Anfänge
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Literatur speist sich im Wesentlichen aus drei Quellen. An den frühneuzeitlichen Universitäten gehörten Lehrstühle für Rhetorik und Poesie zur traditionellen Ausstattung. Allerdings widmeten sich die Gelehrten vorwiegend der Frage, welchen Ansprüchen sprachliche - ausschließlich lateinische - Kunstwerke gerecht werden mussten, um als solche anerkannt zu werden. Dabei ließen sie sich lange Zeit von den Gedanken des griechischen Philosophen Aristoteles leiten, der einen Kriterienkatalog für die verschiedenen poetischen Gattungen hinterlassen hatte.
Der Roman hingegen galt bis ins 19. Jahrhundert hinein als populäre Gattung, in den Augen mancher Zeitgenossen gar als moralisch fragwürdig und vulgär. Deshalb wurde er von den Universitäten kaum beachtet. Allerdings stellten die Romanschriftsteller selbst Überlegungen zu ihrem Schaffen an und publizierten diese auch - meist als Vorwort zu ihren Romanen. Die dritte Quelle, aus der die heutige Literaturwissenschaft hervorging, waren jene Gelehrten, die im 17. und 18. Jahrhundert daran gingen, literarische Werke - vorwiegend aus dem Bereich der Wissenschaften - in allgemeinen Bibliografien zu verzeichnen.
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Zum einen betrachtet sie es als ihre Aufgabe, die Entwicklung der deutschen Schriftkultur nachzuzeichnen und Werke Epochen, Gattungen und Stilen zuzuordnen. Zu diesem "literaturgeschichtlichen" Ansatz tritt eine "literaturtheoretische" Perspektive. Worin liegt die Bedeutung dieses oder jenes Werkes, unter welchen Bedingungen ist es entstanden? Wie wirkte es damals auf sein Publikum, welche Wirkungen erzielt es heute? Die Interpretation deutscher Literatur zählt zu den wichtigsten Aufgaben der deutschen Literaturwissenschaft - nicht zuletzt weil sie uns hilft, den Zugang zu den Anfängen der deutschen Dichtkunst zu bewahren.
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- ISBN 978-3-05-005097-3
- € 142,36
- Brandenburg-Berlinisches Wörterbuch, IV. Band
- tun bis Verzierung
- ISBN 978-3-05-003018-0
- € 19,80
- Studia typologica
- Christian Lehmann (Hrsg.)
- Typological Studies in Participation
- ISBN 978-3-05-003702-8
- € 64,80
- Studia grammatica
- Barbara Stiebels
- Typologie des Argumentlinkings
- ISBN 978-3-05-003676-2
- € 64,80
- Brandenburg-Berlinisches Wörterbuch, IV. Band
- verzischen bis weiß
- ISBN 978-3-05-003334-1
- € 19,80
- Studia typologica
- Birgit Igla, Thomas Stolz (Hrsg.)
- "Was ich noch sagen wollte…"
- ISBN 978-3-05-003652-6
- € 128,00
- Brandenburg-Berlinisches Wörterbuch, IV. Band
- Weißarsch bis Zadder
- ISBN 978-3-05-003522-2
- € 19,80
- Studia grammatica
- Anke Holler
- Weiterführende Relativsätze
- ISBN 978-3-05-004135-3
- € 64,80
- Wörterbuch der obersächsischen Mundarten
- Reihe bestehend aus 4 Einzeltiteln
- Reihe/Edition anzeigen.
- Brandenburg-Berlinisches Wörterbuch, IV. Band
- zadderig bis Zylinderputzer. Nachträge
- ISBN 978-3-05-003609-0
- € 39,80
- Studia grammatica
- Heike Wiese
- Zahl und Numerale
- ISBN 978-3-05-003175-0
- € 64,80
- Zeitschrift für Slawistik
- ISSN 0044-3506
- € 52,80
The Columbia Encyclopedia, Sixth Edition. 2001-07.
Goethe, Johann Wolfgang von, 1749–1832, German poet, dramatist, novelist, and scientist, b. Frankfurt. One of the great masters of world literature, his genius embraced most fields of human endeavor; his art and thought are epitomized in his great dramatic poem Faust.
Early Life and Works
Goethe describes his happy and sheltered childhood in his autobiography, Dichtung und Wahrheit (1811–33). In 1765 he went to Leipzig to study law. There he spent his time in the usual student dissipations, which perhaps contributed to a hemorrhage that required a long convalescence at Frankfurt. His earliest lyric poems, set to music, were published in 1769. In 1770–71 he completed his law studies at Strasbourg, where the acquaintance of Herder filled him with enthusiasm for Shakespeare, for Germany’s medieval past, and for the German folk song.
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J. W. von Goethe
1749–1832, German poet, dramatist, novelist, and scientist, b. Frankfurt. One of the great masters of world literature, his genius embraced most fields of human endeavor; his art and thought are epitomized in his great dramatic poem Faust.
article.—continue at Columbia Encyclopedia, Sixth Edition. Copyright © 2002 Columbia University Press. (See also: Biographical Note from Harvard Classics.)
J.W. von Goethe (1749–1832).
Wilhelm Meister’s Apprenticeship.
The Harvard Classics Shelf of Fiction. 1917.
Biographical Note
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE, the greatest of German writers and the most universal man ...
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Hier können Sie neue, gebrauchte & antiquarische Bücher, Tonträger und Filme kaufen und selbst verkaufen - zu fairen Konditionen. Bei uns gibt es jede Menge Schnäppchen zu entdecken.
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Zu dieser Site
Diese Site veröffentlicht den Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe aus den Jahren 1794 bis 1805 in Echtzeit, das heißt, die Briefe werden um 215 Jahre versetzt an dem Datum veröffentlicht, an dem sie geschrieben wurden. Beginn ist der 13. Juni 2009; bereits am 12. Juni werden Goethes Widmung an den König von Bayern und das Vorwort zur zweiten Auflage von Hermann Hauff veröffentlicht.
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„Leben Sie recht wohl und gedenken mein in Ihrem Kreise.“
Freitag, 6. Februar 2009, 18.23 Uhr
Hier wird ab dem 13. Juni 2009 der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe als Echtzeit-Blog veröffentlicht. Der Briefwechsel umfasst 1011 Briefe in 11 Jahren. Wenn alles nach Plan geht, wird dieses Blog also im Jahre 2020 beendet werden. Genauer: am 26. oder 27. April.
Beschriftete "Buchenholztafeln", welche zusammengeheftet wurden, haben dem "Buch" seinen Namen gegeben.
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Seit ihrer Gründung vor über 80 Jahren steht die Büchergilde für Lesekultur im besten Sinne: ein außergewöhnliches Programm mit inhaltlich anspruchsvollen und handwerklich ausgezeichneten Büchern zu günstigen Preisen. Über 100.000 Leserinnen und Leser sind bereits Mitglied.
Die Gründung der Büchergilde
1924 tagt der "Bildungsverband der deutschen Buchdrucker". Nach Krieg, Revolution, Inflation und Währungszusammenbruch beruhigt sich langsam die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Doch Bücher bleiben für weite Bevölkerungskreise Luxusartikel. Deshalb gründet der Bildungsverband die "Büchergilde Gutenberg", eine gewerkschaftliche Buchgemeinschaft, die dem Arbeiter und seiner Familie Zugang zu Bildung und Kultur eröffnen soll.
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Zur Geschichte der Reihe "DIE ANDERE BIBLIOTHEK"
»Die Einwohner der Bundesrepublik sind mit Büchern gut versorgt. Der Umsatz liegt bei vielen Millionen und jedes Jahr erscheinen tausende neue Titel. Nörgler und Unzufriedene gibt es immer. Wir zählen uns zu ihnen. Deshalb wollen wir damit anfangen, "DIE ANDERE BIBLIOTHEK" zu veröffentlichen: und wir haben nicht die Absicht, damit aufzuhören, solange wir unzufrieden sind. Das kann sehr lange dauern.«
Mit diesen Worten kündigten Hans Magnus Enzensberger und der Verleger und Buchkünstler Franz Greno Ende 1984 eine neue Buchreihe an, die sich daran machte, mit allen Gepflogenheiten des verlegerischen Betriebs zu brechen: Monat für Monat sollte ein besonderes Buch erscheinen, ausgewählt und herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger, sorgfältig lektoriert und liebevoll gestaltet, nach den alten Regeln der Schwarzen Kunst in Grenos Nördlinger Werkstatt in Blei gesetzt, auf holz- und säurefreies Papier gedruckt, jeder Band individuell gebunden, mit Rückenschild aus Leder und Lesebändchen. Denn: »Luxus ist kein Verbrechen«.
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bisher stehen folgende Werke zur Verfügung: (08.07.2006):
Aristoteles 384 v. Chr. | (deutsch) Poetik | Daniel Defoe geb. 1661 | Robinson Crusoe | The Further Adventures Of Robinson Crusoe | Franz Grillparzer geb. 1791 | Das Kloster bei Sendomir | Der Traum ein Leben | Der arme Spielmann | Franz Kafka geb. 1883 | Amerika | Auf der Galerie | Blumfeld, ein älterer Junggeselle | Brief an den Vater | Das Schloss | Das Urteil | Der Bau | Der Gruftwächter | Der Prozess | Die Verwandlung | Erzählungen | In der Strafkolonie | Kleine Fabel | Verschiedenes | Friedrich von Schiller geb. 1759 | Die Räuber | Geschichte des dreissigjährigen Kriegs | Wilhelm Tell | Xenien | Georg Simmel geb. 1858 | Bemerkungen zu socialethischen Problemen | Die Religion | Michelangelo als Dichter | Philosophie des Geldes | Über die Grundfrage des Pessimismus in methodischer Hinsicht | Über sociale Differenzierung | Zur Psychologie der Frauen | Zur Psychologie des Geldes | Gotthold Ephraim Lessing geb. 1729 | Der Freigeist | Emilia Galotti | Fabeln und Erzählungen | Minna von Barnhelm | Nathan der Weise | Oden | Heinrich Heine geb. 1797 | Almansor | Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski | Buch der Lieder | Ideen Das Buch Le Grand | Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland | Heinrich von Kleist geb. 1777 | Ausgewählte Schriften | Das Bettelweib von Locarno | Das Erdbeben in Chili | Das Käthchen von Heilbronn | Der Findling | Der Zweikampf | Der zerbrochene Krug | Penthesilea | Prinz Friedrich von Homburg | Homer 8. JH v. Chr. | (deutsch) Ilias | Honore de Balzac geb. 1799 | (deutsch) Grosse und Kleine Welt | Eugeenie Grandet | Immanuel Kant geb. 1724 | Was ist Aufklärung | Johann Wolfgang von Goethe geb. 1749 | Bassompierres Geschichte von der schönen Krämerin | Der Prokurator | Der neue Paris | Die Geschichte von Mignons Eltern | Die Leiden des jungen Werther | Die Sängerin Antonelli | Die gefährliche Wette | Die wunderlichen Nachbarskinder | Egmont | Faust I | Faust II | Götz von Berlichingen | Nicht zu weit | Prometheus | Sankt Joseph der Zweite | Wilhelm Meisters Lehrjahre | Xenien | Johanna Spyri geb. 1827 | Heimatlos | Rainer Maria Rilke geb. 1875 | Das Buch der Bilder | Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge | Duineser Elegien | Erzählungen | Gedichte | Requiem | Theodor Fontane geb. 1819 | Die Poggenpuhls | Effi Briest | Unterm Birnbaum | Theodor Storm geb. 1817 | Der Schimmelreiter | Gedichte | Pole Poppenspäler | William Shakespeare geb. 1564 | (deutsch) Das Winter-Mährchen | (deutsch) Der Kaufmann von Venedig | (deutsch) Ein Sommernachtstraum | (deutsch) Julius Cäsar | (deutsch) Macbeth | (deutsch) Romeo und Juliette | (deutsch) Viel Lärm um nichts | (deutsch) Was ihr wollt
Die für "Melvil" (nach "Melville Louis Kossuth Dewey") - den Online-Dienst der "DDC" ("Dewey-Dezimalklassifikation") Deutsch - entwickelte Darstellung der "SWD" ("Schlagwortnormdatei") entspricht den Vorgaben von DIN 1463, T.1. Sie ermöglicht eine komfortable Navigation über die Relationen (Oberbegriffe, Unterbegriffe, verwandte Begriffe) der SWD und bietet einen strukturierten Einblick in ihr semantisches Netz. Der Adressatenkreis dieser Wiedergabe sind SWD-Anwender mit einem Zugriff auf die SWD, sei es online, sei es über die Normdaten-CD. Diese beiden Darstellungen der SWD verfügen über vielfältige Retrievalfunktionen, die sich in der hier angebotenen strukturierten Darstellung der SWD nicht finden.
Nicht enthalten sind:
- reine Personenschlagwörter
- die überwiegend für Körperschaften gebildeten mehrgliedrigen Oberbegriffe
Melvil - der deutsche Web-Service zur Dewey-Dezimalklassifikation (DDC)
Die Deutsche Nationalbibliothek bietet seit Januar 2006 einen Online-Dienst der DDC Deutsch mit dem Namen Melvil an. Der Web-Service Melvil basiert auf der Übersetzung der 22. Ausgabe der DDC, die im Oktober 2005 als Druckausgabe im K. G. Saur Verlag erschienen ist, bietet jedoch darüber hinausgehende Features, die den Klassifizierer bei seiner Arbeit unterstützen und erstmals eine verbale Recherche für Endnutzer über DDC-erschlossene Titel ermöglichen. Melvil gliedert sich in fünf Anwendungen: MelvilClass, MelvilSearch, MelvilSoap, MelvilRest und MelvilSnippet.
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Melvil Dewey (* 10. Dezember 1851 als Melville Louis Kossuth Dewey in Adams Center, New York; † 26. Dezember 1931 in Lake Placid, New York) führte die nach ihm benannte Dewey Decimal Classification ein, ein System zur Klassifikation in Bibliotheken.
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Wie wolln wir sie nennen? - Die ETYMS? / Also "Die Echten"?; (P hoffnungsvoll) / Und das wären - ?, (W). / Was "Worte" sind, wißt Ihr - ? / (sie nickten so schnell!) / (Glückliches Völkchen; mir war’s nich ganz klar.) Also das bw [[am rechten Rand:] bw = Bewußtsein; ubw = Unterbewußtes] spricht Hoch=Worte. Nun wißt Ihr aber, aus FREUD’s "Traumdeutung", wie das ubw ein eigenes Schalks=Esperanto lallt; indem es einerseits Bildersymbolik, andrerseits Wort=Verwandtheiten ausnützt, um mehrere - (immer aber im Gehirn des Wirtstieres engbeieinanderlagernde!) - Bedeutungen gleichzeitig wiederzugeben. Ich möchte nun diese neuen, wortähnlichen Gebilde - die sowohlerzogen der scheinbaren Präzision der Normalsprache dienen; als auch den fehllustig=doppelzüngelnden Amfibolien der "HinterGedanken" - "ETYMS" heißen : der obere Teil des Unbewußten : spricht "Etym". [...] Das bedeutet natürlich : daß, aufgrund dieser ränkespinnerischen Sinnwendewippchen, ein dem Feinsinnigen gänzlich unerwünschter Janus=Effekt auftritt.« / –) : »Also was der Filologe ›Wurzeln‹ nennt?«; W. / (Homonyme? –« probierte P. / »Was sich reimt?«; (Fr, unsicher ..) / »Ihr habt Alledrei etwas Recht; s trifft’s aber doch nicht ganz : "Etyms" will be "Etyms".
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Becketts "Endspiel" neu inszeniert in Bozen
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Schon die Namen der Figuren geben dem Spiel der Vermutungen Nahrung. Steht "Hamm" für franz. "homme" und "Clov" für "esclave"? Oder sind es, wie Adorno vermutete, moderne Stummelformen von "Hamlet" und "Clown"? Beckett selbst favorisierte die Etymologie vom "Hammer" und den "drei Nägeln": "Hamm" von "Hammer", "Clov" von franz. "clou", "Nagg" von dt. "Nagel" und "Nell" von engl. "Nail".
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Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gieb ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Hesse, Hermann (2.7.1877-1962) - der Schriftsteller als Gartenfreund, Gärtner
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Der Osterspaziergang
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick; Im Tale grünet Hoffnungsglück; Der alte Winter, in seiner Schwäche, Zog sich in rauhe Berge zurück. Von dorther sendet er, fliehend, nur Ohnmächtige Schauer kornigen Eises In Streifen über die grünende Flur; Aber die Sonne duldet kein Weißes, Überall regt sich Bildung und Streben, Alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlt's im Revier Sie nimmt geputzte Menschen dafür. Kehre dich um, von diesen Höhen Nach der Stadt zurückzusehen. Aus dem hohlen finstern Tor Dringt ein buntes Gewimmel hervor. Jeder sonnt sich heute so gern. Sie feiern die Auferstehung des Herrn, Denn sie sind selber auferstanden, Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Gewerbesbanden, Aus dem Druck von Giebeln und Dächern, Aus der Straßen quetschender Enge, Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht Sind sie alle ans Licht gebracht. Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge Durch die Gärten und Felder zerschlägt, Wie der Fluß, in Breit und Länge So manchen lustigen Nachen bewegt, Und bis zum Sinken überladen Entfernt sich dieser letzte Kahn. Selbst von des Berges fernen Pfaden Blinken uns farbige Kleider an. Ich höre schon des Dorfs Getümmel, Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!
Johann Wolfgang von Goethe
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Bibliotheca Augustana
Ausgewählte lateinische, griechische, deutsche, englische, französche, italienische und spanische Texte, grafisch ganz exquisit dargeboten von Microsoft-Hasser Ulrich Harsch, Professor für Kommunikationsdesign und elektronisches Publizieren an der Fachhochschule Augsburg.
Der Witz dieser bibliotheca besteht darin, dass sie und auch ihr schmaler erklärender Rahmen vollständig in Latein daherkommen, eingeschlossen gute Ratschläge wie cave Gatem et Exploratorem! Wer Billem Gatem weniger cavet als der Internet-Anthologist dieses Site, hat übrigens nicht weniger davon. Die Texte sehen in Harschs Präsentation so schön aus, dass man fast denkt, der Bildschirm könnte dem gedruckten Buch vielleicht doch das Wasser abgraben.
Chronologie der deutschen Literatur
Althochdeutsche LiteraturMittelhochdeutsche Literatur
- 8. Jahrhundert
- 9. Jahrhundert
- 10. Jahrhundert
Frühneuhochdeutsche Literatur
- 11. Jahrhundert
- 12. Jahrhundert
- 13. Jahrhundert
- 14. Jahrhundert
Neuhochdeutsche Literatur
- 15. Jahrhundert
- 16. Jahrhundert
- 17. Jahrhundert
- 18. Jahrhundert
- 19. Jahrhundert
- 20. Jahrhundert
Alphabetisches Autoren- und Textregister
Zuletzt bearbeitet am 1. 11. 2008
- Meister Albrant (um 1240)
- Peter Altenberg (1859-1919)
- Albrecht von Eyb (1420 - 1475)
- Altsächsische Genesis (um 840)
- Annolied (um 1080)
- Berthold Auerbach (1812 - 1882)
- Eine Augsburger Sittenlehre (1476)
- Frau Ava (um 1060 - 1127)
- Hugo Ball (1886 - 1927)
- Berliner Privilegirte Zeitung (1748/1761)
- Clemens Brentano (1778 - 1842)
- Sebastian Brant (1458 - 1521)
- Carmina Burana (um 1230)
- Adalbert von Chamisso (1781 - 1838)
- Christi Leiden (nach 1366)
- Carl von Clausewitz (1780 - 1831)
- Hermann Cohen (1842 - 1918)
- Daz buoch von guoter spîse (um 1350)
- Der heimliche Bote (um 1180)
- Dienstanweisung für Wegknechte (1808/09)
- Annette von Droste-Hülshoff (1797 - 1848)
- Dukus Horant (vor 1382)
- Christine Ebner (1277 - 1356)
- Johannes Eck (1486 - 1543)
- Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)
- Eilhart von Oberg (um 1170/80)
- Albert Einstein (1879 - 1955)
- Walther Ekhardi (um 1350 - nach 1408)
- Ludwig Feuerbach (1804 - 1872)
- Johann Gottlieb Fichte (1762 - 1814)
- Johann Fischart (1546 - 1590)
- Theodor Fontane (1819 - 1898)
- Sigmund Freud (1856 - 1939)
- Christian Fürchtegott Gellert (1715 - 1769)
- Stefan George (1868 - 1933)
- Georgslied (um 890)
- Paul Gerhardt (1607 - 1676)
- Johann Wolfgang Goethe (1749 - 1832)
- Gottfried von Straßburg (um 1210)
- Karl Grünberg (1891 - 1972)
- Karoline von Günderode (1780 - 1806)
- Friedrich Gundolf (1880 - 1931)
- Ernst Haeckel (1834 - 1919)
- Clara Hätzlerin (um 1430 - 1476/77)
- Albrecht von Haller (1708 - 1777)
- Johann Georg Hamann (1730 - 1788)
- Hammelburger Markbeschreibung (777)
- Hans von Bühel (um 1360 - 1429/44)
- Hartmann von Aue (um 1160 - nach 1210)
- Wilhelm Hauff (1802 - 1827)
- Heinrich Heine (1797 - 1856)
- Heinrich von Mügeln (um 1320 - nach 1371)
- Heinrich von Rang/Heinrich von Aalen (1429 - 1472)
- Heliand (um 830)
- Das Helmaspergersche Notariatsinstrument (1455)
- Sigismund von Herberstein (1486 - 1566)
- Georg Herwegh (1817 - 1875)
- Theodor Herzl (1860 - 1904)
- Georg Heym (1887 - 1912)
- Hildebrandslied (770/80)
- Himmel und Hölle (um 1090)
- Friedrich Hölderlin (1770 - 1843)
- Ludwig Heinrich Christoph Hölty (1748 - 1776)
- Edmund Husserl (1859 - 1938)
- Ernst Ising (1900 - 1998)
- Johannes von Tepl ( 1342/50 - um 1414)
- Johans, der Jansen Enikel (um 1230/40 - nach 1300)
- Friedrich Heinrich Jacobi (1743 - 1819)
- Kaiserchronik (um 1150)
- Kaiser Heinrich VI. (1165 - 1197)
- Immanuel Kant (1724 - 1804)
- Anna Louisa Karschin (1722 - 1791)
- Kasseler Gespräche (um 810)
- Johannes Kepler (1571 - 1630)
- Heinrich von Kleist (1777 - 1811)
- ? Ernst August Klingemann (1777 - 1831)
- Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 - 1803)
- Konrad von Würzburg (um 1225 - 1287)
- Hans-Jürgen Krahl (1943 - 1970)
- Der von Kürenberg (um 1150/70)
- Lehrzeugnis eines Apothekergehilfen (1691)
- Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 - 1716)
- Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)
- Das Lied vom hürnen Seyfrid (um 1530)
- Friedrich von Logau (1604 - 1655)
- Ludwigslied (881/82)
- Johann Peter Lyser (1804 -1870)
- Mainauer Naturlehre (um 1300)
- Karl Marx (1818 - 1883)
- Karl May (1842-1912)
- Meister Albertus' Lere (um 1350)
- Meister Ingold (um 1380 - 1440/50)
- Gregor Mendel (1822 - 1884)
- Merseburger Zaubersprüche (um 750)
- Minnereden (1300 - 1500)
- Eduard Mörike (1804 - 1875)
- Karl Philipp Moritz (1756 - 1793)
- Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
- Wilhelm Christhelf Sigismund Mylius (1753 - 1827)
- Namenlose Lieder (12. Jahrhundert)
- Nibelungenlied (1190/1200)
- Carl Niessen (1890 - 1969)
- Friedrich Nietzsche (1844 - 1900)
- Niklas von Wyle (um 1410 - 1479)
- Nikolaus von Kues (1401 - 1464)
- Emmy Noether (1882 - 1935)
- Noker von Zwiefalten (vor 1065 - nach 1090)
- Notker Labeo (um 950 - 1022)
- Novalis (1772 - 1801)
- Oswald von Wolkenstein (um 1376 - 1445)
- Pfaffe Konrad (um 1170)
- Pfaffe Lamprecht (um 1140)
- Antonius von Pforr (um 1410/15 - 1483)
- Älterer Physiologus (um 1070)
- Paul Rebhun (um 1500 - 1546)
- Reglement der Berliner Kunstakademie (1776)
- Anton Praetorius (1560 - 1613)
- Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)
- Matthäus Roriczer (ca. 1430 - ca. 1492/95)
- Alois Josef Ruckert (1846 - 1916)
- Philipp Otto Runge (1777 - 1810)
- Hans Sachs (1494 - 1576)
- Hugo Salus (1866 - 1929)
- Carl von Savigny (1779 - 1861)
- Die verwüstete vnd verödete Schäferey (1642)
- Johann Christoph Friedrich Schiller (1759 - 1805)
- Friedrich Wilhelm Schelling (1775 - 1854)
- Moritz Schlick (1882 - 1936)
- Johann Gottfried Schnabel (1692 - nach 1750)
- Christian Friedrich Daniel Schubart (1739 - 1791)
- Gotthilf Heinrich Schubert (1780 - 1860)
- Georg Simmel (1858 - 1918)
- Karl Simrock (1802 - 1876)
- Reinhard Sorge (1892 - 1916)
- Spervogel/Herger (um 1180/90)
- Carl Spitteler (1845 - 1924)
- Johanna Spyri (1827 - 1901)
- Heinrich Steinhöwel (1412 - 1479)
- August Stramm (1874 - 1915)
- Straßburger Alexander (um 1170)
- Straßburger Eide (841)
- Bertha von Suttner (1843 - 1914)
- Jöns Månsson Teitt (um 1600 - 1659)
- Süezkint der Jude von Trimperg (um 1280)
- Christian Thomasius (1655 - 1728)
- Thomasin von Zerklære (um 1185/86 - um 1235)
- Georg Trakl (1887 - 1914)
- Kurt Tucholsky (1890 - 1935)
- Augustin Tünger (1455 - nach 1486)
- Ludwig Uhland (1787 - 1862)
- Ulrich von Zatzikhoven (um 1200)
- Ulrich von Liechtenstein (um 1200 - 1275)
- Johann Friedrich Unger (1753 - 1804)
- Rudolf Virchow (1821 - 1902)
- Carl Vogel (1798 - 1864)
- Das Volksbuch von Dr. Faust (um 1580)
- Johann Heinrich Voss (1751 - 1826)
- Wilhelm Waiblinger (1804 - 1830)
- Walther von der Vogelweide (um 1170 - um 1230)
- Wilhelm Weitling (1808 - 1871)
- Wernher der Gartenære (um 1270)
- Wessobrunner Gebet (um 790)
- Georg Wickram (um 1505 - vor 1562)
- Christoph Martin Wieland (1733 - 1813)
- Wilhelm Windelband (1848 - 1915)
- Heinrich Wittenwiler (vor 1387 - nach 1410)
- Wolfram von Eschenbach (1170/75 - nach 1220)
- Würzburger Markbeschreibungen (779/vor 790)
- Hermann Zapf (* 1918)
- Sidonia Hedwig Zäunemann (1714 - 1740)
- Homer und Europa - Jeder Eintrag enthält Abschnitte über Etymologie, über die Stellung im Vers, über die antiken ... - Philipps-Universität Marburg, Pressemitteilung vom 19.10.2010
- Kaufwütige Frauen, dekadente Börsianer: Konsumkritik in der Literatur des 19. Jahrhunderts - Heidi Neyses M. A. "Kaufwütige Frauen, dekadente Börsianer: Konsumkritik in der Literatur des 19. Jahrhunderts" lautet das letzte Thema der Öffentlichen Ringvorlesung der Universität Trier "Luxus und Verschwendung" im Wintersemester 2007/2008. Prof. Dr. Fanziska Schößler spricht am 12. Februar 2008, um 18 Uhr c.t., in Hörsaal 6 zu diesem Thema. Interessierte aus Stadt und Region sind herzlich dazu eingeladen. Luxus ist seiner Etymologie nach ein Distinktionsbegriff, der die herrschende ... - Universität Trier, Pressemitteilung vom 07.02.2008
- Knapp 150.000 Euro für deutsch-französische Forschungsprojekte der Saar-Uni - erforschen. Der griechische Begriff Etymon bedeutet Stammwort oder Wurzelwort. Die Etymologie ist ein ... , die Forschungsaktivitäten im Bereich der romanischen Etymologie zusammenzuführen und zu stimulieren. Wenn ... geplant. Im Rahmen einer deutsch-französischen Sommerschule zur romanischen Etymologie, die im Juli ... - Universität des Saarlandes, Pressemitteilung vom 06.02.2008
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- RUB-Workshop "Fatale Sprachen": Der Fluch des Eids - Dr. Josef König Bochum, 05.10.2004 Nr. 283 Der Fluch des Eids Der Schwur in der Etymologie und Geschichte RUB-Workshop: Fatale Sprachen "Ich schwöre..." ist eine heutzutage oftmals leichtfertig verwendete Floskel. Dabei beinhaltet diese Aussage mehr als man sich bewusst macht. Sprachgeschichtlich bezeichnet der Begriff "schwören" nicht nur den Eid, sondern auch den Fluch. Damit kam im Mittelalter ein Meineid noch einer Selbstverfluchung gleich. Die geschichtliche Entwicklung von Eid ... - Ruhr-Universität Bochum, Pressemitteilung vom 05.10.2004
- MEDIENGESELLSCHAFT ANTIKE? - Bibliothek. Isidor von Sevilla oder die schlaflosen Nächte des Enzyklopädisten In seinen "Etymologien ... - Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Veranstaltungstermin: 20.11.2001
- Bilder, Gesten und Sprache - was uns Zeichensysteme erzählen - , Krüger, Noll, Serenari). Dr. Reinhard Krüger wird auch in Dresden mit einem Vortrag zur Etymologie ... - Technische Universität Berlin, Pressemitteilung vom 14.09.1999
- Romanistisches Kolloquium - Uhr Max Pfister (Saarbruecken) Kanonbildung im Bereich der romanischen Etymologie 11.00 - 11.15 ... - Universität Trier, Pressemitteilung vom 07.05.1998
Literarische Gattungen und ihre Formen
Übersicht über die bei keinVerlag.de verwendeten literarischen Gattungsbegriffe
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Das Lexikon - Unser Versuch, Begriffe zu erklären.
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Kaspar Hauser - Das Kind von Europa
Wie aus dem Nichts tauchte an jenem Pfingstmontag die verwilderte Gestalt in den Gassen Nürnbergs auf: Ungelenk setzte der 16jährige Junge seine Schritte, bis die Polizei den Streuner in Gewahrsam nahm. Das Verhör erwies sich als schwierig. Der Fremde schien die Fragen zu hören, jedoch nicht zu verstehen. Als ihm aber die Ordnungshüter die Hand führen wollten, um das Protokoll mit einem Kreuz zu unterzeichnen, zeigte es sich, daß dem Jungen Feder und Papier nicht unbekannt waren: „Kaspar Hauser“ floß es in deutlichen Buchstaben auf das Schriftstück. Über Nacht avancierte Kaspar zur Berühmtheit. Von weit her reisten Schaulustige und Wißbegierige an, um sich ein Bild von diesem bedauernswerten Findling zu machen. Legenden gingen um von einer grausamen Kindheit in Ketten, die der Junge wie ein Tier eingesperrt in einem dunklen Loch verbracht haben soll. Gerichtspräsident Feuerbach persönlich nahm sich des Falles an und kam zu dem Schluß, daß Kaspar „weder in Blödsinn noch in Wahnsinn verfallen“ sei. Doch rätselhaft blieb die Herkunft. Bis heute lebt die Vermutung, „daß Kaspar Hauser um die Vorzüge einer vornehmen Geburt beraubt“ worden sei. Beweise für eine Abstammung des bald als „Kind von Europa“ bezeichneten Jungen vom Haus Baden gibt es jedoch nicht.
Benannt ist diese Kurt Tucholsky gewidmete Seite nach dem 1927 erschienen Sammelband "Mit 5 PS". In dem Vorwort erläutert Tucholsky wie es zu den bekannten Pseudonymen gekommen ist und wie diese sich nach und nach verselbstständigt haben. Dabei bezieht er seinen eigenen Namen auch mit ein:"Wir sind fünf Finger an einer Hand.
Der auf dem Titelblatt und: Ignaz Wrobel. Peter Panter. Theobald Tiger. Kaspar Hauser."
...
Er schrieb unter verschiedenen Pseudonymen, wie Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel. Die verschiedenen Künstlernamen sollten die Suche nach der eigenen Identität in der zerrissenen Nachkriegsgesellschaft ausdrücken.
...
Kurt Tucholsky (1890 - 1935) - Geschrieben von André Krajewski
...
Einzelausgaben zu Lebzeiten:
- Kurt Tucholsky: Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte. Axel Juncker Verlag, Berlin-Charlottenburg 1912
- Ignaz Wrobel: Der Zeitsparer. Grotesken. Reuss und Pollack Verlag, Berlin 1914
- Theobald Tiger: Fromme Gesänge. Mit einer Vorrede von Ignaz Wrobel. Felix Lehmann Verlag, Berlin-Charlottenburg 1919
- Peter Panter: Träumereien an preußischen Kaminen. Felix Lehmann Verlag, Berlin-Charlottenburg 1920
- Kaspar Hauser: Die verkehrte Welt, in Knüttelversen dargestellt. Mit Illustrationen von Karl Holtz. Vereinigung Internationaler Verlags-Anstalten, Berlin 1922
- Peter Panter: Ein Pyrenäenbuch. Mit 33 Abbildungen. Verlag Die Schmiede, Berlin 1927
- Kurt Tucholsky: Mit 5 PS. Rowohlt Verlag, Berlin 1928
- Kurt Tucholsky: Deutschland, Deutschland über alles. Ein Bilderbuch von Kurt Tucholsky und vielen Fotografen. Montiert von John Heartfield. Neuer Deutscher Verlag, Berlin 1929
- Kurt Tucholsky: Das Lächeln der Mona Lisa. Rowohlt Verlag, Berlin 1929
- Kurt Tucholsky: Lerne lachen ohne zu weinen. Rowohlt Verlag, Berlin 1931
- Kurt Tucholsky: Schloß Gripsholm. Rowohlt Verlag, Berlin 1931
- Kurt Tucholsky: Christoph Kolumbus oder Die Entdeckung Amerikas.Uraufführung Leipziger Schauspielhaus. 1932
Wir sind fünf Finger an einer Hand.
Der auf dem Titelblatt ("Kurt Tucholsky") und "Ignaz Wrobel", "Kaspar Hauser", "Peter Panter", "Theobald Tiger".
Aus dem Dunkel sind diese Pseudonyme aufgetaucht, als Spiel gedacht, als Spiel erfunden - das war damals, als meine ersten Arbeiten in der "Weltbühne" standen. Eine kleine Wochenschrift mag nicht viermal denselben Mann in einer Nummer haben, und so erstanden, zum Spaß, diese homunculi. Sie sahen sich gedruckt, noch purzelten sie alle durcheinander; schon setzten sie sich zurecht, wurden sicherer; sehr sicher, kühn - da führten sie ihr eigenes Dasein. Pseudonyme sind wie kleine Menschen; es ist gefährlich, Namen zu erfinden, sich für jemand anders auszugeben, Namen anzulegen - ein Name lebt. Und was als Spielerei begonnen, endete als heitere Schizophrenie.
Ich mag uns gern. Es war schön, sich hinter den Namen zu verkriechen und dann von Siegfried Jacobsohn solche Briefe gezeigt zu bekommen:
»Sehr geehrter Herr! Ich muß Ihnen mitteilen, dass ich Ihr geschätztes Blatt nur wegen der Arbeiten Ignaz Wrobels lese. Das ist ein Mann nach meinem Herzen. Dagegen haben Sie da in Ihrem Redaktionsstab einen offenbar alten Herrn, Peter Panter, der wohl das Gnadenbrot von Ihnen bekommt. Den würde ich an Ihrer Stelle ... «
Und es war auch nützlich, fünfmal vorhanden zu sein - denn wer glaubt in Deutschland einem politischen Schriftsteller Humor? dem Satiriker Ernst? dem Verspielten Kenntnis des Strafgesetzbuches, dem Städteschilderer lustige Verse? Humor diskreditiert.
Wir wollten uns nicht diskreditieren lassen und taten jeder seins. Ich sah mit ihren Augen, und ich sah sie alle fünf: "Wrobel", einen essigsauern, bebrillten, blaurasierten Kerl, in der Nähe eines Buckels und roter Haare;
"Panter", einen beweglichen, kugelrunden, kleinen Mann;
"Tiger" sang nur Verse, waren keine da, schlief er - und nach dem Kriege schlug noch
"Kaspar Hauser" die Augen auf, sah in die Welt und verstand sie nicht. Eine Fehde zwischen ihnen wäre durchaus möglich. Sie dauert schon siebenunddreißig Jahre.
Woher die Namen stammen?
Die alliterierenden Geschwister sind Kinder eines juristischen Repetitors aus Berlin. Der amtierte stets vor gesteckt vollen Tischen, und wenn der pinselblonde Mann mit den kurzsichtig blinzelnden Augen und dem schweren Birnenbauch dozierte, dann erfand er für die Kasperlebühne seiner ›Fälle‹ Namen der Paradigmata.
Die Personen, an denen er das Bürgerliche Gesetzbuch und die Pfändungsbeschlüsse und die Strafprozeßordnung demonstrierte, hießen nicht "A" und "B", nicht: "Erbe" und nicht "Erblasser". Sie hießen "Benno Büffel" und "Theobald Tiger"; "Peter Panter" und "Isidor Iltis" und "Leopold Löwe" und so durchs ganze Alphabet. Seine Alliterationstiere mordeten und stahlen; sie leisteten Bürgschaft und wurden gepfändet; begingen öffentliche Ruhestörung in Idealkonkurrenz mit Abtreibung und benahmen sich überhaupt recht ungebührlich. Zwei dieser Vorbestraften nahm ich mit nach Hause - und, statt Amtsrichter zu werden, zog ich sie auf.
"Wrobel" - so hieß unser Rechenbuch; und weil mir der Name "Ignaz" besonders häßlich erschien, kratzbürstig und ganz und gar abscheulich, beging ich diesen kleinen Akt der Selbstzerstörung und taufte so einen Bezirk meines Wesens.
"Kaspar Hauser" braucht nicht vorgestellt zu werden.
Das sind sie alle fünf.
Und diese fünf haben nun im Lauf der Jahre in der ›Weltbühne‹ gewohnt und anderswo auch. Es mögen etwa tausend Arbeiten gewesen sein, die ich durchgesehen habe, um diese daraus auszuwählen - und alles ist noch einmal vorbeigezogen ... Vor allem der Vater dieser Arbeit: Siegfried Jacobsohn.
...
Wir beide nannten uns, nach einem revolutionären Stadtkommandanten Berlins, gegenseitig: "Kalwunde".
»Kalwunde!« sagtest du, wenn du dreiunddreißig Artikel in der Schublade hattest, »Kalwunde, warum arbeitest du gar nicht mehr –?« Und dann fing ich wieder von vorne an. Und wenn das dicke Kuvert mit einem satten Plumps in den Briefkasten fiel, dann hatte der Tag einen Sinn gehabt, und ich stellte mir, in Berlin und in Paris, gleichmäßig stark vor, was du wohl für ein Gesicht machen würdest, wenn die Sendung da wäre. Siehst du, nun habe ich das alles gesammelt ... Und du kannst es nicht mehr lesen ... »Mensch!« hättest du gesagt, »ick wer doch det nich lesen! Ich habe es ja alles ins Deutsche übersetzt –!« Das hast du.
Und so will ich mich denn mit einem Gruß an dich auf den Weg machen.
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Als Notizbuchfanatiker stolpere ich immer wieder über interessante Dinge rund um das Thema Notizbuch. Bisher sammelte ich diese Fundstücke in meinem Notizbuch (digital versteht sich), möchte nun aber in diesem Blog weitermachen, weil ich kein deutschsprachigen Fanblog zum Thema Notizbücher gefunden habe und weil ich glaube, dass es noch andere interessieren könnte, was ich zum Thema Notizbücher finde.
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238. Etymologie.
Ominos ist dein Name, er spricht dein ganzes Verdienst aus,
Gern verschafftest du, ging es, dem Pöbel den Sieg.
Die Onleihe ist ein neuartiges, digitales Angebot verschiedener Stadtbibliotheken in Deutschland. Dieser Service ermöglicht Ihnen als Kunde einer Stadtbibliothek, über die Homepage der Bibliothek ganz einfach digitale Medien mit Ihrem Bibliotheksausweis auszuleihen.
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The custom of removing writing from the surface of the material on which it had been inscribed, and thus preparing that surface for the reception of another text, has been practised from early times.
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Greek "palin" derives from Proto-Indo-European "*kwel-", "*kwol" = engl. "turn", the same root underlying Latin "collum" = engl. "neck" and English "collar". "Psen" is akin to Sanskrit "psati" = engl. "eat" and Russian "pisat'" = engl. "write", both specialized types of scraping.
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Z. B. hat sich Ciceros Werk "De re publica" ("Über den Staat") auf die Weise wiedergefunden.
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Der Photochemiker Gustav Kögel (* München 1882, † Karlsruhe 1945-(urspr. Priester [seit 1906 ] und Benediktinermönch [bis 1922]) wandte 1913 erstmals die Fluoreszenzphotographie zum Wiedersichtbarmachen der ursprünglichen Texte auf Palimpsesten an.
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Im Computerzeitalter entwickelt sich eine neue Art von Palimpsesten. Was einmal auf der Festplatte ist, läßt sich auch nach dem Löschen und Überschreiben mit einigem Aufwand wieder sichtbar machen.
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"Palimpsestus", eine also zugerichtete Eselshaut, daß darauf geschrieben, und solches wieder ausgelöscht werden kann. S. Schreibtafel.
Ihre Suchanfrage (Etymologie) ergab 8 Ergebnisse. Ergebnis 1 bis 8.
Leider ergab Ihre Suche (Etymology) keine Ergebnisse.
Sicher kennt Ihr die folgende Situation: Ihr schaut Euch auf einem Musiksender im Fernsehen Videoclips an oder hört Radio, und dann läuft da ein Titel, bei dem Ihr überlegt: Moment mal, der Refrain kommt mir doch bekannt vor!
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Auf coverinfo.de findet Ihr die Originale zu mehreren tausend Cover-Versionen. Außerdem findet Ihr hier die Quellen vieler sampelnder bzw. zitierender Songs.
Schwerpunkt der coverinfo.de-Datenbank ist der Musikmarkt Deutschlands.
Kommt Euch ein Song bekannt vor, aber Ihr findet ihn nicht in unserer Datenbank, dann solltet Ihr im Plagiat-Pranger nachsehen.
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Somit hat Sprache und daher auch Dichtung eine sinnstiftende Funktion. In dem Sinn erfüllt sich die Etymologie des Wortes "Poesie", die ja nichts anderes heißt als "machen" oder "fertigen" in einem handwerklichen Kontext.
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Nach dem Krieg erlebte der 35jährige ein schweres Nachkriegsjahr mit Hunger und anderen Entbehrungen. Ende 1919 wurde aus "Hans Bötticher" schließlich "Joachim Ringelnatz". Unter diesem Pseudonym veröffentlichte er künftig seine Werke als Dichter und Maler. Ob das Pseudonym "Ringelnatz" nun an das "Seepferdchen", seemännisch "Ringelnass", erinnern sollte oder als poetisches Gedenken an seinen "Schlangenzoo" gedacht war, ließ der Dichter im Unklaren. Es sei ihm „so eingefallen“. In der Nachkriegszeit entstehen die "Turngedichte" und die "Kuttel Daddeldu"-Poeme.
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"Rome", "Roma", "Amor" - a place whose very etymology is linked to "romance" - is wearing its age well. Newly scrubbed of cinders and exhaust for the Holy Year, the 2,753-year-old city looks at once timeless and brand new.
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Wir über uns:
Die Shareware-Autoren-Vereinigung SAVE ist seit 1996 aktiv. Schon in kurzer Zeit sind zahlreiche namhafte Sharewareautoren beigetreten und machen die SAVE zu einem ernstzunehmenden Faktor in der Deutschen Sharewareszene. Inzwischen ist die SAVE längst Europas größte Shareware-Autoren-Vereinigung.
SAVE bietet mit seiner Mitgliederzahl ein hohes Potential um verschiedene Interessen zu bündeln und Erfahrungen auszutauschen. SAVE und das SAVE-Forum dienen dabei als Plattform um weitere Kontakte zu knüpfen.
Für alle Anwender, Produzenten und Händler bietet die Autorengemeinschaft SAVE den Vorteil, eine umfangreiche Shareware-Sammlung deutschsprachiger Programme, sowie internationaler Programme mit deutscher Anleitung, zusammenzustellen und laufend zu ergänzen.
Und für die Autoren von Sharewareprogrammen bietet sich mit der SAVE eine Möglichkeit, ihre Software ohne großen Aufwand einem Millionenpublikum von PC-Besitzern zu präsentieren, Erfahrungen auszutauschen usw.
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Anbieterkennzeichnung im Internet
Spule (Schwanen=), s. oben, unter Spule.
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Webekunst, in W. 2) Mit dem herrschenden Begriffe des hohlen Raumes, ohne den folgenden der Ausdehnung in die Länge ganz auszuschließen, nennt man den untern hohlen Theil in den großen Federkielen und hierauf eine jede noch ungeschnittene Feder mit ihrem Kiele, eine "Spule". Niedersächs. "Spole", ingleichen Pose; daher die Benennung: "Federspulen", "Gänsespulen", "Schwanenspulen", "Trappenspulen" etc., welche sämmtlich zum Schreiben gebraucht werden; dagegen sagt man es nicht von denjenigen Federn, die man zum Zeichnen gebraucht, wie Rabenfedern, Krähenfedern etc., hier wird der untere hohle Theil gar nicht besonders benannt, sondern das Ganze mit Feder bezeichnet. Von kleinen nur zu den Betten gebräuchlichen Federn wird es eben so wenig gebraucht. Es soll hier, nach Adelung, mit 2 Spuhle, ein Graben, Kanal, genau verwandt seyn; s. dasselbe.
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Jules Amedée Barbey | Da Ponte, Lorenzo | Dach, Simon | Dahn, Felix | Damaschke, Adolf | Dante | Darwin, Charles | Däubler, Theodor | Daudet, Alphonse | Dauthendey, Max | David, Jakob Julius | Davidis, Henriette | De Sade, Donatien Alphonse François | Decken, Auguste von der | Defoe, Daniel | Dehmel, Richard | Dehmel, Paula | Descartes, René | Devrient, Eduard Philipp | Dickens, Charles | Diderot, Denis | Dietrich, Anton Gotthelf | Dietz, Johann | Dincklage, Friedrich von | Dingelstedt, Franz | Dirnböck-Schulz, Jenny | Dohm, Hedwig | Dose, Johannes | Dostojewski, Fjodr Michailowitsch | Doyle, Arthur Conan | Dreyer, Max | Droste-Hülshoff, Annette von | Duller, Eduard | Dumas, Alexandre (fils) | Dumas (der Ältere), Alexandre | Duncker, Dora | Ebbinghaus, Hermann | Eberhard, August Gottlob | Ebers, Georg | Ebner-Eschenbach, Marie Freifrau von | Echegaray, José | Eckerman, Johann Peter | Eckstein, Ernst | Eeden, Frederik van | Ehrmann, Marianne | Eichendorff, Joseph Freiherr von | Eliasberg, Alexander | Eliot, George | Elisabeth von Österreich | Emmerich, Ferdinand | Enderling, Paul | Engel, Eduard | Engel, Johann Jakob | Engel, Georg | Engelke, Gerrit | Engels, Friedrich | Epiktet | Erckmann-Chatrian | Ernst, Paul | Ernst, Otto | Ertl, Emil | Ertler, Bruno | Eschstruth, Nataly von | Essig, Hermann | Essigmann, Alois | Ettlinger, Josef | Eucken, Christoph | Eulenburg-Hertefeld, Philipp Fürst zu | Euripides | Evers, Franz | Ewald, Karl | Ewers, Hanns Heinz | Eyth, Max | Faber, Kurt | Falk, Johannes Daniel | Falke, Gustav | Fallersleben, Hoffmann von | Faßnacht, Dieter | Fechenbach, Felix | Fechner, Gustav Theodor | Federer, Heinrich | Fehrs, Johann Hinrich | Ferry, Gabriel | Feuchtersleben, Ernst von | Feuerbach, Paul Johann Anselm Ritter von | Feuerbach, Ludwig | Feuerbach, Anselm | Fichte, Johann Gottlieb | Fielding, Henry | Figaj, Thilo | Fischart, Johann | Fischer, Caroline Auguste | Fischer, Johann Georg | Fitger, Arthur | Flaischlen, Cäsar | Flaubert, Gustave | Fleming, Paul | Flex, Walter | Fock, Gorch | Fontaine, Jean de La | Fontane, Theodor | Forster, Georg | Fortini, Pietro | Fouqué, Friedrich de la Motte | Frahm, Ludwig | France, Anatole | François, Louise von | Franken, Renate | Franz, Agnes | Franz Joseph von Österreich | Franzos, Karl Emil | Frapan, Ilse | Freiligrath, Ferdinand | Frenssen, Gustav | Freud, Sigmund | Frey, Jakob | Freytag, Gustav | Friedell, Egon | Friedrich II. von Preußen | Frobenius, Leopold | Fröhlich, Abraham Manuel | Froissart, Jean | Frommel, Emil Wilhelm | Frontinus, Julius Sextus | Fulda, Ludwig | Gaboriau, Émile | Galiani, Abbé | Ganghofer, Ludwig | Garschin, Wsewolod Michailowitsch | Gaudy, Franz Freiherr von | Geibel, Emanuel | Geijerstam, Gustaf af | Gellert, Christian Fürchtegott | Gelpke, August Heinrich Christian | Gengenbach, Pamphilus | George, Stefan | Georgy, Ernst | Gerhardt, Paul | Gerstäcker, Friedrich | Geßner, Salomon | Gibbon, Edward | Gide, André | Gildemeister, Otto | Gillhoff, Johannes | Gilm, Hermann von | Gjellerup, Karl Adolph | Glaßbrenner, Adolf | Glauser, Friedrich | Gleich, Joseph Alois | Gleim, Johann Wilhelm Ludwig | Glümer, Claire von | Gneisenau, August Graf Neidhardt von | Gobineau, Arthur de | Goering, Reinhard | Goethe, Johann Wolfgang von | Goethe, Katharina Elisabetha | Gogol, Nikolai Wassiljewitsch | Gomez Carrillo, Enrique | Goncourt, Edmond de | Gontard, Susette | Gorki, Maxim | Görres, Joseph von | Gottfried von Straßburg | Gotthelf, Jeremias | Gottsched, Johann Christoph | Gottsched, Luise Adelgunde Victorie | Grabbe, Christian Dietrich | Gracián y Morales, Baltasar | Gräffer, Franz | Grasberger, Hans | Gregorovius, Ferdinand | Greiffenberg, Catharina Regina von | Gries, Johann Diederich | Grillparzer, Franz | Grimm, Brüder | Grimm, Herman | Grimmelshausen, Hans Jakob Christoffel von | Groddeck, Georg | Großmann, Stefan | Groth, Klaus | Grottewitz, Curt | Grube, August Wilhelm | Grün, Anastasius | Grunert, Carl | Gryphius, Andreas | Gumppenberg, Hanns Freiherr von | Günderrode, Caroline von | Günther, Agnes | Günther, Johann Christian | Gustav, Schumacher | Gutzkow, Karl | Gwerder, Alexander Xaver | Habberton, John | Hackländer, Friedrich Wilhelm | Hafis | Hagedorn, Friedrich von | Hägele, Joseph M. | Hagen, August | Hahn, Julius | Hahn, Johann | Hahn-Hahn, Ida von | Halbe, Max | Haller, Albrecht von | Halm, Friedrich | Haltrich, Josef | Hamann, Johann Georg | Hambruch, Paul | Hamerling, Robert | Hamilton, Anthony | Hanrieder, Norbert | Hansjakob, Heinrich | Hansmann, Paul | Harden, Maximilian | Harder, Agnes | Harnack, Otto | Hart, Hans | Hart, Heinrich | Hart, Julius | Harte, Bret | Hartleben, Otto Erich | Hartmann, Moritz | Hartmann von Aue | Hauff, Wilhelm | Haug, Friedrich | Hauptmann, Carl | Hausrath, Adolf | Hawel, Rudolf | Hebbel, Christian Friedrich | Hebel, Johann Peter | Hedenstjerna, Alfred von | Heer, Jacob Christoph | Hegel, Georg Wilhelm Friedrich | Hegeler, Wilhelm | Hegner, Ulrich | Heiberg, Hermann | Heidenstam, Verner von | Heigel, Karl von | Heim, Georg | Heimann, Moritz | Heimburg, Wilhelmine | Heine, Anselma | Heine, Heinrich | Heinrich, Karl Borromaeus | Heinse, Wilhelm | Hellmert, Wolfgang | Helmholtz, Hermann von | Henckell, Karl | Hensel, Luise | Hensler, Karl Friedrich | Herder, Johann Gottfried | Herodot | Hertz, Wilhelm | Herwegh, Georg | Herzen, Alexander | Herzl, Theodor | Herzog, Rudolf | Heß, David | Hesiod | Hesse, Hermann | Heun, Carl Gottlieb Samuel | Heyking, Elisabeth von | Heym, Georg | Heyse, Paul | Hildegard von Bingen | Hille, Peter | Hillern, Wilhelmine von | Hinz, Carsten | Hirschberg, Leopold | Hitzig, Julius Eduard | Hoefer, Edmund | Hoffmann, E.T.A. | Hoffmann, Heinrich | Hofmann, Max | Hofmannsthal, Hugo von | Hofmannswaldau, Christian Hofmann von | Hofmiller, Josef | Holberg, Ludvig | Hölderlin, Friedrich | Holtei, Karl von | Hölty, Ludwig Heinrich Christoph | Holz, Arno | Holzamer, Wilhelm | Homer | Horaz | Horváth, Ödön von | Huber, Therese | Huch, Friedrich | Hugo, Victor | Humboldt, Wilhelm von | Humboldt, Alexander von | Hunnius, Monika | Hunold, Christian Friedrich | Hutten, Ulrich von | Ibsen, Henrik | Ihering, Rudolf von | Immermann, Karl (Leberecht) | Irving, Washington | Jacobi, Johann Georg Friedrich | Jacobowski, Ludwig | Jacobsen, Jens Peter | Jacques, Norbert | Jaedicke, Ernst | Jäger, Hans Henrik | Jakobi, Johann Georg | Janitschek, Maria | Jensen, Wilhelm | Jerome, Jerome Klapka | Jirásek, Alois | Johannes von Tepl | Jókai, Maurus | Jordan, Wilhelm | Jung-Stilling, Johann Heinrich | Kafka, Franz | Kahane, Arthur | Kant, Immanuel | Karrillon, Adam | Katharina II. von Rußland | Kautsky, Karl | Keats, John | Keim, Franz | Keller, Gottfried | Keller, Paul | Kempner, Friederike | Kerner, Johann Georg | Kerner, Justinus | Kernstock, Ottokar | Kessler, Harry Graf | Key, Ellen | Keyserling, Eduard Graf von | Kielland, Alexander Lange | Kierkegaard, Søren | Kind, Friedrich | Kinkel, Johann Gottfried | Kipling, Rudyard | Kirchbach, Wolfgang | Kirchhoff, Theodor | Klabund | Klee, Paul | Kleinfercher, Johann | Kleist, Heinrich von | Klemm, Johanna | Klett, Gertrud Ingeborg | Klingemann, August | Klinger, Friedrich Maximilian | Klopstock, Friedrich Gottlieb | Knigge, Adolph Freiherr von | Knobelsdorff, Viktor von | Kobell, Franz von | Koch, Henny | Kock, Charles Paul de | Kohl, Aage von | Kohn, Joseph Seligmann | Kompert, Leopold | Konopnicka, Marya | Konrad von Würzburg | Kopisch, August | Körner, Theodor | Korolenko, Wladimir Galaktionovich | Kortum, Carl Arnold | Kosegarten, Gotthard Ludwig | Köstlin, Julius | Kotzebue, August von | Kowalewskaja, Sofja Wassiljewna | Kraft, Robert | Kralik, Richard von | Kraus, Karl | Kraze, Frederike Henriette Marie | Kreis, Julius | Kretzer, Max | Kröger, Timm | Kropotkin, Pjotr Alexejewitsch | Krylow, Iwan Andrejewitsch | Krzyzanowski, Otfried | Kuenlin, Franz | Kügelgen, Wilhelm von | Kugler, Franz | Kuhn, Gottlieb Jakob | Kürnberger, Ferdinand | Kurz, Hermann | Kusmin, Michail Alexejewitsch | Kyber, Manfred | L'Isle-Adam, Philippe de Villiers de | La Roche, Sophie von | La Sale, Antoine de | Lachmann, Hedwig | Lafontaine, August | Lagerlöf, Selma | Lamprecht, Jakob Friedrich | Landauer, Gustav | Landsberger, Artur | Langbehn, Julius | Langbein, August Friedrich Ernst | Langewiesche, Wilhelm | Langsdorff, Georg Heinrich Freiherr von | Laotse | Lassalle, Ferdinand | Laßwitz, Kurd | Laube, Heinrich | Lauff, Joseph von | Laukhard, Friedrich Christian | Lautensack, Heinrich | Lavater, Johann Caspar | Lawrence, Thomas Edward | Leibniz, Gottfried Wilhelm | Leisewitz, Johann Anton | Lenau, Nikolaus | Lenz, Jakob Michael Reinhold | Lersch, Heinrich | Lesage, Alain René | Lespinasse, Julie de | Lessing, Gotthold Ephraim | Leuthold, Heinrich | Lewald, Fanny | Lhotzky, Heinrich | Lichtenberg, Georg Christoph | Lichtenstein, Alfred | Lichtwark, Alfred | Lie, Jonas | Lie, Bernt | Liebermann, Max | Liebknecht, Wilhelm | Lienert, Meinrad | Lienhard, Friedrich | Liliencron, Detlev Freiherr von | Lindau, Paul | Lindau, Rudolf | Lindemayr, Maurus | Lingg, Hermann von | Liselotte von der Pfalz | Livius | Ljesskow, Nikolai Semjonowitsch | Loerke, Oskar | Loewenfeld, Leopold | Logau, Friedrich von | Lohenstein, Daniel Casper von | London, Jack | Longfellow, Henry Wadsworth | Longos von Lesbos | Löns, Hermann | Lorber, Jakob | Loti, Pierre | Lotz, Ernst Wilhelm | Lotze, Rudolf Hermann | Louvet de Couvret, Jean-Baptiste | Löwen, Johann Friedrich | Ludwig, Otto | Ludwig I. von Bayern | Lukian von Samosata | Luther, Martin | Luxemburg, Rosa | Mach, Ernst | Machiavelli, Niccolò | Mackay, John Henry | Malling, Mathilde | Mann, Thomas | Manuel, Niklaus | Manuel, Hans Rudolf | Manzoni, Alessandro | Marc Aurel | Marggraff, Hermann | Margueritte, Victor | Margueritte, Paul | Marie de France | Marinelli, Karl Edler von | Marlitt, Eugenie | Marryat, Frederick | Marryat, Florence | Marti, Hugo | Marx, Karl | Masius, Hermann | Maupassant, Guy de | Maurier, George du | Mauthner, Fritz | Maximilian I. von Habsburg | May, Karl | Mayreder, Rosa | McDonnell Bodkin, Mathias | Meding, Oskar | Megede, Johann Richard zur | Meinhold, Wilhelm | Melanchthon, Philipp | Melville, Herman | Mendelssohn, Moses | Mendelssohn Bartholdy, Felix | Meredith, George | Mereschkowski, Dmitri Sergejewitsch | Merian, Matthaeus | Mérimée, Prosper | Merk, Emma | Meyer, Rudolf | Meyer, Conrad Ferdinand | Meyer, Johann | Meyer-Förster, Wilhelm | Meyrink, Gustav | Meysenbug, Malwida von | Michelangelo, Benvenuto Cellini | Michelet, Jules | Micko, Jakob | Mikszáth, Kálmán | Mill, John Stuart | Milow, Stephan | Mirbeau, Octave | Mistral, Frédéric | Mohammed | Molière, Jean Baptiste | Molina, Tirso de | Möllhausen, Balduin | Moltke, Helmuth Graf von | Mommsen, Theodor | Morgenstern, Christian | Mörike, Eduard | Moritz, Karl Philipp | Morus, Thomas | Moscherosch, Hans Michael | Mosenthal, Salomon Hermann | Möser, Justus | Moses, Julius | Moszkowski, Alexander | Mozart, Wolfgang Amadeus | Mügge, Theodor | Mühlau, Helene von | Mühsam, Erich | Müller, Robert | Müller, Adam Heinrich | Müller, Wilhelm | Müller, Johann Gottwerth | Müller-Guttenbrunn, Adam | Multatuli | Murger, Henri | Murray, David Christie | Musäus, Johann Karl August | Musil, Robert | Musset, Alfred de | Muther, Richard | Mützelburg, Adolf | Nansen, Fritjof | Nansen, Peter | Nathusius, Marie von | Naubert, Benedikte | Navarra, Margarete von | Nerval, Gérard de | Nestroy, Johann | Nettelbeck, Joachim | Neumann, Johann Philipp | Nicolai, Friedrich | Niebergall, Ernst Elias | Niemann, August | Niese, Charlotte | Nietzsche, Friedrich Wilhelm | Nodier, Charles | Nordau, Max | Nordhausen, Richard | Normand, Suzanne | Norris, Frank | Novalis | Ohnet, Georges | Ollivant, Alfred | Ompteda, Georg Freiherr von | Opitz, Martin | Oppeln-Bronikowski von, Friedrich | Oppermann, Heinrich | Ossietzky, Carl von | Ostwald, Wilhelm | Ovid | Paalzow, Henriette | Paasche, Hans | Pajeken, Friedrich Joachim | Panizza, Oskar | Paoli, Betty | Pappenheim, Bertha | Pastor, Willy | Paul, Hermann | Pauli, Gustav | Paulus, Eduard | Pellico, Silvio | Pérez Galdós, Benito | Perfall, Anton von | Perrault, Charles | Pestalozzi, Johann Heinrich | Peter, Johann | Petronius | Petzold, Alfons | Pfeffel, Gottlieb Konrad | Pffyfer zu Neueck | Pfleghar, Artur Jost | Philalethes | Philippe, Charles Louis | Pichler, Adolf | Pies, Hermann | Platen, August von | Platon | Plautus, Titus Maccius | Pocci, Franz Graf von | Poe, Edgar Allan | Polenz, Wilhelm von | Ponten, Josef | Poritzky, Jakob Elias | Praetorius, Johannes | Preller, Ludwig | Presber, Rudolf | Preuschen, Hermione von | Prévost, Abbé | Prevost, Marcel | Prischwin, Michail Michailowitsch | Prosch, Peter | Proust, Marcel | Przybyszewski, Stanislaw | Pückler, Hermann Fürst von | Pulver, Max | Puschkin, Alexander Sergejewitsch | Putlitz, Gustav Heinrich Gans zu | Puttkamer, Alberta von | Pyrker, Johann Ladislaus | Queiroz, José Maria Eça de | Queri, Georg | Quincey, Thomas de | Raabe, Wilhelm | Rabelais, François | Rabener, Wilhelm | Racine, Jean | Raimund, Ferdinand | Ranke, Leopold von | Rathenau, Walther | Rauscher, Ernst | Rebhun, Paul | Recke, Elisa von der | Reissner, Larissa | Reithard, Johann Jakob | Rellstab, Ludwig | Renan, Ernest | Renard, Maurice | Retcliffe, John | Reuling, Carlot Gottfried | Reusch, Rudolf Friedrich | Reuter, Gabriele | Reuter, Christian | Reuter, Fritz | Reventlow, Franziska zu | Reymont, Wladyslaw Stanislaw | Rheiner, Walter | Rhoden, Emmy von | Riba, Carl Theodor Ritter von | Richter, Jean Paul | Richthofen, Manfred von | Rie, Therese | Riehl, Wilhelm Heinrich von | Riesbeck, Johann Kaspar | Riese, Friedrich Wilhelm | Rilke, Rainer Maria | Ringelnatz, Joachim | Rodenbach, Georges | Rohlfs, Gerhard | Rölvaag, Ole Edward | Roquette, Otto | Rose, Felicitas | Rosegger, Peter | Rosen, Erwin | Rostand, Edmond | Roth, Joseph | Rothpletz, Rosalia | Rottenhöfer, Johann | Rousseau, Jean Jacques | Rubiner, Ludwig | Rückert, Friedrich | Rudolf von Habsburg | Rudolphi, J. J. | Ruederer, Josef | Ruland, Wilhelm | Saar, Ferdinand von | Sacher-Masoch, Leopold | Sachs, Hans | Sack, Gustav | Sadi, Musliheddin | Sailer, Sebastian | Saint-Pierre, Bernardin de | Salgari, Emilio | Salis-Seewis, Johann Gaudenz von | Sallet von, Friedrich | Salomon, Ludwig | Salus, Hugo | Salzmann, Christian Gotthilf | Sancta Clara, Abraham a | Sand, George | Sanson, Henry | Sanzara, Rahel | Saphir, Moritz Gottlieb | Sapper, Agnes | Sauerlandt, Max | Sauter, Ferdinand | Schäfer, Wilhelm | Schanz, Frida | Schaumberger, Heinrich | Scheerbart, Paul | Scheffel, Victor von | Scheffner, Johann Georg | Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph von | Scherenberg, Christian Friedrich | Scherer, Wilhelm | Scherr, Johannes | Scheurmann, Erich | Schickele, René | Schiebeler, Daniel | Schiller, Friedrich | Schilling, Carl Georg | Schirokauer, Alfred | Schlaf, Johannes | Schlegel, Johann Elias | Schlegel, August Wilhelm | Schlegel, Friedrich | Schlegel, Dorothea | Schleich, Carl Ludwig | Schleiermacher, Friedrich | Schliemann, Heinrich | Schliepmann, Hans | Schlögl, Friedrich | Schmid, Christoph von | Schmitthenner, Adolf | Schmitz, Hermann Harry | Schmitz, Oscar Adolf Hermann | Schnabel, Johann Gottfried | Schneider, Thekla | Schneider-Foerstl, Josephine | Schnitzler, Arthur | Schobert, Hedwig | Schopenhauer, Arthur | Schopenhauer, Johanna | Schopenhauer, Adele | Schöppner, Alexander | Schott, Anton | Schramm, Albert | Schreber, Daniel Paul | Schreckenbach, Paul | Schreiber, Clara | Schreyvogel, Joseph | Schreyvogl, Friedrich | Schubart, Christian | Schubin, Ossip | Schücking, Levin | Schulze, Ernst | Schurig, Arthur | Schuyler, Eugen | Schwab, Gustav | Schweinfurth, Georg | Schwerin, Josephine Gräfin | Schwind, Moritz von | Scott, Robert Falcon | Scott, Walter | Sealsfield, Charles | Seidel, Willy | Seidel, Heinrich | Seidl, Walter | Seidl, Johann Gabriel | Seitz, Robert | Seume, Johann Gottfried | Sextus Aurelius Propertius | Sforim, Mendele Moicher | Shakespeare, William | Siegemund, Richard | Sienkiewicz, Henryk | Simmel, Georg | Simrock, Karl | Sims, George Robert | Skowronnek, Richard | Skowronnek, Fritz | Skram, Amalie | Smidt, Heinrich | Smiles, Samuel | Sokrates | Sologub, Fjodor | Sonnleitner, Alois Theodor | Sontheim, Friedrich von | Sophokles | Sorge, Reinhard | Spättgen, Doris Freiin von | Speckmann, Diedrich | Spengler, Oswald | Spielhagen, Friedrich | Spindler, Karl | Spinoza, Baruch de | Spitteler, Carl | Spyri, Johanna | Staden, Hans | Stadler, Ernst | Staël, Anne Louise Germaine, von | Steffens, Henrich | Stein, Heinrich Freiherr vom | Steiner, Rudolf | Steinhausen, Heinrich | Stelzhamer, Franz | Stern, Adolf | Sterne, Laurence | Stettenheim, Julius | Steub, Ludwig | Stevenson, Robert Louis | Stifter, Adalbert | Stinde, Julius | Stirner, Max | Stockton, Francis Richard | Stoeßl, Otto | Stoltze, Adolf | Storck, Karl | Storm, Theodor | Strachwitz, Moritz Graf | Stramm, August | Straparola, Giovanni Francesco | Strasser, Charlot | Stratz, Rudolf | Streckfuss, G. F. | Strindberg, August | Strodtmann, Adolf | Strubberg, Friedrich | Stüber-Gunther, Fritz | Stucken, Eduard | Sturz, Helfrich Peter | Sturza, Marie Tihanyi Gräfin | Sudermann, Hermann | Sue, Eugène | Suttner, Bertha von | Swedenborg, Emanuel von | Swift, Jonathan | Sydow, Margarethe von | Sylva, Carmen | Tacitus, Publius Cornelius | Tagore, Rabindranath | Tasso, Torquato | Tavel, Rudolf von | Tennyson, Alfred | Tersteegen, Gerhard | Thackeray, William Makepeace | Theis, Hans | Thode, Heinrich | Thoma, Ludwig | Thomas von Kempen | Thümmel, Moritz August von | Tieck, Ludwig | Tilly, Alexander von | Toller, Ernst | Töpffer, Rudolf | Tovote, Heinz | Trakl, Georg | Treitschke, Heinrich von | Treller, Franz | Trenck, Friedrich | Trentini, Albert von | Trinius, August | Trockenbrodt, Gustav | Tschechow, Anton | Tucholsky, Kurt | Turgenev, Ivan Sergejevich | Twain, Mark | Uhland, Emilie | Uhland, Ludwig | Ule, Ernst | Ulrich von Lichtenstein | Unbekannte Autoren | Ungar, Herrmann | Uz, Johann Peter | Varnhagen von Ense, Karl August | Varnhagen von Ense, Rahel | Vasari, Giorgio | Vega, Lope de | Vely, Emma | Vergil | Verlaine, Paul | Verne, Paul | Verne, Jules | Verschiedene Autoren | Viebig, Clara | Vigny, Alfred de | Villinger, Hermine | Vischer, Friedrich Theodor | Vogler, Max | Voisenon, Abbé von | Volbehr, Theodor | Volkmann, Richard von | Voll, Karl | Voltaire, François Marie Arouet de | Vorländer, Karl | Voß, Johann Heinrich | Voß, Richard | Vulpius, Christian August | Wachholtz, Friedrich Ludwig von | Wächter, Oskar | Wackenroder, Wilhelm Heinrich | Wagenseil, Christian Jacob | Wagner, Richard | Wagner, Christian | Wagner, Heinrich Leopold | Waldis, Burkhard | Wallace, Lewis | Wallace, Edgar | Walloth, Wilhelm | Walther von der Vogelweide | Wasow, Iwan | Wassermann, Jakob | Weber, Friedrich Wilhelm | Weber, Ernst Heinrich | Wedekind, Frank | Weerth, Georg | Wegener, Georg | Weichmann, Christian Friedrich | Weil, Gustav | Weil, Robert | Weinland, David Friedrich | Weiß, Ernst | Weise, Christian | Weiße Rose | Weisflog, Carl | Wekhrlin, Wilhelm Ludwig | Wende, Georg | Werner, Elisabeth | Wertheim, Paul | Wesendonck, Mathilde | Wetzel, Karl Friedrich Gottlob | Wezel, Johann Karl | Wichert, Ernst | Wickram, Jörg | Wied, Gustav Johannes | Wieland, Christoph Martin | Wienbarg, Ludolf | Wilde, Oscar | Wildenbruch, Ernst von | Wildermuth, Ottilie | Wildgans, Anton | Wilhelm, Richard | Wilhelmine von Bayreuth | Wille, Bruno | Willkomm, Ernst | Winckelmann, Johann Joachim | Winterfeld, Adolf von | Wiseman, Kardinal | Wit, Augusta de | Withof, Johann Philipp Lorenz | Wittich, Engelbert | Wittmann, Josef | Wlk, Alexander | Wohlbrück, Olga | Wolf, Johann Wilhelm | Wolff, Julius | Wolfram von Eschenbach | Wolzogen, Ernst von | Wördemann, Helmut | Wörishöffer, Sophie | Wundt, Wilhelm Maximilian | Wundt, Theodor | Wyß, Johann Rudolf | Xenophon | Xerez, Francisco de | Yeats, William Butler | Yorke, Curtis | Zahn, Ernst | Zapp, Arthur | Zäunemann, Sidonia Hedwig | Zedlitz, Joseph Christian von | Zetkin, Clara | Zettl, Zephyrin | Zingerle, Ignaz | Zlatnik, Franz Josef | Zobeltitz, Fedor von | Zola, Emile | Zollikofer, Hektor | Zollinger, Albin | Zoozmann, Richard | Zschokke, Heinrich | Zürcher-Siebel, Johanna | Zweig, Stefan
Gottfried August Bürger
Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen, wie er dieselben bei der Flasche im Zirkel seiner Freunde selbst zu erzählen pflegt.
Inhalt:
- 1. Kapitel: Reise nach Rußland und St. Petersburg
- 2. Kapitel: Jagdgeschichten
- 3. Kapitel: Von Hunden und Pferden des Freiherrn von Münchhausen
- 4. Kapitel: Abenteuer im Kriege gegen die Türken
- 5. Kapitel: Abenteuer während der Gefangenschaft bei den Türken
- 6. Kapitel: Erstes Seeabenteuer
- 7. Kapitel: Zweites Seeabenteuer
- 8. Kapitel: Drittes Seeabenteuer
- 9. Kapitel: Viertes Seeabenteuer
- 10. Kapitel: Fünftes Seeabenteuer
- 11. Kapitel: Sechstes Seeabenteuer
- 12. Kapitel: Siebentes Seeabenteuer nebst Lebensgeschichte eines Partisans
- 13. Kapitel: Fortgesetzte Erzählung des Freiherrn
- 14. Kapitel: Achtes Seeabenteuer
- 15. Kapitel: Neuntes Seeabenteuer
- 16. Kapitel: Zehntes Seeabenteuer. Eine zweite Reise nach dem Monde
- 17. Kapitel: Reise durch die Welt nebst andern merkwürdigen Abenteuern
Belletristik:
- Kurt Tucholsky: Glossen und Essays
- Kurt Tucholsky: Kritiken und Rezensionen
- Kurt Tucholsky: Gedichte und Lieder
- Kurt Tucholsky: Erzählungen und Prosastücke
- Voltaire: Kandid oder die beste Welt
- Joseph von Eichendorff: Gedichte
- Goethe: Gedichte
- Goethe: West-östlicher Divan
- Goethe: Zur Farbenlehre
- Goethe: Italienische Reise
- Heinrich Heine: Buch der Lieder
- Heinrich Heine: Romanzero
- Hölderlin: Sämtliche Gedichte
- Hölderlin: Schriften
- Hölderlin: Pindar-Fragmente
- Franz Kafka: Der Prozeß
- Franz Kafka: Erzählungen
- Franz Kafka: Erzählungen aus dem Nachlaß
- Franz Kafka: Brief an den Vater
- Franz Kafka: Glossen, Aufsätze, Vorträge
- Franz Kafka: Gedichte und Inschriften
- Franz Kafka: Aphorismen und Sprüche
- Franz Kafka: Notizen und Kommentare
- Gotthold Ephraim Lessing: Rezensionen
- Georg Christoph Lichtenberg: Aphorismen
- Christian Morgenstern: Galgendichtung
- Christian Morgenstern: Palmström
- Novalis: Blütenstaub
- Novalis: Glauben und Liebe
- Ovid: Metamorphosen
- Edgar Allan Poe: Eureka: A Prose Poem.
- Rainer Maria Rilke: Auguste Rodin
- Rainer Maria Rilke: Das Buch der Bilder
- Rainer Maria Rilke: Neue Gedichte
- Rainer Maria Rilke: Das Marien-Leben
- Rainer Maria Rilke: Letzte Gedichte und Fragmentarisches
- Joachim Ringelnatz: Turngedichte
- Joachim Ringelnatz: Reisebriefe eines Artisten
- Joachim Ringelnatz: Flugzeuggedanken
- Paul Scheerbart: Gedichte
- Friedrich Schiller: Gedichte
- Theodor Storm: Gedichte
- Theodor Storm: Gedichte - Nachlese
- Georg Trakl: Gedichte
- Georg Trakl: Sebastian im Traum
- Georg Trakl: Veröffentlichungen im Brenner
- Georg Trakl: Sonstige Veröffentlichungen zu Lebzeiten
- Georg Trakl: Nachlass
Eigenhändige Vita Kurt Tucholskys
für den Einbürgerungsantrag zur Erlangung der schwedischen Staatsbürgerschaft
Dr. iur. Kurt Tucholsky
Hindås, 22.1.34
...
- Sprüche
- Jakubowski | Prophezeien | In seherischem Tonfall | KPD | Qualität | Eitel | Liebe | Literaten | In unsrer Zeit | In der Nase bohren | Maschinenherrschaft | Er war wie ... | Reise ins Dritte Reich | Wie Musik | Zur Rassenfrage | Komische Junge | Unsympathische Leute | Kolonien | Emil Ludwig | Feinde und Fehler | Kokoschka vs. Cassirer | Masse | Nicht imponieren lassen | Ein wahrer Satz | Krankenkassen-Patient | Gesetz der Kunst | Sowjet-Regierung | Eierhändler Gänsekries | Erfinder Papenstrumpf | Gerücht um die SPD | Tantiemen sparen | Fackelzug vor dem Hotel Hitlerhof | Erlaß des Reichswehrministers | Richtlinien zur Prüfung kulturbildender Bildstreifen | Landesverrat | Grundübel der Gegenwart | Rabbinat von Bialystok | Chaplin | Japan | Lichtstreik | Nachhilfeunterricht | SPD | Wie ein Engländer | Erfindungen | Im Bett | Freiheit für Rundfunk und Film | Anachronismus | Unser Apparat | In Spanien | Völkerbund | Rein hippologisch | Der Irrtum | Im Ausland geliehen | Gemeinsame Literatur | Geschichte über Masochismus | Missionare | Sonderbarer Traum | Amerikaner Humor | Zum hundertsten Geburtstag | Befehle aus Moskau | Im Jahre 1932 | Kindergarten | Lieber | Das anti-bolschewistische Plakat | Auf meinem Wege | Der Nachempfinder | Hut aufsetzen | Zollmauern | Regie-Anmerkung | Allen Menschen gemeinsam | Patriotische Frau | Bourgeoisie | Christentum | Aufschrift | Pro domo | Vom Stationsvorsteher aus gesehn | Brief | Was fällt Ihnen ein | Liebespaar | Pessimist | Wie schlafen die Leute | Eigentümlich | Am Fahrkartenschalter | Im Kriege | Wappen | Psychologie | Der historische Roman | Marxisten und Tod | Vergangene Zeiten | Glorifizierung im Kriege | Unsterblichkeit und Nachwelt | Bitter | Widerstand gegen die Psychoanalyse | Kennzeichen eines zweitrangigen Schriftstellers | Organisation
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- Das Grammophon | Meinen Freunden den Idealisten | Briefbeilagen | Was wäre, wenn ...? | An Theobald Tiger | Zum ersten August | Die kleinen Könige | Macchiavelli | Der Apparat | Neudeutsch | Antwort | In Zivil | Militaria | Offizier und Mann | Verpflegung | Von großen Requisitionen | Von kleinen Mädchen | Vaterländischer Unterricht | ›Unser Militär‹ | Zur Erinnerung an den ersten August 1914 | Justitia | Wir Negativen | Fratzen an den Mauern | Idylle | Der falsche Sonntag | Was wäre, wenn ...? | Die Ursachen | Preußische Studenten | Die lebendigen Toten | Buschkämpfer | Offener Brief | Herren und Kerls | Na, mein Sohn? | Ordnung muß sein! | Geschichten | Nicht wahr? | Die Herren von gestern | Noch immer ... | Berlin! Berlin! | Der Krieg ohne Namen | Wir hätten sollen ... | Neuer Militarismus | "An alle Frontsoldaten!" | Eindrücke von einer Reise | Die baltischen Helden | Man muß dran glauben ... | Präsentiert das ... Gwä! | Bakterienkultur | Krankheit und Besserung | Kaiserbilder | ›Aufgezogen‹ | Ich habe noch ... | Zwei Mann in Zivil | Die kleinen Parlamente | Motzstraße 38 | Im Saal | Der Tag der Wahrheit | Prozeß Marloh | Die Flecke | Gefühle nach dem Kalender | Gesichter | Was wäre, wenn ... | Berliner Geselligkeiten |
- 1920
- Brief nach Wien | Berlin! Berlin! | Militaria | Schlußwort | Berliner Geschäfte | Presseball | Das leere Schloß | Der Knochenzerschlager | Dämmerung | Kapp-Lüttwitz | Alte Zeitungen | Militärbilanz | Schlafbursche Noske | Ludendorff | In der Provinz | Erinnert ihr euch? | Offiziere | Die Mordkommission | Titel | Richter | Der Pinscher am Grab | Wahlunrecht | Erinnerung für die Wahl | Das politische Feigenblatt | Vier Jahre und ein Tag | Stammbuchblatt | Am Grabe von Hans Paasche | Sport | Kaiserallee 150 | Der Ausweis | Die Grenze | O alte Burschenherrlichkeit! | Deutschland - ein Kasernenhof! | Kehrseite | Klio mit dem Griffel | An die alten Soldaten! | Wir | Rausch, Suff und Katzenjammer | Pressestellen | Neue Sorgen der Bourgeoisie | Offiziere | Organisierte Beamte | Die Herren Veranlasser | Ein Aufruf | Kuppelei | Einigkeit! | Der Staatsanwalt mit dem Zeigefinger | Leerlauf | Die Obdachlosen | Zehn Prozent | Der Kleinstadtphilister | Ich als Reklamefachmann | Hepp hepp hurra! | Führer? | Aha! | Die Maulpatrioten | Die Straße der Republik | Parlamentsberichterstattung | Schlußwort | Zum 9. November | Gehaltsempfänger | Die beleidigten Hotels | Reichswehrsoldaten zweiter Klasse | Das Gesicht der Stadt | Bußtag | Wo bleiben deine Steuern? | Wo bleiben deine Steuern? II | Die Kinderhölle in Berlin | Die Papiere | Wozu haben wir einen Reichstag? | Ein Schrei aus der Not | Menschenmaterial | Wohlanständige Wohltätigkeit |
- 1921
- Stammtisch | Reisende, meidet Bayern! | Hepp hepp hurra! | Rotters erste Reihe | Der Paß und der Reisende | Awrumele Schabbesdeckel und Prinz Eitel-Friedrich von Hohenzollern | Schwarz-weiß-rote Erinnerungen | Der T.-I. | Der Affe auf dem Leierkasten | Solidarität | Geßler | Breslau | Gib ihm Saures - er kann sich nicht wehren! | Gegen die Arbeiter? Allemal -! | Weihnachtsbitte | Die Dicken | Bekritzeltes Blatt |
- 1922
- Wehrpflicht - hintenherum | Drei Generationen | Heil, Kaiser, Dir -! | Städte | Das Telegrammspiel | Die Reichswehr | Die Tabelle | Überführung | Die eine Zeitung | Redakteur und freier Schriftsteller | Das Militär als Erzieher? | Die Ämter | Kadett Ludendorff | Selber -! | Saisonbeginn an der Ostsee | Quaquaro | Wo sind sie -? | Bibliothekskadaver | Kriegsdienstverweigerer | Die weinenden Hohenzollern | Unsere Zeitgenossen, die Raffkes | Der Hund als Untergebener | Die Geschäftsreisenden | Monarchie und Republik | Eine neue Wehrpflicht? | Was wäre, wenn ... ? | Das Opfer einer Republik | Die Schupo | Krach! | Die zufällige Republik | | Eins, zwei, drei - g'suffa -! | Stimmungsbild aus dem Reichstag | Das Reich und die Länder | Nie wieder Krieg! | Vor acht Jahren | An die Jungen | Aus großer Zeit | Deutsches Tempo | Die beiden Deutschland | Meine beiden letzten Goldstücke | Schlangenmoos | Verfassungstag | Frankreich und wir | Dollar = 2000 Mark | Die Republik wider Willen | Helden am Telefon | Wir alle Fünf | Wohltätigkeit | Der General auf Rädern | Revolution beim preußischen Kommiß | Unser Militär und unsere Presse | Die Zwölf auf der Bank | Prozeß Harden |
- 1923-1924
- Die Familie | Reise in die kleine Stadt | Die Nachgemachten | Um neune ist alles aus | "Ja, früher ... !" | Die Konferenz | Die Liste | "'n Augenblick mal -!" | Die Redensart | "Machen S' halt eine Eingabe!" | "Das will kein Mensch mehr wissen -!" | "Sie werden am Apparat verlangt -!" | Wat heißt hier Romantik! | Voltaire im Grünen | Reisende, meidet Bayern! | Paris | Erzberger und Helfferich | Wie uns aus | Kritik über den lieben Gott | Dans la rue | Der Türke | Fête du Trône | Du! | Das menschliche Paris | Die Rue Mouffetard | Der Deutsche im Teeraum | Snob in Paris | Nebendiplomatie | Die Wehrpflicht | Die einseitigen Patriarchen | Ausflug nach Robinson | Haus mit Granaten | "Deutsch" | Das falsche Plakat von Paris | Der Achtstundentag | Nationales | Interview mit Frau Doumergue | Die Gräfin im Löwenkäfig | Der Geist von 1914 | Vision | Deutsche in Paris | Die Einstellung | Der kleine Buchstabe ? | Dorf Berlin | | Auslandskorrespondenten | Der Fremde | Was ist ein "mittlerer" Franzose? | Haus im Neubau | Polizei | Das konservative Paris | Sie werden wieder... | Der Fall Knorke | Der erste Händedruck | Zeppelin | Die Stadt der Beziehungen | Der Erbfeind | Die Stadt des Noch | Windrose | Der Fall Nathusius | Wahlvergleichung | Nationales | In der Geburtsstadt Fragonards | Jaurès im Panthéon | Der silberne Haken | Schädlichkeit des Zivils | Tote Stadt und lebende Steine | Was tun Frauen, bevor sie ausgehen? | Die Übersetzung |
- 1925
- Das nervöse Paris | Reise durch die Jahreszeiten | Horizontaler und vertikaler Journalismus | Richters Namenszug | Vierzehn Käfige und einer | Ruf | Die ›Apachen‹ | Ein Satz | Zwischen zwei Kriegen | Weiße Russen | Ein Kind aus meiner Klasse | Die Herren Beisitzer | Die Stadt Lyon | Frau Ebert | Brief an einen bessern Herrn | Einer pfeift sich einen | Der Primus | Die Zentrale | Zwei Sozialdemokratien | Deutsche Kinder in Paris | Bunte Gläser | Die Inszenierung der Republik | Persönlich | Der kaiserliche Statthalter | Die Laternenanzünder | Die Tafeln | Was nun -? | Die Erstaunten | Umzug | Ein deutscher Reichswehrminister | Erinnerung | Plädoyer gegen die Unsterblichkeit | Das geistige Niveau | Pariser Tage | Das Fach-Adverbium | Die Denkschrift | Einheitsbericht | Der 14. Juli | Drei junge Oldenburger | Machen wirs richtig? | Das Sprachwunder | Der Telegrammblock | Ah-ça ... ! | Paris, den 14. Juli | Schnipsel | Emigranten | Fort mit dem Visumzwang! | Märtyrer | Les Abattoirs | Das Siebente | Was wäre, wenn ... | Herr Maurras vor Gericht | Nationales | Auf dem Grasplatz | Wandertage in Südfrankreich | Die Oberschlauen | Der soziologische Horizont | Im Ruhestand | Der Platz im Paradiese | Der überalterte Parlamentarismus | Durcheinander | Französisches Militärgericht in Paris | Staatsmorphium | Pariser Tage | Wieso | Wie altern die -? | Wofür? | Hat Berlin eine Gesellschaft? | Die Reise nach dem Mond |
- 1926
- Neues Leben | Autobiographie | Vorwärts -! | Beim Schneider | Faschismus in Frankreich -? | Der kleine Mann spricht | Brot mit Tränen | Die Ebert-Legende | Berliner auf Reisen | Franzosen untereinander | Wie sich der deutsche Stammtisch Paris vorstellt | Was brauchen wir -? | Neues aus den Untersuchungsausschüssen | Nationales | Deutsche und französische Naivität | Standesdünkel und Zeitung | Haßt der Franzose den Deutschen? | Das Recht des Fremden | Wo waren Sie im Kriege, Herr -? | Fürstenabfindung | Pariser Tage | Wehrmacht und Sozialdemokratie | Abrechnung | Du hast ein Bett | Camelots | Die Angelegenheit | Keinen Mann und keinen Groschen -! | Eine Akademie | Deutschenhaß in Frankreich | Die Neutralen | Der politische Rundfunk | Verloren | Theorie und Praxis | Der Hund und der Blinde | Die fehlende Generation | Alte Wandervögel | Die Herren Gastgeber | Außen- und Innenpolitik | Die Taktischen | Ein Lump | Tour de France | Paris-Zehlendorf | Kochrezepte | Das verwandelte Paris | Nebenan, im Schweinestall | Nieder mit dem Roten Kreuz! | Abstecher nach München | Anglikanische Pastöre | Das Zeitdorf | Das Land der Parzellen | Vier Sommerplätze | Begnadigung | Rechenaufgaben | Zwei Welten | Über den sogenannten ›Landesverrat‹ | Der Sieg des republikanischen Gedankens | Ein kleiner Druckfehler | Was machen Menschen, wenn sie allein sind -? | Königsmacher in der Bretagne | Altbewährte Esel | Verfassungsschwindel | Die Musikalischen | Wohnung suchen in Paris | Fort mit dem Schundgesetz! | Berliner Verkehr | Gebrauchen Sie einen Bade-Thermometer? | If ... | "Ah, M ... !" | Die Herren Helden | Die tote Last | Katzenmutter in Paris | Old Bäumerhand, der Schrecken der Demokratie | Kampfmittel |
- 1927
- "'n Augenblick mal -!" | Die Parole | Die Naiven | Man sollte mal ... | Ein einfacher Lehrer | Der Mann mit der Mappe | Der Lautsprecher | Koffer auspacken | Ein Briefwechsel | Die Feuerwehr | In Uniform | Gedenkmäler | In Reserve | Muff | Wie werden die nächsten Eltern? | Berlin! Berlin! | Keinen Mann und keinen Groschen | Wiedersehen mit der Justiz | Mein Nachruf | Sacco und Vanzetti | An den Botschafter | Deutsche Richter | Zur Psychologie des Marxismus und der "radikalen" Literaten | Stahlhelm oder Filzhut? | Warum stehen | Eine schöne Dänin | Besuch bei J. V. Jensen | Kopenhagener krabbeln auf ein Kriegsschiff | Der Reisegott Zippi | Mädchenhandel in Buenos Aires | Huh, wie schauerlich! | Geschichtswissenschaft | Dänische Felder | Das ›Menschliche‹ | Die Veränderlichen | Die Schweiz und Hindenburg | Hotelunwesen | Das verzauberte Paris | Das Museum der Eitelkeiten | Harmonika | Was wäre, wenn ... | Amnestie -! Amnestie -! | Traktat über den Hund, sowie über Lerm und Geräusch | 1. Scherz | 3. Ironie und tiefere Bedeutung | Über wirkungsvollen Pazifismus | Wiedersehen mit Paris | Und wer spricht für euch? | Unart der Richter | Der Fall Röttcher | Der Andere | Wo bleiben deine Steuern -? | Die Heinrich und der Zivilist | Pariser Weihnachten |
- 1928
- Kurt Tucholsky | Rumänien, die "Schande Europas"! | Berlin und die Provinz | Schutz vor Schall | Zehn Gebote für den Geschäftsmann, der einen Künstler engagiert | So verschieden ist es im menschlichen Leben | Banger Moment bei reichen Leuten | Berliner Theater | Riviera | Der Mörder und der Staat | Wie benehme ich mich als Mörder? | "eigentlich" | Der Takt der Soldaten | Die Geschichte eines Witzes | Lenzliche Leitartikel | Die großen Familien | Warten vor dem Nichts | "Gesunder Pazifismus" | Zörgiebel in Paris | Ohne Zensur | ... das Geld aus dem Fenster! | Rundfunkzensur | Die leider nicht absetzbaren Richter | Wer kennt Odenwald und Spessart? | Arzt und Patient | Was aus der großen Zeit | Poincaré spricht | Das "Menschliche" | Der Quatsch | Der sympathische Mörder | Der letzte Ruf | Taschen-Notizkalender | | Der Ruf auf der Straße | Eitelkeit der Kaufleute | "d'ailleurs" | Heimarbeiter | Die Spitzen der Behörden | Mit einem Zuchthäusler? | Ein schwedischer Sachse | Das Elend mit der Speisekarte | Das zweite Heer | Die Glaubenssätze der Bourgeoisie | Der kleine Salon | Paris - zehn Minuten vor zwölf | Die Beamtenpest (I) | Die Beamtenpest (II) | Die Beamtenpest (III) | Der Mann, der ein Kind ertränkt | November-Umsturz | Was würden Sie tun, wenn Sie die Macht hätten? | Die Franzmänner | Alter Burgunder wird versteigert | ›Wir von der Unter-Tertia‹ | "Yousana-wo-bi-räbidäbi-dé?" | Katharinentag ohne Kußfreiheit | Die Dame im Vorzimmer | Der Bagno-Sträfling erzählt | Die Sicherungsverwahrung | "Natürlich: Der Einjährige -!" | Das sprechende Haus | Burgunder 1928 | Wahnsinn Europa | Glückliche Diplomatie! | Die legitime Geliebte | Der Geistige und der Sport | "Guten Morgen - dies ist Ihre Zeitung!" | "Erst muß was passieren!" | Wo hängen unsere Briefkästen -? |
- 1929
- Im kommenden Jahr | Die Rolle des Intellektuellen in der Partei | § 297 / Unzucht zwischen Männern | Einfahrt | Das Kind, das nicht geboren ist | Köpfe | Wenn der Henker Wohnung sucht | Ich möchte Student sein | Eine leere Zelle | Müssen Banknoten häßlich sein -? | "Ganz Paris" | Erfolgreiche Leute | Pariser Gedenktafeln | Die Schönheitskönigin | Die Verteidigung Berlins | Die Geldstrafe | Die Begründung | Familienbande | Am Rande des Reichtums | Wie machen wir einander das Leben leichter? | Ist es denn nun wirklich wahr, was man hat vernommen - | Frommer Wunsch | Die Frau mit den Fähnchen | Die Weiße mit'm Schuß | Der § 45 | Provinz | Was soll mit den Zehn Geboten geschehen? | Im Tunnel | Die Kunst, falsch zu reisen | Die Inseln | Deutsch für Amerikaner | Kintopp, Glaube oder Kurpfuscherei | Befürchtung | Über die Nennung von Frauennamen | Die Sonne, hoch zwei | Später | Der verengte Gesichtskreis | Was man andern übel nimmt | Merkblatt für Geschworene | Für Joseph Matthes | Der Mann mit den zwei Einjährigen | "Ober - Herrr Ober -!" | Woran liegt das -? | Herr Ahlmann | Indizien | Erfüllung | Handelsteil | Die fünfte Jahreszeit | Fiat | Die Macht der Wissenschaft |
- 1930
- Der Reisebericht | Pro | "Ich rufe vor eins noch mal an -!" | Denkmal am deutschen Eck | Warum | Die Opposition | Berliner Ballberichte | Ball des Reichsverbandes Deutscher Heeresgynäkologen | Der Presseball | Ball der berliner Moselblümchen | Kolonialball | | Ballkalender | Alpenball des Pen-Klubs | Ball der Deutschen Ballindustrie | Brief an eine Katholikin | Einer, manche, viele | Die Zeit | Der Kassenscheck | Deutscher Whisky | Wer hat die Frontsoldaten "Schweine" genannt -? | "Ich kann ihnen vertraulich mitteilen ... " | Bettschnüffler | Bilder auf dem Schreibtisch | Der kaufmännische Gewinn | Ein Genießer | Spaß mit ernstem Hintergrund | Die hochtrabenden Fremdwörter | Wo sind die Buchenwälder unserer Jugend? | Replik | Leere | Der Kondolenzbrief | Schmutz bzw. Schund bzw. Geldverknappung | Staatspathos | Die deutsche Pest | Bahnpolizei | Die Informierten | Ab durch die Mitte | Wie wird man Generaldirektor? | Wie würden Sie sich im Falle eines Krieges gegen die UdSSR verhalten? | Die Herren Installateure | | Der Richter | "Email" | "Das kann man noch gebrauchen -!" | Die Herren Zuhörer | Trauriges Lied, auf einem Kamm geblasen | Volkswirtschaftlicher Moment | Die Apotheke | Pause auf dem Töpfchen | Gerüste! Gerüste! | Schnipsel | Das böse Gewissen | Gebrauchsanweisung | ... zu dürfen | Der fromme Angler | Ein Glas klingt | Blick in ferne Zukunft | Der Leerlauf eines Heroismus | Die ausgezogene Frau | Wer liest das -? | Der Brief | Ratschläge für einen schlechten Redner | Politik und Wirtschaft | Die Herren Verjünger | Der Exodus | Fund-Moral | Glücksspiel | Alte Bäume | Abreißkalender und kleine Bitte | Eine Stimme | Schnipsel |
- 1931
- Die klassische Scheußlichkeit der Sportpreise | Darf man tippen -? | Schnipsel | Rezepte gegen Grippe | Von den Kränzen, der Abtreibung und dem Sakrament der Ehe | Der verspielte Mann | Zur soziologischen Psychologie der Löcher | Memoiren aus der Kaiserzeit | Falkenhayn | Tirpitz | Mackensen | Ludendorff | Paul Goldmann | Bülow | Die Herren Belohner | Es gibt keinen Neuschnee | Weltbild, nach intensiver Zeitungslektüre | So verschieden ist es im menschlichen Leben! | Das schwarze Kreuz auf grünem Grunde | Auch eine Urteilsbegründung | So verschieden ist es im menschlichen Leben! | Sind Sie eine Persönlichkeit? | Die brennende Lampe | Der Mensch | Englische Perücken | Der Verdachtsfreispruch | Der Predigttext | Der Markt des Schweigens | Die beiden Flaschen | So verschieden ist es im menschlichen Leben -! | Zuzutrauen | Verkehr über dem Haus | | Der bewachte Kriegsschauplatz | Der Papagei-Papagei | Tagebuch einer Abneigung | Die Augen der Welt | Die Herren Wirtschaftsführer | Erklärung | Die Lügen-Kartei | Kleine Nachrichten | Kurzer Abriß der Nationalökonomie | Schnipsel | Am Telefon | Vom Urlaub zurück | Eines aber | Sigilla Veri | "Bitte - fädeln Sie mal ein ... " | Parteiwirtschaft | Die Kriegsschuldfrage | Schnipsel | Die Verräter | Ein kleiner Volksschullehrer | Hégésippe Simon | Schnipsel | Basel | Die Leibesfrucht spricht |
- 1932
- Glückliches Kopenhagen | 1372 Fahrräder | Schnipsel | Historisches | Brief meines Vaters | Die deutschen Kleinstädter | Privat | Schnipsel | Kleine Nachrichten | Kolossal berühmt | Achtung! | Schnipsel | Schnipsel | Krieg gleich Mord | Die Aktenmappe | Schnipsel | Röhm | Freier Funk! Freier Film! | Praktisch | Für Carl v. Ossietzky | Hitler und Goethe | Schnipsel | Redakteure | Redakteure | Viermal Eichhörnchen | Schnipsel | Maienklang und die soziologische Situation | Berliner in Österreich?
Kritiken und Rezensionen
- Rezensionen
- Harold Nicolson, ›Miss Plimsoll und andere Leute‹
- E. J. Gumbel, Berthold Jacob, Ernst Falck, ›Verräter verfallen der Feme‹
- N. K. Krupskaja, ›Erinnerungen an Lenin‹
- E. D. Smith, ›Psychologie für Vorgesetzte‹
- Hans Hyan, ›Sexualmörder in Düsseldorf‹
- Larissa Reissner, ›Oktober‹
- Egon Erwin Kisch, ›Paradies Amerika‹
- Robert Michels, ›Der Patriotismus, Prolegomena zu seiner soziologischen Analyse‹
- René Fülöp-Miller, ›Macht und Geheimnis der Jesuiten‹
- Kultusministerium, ›Sittlichkeitsvergehen an höheren Schulen und ihre disziplinare Behandlung‹
- Ernst Ottwalt, ›Ruhe und Ordnung‹
- George Grosz, ›Die Gezeichneten‹, ›Das neue Gesicht der herrschenden Klasse‹
- August Sander, ›Antlitz der Zeit‹
- Friedrich Torberg, ›Der Schüler Gerber hat absolviert‹
- Fritz Brupbacher, ›Liebe, Geschlechtsbeziehungen und Geschlechtspolitik‹
- Hermann Kesten, ›24 neue deutsche Erzähler‹
- Joseph Bernhart, ›Der Vatikan als Thron der Welt‹
- Paul Schebesta, ›Die religiösen Anschauungen der Semang-Zwerge von Malaya‹
- Pol Sackarnt, Katzen
- Hamsun, ›Die letzte Freude‹
- Alfred Polgar, ›Hinterland‹
- Sandor Kémeri, ›Die Kerker von Budapest‹
- John Heartfield, ›Volksbuch 1930‹
- A. T. Wassiljew ›Ochrana‹
- ›Die Balladen und lasterhaften Lieder des Herrn François Villon in deutscher Nachdichtung von Paul Zech‹
- Erich Kästner, ›Ein Mann gibt Auskunft‹
- Otto Roeld, ›Malenski auf der Tour‹
- George Grosz, ›Über alles die Liebe. 60 neue Zeichnungen‹
- Wera Figner, ›Nacht über Rußland‹
- D. H. Lawrence, ›Lady Chatterley und ihr Liebhaber‹
- G. K. Chesterton, ›Der unsterbliche Mensch‹
- ›Deutsche Literatur, Sammlung literarischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Entwicklungsreihen‹
- S. M. von Propper, ›Was nicht in die Zeitung kam‹
- Hjalmar Kutzleb, ›Mord an der Zukunft‹
- ›Roda Rodas Roman‹
- ›Schreib das auf, Kisch!‹
- Magnus Hirschfeld, Andreas Caspar, ›Sittengeschichte des Weltkrieges‹
- Christa Anita Brück, ›Schicksale hinter Schreibmaschinen‹
- O. Henry, ›Bluff‹
- Ernst Toller, ›Quer durch‹
- Karl Demeter, ›Das deutsche Offizierkorps‹
- ›Gesellschaft und Wirtschaft
- Maryse Choisy, ›Un mois chez les filles‹
- Sigmund Freud, Gesamtausgabe
- Willy Haas, ›Gestalten der Zeit‹
- Matwey Liebermann, ›Im Namen der Sowjets‹
- Lenka von Koerber, ›Menschen im Zuchthaus‹
- Henriette v. Gizycki, ›Kaplan Fahsel in seinem Werdegang unter Zuhilfenahme seiner Briefe und Aufzeichnungen‹
- Franz Zorn, ›Stempellieder‹
- Karl Benno von Mechow, ›Das Abenteuer‹
- ›Die Weltkriegs-Spionage‹
- Hans Henning Freiherr von Grote, ›Vorsicht! Feind hört mit!‹
- Louise Diel, "Ich werde Mutter"
- Karl Scheffler, "Berlin, Wandlungen einer Stadt"
- General Crozier, "Im Sturm ums Niemandsland"
- Max Oederlin, "Marsch im Jura 1916/17"
- Sergeant Höflich, "Affaire Zabern"
- Ludwig Bauer, "Morgen wieder Krieg"
- Egon Erwin Kisch, "Prager Pitaval"
- 1907-1914
- Kunst und Zensur | Stirbt die Kunst? | Aus den Tagen von Sedan | Das neue Drama von Gerhart Hauptmann | Die Mark Brandenburg in Farbenfotografie | Ein Neuer | Als Vagabund um die Erde | Wedekind in Berlin | Mehr Fotografien! | Na also -! | Amerika heute und morgen | Drei neue Bücher | Pallenberg | Berliner Cabarets | Bayreuth | Metropoltheater | Der Dreischichtedichter | Der selige Alexander | Wintergarten | Unterhaltungsliteratur | Gussy Holl | Leonce und Lena | Die Romantik des Geschmacklosen | Das Recht in Goethes Faust | Berliner Konzertsaison | Die ägyptische Königstochter | Das Theaterkind | Der Bühnenmaler | Erotische Filme | Palmström der Vermehrte | Der Varieté-Staatsmann | Die Girls | Fauste! Fauste! | Kritik des Parketts | Die Familie | Büchner | Das Barreau | Cabaret | Peccavi | Massary | Alte Verse | Holzapfel und Schlehwein | | Die schöne Schutzmannsfrau | Strindbergs "Totentanz" | Hardens Prozesse | Giampietro | Ein neuer Klassiker | Landfahrer und Abenteurer | Die unterbrochene Rheinfahrt | Parodien? | Der Schmock | Tilla Durieux | Der beleidigte Korrespondent | Amerikanischer Abend | Roda Roda | Wie sie starben | Victor Arnold | Schöner Moment | Russisches Ballett | Der Konsumvereinsteufel | Paul Paschen | Die beiden Höflichs | Busch-Briefe | Roßhalde | Lieber Arnold Zweig | Das Varieté von der andern Seite | Rosa Bertens | Vom alten Stamm | Blaise, der Gymnasiast | Ferdinand Bonns gesammelte Werke | Paganini | Der Zauberladen | Der Sadist der Landwehr | Das Reimlexikon | Gottes Blasbalg | Das Synonymenlexikon
- 1916-1919
- Die Sekt-Eule | Das grüne Gesicht | Das Geheimnis des gelben Zimmers | Vorher! | Tagebuch des Urlaubers | ›Die Rose von Stambul‹ | ›Drei alte Schachteln‹ | Briefbeilagen | Auburtin | Witze | Die Schimeckische | Nette Bücher | Etwas vom Humor | Christian Wagner | Der Untertan | Stufen | Das Bild als Narr | Die Prostitution mit der Maske | Die Flöhhatz | Politische Couplets | Max Adalbert | Der Schnellmaler | Der Offizier der Zukunft | Die dritte Kugel | Ein merkwürdiger Fall | Erinnerung | Ein untergehendes Land | Zehn Gebote | Leichenreden | Ilka Grüning | Solneman, der Unsichtbare | Krieg | Das politische Plakat | Schuldbuch | Henny Noske | Panizza | Der Gingganz | Alte Plakate | Das Geheimnis der Lebenden | Feuerwerk | Eugen Klöpfer | Was fehlt dem Kino? | Die Konstantin | Amüsiervergnügen | Die Kunst des Couplets | Tollers Publikum | Die beiden Bindelbands | Selbstanzeige | Eine neue Bücherzensur | Ein weißer Rabe | Sozialisierung der Presse | Briefe an einen Kinoschauspieler | Der alte Fontane | Fontane und seine Zeit
- 1920
- Die Straße meiner Jugend | Karl Kraus liest | Der rasende Twardowski | Ein Taschenbuch | Ludwig Thoma | Im Tollhause | Dr. Caligari | Das Couplet | Wirtinnen-Verse | Ein Mädchentagebuch | Eine Ausnahme | Sonntag-Nachmittag | Plötzensee | Bestätigung | Das politische Kino | Arno Holz | Weltgericht | Caput Nili | Karl Kraus | In der Strafkolonie | Schriftsteller | Macht und Mensch | Kritik mit Nachsatz | Politik im Cabaret | Erotische Films | Oskar Panizza | Berliner Gefängnisse | Deutsche Kinodämmerung? | Der Bürgergeneral | Schaumlöffelei | Die Sittlichen | Alte Weltbühnen | Kadettenliteratur | Soldatenlieder | Kino-Zensur | Iste Goethe | Aus Moskau zurück | Revolutionswerkstatt | Gute Witze aus großer Zeit | Der kleine Geßler und der große Grosz | Das neue Lied | Der Zensor geht um! | Ein neuer Zeichner | "Das alte Heer" | Die böhmische Nachtigall
- 1921
- Otto Reutter | Das Bildnis | Palais de Danse | Offiziersbücher | Valeska Gert | Die neuen Troubadoure | Kleine Nachspeisen | Potasch & Perlmutter | Herausgeber oder Verleger? | Sächsische Miniaturen | Der Herr Intendant | Fratzen von Grosz | Das Buch von der deutschen Schande | Der Bayer mit dem Schießgewehr | Massary und Roberts | Aus dem Ärmel geschüttelt | Presse und Realität | Tante Malchens Heimatland | Otto Flake | Der Venuswagen | Hanns Heinz Vampir | Rudolf Schlichter | Das Hüsterchen | Taschenpolizei | Drei Abende | Rheinsberg | Pallenberg und Polgar | Der Sieg war zum Greifen nahe!
- 1922
- Wenn sie schrieben -! | Das Schlemmerparadies | Der rechte Bruder | Neue Zeit | Rieges Holzschnitte | Das kleine Logbuch | Der blaue Vogel | Die Erdolchten | Peter Ganter | Roda Roda | Vom Radauhumoristen | Leskow | Wenn der Vater mit dem Sohne ... ! | Alte Schlager | Die deutsche Laute | Der Herr in der Loge ... | Der Bühnendiener | Tanzkunst | Der berühmteste Mann der Welt | Varieté und Kritik | Geßler und wir | Gallettiana | Privatgedichte | Das Felderlebnis | Rezept des Feuilletonisten | Wat Grotmudder vertellt | Brunner im Amt | Paris an der Panke | Die Unzüchtigen | Das ist klassisch! | Berliner Mutterlaut | Ein jeder lebts | Ein deutsches Volkslied | Alte illustrierte Blätter
- 1923-1924
- Hausmusik | Oase | Bergner! Bergner! | Am Sonntagnachmittag | Alt-Heidelberg | Richard Alexander | Requiem | Hermine | "Potsdam -!" | Allotria | Die Kegelschnitte Gottes | Dreißig Operetten | Tragödie der Liebe | The Kid | Arno Holz und sein Werk | Kleine Reise 1923 | Ein Frühling in Amerika | König contra Reimann | Die verbrannte Tänzerin | | Eine kleine Erinnerung | Die Fratellinis | Corneille auf der Schreibmaschine | Museum Carnavalet | Das Gleichgewicht des Lebens | Rudolf Steiner in Paris | Jakob Wassermann und sein Werk | Rudolf Herzog - ein deutscher Mann | Wie mache ich mich unbeliebt? | Künstler und Gesellschaft | Der Linksdenker | Gewehre auf Reisen | Unamuno spricht | Eine deutsche Kindheit | Bei dem Autor der "Garçonne" | Dem Andenken Siegfried Brycks | Der neue Zeitungsstil | Der Mann auf dem Kabinett | Dichtung
- 1925
- Aristide Bruant | Pariser Tage | Berlins Bester | Anatole-France-Dämmerung? | Anatole France in Pantoffeln | Chevalier | Malborough s'en va-t-en guerre | Wie Frankreich triumphiert | Der rasende Reporter | Le Brelan de Joie | Dienstzeugnisse | Außenseiter der Gesellschaft | Pariser Tage | Die Verwandtschaft | Alte Schauspieler | Europa mit dem Ausrufungszeichen | Das unvermeidliche Buch | Die Tendenzfotografie | Die kleinen Revuen | T'en fais pas - viens à Montparnasse! | Babbitt | George Grosz in Paris | Hausse in Ruhm | Shaws "Johanna" in Paris | Auslandsberichte | Die Reliquie | Faust in Paris | Buch mit Bildern | P. L. M. | Sprechen Sie Lateinisch? | Wo | Lebensgeschichte eines Rebellen | Suomi-Finnland | Alter Kümmel | Pirandello in Paris | Marinetti in Paris | Ein moderner Humorist | Zwei Lärme | Wo ißt man in Paris? | Ein Vortragsbuch | Französischer Witz | Noch einmal französische Witze | Der neue Morand | Bei den Verrückten | Eulenburgiana | Clément Vautel | Naturalismus? Naturalismus! | George Grosz als Schriftsteller | Der Schlager von gestern | Zum Fünfzigsten | Der Gallenbittre | Büchertisch | Mauricet | Eine Schreckenskammer | Die Dekadenten | Dr. Dolittle und seine Tiere | Der Brötchentanz | Abreißkalender | Demetrios | Das Buch vom Kaiser
- 1926
- Französische Frauen | E. R. Curtius' Essays | Die Einsamen | Der Dicke in Rußland | Chevalier, Rip und die andern | Durchaus unpassende Geschichten | Deutsche Woche in Paris | Geldverdienen und Glücklichsein! | Das Reichsarchiv | Le ›Lied‹ | Waffe gegen den Krieg | Wir im Museum | Nationales | Bella | Der Prozeß | Alte Schauspielerbilder | Pars -! | Der junge Mann | Was haben wir -? | Der neudeutsche Stil | Gruß nach vorn | Gegen den Strom | Fememörder | In der ersten Reihe | Hinter der Venus von Milo | Interessieren Sie sich für Kunst -? | Der General in der Comédie | Studio des Ursulines | Der rasende Kommis | Herr Schwejk | Der Satz | Repräsentanten | Der Sultan im Theater | Wege der Liebe | Tschechen und Russen | Fußball mit Menschenköpfen | L'Esprit | Eveline, die Blume der Prärie | Die Kokainschachtel | Typographisches | Pariser Chansonniers | Ein Diktator und sein Publikum | Ein Bild sagt mehr als tausend Worte | Ausgezeichnete Leute | Idyll an der Leine | Der liebe Gott in Kassel | Siegfried Jacobsohn † | Zwei Bilderbücher | Wo bist du -? | Schwejk der Zweite | Rundfrage: Sechs Dichter sehen durch die Zeitlupe
- 1927
- Chauve-Souris in Paris | Velhagen & Klasing | Kriegsfilme | Die genialen Syphilitiker | Für Ferdinand Bonn | Otto Wallburg | Larissa Reissner | Die Platte Electrola EG 178 | Übersetzer | Das | Des deutschen Volkes Liederschatz | Der innere Monolog | Budjonnys Reiterarmee | Wo waren Sie gestern abend? | Opel bringt ... | Komm, erschein auf dem Balkone | Für wen sind eigentlich die Zeitungen da? | Chaplin in Kopenhagen | Dienstunterricht für den Infanteristen | Bei Anton Hansen | Der Rechtsstaat | Harfenjulius Klabund | Versunkenes | Der Krieg und die deutsche Frau | Wiederkäuer | Herr Konferenzrat Andersen | Was weiß der Franzose vom Deutschen? | Mit Rute und Peitsche durch Preußen-Deutschland | Dicke Bücher | Der deutsche Mensch | Klavierspiel nach dem Essen | Das Ding, das fliegt | Buch voller Tiere | Das Leben der Termiten | Ein Franzose im alten Berlin | Acht Jahre politischer Justiz | Altes Licht | Joachim der Erste (genannt Ringel) | Und immer wieder Max Hölz! | Französischer Kriegsfilm | Maximilian Harden | Ein Katzenbuch | Brief an einen Kater | Ein Bummel durch die Welt | Gedenken an Siegfried Jacobsohn | Auf dem Nachttisch - Kircher, Molnár, Rohan, Gumbel, Ebert | Rudolf Kircher, ›Fair Play‹, ›Engländer‹ | Franz Molnár, ›Die Dampfsäule‹ | Karl Anton Prinz Rohan, ›Moskau‹ | E. J. Gumbel, ›Vom Rußland der Gegenwart‹ | Friedrich Ebert ›Kämpfe und Ziele‹ | Hans Reimann, ›Sächsische Miniaturen‹ | Und für Hänschen ein Buch ... aber welches? | Der Streit um den Sergeanten Grischa | Die Bilderausstellung eines Humoristen | Mit 5 PS | Der Autor der Saison | Start
- 1928
- Rechenmaschine aus USA | Journalistischer Nachwuchs | ›mit‹ | Auf dem Nachttisch | Chesterton, ›Das Paradies der Diebe‹ | Wells, ›Menschen, Göttern gleich‹ | Ferdinando Maccono, ›Zwei Märtyrerinnen der Keuschheit‹ | Chesterton, ›Der Heilige Franziskus von Assisi‹ | Lion Feuchtwanger, ›Pep‹ | Alfred Polgar, ›Ich bin Zeuge‹ | Briefe an einen Fuchsmajor | Ist das deutsche Buch zu teuer -? | ›Neu-Erscheinung‹ | Auf dem Nachttisch | Frank Heller, Kriminalromane | Marquis, ›Henry Ford‹ | ›Jahrbuch des Verlages Paul Zsolnay‹ | Franz Molnár, ›Die Jungen der Paulstraße‹ | Paul de Kruif, ›Mikrobenjäger‹ | Bert Brechts Hauspostille | Der sinnlose Film | Casanova im Safe | Warum eigentlich? ... | Zuschriften aus dem Publikum | Der neue Kürschner | Die Überlegenen | Der Bär tanzt | Der Maulesel des Papstes | Dank vom Hause Stalin | Auf dem Nachttisch | ›Temps‹ | Franz Hessel, ›Teigwaren, leicht gefärbt‹ | J. Dorfmann, ›Im Lande der Rekordzahlen‹ | Theodore Dreiser, ›Amerikanischen Tragödie‹ | Ch. Lucieto, ›En Missions spéciales‹, ›Livrés à l'Ennemi‹ | Eberhard Buchner, ›Kriegsdokumente‹ | Das überholte Witzblatt | ›Siegfried‹ oder der geleimte Mann | I. Als Gottes Atem leiser ging | II. Le comique voyageur | Deutschenspiegel | Pariser Abend | Ein Schädling der Kriminalistik | Ein Schädling der Kriminalistik | Das flüsternde Sanatorium | Jahrgang 1905 | Heimweh nach den großen Städten | O you my sweet evening star! | Kriminalromane | Die Republikanische Beschwerdestelle | Courteline | Sieg im Atlas | Pariser Publikum | Verhetzte Kinder - ohnmächtige Republik | Maurice Chevalier | Hégésippe Simon | Film mit Scheibe | Wie war es -? So war es -! | Malende Eisenbahner | Deutsche Soldaten in der pariser Oper | Deutsche Soldaten in der pariser Oper | Eine Yvette Guilbert gilt nichts im eigenen Lande | Pariser Gelächter | Auf dem Nachttisch | Gebrauchslyrik | Der Privatmann im Theater | Der grüne Frack | Sprechstunde am Kreuz | Coupletvortrag | Filmzensur auch in Frankreich | Das schönste Geschenk | Besuch bei Paul Morand
- 1929
- Das A-B-C des Angeklagten | Herr und Frau Wichtig lassen zu Tisch bitten! | Der Zauberkünstler | Die lieben Kinder | Korrespondenten reisen | Auf dem Nachttisch | ›Redner der Revolution‹ | Franz Kafka, ›Amerika‹ | Edgar Ansel Mowrer, ›Amerika, Vorbild und Warnung‹ | Alfons Goldschmidt, ›Deutschland heute‹ | Anna Siemsen, ›Daheim in Europa‹ | Peter Martin Lampel, ›Jungen in Not‹ | Beradt, ›List und Leidenschaft‹ | Schwarz auf Weiß | Anonyme Briefe | "Polizei und ... " | Die "Welt" | Die Anhängewagen | Kleine Erinnerungen | Endlich die Wahrheit über Remarque | Auf dem Nachttisch | Der ›Große Brockhaus‹ | Walther Rode, ›Beamtenpyramide‹ | Franz Alexander, Hugo Staub, ›Der Verbrecher und seine Richter‹ | Max Hölz, ›Vom Weißen Kreuz zur Roten Fahne‹ | ›Die Gedichte, Lieder und Chansons des Walter Mehring‹ | Ein besserer Herr | Bänkelbuch | Juli 14 | Jonathans Wörterbuch | Die Karikatur Preußens | Das Feuilleton mit einem Knacks | Das Nachschlagewerk als politische Waffe | Schmiede und Schmiedegesellen | Grammophonplatten | Neues Licht | Aus aller Welt | Nr. 1 | Die Belohnung | Mir fehlt ein Wort | Das Buchhändler-Börsenblatt | Konjunktur | Die Kollektiven | I a | Auf dem Nachttisch | ›Sozialismus aus dem Glauben‹ | Plättner, ›Eros im Zuchthaus‹ | Istvan Hóllós, ›Hinter der gelben Mauer‹ | C. J. H. Hayes, ›Nationalismus‹ | Arthur Garfield Hays, ›Laßt Freiheitsglocken läuten!‹ | Franz Hessel, ›Nachfeier‹ | Die Herren Wahrnehmer | Was tun die Birken? | Auf dem Nachttisch | ›Untersuchungen über den Geist der Musik bei den indoslawischen Völkerschaften‹ | ›Briefwechsel von Theodor Fontane und Paul Heyse, 1850 bis 1897‹ | ›Klassischer Journalismus‹, Hrsg. Egon Erwin Kisch | Bernard Grasset, ›Die Angelegenheit der Literatur‹ | Roland Dorgelès, ›Les Croix de Bois‹ | ›Der Krieg‹, Hrsg. Kurt Kläber | Berliner Theater | Karl Kraus, ›Unüberwindlichen‹ | Schiller, ›Don Carlos‹ | O'Neill, ›Seltsames Zwischenspiel‹ | Henri Barbusse und die Platte ›Lord help me -!‹ | Korrespongdanx | 8 Uhr abends - Licht aus! | Cabaret-Kritik | Zeitungsdeutsch und Briefstil | Kritik aus der Erinnerung | Hat Mynona wirklich gelebt? | Soll man das tun?
- 1930
- Narkose durch Bücher | 100 % | Titelmoden | Lampenfieber | Auf dem Nachttisch | Harold Nicolson, ›Miss Plimsoll und andere Leute‹ | E. J. Gumbel, Berthold Jacob, Ernst Falck, ›Verräter verfallen der Feme‹ | N. K. Krupskaja, ›Erinnerungen an Lenin‹ | E. D. Smith, ›Psychologie für Vorgesetzte‹ | Hans Hyan, ›Sexualmörder in Düsseldorf‹ | Larissa Reissner, ›Oktober‹ | Der Geschäftsmann in der Literatur | Die Herren Künstler | Der Herr Soundso | Die Keuschheitsgürteltiere | Auf dem Nachttisch | Egon Erwin Kisch, ›Paradies Amerika‹ | Robert Michels, ›Der Patriotismus, Prolegomena zu seiner soziologischen Analyse‹ | René Fülöp-Miller, ›Macht und Geheimnis der Jesuiten‹ | Kultusministerium, ›Sittlichkeitsvergehen an höheren Schulen und ihre disziplinare Behandlung‹ | Ernst Ottwalt, ›Ruhe und Ordnung‹ | George Grosz, ›Die Gezeichneten‹, ›Das neue Gesicht der herrschenden Klasse‹ | August Sander, ›Antlitz der Zeit‹ | Kritik der tausend Nasenlöcher | ›Clemenceau spricht‹ | Braut- und Sport-Unterricht | Proteste gegen die Dreigroschenoper | "Fairbanks ist berühmter als Homer" | Auf dem Nachttisch | Friedrich Torberg, ›Der Schüler Gerber hat absolviert‹ | Fritz Brupbacher, ›Liebe, Geschlechtsbeziehungen und Geschlechtspolitik‹ | Hermann Kesten, ›24 neue deutsche Erzähler‹ | Joseph Bernhart, ›Der Vatikan als Thron der Welt‹ | Paul Schebesta, ›Die religiösen Anschauungen der Semang-Zwerge von Malaya‹ | Pol Sackarnt, Katzen | Hamsun, ›Die letzte Freude‹ | Auf dem Nachttisch | Alfred Polgar, ›Hinterland‹ | Sandor Kémeri, ›Die Kerker von Budapest‹ | John Heartfield, ›Volksbuch 1930‹ | A. T. Wassiljew ›Ochrana‹ | Lesefrucht | Künstlers Widerhall | Wo lesen wir unsere Bücher? | | ... und das Publikum! | Fünfundzwanzig Jahre | Der klopfende Mann | Hering ist gut - Schlagsahne ist gut - wie gut ... | Ein Deutschland-Buch | Die Pointenwiederholer | Gesunde und kranke Nerven | Auf dem Nachttisch | Diotima, ›Die Schule der Liebe‹ | Helen Zenna Smith, ›Mrs. Biest pfeift‹ | Roland Dorgèles, ›Die hölzernen Kreuze‹ | René Benjamin, ›Clemenceau dans la retraite‹ | Paul Cohen-Portheim, ›Paris‹ | Ilja Ehrenburg, ›Visum der Zeit‹ | Heinrich Fischer, ›Die Vergessenen, Hundert Deutsche Gedichte‹ | Der Mittler | Die Ufa sucht Dichter | Akustischer Kostümball | B. Traven | Der Reichstagsbericht | Auf dem Nachttisch | ›Die Balladen und lasterhaften Lieder des Herrn François Villon in deutscher Nachdichtung von Paul Zech‹ | Erich Kästner, ›Ein Mann gibt Auskunft‹ | Otto Roeld, ›Malenski auf der Tour‹ | George Grosz, ›Über alles die Liebe. 60 neue Zeichnungen‹ | Wera Figner, ›Nacht über Rußland‹ | D. H. Lawrence, ›Lady Chatterley und ihr Liebhaber‹ | G. K. Chesterton, ›Der unsterbliche Mensch‹ | Frieden | Auf dem Nachttisch | ›Deutsche Literatur, Sammlung literarischer Kunst- und Kulturdenkmäler in Entwicklungsreihen‹ | S. M. von Propper, ›Was nicht in die Zeitung kam‹ | Hjalmar Kutzleb, ›Mord an der Zukunft‹ | ›Roda Rodas Roman‹ | ›Schreib das auf, Kisch!‹ | Magnus Hirschfeld, Andreas Caspar, ›Sittengeschichte des Weltkrieges‹ | Christa Anita Brück, ›Schicksale hinter Schreibmaschinen‹ | Der standhafte Zinnsoldat | So etwas wäre im Ausland nicht möglich!
- 1931
- Viel zu fein! | Carl Sonnenschein | Kleiner Vorschlag | Die Herren Autoren | Die Aussortierten | Schrei nach Lichtenberg | Die Reportahsche | Eugen Burg | Verlagskataloge | Auf dem Nachttisch | O. Henry, ›Bluff‹ | Ernst Toller, ›Quer durch‹ | Karl Demeter, ›Das deutsche Offizierkorps‹ | ›Gesellschaft und Wirtschaft | Maryse Choisy, ›Un mois chez les filles‹ | Kleine Bitte | Sein spannendster Roman | Gegen das Remarque-Filmverbot | Der amerikanische Erfolg | Bauern, Bonzen und Bomben | Wallenstein und die Interessenten | Ein Stück Dichtung | Die Essayisten | Auf dem Nachttisch | Sigmund Freud, Gesamtausgabe | Willy Haas, ›Gestalten der Zeit‹ | Matwey Liebermann, ›Im Namen der Sowjets‹ | Lenka von Koerber, ›Menschen im Zuchthaus‹ | Henriette v. Gizycki, ›Kaplan Fahsel in seinem Werdegang unter Zuhilfenahme seiner Briefe und Aufzeichnungen‹ | Franz Zorn, ›Stempellieder‹ | Karl Benno von Mechow, ›Das Abenteuer‹ | ›Die Weltkriegs-Spionage‹ | Hans Henning Freiherr von Grote, ›Vorsicht! Feind hört mit!‹ | Theobald Tiger spricht | Der neue Remarque | Die Rotstift-Schere | Wir Zuchthäusler | Europäische Kinderstube | Der Grundakkord | Lehár am Klavier | Reparationsfibel | Lyrik der Antennen | Der musikalische Infinitiv | , - Komma | Kritik als Berufsstörung | Auf dem Nachttisch | Louise Diel, "Ich werde Mutter" | Karl Scheffler, "Berlin, Wandlungen einer Stadt" | General Crozier, "Im Sturm ums Niemandsland" | Max Oederlin, "Marsch im Jura 1916/17" | Sergeant Höflich, "Affaire Zabern" | Ludwig Bauer, "Morgen wieder Krieg" | Egon Erwin Kisch, "Prager Pitaval" | Im Gefängnis begreift man | Rote Signale
- 1932
- Fräulein Nietzsche | Zyniker | Pfiff im Orgelklang | Auf dem Nachttisch | Ilja Ehrenburg, ›Traumfabrik‹ | Rudolf Borchardt, ›Deutsche Literatur im Kampfe um ihr Recht‹ | Ernst Ottwalt, ›Denn sie wissen, was sie tun‹ | A. W. Just, ›Mit Ilsebill freiwillig nach Sibirien‹ | Anton Kuh, ›Physiognomik‹ | Irmgard Keun, ›Gilgi, eine von uns‹ | Otto Reutter | Friedrich mitn Mythos | Auf dem Nachttisch | Graf A. Stenbock-Fermor, ›Deutschland von unten‹ | Goetz Otto Stoff, ›Aufstand, Querschnitt durch den revolutionären Nationalismus‹ | Dosio Koffler, ›Wilhelm II.‹ | Fedor Vergin, ›Das unbewußte Europa‹ | Franz Oppenheimer, ›Erlebtes. Erstrebtes. Erreichtes‹ | Johannes Wüsten, ›Blutproben‹ | Avis an meinen Verleger | 111 | Die armen Luder | Wenn man vielleicht ... | | Moment beim Lesen | Expertise | Zwecks Lachung | ›Kulissen‹ | Lichtenberg
- 1907-1914
- Blumentag | Rotundenzensur in Königsberg | Streikjustiz | Säcksche Festspiele | Saisonbeschluß | Kritik | Kino | Auftakt | Parkett | Die Musik kommt | Sexuelle Aufklärung | Schöner Herbst | Schall und Rauch | Salut au monde! | Großstadt - Weihnachten | Start | Vorfrühling | | Bund der Landwirte | Home, sweet home | An die Meinige | Die Kronprinzenbühne | Der Lenz ist da! | Deutscher Abend | Meditation, zum Coupéfenster hinaus | Fröhliche Ostern | Nicht! noch nicht! | Kleines Gespräch mit unerwartetem Ausgang | Vaterländische Ritornelle | Der alte Mustapha singt
- 1916-1918
- Memento | Der alte Pojaz spricht | An eine Marie vom Lande | Berliner Gerüchte | Wenn erst ... | Wetterhäuschen | Der Kriegslieferant | Selbstbesinnung | An einen garnisondienstfähigen Dichter | Auf Urlaub | Papiernot | Auf die Weltbühne | Im Käfig | Zensurdebatte | Wünsche | An Peter Panter | Spanische Krankheit? | Revue | Professoren | Der alte Fontane | Denkmalsschmelze | Worte | Krethi und Plethi | Freundliche Aufforderung | Ersterbendes Gemurmel | Frohe Erwartung | Kolonne | Kümmernis | Nationale Verteidigung | Briefmarken | Die Reihenfolge | Die arme Frau | Helm ab -! | Namensänderung | An Lucianos | Bruch | Weihnachten | Silvester
- 1919
- Ein Deutschland! | Achtundvierzig | Religionsunterricht | Berliner Kämpfe | Zwei Erschlagene | Zwischen den Schlachten | Gute Nacht! | Olle Kamellen | Spaziergänge eines Berliners | Spartakus in Moabit | Schäferliedchen | Das Lied vom Kompromiß | Eisner | Schwere Zeit | Lebensmittel! Lebensmittel! | Kriegsgefangen | Der zwanzigjährigen ›Fackel‹ | Mit einem blauen Auge | Osterspaziergang | Das Königswort | Das Heil von außen | Sehnsucht nach der Sehnsucht | Ein sauberer Vogel | Preußische Professoren | Unser Militär! | Preußische Presse | Krieg dem Kriege | Ich dachte schon ... | Die Schweigende | Erzberger | Die blonde Dame singt | Die Schule | 's ist Krieg! | Nach fünf Jahren | Strafgericht? | Ich schnitt es gern ... | An ihren Papa | Er verheiratet sie | Saisonbeginn | Klagelied eines Einsamen | Mißachtung der Liebe | Mit dem Weininger | Versunkenes Träumen | Kino-Atelier | Verfehlte Nacht | Persisch | Mit einem japanischen Gott | Revolutions-Rückblick | An unsre Kleine | Erweckung | Badetag | Das erdolchte Heer | Die Morgenpost | Körperkultur | Wenn die Flocken fallen ... | Einkäufe | Weihnachten | Silvester
- 1920
- Guten Morgen -! | Es lebe die Gleichheit | Wenn der Mond, wenn der Mond | Das ist der Herzschlag | Das Lied vom Piepmatz | Dame in Weiß | Erinnerung aus der Etappe | Frage- und Antwortspiel | Absage | Wider die Liebe | Presse-Walzer | Rechts und links | Dantons Tod | Der Humorist singt | Jochimke, Jochimke, hüte di! | Wilhelm von Abfundien | Die Dame mit 'n Avec | Abschied von Noske | Namensänderung | An den deutschen Mond | Worte und Taten | Preissturz? | Blick in die Zukunft | Abschied von der Junggesellenzeit | Sentimentales Lied | Vorsicht bei Gesprächen! | Zum nächsten Putsch! | Mikrokosmos | Paasche | Sommerlied | Heimg'funden | Die Marburger | Löwenliebe | Marburger Studentenlied | Steuerabzug | Kriegsandenken | Auf ein Kind | Kleines Trällerlied | Revolutions-Rückblick | Literatur-Walzer | Der Hosenschnüffler | Marke: Essig | Sorrent | Total Manoli | Unterm Stadtbahnbogen | Zum ersten Mal ... | Silvester
- 1921-1922
- Schicksalslied | An ihr | Die Objektiven | Das Firmenschild | Deutsche Richtergeneration 1940 | Abschiedsgesang | Führerhunde | Nachruf | Sozialdemokratischer Parteitag | Berliner Liebe | | Brunner | Berliner Sonntag | Jagow vorm Reichsgericht | Meeting | Raschle, raschle, seidner Kimono | Neujahrsgruß an die Geistigen Deutschlands | Der kleine Hund an der Ecke | Der selige Noske | Eisenbahnerstreik | Prophezeiung | Fridericus Rex | Vorn an der Rampe | Kähne | An die Berlinerin | Bürgerliches Zeitalter | Schaufenstermoral | Auf ein Frollein | Merkt ihr nischt -? | Die weinenden Hohenzollern | Unser täglich Brot | An Philipp Scheidemann | Rathenau | Händler und Helden | Harden | Zuschauer | Couplet für die Bier-Abteilung | Drei Minuten Gehör! | Rote Melodie | Rückkehr zur Natur | Die Herde | Die Mühle | Letzte Fahrt | Zu einigen dieser Prozesse | Ein Smoking alleine macht es nicht | Jede Landpartie hat mal ein Ende | Was kleine Kinder sehn! | In der Kahlbaum-Diele | Raffke
- 1923-1925
- An einen Bonzen | Deutsches Lied | Schlager | Park Monceau | Nach der Schlacht | Immer raus mit der Mutter ... ! | Die Deplacierten | Stimmen in der Nacht | Figurinen | Nur die Ruhe ... | Zu tun! Zu tun! | Place des Vosges | Gebet nach dem Schlachten | An Ernst Toller | Dem Gehege der Zähne | Der Geschlechtslose | Warum ich nicht mehr ... | Jener | Affenkäfig | Meditation | Mal singen, Leute -! | Gebet für die Gefangenen | Luftveränderung | Abend | Ruhe und Ordnung | | Gefühle | Träume | Arbeit tut not -! | Auf den unbekannten Soldaten | Ledebour | Olle Germanen | Stimme aus den Kalkgruben | Pariser Vorort | In Weißensee | Prolet vor Gericht | Die freien Deutschen | Besetzt! Bitte, später rufen -! | Farbenklavier | Frauen von Freunden | Deutsche Pleite | Auf ein Soldatenbild | Alle Welt sucht | Monolog mit Chören | Die fünf Sinne | Der schlaflose Tote | 400 000 Invaliden und 1 Gesunder | Psychoanalyse | Duo, dreistimmig
- 1926
- Dichtkunst 1926 | Zeppelin-Spende | Angestellte | Lützows wilde Jagd | Das alte Vertiko | Nichts anzuziehen -! | Arbeit für Arbeitslose | Gut Mord! | Was brauchen wir -? | Nächtliche Unterhaltung | Südfrüchte | Flaggenlied | Pariser Dankgebet | Das Mitglied | Lorbeeren der herrschenden Klasse | Kartengruß aus dem Engadin | Bei näherer Bekanntschaft | Haben Sie schon mal ... ? | Zwei Seelen | Kleine Dienstreise | An meinen Sohn | Feldfrüchte | Berliner Verkehr | Wenn jener wiederkäme ... | Angst des Kapitalisten vor der Einigkeit der Arbeiter | Die Drei | Frieren und frieren lassen | Wo bleiben deine Steuern -? | Vor acht Jahren | Altes Volkslied | Chanson | Wenn einer eine Reise tut ... | Winke-winke | Der schlimmste Feind | Dem Andenken Siegfried Jacobsohns | Der Graben
- 1927
- Opposition! Opposition! | Confessio | Geschworene | Berliner Bälle | Einigkeit und Recht und Freiheit | Frage und Antwort | Finish | Subkutan | Week-End | Kleines Glockenspiel | Putzmittel | Pfeifen anrauchen | Heimgefunden | Die Herren Kolonisatoren | Der Pfau | Der Rhein und Deutschlands Stämme | Das Ideal | Sektion
- 1928
- Horoskop 1928 | Der Mann am Spiegel | Tourist | Nebenan | Ehekrach | Ersatz | Apage, Josephine, apage -! | Für Maxim Gorki | Deine Welt | Hände an der Schreibmaschine | Meine Flieger - deine Flieger | Fragen an eine Arbeiterfrau | Sonntagsmorgen, im Bett | Vor und nach den Wahlen | Konjugation in deutscher Sprache | Das neue Gefangenen-Museum | Aus der Ferne | Olympiade | Mädchen aus Samoa | Schiffstaufe | Gesang der englischen Chorknaben | Wenn die Igel in der Abendstunde | Start | Träumerei auf einem Havelsee | Das Weltwort | Sie schläft | "Masse Mensch" | Berliner Herbst | Es ist | Jakubowski | Glück im Unglück | Liebespaar am Fenster | Das Sozialistengesetz 1878 | Ludendorff oder der Verfolgungswahn | Don't gish me -! | Zehn Jahre deutsche "Revolution" | Was kosten die Soldaten? | Das Lächeln der Mona Lisa | Beschluß und Erinnerung | Nola | Oller Mann | Hurra! - Ferien -!
- 1929
- Vorspruch | Die Leibesfrucht | Lied fürs Grammophon | Chanson für eine Frankfurterin | Ein nachdenklicher Zuschauer | Was ist im Innern einer Zwiebel -? | Media in Vita | Die Kinderstube | Guter Neurath ist teuer | Der Meineid | Junge Autoren | Lehrgedicht | Mutterns Hände | Einkehr | In aller Eile | Diskretion | Ja, Bauer, das ... ! | Geduld | Holder Friede | Ich habe mich erkältet | Das Gesetz | Unerledigte Konten | Die Tagung | Trunkenes Lied | Was dem Lakaien seine Livree ist der Republik ihre Sieges-Allee | Hej -! | Ideal und Wirklichkeit | Die Besetzung | Der verrutschte Hut | Deutsche Richter von 1940 | Aussperrung | Das Parlament | Der Kopf im Walde | Lied der Steinklopfer | Bürgerliche Wohltätigkeit
- 1930
- O du mein Österreich -! | Aus! | Kirche und Wolkenkratzer | Theorie der Leidenschaft Berlin N 54 | Immer | Frage | Die freie Wirtschaft | Augen in der Großstadt | Jubiläum | Der breite Rücken | Danach | Der Stimmungssänger | Deutschland erwache! | Kino privat | Zwei alte Leute am 1. Mai | Das dritte Reich | Nur | 50 % Bürgerkrieg | Ein Wort | Die Ortskrankenkasse | Kleines Operettenlied | Fahrgäste | Die Mäuler auf! | Abendlied | Wahre Liebe | Saisonarbeiter | Marschlied nach den Wahlen | Lied der Cowgoys | Die Redensart | Aussage eines Nationalsozialisten vor Gericht | Der Neurotiker | Der andre Mann | Wo ist der Schnee ... | Dein Lebensgefühl | Aufgewachsen bei ... | Malwine | Stationen | Karrieren | Diese Häuser | Zuckerbrot und Peitsche | Ballade | An Frau von Oheimb | Oh Frau! | An die Republikaner
- 1931-1932
- Rheinsberg | Die Frau spricht | 1. Die geschiedene Frau | 2. Eine Frau denkt | 3. Die Nachfolgerin | 4. Lamento | Eine kleine Geburt | Eine Frage | Herz mit einem Sprung | Gestoßener Seufzer | Joebbels | Rußland | Schepplin | Rosen auf den Weg gestreut | Die Gefangenen | Parteimarsch der Parteilosen | Sauflied, ganz allein | Lied ans Grammophon | Das Persönliche | An das Publikum | Der Mitesser | Autarkie | Die Lösung | Also wat nu - ja oder ja? | Der Priem | Goethe-Jahr 1932 | Imma mit die Ruhe! | Beit Friehstick | An das Baby | Eisenbahner | Treue | Betriebsunfall | Sie, zu ihm | Media in vita | Warte nicht! | Die Seriösen | Über den Dächern | Das Lied von der Gleichgültigkeit | Europa | | Recht muß Recht bleiben -! | Na also -! | Dreh dich hin, dreh dich her - kleine Wetterfahne -! | § § § § | Wie mans macht ... | Der Zerstreute | Beschlagnahmefreies Gedicht | Singt eener uffn Hof | Die Herren Eltern | Altes Lied 1794 | Wenn eena dot is | Heute zwischen Gestern und Morgen | Wenn eena jeborn wird
- 1907-1919
- Vorsätze | Harun-al-Raschid | Rheinsberg | Bahnfart - Ankunft - Im Hotel - Spaziergang | Schloß Rheinsberg | Bootsfahrt - Abendessen - Im Theater - Zu Bett | | In der Stadt flanierend - Im Kino | Sehnsucht - Im Feld | Mittagessen - Mittagsschlaf | Im Boot - Musik | Die beiden Brüder H. | Ouvertüre | Kindertheater | Der Bürgergeneral | Gratulation | Der Zeitsparer | Kleine Vorrede | Der Zeitsparer | Das Paradigma | Von dem Manne, der keine Zeitungen mehr las | Der Papagei | Die Kinderstube | In des Waldes tiefsten Gründen | Die Katze spielt mit der Maus | Die letzte Seite | Nebenan | Unterwegs 1915 | Die Einsiedlerschule | Die Träume | Walpurgisnacht | Bei Stadtzauberers | Südliche Nacht | Guckkasten | Das Elternhaus | Der Mann mit den Spritzen | Die Wanzen | Die Zeitbremse | Zwei Mann: Gitarre und Mandoline | Interview mit sich selbst | Der Mantel
- 1920-1923
- Die verzauberte Prinzessin | Die Tscherkessen | Der Preußenhimmel | Die Hausgeister | Der Portier vom Reichskanzlerpalais spricht | Zwei Einbrecher | Gespräch mit dem Osterhasen | In einer Bar | Das Reichsamt für ... | Das unterbrochene Geschichtsbuchblatt | Einwohnerwehrmann auf Posten | Marburger Nachwuchs | Der Löw' ist los -! | Biographie für viele | Rechenexempel | Stranderlebnis | Die Tür | Noch immer ... | Kleine Begebenheit | In der Zelle | Schauspielers Traum | Die Verteidigung des Vaterlandes | Rheinsberg | Was unternehme ich Silvester? | Brief an den Staatsanwalt | Erinnerung | Herr Wendriner telefoniert | Der Wagen | Nebenan | Der Chauffeur | Kleiner Mann vor der Weinstube | Frühlingsvormittag | Morgens um acht | Ein Hundstagsbild | "Manoli linksrum -!"
- 1924-1926
- Gesicht | Die Katz | Der General im Salon | Abends nach sechs | Hausbesitzer in der Loge | Der Bahnhofsvorsteher | Herr Wendriner kauft ein | Bilder aus dem Geschäftsleben | Der Portier | Der Angestellte, der etwas werden will | Der Prokurist | Die Schreibmaschinendame | Sekretärin | Der Chef | Der Registrator | Beschluß | Halt auf freiem Felde | Das Fotografie-Album | Jemand besucht etwas mit seinem Kind | Der alte Herr | Herr Wendriner erzieht seine Kinder | Spaziergang | Herr Wendriner nimmt ein Bad | Herr Wendriner hat Gesellschaft | Herr Wendriner beerdigt einen | Herr Wendriner läßt sich die Haare schneiden | Herr Wendriner betrügt seine Frau | Die Unpolitische | Herrn Wendriners Jahr fängt gut an | Herr Wendriner kann nicht einschlafen | Fantasia | Das große Q | Interview | Herr Wendriner in Paris | Konversation | Herr Wendriner erzählt eine Geschichte | Traum | Drei Biographien | Kleine Station | Der letzte Tag | Drei auf dem Bodensee | Herr Wendriner geht ins Theater
- 1927
- Ein Pyrenäenbuch | Stierkampf in Bayonne | Ausflug zu den reichen Leuten | Zwei Klöster | Saint-Jean-Pied-de-Port: Die Basken | Lieber Jakopp! | Pau | Eaux-Bonnes | Lourdes | - I. Der Soldat Paul Colin | - II. Ein Tag | - III. Siebenundsechzig Jahre | - IV. Der Sardellenkopf | Cirque de Gavarnie | Cauterets | Pic du Midi | Figuren | Über Naturauffassung | Von Barèges bis Arreau | Die Täler | Drei Tage | Allein | Die Republik Andorra | Auf der Wiese | Das Fort | Französische Provinz | Abschied von den Pyrenäen | Einer aus Albi | Dank an Frankreich | Ein Stoß Papier | Besuche bei Peter Panter | Der Mann am Schlagzeug | Chef-Erotik | Ein Ferngespräch | Regenschwere Pause | Zwei Käfige | Wendriners setzen sich in die Loge | Zeugung | Die Phrasendrescher | Enthüllung | Vorgang beim Treppensteigen | Das Wirtshaus im Spessart | Theater | Werbekunst - oder: Der Text unsrer Anzeigen | Das Leben der Colette
- 1928-1929
- Herr Wendriner diktiert einen Brief | Der Mann, der zu spät kam | Peter Panter | Der Katzentrust | Was soll er denn einmal werden? | Es ist heiß in Hamburg | Wo kommen die Löcher im Käse her -? | Das Lottchen | Konfusion um Zeisig | Frauen sind eitel. Männer? Nie -! | Der Fall Mischewski Contra Pimbusch | Fahrt ins Glück | Wie sieht der Erfinder des Reißverschlusses aus? | Ich bin ein Mörder | Der Mann, der nicht gut hört | Fabel | Ein Betrunkener in der Wilhelmstraße | Der Kriegsschauplatz | Johanna vom Bogen | Der Fliegengott | Herr Wendriner läßt sich massieren | Wiederaufnahme | Die kleinen Freuden des Lebens | "Eins - zwei - drei - hopp!" | Lottchen besucht einen tragischen Film | Mieter und Vermieter | Küche in der Hochsaison | Die Panne
- 1930-1932
- Gespräch auf einem Diplomatenempfang | "Machen Sie das mal den ganzen Tag -!" | Der Hellseher | Der Henrige | Beim Versicherungsagenten | Mancher lernts nie | Das Stimmengewirr | Was machen die Leute da oben eigentlich? | Fräulein Marietta | Die Großen | "Das ist nämlich Herr Meyer -!" | Der Anhänger | In der Hotelhalle | Kreuzworträtsel mit Gewalt | Ab 12.46 Uhr | Ein älterer, aber leicht besoffener Herr | Herr Wendriner steht unter der Diktatur | Der schiefe Hut | Die Karte für den Pfirsich-Melba | Der kranke Zeisig | Der Buchstabe G | Himmlische Nothilfe | Lottchen beichtet 1 Geliebten | Lottchen wird saniert | Es reut das Lottchen | Wo sind meine Schuhleisten -? | Die Ehemalige | Paris in Ordnung | Liebespaar in London | Hetären-Gespräche | Ich gehe mit einer langen Frau | "Nein - meine Suppe eß ich nicht -!" | Der kartellierte Zeisig | Romanwürfel | Ein Ehepaar erzählt einen Witz | Der Floh | Colloquium in utero
"Neuer Wort Schatz" - "NWS" - Die neue Reihe im Titel-Magazin
Dass heute gute Zeiten für Lyrik herrschen, weil gute Gedichte entstehen, wird oft und lobend anerkannt. Jedoch: „wir wollen weniger gepriesen und häufiger gelesen sein“, wünscht sich wohl mancher Autor (frei nach Lessing). Und nicht nur häufiger, sondern mit Genuss und innerem Gewinn - dies ist das Ziel der Reihe „Neuer Wort Schatz“, die jede Woche ein Gedicht vorstellt. Lesen Sie mit!
verschwindibus | shington | frikar | im Gehen | Handkamera | geklont | entkernt | engtanznummer | anvertraut | ausziehen | endlich | Gott | breut | Zuspruch | ottern | astlochblick | Insektendunst
"Neuer Wort Schatz II" - "NWS II"
Gedichte mit Neugier und Genuss zu lesen - das ist das Ziel der Reihe Neuer Wort Schatz, die jetzt in die nächste Runde geht! Alle vorgestellten Gedichte stammen aus diesem Jahrtausend, aufgespürt und gedeutet werden sie von erprobten Liebhaberinnen und Liebhabern. Vielfalt und eigene Blickweisen sind garantiert, jeden Montag.
urmusik | Schönheitserreger | Fenster | zerwirbelnd | Nadeln | Unterstand | geschichte | Sicherheitsring | daneben | Frei | lausig | Blickrausch | Blick | Neustart
Projektbeschreibung und aktueller Arbeitsstand
Was dem Wissenschaftler, dem Studenten, dem Schüler und allen anderen Lesern der »Klassiker« der deutschsprachigen Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts bis heute fehlt, ist ein verläßliches und handhabbares Wörterbuch für diejenigen Wörter und Wortbedeutungen, die heute nicht mehr (selbst-)verständlich sind, früher aber gebräuchlich waren. Ein „Klassikerwörterbuch“ für diesen Differenzwortschatz, wie es mit dem »Dictionnaire du français classique« für die klassische französische Literatur des 17. Jahrhunderts bereits existiert, ist das Ziel des »Projekts Klassikerwortschatz«.
Die Erstellung eines „Wörterbuches“ kann sich am Ende des 20. Jahrhunderts allerdings nicht mehr ausschließlich auf ein gedrucktes Nachschlagewerk beschränken. Vielmehr müssen die elektronischen Medien im Rahmen ihrer noch weiter zu entwickelnden Möglichkeiten in ein solches Projekt einbezogen werden. Die Vorstellung des Projektes und seiner Grundlagen im Internet stellt einen allerersten Schritt in diese Richtung dar.
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- Klassikertexte heute
- Kategorisierung des Klassikerwortschatzes
- Die bisherige historische Wortforschung
- »Klassikerwörterbuch« und Stellenkommentar
- Das Arbeitsverfahren beim »Projekt Klassikerwortschatz«
- Die auszuwertenden Texte
- Der Klassikerwortschatz in der universitären Lehre
- Der Klassikerwortschatz im Computerzeitalter
- Beispielartikel
Hg. v. der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Akademie der Wissenschaften in Göttingen und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.Die Digitalisierung wird in einem von der DFG finanzierten Projekt vom Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier durchgeführt.
- Bd. 1: A-azurn. Stuttgart: Kohlhammer 1978.
- Bd. 2: B-einweisen. Stuttgart: Kohlhammer 1989.
- Bd. 3: einwenden-Gesäusel. Stuttgart: Kohlhammer 1999.
Mit der Begründung des Unternehmens Goethe-Wörterbuch im Jahr 1946 kam die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin dem seit dem 19. Jahrhundert immer wieder von der Fachwelt gehegten Wunsch nach einer umfassenden Darstellung der Sprache und der Gedankenwelt Goethes entgegen. Angelegt als alphabetisch geordnetes semasiologisches Autorenwörterbuch soll das GWb mit etwa 90.000 angesetzten Stichwörtern den gesamten Wortschatz Goethes einschließlich nicht deutschsprachiger Wörter und Hapax legomena dokumentieren. Textgrundlage des GWb ist die 143 Bände umfassende Weimarer Sophienausgabe (1887-1919), die in den Fällen, in denen neuere, bessere Editionen vorliegen, durch diese ergänzt wird.
Mit dem Goethe-Wörterbuch entsteht ein Mehrzweck-Instrument, das für die Goethe-Philologie, die Sprachgeschichtsforschung des 18. und 19. Jahrhunderts, die deutsche Bildungs- und Geistesgeschichte sowie für die an Goethe interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen von Bedeutung ist:Das Goethe-Wörterbuch entsteht in vier Arbeitsstellen in Berlin, Leipzig, Hamburg und Tübingen und wird gefördert von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Akademie der Wissenschaften in Göttingen und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Im Druck erschienen sind bislang die Bände 1 bis 3 (A - azurn, B - einweisen, einwenden - Gesäusel) und die Lieferungen 1 bis 10 von Band 4 (Geschäft - hinzutreten).
- Der Goethe-Forschung ist es unentbehrliches Hilfsmittel, da es einen systematischen Einblick in den Personalwortschatz Goethes und damit auch in seine Sach-, Begriffs- und Vorstellungswelt gibt und so eine völlig neue Grundlage für das Textverständnis bietet.
- Der deutschen Sprachgeschichte und der Sprachwissenschaft allgemein ist es umfassender Thesaurus im Hinblick auf Wortbildung, Wortbedeutung und -gebrauch, da Goethes Wortschatz aufgrund seines Umfangs und der sich darin widerspiegelnden vielfältigen Interessen als repräsentativ für die Sprache der Zeit zwischen 1760 und 1830 gelten muß.
- Zur deutschen Bildungs- und Geistesgeschichte leistet es einen wichtigen Beitrag aufgrund der durch das umfangreiche Belegmaterial abgedeckten thematisch-sachlichen Fachgebiete und Bereiche wie zum Beispiel Anatomie, Geologie, Pflanzenkunde, Dichtungs- und Literaturtheorie, Amts- und Verwaltungswesen.
- Generell ist es Nachschlagewerk für unterschiedlichste (literatur-, kultur- und realgeschichtliche) Sachinteressen und Zitatenlexikon, in dem Goethe-Stellen gefunden und verifiziert werden können.
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„Wer sieben gute Bücher hat, braucht keine Menschen mehr. Bücher sind die treusten Tröster, Bücher sind bessere Freunde als Menschen, denn sie reden nur, wenn wir wollen und schweigen, wenn wir anderes vorhaben. Sie geben immer und fordern nie.“ Freiherr von Münchhausen
20092008
- 03/09 Inauguration Week. 52/08 Grüne Woche.
- 02/09 Individualisten IV - Was bin ich? 51/08 Kleingärtner lesen.
- 01/09 Blinde lesen. 50/08 Feuerwehrmänner lesen.
- 49/08 Kellner lesen.
- 48/08 Ethnologen lesen.
- 47/08 Rhönrad-Turnerinnen lesen.
- 46/08 Gruselgeschichten.
- 45/08 Vietnamesen lesen.
- 44/08 Mensaner lesen.
- 42/08 Frankfurter Buchmesse 2008 liest.
- 41/08 Elfriede Brüning liest.
- 40/08 Die Vorleser der Rixdorfer Grundschule in Berlin-Neukölln.
- 39/08 Kreuzberger Literaturwerkstatt liest.
- 38/08 Steuerberater lesen.
- 37/08 1. Berliner Bart-Club 1996 e.V. liest.
- 36/08 Senioren lesen.
- 35/08 Individualisten III.
- 34/08 Puppenspieler lesen.
- 33/08 Beton-Experten lesen.
- 32/08 Kinder schreiben.
- 31/08 Religionen.
- 30/08 1. öffentliches VolksLesen im Kulturpalast Wedding International.
- 29/08 STORYATELLA liest.
- 28/08 Teemeister lesen.
- 27/08 Die Werkstatt der Kulturen liest.
- 26/08 Individualisten II.
- 25/08 MØBELCREW liest.
- 24/08 Berlinek liest.
- 23/08 Taxifahrer lesen.
- 22/08 Vorleser lesen.
- 21/08 Jungs lesen Gedichte.
- 20/08 Sex brennt.
- 19/08 Die Literatur der Arbeitswelt.
- 18/08 Jesuiten lesen.
- 16/08 Steuerflüchtlinge lesen.
- 15/08 SOLWODI liest. - Solidarität mit Frauen in Not!
- 14/08 D Psalme Züritüütsch.
- 13/08 Hebammen lesen.
- 12/08 Individualisten lesen.
- 11/08 Polnische Unternehmerinnen lesen.
- 10/08 Hindus lesen.
- 09/08 Künstler und Lebenskünstler.
- 08/08 Franz Josef Czernin liest aus seinem Gedichtband "ELEMENTE, SONETTE".
- 07/08 Totsicher gelesen.
- 06/08 Die evangelische Kirche liest.
- 05/08 Der lesende Tresen.
- 04/08 Das Kulturforum Russland liest.
- 03/08 Das Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin liest.
- 02/08 Rilke vergessen?
- 01/08 Lesen Obdachlose? Obdachlose lesen!
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Becketts Nachruhm gründet sich nicht zuletzt auf dieses Stück, dessen Titel auch im Deutschen zu einer Redewendung geworden ist.
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Deutungen des Titels und der Hauptfigur
Der Titel "Warten auf Godot" soll, so eine Andekdote, auf eine Tour-de-France-Etappe zurückgehen, die sich Beckett irgendwo in Frankreich angesehen habe. Als alle Rennfahrer vorbei waren, habe er gehen wollen, aber gesehen, dass einige Zuschauer blieben. Auf seine Frage, worauf sie warteten, hätten sie geantwortet: „auf Godeau!“ Dieser war angeblich der langsamste Fahrer des Rennens. Die Geschichte ist vermutlich aber Legende, da bei keiner Tour de France (zumindest bis zur Erstaufführung des Stücks) jemals ein "Godeau" teilnahm.
Ein Erklärungsvorschlag für den Namen "Godot" sieht darin das englische Wort "God" plus die französische Diminutiv-Endung "-ot" oder plus die Abkürzung "o.t." (= "old testament").
Beckett selber soll gesagt haben, der Name "Godot" gehe auf "godillot" zurück, ein umgangsprachliches französisches Wort für "Schuh". Dies könne man, so ein Deutungsvorschlag, darauf beziehen, dass Estragon Probleme mit den Füßen hat, ständig an seinen Schuhen herumwerkelt und im Verlauf des zweiten Akts seine Fähigkeit zu gehen verliert.
Ein anderer Vorschlag war, "Godot" mit der Figur des homonymen "Godeau" in dem Stück "Le Faiseur" oder "Mercadet" (1848) von Honoré de Balzac in Beziehung zu setzen, der dort ebenfalls eine wichtige Rolle spielt und selbst niemals auftritt.
Ein Deutungsvorschlag zeitgenössischer Theaterkritiker war, in der Figur "Godots" eine Verkörperung von "Charles de Gaulle" zu sehen, auf den im damaligen politischen Paris ähnlich gewartet wurde wie im Stück auf Godot. Die universitäre Forschung nahm jedoch diese auf die Zeitgeschichte bezogene Deutung nicht auf, sondern wies sie, sofern sie sie erwähnte, ohne Begründungen zurück.
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"Name ist Schall und Rauch" - Goethe und Schiller als sprachliche Vorbilder/ Von Peter Ernst
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Eine besondere Leistung wird der Klassik in den meisten sprachhistorischen Darstellungen auf dem Gebiet der Wortbildungen und -neuschöpfungen zugesprochen.
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Neben der Schaffung von Neologismen verhelfen die Klassiker auch fremden Neuprägungen zum "Sieg", etwa "Kennerblick", "Mondhof", "menschenfresserisch", "Langeweile". Schöpferisch tätig waren Goethe und Schiller auf dem Gebiet der Verben, berühmt, bzw. berüchtigt sind die faktitiven Kurzverben Goethes: "hässlichen" ("hässlich machen"), "liedern" ("Lieder dichten"), Hügel "buschen" sich zur Schattenruh.
Ein besonderes Kapitel sind die sprachlichen Nachahmungen der Antike, die Goethe unter dem Einfluss der Voss'schen Homer-Übersetzung forciert: "wellenbespült", "männertötende Schlacht", der "Erder-schütterer Poseidon", der "ferntreffende Phöbus", "erdgeborene Menschen" u. a. m. Noch im Helena-Akt des "Faust II" werden diese mit Adjektiven kombinierten Partizipia besonders bevorzugt: "schrittefördernd", "armausbreitend", "wutaufgeregt", "schwarmumkämpft", "fruchtbegabt", usw. Dies betrifft auch charakteristische Richtungsangaben wie "hinauf-", "hinanwiegen", "umflügeln", "entgegenglühen".
Das Ideal der Klarheit
"Klarheit" ist das oberste Ziel der Klassik, für Goethe sogar ein Lieblingswort. Zusätzlich zu den schon (von Börne in negativem Zusammenhang) genannten "heiter", "artig", "wunderlich" tritt eine Reihe ähnlicher Ausdrücke wie "trefflich", "würdig", "redlich", "schätzbar", "geschätzt", "löblich", "erfreulich", etwa in den (halb)festen Formeln "redliches Bemühen", "löbliches (redliches, unbedingtes) Streben" u. a. m.
Trotz aller "Reinheit" und "Klarheit" in der Sprache scheuen sich weder Goethe noch Schiller, Fremdwörter (vornehmlich aus dem Französischen) zu gebrauchen; der Purismus des 19. Jahrhunderts ist ihnen fremd. Belegt sind "Ragout", "pragmatisch", "apart", "ennuyieren", "transpirieren", "reüssieren", "Billet", "Gage", "revidieren", "inkommodieren", "Imagination", "Intuition", "Subsidien", "Deputat" u. a. m. Durch die Beschränkung kommt das Individuum zur "Mäßigung", "Besonnenheit", "Entsagung", "Ehrfurcht". Weitere wichtige Termini in diesem Zusammenhang sind "streben", "stetig", "Stetigkeit", "Mühe", "tätig", "Tätigkeit", "fördern", "Förderung", "steigern", "Steigerung", "anschauen", "anschauend", "Anschauung".
Obwohl Schillers Personalstil natürlich nicht mit jenem Goethes deckungsgleich ist, ergeben sich durch die geistige Annäherung an das klassische Ideal auch Übereinstimmungen in beider Ausdrucksweisen. Schiller strebt in seinen philosophischen Schriften Allgemeinverständlichkeit an, Wörter mit allgemeiner Bedeutung werden von ihm in philosophischer Verwendungsweise umgeprägt: "Grazie", "schöne Seele", "Anmut", "Würde", "naiv", "Anstand", "edel", "Einfalt", "erhaben", "Idee", "ideal", "Größe", "pathetisch", "rührend", "sittlich", "moralisch" und vor allem "Freiheit". Insbesondere die Prägungen "Gedankenfreiheit" (aus dem "Don Karlos") und die spätere Parallelbildung "Gewissensfreiheit" sind in den allgemeinen Wortschatz übergegangen. Das pejorative "Fürstendiener" ist eine ureigene Prägung Schillers (ebenfalls aus dem "Don Karlos"); ironischerweise wurde es dann später auf den Hofbeamten Goethe angewandt.
Nicht unterschätzen darf man den sprachlichen Einfluss von Schillers historischen Schriften, die zu seiner Zeit von den "Gebildeten" stark rezipiert wurden: Seine "Geschichte des Dreißigjährigen Krieges" etwa wurde zuerst im "Historischen Taschenkalender für Damen" veröffentlicht. Zu den schillerschen Prägungen, die in den allgemeinen Wortschatz aufgenommen worden sind, zählen: "Staatenbund", "Staatsvorteil", "Staatsinteresse", "Staatensystem", "politische Entwürfe", "Machtgleichheit", "Machtverhältnisse", "Wahlfreiheit", "Beistandsversprechen", "Selbstverteidigung", "Selbsthilfe", "Kaiserwürde", "Reichssystem", "Nationalcharakter" u. a. m. In diesem Zusammenhang ist auch eine Reihe von Wörtern aus dem philosophischen Bereich zu sehen, die entweder von Schiller selbst geprägt oder in ihrer Verbreitung von ihm gefördert wurden: "Studienplan", "Brotgelehrter", "Amtsgehilfe", "Ideengebäude", "Naturgesetz", "scharfsichtig", "abhärten", "Erfindungsgeist", "Riesenwerk", "Sinnenglück", "Seelenfrieden", "Friedenshoffnung". Man hat auch beobachtet, dass Schiller, gerade in seinem philosophischen Wortschatz, bereits zu seiner Zeit veraltete Wörter, etwa die Verben "einverstehen" ("übereinkommen"), "ausreichen" ("begreifen"), "ermessen" ("ausmessen") verwendet.
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"Geflügelte Worte"
Schillers Vorliebe für moralisierende Tendenzen ließ - besonders sein dramatisches Werk - zur unerschöpflichen Zitatenquelle des Bildungsbürgertums werden: "Die Axt im Hause erspart den Zimmermann"; "der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt"; "schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort" u. v. a. m.
Wenn Goethe die Sprache der nachkommenden Generationen mehr durch Wortneubildungen und -umprägungen gestaltet hat, dann trug Schiller bedeutend mehr auf dem Gebiet der (moralisierenden) Sentenzen bei, die zu "Geflügelten Worten" und zum "Aushängeschild" des gebildeten Bürgertums geworden sind. Beispiele können in jeder Zitatensammlung zuhauf gefunden werden; mindestens ebenso bedeutend sind die (kürzeren) Wendungen "der langen Rede kurzer Sinn"; "Bretter, die die Welt bedeuten", "der ruhende Pol". Bezeichnenderweise entstammt ein großer Teil dieser Fügungen den Dramen oder den Gedichten der klassischen Epoche; besonders der "Wilhelm Tell" wurde regelrecht "ausgeschlachtet". Natürlich hat auch Goethe zu diesem Zitatenschatz beigetragen: "des Pudels Kern", "Name ist Schall und Rauch"; "wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen" u.a.m.
Der außerordentliche Erfolg dieser Sentenzen liegt sicher auch darin begründet, dass ihre Verwendung den (tatsächlichen oder vorgetäuschten) Bildungsstand des Benutzers demonstrieren soll. Letztlich dient dieses Sprachmaterial, da seine Kenntnis in der Kommunikationssituation stillschweigend vorausgesetzt werden kann, auch als Basis für ironische oder parodistische Verfremdungen ("Der brave Mann denkt an sich selbst zuerst") und bietet somit neue sprachschöpferische Möglichkeiten.
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Art Fry ist der Erfinder der beliebten "Post-it"-Notizzettel. Er hat zwar weder das Papier noch den Klebstoff erfunden, sie aber vor zwanzig Jahren in beeindruckender Weise miteinander kombiniert. Heute gibt es rund 250 verschiedene "Post-it"-Produkte der Firma 3M. Aus den einfachen Klebezetteln der ersten Generation ist eine ganze Familie geworden.
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Suchergebnisse zu: Zettel
- Alzheimerhilfe: Eine Umschreibung für einen kleinen Klebe- oder Notizzettel. 3.1/5 Sternen
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- Zettelpuppe: Beleidigung für Politessen, die Strafzettel verteilen 1.0/5 Sternen
"Bankozettel": Österreichisches Papiergeld, von der Wiener Stadt Banco in den Jahren 1762, 1771, 1784, 1796, 1801 und 1806 in Nennwerten zwischen 5 und 1000 Gulden herausgegeben.
...
"Zettelbanken": Kreditinstitute (Bank), die zur Ausgabe von Banknoten ("Zetteln") berechtigt waren. Sie entstanden im 17./18. Jh. in Großbritannien und Schweden (1656 wurde die Stockholms Banco gegründet).
...
Käptn Mnemo.
Zur hypertextuellen Wissensspeicherung mit elektronischen Zettelkästen
Markus Krajewski
http://infosoc.uni-koeln.de/~krajewsk/
erscheint in:
Martin Rost (Hrsg.), Netz und PC intelligent nutzen,
bhv Verlag, Kaarst, 1997.
Abstract:
Mit der Universalen Diskreten Maschine steht ein Werkzeug bereit, das die Speicherung, Suche und Weiterverarbeitung von Texten und Literaturangaben in Datenbanken optimiert und effizienter werden läßt. Der Beitrag beschreibt eine elektronische, hochgradig - weil hypertextuell - vernetzende Variante eines Zettelkastens, incl. angenehmer Nebeneffekte wie automatischer Indizierung und Verknüpfung, autopoietische Literaturverzeichnisse und Unabhängigkeit von Computer-Betriebssystemen.
Contents
- Wissensspeicher
- Struktur des ZettelKastens
- Merken: Die Datenbank
- Die bibliographischen Angaben
- Die Stichworte
- Die Anmerkungen
- Die Hyperlinks
- Operationen im ZettelKasten
- Erinnern: Die Suche
- Assoziieren: Die Suche geht weiter
- Prozessieren: Die Druckmaschine
- References
- About this document ...
"Zettel", 1) Stück Papier, worauf Etwas geschrieben oder gedruckt ist, oder werden soll; -- 2) auf ein einzelnes Stück Papier geschriebene Rechnung, welche bezahlt werden soll; -- 3) (Weber) so v. w. "Kette"; -- 4) Musterpapier, nach welchem die Fußtritte des Seidenwebestuhls mit den Schäften vereinigt werden; -- 5) (Her.) so v. w. Schindeln.
Kurzbeschreibung
Dieses kompakte Wörterbuch erläutert einfach und präzise alle zentralen Begriffe rund ums Buch von seiner Geschichte über die Produktion bis hin zu Distribution.
Ein zuverlässiges und kompetentes Nachschlagewerk für Buchwissenschaftler genauso wie für Buchhändler, Auszubildende, Autoren, Lektoren, Hersteller und Buchliebhaber.
Hrsg. v. Wolfgang Harms, Peter Strohschneider und Friedrich Vollhardt
Inhaltsverzeichnisse zurückliegender Jahrgänge und aktuelle Rezensionen finden Sie unter ARBITRIUM online.
Lieferbare Bände:
ab Band 20 (2002)
(E?)(L?) http://www.periodicals.com/
Frühere Jahrgänge erhältlich bei Schmidt Periodicals
ISSN : 0723-2977
Kartoniert
3 Hefte pro Jahr. Ca. 380 Seiten
88,00 €
Arbitrium 23 (2005)
Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft
Inhaltsverzeichnisse zurückliegender Jahrgänge und aktuelle Rezensionen finden Sie unter ARBITRIUM online.
ISBN : 3-484-98095-8
Kartoniert
3 Hefte pro Jahr; Heft 3 im April 2006 ausgeliefert
68,00 €
Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein Autor (Samuel Beckett). Ein Drama (Warten auf Godot). Zwei Akte.
Zweimal zwei Personen: Wladimir (Didi) und Estragon (Gogo), Pozzo und Lucky (Herr und Sklave) sowie ein Junge.
Landstraße. Ein Baum. Abend.
Man wartet. Auf Godot. Ganze zwei Akte lang. Doch Godot kommt nicht.
Es passiert nichts. Nichts von Belang. Man wartet und langweilt sich. Man tauscht Banalitäten aus, Weisheiten... Man nervt sich. Man könnte sich umbringen, dann würde endlich mal was passieren! Man verzichtet darauf. Godot kommt nicht. Man wartet. Vielleicht morgen... Absurd!
So eine karge Bühne, so eine karge Handlung und so eine karge Sprache! Was der irische Dramatiker Anfang der 50er Jahre auf die Bühne brachte, war eine schallende Ohrfeige für ein Publikum, das gewohnt war, im Theater vor allem eins zu Gesicht zu bekommen: Stücke mit Sinn.
Das hier hatte keinen, und so rauschte man, ohne den zweiten Akt abzuwarten, in der Pause empört aus dem Theater. Aber die Gemüter beruhigten sich im Laufe der Zeit. Becketts Drama ist längst ein moderner Klassiker, und sein Autor einer der wichtigsten Autoren des absurden Theaters sowie des 20. Jahrhunderts überhaupt.
Es gibt unzählige Deutungsversuche. Eine Warnung vor der Atombombe. Die Darstellung zweier Fellachen, die auf die Bodenreform warten. Die Frage nach Gott. Die Interpretationen sagen stets mehr über den Interpretierenden selbst aus, als über das Drama. Die Antwort des Autors ist karg wie sein Stück: "Wenn ich es wüßte, würde ich es sagen."
Fast fünfzig Jahre nach seiner Entstehung können wir die Empörung, die das Drama einst auslöste, kaum nachvollziehen. Heutzutage ist doch nichts mehr absurd. Oder?
Als eine englische Theatergruppe das Stück 1998 mit einer Besetzung, die nur aus Frauen bestand, inszenieren wollte, wurde es ihr mit der Begründung, das entstelle zu sehr den Sinn, untersagt. Vielleicht morgen...
Anne Hauschild
Kurzbeschreibung
Das "Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft" ("RLW") ist das Standardwerk der Germanistik. Es erklärt alle wichtigen Fachtermini des Faches präzise und umfassend. Sowohl Gattungsbegriffe (z. B. Drama, Lyrik, Novelle) als auch Termini der Methode (z. B. Hermeneutik, Strukturalismus) und der Literaturtheorie (z. B. Autor, Erzählperspektive) werden hinsichtlich ihrer Wort- und Sachgeschichte erschöpfend erläutert. Jedem Artikel ist eine umfassende Bibliographie beigegeben. Das RLW ist ein unverzichtbares, bewährtes Referenzwerk für jeden Studenten, Hochschullehrer, Literaturwissenschaftler und Lehrer. Zum ersten Mal liegt das Lexikon nun in einer preiswerten Broschurausgabe vor. Es ist inhaltlich identisch mit der gebundenen Originalausgabe (1997-2003) und die erste Informationsquelle für alle Fragen zu den Grundbegriffen der Germanistik.
Kurzbeschreibung
Weltliteratur für Liebhaber
Die aktualisierte Auflage des "Brockhaus Literatur" ist ein Muss für alle Bücherwürmer, aber auch für Menschen, die sich in Ausbildung und Beruf mit Literatur befassen. Autoren und Werke, aber auch zahlreiche Sachbegriffe, wie z.B. "Commedia dell`Arte" oder das Versmaß "Trochäus", werden verständlich erklärt. Sonderseiten vertiefen Begriffe und Phänomene des Literaturbetriebs. Verweistafeln zu den großen Epochen der Literatur stellen diese in ihren historischen Kontext und bieten verwandte Begriffe zum Nachschlagen an.
Ca. 1.200 Abbildungen
Hardcover im Schuber, vierfarbig
Format: 17,0 x 24,0 cm
Gewicht: ca. 2,5 kg
ISBN: 978-3-577-07531-2
Was ist ein Anagramm? Welche Romantypen kann man unterscheiden? Welche Autoren verschrieben sich der konkreten Poesie? In welcher Tradition steht die mündliche Sprachkunst, die heute auf den beliebten Poetry Slams praktiziert wird? Die aktualisierte Auflage des »Brockhaus Literatur« ist ein Muss für alle Bücherwürmer, aber auch für Menschen, die sich in Ausbildung und Beruf mit Literatur befassen. Autoren und Werke, aber auch zahlreiche Sachbegriffe, z. B. »Commedia dell'Arte« oder das Versmaß »Trochäus«, werden verständlich erklärt. Sonderseiten vertiefen Begriffe und Phänomene des Literaturbetriebs. Verweistafeln zu den großen Epochen der Literatur stellen diese in ihren historischen Kontext und bieten verwandte Begriffe zum Nachschlagen an.
Die Studienbibliothek »Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka« präsentiert auf ca. 160.000 Seiten das literarische Werk von mehr als 100 Autoren - teils nahezu vollständig, teils in repräsentativer Auswahl, teils in charakteristischen Beispielen. Den Kern des Textbestandes bilden die Werke, die bereits auf der 1997 erschienenen, von nun an als Basisbibliothek bezeichneten CD-ROM »Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka« enthalten waren und die für die vorliegende Ausgabe noch einmal gründlich überprüft wurden, darunter Werke von Winckelmann, Gellert, Klopstock, Lessing, La Roche, Nicolai, Wieland, Jung-Stilling, Lichtenberg, Herder, Heinse, Bürger, Goethe, Lenz, Knigge, Forster, Moritz, Schiller, Hebel, Seume, Jean Paul, Schlegel, Hölderlin, Novalis, Tieck, Hoffmann, Kleist, Klingemann, Fouqué, Brentano, A.v. Arnim, Chamisso, B.v. Arnim, Eichendorff, Raimund, Grillparzer, Droste-Hülshoff, Gotthelf, Heine, Grabbe, Nestroy, Hauff, Mörike, Stifter, Büchner, Hebbel, Storm, Keller, Fontane, Meyer, Ebner-Eschenbach, Raabe, Wedekind, Morgenstern, Rilke, Kafka, Heym, Trakl.
Darüber hinaus enthält die Studienbibliothek »Deutsche Literatur«
- Werke von 50 Autoren, die in der Basisbibliothek nicht vertreten sind, darunter: H.L. Wagner, Klinger, Claudius, Wackenroder, Uhland, Lenau, Börne, Platen, Immermann, Gutzkow, Herwegh, Freiligrath, Freytag, Holz, Bierbaum, insbesondere auch von Autoren der frühen Moderne wie Altenberg, Hofmannsthal, Panizza, Scheerbart, Rubiner, Hugo Ball, Stramm, Klabund, Lichtenstein,
- eine erweiterte Textauswahl bei Autoren wie Wieland, Lessing, Goethe, Heine oder Fontane, die bereits in der Basisbibliothek vertreten sind,
- die Märchensammlungen von Musäus und den Brüdern Grimm,
- die Volksliedsammlungen »Stimmen der Völker« und »Des Knaben Wunderhorn«
- und vieles andere mehr.
Die Studienbibliothek deutscher Literatur von Lessing bis Kafka. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung fordert kategorisch: "Die Scheibe sollte zur Mindestausstattung eines Computers in jedem halbwegs alphabetisierten Haushalt gehören." Dies ist eine der umfangreichsten Sammlungen literarischer Texte im deutschen Sprachraum. Zum Textbestand gehören fast alle bedeutenden Dramen, Romane und Erzählungen von der Aufklärung bis zur frühen Moderne:
Werke von Achim von Arnim, Bettine von Arnim, Brentano, Büchner, Bürger, Chamisso, Droste-Hülshoff, Ebner-Eschenbach, Eichendorff, Fontane, Forster, Fouqué, Gellert, Goethe, Gotthelf, Grabbe, Grillparzer, Hauff, Hebbel, Hebel, Heine, Heinse, Herder, Heym, Hölderlin, E.T.A. Hoffmann, Jean Paul, Jung-Stilling, Kafka, Keller, Kleist, Klingemann, Klopstock, Knigge, La Roche, Lenz, Lessing, Lichtenberg, Meyer, Mörike, Morgenstern, Moritz, Nestroy, Nicolai, Novalis, Raabe, Raimund, Rilke, Schiller, Schlegel, Seume, Stifter, Storm, Tieck, Trakl, Wedekind, Wieland, Winckelmann.
Jede/r Autor/in wird in einer illustrierten Kurzbiografie vorgestellt, gefolgt von einer Übersicht der aufgenommenen Werke. Zu jedem/r Autor/in finden sich ein Porträt und ein tabellarischer Lebenslauf. Die Texte stammen aus den maßgeblichen und zitierfähigen Editionen der Verlage Hanser, Insel, Aufbau, Diogenes, Winkler, S. Fischer, C.H. Beck, Cotta, Kohlhammer u.a. "Klug und reichhaltig sortiert" (Der Spiegel). Präsentiert auf ca. 160.000 Seiten das literarische Werk von mehr als 100 Autoren. Mit über 175.000 Seiten, "tatsächlich eine ganze Bibliothek" (Die Zeit).
Diese CD-ROM »Johann Wolfgang Goethe: Werke« enthält:
- Gedichte: Gedichte. Ausgabe letzter Hand - Nachlese zu den Gedichten - Xenien und Votivtafeln - West-östlicher Divan
- Versepen: Der ewige Jude - Reineke Fuchs - Hermann und Dorothea
- Dramen: Die Laune des Verliebten - Die Mitschuldigen - Götz von Berlichingen - Prometheus - Götter, Helden, Wieland - Urfaust - Clavigo - Stella - Proserpina - Egmont - Iphigenie auf Tauris - Torquato Tasso - Der Bürgergeneral - Die Aufgeregten - Die natürliche Tochter - Pandora - Faust. Eine Tragödie u.v.a.
- Romane und Novellen: Die Leiden des jungen Werther - Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten - Wilhelm Meisters Lehrjahre - Die Wahlverwandtschaften - Wilhelm Meisters Wanderjahre - Novelle u.a.
- Aufzeichnungen und Aphorismen: Maximen und Reflexionen
- Ästhetische Schriften: Zum Schäkespears Tag - Von deutscher Baukunst - Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Stil - Literarischer Sansculottismus - Der Sammler und die Seinigen - Regeln für Schauspieler - Winckelmann - Shakespeare und kein Ende - Rezensionen u.v.a.
- Naturwissenschaftliche Schriften: Die Metamorphose der Pflanzen - Farbenlehre. Didaktischer Teil, Historischer Teil - Über den Granit u.a.
- Autobiographische Prosa: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit - Italienische Reise - Sankt-Rochus-Fest zu Bingen - Campagne in Frankreich 1792 - Belagerung von Mainz - Tag- und Jahreshefte
Diese CD-ROM »Gotthold Ephraim Lessing: Werke« enthält:
- Gedichte: Lieder - Oden - Sinngedichte - Nachlese
- Fabeln: Fabeln und Erzählungen - Fabeln. Drei Bücher - Nachlese
- Dramen: Damon, oder die wahre Freundschaft - Der junge Gelehrte - Die alte Jungfer - Der Misogyn - Der Freigeist - Die Juden - Der Schatz - Miß Sara Sampson - Philotas - Minna von Barnhelm - Emilia Galotti - Nathan der Weise
- Dramenfragmente: Samuel Henzi - D. Faust
- Ästhetische Schriften: Rezensionen - Briefe - Vorreden - Abhandlungen von dem weinerlichen oder rührenden Lustspiele - Ein Vade mecum für den Hrn. Sam Gotthl. Lange - Rettungen des Horaz - Briefwechsel über das Trauerspiel - Abhandlungen über die Fabel - Briefe, die neueste Literatur betreffend - Laokoon - Hamburgische Dramaturgie - Wie die Alten den Tod gebildet - Leben und leben lassen - Selbstbetrachtungen und Einfälle u.a.
- Theologiekritische und philosophische Schriften: Gedanken über die Herrnhuter - Das Christentum der Vernunft - Pope ein Metaphysiker! - Anti-Goeze - Ernst und Falk. Gespräche für Freimäurer - Die Erziehung des Menschengeschlechts - Gespräche mit Friedrich Heinrich Jacobi u.a.
Diese CD-ROM »Theodor Fontane: Werke« enthält:
- Gedichte: Gedichte. Ausgabe letzter Hand (Lieder und Sprüche, Bilder und Balladen, Gelegenheits-Gedichte, Lieder und Balladen, frei nach dem Englischen)
- Romane und Erzählungen: Vor dem Sturm - Grete Minde - L’Adultera - Ellernklipp - Schach von Wuthenow - Graf Petöfy - Unterm Birnbaum - Cécile - Irrungen, Wirrungen - Stine - Quitt - Unwiederbringlich - Frau Jenny Treibel - Effi Briest - Die Poggenpuhls - Mathilde Möhring - Der Stechlin
- Reisebilder: Wanderungen durch die Mark Brandenburg (Die Grafschaft Ruppin, Das Oderland, Havelland, Spreeland, Fünf Schlösser)
- Autobiographische Schriften: Meine Kinderjahre - Mein Erstling: Das Schlachtfeld von Groß-Beeren - Zwischen Zwanzig und Dreißig
Heinrich Heine (1797–1856), Autor der »Loreley« und des »Wintermärchens«, Romantiker und spitzzüngiger Dichter, ist mit Sicherheit Deutschlands witzigster und unterhaltsamster Klassiker.
Zu seinem 150. Geburtstag wurde die bewährte digitale Heine-Werkausgabe nochmals um aktuelle Biographien aus dem dtv Verlag erweitert. Ein Portraitband mit zahlreichen Abbildungen schildert anschaulich Heines Überlebensstrategien im dauernden Streit mit Politik und Gesellschaft, Mäzenen und Kollegen sowie unter dem Druck entwürdigender Abhängigkeiten.
Zwei weitere Monographien beleuchten eingehend Heines Pariser Zeit sowie die Bedeutung des Judentums für sein dichterisches Schaffen.
Die Neuauflage wurde um folgende biographische Darstellungen erweitert:
- Jan Christoph Hauschild und Michael Werner: Heinrich Heine. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 2002.
- Jörg Aufenanger: Heinrich Heine in Paris. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, [November 2005]. Klaus Briegleb: Bei den Wassern Babels.
- Heinrich Heine, jüdischer Schriftsteller in der Moderne, München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1997.
Diese CD-ROM »E.T.A. Hoffmann: Werke« enthält:
- Romane: Die Elexiere des Teufels - Lebensansichten des Kater Murr
- Erzählungen, Märchen und ästhetische Schriften: Fantasiestücke in Callots Manier (Jaques Callot, Ritter Gluck, Kreisleriana, Don Juan, Nachricht von den neusten Schicksalen des Hundes Berganza, Der Magnetiseur, Der goldne Topf, Die Abenteuer der Silvester-Nacht) - Nachtstücke (Der Sandmann, Ignaz Denner, Die Jesuitenkirche in G., Das Sanctus, Das öde Haus, Das Majorat, Das Gelübde, Das steinerne Herz) - Seltsame Leiden eines Theaterdirektors - Klein Zaches - Die Serapionsbrüder (Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Die Brautwahl, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spielerglück, Signor Formica, Erscheinungen, Der Zusammenhang der Dinge, Die Königsbraut u.a.) - Prinzessin Brambilla - Meister Floh - Letzte Erzählungen (Haimatochare, Die Marquise de la Pivardière, Die Irrungen, Die Geheimnisse, Der Elementargeist, Die Räuber, Die Doppeltgänger, Datura fastuosa, Des Vetters Eckfenster, Naivetät, Die Genesung, Meister Johannes Wacht, Der Feind u.a.)
Dieses Nachschlagewerk stellt die im 20. Jahrhundert umfassendste Bestandsaufnahme der deutschsprachigen Literatur dar. Das Lexikon dokumentiert in rund 10.000 Artikeln die Literaturgeschichte des gesamten deutschsprachigen Raumes vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart.
Im Autorenlexikon werden Leben, Werk und Wirkung von über 8.000 Autoren beschrieben. Im Sachlexikon findet der Benutzer Charakterisierungen der Epochen und Strömungen, der Gattungen und Formen, aber auch der Geschichte der literarischen und gesellschaftlichen Institutionen, des Buches, des Lesers und des Autors.
Die elektronische Version des Literaturlexikons enthält den vollständigen Text der fünfzehnbändigen Buchausgabe in zitierfähiger Form und bietet alle Vorzüge des elektronischen Mediums.
»Ein Lexikon der deutschen Literatur, wie wir zuvor noch keines hatten.« (Neue Zürcher Zeitung)
»Die Fülle des im ›Killy‹ versammelten Wissens läßt sich überhaupt erst digital erschließen.« (Hessische Allgemeine)
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Zum Goethe-Jahr 1999 erscheint in der Digitalen Bibliothek eine umfassende Sammlung der Briefe und Tagebücher Goethes sowie der Berichte von Zeitgenossen über Gespräche, die sie mit ihm führten.
Die monumentale Sammlung läßt das Leben und Schaffen des Dichters, Staatsmannes, Naturforschers, Theaterleiters, Bücher- und Kunstsammlers lebendig werden und gibt zugleich Auskunft über den Literatur- und Kunstbetrieb, über Politik, Ökonomie, Handwerk, Fabrikwesen, Verkehr und über die Geistes- und Naturwissenschaften eines ganzen Zeitalters.
Neben allen Vorzügen der Volltextrecherche bietet die Software dem Nutzer die Möglichkeit, sich alle Briefe an einen bestimmten Empfänger bzw. die Gesprächsprotokolle einzelner Personen in chronologischer Folge anzeigen zu lassen sowie speziell in diesem Textbereich nach Themen, Zitaten oder Personen zu suchen.
Eine Seitenkonkordanz weist jede beliebige Stelle in den zugrundegelegten Ausgaben nach, während ein beigegebenes Personenverzeichnis das Verständnis dieses Kompendiums der Goethezeit erleichtert.
- Goethes Briefe: 13.000 Briefe nach dem Editionsstand der »Weimarer Ausgabe«, unter Berücksichtigung aller Nachträge und Korrekturen in chronologischer Folge.
- Goethes Tagebücher: Tagebücher aus 57 Jahren nach dem Editionsstand der »Weimarer Ausgabe«
- Goethes Gespräche: 1.800 Berichte von Zeitgenossen über Gespräche mit Goethe, nach der umfassenden Ausgabe des Freiherrn von Biedermann, darunter die Aufzeichnungen Eckermanns, Riemers und des Kanzlers von Müller.
Tucholskys Werk bietet einen reichen Fundus an nach wie vor aktuellen und kontrovers diskutierten Zitaten und Beobachtungen.
»Ein literarischer Leckerbissen, nicht nur für Tucholsky-Kenner. Die Materialien auf dieser Scheibe sind zuverlässig, umfassend und intelligent aufbereitet« Nürnberger Nachrichten
Kurt Tucholsky (1890–1935) ist einer der meistzitierten Autoren des 20. Jahrhunderts. Die digitale Edition ist aufgrund der thematischen Vielfalt seines Werks und der schwer zu überschauenden Fülle vergleichsweise kurzer Texte, aus denen es sich zusammensetzt, besonders wichtig und hilfreich.
Die CD-ROM enthält:
- Den vollständigen Bestand der 10-bändigen Ausgabe »Kurt Tucholsky: Gesammelte Werke«, herausgegeben von Mary Gerold-Tucholsky und Fritz J. Raddatz, inklusive der beiden später erschienenen Ergänzungsbände.
- Eine Auswahl von Tucholskys Briefen und Q-Tagebüchern
- Kommentiertes Personenverzeichnis
»Der Zmegac« gehört seit seinem ersten Erscheinen zwischen 1979 und 1984 zu den unbestrittenen Standardwerken der Literaturgeschichtsschreibung.
Das dreibändige Werk erfaßt die Entwicklung der deutschen Literatur von der Frühaufklärung bis in die achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts, bettet sie in den sozialgeschichtlichen Kontext ein und macht die Voraussetzungen und besonderen Prozeduren des literarischen Wandels in diesen drei Jahrhunderten erkennbar.
Neben dem Resümee der literarischen Entwicklung in den einzelnen Epochen bietet die Literaturgeschichte einen Überblick über die Geschichte der einzelnen Gattungen (Lyrik, Prosa, Dramatik) und Erscheinungsformen der Literatur (Erziehungsroman, Reiseliteratur, Hörspiel, Reportage, Kabarett, völkische Literatur usw.). Dabei sind die Darstellungen der Tendenzen des literarischen Lebens mit sorgfältigen Einzelinterpretationen herausragender Werke kombiniert. Eine umfangreiche, nach literaturgeschichtlichen Epochen gegliederte Auswahlbibliographie der Forschungsliteratur vervollständigt das Werk.
Mit »dem Zmegac« liegt erstmals eine umfassende Geschichte der deutschen Literatur auf CD-ROM vor. Sie ist eine ideale Ergänzung zu den bereits erschienenen Textausgaben der Digitalen Bibliothek, insbesondere zur großen Textsammlung »Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka«.
Die Welt des Buches ist bevölkert von berühmten Autoren und Ghostwritern, Lumpensammlern und Papierfabrikanten, Typographen und Buchdruckern, Illustratoren und Buchbindern, Verlegern und Zensoren, Buchhändlern und Kolporteuren, Antiquaren und Ramschhändlern, Bibliophilen und Bibliomanen, schließlich und vor allem von Lesern beiderlei Geschlechts und jeglichen Alters. Menschen mit ihren Stärken und Schwächen, Leidenschaften, Rechenkünsten und Fehlkalkulationen haben die Buchgeschichte geprägt.
Die CD-ROM macht diesen ganzen Kosmos mit beispielloser Detailgenauigkeit sichtbar. Sie enthält die drei bedeutendsten Gesamtdarstellungen zur Geschichte des deutschen Buchwesens, ein umfangreiches Lexikon der zwischen 1450 und 1900 tätigen deutscher Buchhändler und eine beispiellos umfangreiche Bildsammlung mit vielen Porträts, technikgeschichtlichen Darstellungen und Beispielen zur Entwicklung der Buchgestaltung und der Buchillustration.
Aus dem Inhalt:Die CD-ROM erscheint aus Anlaß des 600. Geburtstages von Johann Gutenberg und des 175jährigen Jubiläums des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.
- Darstellungen: Drei Monographien informieren in umfassender Weise über alle Aspekte der Herstellung und Verbreitung des gedruckten Buches (einschließlich der Zeitungen und Zeitschriften) im gesamten deutschen Sprachraum vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart:
Friedrich Kapp, Johann Goldfriedrich: Geschichte des Deutschen Buchhandels (4 Bände, 1886-1913)
Friedrich Schulze: Der deutsche Buchhandel und die geistigen Strömungen der letzten hundert Jahre (1925)
Reinhard Wittmann: Geschichte des deutschen Buchhandels (1999).- Lexikon: Das bis heute umfangreichste Lexikon deutscher Buchhändler und Buchdrucker informiert über die Biographien und Firmengeschichten aller bedeutenden Repräsentanten des Buchhandels und Buchgewerbes, die zwischen 1450 und 1900 tätig gewesen sind: Rudolf Schmidt: Deutsche Buchhändler, deutsche Buchdrucker. Beiträge zur einer Firmengeschichte des deutschen Buchgewerbes (6 Bände, 1902-1908).
- Abbildungen: Eigens für die vorliegende CD-ROM-Ausgabe hat der Herausgeber mit Unterstützung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des Deutschen Buch- und Schriftmuseums Leipzig eine Sammlung von rund 1.500 Abbildungen zu allen Facetten des Themas zusammengetragen, die als eine eigene Geschichte des deutschen Buchwesens gelesen werden kann.
»Deutsche Lyrik von Luther bis Rilke« - Band 75 der Digitalen Bibliothek - ist mit weit über 40.000 Gedichten die bisher umfassendste deutschsprachige Lyrik-Anthologie.
Die Ausgabe präsentiert das dichterische Werk der 200 bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker aus dem Zeitraum vom Anfang des 16. bis in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts - je nach Umfang und Bedeutung teils nahezu erschöpfend, teils in einer repräsentativen Auswahl. Die Edition basiert auf zuverlässigen, wissenschaftlichen Ansprüchen genügenden Ausgaben, zu denen durchgängig eine seitengenaue Konkordanz hergestellt ist.
Sämtliche Gedichte und Gedichtanfänge sind in einer sorgfältig erarbeiteten Datenbank erfasst, die bibliographische Angaben zur Enstehung und Erstveröffentlichung enthält. Die übersichtliche Tabellenfunktion ermöglicht eine schnelle Orientierung in dem umfangreichen Datenbestand.
Vertreten sind unter anderem:
Ch. von Ahlefeld, Angelus Silesius, E. M. Arndt, A. von Arnim, H. Ball, O. J. Bierbaum, A. Blumauer, F. Bodenstedt, H. Ch. Boie, C. Brentano, J. Brinckman, G. A. Bürger, W. Busch, F. R. L. von Canitz, A. von Chamisso, M. Claudius, H. Conradi, J. F. von Cronegk, S. Dach, F. Dahn, M. Dauthendey, R. Dehmel, F. Dörmann, A. von Droste-Hülshoff, J. von Eichendorff, L. Eichrodt, J. J. Ewald, J. Fischart, P. Fleming, Th. Fontane, F. Freiligrath, E. Geibel, Ch. F. Gellert, P. Gerhardt, S. Gessner, A. Glassbrenner, J. W. L. Gleim, J. W. von Goethe, J. Ch. Gottsched, C. R. von Greiffenberg, F. Grillparzer, A. Grün, A. Gryphius, K. von Günderrode, J. Ch. Günther, F. von Hagedorn, A. von Haller, G. Ph. Harsdörffer, F. Hebbel, J. P. Hebel, H. Heine, J. G. Herder, G. Herwegh, G. Heym, P. Heyse, Hoffmann von Fallersleben, H. von Hoffmannsthal, F. Hölderlin, L. Ch. H. Hölty, A. Holz, U. von Hutten, L. Jacoby, G. Keller, J. Kerner, Klabund, E. Ch. von Kleist, F. G. Klopstock, T. Körner, Q. Kuhlmann, Laurentius von Schnüffis, J. C. Lavater, N. Lenau, J. M. R. Lenz, G. E. Lessing, A. Lichtenstein, D. von Liliencron, F. von Logau, H. Löns, M. Luther, Maler Müller, C. F. Meyer, J. M. Miller, Ch. Morgenstern, E. Mörike, W. Müller, Novalis, M. Opitz, A. von Platen, K. W. Ramler, F. Reuter, R. M. Rilke, O. Roquette, L. Rubiner, F. Rückert, H. Sachs, P. Scheerbart, F. Schiller, A. W. von Schlegel, F. Schlegel, Ch. F. D. Schubart, G. Schwab, F. Spee, E. Stadler, K. von Stieler, Ch. und F. L. zu Stolberg-Stolberg, T. Storm, M. von Strachwitz, A. Stramm, L. Thoma, L. Tieck, G. Trakl, L. Uhland, J. P. Uz, J. H. Voß, W. Waiblinger, G. R. Weckherlin, F. Wedekind, Ch. Weise, Ch. F. Weiße, Ch. Wernicke, Ch. M. Wieland, B. Wille, Ph. von Zesen.
Deutsche Lyrik von Luther bis Rilke. "Die größte Lyrikanthologie, die es je gab" (Tages-Anzeiger): Über 115.000 Seiten mit 500 Gedichtsammlungen, rund 53.000 Gedichte von über 200 deutschsprachigen Autoren aus über fünf Jahrhunderten. Mit 180 Bildern.
Seit Generationen gehört Karl May (1842–1912) weltweit zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Schriftstellern. Die Gesamtauflage seiner im Wilden Westen Nordamerikas und im Orient des 19. Jahrhunderts spielenden Abenteuererzählungen überschreitet die 100 Millionen.
Grundlage der über 70.000 Bildschirmseiten umfassenden digitalen Ausgabe ist der vorläufige Editionsplan der 1987 begonnenen historisch-kritischen Ausgabe der Werke Karl Mays, die - je nach Überlieferungslage - auf Erstdrucke, autorisierte Nachdrucke und Ausgaben letzter Hand zurückgreift. Die Ausgabe enthält zunächst ohne kritischen Apparat den bereits veröffentlichten beziehungsweise geplanten Textkorpus der Abteilungen Frühwerk, Fortsetzungsromane, Erzählungen für die Jugend, Reiseerzählungen und Spätwerk. Mit über 80 Bänden ist so nahezu das komplette literarische Werk Karl Mays in verlässlichen Ausgaben elektronisch im Volltext erschlossen. Ergänzt wird die Ausgabe um autobiographische Schriften, das Leseralbum (eine Photosammmlung Karl Mays mit 494 zeitgenössischen Porträtaufnahmen) sowie durch Volker Grieses informative Kurzbiographie »Karl May - Chronik seines Lebens«, die wichtige Daten zu Leben und Werk enthält.
Nach der erfolgreichen Edition »Deutsche Lyrik von Luther bis Rilke« legt die vorliegende Ausgabe nun die bisher umfangreichste digitale Sammlung deutschsprachiger Schauspiele aus fünf Jahrhunderten vor. Von den spätmittelalterlichen Kirchenspielen bis zu expressionistischen Dramen sind neben den Klassikern der Bühnendichtung auch Stücke weniger bekannter Autoren sowie Schwänke, Satiren, Einakter, Lokalpossen, dramatische Gedichte, Mundartstücke, Schul- und Lesedramen, Puppen- und Zauberspiele enthalten.
Obwohl nur noch wenige Dramen auf den Bühnen lebendig geblieben sind, bietet die dramatische Literatur einen faszinierenden Einblick in vergangene Epochen. Die erfolgreichsten Stücke waren nicht immer diejenigen, die Eingang in den Werkekanon gefunden haben. Gerade weil Schauspiele in ihrer Verbreitung als Aufführung und als Buch ein großes Publikum erreichten, boten sie eine hervorragende Plattform zur Meinungsbildung ihrer Zeit. Die Ausgabe enthält über 500 Stücke von rund 170 Schriftstellern, abgerundet durch Kurzbiographien und Notizen zu jedem Werk. Vertreten sind Werke von: Alberti, Anzengruber, Arnim, Ayrenhoff, Ayrer, Ball, Bäuerle, Bauernfeld, Beer, Benedix, Berg, Birch-Pfeiffer, Birck, Bleibtreu, Blumenthal, Bodmer, Borkenstein, Boßdorf, Brachvogel, Brant, Brentano, Brunner, Büchner, Chlumberg, Cronegk, Dehmel, Devrient, Droste-Hülshoff, Dulk, Eichendorff, Engel, Ertler, Essig, Fock, Fouqué, Freytag, Frischlin, Ganghofer, Gellert, Gemmingen-Hornberg, Gengenbach, Gerstenberg, Gessner, Gleich, Goethe, Gottsched, Grabbe, Grillparzer, Gryphius, Günderrode, Gutzkow, Hafner, Hallmann, Halm, Hartleben, Haugwitz, Hauptmann, Hayneccius, Hebbel, Heine, Heinrich Julius, Heiseler, Hensler, Heym, Heyse, Hippel, Hofmannsthal, Hölderlin, Hollonius, Holtei, Holz, Iffland, Immermann, Jacoby, Jerschke, Kadelburg, Kaiser, Kalisch, Kaltneker, Klabund, Klaj, Kleist, Klemm, Klinger, Klopstock, Kobell, Kolroß, Körner, Kotzebue, Krüger, Kurz, L’Arronge, Lassalle, Laube, Laufs, Lautensack, Leisewitz, Lenau, Lenz, Lessing, Lohenstein, Ludwig, Malß, Manuel, May, Meisl, Mitternacht, Moser, Möser, Müller, Müllner, Murer, Mylius, Nestroy, Neuber, Niebergall, Panizza, Pfeil, Platen, Prutz, Quistorp, Raimund, Raupach, Rebhuhn, Reuter, Rilke, Rist, Rollenhagen, Rosenow, Rosner, Rubiner, Ruederer, Ruoff, Sachs, Scheerbart, Schiller, Schink, Schlaf, Schlegel, Schmeltzl, Schnitzler, Schönthan, Schröder, Seitz, Sorge, Stavenhagen, Stramm, Stranitzky, Sturz, Sudermann, Thoma, Tieck, Törring, Uhland, Vischer, Voigt, Wagner, Waldis, Wedekind, Weise, Weiße, Weißenthurn, Wickram, Widmann, Wieland, Wilbrandt, Wildenbruch, Wildgans, Zschokke.
Deutsche Dramen von Hans Sachs bis Artur Schnitzler. Von den spätmittelalterlichen Kirchenspielen über die großen Dramatiker der deutschen Klassik bis zu expressionistischen Stücken enthält diese Sammlung neben den Klassikern der Bühnendichtung auch Stücke weniger bekannter Autoren sowie Schwänke, Satiren, Einakter, Lokalpossen, dramatische Gedichte, Mundartstücke, Schul- und Lesedramen, Puppen- und Zauberspiele. "Eine der spektakulärsten und verdienstvollsten Literatureditionen seit langer Zeit" (City-Trends): Über 70.000 Seiten mit 500 Dramen von 170 Autoren aus fünf Jahrhunderten.
Stefan George (1868–1933), dem 1927 der erste Goethe-Preis der Stadt Frankfurt verliehen wurde, zählt - nicht zuletzt auf Grund tiefer Verehrung durch seine Anhänger - zu einem der einflussreichsten Dichter seiner Zeit.
Die digitale Ausgabe basiert auf der 18-bändigen »Gesamt-Ausgabe der Werke«, die George selbst von 1927 bis zu seinem Tod herausgegeben hat. George hat großen Wert auf die Ausstattung seiner Veröffentlichungen gelegt und, zusammen mit Melchior Lechter, die nach ihm benannte »ST-G-Schrift« in Anlehnung an seine Handschrift entwickelt. Um dieser Veranschaulichung des Geschriebenen im Druckbild Rechnung zu tragen, gibt die digitale Ausgabe die Bände auch im Faksimile wieder. Ergänzt wird die Ausgabe um ein Faksimile der Handschrift »Das Jahr der Seele«, Georges Briefwechsel mit Hugo von Hofmannstahl und Friedrich Gundolf sowie Gundolfs Studie »George« von 1920, die die der Persönlichkeit Georges entgegengebrachte Verehrung aus der Sicht eines der prominentesten Mitglieder des George-Kreises beschreibt.
In Ergänzung unserer Einzelausgaben der Werke deutscher Klassiker haben wir den Band »Friedrich Schiller: Werke« zusammengestellt. Die Auswahl der Texte wurde von dem Anliegen bestimmt, das literarische Werk des Autors in elektronischer Form zugänglich zu machen und dabei sowohl den Bedürfnissen eines breiten Publikums als auch den spezielleren Interessen von Studierenden und Forschenden gerecht zu werden. Dies bedeutete zum einen die immer wieder gelesenen, diskutierten und analysierten Hauptwerke zu erfassen, zum anderen aber auch bemerkenswerte Nebenwerke zu berücksichtigen.
Die Edition präsentiert eine umfangreiche Auswahl bedeutender Faustdichtungen aus fünf Jahrhunderten - vom Volksbuch über Goethes »Faust« bis hin zu den Bearbeitungen von Paul Valéry, Thomas Mann und Hanns Eisler.
Die Ausgabe enthält Werke von Anonym, Achim von Arnim, Ludwig Aurbacher, Ferdinand Avenarius, Jens Baggesen, Adolf Bäuerle, Ludwig Bechstein, Karl Friedrich Benkowitz, Hector Berlioz, Karl Bleibtreu, Arrigo Boito, Karl Johann Braun von Braunthal, Ferruccio Busoni, Lord Byron, Calderón, Adelbert von Chamisso, Ada Christen, Fëdor Michajlovic Dostoevskij, Ludwig Eichrodt, Hanns Eisler, Bruno Ertler, Hanns-Heinz Ewers, Emanuel Geibel, Adolf Glaßbrenner, Johann Wolfgang Goethe, Charles François Gounod, Christian Dietrich Grabbe, Franz Grillparzer, Ida Hahn-Hahn, Robert Hamerling, Gerhart Hauptmann, Heinrich Heine, George Hesekiel, Hermann Hesse, Peter Hille, Henrik Ibsen, Karl Immermann, Gottfried Keller, Justinus Kerner, August Klingemann, Friedrich Maximilian Klinger, Else Lasker-Schüler, Nikolaus Lenau, Jakob Michael Reinhold Lenz, Gotthold Ephraim Lessing, Imre Madách, Thomas Mann, Christopher Marlowe, Friedrich (Maler) Müller, Gottlieb Konrad Pfeffel, Johann Nikolaus Pfitzer, Johann Praetorius, Aleksandr Sergeevic Puškin, Adolf Friedrich von Schack, Wilhelm Schäfer, Joseph Viktor von Scheffel, Johann Friedrich Schink, Gustav Schwab, Karl Simrock, Julius von Soden, Friedrich Spielhagen, Louis Spohr, August Strindberg, Ivan Sergeevic Turgenev, Paul Valéry, Friedrich Theodor Vischer, Julius von Voß, Heinrich Leopold Wagner, Frank Wedekind, Paul Weidmann, Georg Rudolph Widman, Adolf von Wilbrandt und Hermann Ludwig Wolfram.
Joachim Ringelnatz (1883–1934) hat als Humorist, Erzähler, Kabarettist und Zeichner ein facettenreiches Werk hinterlassen. Die vorliegende CD-ROM präsentiert auf 5.553 Bildschirmseiten das Gesamtwerk des Dichters, dessen Hauptschaffenszeit in den Weimarer Jahren liegt und von den Nationalsozialisten jäh beendet wurde. Die Ausgabe basiert auf der von Walter Pape herausgegebenen und ausführlich kommentierten siebenbändigen Edition. Sie enthält neben allen Werken - darunter viele erstmals aus dem Nachlass veröffentlicht - eine umfangreiche Auswahl aus den Briefen, faksimilierte Original-Handschriften und gut 230 Zeichnungen und Gemälde.
Gedichte: Kleine Wesen - Was Topf und Pfann‘ erzählen kann - Gedichte 1910 - Die Schnupftabaksdose - Turngedichte - Kuttel Daddeldu - Die gebatikte Schusterpastete - Taschen-Krümel - Geheimes Kinder-Spiel-Buch - Reisebriefe eines Artisten - Allerdings - Flugzeuggedanken - Kinder-Verwirr-Buch - Gedichte dreier Jahre - 103 Gedichte / Gedichte, Gedichte - Verstreut Gedrucktes - Nachgelassene Gedichte 1893–1934 - Reklameverse 1893–1934 - Gelegenheitsgedichte 1893–1934
Dramen: Die Flasche - Der Flieger - Mannimmond - Zusammenstoß
Erzählprosa: Ein jeder lebt‘s - Die Woge - ...liner Roma... - Nervosipopel - Verstreut Gedrucktes - Der letzte Roman - Aus dem Nachlaß
Autobiographische Schriften: Matrosen - Kleinere autobiographische Schriften - Mein Leben bis zum Kriege - Als Mariner im Krieg
Acht Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Bandes der Digitalen Bibliothek erscheint mit der Anthologie »Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky« die mit weitem Abstand umfangreichste digitale Sammlung deutschsprachiger Literatur überhaupt. Sie präsentiert auf mehr als 600.000 Seiten das literarische Schaffen von über 500 Autoren und damit über 2.900 teils mehrbändige Werke. Das sind umgerechnet etwa 70 Regalmeter voller Bücher - allein die Bibliographie der erfassten Werke zählt 200 Seiten.
Der zeitliche Rahmen erstreckt sich von den ersten neuhochdeutschen Dichtungen bis in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts mit Autoren wie Kurt Tucholsky und Erich Mühsam. Neben den »Klassikern« finden sich auch relativ unbekannte und in Vergessenheit geratene Autoren; und von Romanen, Gedichten und Dramen bis zu Märchen, Aphorismen und Libretti sind alle denkbaren Gattungen enthalten. Zur Auswahl dieser Texte wurden einschlägige Literaturgeschichten und -lexika herangezogen, so dass nahezu alle Werke berücksichtigt wurden, die entweder zum so genannten Kanon gehören oder in sonst einer Weise eine Rolle in der Geschichte der deutschen Literatur gespielt haben.
Die Grundlage dieser Anthologie bilden neben dem Kernstück, der »Deutschen Literatur von Lessing bis Kafka«, unter anderem auch die Bände »Deutsche Lyrik von Luther bis Rilke«, »Deutsche Dramen von Hans Sachs bis Arthur Schnitzler«, »Deutsche Märchen und Sagen« und »Deutsche Autobiographien«. Diese gattungsspezifischen Anthologien sowie mehrere Werkausgaben ausgewählter Dichter wurden vereinheitlicht und zusammengeführt. Die Gattung Prosa wurde in großem Umfang ausgebaut, wobei neben Romanen und Erzählungen auch theoretische Schriften, Fabeln und andere Prosadichtungen von über 200 Autoren neu mit aufgenommen wurden. Um den Umfang dieser Erweiterung zu verdeutlichen, möge hier der Hinweis auf Lohensteins Roman »Arminius« oder Goedsches »Sebastopol« genügen, die hier beide zum ersten Mal im Neusatz vorliegen.
Die DVD ermöglicht so Entdeckungsreisen durch fünf Jahrhunderte der deutschen Literatur, wie sie bislang allenfalls in großen Bibliotheken möglich waren. Durch den Nutzungskomfort einer ausgereiften Software, die sich seit Jahren in der Literaturrecherche bewährt, lassen sich Genres, Stoffe und Motive in ihren Entwicklungen verfolgen. Die lieb gewonnenen Stärken der vormals erschienenen Edition »Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka« kommen bei der vorliegenden Großbibliothek angesichts ihres vielfachen Umfangs zu noch eindrucksvollerer Geltung.
Doch obwohl das Medium der DVD vornehmlich der schnellen und unkomplizierten Recherche in großen Textbeständen dient, ist auch zu wünschen, dass das eine oder andere hier nach langer Zeit neu aufgelegte Werk wieder Leserinnen und Leser findet. Es gibt mehr als eines, das es lohnte.
Zur Textauswahl
Die DVD-ROM »Deutsche Literatur von Luther bis Tucholsky« bietet einen Längsschnitt durch das Werk von über 500 Autoren und Autorinnen vom Beginn des 16. Jahrhunderts bis in die Zeit der Weimarer Republik.
Die Auswahl der Autoren und der Werke orientierte sich an folgenden Kriterien:
Berücksichtigt wurden vornehmlich jene Schriftsteller, die Belletristik im engeren Sinne verfasst haben. Aus diesem Grunde fanden Autoren, die ausschließlich Briefe, Tagebücher, Reisebeschreibungen, politische Werke oder Übersetzungen geschrieben haben, keine Aufnahme. Ausnahmen hiervon bilden einige frühe neuhochdeutsche Schriften, etwa die Traktate Luthers, die zur Ausbildung eines deutschen Prosastils beigetragen haben, sowie einige zentrale dichtungstheoretische Schriften, etwa Blanckenburgs »Versuch über den Roman«, und Libretti zu bedeutenden deutschsprachigen Musiktheaterstücken. Der Zeitrahmen ist auf der einen Seite durch das erste Auftreten von Autoren gesetzt, die Literatur in neuhochdeutscher Sprache publizierten. Im Unterschied zu diesem Ausgangspunkt um 1500 ist der Endpunkt durch das geltende Urheberrecht bestimmt: Es konnten nur jene Autoren berücksichtigt werden, die vor mehr als 70 Jahren verstorben sind, deren Werk also gemeinfrei ist.
Innerhalb des dadurch gegebenen Zeitrahmens wurde ein repräsentativer Längsschnitt angestrebt, der sowohl die verschiedenen Entwicklungsphasen wie die miteinander konkurrierenden Strömungen des literarischen Prozesses zu erfassen und zugleich bedeutsame Entwicklungen innerhalb des literarischen Schaffens der jeweiligen Autoren zu berücksichtigen sucht. Drei Fragestellungen waren bei der Auswahl der Werke leitend: a) die ästhetische Qualität des jeweiligen Textes, b) die Verarbeitung zeitgeschichtlich bedeutsamer Themen, c) die zeitgenössische bzw. zeitübergreifende Wirkung.
Wenngleich das belletristische Werk im Mittelpunkt der Ausgabe steht, schien es zwingend, diesen Rahmen immer dann zu erweitern, wenn von einem Verfasser von Romanen, Erzählungen, Gedichten und / oder Dramen auch autobiographische, essayistische oder politische Texte überliefert sind.
Private Briefe und Tagebücher wurden nicht in die Edition aufgenommen, weil sie in aller Regel ohne detaillierte Kommentare unverständlich bleiben.
Reisebeschreibungen wurden aus Gründen des Umfangs nur in Ausnahmefällen berücksichtigt.
Bei der Auswahl wurde ein guter Teil der einschlägigen Literaturgeschichten und -lexika herangezogen. Dennoch ist es unvermeidlich, dass mancher Spezialist einen ihm besonders wichtigen Schriftsteller und wohl auch das eine oder andere Werk vermissen wird. Es versteht sich von selbst, dass die hier gebotene Auswahl nicht erschöpfend sein kann. Dennoch ist eine umfassende und vielseitige Anthologie zustande gekommen, die zu Entdeckungsreisen in vergangene Epochen einlädt und zur systematischen Recherche hervorragend geeignet ist.
Struktur und Anordnung
Die Anordnung der Autorinnen und Autoren folgt dem Alphabet. Jeder Autor wird in einer Kurzbiographie vorgestellt, die in vielen Fällen auch ein Porträt enthält.
Der Textbestand ist zunächst nach Gattungen in Abteilungen gegliedert.
Die Abteilungen setzen sich aus Büchern zusammen, die je nach Umfang und Textzusammenhang einzelne Werke oder ganze Werkkomplexe umfassen.
In den Abteilungen sind die Werke chronologisch angeordnet. Maßgeblich für die Einordnung von Werken, die bald nach der Fertigstellung publiziert wurden, war das Datum der Erstveröffentlichung.Werke, die die Autoren zurückhielten und erst später publizierten, sowie nachgelassene Werke wurden dagegen nach ihrer Entstehungszeit in die Werkfolge aufgenommen.
Textsammlungen, die der Autor selbst zusammenstellte bzw. die zu Lebzeiten erschienen und damit als autorisiert anzusehen sind, wurden stets als Werk betrachtet, selbst wenn einzelne Texte daraus bereits zu einem früheren Zeitpunkt entstanden oder einzeln veröffentlicht wurden.
Von mehreren Autoren gemeinschaftlich verfasste Werke sind nur bei einem Autor abgelegt. Bei den übrigen Verfassern wurde ein Titelblatt in die Werkchronologie eingefügt, von dem aus das Werk per Hyperlink aufgesucht werden kann.
Die Werke sind im Inhaltsverzeichnis nur mit ihrem Haupttitel bezeichnet. Über den vollständigen Titel, gegebenenfalls den Untertitel und zum Werktitel gehörige Gattungsbezeichnungen gibt das jeweilige Titelblatt Auskunft.
Allen Werken sind zu Beginn der Abteilungen bibliographische Notizen beigegeben, die in knapper Form Auskunft über die Entstehungszeit eines Werkes sowie über das Jahr und den Ort des Erstdrucks geben. Bei Werken, die unmittelbar nach der Fertigstellung publiziert wurden, finden sich lediglich Angaben zur ersten Veröffentlichung.
Die vollständige Transkription aller Sendungen des Literarischen Quartetts lässt 13 Jahre zeitgenössische Literaturgeschichte wieder aufleben und macht die Beurteilungen über bedeutende belletristische Neuerscheinungen systematisch recherchierbar. Nicht zuletzt bleibt dem Leser die Freude, die unvergesslichen Rededuelle der beteiligten Akteure nochmals nachzuvollziehen. Mit über 16 Stunden mp3-Material können ausgewählte Diskussionen im Originalton abgespielt werden.
Das beliebte »Literarische Quartett« wurde vom 25. März 1988 bis zum 14. Dezember 2001 im ZDF ausgestrahlt. Ein jeweils wechselnder Gast bereicherte die feste Runde mit Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler und Iris Radisch als deren Nachfolgerin.
Sechs Mal im Jahr diskutierte die Runde live im ZDF über fünf belletristische Neuerscheinungen oder aktuelle Wiederauflagen. Die Sendung wurde zu einem Wegweiser für literarische Erfolge und zu einem unvergleichlichen Marktfaktor für den Buchhandel.
Große Buchhandelsketten wie Libri, Hugendubel oder Thalia legten schon im Vorfeld der Ausstrahlung einen großen Vorrat der angekündigten Titel an, Buchhandlungen dekorierten gar ihre Schaufenster um. Da die Sendung auch für umfangreiche Presseberichte im Anschluss sorgte, war jedem - sei es positiv oder negativ - besprochenem Buch ein Verkaufserfolg sicher.
Ein Reiseführer für interessierte Leser und eine Quelle der Anregung für engagierte Literaturvermittler.
Die Literatur lebt. Und sie lebt an vielen Orten, in literarischen Gesellschaften, Museen und Gedenkstätten. Diese CD-ROM ist der Wegweiser durch diese lebendige kulturelle Landschaft. Das Spektrum der Autoren, denen sich die Einrichtungen widmen, umfasst beispielhaft die gesamte deutsche Literaturgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Die Ausgabe enthält einen porträtierenden Teil, in dem sich die Gesellschaften selbst vorstellen. Kurzbiographien und Beispieltexte der Autoren regen dazu an, die literarische Landschaft Deutschlands zu erkunden.
Der Herausgeber, die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. (ALG), ist der 1986 gegründete Dachverband von 209 Literaturgesellschaften und Literaturmuseen. Die Arbeitsgemeinschaft hat die Aufgabe übernommen, literarische Projekte zu fördern und die Aktivitäten der verschiedenen Vereine und Literaturmuseen in der Öffentlichkeit darzustellen.
Das Standardwerk zur deutschen Literatur jetzt als komfortable Volltextausgabe
Die »Daten deutscher Dichtung« sind seit ihrem ersten Erscheinen 1953 eines der verbreitesten Nachschlagewerke zur deutschen Literatur. Nach zahlreichen Neuauflagen gibt es »den Frenzel« jetzt auch digital.
Die Verfasser behandeln die Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen über Klassik und Romantik bis zum Realismus und Naturalismus. Sie interpretieren und ordnen die deutsche Dichtung des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart nach dem gleichen Prinzip. Neben den Angaben über die Erstveröffentlichung eines Werks oder Termin und Ort der Uraufführung eines Schauspiels werden Inhalt, Form und Wirkung dargestellt. Dies und die zusammenfassenden Einleitungen und Biographien charakterisieren die Autoren und ihren Bezug zur dargestellten Epoche der deutschen Literatur.
Die CD-ROM basiert auf der im Deutschen Taschenbuch Verlag veröffentlichten 34. Auflage der Buchausgabe vom Oktober 2004.
© 1953 Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln
Herausgegeben von Jürgen Schutte
in Zusammenarbeit mit Wiebke Amthor und Jenny Willner
Jetzt endlich systematisch erschlossen: die maßgebliche Quelle zu Leben und Werk
Peter Weiss (1916–1982) ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Schriftsteller der 60er und 70er Jahre. Der Autor bedeutender Werke wie »Die Ermittlung« (1965) und »Die Ästhetik des Widerstands« (1975–1981) notierte bis zu seinem Tod im Mai 1982 regelmäßig Bemerkungen zur Zeit, zu seinem Leben und seiner Arbeit. Die Notizbücher umfassen zusammen 9.432 Seiten. Am Schnittpunkt von Leben und Werk dokumentieren sie - neben Spuren des Alltagslebens - persönliche Begegnungen, jeweils aktuelle Anstöße, Probleme und Widerstände der literarischen Produktion und zeitbezogene Reflexionen des Autors.
Mit dieser CD-ROM wird erstmals eine vollständige Transkription der handschriftlichen Notizbücher veröffentlicht. Im Vergleich dazu enthält die Ausgabe auch die vom Autor selbst veröffentlichten »Notizbücher 1960–1971« und »Notizbücher 1971–1980«, die eine stark bearbeitete Auswahl darstellen. Die CD-ROM ermöglicht eine komfortable Nutzung durch Hyperlinks, Volltextsuche, textkritische Anmerkungen, Register und beigefügte Faksimiles.
Gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Freie Universität Berlin, Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung, STIFTUNG PREUSSISCHE SEEHANDLUNG, AKADEMIE DER KÜNSTE Archiv
Ein Atlas zur Literatur? Also eine Sammlung von Landkarten, die Aufenthaltsorte und Reisewege der Dichter verzeichnen? Der »Atlas Deutsche Literatur« ist mehr als das: Auf den 116 Farbtafeln zeigen über 200 Schaubilder Zeitdiagramme, Wirkungsschemata und natürlich auch Karten, gleichberechtigt neben dem Text, die Entwicklung der deutschen Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart. Übersichten der Stilepochen werden ergänzt durch die Darstellung von Leben und Werk einzelner Dichter, von Inhalt und formalem Aufbau wichtiger Werke sowie von der Geschichte literarischer Stoffe, Strömungen und Gattungen. Wechselwirkungen mit Politik, Wissenschaft und Gesellschaft werden deutlich gemacht.
Eine Auswahlbibliographie bietet weitere Hinweise, Autoren- und Sachregister erleichtern das Nachschlagen.
Der Autor Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser, geboren 1937, studierte Germanistik, Geschichte, Philosophie und Pädagogik und ist seit 1972 Professor für Deutsche Philologie in Freiburg i.Br. Er ist Verfasser zahlreicher Publikationen zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur.
© 1983/2006 Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
»Entdeckungen« ist ein gänzlich neuartiges Belletristik-Magazin!
Auf CD-ROM und DVD stellt es deutsche Nachwuchsautoren vor. »Entdeckungen« präsentiert die kommenden Autoren schon jetzt. »Entdeckungen« eröffnet so einen Blick hinter die Kulissen der Literatur-Szene.
Die CD-ROM enthält 25 literarische Premieren sowie biographische Informationen zu den potentiellen Stars von morgen. Mit 35 Erstlingswerken im elektronischen Volltext und über zwölf Stunden Autorenlesungen ist sie Literaturzeitschrift und Hörbuch in einem. Auf der Film-DVD präsentieren sich die kommenden Schriftsteller in Kurzfilmen.
Ausgewählt wurden die Teilnehmer vom Literarischen Colloquium Berlin (LCB). Eine der spannendsten Aufgaben aller Mitarbeiter des Literarischen Colloquiums Berlin war und ist das Entdecken, Fördern und Begleiten junger deutschsprachiger Autorinnen und Autoren. Im Rahmen der seit 1997 ausgerichteten »Autorenwerkstatt Prosa« wurden Autorinnen und Autoren wie Zsuzsa Bánk, Judith Hermann, Georg Klein, Rainer Merkel und Inka Parei bei der Arbeit an ihrem ersten Buch unterstützt; Aufenthaltsstipendien bieten jedes Jahr zahlreichen Autoren aus ganz Europa und insbesondere aus dem deutschsprachigen Raum die Möglichkeit, für einige Monate im LCB zu wohnen und zu arbeiten.
Auf dieser CD-ROM sind Autorinnen und Autoren versammelt, die mit ihren literarischen Texten die Neugierde der Jury des LCB geweckt haben und es verdienen, dass noch mehr Leser ihre Bekanntschaft machen. Diese erste Ausgabe der »Entdeckungen« ist damit auch eine audiovisuelle Anthologie zeitgenössischer Schreibweisen.
Die zweite Ausgabe des im Herbst 2004 erfolgreich gestarteten Pilotprojekts »Entdeckungen«, das deutsche Nachwuchsautoren in Text, Ton und Film auf CD-ROM und DVD vorstellt.
Pressestimmen zur ersten Ausgabe:
»Eine Wundertüte voller Überraschungen.« (AP)
»Nachwuchsautoren - mal verspielt und witzig, mal intellektuell, auf jeden Fall aber immer sehr persönlich.« (Hamburger Abendblatt)
»Ein völlig neues Forum zwischen Manuskript und Buch, das insbesondere für Belletristik-Leser interessant sein dürfte, die mit Interesse neuere literarische Strömungen verfolgen.« (Lesart)
»Die teils hervorragenden Texte machen wieder einmal deutlich, dass der Stellenwert des LCB als Entdeckerwerkstatt gar nicht hoch genug einzuschätzen ist.« (edit)
Die CD-ROM enthält 18 literarische Premieren sowie biographische Informationen zu den potentiellen Stars von morgen.
Mit 30 Erstlingswerken im elektronischen Volltext und über zehn Stunden Autorenlesungen ist sie Literaturzeitschrift und Hörbuch in einem.
Auf der Film-DVD präsentieren sich die kommenden Schriftsteller in Interviews und Kurzfilmen.
Goethe auf über 46.000 Seiten: Mit dieser CD-ROM wird dem größten deutschen Dichter ein digitales Denkmal gesetzt.
Materialien: Anja Höfer: Johann Wolfgang von Goethe - Michael Lösch: Who‘s who bei Goethe • Gedichte: Ausgabe letzter Hand - Nachlese zu den Gedichten - Xenien und Votivtafeln - West-östlicher Divan • Versepen: Der ewige Jude - Reineke Fuchs - Hermann und Dorothea • Dramen: Götz von Berlichingen - Prometheus - Götter, Helden und Wieland - Urfaust - Clavigo - Stella - Proserpina - Egmont - Iphigenie auf Tauris - Torquato Tasso - Der Bürgergeneral - Die Aufgeregten - Die natürliche Tochter - Pandora - Faust. Eine Tragödie u.a. • Romane/Novellen: Die Leiden des jungen Werther - Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten - Wilhelm Meisters Lehrjahre - Die Wahlverwandtschaften - Wilhelm Meisters Wanderjahre u.a. • Aufzeichnungen/Aphorismen: Maximen und Reflexionen • Ästhetische u. philosophische Schriften: Zum Schäkespears Tag - Von deutscher Baukunst - Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Stil - Literarischer Sansculottismus - Winckelmann - Shakespeare und kein Ende - Rezensionen u.v.a. • Naturwissenschaftliche Schriften: Die Metamorphose der Pflanzen - Farbenlehre - Über den Granit u.a. • Autobiographische Prosa: Dichtung und Wahrheit - Italienische Reise - Sankt-Rochus-Fest zu Bingen - Campagne in Frankreich 1792 - Belagerung von Mainz - Tag- und Jahreshefte • Briefe: Ca. 13.500 Briefe aus den Jahren 1764–1832 nach dem Editionsstand der »Weimarer Ausgabe« • Tagebücher: Tagebücher aus 57 Jahren (1775–1832) nach dem Editionsstand der »Weimarer Ausgabe« • Gespräche: 1.800 Berichte von Zeitgenossen über Gespräche mit Goethe aus der Zeit von 1755 bis kurz vor seinem Tod • Personenverzeichnis zu den Briefen, Tagebüchern und Gesprächen: Ein Verzeichnis der erwähnten Personen mit Lebensdaten und Angaben zur beruflichen Tätigkeit (über 8.000 Einträge)
Die CD-ROM »100 Romane« präsentiert auf über 60.000 Bildschirmseiten Schlüsselwerke der deutschen Literatur. Originalgetreu, ungekürzt und sorgfältig ausgewählt. Tauchen Sie ein in die Welt der Romane und erleben Sie die Höhepunkte deutscher Erzählkunst von Goethe bis Kafka.
Die Ausgabe enthält die Romane:
Anzengruber: Der Sternsteinhof - Arnim, Achim von: Armut, Reichtum, Schuld und Buße der Gräfin Dolores; Die Kronenwächter - Arnim, Bettina von: Goethes Briefwechsel mit einem Kinde - Ball: Flammetti; Tenderenda der Phantast - Bierbaum: Stilpe.Ein Roman aus der Froschperspektive - Brentano: Godwi - Ebner-Eschenbach: Bozena; Das Gemeindekind - Eichendorff: Ahnung und Gegenwart; Dichter und ihre Gesellen - Fontane: Vor dem Sturm; Grete Minde; L'Adultera; Schach von Wuthenow; Cécile; Irrungen,Wirrungen; Stine; Unwiederbringlich; Frau Jenny Treibel; Effi Briest; Der Stechlin - Franzos: Der Pojaz - Freytag: Soll und Haben; Die Ahnen - Gellert: Leben der schwedischen Gräfin von G** - Goethe: Die Leiden des jungen Werther; Wilhelm Meisters Lehrjahre; Die Wahlverwandschaften; Wilhelm Meisters Wanderjahre - Gotthelf: Wie Uli der Knecht glücklich wird; Uli der Pächter; Geld und Geist - Gutzkow: Wally,die Zweiflerin; Die Ritter vom Geiste - Hauff: Lichtenstein; Mitteilungen aus den Memoiren des Satan - Heinse: Ardinghello und die glückseligen Inseln - Hoffmann: Die Elixiere des Teufels; Lebensansichten des Katers Murr - Hölderlin: Hyperion oder der Eremit in Griechenland - Immermann: Die Epigonen; Münchhausen - Jacobi: Eduard Allwills Papiere; Woldemar - Jean Paul: Hesperus; Leben des Quintus Fixlein; Siebenkäs; Titan; Flegeljahre; Dr. Katzenbergers Badereise - Jung- Stilling: Henrich Stillings Jugend; Heinrich Stillings Jünglings-Jahre; Heinrich Stillings Wanderjahre - Kafka: Amerika; Der Prozeß; Das Schloß - Keller: Der grüne Heinrich - Klabund: Bracke - Klingemann: Die Nachtwachen des Bonaventura - Klinger: Fausts Leben, Taten und Höllenfahrt; Geschichte eines Teutschen der neusten Zeit - Freiherr von Knigge: Benjamin Noldmanns Geschichte der Aufklärung in Abyssinien - La Roche: Geschichte des Fräuleins von Sternheim - Mörike: Maler Nolten - Moritz: Anton Reiser - Nicolai: Sebaldus Nothanker - Novalis: Die Lehrlinge zu Sais; Heinrich von Ofterdingen - Raabe: Die Chronik der Sperlingsgasse; Der Hungerpastor; Abu Telfan; Der Schüdderump; Alte Nester; Stopfkuchen; Die Akten des Vogelsangs - Rilke: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge - Scheerbart: Tarub, Bagdads berühmte Köchin; Liwûna und Kaidôh. Ein Seelenroman; Lesabéndio. Ein Asteroiden-Roman - Schiller: Der Geisterseher - Schlegel, Dorothea: Florentin - Schlegel, Friedrich: Lucinde - Spielhagen: Problematische Naturen; Zum Zeitvertreib - Stifter: Der Nachsommer - Thoma: Andreas Vöst - Tieck: William Lovell; Franz Sternbalds Wanderungen; Der junge Tischlermeister; Vittoria Accorombona - Weerth: Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphahnski - Wezel: Belphegor; Hermann und Ulrike; Kakerlak oder die Geschichte eines Rosenkreuzers - Wieland: Geschichte des Agathon; Der goldene Spiegel; Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva; Geschichte der Abderiten
Jedes Semester beginnen etwa 20.000 Hochschulanfänger in Deutschland ein Studium der Germanistik. Eine der Grundlagen des Literaturstudiums, die bereits in der Schule gelehrt wird, ist die Einteilung der Literaturgeschichte in Epochen, wobei vor allem die Klassik und Romantik den Kanon und die Lektürelisten des Studienplans dominieren. Um sich anhand der Quelltexte einen umfassenden Überblick über diese einzelnen epochalen Strömungen zu verschaffen, sind die vorliegenden CD-ROM-Ausgaben der Reihe »Quellen Germanistik« hervorragend geeignet. Hier sind alle Texte versammelt, die Germanisten bis zum Ende ihres Studiums gelesen haben sollten, und die teilweise auch Schullektüre im Deutschunterricht sind. Durch Suchwerkzeuge sowie Markier- und Notizfunktionen sind die digitalen Stu-dienausgaben ideale Assistenten für die Textarbeit, besonders dann, wenn Referenzen und Bezüge epochal verwandter Texte aufgezeigt werden sollen.
Die ersten drei Ausgaben der preisgünstigen Reihe widmen sich den zentralen Epochen des »Sturm und Drang«, der »Klassik« und der »Romantik«. Die Reihe wird mit weiteren Epochen fortgesetzt.
Jedes Semester beginnen etwa 20.000 Hochschulanfänger in Deutschland ein Studium der Germanistik. Eine der Grundlagen des Literaturstudiums, die bereits in der Schule gelehrt wird, ist die Einteilung der Literaturgeschichte in Epochen, wobei vor allem die Klassik und Romantik den Kanon und die Lektürelisten des Studienplans dominieren. Um sich anhand der Quelltexte einen umfassenden Überblick über diese einzelnen epochalen Strömungen zu verschaffen, sind die vorliegenden CD-ROM-Ausgaben der Reihe »Quellen Germanistik« hervorragend geeignet. Hier sind alle Texte versammelt, die Germanisten bis zum Ende ihres Studiums gelesen haben sollten, und die teilweise auch Schullektüre im Deutschunterricht sind. Durch Suchwerkzeuge sowie Markier- und Notizfunktionen sind die digitalen Stu-dienausgaben ideale Assistenten für die Textarbeit, besonders dann, wenn Referenzen und Bezüge epochal verwandter Texte aufgezeigt werden sollen.
Die ersten drei Ausgaben der preisgünstigen Reihe widmen sich den zentralen Epochen des »Sturm und Drang«, der »Klassik« und der »Romantik«. Die Reihe wird mit weiteren Epochen fortgesetzt.
Jedes Semester beginnen etwa 20.000 Hochschulanfänger in Deutschland ein Studium der Germanistik. Eine der Grundlagen des Literaturstudiums, die bereits in der Schule gelehrt wird, ist die Einteilung der Literaturgeschichte in Epochen, wobei vor allem die Klassik und Romantik den Kanon und die Lektürelisten des Studienplans dominieren. Um sich anhand der Quelltexte einen umfassenden Überblick über diese einzelnen epochalen Strömungen zu verschaffen, sind die vorliegenden CD-ROM-Ausgaben der Reihe »Quellen Germanistik« hervorragend geeignet. Hier sind alle Texte versammelt, die Germanisten bis zum Ende ihres Studiums gelesen haben sollten, und die teilweise auch Schullektüre im Deutschunterricht sind. Durch Suchwerkzeuge sowie Markier- und Notizfunktionen sind die digitalen Stu-dienausgaben ideale Assistenten für die Textarbeit, besonders dann, wenn Referenzen und Bezüge epochal verwandter Texte aufgezeigt werden sollen.
Die ersten drei Ausgaben der preisgünstigen Reihe widmen sich den zentralen Epochen des »Sturm und Drang«, der »Klassik« und der »Romantik«. Die Reihe wird mit weiteren Epochen fortgesetzt.
Kurzbeschreibung
»Zettel's Traum« ist das berühmteste Buch Arno Schmidts und zugleich das unbekannteste und unerforschteste. Als es entstand, war es ein geheimnisvolles Gerücht; als es im April 1970 erschien, war das Riesenbuch von 8,6 kg ein Medienereignis und wurde sofort raubgedruckt. Bis heute ist es der Weiße Elefant der westdeutschen Nachkriegsliteratur: Legende, Mythos, sprichwörtliches Monstrum. Doch während einige von dem komplexen Werk schwärmen, resignieren andere davor: Die 1.334 großformatigen Text-Seiten sind kaum erforscht. Dreißig Jahre nach dem Erscheinen von »Zettel's Traum« haben Doris Plöschberger und Jörg Drews Dokumente zur Entstehung und Publikation zusammengetragen, Briefe Arno und Alice Schmidts an Ernst Krawehl, ein vollständiges Interview mit Arno Schmidt und erstmals auch ein Gespräch mit denen, die das Buch damals raubdruckten. Im zweiten Teil des Bandes folgt eine Reihe von Studien zu Struktur und Motivik von »Zettel's Traum«, zu Bildern, die darin eine Rolle spielen, zu den Masken und Metamorphosen, welchen die Personen des Romans und ihr Unbewusstes im Buch unterworfen werden, zum Geister- und Gespensterpersonal, den Sirenen und Teufelinnen, welche nicht nur »Zettel's Traum«, sondern schon die Jugenderzählungen Schmidts bevölkern. Darüber hinaus geht es um Wunsch und Wirklichkeit bei Arno Schmidt, »Zettel's Traum« kulturpolitisch als ein "Großes Ku