Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Homonyme (Teekesselchen), Homonymes, Homonyms
A
B
C
christianlehmann
Schicksal von Homonymen
(E?)(L?) http://www.christianlehmann.eu/ling/wandel/index.html
(E?)(L?) http://www.christianlehmann.eu/ling/wandel/Lex_Homonymie.html
Veranstaltungsmaterial
Christian Lehmann
Philosophische Fakultät
Universität Erfurt
5.4. Schicksal von Homonymen
D
E
F
G
H
Hahn (W2)
(E1)(L1) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/personal/lehmann/CL_Lehr/Wandel/Wandel_Etymologie.html
Dt. "Hahn" scheint homonym zu sein, da es "männliches Huhn" und "Absperrvorrichtung an Rohrleitungen oder Behältern" bedeutet. Tatsächlich wurde die letztere Bedeutung aber erst im 15. Jh. durch metaphorische Übertragung von der ersteren gebildet, da die Vorrichtung wie ein Hahnenkamm auf ihrem Träger sitzt und sich wie der Vogel dreht. Die Etymologie von ahd. "hano" = "Hahn" führt auf dieselbe Wurzel, die dem lat. "cano" = "singe" zugrundeliegt. Der "Hahn" ist also ursprünglich ein "Sänger".
Homonym (W3)
Homonyme sind Wörter, die in Schreibung und Aussprache übereinstimmen, aber verschiedene Bedeutungen haben; gleichartige, aber in ihrer Herkunft verschiedene Wörter
Die Bezeichnung leitet sich ab aus lat. "homonymos" = "gleichnamig" und setzt sich zusammen aus griech. "homós" = dt. "gleich", "gleichartig" und griech. "ónoma", "ónyma" = dt. "Name".
Das griech. "homo" entspricht dem engl. "same" und "(zu)sammen" die alle auf ide. "*sem-", "*som-" = "zusammen" zurück gehen. Interessanterweise findet man einen Abkömmling auch in russ. "sam" = "selbst" und dem russischen "Selbstkocher", dem "Samowar" ("sam" und "var(it')" = "kochen"). Über lat. "simul" = "zugleich", "gleichzeitig", findet man es auch in engl. "simultaneous" und dt. "simultan" = dt. "gleichzeitig" oder auch in aus dem Lateinischen übernommenen dt. "Faksimile" = "mache ähnlich!".
Nach wie vor gibt es jedoch noch keine schlüssige Erklärung, wie es zur Initaländerung von "s" in ide. "som" zu "h" in griech. "homo" kam.
Zur Homonymie zählt man auch "Homophonie" ("Lehre" - "Leere") und "Homographic" ("modern" = "neuartig" und "verfaulen").
Dabei unterscheidet man "echte Homonyme, die auch verschiedene Herkunft besitzen:
- der Heide - die Heide
- das Golf - der Golf
- der Kiefer - die Kiefer
- der Laster - das Laster
- das Tau - der Tau
- die Kluft (Kleidung) - die Kluft (Spalte)
- kosten (wert sein) - kosten (schmecken)
- der Ball (Fest) - der Ball (Spiel-)
- Ballermann (Lokal) - Ballermann (Pistole)
und "unechte Homonyme", die auf die selbe Herkunft zurückzuführen sind:
- der Schauer (Regenguss) - der Schauer (körperliche Angst)
- der Zug (Eisenbahn) - der Zug (Luft-)
- der Bauer (Landwirt) - der Bauer (Vogelkäfig)
- der Hut - die Hut
- das Gehalt - der Gehalt
- der Kunde - die Kunde
- der Weise - die Weise
- heissen (genannt werden) - heissen (befehlen)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
"Homonyme" sind gleich lautende Wörter von unterschiedlicher Bedeutung. Beispiele: "Bauer" ("Landwirt" aber auch "Vogelkäfig"), "Kluft" ("Kleidung" aber auch "Abgrund")
(© blueprints Team)
(E?)(L?) http://www.christianlehmann.eu/
(E?)(L?) http://193.175.207.75:8080/lido/Lido
Homonym | Homonymenvermeidung | evitatio homonymorum | homonym
Term data
Designation Standard Language
- "homonym" is std English
- "homonyme" is std French
- "Homonym" is std German
- "homónimo" is std Portuguese
- "homónimo" is std Spanish
(E?)(L?) http://www.duden.de/deutsche_sprache/sprachberatung/newsletter/archiv.php?id=73#gewusst
Homonyme
...
- "Bauer" (= Landwirt/Vogelkäfig)
- "Schauer" (= Regenguss/sich aufbauender Schrecken)
- "Heide (= Landschaft/Nichtchrist)
- der Laster", "das Laster
- "der Heide", "die Heide"
- "das/der Golf"
- "der/die Kiefer"
- "das/der Tau"
- die "Kluft" (= Kleidung/Spalte)
- "kosten (= wert sein/nachschmecken)
- "Zug" (= Eisenbahn/Miene/Windhauch/Aktion beim Brettspiel)
- "der/die Hut"
- "das/der Gehalt"
- "der/die Kunde"
- "der/die Weise"
- "heißen" (= genannt werden/befehlen).
- "Ball"
- "Ballermann"
...
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/semiothes/lexicon/default/d78.html
(E?)(L?) http://www.hyperkommunikation.ch/lexikon/homonym.htm
(E?)(L?) http://hypermedia.ids-mannheim.de/elexiko/ModulElex/beGlossar.html
Homonyme (siehe Zusammenhang der Lesarten)
Konzeptfamilie und Homonymie (siehe Zusammenhang der Lesarten)
(E?)(L1) http://www.markenlexikon.com/glossar_h.html
...
unterscheidet im Hinblick auf:
- > Genus (z.B. "der Gehalt" vs. "das Gehalt")
- > Plural (z.B. "Bänke" vs. "Banken")
- > Konjugation (z.B. Verb "sieben" vs. Zahl "sieben")
...
(E?)(L?) http://www.marketing.ch/lexikon.asp?letter=H
(E3)(L1) http://www.textlog.de/14770.html
(E1)(L1) http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/h/HOMONYMIE%20%20%20Homonimia.htm
HOMONYMIE Homonimia
Ihrer Entstehung nach kann man 2 Arten unterscheiden
- (1) durch divergierende Bedeutungsentwicklung,
- (2) durch konvergierende Lautentwicklung.
...
- «Homonymie
- «Homophonie [griech. homós ‘gleich’, pone ‘Laut’].
- «Homographie [griech. homós ‘gleich’, gráphein ‘schreiben’]
- “Homonimia
- “Homónimos
- «Homónimo
- «Homonimia
- «Homonimia, homónimo
- «Homonimia
...
(E?)(L?) http://www.w-akten.de/germanistik.phtml
Erstellt: 2010-02
Homonymie (W3)
Als Homonymie bezeichnet man einen Fehlschluß der dadurch entsteht, dass ein klangleiches Wort in ein und demselben Schluss zur Bezeichnung verschiedener Begriffe gebraucht wird.
(E?)(L?) http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/termwb.ansicht?v_app=g&v_id=24
"Homonymie" (zu griech. "homonymia" = "Gleichnamigkeit") ist wie die "Synonymie" und die "Polysemie" ein Phänomen der Bedeutungslehre.
...
(E?)(L?) http://www.christianlehmann.eu/
(E?)(L?) http://193.175.207.75:8080/lido/Lido
Homonymie
References Concept = 'homonymia'
- Krámský, Jirí 1966, „A typological study of morphological homonymy in languages.“ Acta Linguistica Hafniensia 10: 49-68.
- Leiss, Elisabeth 1997, „Synkretismus und Natürlichkeit.“ Folia Linguistica 31: 133-160. excerpt
- Martinet, André 1974, „Homonymes et polysèmes.“ La linguistique 10(2): 37-45.
- Panman, Otto 1982, „Homonymy and polysemy.“ Lingua 58: 105-136.
- Posner, Rebecca 1973, „Homonymy, polysemy, and semantic change.“ Language Sciences 27: 1-8.
- Steven, Eva-Marie 1983, Worttod durch Homophonie im Französischen. Köln: Dissertation an der Phil. Fak. der Univ.
- Malkiel, Yakov 1979, „Problems in the diachronic differentiation of near-homophones.“ Language Journal of the Linguistic Society of America 55: 1-36. excerpt
Homonymie vs. Polysemie
References Concept = 'homonymy vs polysemy'
- Luraghi, Silvia 2006, „The history of the Greek preposition µet?: from polysemy to the creation of homonyms.“ Glotta 81: 130-159.
- Wissemann, Heinz 1958, „Erlebte und abstrahierte Wortbedeutung.“ s.ed., Sybaris. Festschrift Hans Krahe zum 60. Geburtstag am 7. Febr. 1958 dargebr. von Freunden, Schülern u. Kollegen. Wiesbaden: L. Reichert; 195-202.
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/semiothes/lexicon/default/b5.html
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/semiothes/lexicon/default/b6.html
Erstellt: 2010-03
I
J
K
kindernetz
Teekesselchen-Liste
(E?)(L?) http://www.kindernetz.de/spielraum/
(E?)(L?) http://www.kindernetz.de/spielraum/programm/woerterwerkstatt/-/id=76598/nid=76598/did=162078/iwk8jz/index.html
Was ist ein Teekesselchen? Klar - ein Kesselchen zum Zubereiten von Tee.
Oder aber: Die Bezeichnung für Wörter, die mehrere Bedeutungen haben. Und davon gibt's eine ganze Menge. Mit einigen haben die SWR2 Spielraumkinder aus der Freien Aktiven Schule Stuttgart gespielt - und Ihr könnt erraten, was gemeint ist.
(E?)(L?) http://www.kindernetz.de/spielraum/programm/woerterwerkstatt/-/id=162160/property=download/nid=76598/alx7jq/index.pdf
- Abfahrt | Disziplin im Alpinski | Beginn einer Reise
- Abseits | Regelverstoß beim Fußball | etwas entfernt stehen
- Amerikaner | Bewohner der USA | Kuchen
- Angel | Gerät zum Fischfang | Teil einer Tür
- Anhänger | LKW-Anhänger | Schmuckanhänger an Kette | Fan, Bewunderer
- Applikation | Computeranwendung | aufgenähte Verzierungen auf Kleidungsstücken
- Auflauf | Menschenansammlung | Ofengericht
- Ball | Tanzveranstaltung | Ball zum Spielen
- Band | Schnur | eines von mehreren Büchern in einer in einer Buchreihe (Serie)
- Bank | Geldinstitut | Sitzgelegenheit
- Barren | Turngerät | gegossenes Metall (Goldbarren)
- Bart | Teil des Schlüssels | Behaarung im Gesicht
- Bass | Musikgerät | Stimmlage
- Bauer | Landwirt | Vogelkäfig
- Berliner | Bewohner von Berlin |
- Bett | Schlafstatt | Fussbett im Schuh | Flussbett
- Birne | Glühbirne | Obst
- Blüte | Blumenteil | Falschgeld
- Bogen | Geigenbogen | Bogen Papier
- Boxer | Kampfsportler | Hunderasse
- Brause | Dusche | Getränk
- Chip | Kartoffelchip | elektronisches Bauteil
- Decke | Zimmerdecke | Bettdecke
- Dichtung | Poesie | Abdichtung
- Diele | Hausflur | Bodenbrett
- Domino | Spiel | Eissorte, Süßigkeit | Kleidungsstück (schwarz-weißer Umhang)
- Dose | Behälter | Steckdose
- Drachen | Fabeltier | Fluggerät
- Elle | Maßeinheit | Unterarmknochen
- Engländer | Bürger Englands | Schraubenschlüssel
- Erde | unser Planet | Blumenerde
- Eselsohr | Körpereil des Esels | Knick in der Buchseite
- Essen | Stadt | Nahrung
- Fach | Schulfach | Schrankfach
- Faden | Nähfaden | Längenmaß in der Schifffahrt
- Feder | Vogelfeder | Schreib-, Zeichenfeder | Feder einer Federung
- Felge | Teil des Rades | Turnfigur
- Fingerhut | Näh-Utensil (schützt den Finger vor der spitzen Nadel) | giftige Pflanze
- Flamme | Feuer | Mädchen, in das man verliebt ist
- Fliege | Tier | gebundene Schleife als Schlipsersatz
- Frankfurter | Einwohner Frankfurts | Würstchensorte
- Fuchsschwanz | Schwanz des Fuches | Säge
- Gabel | Essbesteck | Teil des Fahrrades | (Weg)kreuzung
- Geschirr | Porzellan | Pferdegeschirr
- Geschoss | Etage | Wurfgeschoss
- Haar | Kopfbehaarung | Stadtteil von München
- Hacke | Teil des Fußes | Gartengerät
- Haken | Angelhaken | Fallstrick in einer Situation (Die Sache hat einen Haken)
- Hamburger | Einwohner Hamburgs | Schnellgericht
- Hang | Hügel | persönliche Neigung (Er hat einen Hang zu Mathematik)
- Harz | Baumharz | Gebirge in Mitteldeutschland
- Hering | Fisch | Teil eines Zeltes
- Horn | Blasinstrument | Horn von Tieren
- Jaguar | Raubkatze | Automarke
- Käfer | Insekt | Kultauto
- Kamm | Frisierwerkzeug | Bergkamm
- Kammer | Kleines Zimmer | Standesvertretung (Ärztekammer, Handelskammer) | Organisationseinheit des Gerichtes
- Kanal | künstliche Wasserstrasse | Fernsehkanal
- Kanton | Schweizer Regierungsbezirk | chinesische Großstadt
- Kapelle | kleine Kirche | Musikgruppe
- Kappe | Mütze | Radkappe
- Karte | Landkarte | Spielkarte
- Katzenauge | Auge von Katzen | Rückstrahler am Fahrrad
- Katzenzunge | Zunge der Katze | Schokoladensorte
- Kern | Samen in Steinfrüchten | Mittelpunkt in Atomen
- Kerze | Kerze | Zündkerze oder Glühkerze | Turnübung
- Kessel | Gerät zum Erhitzen von Wasser | Talkessel
- Keule | Hähnchenschlegel | Turngerät
- Klammeraffe | Affenkind, das sich an seine Mutter klammert | @ Zeichen in der e-mailadresse
- Knoten | Verbindung von Schnüren | Geschwindigkeit von Schiffen
- Korb | Geflochtenes Behältnis | Abfuhr ("jemandem einen Korb geben" = ihn ablehnen)
- Krebs | Schalentier | Krankheit
- Kreuz | christliches Symbol | Teil des Rückens
- Kreuzung | Strassenkreuzung | Zuchtmethode bei Pflanzen und Tieren
- Krone | Zahnersatz | Königs-, Kaiserkrone
- Kunde | Käufer | Nachricht ("frohe Kunde")
- Läufer | Sportler | langer, schmaler Teppich
- Lager | Zeltlager | Radlager | Aufbewahrungsort von Waren, Sachen
- Lama | spuckendes Tier | hochrangiger Mönch im Buddhismus
- Laster | LKW | Schlechte Angewohnheit
- Legende | sagenhafte Erzählung | Zeichenerklärung auf Landkarten, Gebrauchsanweisungen...
- Leuchte | Lampe | heller Kopf (aber: "er ist keine Leuchte")
- Libelle | Insekt | Teil einer Wasserwaage
- Linse | Hülsenfrucht | Begriff aus der Optik, Fotografie
- Lippe | Teil des Mundes | Fluss
- Löffel | Teil des Bestecks | die Ohren des Hasen
- Mark | Knochenmark | ehemalige deutsche Währung | Vorname
- Mandel | Drüse im Rachenraum | Nuss
- Mast | Laternenmast | Schweinemast
- Melone | Frucht | altmodische Kopfbedeckung
- Messe | Verkaufsausstellung | Gottesdienst
- Morgenstern | Himmelskörper | mittelalterliche Waffe
- Mühle | Wind-, Getreide-, Pfeffermühle... | Brettspiel
- Muschel | Ohrmuschel | Schalentier
- Mutter | Elternteil | Schraubenteil
- Netz | Spinnennetz | Computernetz | Einkaufsnetz
- Note | Schulnote | Banknote, Geldschein | Musikzeichen
- Plombe | Zahnfüllung | Sicherheitsversiegelung
- Po | Hinterteil | Fluss in Italien
- Pony | Pferderasse | Teil der Frisur
- Porto | Stadt in Portugal | Entgelt für Postsendungen
- Umzug | Wohnungswechsel | Festumzug
- Veilchen | Blume | blaues Auge
- Waage | Gerät zum Wiegen | Sternzeichen
- Wanze | Ungeziefer | Abhörgerät (Geheimdienst)
- Weide | Baum | Wiese, auf der Tiere weiden
- Wiener | Einwohner Wiens | Würstchensorte
- Wirbel | Teil der Wirbelsäule | Luftwirbel | Krawall machen
- Zeile | Häuserzeile | Zeile in Schriftstück
- Zelle | Zimmer eines Mönchs | Zimmer im Gefändnis | kleinstes Teil in der Biologie
- Zylinder | Teil eines Motors | altmodische Kopfbedeckung
Erstellt: 2010-02
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Teekessel
Teekesselchen
Kessel (W3)
Den "Teekessel" gibt es (mindestens) in zwei Formen: dem "Kessel" zum Zubereiten von "Tee" und einem Wortspiel in dem gleichlautende Wörter mit verschiedenen Bedeutungen (Homonyme) umschrieben werden.
Der "Kessel" geht zurück auf lat. "catinus" = "flache Schüssel" und der Verkleinerungsform "lat. "catillus" = "Schüsselchen". Daraus wurde dt. "Kessel" und engl. "kettle".
Während aus dem ursprünglich flachen lat. "talea" = "abgeschnittenes Stück" der "Teller" mit nach oben gebogendem Rand wurde, wurde aus dem flachen Schüsselchen "catillus" ein (fast) geschlossenes Gefäß. Und wenn man es zum Kochen von Tee benutzt, ist es eben ein "Teekessel.
Aber wieso heißt das Wortspiel "Teekessel"? Ob man der Gleichsetzung "Wort", "Worte", "Wörter" = teutonisch "thi" und "thi gi sal" = "gesellige Wörter" = "homonyme Wörter" folgen kann, wage ich zu bezweifeln.
Übrig bleibt, dass es anscheinend nicht mehr nachvollziehbar ist. Im "Metzler: Lexikon der Sprache" findet man unter "Teekesselchen":
Gesellschaftsspiel, bei dem Homophone auf der Grundlage möglichst phantasievoller Bedeutungsangaben erraten werden müssen (z.B. "Aufzug", "Bank", "Band").
Vielleicht haben sich irgendwann eine paar lustige Damen beim Teetrinken die Zeit vertrieben und passenderweise "Teekessel" als "Platzhalter" für den gesuchten Begriff eingesetzt:
Mein "Teekessel" ist blau und kann in die Höhe springen und man kann auf ihm tanzen. - Gesucht ist der "(Fuß-)Ball" und der "(Faschings-)Ball".
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4740746,00.html
DW-WORLD: Teekesselchen - Teekesselchen spielen heißt: Homonyme erraten. Ein Homonym ist ein Wort, das unterschiedliche Bedeutungen hat. Das klingt nicht nach besonders viel Spaß. Macht aber Spaß.
...
Erstmals verzeichnet ist das Spiel im englischen Sprachraum; dort heißt es "teapot".
...
(E6)(L?) http://people.freenet.de/thitus/mu075.htm
(E?)(L?) http://freenet-homepage.de/thitus/offenbarung.pdf
...
Erinnern Sie sich noch an den Begriff „Teekessel“ (z.B. Hahn-Hahn) im Abschnitt „1.6 Der Cluster hal“? Diese scheinbar sinnlose Bezeichnung für ein Spiel mit gleichlautenden Wörtern unterschiedlicher Bedeutung (Homonymen) hat nichts mit Tee zu tun, sondern bedeutet:
"thi gi-sal" - "Worte gesellig".
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(E?)(L?) http://www.wissenistmacht.de/community/code/guest/GuestInfoQuestion.php?portal=hatspring&questionID=10947
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wissenmedia
Homonyme - Wenn gleiche Wörter etwas anderes bedeuten
(E?)(L?) http://www.wissenmedia.de/wahrig/wissen_quizzen/wahrig_sprachalphabet.html
(E?)(L?) http://www.wissenmedia.de/wahrig/wissen_quizzen/wahrig_sprachalphabet/h.html?tx_jppageteaser_pi1%5BbackId%5D=172
„Der Bauer öffnet die Tür des Bauers.“ - Auf den ersten Blick mag dieser Satz Verwunderung hervorrufen, aber schnell erklärt sich seine Aussage. Der Satz ergibt einen Sinn, weil das doppelt auftretende Wort Bauer jeweils eine andere Bedeutung hat: der erste Bauer ist der Landwirt, der die Tür des Vogelkäfigs, des zweiten Bauers, öffnet.
...
Erstellt: 2010-03
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Homonyme (Teekesselchen), Homonymes, Homonyms
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Weber, Heinz J. (Autor)
Homographen-Wörterbuch der deutschen Sprache
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/311014641X/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/311014641X/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/311014641X/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/311014641X/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/311014641X/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 559 Seiten
Verlag: Gruyter; Auflage: 1 (23. Januar 1996)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Dieses Werk verzeichnet mehr als 14.000 Homographen - das sind Mehrdeutigkeiten wie "gefällt" für "gefallen" und "fällen" - in mehreren aufeinander bezogenen Verzeichnissen (Einführung, Index, Homographen-Klassen und Tabellen). Inhalt, Aufbau und detaillierte Häufigkeitsangaben machen dieses Lexikoen zu einem für das Deutsche einzigartigen Nachschlagewerk für Deutschlehrende und -lernende und einem Forschungsinstrument für Linguisten, Computerlinguisten und Lexikographen.
Erstellt: 2010-03
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