Das Zeichen für den Buchstaben "A" des Alphabets, das griechische "Alpha" und das phönizische "Aleph", ist nichts anderes als ein stilisierter Stierkopf. Denn der Stier war den Orientalen heilig, wie dann auch den Kretern und den Israeliten, den späteren Nachbarn der Phönizier, die ihn zum Ärger des Moses als "goldenes Kalb" verehrten.
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Die ersten Schriften in althochdeutscher Sprache entstanden im 9. Jahrhundert. Dort taucht der Umlaut von "a" schon auf - geschrieben als ein "e mit einem Punkt darunter". Umlaute wurden im Althochdeutschen eingesetzt, wenn in einer darauf folgenden Silbe ein "i" stand. Denn es ist von der Aussprache her schwieriger, von den tiefen, dunklen Vokalen "a", "o" und "u" zum hellen Klang des "i" zu kommen. Bei den Umlauten ist der dunkle Klang abgemildert, sie sind schon auf halbem Weg zum hellen Klang des "i". Das Althochdeutsche war eine Sprache voller Silben mit "i", auch weil die Pluralformen damit gebildet worden: So wurde zum Beispiel der "Gast" in der Mehrzahl zu "Gesti".
Im 11. und 12. Jahrhundert fanden sich auch die Umlaute von "o" und "u" in der mittelhochdeutschen Schriftsprache. Doch die Schreibweisen waren ganz unterschiedlich: Häufig schrieb man ein "e über dem entsprechenden Vokal", es gab aber auch damals schon "Strichelchen" oder bei langen Vokalen ein eng "an den Vokal gedrücktes e" wie etwa im französischen "soeur". Auch zu Beginn des Buchdrucks gab es noch keine einheitlich Linie. Erst nach und nach setzten sich die Pünktchen durch - und so gelten heutzutage "ä", "ö" und "ü" als eigenständige Buchstaben.
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In the following chart you'll find the letters of the German alphabet, including those unique to German (in shaded rows). The pronunciation shown is only approximate and is for the letter (der Buchstabe) itself, not the way it may be sounded in the sample words shown. (For that, see our German Pronunciation Hazards.) To hear the entire alphabet in German, click on the link below. (Some sound files require the free RealPlayer. See below.) To hear individual letters (as .wav files), click on any linked letter.
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Die Kranz-Tradition ist aber noch nicht sehr alt. Sie wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Erfunden hat den Adventskranz der evangelische Theologe Hinrich Wichern (1808 - 1881). Im Dezember 1839 hängte er im Betsaal, des von ihm gegründeten Rauhen Hauses für Problemkinder den ersten Adventskranz auf. Der sah aber ganz anders aus als seine heutigen Nachfahren.
23 Kerzen und keine Tannenzweige
Manche Berichte sprechen davon, dass es sich bei dem ersten adventlichen Kranz um ein Holzwagenrad mit zwei Metern Durchmesser handelte, andere berichten von einem Kronleuchter. Auf dem Kranz brachte Wichern vier große weiße und 19 kleinere rote Kerzen an - die weißen Kerzen für die Sonntage, die roten für die Wochentage. Jeden Tag wurden Kerzenandachten gefeiert und die Kinder durften täglich eine Kerze mehr anzünden. Erst 1860 wurde das hölzerne Adventsrad dann mit Tannenzweigen verziert. Das Tannengrün ist ein Symbol für das Leben, die Kreisform symbolisiert die Ewigkeit.
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Der Spiegel schrieb in seiner Ausgabe 45/2002 über mich:
[…] „So dokumentiert Oelwein in einer "Apostroph-Gruselgalerie" im Internet die modische Verwendung des angelsächsischen Apostroph-s nicht nur in Genitivkonstruktionen ("Waldemar’s Grillcorner"), sondern auch bei der Pluralbildung ("T-Shirt’s", "Kid’s", "Snack’s"). […]
Seit kurzem plagt den Sprachpfleger eine neue Seuche, die er "Agovis" nennt. Das Kunstwort, abgeleitet vom griechischen "Agora" ("Platz"; im übertragenen Sinne: "Leere"), soll die Abwesenheit eines Satzzeichens beschreiben: des Bindestrichs, Fachbezeichnung "Divis".“ […]
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Was allerdings stimmt, ist, daß ich im Kapostropheum eine neue Abteilung eingeführt hatte, in der Stellen gesammelt werden, wo eigentlich ein Apostroph hingehört hätte, aber fälschlicherweise weggelassen wurde. Dafür habe ich das Wort "Agostroph" erfunden, das seine Vorsilbe ans griechische "Agora" ("Marktplatz", hiernach benannt auch die "Agoraphobie", "die Angst vor großen, leeren Plätzen".) anlehnt. Als Parallel-Erscheinung wurde der viel häufiger auftretende fehlende Bindestrich erwähnt, kurzerhand mit der Bezeichnung "Agovis" (nach der Fachbezeichnung "Divis" für den normalen "Bindestrich") versehen und alles unter der Sammelbezeichnung "Agopunktion" (für das ganz allgemeine Weglassen von Satzzeichen, wo eigentlich welche hingehört hätten) zusammengefaßt.
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Alberobanana - ein Projekt von Alessio Leonardi
Dass unser Alphabet sich ursprünglich aus Bildzeichen (z.B. einem stilisierten Ochsenkopf) entwickelt hat, dürfte vielen bekannt sein. Alessio Leonardi untersucht nun in seinem Projekt Alberobanana wie die Evolution der Schriftentwicklung ablaufen würde, wenn man einfach andere Bilder (z.B. Banane, Fisch, Regenschirm etc.) als Ausgangsmaterial verwenden würde ...
"asterisk": The symbol (*) used to mark a corrected page (CANCEL ) supplied to the binder to replace an incorrect leaf (CANCELLAND ).
"asterisk fill": A type of numeric editing that puts asterisks to the left of a number to fill unused positions. Example: *****476.12
This is a utensil for the Liturgy according to the Greek Rite, which is not used in Roman Rite at all. It consists of two curved bands, or slips, made of silver or gold which cross each other at right angles and thus form a double arch.
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"Asteriskus" nur Pl term der alexandrin Grammatiker für sternförmiges Randzeichen; immer idVbdg "Asterisken und Obelisken", als pars pro toto bzw allg Umschreibung für (Rand-) Korrekturen u Vorschläge zur Textverbesserung
Über dieses Flaggenbuch
Auf dieser Seite können Sie einen Blick in mein „Autoflaggen-Buch“ werfen. Das „Autoflaggen-Buch“ besteht tatsächlich aus Ordnern mit Zeichnungen, die auf einem chamois Untergrund befestigt sind. Es enthält z. Zt. (Oktober 2003) über 1.800 Zeichnungen im Längenmaßstab 1:2. Noch sind nicht alle Buchseiten auf dieser Internet-Seite. Informationen über sicher einige hundert weitere Autoflaggen sind noch nicht zu Zeichnungen verarbeitet.
Ich stelle dieses Buch so, wie es jetzt existiert, in das Internet, um Interessierten Informationen zu geben und um selber Informationen zu Ergänzungen oder Fehlern zu erhalten. In Zukunft soll aus diesem „Autoflaggenbuch“ durch abschnittsweises Umarbeiten eine „Autoflaggen-Seite“ entstehen. Der Abschnitt "Bundesgrenzschutz" zeigt, wie diese Seite aufgebaut sein soll.
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Der Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V. tritt für die Pflege und Förderung der deutschen Druck- und Schreibschriften ein. Ziel ist es dabei, einer Verdrängung der in acht Jahrhunderten gewachsenen sichtbaren Ausdrucksform der deutschen Sprache entgegenzuwirken und die Kenntnis der Schriften zu vertiefen.
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Heutzutage gibt es einige Produkte, die Schadstoffe von sich geben, ohne dass wir es merken. Diese schädlichen Stoffe können in unserer Kleidung enthalten sein, in Farben, Spielsachen, Möbeln und vielem anderen mehr. Seit 1977 gibt es in Deutschland ein so genanntes Gütesiegel für umweltfreundliche Produkte. Es heißt "Blauer Engel". Dieser "Blaue Engel" ist ein Umweltzeichen (Öko-Label) und wird für Dinge vergeben, bei denen man untersucht hat, ob sie wirklich nicht zu viele Schadstoffe enthalten. Wenn das Produkt wenig oder keine Schadstoffe hat, dann erhält es den Blauen Engel. Die Unternehmen können selbst entscheiden, ob sie ihr Produkt prüfen lassen. Auch innerhalb der Europäischen Union gibt es ein Umweltzeichen, das für umweltfreundliche Produkte vergeben wird und in allen EU-Ländern gleich ist. Das ist das so genannte ECO-Label.
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Die heutige deutsche Nationalhymne besteht aus der dritten Strophe des so genannten Deutschlandliedes. Das "Lied der Deutschen", 1841 von Heinrich Hoffmann von Fallersleben zur Melodie von Joseph Haydn geschrieben, wurde erst drei Jahre nach Gründung der Bundesrepublik als Nationalhymne anerkannt. Das Grundgesetz von 1949 legte außer der Bundesflagge keine weiteren Nationalsymbole fest, und der damalige Bundespräsident Theodor Heuss wollte zunächst eine neue Hymne ins Leben rufen.
Das "Lied der Deutschen" geht auf die liberale Nationalbewegung im 19. Jahrhundert zurück. Es stand für die ersehnte Einheit der Nation sowie für die politischen Forderungen von "Recht und Freiheit". Hoffmann verlor wegen seiner Werke 1842 seine Professur in Preußen.
Geschichte des Deutschlandliedes
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Staatssymbole begegnen uns bei feierlichen Anlässen und auch im Alltag. Sie dienen der Selbstdarstellung des Staates. Vor allem aber fördern Staatssymbole die Identifizierung der Bürger mit ihrem Staat. Sie bringen Traditionen, Werte und die politische Zusammengehörigkeit zum Ausdruck und fördern daher das Zugehörigkeitsgefühl der Bürger.
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Lied der Einheit
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Wappentier mit Tradition
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In der deutschen Geschichte lässt sich der Adler als Wappentier bis zu Karl dem Großen zurückverfolgen. Dieser soll den Adler als Herrschaftszeichen von den Römern übernommen haben. Um das Jahr 1200 war der schwarze, einköpfige Adler auf goldenem Grund das Reichswappen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Seit dem 15. Jahrhundert wurde der doppelköpfige Adler als Reichssymbol geführt. Dieser galt als Herrschaftszeichen des römischen Kaisertums, der einköpfige Adler hingegen als Zeichen des deutschen Königtums.
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Bundesflagge im Grundgesetz
Zu den Staatssymbolen zählen die Bundesflagge und die Nationalfarben Schwarz-Rot Gold. Außerdem gehören die Nationalhymne und der Bundesadler dazu. Wichtige Symbole einer Nation sind aber auch staatliche Gedenk- und Feiertage, Hauptstädte, Denkmäler, Ehrenzeichen, Orden und Siegel.
Von den deutschen Staatssymbolen ist nur die Bundesflagge im Grundgesetz verankert. Die Verwendung von Nationalhymne und Wappentier wird durch Verordnungen geregelt.
Symbole der Zusammengehörigkeit
Symbole sind schon aus repräsentativen Gründen wichtig für einen Staat. So drücken Hoheitszeichen die Souveränität und Autorität des Staates aus, kennzeichnen Grenzen oder amtliche Gebäude. Siegel beglaubigen offizielle Dokumente wie Gesetze und Urkunden. Daneben haben staatliche Symbole aber auch eine ideelle und integrative Funktion, denn sie bringen das gemeinsame Selbstverständnis und die Zusammengehörigkeit eines Staates und seiner Bürger zum Ausdruck.
Die Wahl der Symbolik ist meist historisch begründet und mit bestimmten gesellschaftlichen Grundüberzeugungen assoziiert.
Präsenz im Alltag
Staatliche "Symbole" (griech.: "symbolon" = "Sinnbild") unterstreichen vielfach den feierlichen Charakter besonderer Anlässe. Zu Ehren eines Staatsgastes etwa werden die Flaggen gehisst. Die Nationalhymne erklingt bei internationalen Sportveranstaltungen.
Selbst im Alltag sind nationale Symbole überall präsent. Sie finden sich beispielsweise auf Münzen, weisen Internetnutzern den Weg zu verschiedenen Sprachfassungen und werden häufig in Karikaturen verwendet.
LOGOS
... sind Zeichen, die eine Marke, ein Produkt, eine Dienstleistung oder einen Unternehmensnamen symbolisieren.
Logos sollten regelmäßig "modernisiert" werden (=Relaunch). Dafür reichen fast immer kleine Korrekturen. Radikale Änderungen oder gar Neukreationen sind nur bei belasteten bzw. beschädigten Marken angebracht, um einen neuen Anfang zu signalisieren. Abrupter Logowechsel einer intakten Marke irritiert die Konsumenten und braucht lange "Gewöhnungszeit".
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Buchstaben (BMW), Zahlen (VAT 69), Farben (Palmers-Grün), .... alles kann zum Logo gemacht werden.
Die Farben Rot und Blau werden am häufigsten verwendet, jugendliche Zielgruppen haben ihre eigenen "Farben". Manche bevorzugen Schwarz, Anthrazit, Mittelgrau, Schlamm, andere hingegen ziehen durchaus bunt und lebensfroh durch die Welt.
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Diese Homepage wendet sich an alle Hausfrauen, Hausmänner und Heimwerker, die im täglichen Leben mit Symbolen, Emblemen, Etiketten, Kurzzeichen, Gütezeichen, Zahlenkombinationen oder ähnlich codierten Angaben konfrontiert werden.
Die Homepage soll dazu beitragen, die Vielfältigkeit der Codes, die uns als Verbraucher und Anwender im täglichen Leben im Haushalt, Schule, Beruf, beim Arztbesuch oder bei der Ausübung von Sport und Hobby in mannigfaltigerweise begegnen, zu entschlüsseln, zu erklären und Zweifel auszuräumen.
Sinn und Zweck: Viele dieser Codes, Kurzzeichen oder Zahlenkombinationen sollen nach Aussage der Urheber unser Leben erleichtern, verfolgen allerdings oft das eigennützige Ziel, den Verbraucher aufgrund gesetzlicher Auflagen nur notdürftig aufzuklären, dabei wird jedoch so manches Mal verschleiert oder sogar in die Irre geführt. Transparenz ist gefragt - Sie sollen wissen, woran Sie sind. Der Dschungel wird gelichtet.In diesem Lexikon finden Sie auf diese und viele andere Fragen eine Antwort, die oft mit einem verblüffendem "das hätte ich nicht gedacht" zur Kenntnis genommen wird.
- Wissen Sie, was es bedeutet, wenn auf der Handyverpackung (hoffentlich) oder lediglich in der Gebrauchsanweisung von SAR 0,5 die Rede ist?
- Wissen Sie, was es bedeutet, wenn Ihr Computer beim booten einmal lang und dreimal kurz piept?
- Wissen Sie, was es mit dem Zahlencode auf dem Hühnerei auf sich hat?
- Wissen Sie, was E 300 bedeutet? Sie meinen die Modellbezeichnung für eine Nobelkarosse? - auch richtig.
Der Inhalt dieses Ratgebers geht somit weit über das hinaus, was in einem normalen Lexikon steht und verfolgt den Zweck, die Lücke zwischen vielen Speziallexika und Spezialratgebern zu schließen und einen Beitrag zur Vorbeugung und Verbraucheraufklärung zu leisten.
Alle interessanten und bemerkenswerten Tatsachen, die uns tagtäglich begegnen, werden ausführlich und ohne Umschweife erklärt, mit Beispielen, wertvollen Hinweisen und Illustrationen zum besseren Verständnis ergänzt.
25.11.2006:
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Schlagflächengröße | Teppich-Siegel | Terror-Alarmstufen | Textil-Kennzeichnung | Textilfaser-Kennzeichnungen | Textilpflegekennzeichnung | TFT-Bildschirme - Pixelfehler | Tierkreiszeichen | Tinnitusgrade | Tonband-Kassetten | Tonleiter | TransFair | Trauerbeflaggung | Trauringe | Trendgruppen | Tresor-Sicherheitsstufen | Trinkwasser | Triqueta | Türklopfer - Löwenmaulklopfer | Turnerkreuz | u.A.w.g. (Besuchskarten - Visitenkarten) | Uhren | Umweltzeichen (Öko-Signets) | Unisexgrößen | UV-Index (UV-I) | u-Wert | Vanity - Buchstabenwahl | Vegetarismus | Verbrennungsgrade der Haut | Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland | Verschlüsselungscodes | Versicherungskennzeichen - Mopedkennzeichen | Versorgungsschilder am Straßenrand | Verwandtschaft | Viren-Würmer-Trojaner | Vitamine | V.S.O.P. | V-U-L - Wirtschaftstrends | Währungen Urlaubsländer | Waldbrandgefahrenindex | Waldläuferzeichen | Wasserarmaturen | Watt | Web-Abkürzungen - Shortcuts - Chat-Slang | Weihnachtsbaumschmuck | Wein | Weißer Ring | | Weltalphabetisierungstag | Weltkulturerbe der Unesco | Whisky und Whiskey | Windstärken | Winkeralphabet | WLAN-Funknetzwerk | Wochentag der Geburt | Wörter des Jahrhunderts | Würfel - Kubus | Yin und Yang | Zahlensymbolik | Zeitungsinserate - Kurzzeichen im Kfz-Markt | Zeitungsinserate - Kontaktanzeigencode | Zeitungsinserate - Kurzzeichen im Immobilienmarkt | Zeitungsinserate - Kurzzeichen im Stellenmarkt | Zeitzonen | Zement | Zeugnisbenotung im Arbeitsrecht | Zigarren | Zinnwaren | Zinsrechnung mit Zinszahlen (#) | Zivilschutz | Zucker
Füllerwissen: Grundlagen I
- Aufbau des Füllhalters
- Tinte
- Schreiben: Übergang vom Tintenleiter zur Feder | | Die Schreibeigenschaften der Feder
- Materialien: Hartgummi | Zelluloid | Galalith | Bakelit | Thermoplaste | Naturharz - Edelharz | Holz | Glas | Perlmutt | Aluminium | Messing | Edelstahl | Silber | Gold | Platin
- Oberflächenverzierung: Prägen | Gravieren | Guillochieren | Einlegearbeiten | Bemalen und Lackieren | Überziehen mit Leder | Emaillieren | transluzent und opak | Grubenschmelze | Cloisonnée | Tulasilber | Toledoarbeit | Galvanisch Beschichten | Vernickeln, ~kupfern, ~silbern, ~golden | Eloxieren | Schwarzverchromen | Rhodinieren, Platinieren
Kreis | Dreieck | Viereck | Quadrat | Kreuz | Sonne | Mond | Sterne | Lebensbaum | Tau | Blumen | Schmetterling | Boot, Barke | Tor, Tür | Treppe | Labyrinth | Spirale | Zelt | christl. Symbole | Efeu | Herz | Feuer | Gold
Ähre | Äskulapstab | Baum | Biene | Blumen | Boot | Delphine | Doppelspirale | Dreieck | christliche Symbole | Efeu | Engel | Eule | Feuervogel | Freimaurer-Symbole | Fünfstern | Gold | Ginkgoblatt | Granatapfel | Harfe, Lyra | Hermesstab | Hermetiker-Symbole | Herz | Hirsch | Ikonen Jesus Christus | Katze | Kelch, Gral | Kindergrab: Symbolik | Knoten | Kornähre | Kreis | Kreuz | Labyrinth | Lebensbaum | Lemniskate | Löwe | Maria | Maske | Mond | Mystische Symbole | Obelisk | Pelikan | Pfau | Phönix | Quadrat | Sämann | Sanduhr | Schale | Schild | Schlange | Schmetterling | Schwert | Sonne | Spirale | Sterne | Tau | Tierstil-Tattoos usw. | Tür, Tor | Treppe | Uhr (Sanduhr) | Viereck | Vogel | Zahlensymbolik 1 bis 8 | Zelt
Ikonen und Licht | christliche Symbole | Symbol: Gold | mystische Symbole: Hermetiker | mystische Tierstil Symbole | alte Tattoo-Symbole
Smileys gehören zu den beliebtesten Accessoires im Internet, da sie Gefühle und Stimmungen ausdrücken können. Wer kreativ ist, kann sein Gegenüber auch mit ausgefallenen Kreationen überraschen und erheitern. Hier zum Einstieg die gebräuchlichsten und interessantesten Variationen.
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das "Lied der Deutschen", 1841 von dem Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben gedichtet. 1922 wurde es nach einer Melodie von Joseph Haydn zur "Nationalhymne" erklärt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nur die dritte Strophe zur offiziellen Hymne der im Jahre 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland.
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Schon 1517 tritt die "Fraktur" (im engeren Sinn) in das Licht der Geschichte. Zu ihren frühesten Benutzern zählt Albrecht Dürer. Mit ihren feineren Buchstaben gewinnt sie rasch Freunde im deutschen Sprachraum. Aber auch bei den östlichen und südöstlichen Nachbarn sowie in Skandinavien findet sie starke Verbreitung. Bis in das 20. Jahrhundert werden nun anfangs alle, später die weitaus meisten deutschen Texte in "Fraktur" gesetzt. Dies trägt ihr den Namen "deutsche Schrift" ein.
Der Ausdruck "deutsche Schrift" ist wahrscheinlich italienischen Ursprungs. Jedenfalls läßt sich der Begriff als "lettera tedesca" schon Ende des 15. Jahrhunderts in Oberitalien nachweisen. Gemeint ist damit die für deutsche Texte üblich gewordene Schrift, nämlich "Schwabacher" und "Fraktur". Als bewußte Gegenschöpfung zur deutschen Schrift kommt zu dieser Zeit die "Humanisten-Antiqua" auf. ("Antiqua" bedeutet hier nichts anderes als "Altschrift".)
Diakritische Zeichen (auch "Diakritikum" mit Pl. "Diakritika") sind zu Buchstaben gehörige kleine Zeichen wie Punkte, Striche, Häkchen oder Kringel, die eine besondere Aussprache oder Betonung markieren und unter oder über dem Buchstaben angebracht sind, in einigen Fällen auch durch den Buchstaben hindurch. Ihre Verwendung ist oft auf einzelne oder verwandte Sprachen beschränkt, wodurch sie als "Schibboleth" (Erkennungsmerkmal von Sprachen) dienen können. Diakritische Zeichen sind vor allem in den vielen Varianten des lateinischen Alphabets zu finden, in anderen weitverbreiteten Alphabeten, z. B. dem kyrillischen, werden bei Bedarf eher neue Buchstaben eingeführt.
In der arabischen Schrift in ihrer klassischen Form unterscheiden sich vierzehn Buchstaben nur durch die Anzahl der darüber oder darunter gesetzten Punkte. In von der arabischen Schrift abgeleiteten Systemen, etwa der persischen Schrift, werden neue Buchstaben durch eine Vermehrung der Punkte geschaffen.
In der neuhochdeutschen Rechtschreibung gibt es außer in Fremdwörtern lediglich die Umlaut-Punkte (in "ä", "ö", "ü"), die optisch mit dem Trema übereinstimmen. Da die Umlaute von den Basisbuchstaben völlig verschiedene Laute darstellen, werden sie im Deutschen als eigenständige Buchstaben aufgefasst und nicht beispielsweise "A mit Trema" genannt. In Zitaten fremdsprachiger Texte sollten fremdsprachige diakritische Zeichen weitgehend beibehalten werden, beispielsweise Zedillen "ç", Hatschek "š" und Tilde "ñ". Allerdings ist bei deutschen Computertastaturen im Allgemeinen nur die einfache Eingabe der unter anderem im Französischen verwendeten Akzente Akut "´", Gravis "`" und Zirkumflex "^" möglich.
Ein und dasselbe diakritische Zeichen kann in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Funktion haben. Auch variiert mitunter das Aussehen der diakritischen Zeichen. (Im Altgriechischen kann der Zirkumflex auch so geschrieben werden: "~" .)
Von den diakritischen Zeichen zu unterscheiden sind die Ligaturen, z. B. das deutsche "ß", die eine Verschmelzung zweier Buchstaben zu einem neuen darstellen. Zum Teil sind diakritische Zeichen aus Ligaturen entstanden, wobei der untergeordnete Laut im Laufe der Zeit zu einem diakritischen Zeichen umgebildet wurde. So entstanden etwa die deutschen Umlautpunkte aus einem über a, o bzw. u geschriebenen kleinen e.
Inhaltsverzeichnis...
- 1 Eingabe von Diakritika
- 2 Diakritika in Unicode
- 3 Die wichtigsten diakritischen Zeichen des lateinischen Alphabets
- 4 Literatur
- 5 Weblinks
- 6 Siehe auch
Bücherdigitalisierung | Digital-Abonnent | Digital-Aktie | Digital-Cocktail | Digital-Foto-Kamera | Digital-Hightech-Luxusgut-Kiste | Digital-Orgasmus | Digital-Partikel | Digital-Pay-Kanal | Digital-Receiver | Digital-Rights-Freigabe | Digital-Rights-Management | Digital-Rights-Manager | Digital-Rights-Software | Digital-Tacho | Digital-Tuner | Digital-TV-Decoder | Digital-Urne | Digitalbox | Digitalbuch | Digitalcode | Digitaldadaismus | Digitaldarsteller | Digitaldekoder | Digitale-Rechte-Management | Digitalfernsehnetz | Digitalformat | Digitalfunknetz | Digitalfunksystem | Digitalgott | Digitalgüter | Digitalhandfunkgerät | Digitalie | Digitalisiertablett | Digitalisierungsfachmann | Digitalisierungsgesetz | Digitalisierungsprojekt | Digitalisierungsstation | Digitalitis | Digitalkino | Digitalkreatur | Digitalkünstler | Digitalmode | Digitalmonotonie | Digitalmärchen | Digitalnomade | Digitalpaket | Digitalpaket | Digitalpiraterie | Digitalrecorder | Digitalschaft | Digitalschnipsel | Digitalschnitt | Digitalsportler | Digitalstadt | Digitalstandard | Digitalstift | Digitalstift | Digitalstrategie | digitaltauglich | digitaltauglich | Digitalumstellung | Digitalwalkman | Digitalzoom | Digitalzuschauer | Handy-SMS-Mobil-Digital-Weihnacht | High-End-Digitalkamera | Outdoor-Digitalkamera | Redigitalisierung | Totaldigitalisierung | TV-Digitalplattform | vordigital
''~``
( o o )
-------.oooO--(_)--Oooo.--------
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Die "Fahne" ist immer einseitig an einer Stange befestigt. Der rechteckige - oft mit "Wappen" oder Sinnbildern versehene - Stoff ist dabei stets mit der kurzen Seite an der Stange fest montiert. Noch bei offiziellen Zeremonien - etwa Staatsempfängen - werden heute Fahnen getragen.
Auch die Etymologie ist vielsagend:
Das Wort "Fahne" kommt vom althochdeutschen Wort "fano", "fana" mit der Bedeutung "Tuch".
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Die "Flagge" ist nur an zwei Ecken mit dem Fahnenmast verbunden. So können Flaggen leichter gehisst und eingeholt werden. Sie hängen senkrecht d.h. parallel zum Mast herunter. Flaggen drücken meist die Zugehörigkeit zu einer Nation aus.
Auch die Etymologie ist vielsagend:
"Flagge" leitet sich vom englischen Wort "flag" ab, was wörtlich "schlaff" herunterhängen heißt.
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Glossar zu Flaggen und Wappen
Stand: 10.05.2005
- Einleitung
- Alphabetischer Schnellzugriff
- Verwendete Literatur
- Hinweise und Ergänzungen
- Fontarchiv
- Software
- Usenet-Fonts
- Forum
- Installation
- Banner
- Links
Alle Staaten der Welt haben Symbole, die die Zusammengehörigkeit und Gemeinsamkeit der Bürger dieses Staates zeigen sollen.
Die Staatssymbole der Bundesrepublik Deutschland sind: das Wappen, die Flagge und die Nationalhymne.
Die Nationalfarben sind Schwarz-Rot-Gold. Sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die Deutsche Demokratische Republik wählten 1949 diese Farben.
Für die Herkunft dieser Farben gibt es keine eindeutige Erklärung. Im frühen 19. Jahrhundert wurden die Farben Schwarz-Rot-Gold zum Symbol der freiheitlich und deutsch Gesinnten. Zu Nationalfarben wurden sie erstmalig durch die in Frankfurt am Main tagende Nationalversammlung, die aus der - später scheiternden - deutschen Revolution von 1848/49 hervorgegangen war. Nach 1918 wurden diese Farben auch zum Symbol der Weimarer Republik.
Buchstaben und Sonderzeichen:
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- Titel
- Das Deutsche Alphabet
- Das Lateinische Alphabet
- Die Zahlen
- Erstes Bild: Gesicht. - Das offne Auge sieht ins Buch.
- Zweites Bild: Gesicht. - Das Buch macht junge Kinder klug.
- Drittes Bild: Gehör. - Den Ton der Cymbeln hört das Ohr.
- Viertes Bild: Geruch. - Der Duft von Weihrauch steigt empor.
- Fünftes Bild: Geschmack. - Der Essig zieht den Mund zusammen.
- Sechstes Bild: Gefühl. - Kind, hüte dich vor Feuerflammen!
- Siebtes Bild: Geist. - Der Geist des Menschen in ihm denkt.
- Achtes Bild: Körper. - Von ihm wird Hand und Fuß gelenkt.
- Neuntes Bild: Mensch - Thier. - Der Jäger eilt dem Walde zu.
- Zehntes Bild: Mensch - Thier. - Die junge Bäurin melkt die Kuh.
- Elftes Bild: Mensch - Thier. - Das Lamm frißt Klee vom Boden ab.
- Zwölftes Bild: Mensch - Thier. - Die Wolle nimmt der Mensch ihm ab.
- Dreizehntes Bild: Die rohe Natur. - Der Nakte sucht den Frost zu fliehn.
- Vierzehntes Bild: Der gebildete Mensch. - Doch Kleid und Ofen wärmen ihn.
- Fünfzehntes Bild: Pracht und Ueberfluß. - Den Reichen tränkt der Gold=Pokal.
- Sechzehntes Bild: Genügsamkeit. - Der Wandrer hält am Quell sein Mahl.
- Siebzehntes Bild: Bewegung. - Die Räder treibt des Wassers Kraft.
- Achtzehntes Bild: Leben. - In Adern rollt der Lebens Saft.
- Neunzehntes Bild: Tod. - Der Tod macht Hand und Fuß erschlafft.
- Zwanzigstes Bild: Triebwerk ohne Verstand. - Die Uhr zeigt richtig zwar die Stunden.
- Einundzwanzigstes Bild: Arbeit mit Verstand. - Doch der Verstand hat sie erfunden.
- Zweiundzwanzigstes Bild: Vergänglichkeit. - Wenn dieser Weltbau einst zerfällt.
- Dreiundzwanzigstes Bild: Stolz. - Ist dann wohl Xerxes noch ein Held?
- Vierundzwanzigstes Bild: Ungleichheit. - Der Ysop weicht der hohen Ceder.
- Fünfundzwanzigstes Bild: Vergänglichkeit. - Der Zeit, dem Schicksal weicht ein ieder.
- Sechsundzwanzigstes Bild: ______________
Textgrundlage ist die zweite Auflage, Berlin 1794, mit den Kupfern von Peter Haas
| Sonderzeichen | Dezimal- kodierung | Hexadezimal- kodierung | Name | Beschreibung |
| ! | ! | ! | Leerzeichen | |
| " | " | " | " | Anführungszeichen |
| # | # | # | # | |
| $ | $ | $ | $ | |
| % | % | % | % | |
| & | & | & | & | kaufmännisches "Und" |
| ' | ' | ' | Apostroph | |
| ( | ( | ( | ( | |
| ) | ) | ) | ) | |
| * | * | * | * | |
| + | + | + | + | |
| , | , | , | , | |
| - | - | - | - | |
| . | . | . | . | |
| / | / | / | / | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 2 | 2 | 2 | 2 | |
| 3 | 3 | 3 | 3 | |
| 4 | 4 | 4 | 4 | |
| 5 | 5 | 5 | 5 | |
| 6 | 6 | 6 | 6 | |
| 7 | 7 | 7 | 7 | |
| 8 | 8 | 8 | 8 | |
| 9 | 9 | 9 | 9 | |
| : | : | : | : | |
| ; | ; | ; | ; | |
| < | < | < | < | Kleiner-als-Zeichen |
| = | = | = | Gleichzeichen | |
| > | > | > | > | Größer-als-Zeichen |
| ? | ? | ? | Fragezeichen | |
| @ | @ | @ | "at"-Zeichen | |
| A | A | A | A | |
| B | B | B | B | |
| C | C | C | C | |
| D | D | D | D | |
| E | E | E | E | |
| F | F | F | F | |
| G | G | G | G | |
| H | H | H | H | |
| I | I | I | I | |
| J | J | J | J | |
| K | K | K | K | |
| L | L | L | L | |
| M | M | M | M | |
| N | N | N | N | |
| O | O | O | O | |
| P | P | P | P | |
| Q | Q | Q | Q | |
| R | R | R | R | |
| S | S | S | S | |
| T | T | T | T | |
| U | U | U | U | |
| V | V | V | V | |
| W | W | W | W | |
| X | X | X | X | |
| Y | Y | Y | Y | |
| Z | Z | Z | Z | |
| [ | [ | [ | eckige Klammer auf | |
| \ | \ | \ | Backslash | |
| ] | ] | ] | eckige Klammer zu | |
| ^ | ^ | ^ | Zirkonflex | |
| _ | _ | _ | Unterstrich | |
| ` | ` | ` | Akzent Gravis | |
| a | a | a | a | |
| b | b | b | b | |
| c | c | c | c | |
| d | d | d | d | |
| e | e | e | e | |
| f | f | f | f | |
| g | g | g | g | |
| h | h | h | h | |
| i | i | i | i | |
| j | j | j | j | |
| k | k | k | k | |
| l | l | l | l | |
| m | m | m | m | |
| n | n | n | n | |
| o | o | o | o | |
| p | p | p | p | |
| q | q | q | q | |
| r | r | r | r | |
| s | s | s | s | |
| t | t | t | t | |
| u | u | u | u | |
| v | v | v | v | |
| w | w | w | w | |
| x | x | x | x | |
| y | y | y | y | |
| z | z | z | z | |
| { | { | { | geschweifte Klammer auf | |
| | | | | | | senkrechter Strich | |
| } | } | } | geschweift Klammer zu | |
| ~ | ~ | ~ | Ungefähr-Zeichen | |
|  |  | nicht vergeben | ||
| € | € | € | € | Euro |
|  |  | nicht vergeben | ||
| ‚ | ‚ | ‚ | Komma | |
| ƒ | ƒ | ƒ | Funktionszeichen | |
| " | „ | „ | Anführungsstriche unten | |
| … | … | … | drei Punkte | |
| † | † | † | Kreuz | |
| ‡ | ‡ | ‡ | Doppelkreuz | |
| ˆ | ˆ | ˆ | Akzent Zirkumflex | |
| ‰ | ‰ | ‰ | ‰ | Promille |
| Š | Š | Š | S mit Hacék-Akzent | |
| ‹ | ‹ | ‹ | französische Anführungszeichen einfach | |
| Œ | Œ | Œ | O E Diphthong Ligatur | |
|  |  | nicht vergeben | ||
| Ž | Ž | Ž | Z mit Hacék-Akzent | |
|  |  | nicht vergeben | ||
|  |  | nicht vergeben | ||
| ' | ‘ | ‘ | einfache Anführungsstriche oben (6) | |
| ' | ’ | ’ | einfache Anführungsstriche oben (9) | |
| " | “ | “ | Anführungsstriche oben (66) | |
| " | ” | ” | Anführungsstriche oben (99) | |
| o | • | • | dicker Punkt auf der Mittellinie | |
| - | – | – | – | Gedankenstrich der Breite n |
| - | — | — | — | Gedankenstrich der Breite m |
| ˜ | ˜ | ˜ | Tilde | |
| ™ | ™ | ™ | Markenzeichen (Trademark) | |
| š | š | š | s mit Hacék-Akzent | |
| › | › | › | französische Anführungszeichen einfach | |
| œ | œ | œ | o e Diphthong Ligatur | |
|  |  | nicht vergeben | ||
| ž | ž | ž | z mit Hacék-Akzent | |
| Ÿ | Ÿ | Ÿ | Ÿ | großes Y mit Umlaut- oder Dieresezeichen |
|   |   | | geschütztes Leerzeichen | |
| ¡ | ¡ | ¡ | ¡ | umgedrehtes Ausrufezeichen |
| ¢ | ¢ | ¢ | ¢ | Cent |
| £ | £ | £ | £ | Pfund Sterling |
| ¤ | ¤ | ¤ | ¤ | allgemeines Währungszeichen |
| ¥ | ¥ | ¥ | ¥ | Yen |
| ¦ | ¦ | ¦ | ¦ | gestrichelter vertikaler Balken |
| § | § | § | § | Paragraph |
| ¨ | ¨ | ¨ | ¨ | Umlautzeichen |
| © | © | © | © | Copyright |
| ª | ª | ª | ª | weibliches Ordinalzeichen |
| « | « | « | « | frz. Anführungszeichen öffnend |
| ¬ | ¬ | ¬ | Nicht-Zeichen | |
| | ­ | ­ | ­ | optionaler Trennstrich |
| ® | ® | ® | ® | registriertes Markenzeichen |
| ¯ | ¯ | ¯ | ¯ | Makronakzent |
| ° | ° | ° | ° | Grad-Symbol |
| ± | ± | ± | ± | Plus oder Minus |
| ² | ² | ² | ² | hoch 2 |
| ³ | ³ | ³ | ³ | hoch 3 |
| c | ´ | ´ | ´ | Akutakzent |
| µ | µ | µ | µ | Mikro |
| ¶ | ¶ | ¶ | Absatzzeichen | |
| · | · | · | · | Punkt in der Mitte |
| ¸ | ¸ | ¸ | ¸ | Cedille |
| ¹ | ¹ | ¹ | ¹ | hochgestellte 1 |
| º | º | º | º | männliches Ordinalzeichen |
| » | » | » | » | frz. Anführungszeichen schließend |
| ¼ | ¼ | ¼ | ¼ | ein Viertel |
| ½ | ½ | ½ | ½ | die Hälfte |
| ¾ | ¾ | ¾ | ¾ | Dreiviertel |
| ¿ | ¿ | ¿ | ¿ | umgedrehtes Fragezeichen |
| À | À | À | À | großes A mit Akzent Gravis |
| Á | Á | Á | Á | großes A mit Akzent Akut |
| Â | Â | Â | Â | großes A mit Akzent Zirkumflex |
| Ã | Ã | Ã | Ã | großes A mit Tilde |
| Ä | Ä | Ä | Ä | großes A mit Umlaut- oder Dieresezeichen |
| Å | Å | Å | Å | großes A mit Kreis |
| Æ | Æ | Æ | Æ | AE Diphthong (Ligatur) |
| Ç | Ç | Ç | Ç | C mit Cedille |
| È | È | È | È | großes E mit Akzent Gravis |
| É | É | É | É | großes E mit Akzent Akut |
| Ê | Ê | Ê | Ê | großes E mit Akzent Zirkumflex |
| Ë | Ë | Ë | Ë | großes E mit Umlaut- oder Dieresezeichen |
| Ì | Ì | Ì | Ì | großes I mit Akzent Gravis |
| Í | Í | Í | Í | großes I mit Akzent Akut |
| Î | Î | Î | Î | großes I mit Akzent Zirkumflex |
| Ï | Ï | Ï | Ï | großes I mit Umlaut- oder Dieresezeichen |
| Ð | Ð | Ð | Ð | großes Eth (Isländisch) |
| Ñ | Ñ | Ñ | Ñ | großes N mit Tilde |
| Ò | Ò | Ò | Ò | großes O mit Akzent Gravis |
| Ó | Ó | Ó | Ó | großes O mit Akzent Akut |
| Ô | Ô | Ô | Ô | großes O mit Akzent Zirkumflex |
| Õ | Õ | Õ | Õ | großes O mit Tilde |
| Ö | Ö | Ö | Ö | großes O mit Umlaut- oder Dieresezeichen |
| × | × | × | × | Malzeichen |
| Ø | Ø | Ø | Ø | großes O mit Querstrich |
| Ù | Ù | Ù | Ù | großes U mit Akzent Gravis |
| Ú | Ú | Ú | Ú | großes U mit Akzent Akut |
| Û | Û | Û | Û | großes U mit Akzent Zirkumflex |
| Ü | Ü | Ü | Ü | großes U Umlaut |
| Ý | Ý | Ý | Ý | großes Y mit Akzent Akut |
| Þ | Þ | Þ | Þ | großes Thorn (Isländisch) |
| ß | ß | ß | ß | deutsches Scharf-s |
| à | à | à | à | kleines a mit Akzent Gravis |
| á | á | á | á | kleines a mit Akzent Akut |
| â | â | â | â | kleines a mit Akzent Zirkumflex |
| ã | ã | ã | ã | kleines a mit Tilde |
| ä | ä | ä | ä | kleines a mit Umlaut- oderDieresezeichen |
| å | å | å | å | kleines a mit Kreis |
| æ | æ | æ | æ | klein ae Diphthong (Ligatur) |
| ç | ç | ç | ç | kleines c mit Cedille |
| è | è | è | è | kleines e mit Akzent Gravis |
| é | é | é | é | kleines e mit Akzent Akut |
| ê | ê | ê | ê | kleines e mit Akzent Zirkumflex |
| ë | ë | ë | ë | kleines e mit Umlaut- oderDieresezeichen |
| ì | ì | ì | ì | kleines i mit Akzent Gravis |
| í | í | í | í | kleines i mit Akzent Akut |
| î | î | î | î | kleines i mit Akzent Zirkumflex |
| ï | ï | ï | ï | kleines i mit Umlaut- oderDieresezeichen |
| ð | ð | ð | ð | kleines eth (Isländisch) |
| ñ | ñ | ñ | ñ | kleines n mit Tilde |
| ò | ò | ò | ò | kleines o mit Akzent Gravis |
| ó | ó | ó | ó | kleines o mit Akzent Akut |
| ô | ô | ô | ô | kleines o mit Akzent Zirkumflex |
| õ | õ | õ | õ | kleines o mit Tilde |
| ö | ö | ö | ö | kleines o mit Umlaut- oder Dieresezeichen |
| ÷ | ÷ | ÷ | ÷ | Geteiltzeichen |
| ø | ø | ø | ø | kleines o mit Querstrich |
| ù | ù | ù | ù | kleines u mit Akzent Gravis |
| ú | ú | ú | ú | kleines u mit Akzent Akut |
| û | û | û | û | kleines u mit Akzent Zirkumflex |
| ü | ü | ü | ü | kleines u mit Umlaut- oder Dieresezeichen |
| ý | ý | ý | ý | kleines y mit Akzent Akut |
| þ | þ | þ | þ | kleines Thorn (Isländisch) |
| ÿ | ÿ | ÿ | ÿ | kleines y mit Umlaut- oder Dieresezeichen |
| α | &; | &; | &; | kleines alpha |
Beschreibung
Die Grenze meiner Sprache ist die Grenze meiner Welt. Die Entwicklung des Blicks für typografische Feinheiten kann sich daher nur entlang der Erweiterung des Wortschatzes bewegen.
Lexikon
Das erste Kapitel des Multimedie-Lexikons steht als PDF-Dokument (2.3 MB) zum Download bereit. Es enthält folgende Einträge:
Akzent | Ausschluss | Duktus | Durchschuss | Egyptienne | Expertensatz | Kalligraphie | Kursiv | Mediaevalziffern | Palaeographie | Rausatz | Satzspiegelkonstruktion | Schriftauszeichnung | Schriftschnitt | Tironische | Trennstrich | Typographische Masseinheiten | Unterschneidung | Unterschneidung | Vignette | Zeilenabstand | Zwiebelfische | allograph | anf | at | at | ausgleich | aussensteg | barock | billant | blocksatz | buchstabe | computerschriften | flattersatz | fu | gebrochene Schriften | geviert | guillement | hurenkind | initiale | inkunabel | kapitaelchen | kerning | laufweite | opt | outlineschrift | roemische zahlen | roemische zahlen | schriftgrad | serifen | splendid | typograph | typometer | umbruchfehler | umflie | zierschriften
Marken: Aurora | Axel P. Huhold | Cartier | Cleo Skribent | Conway Stewart | Delta | Diplomat | Dunhill | Faber-Castell | Ferrari da Varese | Filofax | Fisher | Jean Pierre Lépine | Lamy | Louis Vuitton | Marlen | Michael Pflüger | Montblanc | Montegrappa | Monteverde | Namiki | Omas | Parker | Pelikan | Pentel | Pilot Capless | Rotring | Schneider | Sheaffer | Stefan Fink | Stipula | S.T. Dupont | Think | Tombow | Visconti | Waterman
Unter dem Mistelzweig
...
Das "Kussspiel"
In England hat das Küssen unter dem Mistelzweig eine lange Tradition. Wer dort mit einem hübschen Mädchen oder einem netten jungen Mann unter dem Zweig steht, muss die Spielregeln streng beachten: Pflückt man eine Beere - ein Kuss; zwei Beeren - zwei Küsse. Wenn keine Beeren mehr da sind, ist Schluss mit der Küsserei!
Das "Kussspiel" geht nach der Theorie eines Historikers auf die Saturnalien im alten Rom zurück. Krieger, die unter einer Mistel im Wald zusammenstießen, schlossen für den Tag Waffenstillstand.
...
Die Umsetzung scheint jedoch noch nicht zu funktionieren.
Bis zu 80 häufig vorkommende Ligaturen sind vorgesehen (FB00–FB4F). Die ersten 16 davon sind für lateinische Scriftzeichen vorbehalten. In der neuen Ausgabe 3.2 der Unicode-Norm sind jedoch erst sieben dieser Zeichen festgelegt:
- 017F = "s" = ſ
- FB00 = ƒ = ff
- FB01 = Ï = fi
- FB02 = ? = fl
- FB03 = fÏ = ffi
- FB04 = f? = ffl
- FB05 = y = ſt (mit langem "s")
- FB06 = +t = st (mit rundem "s" - wahrscheinlich für englische Stellenwörter wie 21st)
...
Weitere Ligaturen im lateinischen Schriftraum sind "$", "%", "§", "@", "#".
...
...
In der Typographie ein Terminus für die Verbindung von zwei oder drei Buchstaben zu einer Drucktype; Buchstabenverbindung. Eigenständiges Zeichen, das aus der Verschmelzung von zwei (z.B. fi, fl) oder sehr selten auch drei (z.B. ffi, ffl) Buchstaben entstand, um während der Periode des materiellen Schriftsatzes (Bleisatz) den Ausschluß im Blocksatz zu optimieren und um problematische Buchstabenkombinationen bzw. Unterschneidungen im Sinne des optischen Schriftweitenausgleichs zu vermeiden.
Etymologisch steht das Substantiv "Ligatur" für "Verbindung", "Haltebogen" oder "Buchstabenverbingung". Dieser Begriff entstand im 18. Jahrhundert und wurde aus dem mittellateinischen "ligatura" für "Band" zu lat. "ligare" für "binden" entlehnt.
...
Satzzeichen
- Viertelgeviertstrich -
- Halbgeviertstrich –
- Geviertstrich —
- Horizontalstrich --
- Doppelbindestrich ?
- Punkt .
- Komma ,
- Semikolon ;
- Doppelpunkt :
- Fragezeichen ?
- Ausrufezeichen !
- Auslassungspunkte ...
- Hochpunkt ·
- Interrobang ?
- Ironiezeichen ?
- Anführungszeichen „“
- Apostroph ’
- Schrägstrich /
- Umgekehrter Schrägstrich \
- Klammer ( ), [ ], { }, ? ?
- Leerzeichen ???
- Sonstige Zeichen
- Aufzählungszeichen •
- At-Zeichen @
- Et-Zeichen &
- Senkrechter Strich | ¦
- Gradzeichen °
- Asterism ?
- Kreuz †
- Rautenzeichen #
- Nummernzeichen No
- Paragraphenzeichen §
- Absatzzeichen ¶
Baden-Württemberg | Bayern | Berlin | Brandenburg | Bremen | Hamburg | Hessen | Mecklenburg-Vorpommern | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen | Rheinland-Pfalz | Saarland | Sachsen | Sachsen-Anhalt | Schleswig-Holstein | Thüringen
Wenn Sie Blumen verschenken, sollten Sie überlegen, welche Sie schenken. Dann es könnte ja jemand dabei sein, der die Blumensprache kennt. Damit das nicht passiert, haben wir für Sie die Bedeutung der Blumensprache zusammengesetzt.
Diese geht übrigens zurück auf Lady Mary Wortley Montagu, die 1716 in ihren Briefen von einer Türkei-Reise von der "Kommunikation mit Blumen" berichtet.
Von A wie Alpenrose bis Z wie Zypresse
- Alpenrose: Wann sehen wir uns wieder?
- Aster : Von deiner Treue bin ich nicht überzeugt.
- Baldrian: Ich werde dich beschützen.
- Brunnenkresse: Du entscheidest über mein künsftiges Glück.
- Enzian: Deine Schönheit ist überwältigend.
- Farnkraut: Ich mache nicht gern viele Worte.
- Glockenblume: Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt.
- Goldkörbchen: Ich möchte mich versöhnen.
- Heidekraut: Ich liebe die Einsamkeit.
- Iris: Ich werde um dich kämpfen.
- Jasmin: Du bist bezaubernd.
- Kastanienblüte: Kannst du mir verzeihen?
- Krokus: Ich brauche Bedenkzeit.
- Löwenmaul: Du bringst meine guten Vorsätze ins Wanken.
- Margeriten: Du machst mich glücklich.
- Nelke: Rot - Ich liebe dich heiß; Weiß - Ich bin noch zu haben.
- Orchidee: Du bist mir zu verspielt.
- Pfefferminze: Verzeih mir.
- Salbei: Ich denke an dich.
- Tollkirsche: Du bist schön, aber nicht ungefährlich.
- Weinlaub: Wollen wir heute abend ausgehen?
- Zitrone: Diese Bitte kann ich dir nicht erfüllen.
- Zypresse: Ich bin todunglücklich.
...
Die ersten Schriften in althochdeutscher Sprache entstanden im 9. Jahrhundert. Dort taucht der Umlaut von "a" schon auf - geschrieben als ein "e mit einem Punkt darunter". Umlaute wurden im Althochdeutschen eingesetzt, wenn in einer darauf folgenden Silbe ein "i" stand. Denn es ist von der Aussprache her schwieriger, von den tiefen, dunklen Vokalen "a", "o" und "u" zum hellen Klang des "i" zu kommen. Bei den Umlauten ist der dunkle Klang abgemildert, sie sind schon auf halbem Weg zum hellen Klang des "i". Das Althochdeutsche war eine Sprache voller Silben mit "i", auch weil die Pluralformen damit gebildet worden: So wurde zum Beispiel der "Gast" in der Mehrzahl zu "Gesti".
Im 11. und 12. Jahrhundert fanden sich auch die Umlaute von "o" und "u" in der mittelhochdeutschen Schriftsprache. Doch die Schreibweisen waren ganz unterschiedlich: Häufig schrieb man ein "e über dem entsprechenden Vokal", es gab aber auch damals schon "Strichelchen" oder bei langen Vokalen ein eng "an den Vokal gedrücktes e" wie etwa im französischen "soeur". Auch zu Beginn des Buchdrucks gab es noch keine einheitlich Linie. Erst nach und nach setzten sich die Pünktchen durch - und so gelten heutzutage "ä", "ö" und "ü" als eigenständige Buchstaben.
...
Er ist Sinnbild der Fruchtbarkeit und wurde einst, vor allem auf österlichen Bildbroten, zuweilen neben einem Ei abgebildet, weil auch dieses Zeichen der Fruchtbarkeit und Lebensfülle war. Unser Eier verteilender Osterhase ist also nur aus falsch interpretierter Symbolik heraus entstanden?
Auch die christl. Deutung aus dem Psalm 104,18 ist möglich: In der Übersetzung wird von "Klippdachsen" gesprochen, jedoch findet man in alten Übersetzungen auch die Wörter Hase oder Kaninchen.
In Byzanz war der Hase in der Tiersymbolik ein Symbol für Christus.
Weiterhin steht der Hase als Zeichen der Fruchtbarkeit, was sich anhand der griechischen Liebesgöttin Aphrodite und der germanischen Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostera, denen ein Hase als heiliges Tier zugeordnet wurde, belegen lässt. Die große Fruchtbarkeit beweist der Hase durch seine starke Vermehrung mit bis zu 20 Jungen im Jahr selbst.
Aus weltlicher Sicht, galt der Gründonnerstag als Abgabe- und Zinstermin für Schuldner an die Gläubiger. Einerseits ist überliefert, daß die Gläubiger in Eiern oder Hasen bezahlt wurden, siehe das Haushaltsbuch eines Speyrer Domherrn. Eine zweite Überlieferung sagt aus, daß der Schuldner bei Bezahlung seiner Schulden ein freier Mann ist, der mit einem Hasen verglichen wurde, der nicht vom Hund gehetzt wird. Der Hase kommt im Frühjahr zur Futtersuche in die Dörfer und Gärten und aufgrund des ungewöhnlichen Verhaltens sich in Menschennähe aufzuhalten, wird im gleichzeitig das Ablegen der besonderen Eier angedichtet. In Verbindung steht damit das Frühlingserwachen der Fauna und Flora in dieser Zeit.
Auch die Terminierung des Osterfestes lässt eine Verbindung zum Hasen zu. Das Osterfest wird am ersten Sonntag des Frühlingsvollmondes gefeiert und der Hase gilt als Mondtier. In Zürich ist alten Aufzeichnungen zu Folge der Osterhase als Eierbringer überliefert. Dabei ist es von den Paten Brauch gewesen Kinder einzuladen, um mit ihnen den Osterhasen zu jagen, d. h. es wurden die im Garten versteckten Eier gesucht. Die bunten Eier wurden dabei dem Osterhasen zugeschrieben, weil er viel flinker ist und die Hennen keine bunten, verzierten Eier legen konnten. Damit geht dieser Brauch auf den Erklärungsnotstand der Erwachsenen gegenüber den Kindern zurück. Denn die Hennen als Überbringer waren weniger glaubhaft als der Hase.
Auch die Niedlichkeit des Hasen, vor allem für Kinder lässt den Glauben an den Hasen immer wieder aufleben. Dabei setzte sich der eierlegende Hase sich in Deutschland um das 19. Jht durch und konnte bei der städtischen Bevölkerung schnell überzeugen, denn die Landbevölkerung bedurfte aufgrund der besseren Kenntnisse über die Hasen mehr Überzeugungskraft, um an den Osterhasen zu glauben.
GEBURTSSTUNDE DES OSTERHASEN: Jahrhundertelang verband den Hasen rein gar nichts mit dem Osterfeste! Erst evang. Familien schließlich brachten den Osterhasen als Eierlieferanten ins Spiel. Erste Belege für den Osterhasen aus dem Jahre 1678 (Reformationszeit) sind von Georg Franck von Franckenau, einem Medizinprofessor aus Heidelberg überliefert, der Brauch im Elsaß, in der Pfalz und am Oberrhein entstanden. Erst durch den Einfluss von bebilderten Oster-Büchern (mit Osterhasen) und durch die Schokoladen- und Spielzeugindustrie ist er allgemein populär geworden.
AUFGABEN DES OSTERHASEN: Der Osterhase erhielt damals die Aufträge, Eier zu bemalen, zu verstecken und zu legen! Derart wollten sie sich von den Katholiken distanzieren, deren Fastenbräuche und Eierweihe sie ablehnten. Denn auch evang. Familien schenkten zu Ostern Eier. Um diese kath. Erfindung aber zu verschleiern, begannen sie, Eier zu verstecken. Verantwortlich dafür gemacht wurde der Osterhase wegen seiner, besonders im Frühling, Fruchtbarkeit, oder weil er mit offenen Augen schläft.
Damals war der Osterhase nicht alleine zuständig! Auch der Hahn brachte die Eier, in der Schweiz der Kukuck, in Westfalen der Fuchs, der Storch in Thüringen oder es brachten sie die Glocken usw.; Im 19. Jht. konnte sich der Osterhase erst generell durchsetzen, seither versieht nur er seinen Job als Osterhase und bringt bunte Eier und noch so manches mehr.
IMMER SCHON... Schon lange davor waren Osterhase und auch Osterei (allerdings nicht aus Schoko) traditionelle Speisen zum Frühlings- und Osterfest. Man veranstaltete auch Eierfeste mit Wettläufen und Spielen, wobei die Eier als Gewinne dienten. Der Osterhase, der einst der Frühlingsgöttin heilig war, wurde auch oft in Kuchenform gebacken, genauso wie das Osterlamm, das ja ein Symbol für Kreuzigung und Auferstehung ist (Jesus = Opferlamm). Später ersetzte der Kuchenosterhase oft das Osterlamm.
Und so bescherten uns ein paar alte Bräuche und clevere Schokoladenhersteller den Osterhasen.
FROHE OSTERN !
Die "Paläographie" = "Lehre von den Buchstabenschriften des Altertums und Mittelalters sowie von der Entzifferung alter Schriftwerke" wurde begründet von dem Benediktiner (seit 1654) und Historiker Jean Mabillon (* Pierremont [Dép. Ardennes] 1632, † Paris 1707) mit seinem Werk "De re diplomatica", 6 Bde., Paris 1681; Suppl. 1704 und 1709.
Der Begriff "Paläographie" wurde von dem klassischen Philologen Bernard de Montfaucon (* Schloß Soulage [Dép. Aude] 1655, † ebd. 1741) in seiner Schrift "Palaeographia graeca sive de ortu et progressu literarum", Paris 1708, eingeführt.
Ein (Sonder-)Zeichen setzen
Eine tiefer Griff in die typografische Regelkiste fördert zutage, was im Web fast alle falsch machen: Die Sonderzeichen. Was es mit Anführungszeichen, Gedankenstrichen, Apostrophen und den dazugehörigen HTML-Codes auf sich hat, kann der geneigte Leser hier studieren und hoffentlich später auch anwenden.
Punkt für Punkt
Jeder Punkt hat mit jedem anderen etwas gemeinsam: Er ist exakt bestimmbar. Man kann auch sagen, Punkte haben alle etwas mit Genauigkeit zu tun. Was damit gemeint ist, lässt sich nur Punkt für Punkt erklären.
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"Runa" - das ist ein ganz frühes Wort für "Geheimnis", "Geflüster". Man bezeichnete damit germanische Schriftzeichen, die vom 2. Jahrhundert n.Chr. bis etwa ins 11. Jahrhundert gebräuchlich waren. Viele dieser Schriftzeichen bestanden nur aus einem oder zwei Strichen, sahen zum Beispiel so aus wie unser heutiges "X" oder das "Y".
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Der Schrägstrich "/" (engl.: "slash", formell: "solidus") ist ein Schriftzeichen. Er wird unter anderem als Beziehungs- und als Satzzeichen verwendet. Darüber hinaus findet er umfassende Anwendung in der Mathematik und in vielen Programmiersprachen.
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Der Ausdruck "Fraktur" (lateinisch: "Bruch") besagt, daß die aus dem klassischen Altertum stammenden runden Linien der Buchstaben Brechungen erfuhren. Dieser Vorgang begann schon um 1200 n. Chr., als auch in der Baukunst die romanischen Rundbögen gotisch gebrochen wurden. Als erste Schriftgruppe entstand so in den Schreibstuben Nordfrankreichs die gotische Form. Diese hohe, schmale Schrift bildete Johannes Gutenberg noch in dem ersten Druckwerk des Abendlandes, der 42zeiligen Bibel von 1455, nach.
Um 1470 erscheint dann auf deutschem Boden die zweite gebrochene Schriftgruppe: die "Schwabacher", benannt vermutlich nach dem Ort "Schwabach" bei Nürnberg. Als Martin Luther mit seiner Bibelübersetzung zur Entstehung einer einheitlichen Schriftsprache beitrug, gab die Schwabacher Schrift der Sprache eine vorzügliche Gestalt.
Wieso ist die Deutschland-Fahne "Schwarz rot gold" und genau in der Reihenfolge?
Die Lösungen bzw. Ideen der Teilnehmer finden Sie hier.
Wer hat Schuld an der Apostrophitis? Die Ossis? Die Wessis? Die Amis und die Briten? Oder sind's am Ende gar die Niederländer? Die Zwiebelfisch-Leser sind sich in dieser Frage nicht einig, aber wie so oft haben Sie zum Thema viel zu sagen. Lesen Sie hier eine Auswahl der Leserbriefe zum Artikel über die "Apostroph's".
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"Sütterlin" - mit diesem Namen werden heute häufig die im 19. und 20. Jahrhundert gebräuchlichen Handschriften ("Kurrentschriften") bezeichnet.
Die Bezeichnung leitet sich von "Ludwig Sütterlin" (1865-1917) ab, einem Graphiker, der einen wichtigen Entwurf für eine normierte Handschrift vorgelegt hat. Sein Schriftentwurf wurde ab 1924 verbindlich für den Schreibunterricht an preußischen Grundschulen und fand seit 1930 in den meisten deutschen Ländern im Schulunterricht Verwendung.
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- 1. Kirchturmstellung
- 2. Der Holzhacker
- 3. Helfende Hände
- 4. Verräterische Fingerzeige
- 5. Zungenspiele
- 6. Lippenpressen
- 7. Kopfdrehung
- 8. Die kalte Schulter
- 9. Die Pistole
- 10. Hand vor den Mund
- 11. Griff an die Nase
In dem wir die Türen aufhalten, geben wir uns als Teilnehmer dieser Konvention zu erkennen. Wir sagen damit: Ich gehöre dazu.
zitierbar: Ivanovas G (2001): Warum halten wir Türen auf
Definition, Etymologie und Geschichte
Kulturhistorisch betrachtet umfasst dieser Begriff im ursprünglichen Sinne der Renaissance sämtliche Bereiche der "Buchdruckerkunst", in der Frührenaissance auch "Deutsche Kunst" genannt, vom konkreten Druckschriftentwurf (siehe auch "Typometrie") über den Letternguß und die verschiedenen Methoden zur drucktechnischen Schriftvervielfältigung bis hin zur formalen Gestaltung von Druckwerken.
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Teildisziplinen der gestalterischen Typographie:
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Etymologisch leitet sich das Wort "Typo" vom altgriechischen "typos" her, das eigentlich "Schlag", "Stoß", später auch "Eindruck", "Muster", "Bild" bedeutet, analog zu "typtein" für "schlagen", "hauen", als Ursprung für das lateinische "typus", das dann "Figur", "Bild", "Muster" meint; das Wort "-graphie" entspricht dem altgriechischen "-graphia" für das "Schreiben", "Darstellen", "Beschreiben" zu altgriechisch "graphein" für "ritzen", "schreiben". In der Sekundärliteratur wird neuerdings auch der Neologismus "Typografik" in der Bedeutung von "Schriftlehre" verwendet, meist im Kontext mit "Linguistik bzw. Sprachlehre". Allograph "Typografie"; neusprachliche Abkürzung "Typo".
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In gedruckter Form ist das Wort "Typographus" erstmals 1488 in der Einleitung zum "Astronomicon" des römischen Poeten und Astrologen Marcus Manilius (1. Jahrhundert n.Chr.), einer Inkunabel aus der Mailänder Offizin von Antonio Zarotto (1450-1510) nachweisbar. Ein Indiz für die Hypothese, dass die erst mit der "nova latinitas", also dem "Neulatein" der Renaissance aufkommende und direkt dem Griechischen entlehnte Nomenklatur "Typographia", "Typographus" ihren Ursprung im Mailänder Humanistenkreis um den byzantinischen Gelehrten Konstantin Laskaris haben dürfte. Ab dem 17. Jahrhundert ist diese aus dem Humanismus stammende Wortschöpfung fixer Bestandteil des Gelehrten-Vokabulars.
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Formal leitet sich der Begriff "Typografie" aus den griechischen Termini "typos" = "Buchstabe" und "graphein" = "schreiben" ab. Ältere Definitionsansätze bewegen sich vor allem auf der Ebene des Techniksystems und verstehen unter "Typografie" die Arbeitsschritte Stempelschnitt, Schriftguss, Satz, Einfärben und Abdruck. Das typografische Techniksystem war lange als Druckverfahren mit gegossenen Metalllettern definiert, der Begriff wird heute aber zunehmend unabhängig vom zugrunde liegenden Druckverfahren verwendet. Diese Loslösung der Begriffsdefinition ist nach Susanne Wehde Ausdruck technologischer Veränderungen des Druckwesens und begann schon vor der Durchsetzung der elektronischen Druckvorstufe mit der Ablösung des Bleisatzes durch den Fotosatz.
- A: AAT | AFM | ATM | Aalt | Abvf | Abvm | Abvs | Afrc | Akhn | Aldus-Blatt | Anführungszeichen | Antiqua | Apostroph | Apple Advanced Typography | Auslassungszeichen | Auszeichnung
- B: Barock-Antiqua | Bildschirmoptimierung | Bindestrich | Blackletter | Bleisatz | Blindtext | Blwf | Blwm | Blws | Bouma | Boustrophedon | Brotschrift | Bézierkurve
- C: C2pc | C2sc | CE | CFN | CID | Calt | Case | Ccmp | Central European | Chrome Script | ClearType | Clig | Condensed | Cpsp | Cswh | Curs
- D: Deppenapostroph | Deppenleerzeichen | Desktop Publishing | Dextrograd | Dfont | Dickte | Dist | Divis | Dlig | Dnom | Duktus
- E: EOT | EULA | EXP | Egyptienne | Ellipse | En Dash | End User License Agreement | Eszett | Expert-Font | Expt
- F: FFIL | FOG (Dateiendung) | FON | Falt | Fin2 | Fin3 | Fina | Fixation | Font | Fontkoffer | Fotosatz | Frac | Fwid
- G: Garalde | Gasse | Gebrochene Groteskschriften | Gebrochene Schrift | Gemeine | Glyph | Glyphe | Gotische Schrift oder Textura | Grauwert | Grotesk | Grundlinie
- H: Halbgeviertstrich | Half | Haln | Halt | Hamburgefons | Handsatz | Hausschrift | Hedera | Hinting | Hist | Hkna | Hlig | Hngl | Hochzeit | Hojo | Hurenkind | Hwid
- I: INF | Init | Ink Trap | Interpunktion | Isol | Ital | Italic
- J: Jalt | Jp04 | Jp78 | Jp83 | Jp90 | Jungfrau
- K: Kapitälchen | Kegelhöhe | Kern | Kerning | Klassizistische Antiqua | Kontextsensitiv | Kursive
- L: LF | LWFN | Laufweite | Leiche | Lfbd | Liga
- M: MM | Majuskeln | Maschinensatz | Matrix Beinert | Medi | Mediävalziffern | Minuskeln | Minuskelziffern | Mittellänge | Modern | Monospaced | Multiple Master
- O: OTF | Oberlänge | Oblique | Oldstyle | OpenType | Optische Größen | Optischer Randausgleich | OsF | Overshot
- P: PFB | PFM | PFR | PHF | PUA | Photofont | Pixelfont | PostScript Type0 | PostScript Type1 | PostScript Type42 | Private Use Area | Proportionale Ziffern
- R: Rasterfont | Rasterizer | Regression | Renaissance-Antiqua | Rotunda | Rundgotische Schrift oder Rotunda
- S: Sakkade | Sans Serif | Schattenachse | Schiff | Schusterjunge | Schwabacher | Schweizerdegen | Schwungbuchstaben | Screenfont | Scriptio continua | Seitenansprache | Sinistrograd | Slab Serif | Small Caps | Spationieren | Spatium | Sperren | Unterlänge | Spieß | Strichstärke | Swash | Systemfont
- T: TF | TTF | Tabellensatzziffern
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Weiter sagt man, die Umsetzung von "ü" in "ue" sei willkürlich. Dem könnte der Hinweis auf die schriftgeschichtliche Entwicklung entgegengestellt werden, wonach "ü" aus übergeschriebenem "e" entstanden ist, also "ue" gewissermaßen eine Wiederherstellung bildet. Jedenfalls kann man nicht ohne weiteres sagen, das Einsetzen von "e" sei eine Willkür.
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Die ersten Schriften in althochdeutscher Sprache entstanden im 9. Jahrhundert. Dort taucht der Umlaut von "a" schon auf - geschrieben als ein "e mit einem Punkt darunter". Umlaute wurden im Althochdeutschen eingesetzt, wenn in einer darauf folgenden Silbe ein "i" stand. Denn es ist von der Aussprache her schwieriger, von den tiefen, dunklen Vokalen "a", "o" und "u" zum hellen Klang des "i" zu kommen. Bei den Umlauten ist der dunkle Klang abgemildert, sie sind schon auf halbem Weg zum hellen Klang des "i". Das Althochdeutsche war eine Sprache voller Silben mit "i", auch weil die Pluralformen damit gebildet worden: So wurde zum Beispiel der "Gast" in der Mehrzahl zu "Gesti".
Im 11. und 12. Jahrhundert fanden sich auch die Umlaute von "o" und "u" in der mittelhochdeutschen Schriftsprache. Doch die Schreibweisen waren ganz unterschiedlich: Häufig schrieb man ein "e über dem entsprechenden Vokal", es gab aber auch damals schon "Strichelchen" oder bei langen Vokalen ein eng "an den Vokal gedrücktes e" wie etwa im französischen "soeur". Auch zu Beginn des Buchdrucks gab es noch keine einheitlich Linie. Erst nach und nach setzten sich die Pünktchen durch - und so gelten heutzutage "ä", "ö" und "ü" als eigenständige Buchstaben.
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The symbol "an equal symbol with a dot over it" was used in 1875 by Anton Steinhauser in "Lehrbuch der Mathematik", "Algebra" (Cajori vol. 2, page 256). The same symbol was used in 1832 by Wolfgang Bolyai to signify absolute equality (Cajori vol. 1, page 307).
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Vexillologie - Flaggenkunde: eine Einführung
Vexillologie - ein 1959 gebildetes Kunstwort für Flaggen- und Fahnenkunde - ist eine noch junge Wissenschaft. Traditionell wurde die Fahnen- und Flaggenkunde immer als Teil der Wappenkunde, der Heraldik, gesehen. Die Unterschiede zwischen beiden Arten von Symbolen führten allerdings dazu, daß sich die Flaggenkunde immer mehr von der Heraldik entfernt hat und eigene Wege geht. Sie bleibt jedoch der wesentlich älteren Heraldik verbunden als historische Hilfswissenschaft und ist darüber hinaus eine spezielle Disziplin im Umfeld der Soziologie, Massenkommunikation, Politologie, Kunstgeschichte, Symbolik, Ästhetik und weiterer Kulturwissenschaften, denen sie als Hilfswissenschaft dient, so wie diese der Vexillologie Erkenntnisse liefern.
Gegenstand der Vexillologie sind zur öffentlichen Manifestation bestimmte, üblicherweise mit einem Fahnen- oder Flaggenstock verbundene, textile Symbolträger, deren Farben und Muster nichtverbale, Sprachgrenzen übergreifende Aussagen, auch Emotionen, einer potentiell weltweiten Rezipientenschaft übermitteln. Die Vexillologie hat zur Beschreibung ihrer Forschungsobjekte eine internationale Terminologie entwickelt und bedient sich im übrigen der wissenschaftlichen Methodik vor allen der Geschichts- und Politikwissenschaft.
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Im elften und zwölften Jahrhundert entstand das "w" aus einer Ligatur zweier "v" als 24. eigenständiger Buchstabe.
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Das "W" teilt sich einen Großteil seiner Geschichte mit dem "U" und dem "V", daneben sind das "Y" und auch das "F" mit ihm verwandt.
Über Lautwert und Bedeutung des Buchstabens im proto-semitischen Alphabet ist nichts bekannt, das entsprechende Symbol stellt einen Haken oder eine Keule mit runder Spitze dar. Im phönizischen Alphabet verlor der Buchstabe seine Spitze und sah aus wie ein abgerundetes Y. Der Buchstabe erhielt den Namen "Waw" und wurde verwendet, um den Lautwert [w] darzustellen (ein unsilbisches [u]).
In das griechische Alphabet wurde der Buchstabe als "Ypsilon" aufgenommen. Im Frühgriechischen war der Lautwert des "Ypsilon" der dem [w] entsprechende Vokal [u].
Die Etrusker übernahmen das frühgriechische "Ypsilon" und dessen Lautwert. Mit der Zeit verschwand bei den Etruskern die untere Spitze, der Buchstabe bekam die Form "V". Ebenso änderte sich die Bedeutung des Buchstabens: Das Etruskische kannte auch den dem [u] entsprechenden Halbvokal [w] und der Buchstabe wurde verwendet, um beide Laute zu schreiben.
Die Römer übernahmen den Buchstaben mit beiden Lautwerten. Ursprünglich wurde der Buchstabe in der von den Etruskern übernommenen spitzen Form geschrieben. In der Spätantike wurde auch eine abgerundete Variante entwickelt, die im Aussehen dem "U" entspricht.
In der Spätantike entwickelte sich das unsilbische [w] zu einem [v]. Als gegen Ende des ersten Jahrtausends n. Chr. in den germanischen Sprachen Schriften entstanden, die noch über den Laut [w] verfügten, empfand man das Zeichen "V" bereits als unpassend für die Wiedergabe dieses Lauts und schuf daher die Ligatur "VV" bzw. "UU", aus der sich das "W" entwickelte.
Am Namen des Buchstabens "W" im Englischen, "double u" ("doppeltes u") und im Französischen "double vé" ("doppeltes vau") ist dieser Ursprung noch erkennbar (zu beachten ist, dass damals noch kein Unterschied zwischen dem Konsonantenbuchstaben "V" und dem Vokalbuchstaben "U" gemacht wurde).
Der deutsche Laut [w] (ein unsilbisches [u]) vollzog im Mittelalter dieselbe Entwicklung, die der lateinische w-Laut schon in der Spätantike gemacht hatte: Er wurde zu einem [v]. Es gibt jedoch Phonetiker, die der Ansicht sind, der deutsche w-Laut sei nicht ein stimmhafter labiodentaler Frikativ [v], sondern ein stimmhafter labiodentaler Approximant.
Die Englische Sprache bewahrt hingegen bis heute die ursprüngliche Aussprache [w] (unsilbisches [u], ähnlich wie im deutschen Wort Bauer, bzw. labiovelarer Approximant - beide Bezeichnungen sind synonym).
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Tatsächlich zeigen die unterschiedlichen Schreibweisen, dass sich die Schriftweisen unabhängig voneinander entwickelt haben. So stand zwar allen das lateinische Alphabet zur Verfügung - doch diese Buchstaben reichten nicht aus, um die vielen Laute der Volkssprache zu fassen. Die ersten Schriften in althochdeutscher Sprache entstanden im 9. Jahrhundert. Dort taucht der Umlaut von "a" schon auf - geschrieben als ein e mit einem Punkt darunter. Umlaute wurden im Althochdeutschen eingesetzt, wenn in einer darauf folgenden Silbe ein "i" stand. Denn es ist von der Aussprache her schwieriger, von den tiefen, dunklen Vokalen "a", "o" und "u" zum hellen Klang des "i" zu kommen. Bei den Umlauten ist der dunkle Klang abgemildert, sie sind schon auf halbem Weg zum hellen Klang des "i". Das Althochdeutsche war eine Sprache voller Silben mit "i", auch weil die Pluralformen damit gebildet worden: So wurde zum Beispiel der "Gast" in der Mehrzahl zu "Gesti".
Im 11. und 12. Jahrhundert fanden sich auch die Umlaute von "o" und "u" in der mittelhochdeutschen Schriftsprache. Doch die Schreibweisen waren ganz unterschiedlich: Häufig schrieb man ein e über dem entsprechenden Vokal, es gab aber auch damals schon Strichelchen oder bei langen Vokalen ein eng an den Vokal gedrücktes e wie etwa im französischen "soeur". Auch zu Beginn des Buchdrucks gab es noch keine einheitlich Linie. Erst nach und nach setzten sich die Pünktchen durch - und so gelten heutzutage "ä", "ö" und "ü" als eigenständige Buchstaben.
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Abkürzung | Beschreibstoff | Beschriftungstechnik | Inschrift | Kalligrafie | Paläografie | Rechtschreibung | Schreibgerät | Schreibmaterial | Schreibtechnik | Schrift | Schriftart | Schriftliche Kommunikation | Schriftzeichen | Stenografie | Transkription | Typografie
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Leonardo-Schwerpunkt: Die Kleine Anfrage
Wie lange kann man einen Pups riechen?
Gerüche und Düfte gibt es überall. Sie bestehen aus Duftmolekülen, die ein so geringes Molekulargewicht haben, dass sie durch den Raum schweben können. Beim Einatmen steigen diese Moleküle direkt in die Nase und treffen auf die Riechschleimhaut. Dort gibt es spezialisierte Zellen, an denen diese Moleküle andocken. Die Weiterleitung zum Gehirn signalisiert dann, um was für einen Geruch es sich handelt.
Düfte sind instabile Phänomene. Verringert sich die Anzahl der Duftmoleküle, etwa durch einen Windstoß oder weil sich einzelne Moleküle am Boden oder an den Wänden anhaften, können wir den entsprechenden Geruch nicht mehr wahrnehmen. Das kann auch passieren, sobald sich ihre molekulare Struktur ändert, etwa bei saurem Regen.
Wir riechen bestimmte Düfte aber auch nicht mehr, weil die Nase den Geruch adaptiert, d.h. der permanente Duftreiz wird abgeschaltet, damit die Sinneszellen offen für neue Gerüche sind. Vermutlich ist dies eine Art Schutzfunktion des Körpers, eine Reizüberflutung zu verhindern. Sobald diese Duftmoleküle aber von neuen Duftstoffen verdrängt werden, wird die Nase frei gespült und kann den alten Duft wieder riechen.
Dies ist auch der Grund, warum Spürhunde bei der Fährtensuche im "Zickzack-Kurs" laufen. Würden sie nur den gesuchten Duft wahrnehmen, würden sie sich an ihn gewöhnen und können die Spur nicht verfolgen. Deshalb holen sie abseits frische Luft, um der alten Spur wieder folgen zu können.
Es gibt jedoch auch einige Duftstoffe, die man nicht adaptiert, die man permanent riecht, egal wie lange man ihnen ausgesetzt ist. Das sind zum Beispiel schwefelhaltige Verbindungen.
Kurzbeschreibung
Jahrhunderte lang hatten Blinde keine Möglichkeit, sich schriftlich auszudrücken oder Bücher und Zeitungen zu lesen. Dies änderte sich im Jahr 1825, als der Franzose Louis Braille die nach ihm benannte Punktschrift erfand. Heute gilt diese weltweit als Standard-Blindenschrift. Auch Sehende stoßen im Alltag immer öfter auf die Punkte, mit deren Hilfe in der Brailleschrift Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen dargestellt werden. Und häufig sind sie fasziniert von diesen Punkten, die sie weder mit den Augen noch mit den Händen erfassen können. Dieses Buch macht Sehende mit der Blindenschrift vertraut. Wie setzen sich die Zeichen zusammen? Welche Schriftarten gibt es? Wie kann man Braille schreiben mit der Hand oder am Computer? Darüber hinaus enthält es ein Wörterbuch der Braille-Punktschrift, in dem Worte und Wendungen, die im Alltag häufig vorkommen, dargestellt werden. Im Anschluss daran können Sehende anhand vieler praktischer Übungen die Brailleschrift selbst erlernen. Inklusive Braille-Alphabet in Reliefform.
Über den Autor
Birgit Adam, geboren 1971 in Friedberg, hat Englische Literaturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft studiert und arbeitet seit mehreren Jahren als Sachbuch-Autorin und Übersetzerin. Sie lebt in Augsburg.
Kurzbeschreibung
Wer in Bildern denkt, erstarrt nicht in leerer Routine: Das umfassende Nachschlagewerk erklärt die Hintergründe und Bedeutungen aller großen Symbolgruppen, von den indischen und indianischen über astrologische und alchimistische Symbole bis hin zu Symbolen des Alltags.
Autorenporträt
Wolfgang Bauer, 1941 in Graz geboren und in Graz lebend, entzieht sich seit vielen Jahren erfolgreich allen literaturbetrieblichen und germanistischen Versuchen, mit einem Etikett versehen und einer Schriftsteller-Kategorie zugeordnet zu werden - zu seinem eigenen Schaden. Hauptsächlich als Dramatiker irritierend (seit 1968, Magic Afternoon-Uraufführung), waren doch seine Auftritte als Lyriker, Romancier und Feuilletonist äußerst erfolgreich und populär, im gleichen Ausmaß, in dem sie die Anforderungen der Gattung jeweils nicht erfüllten.
Deutschlands lustigster Trivialautor, Verfasser von Zeitdokumenten, Naturalist, gesellschaftskritischer Neorealist, Autor des absurden Dramas, ordinär, pornografisch, Magic Wolfi - so die Urteile von Kritikern zur Person Wolfgang Bauer.
Buchnotiz zu : Die Zeit, 04.10.2001
Hella Kemper fühlt sich von diesem Buch über das Küssen geradezu "verführt" und das, obwohl der Autor sein Thema "vergleichsweise trocken" behandele und zudem keinerlei Abbildungen den Text auflockerten. Sie preist in ihrer knappen Rezension die Studie als sehr "informativ" und sieht sich gründlich in die "Kulturgeschichte" des Küssens mit all seinen politischen, psychologischen und theologischen Facetten eingeführt. Gleichzeitig stelle der Autor auch den literarischen Kuss von Hemingway bis Musil vor, so die Rezensentin angetan.
© Perlentaucher Medien GmbH
Produktinfo
Der Band vereint Beiträge zu neueren Entwicklungen in der Schrifttheorie, vor allem aus linguistischer, philosophischer, medientheoretischer und sprachdidaktischer Perspektive. Dabei geht es zum einen um die Frage, mit welchen Methoden und Kategorien Schrift und Schreiben analysiert werden können und worin sich die geschriebene Sprache medial von der gesprochenen unterscheidet. Zum anderen werden Einflüsse des Mediums Alphabetschrift auf die historische Entwicklung dieser Disziplinen nachgezeichnet und verschiedene Schrifttypen im Verhältnis zueinander beschrieben. Ausgangspunkt für die Beiträge waren die schrifttheoretischen Arbeiten Christian Stetters, insbesondere seine Thesen, dass die Alphabetschrift nicht als eine Art Lautschrift zu begreifen sei, und dass die spezifischen Eigenschaften dieses Schrifttyps zur Genese formaler Sprachbetrachtung in Sprachwissenschaft und Philosophie entscheidend beigetragen haben. In den Beiträgen des Bandes werden Schwierigkeiten der Orthographie-Reform ebenso reflektiert wie didaktische Kontroversen zum Schriftspracherwerb, die Pragmatik des Schreibens ebenso wie die Ästhetik unterschiedlicher Schriftarten.
Kurzbeschreibung
Der Sammelband führt sprachwissenschaftliche und sprachdidaktische Befunde zu Struktur und Erwerb des deutschen Schriftsystems zusammen. Auf der Grundlage aktueller Forschungen zur deutschen Schriftsprache wird gezeigt, dass sich ihre Strukturen im Kernbereich systematisch beschreiben lassen. Es wird erörtert, wie sich diese Einsichten für didaktische Konzeptionen zum Schriftspracherwerb nutzen lassen. Konkrete Beispiele aus dem Deutschunterricht verdeutlichen Aneignungsprobleme und erörtern lernwirksame Maßnahmen auf der Grundlage des entdeckenden Lernens.
Über den Autor
Ursula Bredel, Universität Köln; Astrid Müller, Universität Hamburg; Gabriele Hinney,Universität Hildesheim.
Der Sammelband führt sprachwissenschaftliche, sprachdidaktische und unterrichtspraktische Befunde zu Struktur und Erwerb des deutschen Schriftsystems zusammen. Auf der Grundlage von Ergebnissen der Graphematik zu strukturfunktionalen und erwerbstheoretischen Aspekten des Schriftsystems wird erörtert, wie die Einsichten in die Regularitäten des Schriftsystems für seine sachgerechte Modellierung als Basis für einen eigenaktiven und sprachbewussten Schriftspracherwerb genutzt werden können.
Die schriftstrukturelle Fundierung wird in den Beiträgen des Bandes als Ausgangspunkt betrachtet, um zu angemessenen Vorstellungen über die Lernbarkeit des Schriftsystems zu gelangen, die in graphematisch orientierten sprachdidaktischen Konzeptionen münden. An empirischen Befunden wird gezeigt, wie ein graphematisch orientierter Unterricht einen bewussten Spracherwerb konstruktiv initiieren und unterstützen kann.
Das Besondere an diesem Band besteht darin, dass er die Arbeitsperspektiven der graphematisch orientierten Sprachwissenschaft, der Sprachdidaktik und der Unterrichtspraxis miteinander verbindet und zeigt, wie grundlegend eine sachangemessene Basis für das entdeckende Lernen ist.
Kurzbeschreibung
In diesem Buch finden sich Modelle aller großen Firmen wie Waterman und Montblanc, Parker und Pelikan, Lamy und Omas, Modelle vom einfachen Schreibgerät über verspielte Designerstücke bis zum Luxus-Renommierobjekt, Modelle, die das Herz jedes Sammlers und Liebhabers dieser edlen Schreibgeräte höher schlagen lassen.
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Rote Geranien für Geborgenheit, Basilikum als Glücksbringer, Forsythien als Symbol freudiger Erwartung, Margeriten als Zeichen für Unschuld und Unberührtheit.
Blumen haben eine eigene Sprache, wer sie beherrscht, kann spielerisch und treffsicher deuten, was es wohl heißen mag, wenn der Besuch eine Hortensie mitbringt: "Sie steht für Eitelkeit, Angeberei, Herzlosigkeit und sogar Frigidität." Weit in die Geschichte der verschlüsselten Blumen- Botschaften geht die Autorin zurück, erzählt in unterhaltsamen Texten aus Brauchtum, Mythologie und religiösem Symbolismus. Stimmungsvolle und schon für sich sprechende Fotografien lassen nicht nur gebannt hinschauen, sondern auch geradezu ein wenig meditierend verweilen: künstlerische Arrangements, geschmackvolle Gestecke oder schlichte Einzelblumen, ganz wie Tonlage, Ausdruck und Sprache es wollen. Das I-Tüpfelchen: der angehängte "Vokabelteil" von A wie Ahorn, der für Reserviertheit steht, bis Zypresse, das Bild für Trauer und Tod.
Narzissen stehen für Eigenliebe, die Rose ist die schönste und traditionsreichste Form einer Liebeserklärung. Aber: wer weiß schon, dass Wicken Abschied bedeuten, Storchenschnabel die Melancholie heraufbeschwört und der Mohn "das Versinken im Vergessen von Leid" symbolisiert? International ist diese Sprache, quer durch die schillernde Palette aller Gefühle, Befindlichkeiten, Träume und Sehnsüchte bahnt sie sich ihren Weg der Verständigung. Vorfreude, Leidenschaft, Verlangen, Versöhnung, Zufriedenheit, Gedenken und Abschied. Ein Buch voller Zartheit und Anmut, ein Lehrbuch der floralen Geheimsprache, aber auch ein zauberhafter Bildband mit dekorativen Ideen, geschmackvollen Gestaltungsanregungen und wirklich eindrucksvollen Bildern. Ein Genuss, gleichgültig aus welcher Perspektive! - Barbara Wegmann
Kurzbeschreibung
Ein Buch über die emotionalen Botschaften der Blumen, mit zauberhaften Fotografien von individuellen Blumenarrangements.
Aus der Amazon.de-Redaktion
Sammler teilen die Menschheit in zwei Hälften: Sammler und Noch-nicht-Sammler. Dieser Prachtband ist für beide Parteien gleich gut geeignet. Dem Sammler liefert er Wissen, versorgt Auktionsgänger mit berühmten Herstellernamen, Trödelschnüffler mit Bildern zum Wiedererkennen und alle zusammen mit gut recherchierten Hintergründen zur Kulturgeschichte des Gegenstands ihrer Begierde, geschrieben von Historikern, Museumsdirektoren und Sammlern; sieben von acht Autoren stammen aus Italien, dem Land der Mode, der Autos und der eleganten Füllfederhalter.
Ein Buch zu schreiben, das Noch-nicht-Sammelnde zu Sammlern macht, ist zwar schwer. Aber auch das dürfte den Verfassern gelungen sein. Und nicht zuletzt den Fotografen und Grafik-Designern: Der Band ist eine Augenweide. Der Textanteil ist nicht gering, aber man nimmt es kaum wahr. Das Gesagte wird so geschickt und abwechslungsreich illustriert, daß auch dem Leseunwilligsten nicht langweilig werden dürfte; neben ganzseitigen Aufnahmen lockern Zeichnungen, Detailfotos und Grafiken den Text auf. Das hätte auch schiefgehen können, denn falscher Aufwand ermüdet manchmal und verwirrt. Hier jedoch ist genau das richtige Maß getroffen.
Wer jemals einen Film gesehen hat über Shakespeare oder Bach, weiß, wie einst geschrieben wurde: Wild kratzt die Feder über das Papier, tunkt in die Tinte, kratzt weiter, tunkt wieder: Regisseure lieben das. Bach und Zeitgenossen haben es nicht geliebt. Schon bei - wen wundert's - Leonardo da Vinci finden sich Skizzen für Füllstifte und seine Manuskripte sollen das ständige Neuansetzen der Feder nicht mehr erkennen lassen: Schrieb er bereits mit seiner Erfindung? Ist Leonardo der Vater des Füllers? (Gutes Diskussions-Thema nach der Gans!)
Weihnachten für den kleinen Geldbeutel: Buch plus Trödelfund. Ansonsten einfach etwas Hübsches mit Goldfeder draufbinden!
Michael Winteroll
Über das Produkt
Symbole sind überall präsent in unserem Leben, ohne dass wir sie immer wahrnehmen würden. Sie lotsen uns durch den Verkehr, sie warnen uns, sie begegnen uns in Werbung, Politik, Religion, Musik, Mathematik oder Astrologie. Uralt ist ihre Tradition in allen Kulturen dieser Erde, und sie üben oft eine geradezu mystische Faszination aus.
In diesem Handbuch finden Sie eine umfassende Übersicht über mehr als 700 wichtige Symbole aus verschiedenen Kulturkreisen wie dem Nahen und Fernen Osten, aus Afrika, Amerika und der westlichen Welt. Auch die Symbole früher Kulturen unserer Erde werden in einem Kapitel vorgestellt.
Kurzbeschreibung
Wer sich in Paris in der Metro oder im Flughafen Charles-de-Gaulle orientieren will, folgt seinem Beschriftungssystem. Wer durch die Schweiz fährt, liest an allen Autobahnen seine Schrift. Wer nach einer klaren, eleganten und modernen Schrift sucht, wählt oft seine Univers: Adrian Frutiger, der große Schriftgestalter unserer Zeit, prägt unseren Alltag, ohne dass es uns bewusst ist. Seine zwei bekanntesten Schriften sind die serifenlose Linear-Antiqua Univers und die für den Pariser Flughafen Charles de Gaulle entworfene Frutiger. Daneben schnitt Frutiger zahlreiche weitere Schriften, wie die Avenir, Centennial, Iridium, Meridien und Serifa. Seine auf Maschinenlesbarkeit optimierte OCR-B wurde 1973 zum ISO-Standard erhoben (siehe OCR).
Über den Autor Der Schweizer Adrian Frutiger (geb. 24. März 1928 in Unterseen bei Interlaken) gilt als einer der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts. Nach einer Schriftsetzerlehre und einer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Zürich arbeitete Frutiger zunächst als Graphiker und Illustrator. 1952 wurde er Mitarbeiter der Pariser Schriftgießerei Deberny & Peignot, 1962 gründet Frutiger sein eigenes Grafikatelier in Arceuil bei Paris. Mehrere Jahre lehrte er nebenberuflich an der École Estienne und der École Nationale Superieure des Arts Decoratifs. Seit 1992 lebt er in Bremgarten bei Bern.
Klappentext
Ein Standardwerk für alle, die sich mit dem Phänomen der Zeichen und Symbole im allgemeinen und dem der Schriftentwicklung im speziellen auseinandersetzen. In der Verbindung von Text und Illustration werden dem Laien wie dem Fachmann Theorie und Praxis der Zeichengestaltung anschaulich vermittelt.
Über den Autor
Der Schweizer Adrian Frutiger (geb. 24. März 1928 in Unterseen bei Interlaken) gilt als einer der bedeutendsten Typografen des 20. Jahrhunderts. Nach einer Schriftsetzerlehre und einer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Zürich arbeitete Frutiger zunächst als Graphiker und Illustrator. 1952 wurde er Mitarbeiter der Pariser Schriftgießerei Deberny & Peignot, 1962 gründet Frutiger sein eigenes Grafikatelier in Arceuil bei Paris. Mehrere Jahre lehrte er nebenberuflich an der École Estienne und der École Nationale Superieure des Arts Decoratifs. Seit 1992 lebt er in Bremgarten bei Bern.
Kurzbeschreibung
In diesem umfassenden Band werden nebst historischem Abriss - von der Gänsefeder über den Füllfederhalter bis hin zum modernen Bic - alle relevanten Hersteller präsentiert. Bezüge zu Zeit- und Kulturgeschichte und interessante Exkurse, z.B. zu den Themen Raritäten, Acessoires, Luxusmarken, Börsen u.a., runden die Auswahl ab.
Kurzbeschreibung
Die Schrift gehört zu den ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Harald Haarmann schildert knapp und anschaulich, welche unterschiedlichen Schriftsysteme sich seit den ersten bildlichen Vorstufen vor 7000 Jahren entwickelt haben und wie unser Alphabet entstanden ist.
Über den Autor
Harald Haarmann gehört zu den weltweit bekanntesten Sprachwissenschaftlern. Er ist Mitglied des Forschungsteams des "Research Centre on Multilingualism" (Brüssel) und an mehreren größeren Forschungsprojekten beteiligt. Bei C.H.Beck erschienen "Kleines Lexikon der Sprachen" (2001) sowie "Lexikon der untergegangenen Sprachen" (2002).
Dieses Nachschlagewerk ist sehr übersichtlich und ansprechend gestaltet. In unzähligen schönen farbigen Abbildungen der originalen Gemälde, Fresken etc. werden hier die wichtigsten Pflanzen und Tiere zuzüglich ihrer Attribute vorgestellt. In einem Haupttext wird kurz erklärt, weshalb das/die besprochene Tier/Pflanze zu seinem/ihrem "Haupt"attribut kommt. Daneben findet man weitere Bedeutungen, wofür das jeweilige Tier/die betreffende Pflanze steht.
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Darstellungen von Einhorn, Löwe, Taube und Fuchs begegnen uns in Kunstwerken von der Antike bis in die moderne Zeit. Die Symbolik dieser Tiere ist uns häufig nicht vertraut. Der vorliegende Band folgt der Systematisierung der Natur, die Buffon in seiner »Histoire naturelle« 1749 vorgenommen hat: Pflanzen, Blumen, Früchte, Tiere auf dem Land, Tiere des Himmels, Tiere des Meeres, Fabelwesen.
Naturdarstellungen waren nie naiv, immer enthielten sie eine tiefere Bedeutung. So steht die schöne Landschaft für eine friedliche Welt, während Gebirge in der Malerei oft das Bedrohliche versinnbildlichten. Ohne Kenntnis des symbolischen Gehalts bestimmter Tiere und Elemente der Natur kann der Betrachter die Botschaft der Kunstwerke nicht entschlüsseln. Der Leser findet hier einen Überblick über die Naturdarstellungen in der Malerei und das große Repertoire der Symbole und ihre Bedeutung anschaulich vorgestellt.
Kurzbeschreibung
Das grosse Lexikon der Symbole fasst zusammen, was die Welt an Zeichen, Schriften, Marken und Signalen kennt: von Religion und Esoterik, Politik, Geschichte und Kunst zu Wissenschaft, Technik, Verkehr, Kommunikation und Freizeit. Symbole der Moderne - Computericons, Flaggen, Gütezeichen, Logos, Piktogramme - stehen neben jenen alter Kulturen. Mit rund 1500 Begriffen und mehr als 2000 Abbildungen gibt das praktische Nachschlagewerk konkrete Antworten darauf, was Symbole bedeuten, zeigt historische und kulturelle Entwicklungen auf, erklärt Zusammenhänge und geht auf die Theorie der Zeichengestaltung ein.
Kurzbeschreibung:
Menschen verfügen über die Fähigkeit "Dinge" als Zeichen zu interpretieren. Sie können aus "Dingen"interpretierende Schlüsse ziehen, die sie wahrnehmen und andere zu interpretierenden Schlüssen bewegen. Diese Fähigkeit bezeichnet Rudi Keller in seiner Zeichentheorie als semiotische Kompetenz; das Wissen, das dieser Fähigkeit zugrunde liegt, nennt er semiotisches Wissen. Einleitend werden verschiedene Zeichenmodelle, insbesondere kognitivistische Zeichentheorien untersucht und ihre Brauchbarkeit geprüft. Es folgt die Darlegung der drei Grundverfahren der Interpretation, kausales, assoziatives und regelberuhendes Schliessen. Durch die Wahl des Interpretationsverfahrens lassen sich die Zeichentypen von Symptom, Ikon und Symbol unterscheiden.
Vorwort
Das Wort "Gebärde" hat wenigstens zwei Bedeutungen. Im engeren Sinne bedeutet es die Ausdrucksmöglichkeiten des Gesichts und der Hände, im weiteren Sinne die Sprache des ganzen Körpers, und in diesem Sinne wird es hier gebraucht. Es wird versucht, die verschiedenen Signale zu beschreiben, die der Deutsche mit dem Körper sendet. Die Körpersprache schließt alle Bewegungen, Haltungen und Stellungen des Körpers mit ein. Verwandt damit sind die "Proxemik" und die "Paralinguistik".
Das erste Kapitel behandelt die Ontogenie der Gebärden, wie das Kind die nichtverbalen Zeichen erlernt, das zweite Kapitel die Geschichte der nichtverbalen Kommunikation, und das dritte Kapitel die Sprachgebärden. Das letzte Kapitel versucht, alles zusammenzufassen.
Martin Neef
Die Graphematik des Deutschen
Die Graphematik ist derjenige Teilbereich einer Theorie des Schriftsystems, der das Verhältnis von geschriebenen Formen zu lautlichen Formen erfasst. Im Kern geht es hierbei um die Frage, wie Schreibungen in Lautungen überführt werden können. Gegenstand der Studie ist demzufolge eine Analyse des entsprechenden Korrespondenzpotentials aller Buchstaben des deutschen Alphabets sowie der Phänomene Dehnung und Schärfung, die das Schriftsystem des Deutschen prägen. Die Untersuchung formuliert notwendige Grundlagen für eine Analyse der Orthographie und liefert relevante Argumente für Reformdebatten.
ISBN : 3-484-30500-2
2005. VI, 215 Seiten. Kartoniert
Ling. Arb. 500
88,00 €
Die Studie erarbeitet Lösungen für das Problem des sprachwissenschaftlichen Umgangs mit der Schrift aus einer neuen, sich aus dem Handlungscharakter der Schrift ergebenden Perspektive. Die Leitthese ist, dass Schrift nicht in Konkurrenz zur Sprache steht, sondern ein Teil von ihr ist. Sprechen und Schreiben sind gleichermaßen Handlungen, die einen Handlungssinn haben. Die technische und die praktische Sprachhandlung liegen jenseits der Systemebene in der Einheit der Sprache. Sowohl in der Mündlichkeit wie in der Schriftlichkeit gibt es Technik und Praxis. Im Ergebnis entwirft die Studie eine neue Theorie zum Verhältnis von Sprache und Schrift.
Aus der Amazon.de-Redaktion
„Dieses Buch wird Ihnen zeigen, was Ihnen bisher entgangen ist.“ Und das ist, wie knapp 370 Seiten zeigen, offenbar eine ganze Menge. Körpersprache von Kopf bis Fuß, nonverbale Kommunikation mit Signalen, Zeichen, mit Gestik und Mimik. Und das alles präsentiert in entlarvender, dazu höchst amüsanter Form, plakativ, witzig, bestückt mit unendlich vielen Beispielen, Beobachtungen und Belegen. Eine großartige Lektüre!
Kaum zu fassen, auch nach dem Millionenseller "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" und anderen Bestsellern ist das Pulver des Autorenduos längst noch nicht verschossen. Die beiden erfolgreichsten Kommunikationstrainer der Welt halten uns erneut humorvoll und unterhaltsam, aber auch sachlich und fachlich fundiert den Spiegel vor. Schließlich beruhen die verblüffenden und oft überraschenden Erkenntnisse aus der Körpersprache nicht nur auf langen und intensiven, vergleichenden Beobachtungen, sondern basieren auch auf neusten Erkenntnissen aus Evolutions-, Gehirn- und Verhaltensforschung. Im Nu schaffen sie es, dass schnell ganz unbewußte Gesten, spontane Bewegungen, diese eine bestimmte Kopfdrehung oder jene Handbewegung, diese Körperhaltung oder jener Augenaufschlag viel mehr über uns aussagen, als uns manchmal lieb ist. Körpersprache unterstreicht Wesenszüge, belegt Absichten, läßt auf innere Empfindung schließen und überhaupt, sie ist so viel älter als Sprache in Ton und Wort.
Kurze Kapitel zur „Magie des Lächelns“, der „Macht der Hände“, den „Augensignalen“, zu Beinen, die Gedanken offenbaren oder auch den Kommunikationsmitteln Brille, Zigarette und Make-up, sie sind leicht verständlich für jedermann geschrieben, sehr eingängig durch viele Beispiele aus Alltag und hoher Politik, illustriert mit Fotos aus der Promiwelt und Skizzen, die Gesprächssituationen darstellen. Beim abschließenden Test darf man zeigen, wieviel Spaß und Erkenntnisse das Buch gebracht hat. Natürlich geht es auch wieder um herzerfrischende Unterschiede zwischen Männern und Frauen. So beherrschen Männer „noch nicht einmal ein Drittel der Gesichtsausdrücke, die Frauen zur Verfügung stehen....Deshalb wirken die meisten Männer so hölzern, wenn sie zuhören.“ Nun, da könnte die Lektüre ja helfen...
Barbara Wegmann
Über das Produkt
Der unübertroffene Schriftenatlas zeigt die wichtigsten Schreib- und Druckschriften aus alter und neuer Zeit. Neben ganzen Alphabeten gegossener Schriften bietet er Tafeln, Initialen, Monogramme und Signete in reicher Auswahl. Beispiele künstlerisch ausgeführter Schriftanwendungen, die das Verständnis für ornamentale Anordnung und die Verwendung von Buchstaben und Schriften fördern, ergänzen prachtvoll das Werk.
Die vorliegende Arbeit behandelt die kulturelle Praxis im Umgang mit Texten in der spätmittelalterlichen Öffentlichkeit. Gefragt wird danach, wie Schriftstücke in einer vorwiegend mündlichen Gesellschaft öffentlich gemacht, aufbewahrt, beschädigt oder gar zerstört wurden. Die hierbei herangezogene Luzerner Bilderchronik von Diebold Schilling ermöglicht es, Inszenierungen nicht nur in der Vermittlung über die Sprache der Zeitgenossen, sondern auch in einem visuellen Medium zu erfassen. Die detailreichen Bilder offenbaren eine große Palette verschiedener Verfahrensweisen im öffentlichen Raum, welche die Texte jenseits ihrer informationstragenden Funktion auch als materielle Objekte erscheinen lassen. Es zeigt sich besonders in den zahlreichen innerstädtischen Konflikten im Verlauf des 15. Jahrhunderts, dass in der Öffentlichkeit nicht so sehr um die Inhalte als vielmehr um die korrekte Inszenierung der Texte gestritten wurde. Die Fokussierung auf die kulturelle Praxis hilft zudem, die Bedeutungen von Texten in der Öffentlichkeit jenseits ihrer Funktion als rational strukturierende Rechts- und Verwaltungsinstrumente zu erkennen.
Symboltheorien liegen vor, wenn der Symbolbegriff in Anspruch genommen wird. Auf diesen Begriff bezieht man sich in unterschiedlichen Theoriekontexten: im sprachtheoretischen, erkenntnistheoretischen, kunsttheoretischen, zeichentheoretischen, bewusstseinstheoretischen und gesellschaftstheoretischen Kontext. Behandelt werden 38 Ansätze. Die Darstellung erstreckt sich von Aristoteles bis Searle.
Wörkshop, 1. April 2003
Wer das griffige Buch zur Hand nimmt, die 244 Seiten durchblättert, um mehr als 1.000 Abbildungen in sich aufzunehmen, weiß sofort: dieser reiche Fundus der schönsten und extremsten Alphabete und Schriftanwendungen muss einem passionierten Sammler und sachkundigem Kenner zu verdanken sein. In der Tat: Julian Rothenstein hat ganze Arbeit geleistet und beschenkt uns großzügig mit Schriftvorlagen für französische Maler, mit Avantgarde-Alphabeten des „Modernism“, mit Anzeigen und Schriftentwürfen des Art déco und vielen anderen Überraschungen. Ein Buch mit typografischen Fundstücken, das Spaß macht und mit gelbem Blattschnitt und runden Ecken um den geneigten Leser wirbt.
Print & Produktion, Mai/Juni 2003
Bücher aus dem Verlag Hermann Schmidt Mainz sind immer eine Garantie für hohe Qualität. Ob Typografie, Grafikdesign oder Werbung - das Ehepaar Schmidt scheut keinen Aufwand, um auf diesem Gebiet das Beste vom Besten auf den Markt zu bringen. Aber manchmal gibt es auch bei dieser hohen Qualität noch eine Superleistung. Und wenn Sie das Buch ABZ in der Hand haben, verstehen Sie, was ich meine. Vieles von dem, was in der künstlerischen Hoch-Zeit um 1920 geschaffen wurde, ist in diesem Buch versammelt. Der Verleger und Julian Rothenstein haben gesucht, gesammelt und ausgewählt. Und daraus entstand dieses Buch - das schon durch seine äußere Form auffällt und überzeugt. Wenn Sie Buchstaben lieben, ihre Formen zu schätzen wissen und dann das Buch trotzdem nicht kaufen, sind Sie selber schuld, wenn Sie einen Höhepunkt Ihres Lebens verpasst haben.
Über das Produkt
Seit seiner Erstauflage vor mehr als dreißig Jahren hat "Das Buch der Zeichen und Symbole" seine Position als Einführungs- und Orientierungsbuch behaupten können - trotz des enorm angestiegenen Interesses an Bildsymbolen und des damit verbundenen Angebotes an Neuerscheinungen.
Kurzbeschreibung
Gibt es Kultur ohne Schrift? Besitzt die Alphabetschrift eine universelle Überlegenheit? War die Erfindung des Buchdrucks eine »Medienrevolution«? Und erleben wir heute wirklich das Ende der Schriftkultur? Peter Stein gibt einen Überblick über die Geschichte der Schriftkultur von ihren Anfängen bis zu den Medien des 20. Jahrhunderts. Dabei gibt er umfassend Auskunft über die Geschichte der Schrift, über Schreibwerkzeuge und Schreibunterricht, über Buchhandel, Bibliotheken und Pressewesen, über Leser und Nicht-Leser, aber auch über epochale technische Neuerungen. Der Überblick reicht dabei von den frühesten Formen des Schriftgebrauchs über die antiken Hochkulturen bis zur Schrift- und Lesekultur im Zeichen der Medienkonkurrenz. Erstmalig werden hier Daten, Fakten und Thesen zur Schriftkultur, die bisher nur verstreut zugänglich waren, systematisch versammelt und erläutert. Ausgewählte Illustrationen, aktuelle Literaturempfehlungen und praktische Register runden den Band ab.
Kurzbeschreibung
Naturgetreue Abbildungen der schönsten Füllfederhalter der Welt. Designrichtlinien von führenden amerikanischen und europäischen Herstellern. Wertvolle Informationen zum Erwerb eines Füllfederhalters. Interessante Schilderungen von internationalen Sammlern auf diesem Gebiet.
Kurzbeschreibung
In diesem Buch geht es um die Genese des formalen Denkens in der Interaktion von Oralität und Literalität. Bestimmte Intellektualitätstypen wie formale Logik und Grammatik haben sich nur unter den besonderen Bedingungen der Alphabetschrift ausprägen können.
Erschienen: 22.02.1999
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1415
672 Seiten, Broschur
Kurzbeschreibung
Dieses Buch erhebt nicht den Anspruch, eine Patentlösung für die leider immer noch häufige Ausgrenzung der Gehörlosen zu sein. Aber es kann eine Basis schaffen, Interesse und Verständnis wecken - und auch den sprachlichen Horizont von hörenden Menschen auf eine ungewöhnliche Art erweitern. Für die wichtigsten Alltagssituationen soll dieses Buch eine Stütze sein. Grundlegende Strukturen der Gebärdensprache werden auf einfache Weise erklärt und häufig verwendete Begriffe in einem Lexikon aufgeführt. Mit diesem praktischen Ratgeber lernen Sie zu verstehen, wie sich Gehörlose im Alltag zurecht finden, wie sie mit dem abstrakten Begriff der Zeit umgehen und sich bei Behörden und Ämtern behaupten. Mit Gebärden-ABC!
Über den Autor
Serona Wolf ist ausgebildete Mediadesignerin und hat bereits an zahlreichen Sachbüchern mitgearbeitet. Stefan Strixner ist gelernter Zeitungsredakteur. Bevor er sich als freier Journalist, Autor und PR-Texter auf eigene Beine gestellt hat, arbeitete er mehrere Jahre bei einer Tageszeitung. Stefan Strixner hat seitdem mehrere Sachbücher konzeptioniert und geschrieben.
Kurzbeschreibung
Von Abrahams Schoß bis zur Zypresse: In diesem umfassenden Lexikon spürt Christoph Wetzel Herkunft und Bedeutung von rund 1000 Symbolen aus verschiedensten kulturellen und religiösen Kontexten auf. In die lexikalische Darstellung eingeschoben sind Essays zu übergreifenden Themen. Rund 600 Abbildungen illustrieren das Lexikon und machen es über das Nachschlagewerk hinaus zum Prachtband.
Klappentext
Liebe wird oftmals durch in Herz symbolisiert, doch welche anderen Symbole stehen noch dafür? Geht der Anker als Symbol auf einen christlichen Kontext zurück? Christoph Wetzel ist es in diesem reich illustrierten, großformatigen Band gelungen, weit mehr als ein Lexikon zu schaffen. Er verbindet mehrere Formen der Darstellung miteinander: Klassisch lexikalisch erklärt er rund 1000 Symbole aus verschiedensten kulturellen und religiösen Kontexten in alphabetischer Reihenfolge. Jedem Eintrag sind ausgewählte Zitate als Textquelle zugeordnet, die den Ursprung verdeutlichen. Zahlreiche Abbildungen illustrieren dazu die Verknüpfung von Bildzeichen und Begriff. In die lexikalische Darstellung eingeschoben sind Essays zu kulturübergreifenden Themenkomplexen mit einer besonders reichen Symbolik wie z. B. Anatomie, Astrologie und Astronomie. Ganz gleich, ob er sich mit der Deutung klassischer Gemälde oder fernöstlichen Religionen beschäftigt, Wetzel zieht den Leser in den Bann der Symbole.
Aus der Amazon.de-Redaktion
Rituale strukturieren unser Leben. Ob es die alltäglichen Dinge sind (Zähne putzen, Tagesschau gucken, Stammtisch), wiederkehrende Begebenheiten (Halloween, Neujahrsansprache, Frühjahrsputz) oder die großen Ereignisse im Leben (Taufe, Polterabend, Brautstraußwerfen, Begräbnis) - in vielem folgen wir alten Ritualen, ohne dies recht zu merken und ohne den Sinn des betreffenden Rituals wirklich zu kennen. Oder hätten Sie gewusst, warum man sich bei der Begrüßung die Hand gibt oder warum es traditionell die Männer sind, die am Grill stehen?
In 59 Kapiteln klären die Autoren über solche tradierten Gepflogenheiten auf, wobei man streng genommen nur einen Teil der beschriebenen Verhaltensmuster wirklich als „Rituale“ bezeichnen kann - der Arztbesuch, das Lottospielen oder das Comeback eines Künstlers sind ja nun nicht wirklich in die Kategorie „Ritual“ zu fassen. Doch dieser Einwand ist ebenso akademisch wie der, dass es sich um gar kein Lexikon handelt: Nein, ein Lexikon ist das nicht, dafür sind die Texte viel zu feuilletonistisch-unterhaltsam, ist die Lemmata-Liste viel zu willkürlich und lückenhaft (als gäbe es nur 59 Rituale) und sind die Stichworte zum Teil auch viel zu schwammig (was für ein Ritual soll denn bitte „Leben wie Immanuel Kant“ sein, oder „X für ein U vormachen“?).
Doch das ist Korinthenkackerei: Denn wie in ihrem überaus erfolgreichen Lexikon der verschwundenen Dinge geht es dem Autorenduo Wieprecht / Skuppin nicht um wissenschaftliche Genauigkeit oder den Anspruch, ein Phänomen vollständig und in allen Facetten zu erfassen, sondern darum, auf intelligente Art zu unterhalten. Und das ist diesem locker zwischen Anekdote, historischer Betrachtung und statistischer Auswertung hin und her springenden und dabei an Aha-Effekten reichen Buch bestens gelungen.
Christoph Nettersheim
Kurzbeschreibung
Tatort, Taufe, Tagesschau - das Erfolgsduo Wieprecht/Skuppin über Sinn und Reiz von Ritualen Rituale regeln unser Leben. Kaum zu glauben, wie viele Dinge wir tagtäglich rituell verrichten, ohne uns dessen bewusst zu sein. Amüsant und kenntnisreich erklären Volker Wieprecht und Robert Skuppin, warum Halloween neuerdings in und der Polterabend out ist und weshalb schon die Neandertaler ihre Frauen mit rituellen Grillabenden nervten. Und wer denkt schon bei der Begrüßung mit Handschlag daran, dass man so seinem Gegenüber seit Jahrhunderten klarmacht, dass man kein Schwert oder Messer in der Hand hält, um ihn zu töten? Das Leben - ein einziges Ritual. Das Buch über den Kaffee zum Frühstück, die Zigarette danach und alles dazwischen... «Witzig, intelligent und bisweilen wunderbar abgedreht.» Berliner Morgenpost «Ein tolles Buch!» Jörg Thadeusz über «Das Lexikon der verschwundenen Dinge»
Rituale bestimmen, gliedern und ordnen unseren Alltag, sie begleiten uns von der Wiege bis zur Bahre. Sie sind allgegenwärtig und reichen von einfachen Formen der Höflichkeit über jahreszeitlich bedingte Rituale wie Weihnachten oder Nationalfeiertage bis hin zu politischen Inszenierungen und liturgischen Zeremonien
Der Philosoph Jörg Zirfas verdeutlicht den ethischen und ästhetischen Gehalt von Alltagsritualen und entschlüsselt deren symbolischen und mythologischen Hintergrund.
Inhaltsverzeichnis:
Einführung | Rituale: Von der Wiege bis zur Bahre | Feiern und Feste | Der Tag der Geburt | Der Ernst des Lebens oder Die Einschulung | Pubertätsriten | Die Traumhochzeit | Unterm Tannenbaum | Karneval | Silvester | In der Familie | Am Tisch | Fernsehen | Der Ernst des Spiels | Porzellan zerschlagen oder Wie streite ich richtig? | Gute Nacht! | Situationen und Traditionen | Eine bürgerliche Einladung | Frühjahrsputz | Arbeit ist das ganze Leben | Reisen bildet | Mach mal ein Foto! | Malaisen, Miseren, Krisen, Katastrophen | Peinlichkeiten und taktvolle Erwiderungen | Ich drücke dir die Daumen | Sündenböcke und andere Opfer | Zwangsrituale | Glauben und Beten | Die Beerdigung
Pressestimmen
"Das Buch des Philosophen Jörg Zirfas ist kein Ratgeber, sondern ein unterhaltsames Fachbuch über die Entstehung und Symbolik kleiner und großer, vergessener und wieder entdeckter Rituale."
Stern spezial "Gesund Leben"
"Jörg Zirfas betrachtet Rituale als konstitutive Elemente des alltäglichen Lebens, die den sozialen Rahmen für Zusammenhalt und Integration bilden. Bei rituellen Veranstaltungen wird gewissermaßen die Zeit angehalten, da sie immer wieder auf die gleiche Weise inszeniert werden, dadurch vermitteln sie laut Zirfas ein Gefühl der Unsterblichkeit. Von der Einschulung über Hochzeitsriten, selbst bis zum Fernsehabend verfolgt Zirfas die einzelnen Muster der Rituale und erklärt auch überlegt die historische Entwicklung dazu."
Buchkultur