiratsmuffel) | kraxeln | ein Kredithai | kregel | Kreide gefressen haben; Kreide fressen | bei jemandem in der Kreide sein / stehen | sich im Kreis bewegen / drehen | der Kreis schliesst sich | im Kreis reden | (immer) grössere Kreise ziehen | jemandem dreht sich alles im Kreise | eine Quadratur des Kreises | Der Berg kreisst und gebiert eine Maus / und eine Maus wird geboren | den ganzen Krempel hinschmeissen | Krempel | Da biegen / krempeln / rollen / krümmen sich mir die Zehennägel (nach hinten / hoch / ein / auf / um)! | Krethi und Plethi | ... was da kreucht und fleucht | Es ist ein Kreuz ... | Kreuz des Südens | kreuz und quer | die Kirche ums Kreuz tragen; mit der Kirche ums Kreuz gehen / fahren | das Eiserne Kreuz; Eisernes Kreuz | aufs Kreuz fallen | mit jemandem über Kreuz liegen | Jeder hat sein Kreuz / Paeckchen zu tragen | sein Kreuz auf sich nehmen | jemanden aufs Kreuz legen | jemandem etwas aus dem Kreuz leiern | ein breites Kreuz haben | kreuz... (z.B. kreuzelend, kreuzdumm, kreuzunglücklich) | drei Kreuze machen | zu Kreuze kriechen | kreuz... (z.B. kreuzelend, kreuzdumm, kreuzunglücklich) | mit jemandem die Klingen kreuzen | ins Kreuzfeuer geraten | kreuz... (z.B. kreuzelend, kreuzdumm, kreuzunglücklich) | Du kannst mich mal kreuzweise! | kribbelig sein | es juckt / kribbelt einem in den Fingern | ein Krickelkrakel | jemandem in den Arsch / Hintern kriechen | aus den Federn kriechen | in die Federn kriechen | auf dem Zahnfleisch kriechen / gehen | zu Kreuze kriechen | am liebsten in ein Mauseloch kriechen | vor jemandem im Staub kriechen | ein Kampf / Krieg bis aufs Messer | den Hals / Rachen nicht voll genug kriegen können | kalte Füsse bekommen / kriegen | jemanden am Arsch kriegen | etwas nicht gebacken kriegen | einen hoch kriegen / keinen hoch kriegen | die Kuh vom Eis holen / ziehen / schieben / kriegen / führen | alle / alles unter einen Hut bringen / bekommen / kriegen | den Arsch voll kriegen | so einen Ballon kriegen | die Scheisserei haben / kriegen | kein Bein auf die Erde kriegen | jemanden bei der Buex haben / kriegen | einen aufs Dach kriegen | eins auf den Deckel kriegen | ein Donnerwetter zu hören kriegen | einen Drehwurm haben / kriegen | Eisbeine kriegen | das heulende Elend kriegen | von etwas Wind bekommen / kriegen | etwas / jemanden in / zwischen die Finger bekommen / kriegen | einen Flattermann haben / kriegen | den Frack voll kriegen | Fracksausen kriegen | die Pimpinellen / Pimpernellen kriegen / bekommen | eine gelangt kriegen | jemanden / etwas zu Gesicht bekommen / kriegen | eine gewichst kriegen | ein paar gewischt kriegen; eine gewischt kriegen | einen Korb kriegen / bekommen | sich in die Haare geraten / kriegen | etwas in den falschen Hals / die falsche Kehle kriegen | etwas in die Hand kriegen | etwas in die Hände kriegen | Haue kriegen | einen aufs Haupt kriegen | etwas kriegen | ein paar hinten drauf kriegen | welche / eins / was auf den Hintern / Arsch kriegen / bekommen | von jemandem etwas zu hören kriegen / bekommen | die Hucke voll kriegen | Das ist ja zum junge Hunde kriegen! | einen Affen kriegen / bekommen / haben | die Jacke voll kriegen | jemanden am / beim Kanthaken nehmen / kriegen | Kattun kriegen | Keile kriegen | etwas zwischen die Kiemen kriegen | weiche Knie haben / kriegen | einen Koller haben / kriegen | einen (dicken) Hals kriegen / bekommen | jemanden / etwas in die Krallen bekommen / kriegen | etwas (nicht) auf die Reihe kriegen / bekommen / bringen | es mit jemandem zu tun kriegen / bekommen | (einen) zu viel kriegen | ein paar verpasst kriegen / bekommen | (gerade noch / rechtzeitig) die Kurve kriegen | einen vor den Latz kriegen | wieder Luft kriegen | sich in die Wolle kriegen / bekommen | ein paar auf die Mütze kriegen | eins auf die Nase kriegen | rote Ohren haben / kriegen | eins / ein paar hinter die Ohren / Löffel kriegen | etwas / was an die Ohren kriegen | jemanden zu packen kriegen | eine Packung kriegen | die Platze kriegen | ein paar auf den Podex kriegen | die Quittung kriegen | einen Rappel haben / kriegen / bekommen | eins auf die Rübe kriegen | sich nicht mehr kriegen / einkriegen | einen Schlag kriegen | was auf die Schnauze kriegen | Senge kriegen | einen Tritt in den Hintern / Arsch kriegen | jemanden an den Hammelbeinen kriegen | ein Veilchen haben / kriegen | den Fuss in die Tür kriegen / bekommen; den Fuss in der Tür haben | einen auf die Omme kriegen | einen Föhn kriegen | eine Wucht kriegen | etwas zwischen die Zähne kriegen / bekommen | Zustände kriegen | fast einen Herzkasper kriegen | einen Anschiss kriegen | das Kriegsbeil begraben | das Kriegsbeil ausgraben | mit jemandem auf Kriegsfuss stehen | mit einer Sache auf Kriegsfuss stehen | auf dem Kriegspfad sein | Du kriegst die Motten! | Du kriegst gleich eine! Gleich kriegst du eine! | Krimskrams | sich einen Kringel in den Bauch lachen | sich kringelig lachen | sich kringeln vor Lachen / Vergnügen | sich vor Lachen kringeln | an der Krippe sitzen | unter aller Kritik | Wer eine Kröte fressen will, muss sie nicht lange besehen | Kröten schlucken | Kröten | Krokodilstränen vergiessen | sich keinen Zacken aus der Krone brechen | einen in der Krone haben | einer Sache die Krone aufsetzen | Dir wird schon keine Perle / kein Stein aus der Krone fallen | Kroppzeug | eine Kruecke | Das sieht doch ein Blinder (mit dem Krueckstock)! | Krügel | jemandem kein Haar krümmen; niemandem ein Haar krümmen | niemandem ein Härchen krümmen können | keiner Fliege ein Bein krümmen können | Da biegen / krempeln / rollen / krümmen sich mir die Zehennägel (nach hinten / hoch / ein / auf / um)! | Früh krümmt sich, was ein Häkchen werden will; Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten | kruesch sein | Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht | (jemandem) etwas krumm nehmen | sich krumm legen | Warum ist die Banane krumm? | keinen Finger krumm machen | eine krumme Tour fahren | lange / krumme Finger machen | krumme / dunkle Geschäfte / Sachen machen | krumme Sachen machen | auf die krumme Tour | krumme Wege gehen | einen krummen Buckel machen | auf krummen Pfaden wandern | Er ist ein krummer Hund | ein krummes Ding drehen | sich krummlachen | Das ist ja eben die Crux / Krux!
- [Ku]
- sich die Rosinen (aus dem Kuchen) herauspicken | sich ein Stück vom Kuchen abschneiden | weiss der Geier / Kuckuck / Teufel / Himmel / Henker ... | Das mag der Kuckuck wissen! | Zum Kuckuck, nochmal! | Hol's der Kuckuck! | jemandem ein Kuckucksei ins Nest legen | ein Kuckuckskind | ein Kuddelmuddel | Es giesst wie aus Kübeln | kübeln | in Teufels Küche kommen | von hinten durch die kalte Küche | einen kühlen / klaren Kopf bewahren | sein Mütchen (an jemandem) kühlen | einen kühlen Kopf bewahren / behalten | ein kühles Blondes | einen kuemmeln | ein Kuemmeltürke | Kuemmere dich um deinen eigenen Dreck! | sich einen Dreck / den Teufel um etwas scheren / kuemmern | sich den Teufel um etwas kuemmern | Das kuemmert mich einen Pfifferling / Dreck! | Was kuemmert / juckt es die (stolze / deutsche) Eiche, wenn sich ein / eine / der / die / das Borstenvieh / Eber / Sau / Wildsau dran / daran / an ihr wetzt / reibt? | eine musikalische / künstlerische Ader haben | sich künstlich aufregen | In der Kürze liegt die Würze! | jemanden einen Kopf kürzer machen | kürzer treten | den Kürzeren ziehen | jemandem die Füsse küssen | Ich denk / glaub, mich küsst / knutscht ein Elch! | ein Kuffnucke | eine ruhige Kugel schieben | sich vor Lachen kugeln | die Kuh vom Eis holen / ziehen / schieben / kriegen / führen | eine dumme / blöde Kuh | eine heilige Kuh schlachten | die Kuh fliegen lassen | ein Kuhhandel | etwas geht auf keine Kuhhaut | nicht viel Schlamm in der Kuhle haben | schuften wie ein Kuli | ein Blick hinter die Kulissen werfen | hinter den Kulissen | grosse Kulleraugen machen | kultig | eine Banause / Kulturbanause | sich den Ärger / Frust / Kummer runterspuelen | seinem Kummer Luft machen | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | ein fauler Kunde | Der Kunde ist König | Kungelei | kungeln | mit seinem Latein / seiner Kunst / Weisheit am Ende sein | Das ist doch keine Kunst! | etwas ist eine brotlose Kunst | Was macht die Kunst? | nach allen Regeln der Kunst | Kunststück! | kunterbunt | Hinz und Kunz | ein Kurpfuscher | hoch im Kurs stehen | vom rechten Kurs abkommen | ein Kurschatten | die Kurve kratzen | (gerade noch / rechtzeitig) die Kurve kriegen | wie ein Schluck Wasser (in der Kurve) | tolle Kurven haben | etwas kurz und klein schlagen / hauen / treten [u.a.]
- kurz und bündig | kurz angebunden sein | sich kurz fassen | bei jemandem (kurz) vorbeikommen | zu kurz kommen | Kurz und gut, ... | kurz und schmerzlos | sich mit jemandem kurz schliessen | über kurz oder lang | jemanden / sich kurz halten | Lügen haben kurze Beine | einen Kurzen haben | einen Kurzen bestellen / trinken | jemanden an der kurzen Leine führen | kurzen Prozess machen | Der langen Rede kurzer Sinn: ... | Langes Faedchen - faules Mädchen (, kurzes Faedchen - fleissiges Mädchen) | sich kurzschliessen | eine Kurzschlusshandlung | kuschen | mit Kusshand
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/l.php
- [La]
- die Crème de la Crème | ein langer Laban | labberig | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | labern | jemandem ein Kotelett an die Backe labern / schwatzen / quatschen / sabbeln | an etwas laborieren | Dass ich nicht lache / kichere! | Der hat vielleicht eine Lache! | Dass ich nicht lache! | sich ins Faeustchen lachen | zum Lachen in den Keller gehen | sich einen Ast lachen | den Bauch vor Lachen halten | Du hast gut lachen! | sich vor Lachen nicht halten können | Da lachen ja die Hühner! | sich vor Lachen kugeln | sich kringelig lachen | sich einen Kringel in den Bauch lachen | sich kringeln vor Lachen / Vergnügen | dreckig lachen | sich vor Lachen kringeln | sich eins lachen | nichts zu lachen haben | Da gibt es nichts zu lachen! | sich vor Lachen biegen | sich vor Lachen ausschütten | Tränen lachen | sardonisches Lachen / Lächeln / Grinsen | der lachende Dritte | etwas mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen | Das ist ja lachhaft! | Bargeld lacht! | jemandem lacht das Herz im Leib | Wer zuletzt lacht, lacht am besten | Humor ist, wenn man trotzdem lacht | Der Lack ist ab | Fertig ist der Lack! | ein Lackaffe | der Lackierte sein | einen Lackmustest durchführen | Das Geschäft / der Laden brummt! | jemanden / sich etwas auf den Hals laden | den Laden schmeissen | eine geballte Ladung | die Ladung löschen | die First Lady | dafür habe ich nur ein müdes Lächeln übrig! | Das kostet mich nur ein Lächeln! | ein süsssaures Lächeln aufsetzen | sardonisches Lachen / Lächeln / Grinsen | jemandem laechelt Fortuna | aus aller Herren Länder / Ländern | in aller Herren Länder / Ländern | aus aller Herren Länder / Ländern | in aller Herren Länder / Ländern | sich in die Länge ziehen | um Längen geschlagen werden | am längeren Hebel sitzen | den längeren Atem haben | Ehrlich währt am längsten | läppern | läppisch | viel Rauch / Lärm um nichts | Lärm schlagen | etwas lässt aufhorchen | Das lässt tief blicken! | etwas lässt sich gut an | Das lässt mein Herz höher schlagen! | Mit vollen Hosen lässt es sich gut stinken | Die Katze lässt das Mausen nicht! | Die Kleinen hängt / fängt man, die Grossen lässt man laufen | Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt | Das Rad der Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen | Das lässt mir keine Ruhe! | Daran lässt sich nicht ruetteln; Daran ist nichts zu ruetteln | ein Lästermaul | wissen, wie der Hase läuft | etwas / jemand läuft unter ferner liefen | jemandem läuft das Wasser im Mund / Munde zusammen | jemandem läuft die Galle ueber; jemandem kommt die Galle hoch | etwas geht / läuft wie geoelt / geschmiert | So also läuft der Hase! | Das läuft darauf hinaus, dass ... | etwas läuft / klappt wie am Schnürchen | jemandes Nase läuft | es läuft einem (heiss und) kalt den Rücken herunter | Morgen läuft eine andere Sau durchs Dorf | etwas läuten hören | Sturm läuten | Herr der Lage sein | nach Lage der Dinge ... | Die Lage hat sich zugespitzt | in der Lage sein | etwas auf Lager haben | lahmarschig sein | eine lahme Ente | eine (lahme) Flasche! | ein blutiger Laie / Anfänger | So lala! | etwas aus der Lamäng machen | viel Lametta auf der Brust haben | lammfromm sein | Meister Lampe | einen auf die Lampe giessen | Land gewinnen | das Land der tausend Seen | endlich Land sehen | ins Land gehen / ziehen | das Land der unbegrenzten Mglichkeiten | Land unter | etwas an Land ziehen | es ist Land in Sicht | kein Land mehr sehen | wieder Land sehen | über Land (fahren / gehen usw.) | jemanden ins Land der Träume schicken | das Land, wo Milch und Honig fliessen | Land der Zitronen; das Land, wo die Zitronen blühn / blühen | das Land der aufgehenden Sonne | landauf, landab | landauf, landab | landaus, landein | wieder im Lande sein | die Unschuld vom Lande | landaus, landein | einen Coup landen | bei jemandem landen | ein weisser Fleck (auf der Landkarte) | eine Landpomeranze | eine Landratte | nur noch ein Strich in der Landschaft sein | einen langen Hals machen | einen langen Atem haben | jemanden an der langen Leine lassen | einen langen Arm haben | einen langen Atem haben | jemandem eine langen | Der langen Rede kurzer Sinn: ... | , ... dann gibt es langen Hafer! | von langer Hand geplant / vorbereitet sein | ein langer Laban | ein langer Lulatsch | mit hängender / langer Nase abziehen | jemand macht ein langes Gesicht | ein schmales / langes Handtuch | Langes Faedchen - faules Mädchen (, kurzes Faedchen - fleissiges Mädchen) | ein Langfinger | wissen / zeigen, wo es langgeht | Langnasen | etwas nimmt (langsam) Formen an | langsam, aber sicher | Immer langsam mit den jungen Pferden! | (z.B. schnell, langsam, richtig, falsch) schalten | Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig | Jetzt langt es mir! | sich / jemanden zu Tode langweilen | für jemanden / etwas eine Lanze brechen | durch die Lappen gehen | der Lappen | Lass dir das gesagt sein! | Lass jucken! | Lass dir das eine Lehre sein! | Schreck lass nach! | Das lass nur meine Sorge sein! | Lass knacken! | Lieber / Mein Gott / Oh Herr, lass Abend werden! | Lass es dir gut gehen! | Lasst Blumen sprechen! | jemandem fällt eine Last vom Herzen | jemandem etwas zur Last legen | jemandem zur Last fallen | Das nimmt mir eine Last von der Seele! | eine Last-Minute-Reise | zu jemandes Lasten gehen | Müssiggang ist aller Laster Anfang | vom Lastwagen / Laster gefallen | vom Lastwagen / Laster gefallen | mit seinem Latein / seiner Kunst / Weisheit am Ende sein | ein Wink mit dem Zaun / Lattenzaun / Gartenzaun / Laternenpfahl / Betonpfeiler / Brückenpfeiler / Scheunentor | aus den Latschen kippen | jemandem eine latschen | eine grosse Latte / Riesenlatte haben | eine lange Latte | ein Wink mit dem Zaun / Lattenzaun / Gartenzaun / Laternenpfahl / Betonpfeiler / Brückenpfeiler / Scheunentor | jemandem einen / etwas vor den Latz hauen / knallen | einen vor den Latz kriegen | latzen | für lau | Fertig ist die Laube! | ein Lauch | auf der Lauer liegen; sich auf die Lauer legen | einer Sache freien Lauf lassen | Das ist nun einmal der Lauf der Welt! | seinen Lauf nehmen | der Lauf der Dinge | im Laufe der Zeit | wie die Katze um den heissen Brei schleichen / laufen / herumlaufen | jemandem in die Arme laufen | sich die Beine / Hacken / Füsse nach etwas ablaufen / wund laufen | gegen etwas Sturm laufen | von Pontius nach Pilatus laufen | jemanden in die Falle laufen / tappen lassen | jemandem vor die Füsse laufen | im Gänsemarsch gehen / laufen | Gefahr laufen | Spiessruten laufen müssen | sich einen Wolf laufen / reiben | den Karren einfach laufen lassen | Die Kleinen hängt / fängt man, die Grossen lässt man laufen | ins offene Messer laufen | über den grossen Onkel laufen | aus dem Ruder laufen | schief laufen | gemessenen Schrittes gehen / laufen | jemandem über den Weg laufen | mit dem Kopf gegen die Wand laufen / rennen | am laufenden Band | auf dem Laufenden bleiben / sein | sich wie ein Buschfeuer / Lauffeuer ausbreiten | jemandem den Laufpass geben | Laumaloche machen | jemanden bei Laune halten | nach Lust und Laune | Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen? | sich eine Laus ins Fell / in den Pelz setzen | die Lauscher | eine Lausebande | ein Lausejunge / Lausemädchen | Es herrscht eine Lausekälte | ein Lausejunge / Lausemädchen | lausig | Mich laust der Affe! | Das können Sie laut sagen! Das kannst Du laut sagen! | den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen | aus lauter Gnade und Barmherzigkeit | eine Lawine ins Rollen bringen
- [Le]
- ueber seine Verhältnisse leben | von der Hand in den Mund leben | auf grossem Fuss leben | in Saus und Braus leben | auf / hinter dem Mond leben | den Bund fürs Leben schliessen | mit jemandem unter einem Dach wohnen / leben | Ordnung ist das halbe Leben | mit beiden Füssen (fest) auf der Erde / im Leben stehen | jemandem die Hand fürs Leben reichen | von seiner Hände Arbeit leben | jemandem das Leben aushauchen | aus dem Koffer leben | nur das nackte Leben retten; mit dem nackten Leben davonkommen | sein Leben lassen | leben und leben lassen | ums Leben kommen | in etwas kommt Leben | Leben in die Bude bringen | wie aus dem Leben gegriffen | für sein Leben gern | sein Leben fristen | sich / jemanden ums Leben bringen | jemandem das Leben zur Hölle machen | im Leben nicht | jemandem ans Leben wollen | jemandem nach dem Leben trachten | So ist das Leben nun einmal! | etwas ist zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel | wie das Leben so spielt | mit seinem Leben spielen | einem Kind das Leben schenken | sich durchs Leben schlagen | nie im Leben | etwas ins Leben rufen | sein Leben in die Schanze schlagen / werfen | Leib und Leben wagen / riskieren / einsetzen | wie die Made im Speck leben | Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert! | in den Tag hinein leben | im Wolkenkuckucksheim leben | in seiner eigenen Welt leben | wie eine wandelnde / lebende Leiche aussehen | es von den Lebendigen / Lebenden nehmen | ein wandelndes / lebendes Lexikon | es von den Lebendigen / Lebenden nehmen | der Ernst des Lebens | zeit seines Lebens | seines Lebens nicht mehr froh werden | jemandem den Lebensfaden abschneiden | die Lebensgeister wieder wecken | jemandem das Licht / Lebenslicht ausblasen | Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen? | frei von der Leber weg reden / sprechen | sich etwas von der Leber / Seele reden | die gekränkte / beleidigte Leberwurst spielen | Gibt's dich auch noch! Lebst du auch noch! | wie jemand / etwas leibt und lebt | Daran muss ich (all) mein Lebtag denken | Leck mich (am Arsch)!; LMAA [vereinzelt verwendete Abkürzung]
- Oh leck! | die / alle zehn Finger nach etwas lecken / schlecken / abschlecken | jemandem die Stiefel lecken | seine Wunden lecken | Lecko mio! Leckomio! | Lecko mio! Leckomio! | vom Leder ziehen | jemandem das Fell / Leder gerben | jemandem ans Leder wollen | leer ausgehen | schwach wie eine Flasche leer | Die Taschen sind leer | es herrscht gähnende Leere | ins Leere gehen | leere / hohle Phrasen dreschen | ein Schuss ins Leere | leere Worte | mit leeren Händen | den (bitteren) Kelch bis zur Neige leeren / trinken | leeres Stroh dreschen | lege artis | jemandem die Kauleiste tiefer legen | sich krumm legen | etwas auf Eis legen | etwas auf die hohe Kante legen | sich ins Zeug legen / werfen | etwas zu den Akten / ad acta legen | etwas / jedes Wort auf die Goldwaage legen | auf der Lauer liegen; sich auf die Lauer legen | etwas auf die Seite legen | sich ins gemachte Bett legen | für jemanden die Hand ins Feuer legen | sich ins warme / gemachte Nest setzen / legen | jemanden auf Eis legen | einen Fallstrick legen | etwas an den Tag legen | sich in die Federn legen / hauen | die Hände in den Schoss legen | jemandem das Handwerk legen | den Finger in die (offene) Wunde legen | jemandem etwas zu Füssen legen | jemandem sein Herz zu Füssen legen | sich ins Geschirr legen | Hand an sich legen | Hand auf etwas legen | letzte Hand an etwas legen | Hand an jemanden legen | etwas in jemandes Hände legen | jemandem etwas ans Herz legen | hin- und herüber legen | jemandem Steine in den Weg legen | die Karten auf den Tisch legen | jemanden an die Kette legen | jemanden uebers Knie legen | jemanden aufs Kreuz legen | jemandem ein Kuckucksei ins Nest legen | jemandem etwas zur Last legen | jemanden an die Leine legen | jemanden auf die Matte legen | unter das Messer kommen / müssen; sich unters Messer legen | sich (für jemanden) ins Mittel legen | jemandem etwas in den Mund legen | eine flotte Sohle / einen tollen Tanz aufs Parkett legen | sich quer legen | jemand kann sich gehackt legen | in Schutt und Asche legen | etwas auf die / zur Seite legen | auf etwas Wert legen | ein Ei legen | etwas auf Kiel legen | einen Bob in die Bahn jagen / schicken / legen / werfen / setzen | urban legend | Da legst du dich lang! | Da legst di nieder! Da legst di nieda! | das Huhn, das goldene Eier legt, schlachten | sich zu weit aus dem Fenster lehnen | Lass dir das eine Lehre sein! | jemandem das Fürchten lehren | jemandem Mores lehren | Lehrgeld zahlen müssen | Lehrjahre sind keine Herrenjahre | sich die Beine in den Leib / in den Bauch stehen | keine Ehre im Leib haben | Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen | keinen trockenen Faden am Leib haben | jemandem etwas aus dem Leib prügeln | jemandem dreht sich das Herz im Leib herum | jemandem lacht das Herz im Leib | mit Leib und Seele dabei sein | Die Rolle ist ihm auf den Leib geschrieben | jemandem / etwas auf den Leib / zu Leibe ruecken | etwas am eigenen Leib erfahren / spüren | Leib und Leben wagen / riskieren / einsetzen | mit Leib und Seele | Bleib mir vom Leib! | noch nichts im Leib haben | sich die Lunge aus dem Hals / Leib schreien | quecksilbrig sein; Quecksilber im Leib haben | sich die Seele aus dem Leib schreien | den Teufel im Leib haben | Leib- und Magenspeise; Leib- und Magengericht | sich jemanden / etwas vom Leibe halten | kein Herz (im Leibe) haben | jemandem / etwas auf den Leib / zu Leibe ruecken | einen guten Zug (am Leibe) haben / draufhaben | gesegneten Leibes sein | der Leibhaftige | wie jemand / etwas leibt und lebt | eine Leiche im Keller haben | wie eine wandelnde / lebende Leiche aussehen | Nur über meine Leiche! | über Leichen gehen | Leichen im Keller haben | eine Leichenbittermiene aufsetzen | aussehen wie ein wandelnder Leichnam | eine Arbeit geht leicht / gut / flott / schnell von der Hand | jemandem wird es leicht ums Herz | leicht / glatt über die Lippen gehen | Du hast gut / leicht reden! | Bei ruhigem / gutem Wetter / ruhigem Wasser kann jeder leicht Steuermann sein | jemandem leicht von der Zunge gehen | etwas auf die leichte Schulter / Achsel nehmen | leichten Herzens | guten / frohen / leichten Mutes | einen leichten Stand haben | Das ist leichter gesagt als getan | mit leichter Hand | jemanden um etwas leichter machen | Frag mich was Leichteres! | ein leichtes Mädchen | ein leichtes Spiel haben | Geteiltes Leid ist halbes Leid | jemandem tut etwas Leid | etwas leid sein | jemandem in der Seele Leid tun / wehtun | keiner Fliege etwas zu Leide / zuleide tun können | Leider Gottes ... | ein leidiger Trost | die alte Leier | jemandem etwas aus dem Kreuz leiern | aus dem Leim gehen | sich leimen lassen | jemanden an der langen Leine lassen | Leine ziehen | jemanden an die Leine legen | jemanden an der Leine haben | jemanden an der kurzen Leine führen | das leise Gefühl haben | mit / auf leisen Sohlen kommen / daherkommen | ein Leisetreter | einen Schnitzer machen; sich einen Schnitzer leisten | Abbitte leisten | sich ein Ding / etwas leisten | jemandem Gesellschaft leisten | Schuster, bleib bei deinen / deinem Leisten | alles über einen Leisten schlagen | einer Sache Vorschub leisten | jemandem Schützenhilfe leisten | eine Mammut... (z.B. -arbeit, -aufgabe, -leistung) | etwas in die Wege leiten | Wasser auf die Mühlen von jemandem giessen / leiten / tragen | der Leithammel | eine lange Leitung haben | auf der Leitung stehen | jemandem eine Lektion erteilen | Der Mensch denkt und Gott lenkt | einen ruhigen Lenz schieben | Ex ungue leonem | Du wirst mich noch kennen lernen! | Man lernt nie aus | Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr | jemandem die Leviten lesen | aus dem Kaffeesud lesen | zwischen den Zeilen lesen | eine Leseratte | zu guter Letzt | der letzte Heuler | etwas ist der letzte Schrei | der letzte Dreck sein | jemandem (die letzte) Ehre erweisen | letzte Hand an etwas legen | für jemanden das letzte Hemd hergeben | die letzte Karte ausspielen | bis ins Letzte | das Letzte sein | Der Letzte zahlt die Zeche | wie der letzte Mensch | der letzte Mohikaner | jemandes letzte Stunde hat geschlagen | Das letzte Hemd hat keine Taschen | in letzter Minute / Sekunde | nicht der Weisheit letzter Schluss sein | sein Letztes geben | jemandes letztes Stündlein hat geschlagen | eine Leuchte der Wissenschaft | keine grosse Leuchte sein | sein Licht leuchten lassen | etwas in leuchtenden / goldigsten / rosigen Farben malen | Kleider machen Leute | etwas unter die Leute bringen | die Hand in fremder Leute Taschen haben | die Hand in anderer Leute Taschen stecken | unter die Leute kommen | Leute gibt es! | die kleinen Leute | Leute / Menschen ihres / seines Schlages | den Leuten aufs Maul schauen | jemandem die Leviten lesen | ein wandelndes / lebendes Lexikon
- [Li]
- O du liabs Herrgöttle von Biberach! | Quod licet Jovi, non licet bovi | jemandem geht ein Licht auf | jemanden hinters Licht führen | sein Licht nicht unter den Scheffel stellen | jemandem das Licht ausknipsen | jemandem das Licht / Lebenslicht ausblasen | etwas ins rechte Licht ruecken | etwas in ein anderes Licht ruecken / setzen / stellen | Wo (viel) Licht ist, ist auch (starker / viel) Schatten | etwas kommt ans Licht | jemand ist kein grosses Licht / Kirchenlicht | jemandem grünes Licht geben | etwas ans Licht bringen | jemandem im Licht stehen | Licht in eine Sache bringen | jemandem ein Licht aufstecken | grünes Licht haben | auf jemanden fällt ein schlechtes Licht | das Licht scheuen | Licht ins Dunkel bringen | ein schlechtes / schiefes Licht auf jemanden / etwas werfen | das Licht der Welt erblicken | sein Licht leuchten lassen | Licht am Ende des Tunnels sehen | etwas im rosaroten Licht sehen | bei Licht / Lichte besehen / betrachtet ... | in ein schiefes Licht geraten | Licht am Horizont sehen | in einem anderen Licht erscheinen | etwas in einem anderen Licht sehen | etwas im rosigen Licht sehen / in rosigem Licht sehen | wie Motten, die das Licht umschwärmen | jemandem Licht ans Fahrrad machen | bei Licht / Lichte besehen / betrachtet ... | einen lichten Augenblick haben | die Reihen lichten sich | ein lichter Moment | sich bei jemandem lieb Kind machen | lieb und teuer sein | Liebe macht blind | das liebe lange Jahr | bei aller Liebe | wo die Liebe hinfällt | Liebe machen | eine platonische Liebe | mit etwas / jemanden seine liebe Not haben | Ach du liebe Zeit! | Liebe geht durch den Magen | um des lieben Friedens willen | den lieben Gott einen guten Mann sein lassen | dem lieben Gott den Tag / die Zeit stehlen | liebend gern | Mein lieber Herr Gesangsverein / Gesangverein! | Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach; Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach | Frag lieber nicht! | Ach du lieber Gott! | lieber heute als morgen | (Ach du) lieber / heiliger Himmel! | Mein lieber Mann! | Mein lieber Schwan! | Mein lieber Spitz! | Lieber / Mein Gott / Oh Herr, lass Abend werden! | Ach du liebes bisschen! | Ach du liebes Lieschen! | Das ist verlorene Liebesmüh | jemand könnte im Erdboden versinken; jemand würde am liebsten im Erdboden versinken | am liebsten in ein Mauseloch kriechen | Wes Brot ich ess, des Lied ich sing | von etwas ein Lied singen können | das Ende vom Lied | immer das alte / gleiche Lied | von etwas ein Liedchen singen können | etwas / jemand läuft unter ferner liefen | jemanden ans Messer liefern | Ach du liebes Lieschen! | Lieschen Müller | in der ersten Liga spielen | in der zweiten Liga spielen | aussehen, als haette man ein Lineal verschluckt | einen Stock / Lineal verschluckt haben | in erster Linie | auf die schlanke Linie achten; etwas für die schlanke Linie tun | in zweiter Linie | auf der ganzen Linie | auf jemandes Linie liegen | link sein | zwei linke Hände haben | Die linke Hand weiss nicht, was die rechte tut | eine linke Tour | mit dem linken / falschen Bein zuerst aufstehen / aufgestanden sein; mit dem falschen / linken Bein zuerst aus dem Bett steigen | mit dem linken / falschen / verkehrten Fuss zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein | etwas mit der linken Hand / mit links machen | jemanden linken | etwas mit der linken Hand / mit links machen | jemanden / etwas links liegen lassen | nicht wissen, wo rechts und links ist | einen Knick in der Linse haben | linsen | eine dicke Lippe riskieren | sein Herz auf den Lippen tragen | jemandem jeden Wunsch von den Augen / Lippen ablesen | an jemandes Lippen hängen | sich auf die Lippen beissen | leicht / glatt über die Lippen gehen | über jemandes Lippen kommen | sich eine zwischen die Lippen klemmen | etwas nicht über die Lippen bringen | ein Lippenbekenntnisi | mit List und Tücke | die Rote Liste | eine schwarze Liste | immer die alte Litanei herbeten
- [L]
- Leck mich (am Arsch)!; LMAA [vereinzelt verwendete Abkürzung]
- | [Lo]
- Das lob ich mir! | über jedes / alles Lob erhaben sein | Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben | jemanden über den grünen Klee loben | jemanden in den höchsten Tönen loben | jemanden / etwas über den Schellenkönig loben | lobhudeln | ein Loblied auf jemanden / etwas singen / anstimmen | etwas / jemand pfeift aus / auf dem letzten Loch | ein (grosses) Loch in den Beutel / Geldbeutel / die Kasse / das Portmonee reissen | jemandem ein Loch in den Bauch fragen | saufen wie ein Loch | jemanden ins Loch stecken | in ein (schwarzes) Loch fallen | ein Loch mit dem anderen stopfen / zustopfen / auffüllen / schliessen | jemandem ein Loch in den Bauch reden | sich ein Loch in den Bauch ärgern | Hier pfeift der Wind aus einem anderen Loch | jemandem zeigen, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat | jemanden auf die falsche Fährte locken | jemanden in die / eine Falle locken; jemandem eine Falle stellen | jemanden ins Garn locken | wissen / zeigen, wo der Frosch die Locken hat | jemanden aus der Reserve locken | locker vom Hocker | nicht locker lassen | bei jemandem ist ein Rädchen / eine Schraube locker | bei jemandem ist ein Sparren locker | locker durch die Hose atmen | eine lockere / lose Hand haben | ein loses / lockeres Maul haben | ein loses / lockeres Mundwerk haben | Geld lockermachen | jemandem die Zunge lösen / lockern | die Zügel lockern | etwas lockt keinen (mehr) hinter dem Ofen hervor; etwas lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor | ein Lockvogel | ein Loddel | jemandem Löcher in den Bauch fragen | Löcher in die Luft starren | jemanden löchern | wider den Stachel löcken | den Löffel abgeben | sich etwas hinter die Ohren / Löffel schreiben | jemanden über den Löffel barbieren / balbieren | silberne Löffel stehlen | die Löffel spitzen | die Löffel | mit einem goldenen Löffel geboren worden sein | jemandem eins hinter die Löffel geben | eins / ein paar hinter die Ohren / Löffel kriegen | die Dummheit mit Löffeln gegessen haben | die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen haben | loehnen | seinen Brand löschen | seinen Durst löschen | die Ladung löschen | den gordischen Knoten durchschlagen / zerschlagen / durchtrennen / lösen / durchhauen | jemandem die Zunge lösen / lockern | etwas löst sich in Rauch auf | Gut gebrüllt, Löwe! | sich in die Höhle des Löwen begeben / wagen | den Löwenanteil bekommen / einheimsen | Kost und Logis | logo | Undank ist der Welten Lohn | jemanden um Lohn und Brot bringen | in Lohn und Brot stehen | ein Lokalmatador | sich auf seinen Lorbeeren ausruhen | die Lorbeeren ernten | ein Lordsiegelbewahrer | ein Schuss geht nach hinten los; etwas geht nach hinten los | Los, hopp / hopphopp! | es ist die Hölle los | das grosse Los ziehen | Was ist los? | Auf los gehts / geht's los! | Es ist viel los | das grosse Los | mit jemandem / etwas ist nicht viel los | Ich glaube, es geht los! | Es ist nichts / wenig los | Schiessen Sie los! Schiess los! | Ohne Moos nix / nichts los! | es ist der Teufel los | Jetzt aber los! | eine lockere / lose Hand haben | eine lose Zunge haben | jemanden loseisen | ein loses / lockeres Maul haben | ein loses / lockeres Mundwerk haben | etwas loshaben | jemanden auf die Menschheit loslassen | eine Schimpfkanonade loslassen | ordentlich loslegen | losprusten | lostigern | lostrudeln | im Lot sein | etwas ins Reine / ins (rechte) Lot bringen | ins Lot kommen | Du hast wohl den Führerschein im Lotto gewonnen!
- [Lu]
- Augen wie ein Luchs haben | aufpassen wie ein Luchs | etwas mit Luchsaugen beobachten | um die Ecke luchsen | ein Luder | den Schleier lueften | Lügen haben kurze Beine | wie gedruckt lügen | jemandem ins Gesicht lügen | jemandem die Hucke / Jacke voll lügen | jemandem Lügen auftischen | etwas / jemandem Lügen strafen | sich (etwas) in die eigene Tasche lügen | ein Lügenblatt | ein Lügenbold | ein Lügenmaul | aus der Luft gegriffen | seinem Ärger Luft machen | jemanden an die Luft setzen | Luft / Dampf ablassen | heisse Luft | Halt (doch) mal die Luft an! | Sitzt, passt, wackelt und hat Luft! | seinem Herzen Luft machen | seinem Kummer Luft machen | Löcher in die Luft starren | sich in Luft auflösen | gesiebte Luft atmen | in die Luft fliegen | jemandem die Luft abdrehen | jemandem geht die Luft aus | in die Luft gehen | jemanden an die (frische) Luft befördern | jemanden wie Luft behandeln | Die Luft ist rein / sauber! | etwas in der Luft zerreissen | Die Luft ist raus | für jemanden Luft sein | noch in der Luft hängen | Luft haben | frische Luft schnappen / schöpfen | Luft aus dem Glas lassen | wieder Luft haben | in der Luft liegen | wieder Luft kriegen | Luft zum Schneiden | dicke Luft sein / herrschen | Die Luft wird dünn | die Luft anhalten | Luftgitarre spielen | ein Luftikus | Luftschlösser bauen | Lug und Trug | Hau den Lukas, Hau-den-Lukas | ein langer Lulatsch | sich nicht lumpen lassen | spitz wie Nachbars Lumpi / Fiffi / Waldi sein | eine grüne Lunge | aus voller Lunge singen / schreien | sich die Lunge aus dem Hals / Leib schreien | sich die Lunge aus dem Hals husten | die Lunte riechen | etwas mit der Lupe suchen müssen | etwas näher unter die Lupe nehmen | den Lurch würgen | eine Lusche | nach Lust und Laune | Bruder Lustig | Das kann ja lustig werden! | sich über jemanden lustig machen | Nun ist Schluss mit lustig! | ein Lustmolch | etwas geht ab wie Lutzi | Da geht die Lutzi ab
- [Ly]
- Hinten Lyzeum - vorne Museum
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/m.php
- [Ma]
- Mach keine Geschichten! | Nun mach schon! | Mach dich mal nicht nass! | Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass | Nun mach aber einen Punkt! Jetzt mach mal einen Punkt! | Mach die Sause! | Mach mir keine Schande! | Mach kein Theater! | Mach keine Witze! | Mach keine Zicken! | Das ist alles nur Mache! | jemanden in die Mache nehmen | etwas in der Mache haben | etwas in die Mache nehmen | einen auf ... machen | ein Macho / Matscho | Machs gut! | Du machst Sachen! | ein Machtwort sprechen | eine Macke haben | ein Macker | wie die Made im Speck leben | ein leichtes Mädchen | ein gefallenes Mädchen | Mädchen für alles sein | Langes Faedchen - faules Mädchen (, kurzes Faedchen - fleissiges Mädchen) | nicht mehr wissen, ob man Männchen / Männlein oder Weibchen / Weiblein ist | nicht mehr wissen, ob man Männchen / Männlein oder Weibchen / Weiblein ist | um eine Sache den Mantel / das Mäntelchen des Schweigens hüllen | den Mantel / das Mäntelchen des Schweigens über etwas ausbreiten | sein Mäntelchen nach dem Wind hängen | sich ein Mäntelchen umhängen | jemandem Märchen aufbinden / erzählen / auftischen | Erzähl mir doch keine Märchen! | Mätzchen | Mäuschen spielen | weisse Mäuse sehen | Mäuse | Mit Speck fängt man Mäuse! | Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch; Ist die Katz aus dem Haus, ruehrt sich die Maus | etwas ist zum Mäusemelken | Da komme, was kommen mag! Da komme, was will! | Das mag der Kuckuck wissen! | Da waren die Augen wohl grösser als der Mund / Magen! | sich den Bauch / Magen / Wanst voll schlagen | etwas liegt einem wie Blei / ein Stein im Magen; etwas liegt einem schwer im / auf dem Magen | Käse schliesst den Magen | jemandem hängt der Magen schief | etwas schlägt einem auf den Magen | etwas dreht einem den Magen um | jemandem knurrt der Magen | den Magen in der Kniekehle hängen haben | jemandem auf dem Magen liegen | der Magen rebelliert | Liebe geht durch den Magen | Leib- und Magenspeise; Leib- und Magengericht | Leib- und Magenspeise; Leib- und Magengericht | Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig | Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! | Na dann Prost (Mahlzeit)! | Mensch Meier / Meyer / Maier! | Es muss / wird noch viel Wasser den Rhein / Main / Berg hinabfliessen, bis ... | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Berg / Rhein / Main hinunter / hinab | etwas ist Makulatur | den Teufel an die Wand malen | etwas in den dunkelsten Farben malen | etwas in leuchtenden / goldigsten / rosigen Farben malen | alles grau in grau malen / sehen | etwas schwarz malen; Schwarzmalerei betreiben | Malesche | mall sein | malochen | bei jemandem ist Hopfen und Malz verloren; da ist Hopfen und Malz verloren | der schnöde Mammon | Mit Geduld und Spucke fängt man manche Mucke! | viele / manche Wünsche offen lassen | jemanden in die Mangel / Zange nehmen | sich fühlen wie durch die Mangel gedreht | ein gemachter Mann | etwas an den Mann bringen | einen kleinen Mann im Ohr haben | Mann über Bord! | eine Frau / ein Mann von Welt | mit Mann und Maus | den lieben Gott einen guten Mann sein lassen | einem nackten Mann in die Tasche greifen | ein Mann / Kerl wie ein Baum / Schrank | den Herrgott einen guten Mann sein lassen | der kleine Mann (von der Strasse) | Mein lieber Mann! | Das haut den stärksten Mann aus dem Anzug! | Das ernährt seinen Mann! | am Mann bleiben | von Mann zu Mann | den grossen Mann markieren | ein Mann / eine Frau der Tat | Er ist unser Mann | Ein Mann, ein Wort! | wie ein Mann | Selbst ist der Mann / die Frau! | seinen Mann / seine Frau stehen | den wilden Mann spielen | das Kind im Manne | Wie die Nase des Mannes, so sein Johannes; An der Nase des Mannes erkennt man seinen Johannes | Mannomann! | Manns genug sein | vor etwas Manschetten haben | Si tacuisses, philosophus mansisses | um eine Sache den Mantel / das Mäntelchen des Schweigens hüllen | den Mantel nach dem Wind hängen | den Mantel / das Mäntelchen des Schweigens über etwas ausbreiten | etwas mit dem Mantel der Naechstenliebe zudecken | Das Ave Maria | eine Marionette sein | den Pfennig / die Mark / den Groschen / den Cent / den Euro zweimal / dreimal umdrehen (müssen) | kein Mark in den Knochen haben | durch Mark und Bein gehen | jemandem das Mark aus den Knochen saugen | bis ins Mark | auf Mark und Pfennig | jemanden bis aufs Mark peinigen / quälen | eine schnelle Mark / einen schnellen Euro machen / verdienen | eine Marke sein | den grossen Mann markieren | den dicken Wilhelm markieren / spielen / machen | seine Haut zu Markte tragen | jemandem den Marsch blasen | Wasser marsch! | den Marschallstab im Tornister tragen / haben | die neueste Masche | die Masche raushaben | durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen | die Maske ablegen / fallen lassen | jemandem die Maske vom Gesicht reissen | Das Mass ist voll! | das Mass aller Dinge | ein geruettelt Mass an ... | das Mass voll machen | mit zweierlei Mass messen | Klasse statt Masse | sich von der Masse abheben | Massel haben | über alle Massen | einschneidende Massnahmen | Mast- und Schotbruch! | Mathe | an der Matratze horchen | ein Macho / Matscho | jemanden matt / schachmatt setzen | auf dem Teppich / der Matte bleiben | jemanden auf die Matte legen | auf der Matte stehen | bei jemandem ist Matthaei am Letzten | eine Mattscheibe haben | gegen eine Wand / Mauer anrennen | gegen eine Mauer reden | wie eine Mauer | ein Mauerblümchen | die Klappe / das Maul / den Mund halten | Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul | jemandem Honig um den Bart / ums Maul / um den Mund schmieren | die Klappe / den Mund / das Maul / den Rand aufreissen | den Leuten aufs Maul schauen | sich das Maul zerreissen über jemanden | ein schiefes Maul ziehen | jemandem ums Maul gehen | sich das Maul / den Mund / die Zunge verbrennen | jemandem das Maul / den Mund verbieten | ein loses / lockeres Maul haben | jemandem das Maul stopfen | ein ungewaschenes Maul haben | ein grosses Maul haben | einen grossen Mund / ein grosses Maul / eine grosse Schnauze haben | Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden | die Schnauze / das Maul aufmachen | Halt's Maul! | dem Volk aufs Maul schauen | Maulaffen feilhalten / feilbieten | maulen | maulfaul sein | ein Maulheld | jemandem einen Maulkorb verpassen | eine Maulschelle | Da beisst die Maus keinen Faden ab! | mit Mann und Maus | mit jemandem Katz und Maus spielen | eine graue Maus | aus die Maus | Der Berg kreisst und gebiert eine Maus / und eine Maus wird geboren | Wenn / Sobald die Maus satt ist, ist / wird / schmeckt das Mehl bitter | Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch; Ist die Katz aus dem Haus, ruehrt sich die Maus | am liebsten in ein Mauseloch kriechen | Die Katze lässt das Mausen nicht! | mausen | mausen | sich mausern | mausetot sein | sich mausig machen | den strammen Max spielen | ein Strammer Max
- [Me]
- Noli me tangere | ein Mea Culpa aussprechen | meckern | die andere Seite / Kehrseite der Medaille | zwei Seiten einer Medaille sein | in medias res | ein Meer von (z.B. Blumen, Menschen) ... | wie Sand am Meer | Wasser ins Meer tragen | Wenn / Sobald die Maus satt ist, ist / wird / schmeckt das Mehl bitter | über mehrere Ecken miteinander verwandt sein | zwei / mehrere / viele Eisen im Feuer haben | Keine Feier ohne Meier! | Mensch Meier / Meyer / Maier! | Das stinkt drei Meilen gegen den Wind! | ein Meilenstein | meilenweit von etwas entfernt sein | Ich glaub, mein Schwein pfeift! | Mein Bedarf ist gedeckt! | Mein lieber Herr Gesangsverein / Gesangverein! | Das ist nicht mein Bier! | Das ist nicht mein Fall! | Das sagt mir mein kleiner Finger! | Mein Name ist Hase (, ich weiss von nichts)! | O mein Gott! | Mein Herz gehört ... | Das lässt mein Herz höher schlagen! | Daran muss ich (all) mein Lebtag denken | Mein lieber Mann! | Mein lieber Schwan! | Mein lieber Spitz! | Mein und Dein nicht unterscheiden können | Wenn das Woertchen "wenn" nicht waer, waer mein Vater Millionär | Lieber / Mein Gott / Oh Herr, lass Abend werden! | Mein Gott (nochmal / noch mal)! | Das ist nicht meine Beerdigung! | für meine Begriffe ... | Ach du meine Fresse! | Ach du meine Güte! | Meine Herren! | Das geht auf meine Kosten! | Nur über meine Leiche! | Das geht auf meine Rechnung! | Das ist doch wohl meine Sache! | Komm an meine grüne Seite! | Das lass nur meine Sorge sein! | auf meine / unsere alten Tage | meine Wenigkeit | in meinen Augen ... | etwas bitterernst meinen | den Esel meinen, aber den Sack schlagen | Das geht über meinen Horizont | Das ist Musik in meinen Ohren! | ich für meinen Teil ... | Das geht über meinen Verstand! | Welcher Glanz in meiner Hütte! | direkt vor meiner Nase | kraft meiner Wassersuppe | kraft meines Amtes ... | im Schweisse meines / seines / ihres Angesichts | Petrus meint es gut | jemandem die Meinung geigen | die Meinung wechseln wie das Hemd | von jemandem eine hohe Meinung haben | einen Vogel / eine Meise / einen Piepmatz haben | Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen | Meister Lampe | in jemandem seinen Meister finden | Meister Petz | nichts zu melden haben | eine Memme | Ene mene muh und raus bist du! | ein Bad in der Menge nehmen | jede Menge | in rauen Mengen | Menkenke | Menno! Ach menno! | wie der letzte Mensch | Ich bin auch nur ein Mensch! | von Mensch zu Mensch | wie der erste Mensch | nur noch ein halber Mensch sein | ein neuer / anderer Mensch werden | ein Mensch aus Fleisch und Blut | ein Mensch wie du und ich | ein Mensch zweiter Klasse sein | Der Mensch denkt und Gott lenkt | eine Seele von Mensch sein | Mensch Meier / Meyer / Maier! | ein Meer von (z.B. Blumen, Menschen) ... | Des Menschen Wille ist sein Himmelreich | Leute / Menschen ihres / seines Schlages | seit Menschengedenken | ein Teufel in Menschengestalt | alles Menschenmögliche tun | keine Menschenseele | Menschenskind / Menschenskinder nochmal! | Menschenskind / Menschenskinder nochmal! | gesunder Menschenverstand | jemanden auf die Menschheit loslassen | Irren ist menschlich | nach menschlichem Ermessen | ein menschliches Ruehren verspüren | Du merkst aber auch alles! | wunderliche / seltsame / merkwürdige Blüten treiben | meschugge sein | andere mit eigener Elle messen | mit gleicher Elle messen | mit zweierlei Mass messen | sich nicht mit jemandem messen können | jemandem das Messer / die Pistole auf die Brust setzen | Es geht einem das Messer in der Tasche auf | jemanden ans Messer liefern | ein Kampf / Krieg bis aufs Messer | ins offene Messer laufen | jemandem das Messer an die Kehle setzen | ein Messer ohne Klinge, an dem der Stiel fehlt | unter das Messer kommen / müssen; sich unters Messer legen | jemanden / etwas uebers Messer springen lassen | auf Messers Schneide | messerscharf (z.B. folgern; urteilen) | etwas / jemanden zehn Meter gegen den Wind riechen; zehn Meter gegen den Wind stinken | Mensch Meier / Meyer / Maier!
- [Mi]
- miegen | mit eisiger Miene | ohne eine Miene zu verziehen | gute Miene zum bösen / zu bösem Spiel machen | mies | in den Miesen sein | ein Miesepeter / miesepetrig sein | ein Miesepeter / miesepetrig sein | Das ist schon die halbe Miete | Alles raus, was keine Miete zahlt! | das Land, wo Milch und Honig fliessen | die Milch der frommen Denkungsart | ein Milchgesicht | Milde walten lassen | Wenn das Woertchen "wenn" nicht waer, waer mein Vater Millionär | eine Mimose | mehr oder weniger / minder ... | geistig minderbemittelt sein | nicht im Mindesten | eine grüne Minna | jemanden zur Minna machen | in letzter Minute / Sekunde | Es ist fünf (Minuten) vor zwoelf | Lecko mio! Leckomio! | ein Mischmasch | Mischpoke | Bockmist / Mist machen / bauen | Mist verzapfen | Kleinvieh macht auch Mist! | Mist reden | (So ein) Mist! | ein Mistfink | ein Mistkerl / Miststück | ein Mistkerl / Miststück | Mist... (z.B. Mistwetter) | Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloss Klavier spielt | über mehrere Ecken miteinander verwandt sein | um drei / ein paar Ecken miteinander verwandt sein | es mit jemandem treiben; es miteinander treiben | mitgegangen - mitgehangen | mitgegangen - mitgehangen | etwas mitgehen lassen | mitgenommen sein / aussehen | Immer ran an den Sarg und mitgeweint | etwas mitkriegen | viel mitmachen | mitmischen | mitreden können | jemandem übel mitspielen | nicht von zwoelf bis Mittag | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | ab durch die Mitte | die goldene Mitte; der goldene Mittelweg | das Reich der Mitte | Der Zweck heiligt die Mittel | Der Erfolg heiligt die Mittel | Mittel und Wege finden / suchen | sich (für jemanden) ins Mittel legen | Mittel zum Zweck sein | die goldene Mitte; der goldene Mittelweg | mittenmang | ein Woertchen mitzureden haben
- [Mo]
- gegen etwas mobil machen | aus der Mode kommen / sein | Dort möchte ich nicht begraben sein! | Deine / Ihre Sorgen möchte ich haben! | Dort möchte ich nicht tot über dem Zaun hängen! | Ich möchte / will nicht wissen, ... | ein Möchtegern | jemanden / etwas nur / nicht mit der Beisszange anfassen mögen | etwas / jemanden nicht mit der Feuerzange anfassen mögen | Das mögen die Götter wissen! | Ist es denn die Möglichkeit! | das Land der unbegrenzten Möglichkeiten | aus seinem Herzen keine Mördergrube machen | eine Möse | der letzte Mohikaner | Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen | einen Mohren weiss waschen wollen | Moin! | sich über etwas mokieren | eine Molle zischen | ein Mollenfriedhof | ein lichter Moment | auf / hinter dem Mond leben | jemanden auf den Mond schiessen wollen | den Mond anbellen | bei jemandem geht der Mond auf | Du kommst wohl vom Mond? | nach dem Mond gehen | in den Mond gucken | nach dem Mond greifen | etwas in den Mond schreiben | Mondpreise | Du kannst mir mal im Mondschein begegnen! | Mondscheintarif | Moneten | blauen Montag machen | Montezumas Rache | Moos | Moos im Gesicht haben | Moos ansetzen | Ohne Moos nix / nichts los! | wie der Mops im Paletot | sich mopsen | etwas mopsen | mopsfidel sein | Erst kommt das Fressen, dann die Moral | jemandem Moral predigen; eine Moralpredigt halten | die Moralkeule einsetzen | jemandem Moral predigen; eine Moralpredigt halten | Das ist ja der reinste Mord! | Das gibt Mord und Totschlag! | Zeter und Mordio schreien; Zetermordio schreien | jemandem Mores lehren | Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen | von heute auf morgen | lieber heute als morgen | Morgen ist auch noch ein Tag | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | Morgen läuft eine andere Sau durchs Dorf | eine Morgenlatte | Morgenluft wittern | ein Morgenmuffel | in Morpheus Armen ruhen / liegen | Hummel, Hummel - Mors, Mors! | mosern | wissen / zeigen, wo der Barthel den Most holt | wissen / zeigen, wo der Opa / Bauer den Most holt | Du kriegst die Motten! | Motten im Kopf haben | wie Motten, die das Licht umschwärmen | in die Mottenkiste gehören; aus der Mottenkiste stammen | motzen
- [Mu]
- Mit Geduld und Spucke fängt man manche Mucke! | nicht mucken | jemandem seine Mucken austreiben | seine Mucken haben | Mucken machen | mucksch / muckisch / muksch sein | keinen Mucks von sich geben | mucksch / muckisch / muksch sein | nicht mucksen | mucksmäuschenstill sein | aus einer / jeder Mücke einen Elefanten machen | angeben wie eine Tüte Mücken | einer Sache müde sein | zum Umfallen müde sein | dafür habe ich nur ein müdes Lächeln übrig! | mit Mühe und Not | Wasser auf die Mühlen von jemandem giessen / leiten / tragen | Gottes Mühlen mahlen langsam, aber stetig | Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen | Lieschen Müller | ein Muemmelmann | etwas für bare Münze nehmen | in klingender Münze | etwas mit gleicher Münze heimzahlen | den Pfennig / die Mark / den Groschen / den Cent / den Euro zweimal / dreimal umdrehen (müssen) | Müssiggang ist aller Laster Anfang | Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn ... | sein Mütchen (an jemandem) kühlen | ein paar auf die Mütze kriegen | eine Mütze voll Schlaf nehmen | einen in der Mütze haben | jemandem springt der Draht aus der Mütze | jemandem geht die Muffe | ein Muffel | muffelig / mufflig sein | Muffensausen haben | muffelig / mufflig sein | Ene mene muh und raus bist du! | mucksch / muckisch / muksch sein | jemandem wird es mulmig | Mumm haben | keinen Mumm (in den Knochen) haben | ein Mummelgreis | Mumpe | mumpe sein | Mumpitz | jemandem nach dem Mund / Munde reden | von der Hand in den Mund leben | die Klappe / das Maul / den Mund halten | kein Blatt vor den Mund nehmen | nicht auf den Mund gefallen sein | Da waren die Augen wohl grösser als der Mund / Magen! | jemandem läuft das Wasser im Mund / Munde zusammen | jemandem Honig um den Bart / ums Maul / um den Mund schmieren | sich den Mund fusselig reden | sich jeden Bissen vom Mund / Munde absparen | sich Fransen an den Mund reden | den Mund voll nehmen | die Klappe / den Mund / das Maul / den Rand aufreissen | sich das Maul / den Mund / die Zunge verbrennen | jemandem das Maul / den Mund verbieten | etwas ständig im Mund führen | jemandem über den Mund fahren | den Mund auf dem rechten Fleck haben | einen grossen Mund / ein grosses Maul / eine grosse Schnauze haben | den Mund aufmachen / auftun | den Mund hängen lassen | an jemandes Mund hängen | den Mund nicht aufkriegen | jemandem etwas in den Mund legen | von Mund zu Mund gehen | jemandem den Mund wässerig / wässrig machen | etwas (nicht) in den Mund nehmen | den Mund zu voll nehmen | mit offenem Mund dastehen | jemandem den Mund / Schnabel stopfen | einen schiefen Mund ziehen | Mund und Nase aufreissen | jemandem fliegen gebratene Tauben in den Mund | Mund-zu-Mund-Propaganda | jemandem nach dem Mund / Munde reden | jemandem das Wort im Munde herumdrehen | jemandem läuft das Wasser im Mund / Munde zusammen | sich jeden Bissen vom Mund / Munde absparen | wie aus einem Munde | in aller Munde sein | jemandem das Wort aus dem Munde nehmen | mundfaul sein | mundgerecht sein | ein grosses Mundwerk haben | ein loses / lockeres Mundwerk haben | munkeln | Murks | schlafen wie ein Murmeltier | auf die Butterseite fallen (Murphys Gesetz) | jemanden zu Mus hauen | eine Muschi | von der Muse geküsst sein / werden | Hinten Lyzeum - vorne Museum | Der Ton macht die Musik | Das ist Musik in meinen Ohren! | Hier spielt die Musik! | die Musik / den Rhythmus im Blut haben | Dahinter sitzt Musik! | eine musikalische / künstlerische Ader haben | ein ...narr sein (z.B. Musiknarr, Theaternarr) | mit viel Schmalz singen; ein schmalziges Musikstück | die Muskeln spielen lassen | ein Muskelprotz | Da musst du früher aufstehen! | Da wo ich schon hingeschissen habe, musst du erstmal hinriechen | sich Mut antrinken | sich den Mut abkaufen lassen | guten / frohen / leichten Mutes | Wat mutt, dat mutt! | Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste | bei Mutter Grün | Wie die Mutter, so die Tochter | ganz der Vater / die Mutter | etwas mit der Muttermilch aufgesogen haben | an Mutters Schürzenband / Schürzenzipfel / Rockzipfel hängen | mutterseelenallein sein | ein Muttersöhnchen
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- [Na]
- Na, wo brennt es denn? | Na, ich danke! | Na, Freundchen! | Na, altes Haus! | Na dann Prost (Mahlzeit)! | Na also! | Na warte! | Na schön! | Na so was! | Na ja! | Na, dann wollen mir mal! | Na, dann eben nicht! | Na bitte! | Na klar! | Na gut! | Na und? | Na, wer sagt's / sagt es denn! | Na, wollen mal sehen! Mal schauen! Mal gucken! Schaun wir mal! Schauen wir mal! Gucken wir mal! | Na, und wenn schon! | (Na dann) Prost Nägeli! | sich für den Nabel der Welt halten | Nabelschau halten | jemanden / etwas nachäffen | spitz wie Nachbars Lumpi / Fiffi / Waldi sein | immer wieder nachbohren | Je nachdem ... | scharf nachdenken | nicht einen Zoll zurückweichen / nachgeben | einen ueblen Beigeschmack haben; etwas hinterlässt einen ueblen Nachgeschmack | dem Glück ein wenig nachhelfen | Hinterher / Nachher ist man immer schlauer | etwas nachplappern | In der Nacht / bei Nacht / Nachts sind alle Katzen grau | wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen | die Gegend / Kneipe / Nacht / Stadt [usw.] unsicher machen | bei Nacht und Nebel | sich die Nacht um die Ohren schlagen | die Nacht zum Tage machen | ..., dann gute Nacht! | jemandem wird es Nacht vor Augen | erst einmal eine Nacht darüber schlafen | wie Tag und Nacht sein | Nachtigall, ich hör dir trapsen! | eine Nachtmütze | In der Nacht / bei Nacht / Nachts sind alle Katzen grau | zu nachtschlafender Stunde / Zeit | zu / bei nachtschlafender Stunde / Zeit | ein Nachtschwärmer | ein Nachtwächter | jemandem / einer Sache keine Träne nachweinen | von Hacke bis Nacke | jemandem sitzt die Angst im Nacken | die Faust im Nacken spüren | den Schalk im Nacken (sitzen) haben | jemandem im / auf dem Nacken sitzen | jemandem im Nacken haben | Nicht lang schnacken, Kopp / Kopf in den Nacken! | jemandem sträuben sich die Nackenhaare; jemandem stellen / richten sich die Nackenhaare auf | Nackenschläge bekommen | nur das nackte Leben retten; mit dem nackten Leben davonkommen | Das ist die nackte Wahrheit | mit blossem / nacktem Auge | jemandem mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen | einem nackten Mann in die Tasche greifen | nur das nackte Leben retten; mit dem nackten Leben davonkommen | die nackten Tatsachen | etwas ist mit heisser Nadel gestrickt worden | die Nadel im Heuhaufen suchen | eine Nadel fallen hören können | an der Nadel hängen | wie auf Nadeln sitzen | Eher geht ein Kamel durch ein Nadeloehr, als dass ... | eine Politik der Nadelstiche | sich selbst der Naechste sein | etwas mit dem Mantel der Naechstenliebe zudecken | schlaflose Nächte bereiten | Nägel mit Köpfen machen | (Na dann) Prost Nägeli! | etwas brennt jemandem auf / unter den Nägeln | jemandem das Schwarze unter den Nägeln nicht goennen | jemandem ist das Hemd näher als der Rock | etwas näher unter die Lupe nehmen | eine Schlange am Busen nähren | keinen sittlichen Nährwert haben | aus allen Nähten platzen | das naerrische Treiben | den Nagel auf den Kopf treffen | sich etwas unter den Nagel reissen | etwas an den Nagel hängen | ein Nagel zu jemandes Sarg sein | alles, was nicht niet- und nagelfest ist | nageln | jemandem ein Ei auf die Schiene nageln | eine Nagelprobe machen | am Hungertuch nagen | der Zahn der Zeit nagt an einer Sache | jemand hat / ist nah / nahe am Wasser gebaut | von nah und fern | jemand hat / ist nah / nahe am Wasser gebaut | zum Greifen nahe sein | jemandem zu nahe treten | neue Nahrung bekommen / finden / erhalten | nichts auf der Naht haben | Mein Name ist Hase (, ich weiss von nichts)! | das Kind beim (rechten) Namen nennen | die Dinge beim rechten Namen nennen | dem Kind einen Namen geben | seinem Namen (alle) Ehre machen | sich einen Namen machen | einen guten Namen haben | alles, was Rang und Namen hat | einen Narren an jemandem / etwas gefressen haben | jemanden zum Narren halten | jemanden zum Narren machen | Jedem Narren gefällt seine Kappe | für etwas eine Nase haben | von etwas / jemandem (gestrichen) die Nase voll haben | jemandem auf der Nase herumtanzen | jemanden an der Nase herumführen | die Nase ruempfen | jemandem Würmer aus der Nase ziehen (müssen) | jemandem etwas auf die Nase binden | jemandem etwas an der Nasenspitze / Nase ansehen | auf der Nase liegen | ueberall seine Nase hineinstecken (müssen) | pro Nase | Mund und Nase aufreissen | jemandem die Faust unter die Nase halten | sich an die eigene Nase fassen | die Nase ins Buch stecken | jemandem eins auf die Nase geben | mit etwas auf die Nase fallen | jemandem eine Nase drehen | die Nase begiessen | mit hängender / langer Nase abziehen | jemandes Nase gefällt einem nicht | Alles soll nach seiner Nase gehen! | die richtige / eine feine Nase für etwas haben | etwas vor der Nase haben | die Nase vorn haben | die Nase zu tief ins Glas stecken | eins auf die Nase kriegen | nicht über die eigene Nase hinausschauen | jemandem etwas unter die Nase halten | jemandes Nase läuft | immer der Nase nach | sich die Nase pudern | direkt vor meiner Nase | jemandem die Tür vor der Nase zuschlagen | jemanden mit der Nase auf etwas stossen | jemandem etwas unter die Nase reiben | jemandem etwas / jemanden vor die Nase setzen | seine Nase in alle Toepfe stecken | die Nase in etwas stecken | nicht weiter als seine Nase sehen | die Nase hoch tragen | sich eine goldene Nase verdienen | jemandem etwas vor der Nase wegschnappen | jemandem jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen | Wie die Nase des Mannes, so sein Johannes; An der Nase des Mannes erkennt man seinen Johannes | die Nase hochziehen | alle naslang / naselang / nasenlang | eine Nasenlänge voraus sein | alle naslang / naselang / nasenlang | jemandem etwas an der Nasenspitze / Nase ansehen | jemandem einen Nasenstueber geben | naseweis sein | alle naslang / naselang / nasenlang | nass bis auf die Haut | nass bis auf die Knochen sein | jemanden nass machen | Mach dich mal nicht nass! | Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass | nassauern | jemand stinkt wie ein nasser Fuchs | nasser Fuchs | sich fühlen wie ein nasser Sack | wie ein nasser Sack | nassforsch auftreten | am Busen der Natur | Das liegt in der Natur der Sache! | von Natur aus | in natura
- [Ne]
- bei Nacht und Nebel | im Nebel stochern | Nebelkerzen werfen | neben der Spur sein / fahren | neben der Schnur sein | (völlig) neben sich stehen | einen Neger abseilen | (jemandem) etwas krumm nehmen | jemanden auf die Schippe nehmen | den Hut nehmen | jemandem die Butter vom Brot nehmen | den Stier bei den Hörnern packen / nehmen / fassen | etwas für bare Münze nehmen | kein Blatt vor den Mund nehmen | etwas / jemanden aufs Korn nehmen | sich einen zur Brust nehmen | sich jemanden / etwas zur Brust nehmen | etwas auf die leichte Schulter / Achsel nehmen | etwas in Angriff nehmen | jemanden nicht für voll nehmen | an etwas Anstoss nehmen | jemanden auf den Arm nehmen | etwas in Augenschein nehmen | ein Bad in der Menge nehmen | die Beine / Füsse unter den Arm / unter die Arme / in die Hand nehmen | jemanden in Beschlag nehmen | jemanden unter Beschuss nehmen | sich einen / den Strick nehmen | sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen | etwas tierisch ernst nehmen | jemandem den Wind aus den Segeln nehmen | jemanden unter seine Fittiche nehmen | jemanden vom Fleck weg nehmen / auswählen / engagieren / heiraten | sich die Freiheit nehmen | eine Sache in die Hand nehmen | Darauf kannst du Gift nehmen! | jemanden an die Kandare nehmen | jemanden in die Mangel / Zange nehmen | etwas mit ins Grab nehmen | sein Herz in die Hand nehmen; sein Herz in beide Hände nehmen | jemandem etwas aus der Hand nehmen | etwas in die Hand nehmen | etwas zur Hand nehmen | sich ein Herz nehmen | sich etwas zu Herzen nehmen | jemanden auf die Hörner nehmen | eine Hürde nehmen | jemanden am / beim Kanthaken nehmen / kriegen | etwas in Kauf nehmen | den Mund voll nehmen | sein Kreuz auf sich nehmen | seinen Lauf nehmen | es von den Lebendigen / Lebenden nehmen | jemanden in die Mache nehmen | etwas näher unter die Lupe nehmen | etwas in die Mache nehmen | etwas auf die eigene Kappe nehmen | etwas (nicht) in den Mund nehmen | den Mund zu voll nehmen | eine Mütze voll Schlaf nehmen | sich in Acht nehmen | es nicht so genau nehmen | es sehr genau nehmen | hart im Nehmen sein | etwas zu sich nehmen | von einer Sache keine Notiz nehmen | für jemanden Partei ergreifen / nehmen | jemanden in die Pflicht nehmen | Reissaus nehmen | jemanden ins Schlepptau nehmen | jemanden aus der Schusslinie nehmen | jemanden zur Seite nehmen | einer Sache die Spitze nehmen | sich gleich einen Strick kaufen / nehmen können | etwas tierisch ernst nehmen | etwas tragisch nehmen | jemandem den Trumpf / die Truempfe aus den Händen nehmen | jemandem die Unschuld rauben / nehmen | etwas auf sich nehmen | jemanden beim Wickel nehmen | jemandem das Wort aus dem Munde nehmen | jemanden beim Wort nehmen | etwas in Anspruch nehmen | von etwas Abstand nehmen | gelb vor Neid werden | vor Neid platzen | grün vor Neid werden | ein Neidhammel | den (bitteren) Kelch bis zur Neige leeren / trinken | bis zur Neige | nicht nein sagen können | das Kind beim (rechten) Namen nennen | Ross und Reiter nennen | die Dinge beim rechten Namen nennen | auf einen Nenner bringen | alles auf einen gemeinsamen Nenner bringen | Wenn man den Esel nennt, kommt er gerennt | Der Esel nennt sich selbst zuerst | jemandes Nerv treffen | jemanden auf den Nerv fühlen | keinen Nerv für etwas haben | jemandem den Nerv rauben / toeten | mit den Nerven fertig sein | jemandem auf den Nerven herumtrampeln / herumtanzen | die Nerven behalten | jemanden nerven | die Nerven verlieren | Du hast (vielleicht) Nerven! | keine Nerven haben / kennen | an die Nerven gehen | mit den Nerven am Ende / herunter / runter sein | Die Nerven liegen blank | ein Nervenbündel | ein gutes / starkes Nervenkostüm haben | eine Nervensäge | sich in die Brennnesseln / Nesseln setzen | sich ins warme / gemachte Nest setzen / legen | jemandem ein Kuckucksei ins Nest legen | sein Nest bauen | das eigene Nest beschmutzen; ein Nestbeschmutzer sein | das eigene Nest beschmutzen; ein Nestbeschmutzer sein | ein Nesthäkchen | Das kann ja nett werden! | Das hast du dir ja was Nettes geleistet! | ohne Netz und doppelten Boden | jemandem ins Netz gehen | sich im eigenen Netz verstricken | Die Karten werden neu gemischt | Guten Rutsch! Guten Rutsch ins neue Jahr! | Neue Besen kehren gut | neue Nahrung bekommen / finden / erhalten | neue / andere Wege beschreiten / gehen | alter Wein in neuen Schläuchen | zu neuen Ufern aufbrechen | ein neuer / anderer Mensch werden | Auf ein Neues! | die neueste Masche | sich wie neugeboren fühlen | Prosit Neujahr! Prost Neujahr! | Neuland betreten | Ach du grüne Neune! | Alle neune! | ein Neunmalklug | die neunschwänzige Katze
- [Ni]
- null und nichtig | ein Nichtsnutz | ein Nickerchen machen | Da legst di nieder! Da legst di nieda! | auf und nieder | Da legst di nieder! Da legst di nieda! | seinen Niederschlag finden | zu hoch / niedrig gegriffen | etwas niedriger hängen | Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren! | Niemand muss müssen! | jemandem kein Haar krümmen; niemandem ein Haar krümmen | niemandem ein Härchen krümmen können | vor nichts und niemanden Halt machen | etwas geht jemandem an die Nieren | etwas auf Herz und Nieren prüfen | alles, was nicht niet- und nagelfest ist | eine Niete | Da boxt der Papst (im Kettenhemd / in Nietenhosen) | Nimm deine Flossen da weg! | vom Stamm Nimm sein | nie und nimmer | Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr | ein Nimmersatt | Das nimmt und nimmt kein Ende! | Man reicht den kleinen Finger, und er nimmt die ganze Hand | Das nimmt Formen an! | etwas nimmt (langsam) Formen an | Das nimmt mir eine Last von der Seele! | Wie man 's / man es nimmt! | ueberall und nirgends sein | Ohne Moos nix / nichts los!
- [No]
- Nobel geht die Welt zu Grunde / zugrunde | Herrgott noch mal / nochmal! | Herrschaft noch mal / nochmal! | Verfickt (nochmal)! | Zum Kuckuck, nochmal! | Menschenskind / Menschenskinder nochmal! | Herrschaftswelten nochmal! | Teufel noch mal / nochmal! | Verflixt nochmal / noch mal! | Verdammt nochmal / noch mal! | Mein Gott (nochmal / noch mal)! | noch und noecher | etwas bitter nötig haben | die nötige Bettschwere haben | den nötigen Biss haben | nolens volens | Noli me tangere | nomen est omen | Persona non grata; Persona ingrata | Quod licet Jovi, non licet bovi | das Nonplusultra | ein Noob sein | In der Not frisst der Teufel Fliegen | Da ist Holland in Not | mit Mühe und Not | mit knapper Not | zur Not ... | ohne Not | aus der Not eine Tugend machen | mit etwas / jemanden seine liebe Not haben | die Notbremse ziehen | seine Notdurft verrichten | von einer Sache keine Notiz nehmen | ein Notnagel sein
- [Nu]
- Nuckelpinne | jemanden auf die Nudel schieben | etwas geht einem auf den Geist / den Senkel / die Eier / den Sack / die Nuesse / den Wecker / den Zeiger / die Ketten | null / keinen Plan haben | eine Null | gleich null sein | null | eine geistige Null sein | in null Komma nichts | null und nichtig | bei null anfangen | Null Problemo! | die Stunde Null | 08/15; nullachtfünfzehn | auf dem (absoluten) Nullpunkt ankommen | eine Nummer zu gross für jemanden sein | eine Nummer schieben | eine harte Nuss | Nuttendiesel | die Gunst der Stunde nutzen
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- [O]
- das A und O; das A und das O | O mein Gott! | O du liabs Herrgöttle von Biberach! | O / Oh Graus! | O-Ton | sein O.K. / Okay geben | Das ist okay / o.k.
- [Ob]
- Alles Gute kommt von oben | den Kopf oben behalten | Der Ober sticht den Unter | die oberen Zehntausend | oberfaul sein | bis Oberkante Unterlippe | jemandem geht / steht etwas bis Oberkante Unterlippe | das Wasser bis Oberkante Unterlippe stehen haben | das Oberste zuunterst kehren | im Oberstuebchen nicht ganz richtig sein | mit der Tücke des Objektes kämpfen
- [Oc]
- wie ein Esel / Ochs am / vorm / vor dem Berg stehen | ein Ochse / Hornochse | schuften / arbeiten wie ein Ochse | Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden
- [Oe]
- öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken | jemandem die Augen öffnen | einer Sache Tür und Tor öffnen | die Schleusen des Himmels öffnen sich | Der Himmel öffnet seine Schleusen | Hast du das öfter? | Nicht immer, aber immer öfter! | des Öfteren | Oel ins Feuer giessen | etwas geht runter wie Oel | Oel auf die Wogen giessen | sich die Gurgel oelen / schmieren | die Kehle oelen / anfeuchten | dastehen wie ein Ölgötze | Je oeller, je doeller! Je oller, je doller! | wie die Oelsardinen | das (stille) Oertchen
- [Of]
- etwas lockt keinen (mehr) hinter dem Ofen hervor; etwas lockt keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor | ein Schuss in den Ofen | ein heisser Ofen | mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen / gucken | jemandem stehen alle Türen offen | jemand hat den Arsch offen | die Augen offen haben / halten | Augen und Ohren offen halten | Dann / Jetzt ist Polen offen! | eine Hintertür offen lassen; sich eine Tür offen halten | die Ohren offen halten | mit jemandem eine alte Rechnung offen haben | offen wie ein Scheunentor | Die Tür steht sperrangelweit offen | jemandem stehen alle Wege offen | jemandem steht die ganze Welt offen | viele / manche Wünsche offen lassen | keine Wünsche offen lassen | offene Türen einrennen | den Finger in die (offene) Wunde legen | ins offene Messer laufen | auf offene Ohren stossen | offene Türen finden | mit offenem Visier kämpfen | mit offenem Mund dastehen | jemanden mit offenen Armen empfangen | mit offenen Augen schlafen | mit offenen Karten spielen | mit offenen Augen ins Unglück rennen | auf offener Strasse | ein offenes Ohr haben | ein offenes Buch sein | ein offenes Geheimnis | Unverhofft kommt oft
- [Oh]
- Oh leck! | Oh Gott! | Lieber / Mein Gott / Oh Herr, lass Abend werden! | O / Oh Graus! | klein, aber oho | jemanden uebers Ohr hauen | ein offenes Ohr haben | jemandem das Ohr abkauen | jemandem einen Floh ins Ohr setzen | einen kleinen Mann im Ohr haben | ganz Auge und Ohr sein | auf dem / diesem Ohr schlecht hören | etwas geht zum einen Ohr rein, zum anderen Ohr wieder raus | Dein Wort in Gottes Ohr | jemandem die Ohren lang ziehen | jemandem das Fell über die Ohren ziehen | es gibt etwas auf die Ohren | auf taube Ohren stossen | die Ohren hängen lassen | noch feucht / nicht trocken / grün hinter den Ohren sein | sich etwas hinter die Ohren / Löffel schreiben | es faustdick hinter den Ohren haben | ein Arsch mit Ohren | Augen und Ohren offen halten | Du hast wohl Bohnen in den Ohren! | Halt die Ohren steif! | noch die Eierschalen hinter den Ohren haben | die Ohren auf Durchzug / Durchfahrt stellen | die Ohren spitzen | jemandem die Haut über die Ohren ziehen | Das ist Musik in meinen Ohren! | sich die Nacht um die Ohren schlagen | die Ohren aufsperren | rote Ohren haben / kriegen | viel um die Ohren haben | jemandem mit etwas in den Ohren liegen | jemandem eins / ein paar hinter die Ohren geben | jemandem die Ohren volljammern | eins / ein paar hinter die Ohren / Löffel kriegen | lange / spitze Ohren machen | jemandem etwas um die Ohren hauen | etwas / was an die Ohren kriegen | jemandem zu Ohren kommen | bis über die / beide Ohren in Arbeit stecken | mit den Ohren schlackern | die Ohren offen halten | auf den Ohren sitzen | auf offene Ohren stossen | seinen Ohren nicht trauen | tauben Ohren predigen | Die Wände haben Ohren | ein Ohrenschmaus | sich selbst ohrfeigen können
- [Oi]
- Oi!
- [Oj]
- oje; ojemine | oje; ojemine
- [Ok]
- sein O.K. / Okay geben | Okay, Okay! | Das ist okay / o.k. | Okidok! Okidoki! | Okidok! Okidoki!
- [Ol]
- seit Olims Zeiten | olle Kamellen | eine olle Zippe | die Ollen | Je oeller, je doeller! Je oller, je doller!
- [Om]
- Das kannst du jemand anderem / deiner Grossmutter / deiner Oma erzählen! | dafür muss eine Oma / alte Frau lange stricken! | zu Omas Zeiten | vom Alpha bis zum Omega | nomen est omen | einen auf die Omme kriegen
- [On]
- ein One-Night-Stand | über den grossen Onkel laufen | der Onkel Doktor | Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloss Klavier spielt | jemandem auf den grossen Onkel treten | eine Onkelehe
- [Op]
- wissen / zeigen, wo der Opa / Bauer den Most holt | Quatsch / Erzähl (doch) keine Opern! | dem Rotstift zum Opfer fallen
- [Or]
- jemandem ordentlich Bescheid sagen | ordentlich boelken | ordentlich einsacken | ordentlich in die Hände spucken | ordentlich loslegen | ordentlich reinhauen | Ordnung ist das halbe Leben | jemand ist schwer in Ordnung | In Ordnung / Das geht in Ordnung! | in Ordnung gehen / sein | jemanden / etwas in den Orkus schicken | an Ort und Stelle | vor Ort
- [Os]
- ein Oschi | frech wie Oskar | stolz wie Oskar sein | ein waschechter / eine waschechte (z.B. Berliner, Pirat, Ostfriesin)
- [Ot]
- den flotten Otto haben
- [Ou]
- out sein | sich outen
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- [P]
- einer Sache ein P vorsetzen
- [Pa]
- jemanden eine / ein paar ballern | ein paar Brocken einer Sprache können | um drei / ein paar Ecken miteinander verwandt sein | ein paar gewischt kriegen; eine gewischt kriegen | jemandem eine / ein paar herunterhauen | ein paar hinten drauf kriegen | jemandem eine / ein paar kleben | jemandem eine / ein paar knallen | ein paar Kratzer abbekommen | jemandem ein paar (handfeste) Takte erzählen | ein paar verpasst kriegen / bekommen | ein paar auf die Mütze kriegen | jemandem eins / ein paar hinter die Ohren geben | eins / ein paar hinter die Ohren / Löffel kriegen | Das sind zwei Paar Schuhe / Stiefel | ein paar auf den Podex kriegen | ein paar Takte mit jemandem reden | jemandem eins / ein paar ueberziehen | jemandem eine / ein paar wischen | ein paar Worte mit jemandem wechseln | [Geldbetrag] und ein paar Zerquetschte | jemanden zu Paaren treiben | Pack schlägt sich, Pack verträgt sich | Pack dich! | mit Sack und Pack | Pack; Schweinepack | den Stier bei den Hörnern packen / nehmen / fassen | jemanden bei seiner Ehre packen | die Gelegenheit beim Schopfe packen / fassen | Packen wir's an! | die Koffer packen | jemanden zu packen kriegen | etwas packen | das Übel an der Wurzel packen | jemanden in Watte packen | eine Packung kriegen | Jeder hat sein Kreuz / Paeckchen zu tragen | nicht päpstlicher als der Papst sein | paffen / rauchen wie ein Schlot | palavern | wie der Mops im Paletot | jemanden auf die Palme bringen | sich einen von der Palme wedeln | sich die Palme schrubben / schütteln | die Pampa | pampig werden | Pampuschen | die Büchse der Pandora | etwas auf sein Panier schreiben | aus den Pantinen / Pantoffeln kippen | unter jemandes Pantoffel stehen | ein Pantoffelheld | Pantoffelkino | aus den Pantinen / Pantoffeln kippen | Papier ist geduldig | etwas zu Papier bringen | Das ist nur ein Stück Papier! | Papierkrieg | ein Papiertiger | Ich kann nicht mehr papp sagen! | ein Pappchinese | nicht von Pappe sein | Das ist kein Pappenstiel! | ein Pappkamerad sein | ein Pappkamerad | eine Pappnase | nicht päpstlicher als der Papst sein | Da boxt der Papst (im Kettenhemd / in Nietenhosen) | jemandem in die Parade fahren | ein Paragraphenreiter / Paragrafenreiter | ein Paragraphenreiter / Paragrafenreiter | kein Pardon kennen | sich auf glattes Parkett wagen | eine flotte Sohle / einen tollen Tanz aufs Parkett legen | jemandem Paroli bieten | pars pro toto | für jemanden Partei ergreifen / nehmen | einen Keil zwischen zwei Personen / Parteien treiben | mit von der Partie sein | ein blinder Passagier | passee | nicht in den Kram passen | Das könnte dir so passen! | passen müssen | etwas Revue passieren lassen | etwas passt / sitzt wie angegossen | Sitzt, passt, wackelt und hat Luft! | Das passt mir nicht! | etwas hat bei einer Sache Pate gestanden | patent sein | die Patentlösung | ein Patentrezept | in der Patsche sitzen | jemandem aus der Patsche helfen | patschnass sein | patzen; einen Patzer machen | patzen; einen Patzer machen | patzig sein | auf die Pauke hauen | mit Pauken und Trompeten | pauken | ein Pauker | sich vom Saulus zum Paulus wandeln
- [Pe]
- Peanuts | wie Pech und Schwefel zusammenhalten | pechfinster | pechschwarz | eine Pechstraehne haben | ein Pechvogel | stante pede | per pedes | den Pegasus besteigen | jemanden bis aufs Blut quälen / peinigen / reizen | jemanden bis aufs Mark peinigen / quälen | Zuckerbrot und Peitsche | jemandem auf die Pelle / den Pelz ruecken | jemandem auf der Pelle hocken / sitzen / liegen | jemandem nicht von der Pelle gehen | sich eine Laus ins Fell / in den Pelz setzen | jemandem auf die Pelle / den Pelz ruecken | jemandem eins auf den Pelz brennen | Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass | das Fell / den Pelz aufteilen, bevor der Bär erlegt ist | penetrant sein | eine Penne | pennen | ein Penner | Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment | Pep haben | mit jemandem auf / per Du sein | per se | per pedes | per Saldo | Das tangiert mich peripher | eine Perle | Dir wird schon keine Perle / kein Stein aus der Krone fallen | Perlen vor die Säue werfen | perplex sein | jemandem einen Persilschein ausstellen | etwas in Person sein (z.B. die Tugend / Pünktlichkeit / Höflichkeit) | Persona non grata; Persona ingrata | einen Keil zwischen zwei Personen / Parteien treiben | wie ein Wilder pesen | etwas / jemanden wie die Pest hassen | stinken wie die Pest | den schwarzen Peter haben | jemandem den schwarzen Peter zuschieben / zuspielen | Petri Heil! | ein Petrijünger | Petrus meint es gut | etwas in petto haben | Meister Petz | petzen; jemanden verpetzen | peu à peu
- [Pf]
- auf dem Pfad der Tugend wandern | vom Pfad der Tugend abweichen | auf krummen Pfaden wandern | ein Pfaffe | jemanden in die Pfanne hauen | Da wird der Hund in der Pfanne verrückt! | etwas auf der Pfanne haben | ein Gesicht wie ein Pfannkuchen | aufgehen wie ein Pfannkuchen | platt sein wie ein Pfannkuchen | jemanden dort hinschicken, wo der Pfeffer wächst; jemanden dahin wünschen, wo der Pfeffer wächst; jemand soll bleiben, wo der Pfeffer wächst | Da liegt der Hase im Pfeffer | Pfeffer im Hintern / Arsch haben | jemanden / etwas ins Pfefferland wünschen | jemandem eine pfeffern | eine Pfeife | nach jemandes Flöte / Pfeife / Geige tanzen | Das kannst du in der Pfeife rauchen! | jemanden in der Pfeife rauchen | Die Spatzen pfeifen es von den Daechern | auf etwas pfeifen | durch die Socken pfeifen | von einem Pfeifkonzert begleitet werden | Ich glaub, mein Schwein pfeift! | etwas / jemand pfeift aus / auf dem letzten Loch | Hier pfeift der Wind aus einem anderen Loch | Aha, daher pfeift / weht (also) der Wind! | alle Pfeile verschossen haben | Wer den Pfennig nicht ehrt, ist den Taler / des Talers nicht wert | den Pfennig / die Mark / den Groschen / den Cent / den Euro zweimal / dreimal umdrehen (müssen) | Das ist keinen Groschen / Pfifferling / Pfennig wert! | etwas auf Heller und Pfennig zurückzahlen | auf Mark und Pfennig | ein Pfennigfuchser | der Groschen fällt pfennigweise | jemandem etwas vom Pferd erzählen | das Pferd beim Schwanz / von hinten aufzäumen | die Pferde gehen durch; das Pferd geht durch | aufs richtige Pferd setzen | aufs falsche Pferd setzen | vom Pferd auf den Esel kommen | das beste Pferd im Stall sein | arbeiten wie ein Pferd | auf dem hohen Pferd sitzen | Ich glaub, mich tritt ein Pferd! | das Trojanische Pferd | Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss | Man hat schon Pferde kotzen sehen / gesehen! | jemand, mit dem man Pferde stehlen kann | die Pferde scheu machen | die Pferde gehen durch; das Pferd geht durch | jemandem gehen die Pferde durch | Dahin / Dazu bringen mich keine zehn Pferde! | ein Pferdefuss | Immer langsam mit den jungen Pferden! | eine Pferdenatur haben | etwas hat Pfiff | Das kuemmert mich einen Pfifferling / Dreck! | Das ist keinen Groschen / Pfifferling / Pfennig wert! | pfiffig sein | ein Pfiffikus | geputzt / herausgeputzt / geschmückt / aufgemacht sein wie ein Pfingstochse | ein heisses Pflaster | ein teures Pflaster | pflastermüde sein | ein Pflaumenaugust | pflaumenweich | etwas hegen und pflegen | jemanden in die Pflicht nehmen | Schwerter zu Pflugscharen machen | sich bei / an etwas die Pfoten verbrennen | die Pfoten / Hände / Finger ueberall drin haben | auf dem Pfropfen sitzen | aussen hui, innen pfui | Pfui! | Pfui Spinne / Teufel! | mit seinem Pfund / Pfunde wuchern; mit seinen Pfunden wuchern | mit seinem Pfund / Pfunde wuchern; mit seinen Pfunden wuchern | mit seinem Pfund / Pfunde wuchern; mit seinen Pfunden wuchern | pfundig | furzen; pfurzen | jemandem ins Handwerk pfuschen | jemandem ins Geschäft pfuschen
- [Ph]
- eine blühende Phantasie haben | eine Philippika halten | Si tacuisses, philosophus mansisses | leere / hohle Phrasen dreschen
- [Pi]
- Pi mal Daumen | einen picheln | picobello | sich piekfein machen | pieksauber sein | Du hast wohl einen Piep! | jemandem piepe / piepegal / schnurz und piepe / schnurzegal / schnurzpiepegal sein | jemandem piepe / piepegal / schnurz und piepe / schnurzegal / schnurzpiepegal sein | Piepen | einen Vogel / eine Meise / einen Piepmatz haben | keinen Pieps mehr von sich geben | Bei dir piept es wohl! | jemanden piesacken | pieseln | ein Piesepampel | einen Pik auf jemanden haben | etwas von der Pike auf gelernt haben | dastehen wie Piksieben | von Pontius nach Pilatus laufen | eine bittere Pille für jemanden sein | der Pillemann | Pillepalle | pillepalle | ein Pimmel | pimpern | die Pimpinellen / Pimpernellen kriegen / bekommen | die Pimpinellen / Pimpernellen kriegen / bekommen | pingelig sein | ein feiner Pinkel | jemandem ans Bein pissen / pinkeln | Pinkepinke | Pipapo | Pipi machen | Pipifax | ein waschechter / eine waschechte (z.B. Berliner, Pirat, Ostfriesin) | Mit den grossen Hunden pissen wollen, aber das Bein nicht heben können | jemandem ans Bein pissen / pinkeln | pissen | ein Pisser | Pissnelke | ein Pisspott | jemandem das Messer / die Pistole auf die Brust setzen | wie aus der Pistole geschossen antworten | pitschnass sein
- [Pl]
- pladdern | Pläne schmieden | Jedem Tierchen sein Pläsierchen! | null / keinen Plan haben | jemand wird auf den Plan gerufen | auf den Plan treten | der Rote Planet | Das haut den stärksten Seemann um / von den Planken! | ein Plappermaul / Plappermäulchen | ein Plappermaul / Plappermäulchen | plappern | eine Plappertasche | eine platonische Liebe | platt wie eine Briefmarke sein | platt wie eine Flunder sein | platt sein wie ein Pfannkuchen | jemanden platt machen | etwas platt machen | (total) platt sein | Die Platte kenn ich! | Putz die Platte! | Platte machen | eine Platte haben | eine andere Platte auflegen | einen Platten / Plattfuss haben | einen Platten / Plattfuss haben | Platz! | jemanden vom Platz fegen | für jemanden einen Platz im Herzen haben | sich die Platze ärgern | fehl am Platze sein | die Platze kriegen | die Bombe platzen lassen | jemandem ins Haus platzen / schneien | aus allen Nähten platzen | vor Neid platzen | es platzt einem der Kragen | bei jemandem platzt der Knoten | jemandem platzt die Hutschnur | eine Plauze | der Pleitegeier | plemplem sein | Krethi und Plethi | plietsch | jemandem schiesst etwas (plötzlich) durch den Kopf | plünnerig aussehen | etwas plumpsen lassen | Punkte / Pluspunkte sammeln
- [Po]
- auf etwas pochen | ein paar auf den Podex kriegen | in die Pötte kommen | ein Pokerface aufsetzen | der ruhende Pol | ein Polack / Polacke | ein Polack / Polacke | Dann / Jetzt ist Polen offen! | Noch ist Polen nicht verloren | die Polente | jemandem die Fresse polieren | Politik der verbrannten Erde | eine Politik der Nadelstiche | polnisch einkaufen | eine polnische Wirtschaft | von Pontius nach Pilatus laufen | um etwas einen Popanz aufbauen | popelig | popeln | poppen | eine halbe Portion | es ist Ebbe in der Kasse / im Geldbeutel / Portmonee | tief in die Kasse / die Tasche / ins Portmonee / den Beutel / den Saeckel greifen müssen | ein (grosses) Loch in den Beutel / Geldbeutel / die Kasse / das Portmonee reissen | etwas aus der Westentasche / Portokasse bezahlen können | Porzellan zerschlagen | Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste | jemand benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen | wie ein Posaunenengel aussehen | Posemuckel | sich in Positur setzen / stellen | Possen reissen | es geht die Post ab | Und ab geht die Post! | (allein) auf verlorenem Posten stehen | auf den Pott müssen | jemanden auf den Pott setzen | zu Potte kommen | potthässlich sein | eine Sau / Pottsau | potz Blitz! potztausend! | potz Blitz! potztausend! | ein Poussierstängel
- [Pp]
- etc. pp. ; et cetera pp.
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- [Pr]
- die wahre Pracht sein | ein Prachtkerl | wie auf dem Präsentierteller sitzen | ein Prahlhans | jemanden an den Pranger stellen; jemanden anprangern | öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken | jemandem Moral predigen; eine Moralpredigt halten | tauben Ohren predigen | Ohne Fleiss kein Preis | ein gepfefferter Preis | um jeden Preis | um keinen Preis | Alles hat seinen Preis | der Prellbock für etwas / jemanden sein | es pressiert | eingehen wie eine Primel | wie eine Prinzessin auf der Erbse | ein Prinzipienreiter | a priori | aus privater Hand / Privathand | aus privater Hand / Privathand | Probieren geht über Studieren | Null Problemo! | ein zerstreuter Professor | Profit aus etwas schlagen | eine Promenadenmischung | ein Promillesünder | Beim Barte des Propheten! | proppenvoll | Prosit Neujahr! Prost Neujahr! | Prosit Neujahr! Prost Neujahr! | Na dann Prost (Mahlzeit)! | (Na dann) Prost Nägeli! | kurzen Prozess machen | Drum prüfe, wer sich ewig bindet | etwas auf Herz und Nieren prüfen | etwas Punkt für Punkt besprechen / prüfen | auf den Prüfstand kommen | bei einer Prüfung durchfliegen | jemandem eine Tracht Prügel verpassen | jemandem etwas aus dem Leib prügeln
- [Ps]
- Psst! Pst! Pscht! | Psst! Pst! Pscht! | Psst! Pst! Pscht!
- [Pu]
- Pudding in den Armen / Beinen haben | um den Pudding gehen | dastehen wie ein begossener Pudel | einen Pudel werfen | des Pudels Kern | sich pudelwohl fühlen | sich die Nase pudern | jemandem Puderzucker / Zucker in den Arsch / Hintern blasen / schieben | etwas in Person sein (z.B. die Tugend / Pünktlichkeit / Höflichkeit) | ein Puff | volle Pulle | pullern | den Finger am Puls der Zeit haben; am Puls der Zeit sein | jemandem / einer Sache auf den Puls fühlen | das Pulver / Schiesspulver nicht erfunden haben | sein Pulver verschossen haben | keinen Schuss Pulver wert sein | der Funke im Pulverfass | auf einem Pulverfass sitzen | pummelig sein | in puncto ... | etwas auf den Punkt bringen | der springende Punkt | Nun mach aber einen Punkt! Jetzt mach mal einen Punkt! | etwas Punkt für Punkt besprechen / prüfen | ohne Punkt und Komma sprechen | ein dunkler Punkt; der dunkle Punkt | auf den / zum Punkt kommen | um Punkt ... Uhr | der wunde Punkt | am toten Punkt angelangt / angekommen sein | Punkte / Pluspunkte sammeln | Punkte in Flensburg bekommen | jemandem an der Pupe schmatzen können | die Puppen tanzen lassen | pupsen | in die Puschen kommen | eine Pussy / Pussi | eine Pussy / Pussi | jemandem geht der Atem / die Puste aus | jemandem geht die Puste aus | keine Puste mehr haben; aus der Puste sein; die Puste verlieren | es ist Pustekuchen | eine dumme Pute | puterrot werden | auf den Putz hauen | Putz die Platte! | Klinken putzen | sich etwas von der Backe putzen können | putzmunter sein
- [Py]
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- [Q]
- quod erat demonstrandum (abgekürzt "q.e.d.")
- [Qu]
- ein Quacksalber | eine Quadratur des Kreises | jemanden bis aufs Blut quälen / peinigen / reizen | jemanden bis aufs Mark peinigen / quälen | ein Quälgeist sein | Wer die Wahl hat, hat die Qual | ein Quantensprung | Das geht dich einen Quark / feuchten Kehricht / Dreck / Staub an! | Quark reden | sich über jeden Quark aufregen | nicht aus dem Quark kommen | ein Quartalssäufer | (einen) quarzen | ein Quasselfritze | quasseln | eine Quasselstrippe / Quasseltante | eine Quasselstrippe / Quasseltante | Quatsch (mit Sosse) | Quatsch / Erzähl (doch) keine Opern! | Quatsch | mit jemandem quatschen | jemandem ein Kotelett an die Backe labern / schwatzen / quatschen / sabbeln | ein Quatschkopf sein | quecksilbrig sein; Quecksilber im Leib haben | quecksilbrig sein; Quecksilber im Leib haben | an der Quelle sitzen | quengeln | kreuz und quer | quer durch den Garten | sich quer legen | quer schiessen | einen Furz quer sitzen haben | querbeet | jemandem in die Quere kommen | ein Querkopf | ein Quertreiber sein | quesen | eine Quetschkommode | ein Quickie | quicklebendig sein | quietschfidel / quietschvergnügt sein | quietschfidel / quietschvergnügt sein | den Dienst quittieren | die Quittung kriegen | auf dem Quivive sein | der Status quo | Quo vadis? | quod erat demonstrandum (abgekürzt "q.e.d.") | Quod licet Jovi, non licet bovi
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- [Ra]
- Rabatz machen | ein weisser Rabe | stehlen wie ein Rabe | Rabeneltern | eine Rabenmutter | ein rabenschwarzer / schwarzer Tag | ein Rabenvater | Montezumas Rache | Rache ist Blutwurst! | den Hals / Rachen nicht voll genug kriegen können | jemandem etwas in den Rachen werfen | jemandem etwas nicht in den Rachen stopfen wollen | das fünfte Rad am Wagen sein | am Rad drehen | Ein Rad greift ins andere | Das Rad der Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen | ein Radaubruder | ein Radfahrer sein | die Radieschen von unten betrachten / ansehen / zählen / begucken | nur ein kleines Rädchen im Getriebe sein | bei jemandem ist ein Rädchen / eine Schraube locker | unter die Räder kommen | Ränke schmieden | vor einem Rätsel stehen | in Rätseln sprechen | unter die Räuber fallen | am Arsch die Räuber | in Räuberzivil erscheinen | das Feld räumen | jemanden aus dem Feld schlagen / räumen | etwas aus dem Feld räumen | Steine aus dem Weg räumen / schaffen | jemanden aus dem Weg räumen / schaffen | den Rahm / das Fett abschöpfen | aus dem Rahmen fallen | im Rahmen bleiben | den Rahmen sprengen | rammdoesig sein | rammeln | das Rampenlicht scheuen | im Rampenlicht stehen | Ran an die Buletten! | Immer ran an den Sarg und mitgeweint | Ran an den Speck! | ausser Rand und Band sein / geraten | die Klappe / den Mund / das Maul / den Rand aufreissen | Halt die Klappe / den Rand! | den Rand halten | jemanden an den Rand der Verzweiflung bringen | am Rande eines Abgrundes stehen | mit etwas nicht zu Rande / zurande kommen | etwas am Rande erwähnen | alles, was Rang und Namen hat | jemandem den Rang ablaufen | jemandem den Rang streitig machen | rangehen wie Blücher | ersten Ranges sein | sich ranhalten | rank und schlank sein | ranklotzen | etwas rankriegen | jemanden rankriegen | jemanden ranlassen | ranmüssen | sich an jemanden ranschmeissen | einen Ranzen haben | einen Rappel haben / kriegen / bekommen | bei jemandem rappelt es / rappelts im Karton | bei jemandem rappelt es / rappelts im Karton | auf Schusters Rappen | nicht für fünf Rappen denken | sich rar machen | Tabula rasa machen | englischer Rasen | den Rasen von unten besehen | jemanden unter den Rasen bringen | Süssholz raspeln | eine Rasselbande | mit dem Saebel rasseln | mit den Ketten rasseln | Wer rastet, der rostet | Da ist guter Rat teuer | jemandem mit Rat und Tat zur Seite stehen | Kommt Zeit, kommt Rat | eine eiserne Ration | ritsch, ratsch! | ratschen | Die Ratten verlassen das sinkende Schiff | einen Rattenschwanz nach sich ziehen | ratzfatz, ratz-fatz | ratzen | ratzfatz, ratz-fatz | ein Raub der Flammen werden | ein Raubein | jemandem den Verstand rauben | jemandem den Nerv rauben / toeten | jemandem die Unschuld rauben / nehmen | eine Sache raubt jemandem den Schlaf | keine Flamme ohne Rauch | viel Rauch / Lärm um nichts | Schall und Rauch sein | Wo Rauch ist, ist auch Feuer | etwas löst sich in Rauch auf | in Rauch und Flammen aufgehen | viel Rauch und wenig Braten | die Friedenspfeife mit jemandem rauchen | Das kannst du in der Pfeife rauchen! | jemanden in der Pfeife rauchen | paffen / rauchen wie ein Schlot | jemandem raucht der Kopf | jemand hat einen weichen Kern in einer rauen Schale | in rauen Mengen | ein weiches Herz in rauer Schale | Hier wird / kann demnaechst ein rauer / starker Wind wehen | die Speisekarte rauf und runter | ein Raufbold sein | sich die Haare raufen | einer Sache breiten Raum einräumen | etwas in den Raum stellen | im Raum stehen | Raupen / Graupen im Kopf haben | der Dampf ist raus | auf Teufel komm raus; auf Deubel komm raus | Ene mene muh und raus bist du! | etwas hängt einem zum Hals / Halse raus / heraus | fein heraus sein; fein raus sein | Das kommt auf das Gleiche hinaus / raus! | Die Luft ist raus | etwas geht zum einen Ohr rein, zum anderen Ohr wieder raus | Alles raus, was keine Miete zahlt! | etwas gross rausbringen | es rauscht im Blätterwald | Gleich rauscht es im Karton! | jemanden rausekeln / herausekeln | sich etwas rausfischen / herausfischen | dreikantig / achtkantig hinausfliegen / rausfliegen | (zum Fenster) hinausgeschmissenes / hinausgeworfenes / rausgeschmissenes Geld | den Bogen / richtigen Dreh raushaben / heraushaben | den Kniff raushaben | die Masche raushaben | den Dicken raushängen lassen | etwas rausklamüsern / herausklamüsern | gross rauskommen | auf den Dreh kommen; den richtigen Dreh rauskriegen | die Sau rauslassen | jemanden rauspauken / herauspauken | jemanden achtkantig / hochkant / hochkantig rausschmeissen / hinauswerfen | jemanden im hohen Bogen hinauswerfen / rauswerfen / herauswerfen
- [Re]
- der Magen rebelliert | jemanden zur Rechenschaft ziehen | mit spitzer Feder rechnen | Spitz auf Knopf rechnen | jemandem einen Strich durch die Rechnung machen | die Rechnung ohne den Wirt machen | die Rechnung geht auf | eine gepfefferte Rechnung | einer Sache Rechnung tragen | auf seine Kosten / Rechnung kommen | auf jemandes Rechnung gehen | eine alte Rechnung begleichen | Die Rechnung geht nicht auf | mit jemandem eine alte Rechnung offen haben | Das geht auf meine Rechnung! | mit Fug und Recht | es allen / jedem recht machen | nicht (ganz / recht) bei Trost sein | Das geschieht dir ganz recht! | Gnade vor Recht ergehen lassen | Dreimal ist Bremer Recht | nach Recht und Billigkeit | Das ist nicht mehr als recht und billig | verbrieftes Recht | Jetzt erst recht! | Alles was recht ist! | Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig | mehr schlecht als recht | nicht (recht / ganz) bei Verstand sein | gerade recht kommen | etwas ins rechte Licht ruecken | etwas ins Reine / ins (rechte) Lot bringen | ins rechte Gleis bringen | jemandes rechte Hand sein | Die linke Hand weiss nicht, was die rechte tut | zwei rechte Hände haben | vor die rechte Schmiede gehen / kommen | das Kind beim (rechten) Namen nennen | nach dem Rechten sehen | die Dinge beim rechten Namen nennen | nicht mit rechten Dingen zugehen | das Herz am rechten Fleck haben | vom rechten Kurs abkommen | den Mund auf dem rechten Fleck haben | an den Rechten geraten | vom rechten Weg abkommen | nicht wissen, wo rechts und links ist | ein Rechtsverdreher | (gerade noch / rechtzeitig) die Kurve kriegen | etwas ist nicht der Rede wert | Es geht die Rede, ... | nicht der Rede wert sein | jemanden zur Rede stellen | Davon kann nicht die Rede sein! | Der langen Rede kurzer Sinn: ... | jemandem Rede und Antwort stehen | jemandem ins Wort / in die Rede fallen | jemandem nach dem Mund / Munde reden | einer Sache das Wort reden | Reden ist Silber, Schweigen ist Gold | Tacheles reden | von sich reden machen | sich den Mund fusselig reden | Blech reden | reden wie ein Buch | in den Wind reden / sprechen | wie mit Engelszungen reden | mit jemandem Fraktur reden | sich Fransen an den Mund reden | geschwollen reden | jemandem ins Gewissen reden | von Glück sagen / reden können | frei von der Leber weg reden / sprechen | mit gespaltener / doppelter Zunge reden | hinter vorgehaltener Hand reden | sich um den Hals reden | mit jemandem ein ernstes Woertchen reden | sich etwas vom Herzen reden | mit jemandem Deutsch reden | hochgestochen reden / sprechen | kariert reden | Klartext mit jemandem reden | sich um Kopf und Kragen reden | sich die Köpfe heiss reden | sich etwas von der Leber / Seele reden | jemandem ein Loch in den Bauch reden | gegen eine Mauer reden | Mist reden | Quark reden | mit sich reden lassen | Du hast gut / leicht reden! | grosse Reden führen | reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist | ein paar Takte mit jemandem reden | wie gegen eine Wand reden | reden wie ein Wasserfall | mit falscher Zunge reden | sich die Zunge wund / fusselig / fusslig reden | mit zwei Zungen reden | im Kreis reden | grosse Reden halten | grosse Reden schwingen | Ausnahmen bestätigen die Regel | etwas im Guten regeln | nach allen Regeln der Kunst | einen regelrechten Eiertanz aufführen | jemanden im Regen stehen lassen | vom Regen in die Traufe kommen / geraten | Sich regen bringt Segen | ein warmer Regen | ein Gesicht ziehen / aussehen / dreinblicken wie sieben Tage Regenwetter | mit eisernem Zepter regieren / herrschen | Geld regiert die Welt | ein strenges Regiment führen | alle Register ziehen | Schusterjungen regnen | in Strippen regnen / giessen | in Strömen regnen / giessen | Es regnet Bindfaeden | Rehaugen / Rehäuglein haben | Rehaugen / Rehäuglein haben | einen Reibach machen | eine Stimme wie ein Reibeisen; eine Reibeisenstimme | eine Stimme wie ein Reibeisen; eine Reibeisenstimme | sich die Hände reiben | jemandem Salz in die Wunde streuen / reiben | sich einen Wolf