Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Geld, Argent, Money

A

abfragen
Bankleitzahlen-Suche

(E6)(L?) http://www.abfragen.de/
Bankleitzahlensuche:

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Abknöpfen
Jemandem etwas abknöpfen (W3)

"jemand etwas abknöpfen" = "ihn um Geld erleichtern"
Reiche Herren trugen früher häufig goldene oder silberne Knöpfe, manchmal auch Münzen oder Medaillen, an ihren Röcken. In Geberlaune schenkten sie gelegentlich solche Knöpfe dem Untergebenen, der seinem Herrn auf diese Weise wörtlich etwas abköpfte.

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon/
Der Ausdruck "Jemandem etwas abknöpfen" hat früher einen durchaus realen Bezug. Statt in einer Brieftasche trugen bessere Herren Jacken mit echten Goldknöpfen. Diese wurden dann durchaus benutzt, wenn es darum ging Geschäfte zu tätigen. Die Knöpfe konnten aber auch ungewollt bei größeren Menschenansammlungen "verloren" gehen. Ob redlich oder nicht - in jedem Fall wurde "abgeknöpft".

Agio (W3)

(E?)(L?) http://www.wordsmith.org/awad
= a premium or percentage paid for the exchange of one currency for another; also : the premium or discount on foreign bills of exchange
ital. "aggio" = "Preisunterschied zwischen Metall- und Papiergeld", "Aufgeld" und geht weiter zurück auf griech. für "Gewinn beim Umtausch".

Aktie (W3)

Die "Aktie" geht über ndl. "actie" (um 1700) zurück auf lat. "actio" = "Tätigkeit", "Handlung" (vgl. "Aktion"), aber auch mit der Bedeutung "Tätigwerden vor Gericht", "einklagbarer Anspruch".

(E?)(L?) http://www.aktiencheck.de/lexikon/A.m?begriff=Aktie
(E?)(L?) http://www.aktiengesetz.de/

Aktiengesetz
Dieser Stand ist gemäß einer anhand des Bundesgesetzblatts durchgeführten Überprüfung am 3.09.2008 aktuell (ohne Gewähr).
Letzte Änderung: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 36, ausgegeben zu Bonn am 18. August 2008.
Recherche im Deutschen Aktiengesetz
Gesetzestexte bereitgestellt und aktualisiert durch: Patentanwalt Gille & Col.


(E?)(L?) http://www.boerse.fibel.info/
(E?)(L?) http://www.dai.de/internet/dai/dai-2-0.nsf/dai_unsere_themen.htm
(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/

...
Die Aktie (aus dem lat. "actio" = "Handlung") ist eine Urkunde. Sie bescheinigt ihrem Besitzer, dass er einen bestimmten Geldbetrag einem Unternehmen (einer Aktiengesellschaft oder kurz AG) zur Verfügung gestellt hat. Das hat er nicht aus Großzügigkeit getan, sondern weil er mit dieser Aktie bestimmte Rechte erwirbt. Zum Beispiel wird er Miteigentümer dieser AG und hat einen Anspruch auf einen Teil des Gewinns, den das Unternehmen erwirtschaftet.
...


(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=a&link=Aktie.htm
(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
(E?)(L?) http://www.w-akten.de/fremdworte.phtml


Aktiven, Aktiva, aktiv, Passiven, Passiva, passiv, Soll, sollen, Haben, haben (W3)

Am 08.03.2004 erhielt ich folgende Frage: Ich suche (verzweifelt) den Ursprung der Begriffe "Aktiven", "Passiven", "Soll" und "Haben" (in der Buchhaltung).
(A: page)

Am 08.01.2005 erhielt ich eine ähnliche Frage: wie kommen die begriffe "soll und haben" und "aktive und passive" in die buchhaltung. warum hat man nicht apfel und birne genommen anstatt soll und haben? - Sahin

Die "Aktiven" oder "Aktiva" sind alle Vermögenswerte eines Unternehmens (Anlagekapital, Umlaufvermögen, Rechnungsabgrenzungsposten und Bilanzierungshilfen). Das zu Grunde liegende "aktiv" geht zurück auf das lat. "agere" = "(be)treiben" (vgl. "agieren").

Die "Passiven" oder "Passiva" sind in der Bilanz das Eigen- und Fremdkapital sowie Rückstellungen, Rücklagen, Schulden und Verbindlichkeiten. Das zu Grunde liegende "passiv" geht zurück auf das lat. "pati" = "leiden" (vgl. "Passion") das sich schon zu spätlat. "passivum" = "leidende Handlungsweise" entwickelt hatte. Daraus lässt sich der Zusammenhang zu den "Passiva" erkennen. Die Schulden und Verbindlichkeiten können einen schon zum "Leiden" bringen.

Das veraltete "Soll" hat(te) in der Kaufmannssprache die Bedeutung "Schulden". Das zu Grunde liegende "sollen" hatte ursprünglich auch die Bedeutung "schulden" (germ. "*skal", mhd. "suln", "soln").

Um das "Haben" der Wirtschaftssprache zu verstehen braucht man sicherlich noch zusätzliche Instruktionen. Im "Gabler Wirtschaftslexikon" findet man:


Haben, die rechte Seite eines Kontos, die bei Aktivkonten für die Eintragungen der Abgänge, ggf. Abschreibungen, also der Aktivpostenabnahme, und bei Passivkonten für die Passivpostenzunahme benutzt wird. In den Eigenkapitalkonten ist die Haben-Seite die der Kapitalzunahme durch Gewinn oder Einlagen. Die Haben-Seite der Erfolgskonten weist die Erträge aus.


Das soll verstehen wer will.
Das Wort "haben" hängt im germanischen noch mit der Bedeutung "heben" zusammen und geht auf gemeinsame Wurzeln ("*kap" = "(zu)schnappen") mit lat. "capere" = "fassen, greifen" zurück (vgl. "ein Schiff kapern").
"Was man hat das hat man"; aber nur, wenn man es fest "gepackt" hat (ahd. "haben" = "fassen, packen").
Anscheinend geht auch "geben" auf die gleiche indoeuropäische Wurzel zurück. Der Zusammenhang ergibt sich über den Bedeutungsinhalt "herbeischaffen", in dem ja auch sowohl "nehmen" (von einem anderen Ort) als auch "geben" (den Angehörigen) steckt.

Vielleicht versteht man das kaufmännische "Haben" etwas besser, wenn man weiss, dass es als Abkürzung von "jemand soll haben" zu verstehen ist.

amortisieren (W3)

heisst "abtoeten" (von frz. "amortir" = "abtöten" bzw. lat. "mortuus" = "tot").
Allerdings besagt es nicht, dass man ein Problem dadurch löst, dass man den Verursacher tötet. Es geht vielmehr darum, eine Schuld zu "tilgen".
Allerdings wird es heute gebraucht, um die Rückgewinnung eines Einsatzes, einer Investition durch entsprechende Gewinne zu bezeichnen.
Die Isolation eines Hauses soll sich in einigen Jahren durch niedrigere Heizungskosten "bezahlt" machen. D.h. die Kosten werden durch die Einsparung ausgeglichen - "getilgt".

arm, Arm (W3)

Das Adjektiv "arm" hatte im Ahd. noch die Bedeutung "verwaist".
Der "Arm" hatte im Ahd. noch die Bedeutung "Fügung", "Gelenk", "Glied".

Aufwand (W3)

Betriebswirtschaftlich: "Erfolgswirksamer Wertverzehr an Gütern"
Zu unterscheiden sind Ausgaben und Kosten, welche andere Zwecke und Definitionen haben.
Wichtig scheint mir die Wortwurzel "wenden" im "Aufwand", also etwas Bestehendes wird anderswohin ausgerichtet!
(A: roge)

Aussenfinanzierung (W3)

= "Gegensatz zu Innenfinanzierung"; leichte begriffliche Überschneidungen mit Eigen- und Fremdfinanzierung; "Außenfinanzierung" umschließt auf jeden Fall die Finanzierung durch Erhöhung des Eigenkapitals (Kapitalgeber werden Unternehmensbeteiligte), während bei der Fremdfinanzierung der Kapitalgeber immer eine Fremder (Kreditgeber) bleibt.
(A: roge)

B

Bank, Sandbank (W3)

Die (Sitz-)"Bank" hatte ursprümglich die bedeutung "Erhöhung". Dies kann man noch an der "Sandbank" erkennen.
Die "Bank" auf die man sein Geld bringt, geht ebenfalls auf die "Erhöhung" zurück. Es war der "Tisch" ("Bank"), auf dem der Geldwechsler seine Geschäfte tätigte.

Bankleitzahlen (W3)

Nationale Bankleitzahlen werden in Dreiergruppen - von links nach rechts - gegliedert. Am Ende steht eine Zweiergruppe.

Internationale Bankleitzahlen werden in Vierergruppen - von links nach rechts - gegliedert. Sie enden in Zweiergruppen.

(E?)(L?) http://www.abfragen.de/finanzen1.asp
(E?)(L?) http://www.bankleitzahlen.de/
(E6)(L?) http://www.banktip.de/rubrik/12059/0/Bankleitzahlen.htm
(E?)(L?) http://www.buero-abc.de/
(E?)(L?) http://www.haferbeck.de/tool/
Bankleitzahlen für Deutschland, Österreich und Schweiz (Bankleitzahl, Institut oder Ort eingeben)

(E?)(L?) http://www.offizz.de/
(E6)(L?) http://www.pc-magazin.de/internet/surftipps/World/Deutsch
(E?)(L?) http://www.postbank.de/extra/blz.html
(E?)(L1) http://de.slider.com/
(E?)(L?) http://www.suchen.de/


Beutel, Beule, Geldbeutel, Beutelschneider, gebeutelt, Windbeutel, böse, Bauch, Bausch, Puste, Busen, Busch, Böschung, Pausbacken, pauschal, Pause, durchpausen, poncer, ébaucher, Bausen, Bouteille, boule, Boulevard, Bohlen, Wallstreet (W1)

Auf den "Beutel" bin ich durch die Anfrage eines Besuchers zur Herkunft von "Kulturbeutel" gestossen. Und siehe da der unscheinbare "Beutel" entpuppte sich als wahres Füllhorn.

Der "Beutel" lässt sich zurückführen auf ein ahd. "butil", das "Aufgeschwollenes" bedeutet und mit der "Beule" zusammenhängt. Bleiben wir aber zunächst noch bei unserem "Beutel". Dieser steckt zum Beispiel noch im "Geldbeutel", der füher auch wirklich noch ein bauschiger "Beutel" war und dem "Beutelschneider" Gelegenheit gab, ihn vom Gürtel anderer Leute zu schneiden. Aber auch der Hodensack einiger Tiere wird als Beutel bezeichnet und niemand hält es für anrüchig statt vom Frankenwein vom "Bocksbeutel" zu sprechen (weil er in bauchigen Flaschen abgefüllt wird, die ...). In der Gattungsbezeichnung (?) "Beuteltier" diente allerdings die Hautfalte zur Aufbewahrung der Jungtiere als Namensgeber.

Und dass man heute auch "gebeutelt" sein kann liegt daran, dass die grossen Mehlsiebe der Müller auch als "Beutel" bezeichnet wurden. Und das heftige Schütteln zum Sieben des Mehles wurde demzufolge als "beuteln" bezeichnet. Man könnte also stattdessen auch "durchgesiebt" sagen. ;-)

Natürlich gibt es noch weitere Beutel wie z.b. den "Windbeutel", der von den Treibgasen "aufgeschwollen" wird und den (ubertragenen) Windbeutel, der nichts als Luft enthält). Aber wenden wir uns dem anderen Familienmitglied zu.

Die "Beule" bedeutete in alten Zeiten "Schwellung", was ja heute noch nachzuvollziehen ist, wenn man sich den Kopf anstösst. Dass man heute auch von "Beule" im Autoblech spricht, ist genaugenommen nicht ganz korrekt, da es sich dabei nicht um ein geschwollenes sondern um ein verbogenes Blech handelt.

Man geht davon aus, dass sich die "Beule" aus einem wortmalerischen Ursprung, dem Geräusch beim Aufblasen der Backen ("puh", "peuh") entwickelt hat. Und diese Eigenschaft hat die "Beule" dann nicht mehr abgelegt. Es hat sich immer weiter aufgeblasen und hat einen Begriff nach dem anderen produziert. Aus dem "aufgeblasenen" Mitmenschen wurde ein "böser" Mitmensch. Dieser schlägt sich auch heute noch auf anderer Leute Kosten den "Bauch" voll und macht sich noch in "Bausch" und "Bogen" lustig über die Geschröpften.

Aber immer noch geht der "Beule" die "Puste" nicht aus. Den Ärger im "Busen" unterdrückend, verdrückt sich der Geschädigte daraufhin zu allem Überdruss peinlich berührt hinter den nächsten "Busch" oder der nächsten "Böschung" (der "Aufbauschung").

Aber all das ist immer noch besser als die "Pocken" mit ihren aufgeschwollenen "Pusteln" zu bekommen. Und da kann man doch vor Erleichterung wieder die Luft aus den "Pausbacken" lassen und die Dinge etwas "pauschaler" (= "alles zusammengenommen" also "geschwollen") betrachten.

So - nun wird es aber doch Zeit, eine "Pause" zu machen. Diese hat jedoch nichts mit den "Pausbacken" zu tun sondern geht auf lat. "pausa" = "Innehalten" zurück.

Und "durchpausen" geht auch nicht auf die "Beule" zurück. Dieses ist nach dem "Bimsstein" = frz. "ponce" benannt auf den es über frz. "poncer" = "mit dem Bimsstein bearbeiten" und daraus frz. "ébaucher" = "entwerfen" zurückgeht.

Dennoch würde es auch zur "Beule" passen, da bei einigen "Pausverfahren" ja minimale "Bausen" (saarl.) entstehen.

Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn die frz. "Bouteille" = "Flasche" (lat. "butticula") aus der aufgeblasenen Familie des Beutels stammen würde. (Im 17.Jh. hatte es die Bedeutung "bulle" = "Blase".) Und irgendwie dürfte hier auch die "Buddel" voll Rum hingehören.

Und natürlich gehört auch das frz. "boule" = "Kugel" hierher (und damit auch der frz. "Boulanger"), das auf lat. "bulla" zurückgeführt wird.

Der frz. "Boulevard" allerdings scheint zumindest nicht direkt mit "Boule" zusammenzuhängen. Der "Boulevard" ist eigentlich ein deutsches "Bollwerk" (über ndl. "bolwerc"), das widerum "Schutzwerk aus Bohlen" bedeutet. Diese kantigen Holzteile scheinen ja gar nichts bauchiges zu haben. Allerdings wird "Bohlen" dann wieder mit "Balken", "Baum" (anord. "bolr, bulr") und auch mit ahd. "bolen" = "rollen", "wälzen" (vgl. "Böller") in Zusammenhang gebracht. Und von da ist es ja dann auch nicht mehr weit zur "boule" und zum "Beutel".

Jedenfalls wurden die Bollwerke irgendwann nicht mehr gebraucht. Die Städte wuchsen ausserdem über die ursprüngliche Begrenzung hinaus und so lag es nahe, die Bollwerke niederzureissen und an ihrer Stelle (breite) Strassen anzulegen. Diese übernahmen die Bezeichnung und wurden schliesslich sogar zu Nobelstrassen. Den gesellschaftlichen Aufstieg hat ganz ähnlich auch die engl. "Wallstreet" geschafft, die an Stelle des "Schanzwalls" geschaffen wurde.

(E?)(L3) http://www.laboulebleue.fr/

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beuteln (W3)

Das Verb, das bereits im Mittelhochdeutschen aufscheint ("biuteln") bedeutete ursprünglich "das Mehl im Beutel sieben". Das Mehl mußte kräftig durchgeschüttelt werden, daher auch die heutige, übertragene Bedeutung, die in etwa die gleiche geblieben ist.
Das Verb leitet sich vom "Beutel" (ahd. "butil", mhd. "buitel" = "Sack") ab, der sowohl als Zubehör zur mittelalterlichen Tracht ("Geldbeutel" am Gürtel) als auch als Vorratsbeutel der Soldaten „bekannt“ wurde. Aber auch das Mehlsieb der Müller hieß bereits im Mittelalter "Beutel". Das isländische "budda" = "(Geld-)Beutel" und das englische "bud" = "Knospe" sind eng verwandt damit, denn alles, was im weitesten Sinn zum "Beutel" gehört, bezeichnet etwas "Geschwollenes", "Aufgeblasenes", "Gefülltes".
(A: gaed)

Buchmacher (W3)

(E?)(L?) http://www.e-albers.de/html/lexikon.htm#B
(E?)(L?) http://sport.pferde-lexikon.de/html/rennsport.html
Der "Buchmacher" kommt aus England. Dort hiess er "bookmaker". Dort ist es die Berufsbezeichnung für Vermittler von Wetten bei Pferderennen mit staatlicher Konzession.

...
Inhaltlich rührt der Begriff "Buchmacher" daher, dass alle Wetten früher in ein Buch eingetragen wurden. War das Buch im besten Fall "rund", so schloss der Buchmacher mit einem kleinen Gewinn ab, unabhängig welchen Ausgang ein Rennen nahm.
...


Budget (W3)

die "zur Verfügung stehenden Geldmittel" trug man in früheren Zeiten in einem afrz. "bougette" = "Balg", "Lederbeutel" bzw. in eeinem lat. "bulga" = "lederner (Geld)sack" mit sich, wenn man auf dem Markt Geschäfte machen wollte.

C

Chipkarten (W3)

(E?)(L?) http://www.chipkarten.de/
werden das Portemonnaie ersetzen und Kartenleser die Registrierkasse.
Unter dem Titel "Bits und Bytes statt Euro und Cent" bietet bdw 12.2001 einen Ausblick in die Zeit, wenn Metall- und Papiergeld ins Museum wandern.

D

DAI (W3)

"DAI" steht für "Deutsches Aktieninstitut".

(E?)(L?) http://www.dai.de/


DAX, Index (W3)

"DAX" ist die Abkürzung für "Deutscher Aktienindex".

(E?)(L?) http://www.businessdictionary.com/terms-by-letter.php?letter=D
DAX 100

(E?)(L?) http://finanzen.focus.de/D/DS/DSE/DSE03/dse03_2006.htm
CDAX – Composite-Dax | DAX | M-Dax | S-Dax

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/gesamtindex.html
(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/

...
Das Wort "Index" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "Liste", "alphabetisches Verzeichnis" oder "Messziffer" z.B. für Preisänderungen. Der DAX wird aus den Werten von 30 ausgewählten Aktiengesellschaften ermittelt.
...


(E?)(L?) http://www.investopedia.com/categories/acronyms.asp
(E?)(L?) http://www.investopedia.com/terms/d/
(E?)(L?) http://www.investopedia.com/categories/stocks.asp
DAX

(E?)(L?) http://www.investorwords.com/cgi-bin/letter.cgi?d
DAX | DAX 100

(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=dax
(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=DAX-30
(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=DAX index
(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=daxophone
Limericks on "dax" | "DAX-30" | "DAX index" | "daxophone"

(E?)(L?) http://www.postbank.de/-snm-0184304698-1296186362-030cc00011-0000000301-1296203358-enm-privatkunden/metanavi_glossar.html;jsessionid=73E5A03CD15033199171A42D02ABBFF6A3F4.b122
CDAX | DAX | DAX-Future | MDAX | SDAX | TecDAX | X-DAX

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Dax-Kurve | Daxnotierung

Deben (W3)

war eine bronzezeitliche Gewichtseinheit für 91g Kupfer, die in 10 Kite unterteilt war.

Deflation (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/

...
"Deflation" (lateinisch bedeutet das Wort "Abschwellung") ist das Gegenteil von Inflation: Es sind in der Wirtschaft zu viele Waren vorhanden, das Angebot ist größer als die Nachfrage, ohne dass aber mehr Geld da wäre. Die Preise fallen also (bei einer Inflation steigen sie) und es droht ebenfalls eine Wirtschaftskrise.
...


Deputant (W3)

Das Substantiv dt. "Deputant" = dt. "jemand, der auf ein Deputat Anspruch hat", wurde aus lat. "deputans", Gen. lat. "deputantis" = dt. "jemand, dem etwas zugeschnitten ist", "jemand, dem etwas zugewiesen ist", mit der Bedeutung "Abordnung" entlehnt.

Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Deputant
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Deputant" taucht in der Literatur um das Jahr 1850 auf.

Erstellt: 2011-10

Deputat (W3)

Das Substantiv dt. "Deputat" (16. Jh.) = dt. "aus Naturalien bestehender Anteil des Lohns oder Gehalts", "zugehörige Sachleistung", wurde im späten 15. Jh. aus lat. "deputatum" = dt. "Zugeteiltes", "das, was jemandem zugeschnitten wurde", "das, was jemandem zugewiesen wurde", entlehnt. Es geht zurück auf lat. "deputare" = dt. "zuteilen", "bestimmen", aus lat. "de-" = dt. "von" und lat. "putare" = dt. "schneiden", "putzen", "reinigen", "berechnen", zu lat. "putus" = dt. "lauter", "rein".

Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".

Adelung schreibt dazu:


Das "Deputat", des -es, plur. die -e, aus dem mittlern Lat. "Deputatum", ein zu einer gewissen Absicht bestimmter Theil. So wird dasjenige, was gewissen Personen an Lebensmitteln, Früchten, Holz u. s. f. jährlich, wöchentlich oder täglich ausgesetzet ist, im gemeinen Leben häufig ein "Deputat" genannt. Daher "Deputat-Bier", "Deputat-Brot", "Deputat-Holz" u. s. f. "Deputat-Fuhren", wenn die Landleute dergleichen Bedürfnisse zuzuführen verbunden sind. Der "Deputatist", des -en, plur. die -en, welcher dergleichen "Deputat" erhält. Auch zu einer gewissen Absicht auf bestimmte Zeiten ausgesetzte Geldsummen, werden zuweilen ein "Deputat" genannt.


(E?)(L1) http://www.fremdwoerter.de/
(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERD.pdf
(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
Stundendeputat

(E?)(L?) http://help.sap.com/saphelp_glossary/de/index.htm
| Lehrdeputat

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
| deputatenschau | deputatholz | deputatkorn | deputatschwein | deputatwein | deputatwildbret | dienerdeputat | fruchtdeputat | hirtendeputat | hofdeputatszettel | hofdeputatzettel | holzdeputat | holzdeputatfuhre | holzdeputatsfuhre | jagddeputat | judendeputat | kammerdeputatus | kammergerichtsvisitationsdeputat | kammergerichtvisitationdeputatio | kerzendeputat | lichterdeputat | salzdeputat

(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
DEPUTAT, m.

(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/GWB
Fruchtdeputat | Holzdeputat

(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/RhWB/wbgui_py?lemid=
| Deputat

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Deputat | Gans, (Deputat-) | Holz, (Deputat-) | Schäfer (Deputat-)

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Deputat
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Deputat" taucht in der Literatur um das Jahr 1730 auf.

Erstellt: 2011-10

Deut
Keinen Deut wert sein (W3)

Ein "Deut", oder niederl. "Duit", ist eine Münze, die seit dem 14. Jahrhundert bis zum Ende des 18. Jahrhunderts geprägt wurde. Sie war anfangs aus Silber, dann ließ man nach und nach immer mehr Silber weg und ersetzte es durch ein billigeres Material. Ab 1573 bestand sie dann nur noch aus Kupfer.
Eine Sache, die keinen "Deut" wert ist, wird also ähnlich geringeschätzt wie diese unedle Münze.

Diskont (W3)

Dt. "Diskont" (17. Jh.) = dt. "Zinsvergütung bei noch nicht fälligen Zahlungen" geht zurück auf ital. "disconto" = dt. "Abrechnung", "Abzug" und weiter auf mlat. "discomputare" = dt. "abrechnen", das seinerseits eine Bildung zu lat. "computare" = dt. "berechnen" ist. Diese setzt sich zusammen aus lat. "cum", "com" = dt. "mit" und lat. "putare" = dt. "schneiden", "putzen", "reinigen", "berechnen", zu lat. "putus" = dt. "lauter", "rein".

Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".

(E?)(L?) http://finanzen.focus.de/D/DS/DSE/DSE03/dse03_2006.htm
Rediskontierung

(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Diskontsatz ==> Geld- und Währungspolitik

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERD.pdf
Diskont | diskontieren | Rediskontierung

(E?)(L?) http://www.postbank.de/-snm-0184304698-1296186362-030cc00011-0000000301-1296203358-enm-privatkunden/metanavi_glossar.html;jsessionid=73E5A03CD15033199171A42D02ABBFF6A3F4.b122
abdiskontieren | Diskontsatz

(E1)(L1) http://www.reppa.de/muenzen-lexikon.htm
Diskont

(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/D.list.html
Diskonter | Diskontgeschäft

(E?)(L?) http://help.sap.com/saphelp_glossary/de/index.htm
| Diskontfaktor | Diskontierung (FI) | Diskontierung (PY) | Diskontierungsfaktor | Diskontkurve

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
abdiskontieren | Diskontsatzüberleitungsgesetz | Diskontsatzüberleitungsgesetz | Diskontsatzüberleitungsgesetz | Rediskontfaszilität

(E?)(L?) http://zbw.eu/stw/versions/latest/descriptor/about.de.html
Diskontpolitik | Soziale Diskontrate

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Diskont
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Diskont" taucht in der Literatur um das Jahr 1800 auf.

Erstellt: 2011-10

Dividende (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/

...
Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und heißt genau übersetzt "das zu Verteilende".
...


E

Emission, Emissionshandel (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/

...
Der Begriff "Emission" stammt vom lateinischen Wort "emittere" = "aussenden" ab. Geht ein großes und wirtschaftlich gesundes Unternehmen an die Börse, so werden Anteile an diesem Unternehmen in Form von Aktien ausgegeben, die man kaufen kann. Den Vorgang nennt man "Emission". Der Begriff "Emission" wird aber nicht nur angewendet, wenn es um Aktien geht, sondern auch in vielen anderen Bereichen. Die Post gibt Briefmarken aus, ein Röntgengerät sendet Strahlen aus, unsere Autos stoßen während der Fahrt Abgase aus und Fabriken produzieren bei der Herstellung ihrer Produkte verschiedene Schadstoffe, die in die Umwelt eingebracht werden. All dies sind "Emissionen".
...
Will eine Fabrik mehr (CO2) produzieren als es die Obergrenze für seine Produktionen vorsieht, so kann es einem anderen Unternehmen, das die vorgeschriebene Grenze des Schadstoffausstoßes nicht ausnutzt, diese nicht ausgenutzten Schadstoffmengen "abkaufen" und so seinen eigenen Anteil erhöhen. Diesen Vorgang nennt man ebenso "Emissionshandel" wie den Kauf und Verkauf von Wertpapieren.
...


Entgelt (W3)

Das mhd. "gelten" = "zurückzahlen", "zurückerstatten", "entschädigen" hängt mit "Geld" zusammen. Das mhd. "ent-" steht für "Gegensatz, Trennung" (vgl. "entführen" = "wegführen"). Somit ist "Entgelt", das "weggegebene Geld", das "Geld von dem man sich trennen" muß, um etwas zu bezahlen.

F

Fersengeld (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das "Fersengeld" ("versen penninge") ist seit dem 13. Jh. belegt. Im ältesten Rechtsbuch des Mittelalters, dem Sachsenspiegel, bezeichnet es die Abgabe bei der Ehescheidung.

Man vermutet, dass das "Fersengeld" ein Relikt eines älteren Rechtsbrauchs ist, demzufolge jemand, der in der Schlacht floh, Strafgeld zahlen musste.

Wenn jemand heute "Fersengeld gibt", dann flieht er bzw. rennt davon (ohne zu kämpfen).
(© blueprints Team)

Eine andere Variante besagt, dass ein Wirt mit "Fersengeld" bezahlt wurde, wenn er vom Zechpreller lediglich noch die "Fersen" sehen konnte.

(E?)(L?) http://home.arcor.de/glanlaender/buergerhaus/redewendungen.htm
(E?)(L?) http://www.euphemismen.de/Alle/
(E?)(L?) http://www.redensarten.net/ubs.html
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/f.php
(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
(E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-rede.htm


Feuerprobe (W3)

Mit Feuerprobe war ursprünglich die im Feuer vorgenommene Prüfung des Goldes auf seine Reinheit gemeint. Danach bezeichnete Feuerprobe auch ein Verfahren zum Herbeiführen eines Gottesurteils: Um seine Unschuld zu beweisen, musste der Angeklagte längere Zeit ein glühendes Eisen halten.

Finanzen (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/

...
Dieser Begriff bedeutet, wenn man ihn frei aus dem Lateinischen übersetzt, "Geld" oder "Geldangelegenheiten".
...


Die "Finanzen" kamen über frz. "finance", "finances" = "Zahlungen", "Geldmittel" aus dem lat. "finantia", "finare" = "endigen", "zum Ende kommen", lat. "finis", "Finis" nach Deutschland. Ich schätze, weil mit der Geldübergabe ein Handel perfekt, abgeschlossen wurde.

Finanzieren (W3)

lat. "finare" = "einen Prozeß abschließen, der mit einer Geldstrafe endet" (vg. engl. fine = Geldstrafe)
(A: roge)

flöten gehen (W3)

Dass Geld "flöten" geht geht auf das hebräische Wort "pelüta" = "entrinnen" zurück.
Eine andere Theorie besagt jedoch, dass es auf ndt. "fleeten" = "fliessen" zurückgeht.

focus
Börsen-ABC

(E?)(L?) http://finanzen.focus.de/D/DS/DSE/DSE03/dse03_2006.htm
21.03.2008:





Fonds (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/

...
Ursprünglich kommt das Wort aus dem Lateinischen und heißt "aufwenden" oder "einsetzen".
...


Dt. "Fonds", frz. "fonds" = "Grund", "Grundstock", lat. "fundus" = "Boden", "Grundlage".

fuggern (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
bedeutet in Geldgeschäften erfolgreich sein, bzw. "wohlfeil verkaufen" oder auch "schachern". Es bezieht sich auf das Handelsgeschäft der "Fugger" im Augsburg des 15./16. Jahrhunderts. Sie wurden weithin bekannt durch die "Fuggerei", eine 1521 von Jakob Fugger gestiftete Armenwohnsiedlung.
© blueprints Team

G

galli-institut
Das Wichtigste auf dieser Welt - Geld

(E1)(L1) http://www.galli-institut.de/geld.htm
Redewendungen: Oft verwendet, Ursprung unbekannt?!
von Anton Zacharias
Wenn Ihnen jetzt als unbelehrbarer Romantiker beim Wichtigsten auf dieser Welt spontan "Liebe" eingefallen ist, dann gratuliere! Sie leben auf dem falschen Planeten!
Natürlich ist das Geld viel wichtiger, denn notfalls kann man mit Geld u.a. auch Liebe, oder was manche Leute dafür halten, bedarfsgerecht einkaufen. Bekanntlich regiert Geld die Welt, d.h. unsere persönliche potentielle Zahlungsfähigkeit spielt in so ziemlich allen Lebenslagen die entscheidende Rolle. So bestimmen die vorhandenen oder geliehenen "Moneten" (vom lateinischen "monetae" = "Münzen") z.B. unsere Attraktivität beim anderen Geschlecht.
...
Es folgt ein Artikel, in dem weitere Ausdrücke für "Geld" erklärt werden (Ich möchte nicht alles kopieren, deshalb sollten Sie die Seite am Besten direkt aufrufen und lesen.):

Gebühr (W3)

Die "Gebühr" ist das was einem "gebührt". Das ahd. "giburian" stand für "sich ereignen", "geschehen", "widerfahren", "zufallen", "zukommen". Teilweise sind diese Bedeutungen heute noch präsent.

Die "Gebühr" ist also der Anteil, der einem zur Bezahlung "zufällt". Ganz wie es sich "gebührt".

Welche immense Zahl an Gebühren es gibt, wird durch folgende Sammlung angedeutet:

(E?)(L?) http://www.euphemismen.de/1214/Gebuehrnis.html
Gebührnis

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,339054,00.html
Gebührenfan

(E?)(L?) http://www.atms.ch/rates/
Postage rates worldwide - Postgebühren weltweit
The current postage rates (standard rates Domestic, Europe and USA) worldwide are listed on this website

(E2)(L1) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_1828.html
Gebührenstempel = frz. "poincon de charge", "poincon de décharge", in England "Quittungsstempel", "Zollstempel".

(E6)(L?) http://www.bildungsklick.de/pm/53830/78721-hessen-sagen-nein-zu-studiengebuehren/
Hessen sagen "Nein" zu Studiengebühren

(E1)(L1) http://www.code-knacker.de/ferngespraeche.htm
Ferngesprächsgebühren

(E?)(L?) http://www.deutschepost.de/dpag
Postgebühren

(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
Im "Deutschen Rechtswörterbuch" findet man viele - teils veraltete - "Gebühr-Wörter". Bis zum Buchstaben "G" fand ich:

abfahrtgebuehrnis | abhandlunggebuehr | abhandlungsgebuehr | abschreibgebuehr | abschreibunggebuehr | abschreibungsgebuehr | abzuggebuehr | abzugsgebuehr | amtdienergebuehr | amtfrongebuehr | amtgebuehr | amtgebuehrnis | amtknechtgebuehr | amtmeistergebuehr | amtsdienergebuehr | amtsfrongebuehr | amtsgebuehr | amtsgebuehrnis | amtsknechtsgebuehr | anbeilgebuehr | angebuehr | angebuehren | angebuehrnis | anweisegebuehr | anweisgebuehr | atzunggebuehr | atzungsgebuehr | aufschlaggebuehr | aufschlagsgebuehr | ausloeschgebuehr | ausschreibunggebuehr | ausschreibungsgebuehr | bankogebuehr | bergamtgebuehr | berggebuehr | berggerichtgebuehr | berggerichtsgebuehr | bergoffiziantgebuehr | bergwerkgebuehrnis | besichtigunggebuehr | besichtigungsgebuehr | besorgunggebuehr | brueckengebuehr | buergerrechtgebuehr | datzgebuehr | depositengebuehr | depositiongebuehr | depositionsgebuehr | dienergebuehr | dienstgebuehr | durchganggebuehr | durchgangsgebuehr | eichgebuehr | eiergebuehr | einfuhrzollgebuehr | einschreibengebuehr | einschreibensgebuehr | einschreibgebuehrnis | einschreibunggebuehrnis | einschreibungsgebuehrnis | einzuggebuehr | einzugsgebuehr | eisenfrohngebuehr | entlassunggebuehr | entlassungsgebuehr | erbbereitunggebuehr | erbgebuehr | erbgebuehrnis | erbstollengebuehr | fahrgebuehr | fischgebuehr | flossgebuehr | fordergebuehr | frachtgebuehr | frondgebuehr | frongebuehr | fundationgebuehr | fundationsgebuehr | garnwaagegebuehr | gebuehr | gebuehrde | gebuehreinnahme | gebuehren | gebuehrend | gebuehrendermassen | gebuehrenschreiber | gebuehrentwurf | gebuehrheit | gebuehrig | gebuehrigkeit | gebuehrleistung | gebuehrlich | gebuehrlicherweise | gebuehrlichkeit | gebuehrmaessig | gebuehrnis | gebuehrnisfrei | gebuehrsam | gebuehrsentwurf | gebuehrtig | gebuehrung | gegengebuehr | gerichtbeisitzergebuehr | gerichtgebuehr | gerichtgebuehrnis | gerichtsbeisitzergebuehr | gerichtschreibergebuehr | gerichtsgebuehr | gerichtsgebuehrnis | gerichtsschreibergebuehr | gewaehrgebuehr | gewoelbegebuehr | grabstellengebuehr | grundbuchgebuehr | grundbuchgebuehrnis | gueltgebuehr | handaenderunggebuehr | handaenderungsgebuehr | handschuhgebuehr | handwerkgebuehr | handwerksgebuehr | hauptgebuehr | hauptmautgebuehr | heiratgebuehrnis | heiratsgebuehrnis | henngebuehr | herrengebuehr | herrschaftgebuehrnis | herrschaftsgebuehrnis | hilfgebuehr | hilfgerichtgebuehr | hilfsgerichtsgebuehr | hinausgebuehren | hinausgebuehrung | hirtengebuehr | hochzeitgebuehr | hofgebuehrnis | hofgerichtgebuehr | hofgerichtsgebuehr | hofsgebuehrnis | holzanweisegebuehr | holzgebuehr | huehnergelagsgebuehr | huettengebuehr | huldigunggebuehr | huldigungsgebuehr | immatrikulationgebuehr | immatrikulationsgebuehr | impfunggebuehr | impfungsgebuehr | individualgebuehr | informationgebuehr | informationsgebuehr | ingrossationgebuehr | ingrossationsgebuehr | inserationgebuehr | inserationsgebuehr | insertiongebuehr | insertionsgebuehr | insinuationgebuehr | insinuationsgebuehr | inskriptiongebuehr | inskriptionsgebuehr | inspektiongebuehr | inspektionsgebuehr | instengebuehrnis | instruktiongebuehr | instruktionsgebuehr | intimationgebuehr | intimationsgebuehr | introduktiongebuehr | introduktionsgebuehr | introitusgebuehr | inventationgebuehr | inventationsgebuehr | inventurgebuehr | inventursgebuehr | investiturgebuehr | judizialgebuehr | jurisdiktiongebuehr | jurisdiktionsgebuehr | kaemmereigebuehr | kalkulaturgebuehr | kalkulgebuehr | kameralgebuehr | kammergebuehr | kantenweingebuehr | kantoreigebuehr | kanzelgebuehr | kanzleidienergebuehr | kanzleigebuehr | kanzleigebuehrabnahme | kanzleigebuehrenkasse | kanzleigebuehrensache | kanzleigebuehrentaxe | kanzleigebuehrkasse | kanzleigebuehrnis | kanzleigebuehrsache | kanzleigebuehrtaxe | kanzleirevisiongebuehr | kanzleirevisionsgebuehr | kanzleitaxgebuehr | kapitalgebuehr | kassationgebuehr | kassationsgebuehr | kassegebuehr | kassengebuehr | kaufmanngebuehr | kaufmannsgebuehr | kaufrechtgebuehr | kellereigebuehr | kellereinlagzeichengebuehr | kellergebuehr | kellerzeichengebuehr | kirchengebuehr | kirchengebuehrnis | kirchgebuehr | kirchgebuehrnis | klostergebuehr | konsultationgebuehr | konsultationsgebuehr | kontributiongebuehr | kontributionsgebuehr | konventgebuehr | konventsgebuehr | kopialgebuehr | kopialiengebuehr | kopiegebuehr | kopulationgebuehr | kopulationsgebuehr | korngebuehr | kreisgebuehrnis | krieggebuehr | kriegsgebuehr | kuestergebuehr | ladegebuehr | ladegeldesgebuehr | ladegeldgebuehr | ladengebuehr | lastadiegebuehr | lehngebuehr | lehngebuehrnis | lehnsgebuehr | lehrgebuehr | leichengebuehr | lerchengebuehr | lizentgebuehr | lukrationsgebuehr | maeklergebuehr | maklergebuehr | marinegebuehr | mastgebuehr | mastschreibgebuehr | mautgebuehr | mautgebuehrnis | morgengabegebuehr | morgengabsgebuehr | mutungsgebuehr | niederlaggebuehr | niederlagsgebuehr | notgebuehrnis | pfandgebuehr | pfarrgebuehr | pfundzollgebuehr | postgebuehr | quartalgebuehr | quartalsgebuehr | ratgebuehr | ratsgebuehr | rechtgebuehr | rechtgebuehrlich | registrierunggebuehr | registrierungsgebuehr | ???

(E?)(L?) http://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/archiv.php?id=135
Im Duden Newsletter vom 11.02.2005 ist zu lesen


...
"Alcopops", "faken", "Praxisgebühr", "Qualifying" stehen nicht im ersten Duden von 1880. Der Ausschank von Alkohol - und sei es in limonadenhafter Tarnung - an Jugendliche war zu Kaisers Zeiten strikt verboten und die Beziehungen zu England waren so, dass die sprachlichen Übernahmen aus dem Englischen ins Deutsche noch überschaubar blieben. Das allgemeine Gesundheitswesen befand sich gerade erst im Aufbau, und das erste deutsche Auto war noch nicht einmal erfunden. Kurz: Die Welt hat sich seitdem verändert.
...


(E?)(L?) http://www.gez.de/

Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist eine Gemeinschaftseinrichtung der ARD-Landesrundfunkanstalten, des Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und des Deutschlandradio. Ihre Aufgabe besteht darin, die Rundfunkgebühren einzuziehen.
...


(E?)(L?) http://www.gfds.de/index.php?id=11
Die "Praxisgebühr" schaffte es 2004 unter die "Wörter des Jahres" zu kommen.

(E?)(L?) http://www.glossar.de/glossar/
Gebührenimpuls

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm3.html
Postgebühr


...
Ende des 15. Jh. übernahm die Familie Taxis (frühere Schreibweise Tassis, später Thurn und Taxis) die Trägerschaft des Nachrichtenwesens in weiten Teilen Deutschlands und Mitteleuropas.
Nachdem Angehörige des ursprünglich lombardischen Geschlechtes Taxis im 15. Jh. wiederholt im päpstlichen Kurierdienst tätig gewesen waren, richtete 1451 Roger de Tassis im Auftrag Friedrichs III. in Tirol und in der Steiermark für Heer und Verwaltung eine auf Stationen aufgebaute Briefbeförderung ein. Sein Sohn Franz von Taxis (* 1459, † 1517) schuf auf Veranlassung von Maximilian I. 1490 die erste durch Deutschland führende Postlinie von Innsbruck nach Mecheln (bei Brüssel), die sich schnell zu einem europaweiten postalischen Netz ausbreitete. Private Briefe wurden auf den staatlichen Postkursen spätestens ab 1506 befördert. Kaiser Rudolf II. erklärte 1597 die Post zu einem kaiserlichen Regal. Am 1. 7. 1867 übernahm Preußen gegen eine Entschädigung von 3 Mio. Talern die Thurn und Taxissche Postverwaltung.
Dies war der erste Schritt zu einer einheitlichen deutschen Post (mit einheitlichem Postgesetz und einheitlichen Postgebühren).
...


(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm5.html

...
Von allen Druckerzeugnissen erreichen heute die Postwertzeichen (im allgemeinen Sprachgebrauch "Briefmarken" genannt) die höchste Auflage.
Wurde ursprünglich die Postgebühr beim Empfang und nicht bei der Aufgabe der Sendungen entrichtet, so führte der Pächter der Pariser Stadtpost Jean Jacques Renouard de Villayer - er besaß die Postlizenz seit 18.7.1653 - 1653 den Papierstreifen mit dem gedruckten Vermerk des vorausbezahlten Portos ("billet de port payé") ein, der an dem Brief befestigt wurde und als das älteste Postwertzeichen angesehen werden kann.
...


(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm71.html
Telegrammgebühr


...
Ein Thomas Home († 1898) erwarb von Cooke die Rechte für die kommerzielle Benutzung des elektrischen Telegrafen, über den am 16. Mai 1843 die ersten bezahlten Telegramme der Welt auf der 32 km langen Strecke durchgegeben wurden. Die Telegrammgebühr betrug, ungeachtet der Zahl der Worte, einen Schilling.
...


(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/kt/30000wordforms.dat
Die "Gebühr-Wörter" "Gebühr", "Gebühren", "gebührend", "gebührt", "Müllgebühren", "Studiengebühren" gehören zu den 30.000 häufigsten Wörtern.

(E?)(L?) http://www.institut-halbach.de/index.php?did=300
Informationen des Instituts für Abwasserwirtschaft Halbach unter anderem zu Abwassergebühren, ...

(E6)(L1) http://bundesrecht.juris.de/cgi-bin/htsearch?config=Titel_bmjhome2005&method=and&words=Geb%FChren


Die "Gebühr" findet man auch als Familiennamen, wie etwa bei "Otto Gebühr".

(E?)(L?) http://german.imdb.com/Name?Geb%FChr,+Otto
Filmografie des Schauspielers Otto Gebühr auf den Seiten der Internet Movie Database

(E?)(L2) http://u0028844496.user.odin.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Stolgeb%C3%BChren
Die "Stolgebühren" ("iura stolae") sind nach der liturgischen Priesterbinde, der "Stola" benannt.

(E?)(L?) http://u0028844496.user.odin.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Studiengeb%C3%BChren
Studiengebühren

(E?)(L?) http://www.offizz.de/helpdesk/hd_postgebuehren.html
Postgebühren

(E?)(L?) http://www.physiologus.de/ungebuehr.htm
Ungebührlichkeit

(E?)(L?) http://www.physiologus.de/gebuehren.htm
Gebühren

(E?)(L?) http://www.post.at/
Österreichische Post AG
U. a. mit einem Verzeichnis der Produkte und Gebühren sowie einer Auflistung der Postämter in Österreich.

(E?)(L?) http://www.post.ch/
Schweizer Post
U. a. mit Versandgebühren national und international, Postleitzahlen, Auflistung der Poststellen und Fahrplan des Postverkehrs.

(E?)(L?) http://www.postag.de/dpag
Postgebühren

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Aktivierungsgebühr | Anschaltgebühren | Deaktivierungsgebühr | Dialer-Gebühr | Gebühren-Check | Gebührenfalle | GSM-Passivgebühren | Interconnection-Gebühr | Landeshochschulgebührengesetz | Netzdurchleitungsgebühren | Roaminggebühr | Roaminggebühr | Studiengebührengesetz | Vergebührung | Weiterleitungsgebühr | Work-Call-Gebühr | Wunschnummerngebühr | Währungs-Sicherungsgebühren | Zusammenschaltungsgebühr

(E?)(L?) http://www.teltarif.de/
Telefongebühren und Onlinegebühren

(E?)(L?) http://www.dissertationen.unizh.ch/
(E?)(L?) http://www.dissertationen.unizh.ch/2004/schneider/a-schneider.html
Die Rundfunkgebühr in der Schweiz 2004 1033

(E?)(L?) http://www.wasser-lexikon.de/search.php?key=Gebühr
Gebühr

Weiter "Gebühren-Wörter":

Abmahngebühr | Anschlussgebühr | Autobahngebühr | Banküberweisungsgebühren | Bearbeitungsgebühr | Benutzungsgebühren |Bereitstellungsgebühr | Bezugsgebühr | Bloggebuehren | DSL-Grundgebühr | Ebaygebühren | Eintrittsgebühr | Extra-Gebühren | Gebührenhaie | GEZ-Gebühren | Grundgebühr | Hot-Spot-Gebühren | Internetzugangsgebühren | ISDN-Grundgebühr | Jahresgebühr | Kanalgebühren | Kaufgebühren | Lesegebühr | Lizenzgebühren | Mahlgebühr | Mindestgebühr | Mitgliedsgebühr | Parkgebühren | Patentgebühren | Postgebühren | Registrierungsgebühr | Roaminggebühren | Rundfunkgebühren | Schutzgebühr | Startgebühr | die Staugebühr in London heißt "congestion charge" | Straßenbenutzungsgebühr | Teilnahmegebühren | Transaktionsgebühren | über Gebühr | Umtauschgebühren | Verkaufsgebühren | Vermittlungsgebühr | Versandgebühren | Zollgebühren

Geizhals (W3)

Der "Geizhals" kommt im 16. Jh. auf. Dt. "Geiz", ahd. "git", "gite" = dt. "Gier", "Habgier" basiert auf dem Verb mhd. "giten" = dt. "gierig sein", und "gitesen", "gitsen", "gizen", das schließlich zu dt. "geizen" wurde. Die "Gier" findet man noch in dt. "Ehrgeiz" (16. Jh.) oder in dem botanischen Begriff dt. "Geiz" = dt. "Nebentrieb", "störender Auswuchs" bei Rosen oder Rebstöcken (der "Geiz" nimmt den Pflanzen die Nährstoffe).

Ob der zu "Geizhals" passende Ausdruck "jemand kriegt den Hals nicht voll" vor oder nach dem "Geizhals" aufkam ist mir nicht bekannt.

(E?)(L?) http://www.falter.at/tierderwoche/kolumne.php?code=286

Geizhalstag - Falter 43/05, erschienen am 26.10.2005


(E2)(L1) http://www.mundmische.de/
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E?)(L?) http://www.textlog.de/aphorismen-i.html

Georg Christoph Lichtenberg: Geizhals | Geizhälse und Verschwender

Geizhals [J 469] Der berühmte Geizhals John Elwes pflegte zu sagen: Wer einen Bedienten hält, dessen Arbeit wird ganz getan, wer zwei hält, nur halb, und wer drei hält, muß sie selbst tun.


(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
ERZGEIZHALS | GEIZHALS

(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/GWB


Geizkragen (W3)

Der "Geizkragen" kommt im 19. Jh. auf. Anzumerken ist noch, dass bis zum 18. Jh. "Hals" und "Kragen" als Synonyme benutzt wurden. So kann etwa "jemandem an den Kragen gehen" auch als direkter Zugriff auf den Hals betrachtet werden.

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB

geizkragen, m. gleich geizhals, denn kragen ist eig. hals: wir hier oben (auf der alp) sind keine geizkrägen und muszmehlspalter. Scheffel Ekkeh. 363. es ist südd., aber eigentlich in der form geitkragen bair. Schm. 2, 82. ebenso unersettiger geyerkragen Kirchhof wend. 1, 227 Öst. (fehlt oben unter geier), geiz aber ist eigentlich freszgier.


Geld (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Geld
Die ursprüngliche Bedeutung von "Geld" als "Zahlung", "Abgabe" ist heute noch in Begriffen wie "Vergeltung" oder auch "Lehrgeld zahlen" zu erkennen. Für die alten Germanen standen diese Abgaben auch mit Kulthandlungen ("Opfer") in Zusammenhang. Die Verdinglichung in Form von Münzen und Scheinen erfolgte seit dem 14.Jh.

Geld - ökonomisch (W3)

Geld ist ein von einer Notenbank (EZB, Federal Reserve, Bank of Japan) ausgegebener Schuldtitel, d.h. die Notenbank verpflichtet sich, gegen den Geldschein Gold oder andere Währungen einzulösen oder garantiert, daß man mit diesem Geldschein im Währungsbereich Waren und Dienstleistungen kaufen kann ("This note is legal tender ....").
Nach physischer Beschaffenheit unterscheidet man Bargeld und Giralgeld (Sichtguthaben bei Banken), wobei die Notenbanken und das Bankensystem eine wichtige Rolle bei der Giralgeldschöpfung haben. Wichtig für die Wirtschaft ist der Geldumlauf als Ganzes, also wieviel Bargeld in einer Wirtschaft vorhanden ist und seine Umlaufgeschwindigkeiten, also wie oft derselbe Geldschein im Jahr ausgegeben wird. Nach den Monetaristen bestimmt die Geldmenge die Höhe der Inflation.
Ursprünglich wurde der Wert des Geldes durch eine staatliche Autorität garantiert (Münzprägung), später garantierte die Notenbank den Wert des Geldes, indem es ihn an das Gold band (System von Bretton Woods, 1944).
Im August 1971 mußte Präsident Nixon die Bindung des US-Dollars an das Gold aufgeben, da massive Spekulationen gegen den Dollar die Aufrechterhaltung des "Goldstandards" unmöglich machten. Seitdem wird die Geldmenge einer Wirtschaft durch die "Reserven der Notenbank (in Gold, Devisen)" gedeckt.
Buchhalterisch gesehen befindet sich Geld immer auf der Sollseite (Aktiva), außer in der Bilanz einer Notenbank: hier stellt der Geldumlauf eine Verbindlichkeit dar.
(A: roge)

geldgeschichte
Geldgeschichtliches Museum
Namen der Münzen

(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/
Das Museum der Kreissparkasse Köln informiert über die Vergangenheit des Geldes.

(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/Einfuehrung_Rund_ums_Geld.aspx

Namen der Münzen

Heller, Batzen und Dukaten... - Wie Münzen zu ihrem Namen kamen

Wer kennt nicht eine Anzahl alter und zeitgenössischer Münzbezeichnungen, auch wenn er die betreffenden Münzen nie gesehen hat? Woher aber selbst wohlvertraute Münzen ihren Namen haben und warum sie so heißen, ist oft unbekannt. So ist "Pfennig" die wohl geläufigste Münzbezeichnung in unserer Sprache; woher aber der Name kommt, darüber haben sich die Sprachwissenschaftler noch nicht einigen können.

Es ist merkwürdig, dass die meisten Münzen, die im Laufe der Zeit durch die Hände und Börsen der Menschen wanderten, ihren Namen nicht offiziell von einem Herrscher oder einem Finanzminister bekamen, sondern mehr oder weniger durch Zufall oder durch den Volksmund. Es gab auch keine Regel, nach der sich die Münzbezeichnungen entwickelten: Mal entstanden sie nach dem Herkunftsort oder charakteristischen Münzbildern, nach dem Metall, der Aufschrift, nach Herrschernamen, Gewichten oder Nominalen, ja sogar nach missverstandenen fremden Bezeichnungen.

Andere Namen wurden nur von bestimmten Bevölkerungsschichten oder in einigen Landschaften verwendet oder in die offizielle Sprache nicht übernommen. Als Beispiel mag der "Heiermann" dienen, eine norddeutsche Bezeichnung für ein 5-DM-Stück. Angeblich stammt das Wort von der Heuer der Seeleute.

Der Loonie, die derzeitige kanadische Dollar-Münze, erhielt z. B. ihren Namen aus dem Volksmund, sie zeigt nämlich eine Lumme oder Eistaucher, englisch Loony. Bei der Ausgabe des ersten 2-Dollar-Stückes wurden Wettbewerbe abgehalten; der Prozess der Namensfindung wurde zum Politikum und sollte die Akzeptanz des ungewohnten neuen Wertes fördern. Statt "Polarbeary" o. Ä. (die Münze zeigte einen Eisbären) setzte sich der Name Twony durch - die neue Münze wurde sofort akzeptiert.

Nur wenige Namen wurden ausschließlich "auf dem Reißbrett" der Politiker konstruiert, wie 1785 der Name Cent und jetzt unser neuer Münzname Euro. Welche Spitznamen werden sich wohl für unsere Euro-Münzen durchsetzen?


(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/Pfennig.aspx
Pfennig

(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/Groschen.aspx
Groschen

(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/Taler.aspx
Taler

(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/Mark.aspx
Mark

(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/Euro.aspx
Euro, Ecu

(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/Cent.aspx
Cent

(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/Batzen.aspx
Batzen

(E?)(L?) http://www.geldgeschichte.de/Sitemap_und_Suche.aspx

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Geld-Synonyme

Wenn vom Geld die Rede ist, ist die Vielfalt der Bezeichnungen auf den meisten Stilebenen groß - ob es sich um scherzhafte (scherzh.), umgangssprachliche (ugs.), saloppe oder auch nur landschaftlich übliche Bezeichnungen handelt. Hier eine Auswahl, die vielleicht Ihre Fantasie beflügelt:

Asche (ugs.) - Bargeld - Blech (salopp) - Blüte - Draht (salopp) - Eier (salopp) - Emmchen (ugs.) - Falschgeld - Finanzen - Flocken (ugs.) - Flöhe (salopp) - Geldmittel - Heu (ugs.) - Kies (salopp) - Kleingeld - klingende Münze - Knete (Jargon) - Knöpfe (salopp) - Kohle (salopp) - Kohlen (salopp) - Koks (salopp) - Kröten (salopp) - Lappen (salopp) - Linsen (ugs.) - Mäuse (salopp) - Mammon (abwertend) - Marie (ugs.) - Maxen (salopp, österr.) - Mittel - Möpse (salopp) - Moneten (salopp) - Money - Moos (salopp) - Mücken (salopp) - Nervus Rerum - Penunzen (salopp) - Piepen (salopp) - Pimperlinge (ugs.) - Pinke (ugs.) - Pinkepinke (ugs.) - Pulver (salopp) - Rubel (scherzh.) - schnöder Mammon (scherzh.) - Steine (schweiz.) - Zaster (salopp) - Zunder (salopp) - Zwirn (salopp)
Aus: Duden 8 - Sinn- und sachverwandte Wörter, Mannheim 1997.

geldmuseum

(E?)(L1) http://www.geldmuseum.com/
Auf dieser schönen (aber langsamen) Seite findet man auch einige Worterklärungen rund ums Geld.
"Alles, was Sie über Geld wissen sollten. - Und Vieles mehr!"

genealogy.net
Münzen-Bezeichnungen
Abkürzungen von Münzen

(E?)(L?) http://wiki.genealogy.net/index.php/Kategorie:M%C3%BCnze
(E?)(L?) http://wiki.genealogy.net/index.php/Abk%C3%BCrzungen_von_M%C3%BCnzen

Die Artikel dieser Kategorie erklären alte Münzbezeichnungen.



Abkürzungen von Münzen


Getreide (Währung) (W3)

Von der "Getreidewährung" leitet sich die kleinste mesopotamische Gewichtseinheit im 2. Jh. v.u.Z. ab: "Uttetu" bzw. "se" = 46,75 mg - das Gewicht eines Getreidekorns.
Ein "Schekel" = 8,4g waren 180 Getreidekörner.
Eine "Mine" = 0,505kg waren 60 Schekel.
Ein "Talent" = 30,3kg waren 60 Minen.
Diese Gewichtsangaben waren nicht einheitlich; z.B. wurden in Syrien die Minen in 50 Schekel zu 9,4g unterteilt.
Bei den Hethitern galten wieder andere Einheiten.

Gier, Geier, gern, *gher-, *ka, cher, chérie, cherté, carus, Caritas, Karitas, Hure, huriya, Huri, Pleitegeier, Carus, Deocarus, Deocarusaltar, Icarus, Ikarus (W3)

Wird das "Verlangen" nach einer interessanten Wortgeschichte von der "Gier" erfüllt?

Am 25.07.2004 schrieb Frau Elise Donder:


Als ich in Ihrem "Newsletter 2003.08." die Betrachtung des Wörtchens "gar" gelesen hatte, kam die Frage auf, ob auch "gern(e)" in diesen Zweig gehören könnte. Das ist wohl nicht der Fall, aber die Verbindung von "gern" zu "Gier" und "Geier" und zu den Vorläufern von franz. "cher" geben auch noch einiges her (lat. "carus" soll eine Entsprechung im Irischen (!) haben: "cara" = "Freund").


Zwischen "gar" und "gern" scheint es keine Beziehung zu geben, wenn es nicht gerade um etwas frisch "Gegartes" geht, das man vor sich auf dem Teller liegen hat.

Aber in der Tat findet man in der Literatur Hinweise auf Zusammenhänge zwischen "gern", "Gier", "Geier" und frz. "cher". Also zuerst die Fakten (soweit sie von der Wissenschaft als anerkannt gelten).

Demnach scheinen sich hier die Abkömmlinge zweier ursprünglich getrennter Wortstämme vermischt zu haben. Sowohl der "Duden" als auch der "Kluge" weisen darauf hin, dass die "Gier" auf ein ahd. "giri" = "Begierde" zurückgeht, während das Verb "gieren" auf "gern" zurückgeführt wird, das als ahd. "gerno" = "eifrig" anzutreffen ist. Durch die Jahrhunderte und durch verschiedensprachige Besipiele lässt sich durchaus eine unterschiedliche Entwicklung nachvollziehen. Allerdings scheinen sich alle diese Auswüchse im ide. "*gher-" = "verlangen", "begehren" zu treffen. Man findet auch noch eine kürzere Wurzel ide. "*ka" = "begehren", "lieben".

(E?)(L?) http://nuernberg.bayern-online.de/02_Tourismus/Kirchen/01_St_Lorenz/
(E?)(L?) http://www.besmark.com/caruso.html
(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/2002/02/kb20020227.html
(E?)(L?) http://www.carus-verlag.com/
"Carus" ist einer der führenden deutschen Musikverlage, der sich vor allem auf geistliche Chormusik sämtlicher Epochen spezialisiert hat.
Auf unserer Seite finden Sie Informationen über unsere Noten und CD's, und wir laden Sie ein, in unserem umfangreichen Online-Katalog zu recherchieren.

(E?)(L?) http://icarus.cornell.edu/
Icarus, Ikarus
Einen Belg dafür, dass der Name des Sonnenanbeters "Icarus" eine Begehrlichkeit zum Ausdruck bringen soll, konnte ich nicht finden. Aber sein Name ist sprichwörtlich geworden für gescheiterten Höhenflug.
Auch die Astronomen haben sich seiner erinnert und einen Planetoid nach ihm benannt. Dieser hält aber immerhin noch einen Abstand von 160 Millionen km zur Sonne.

Ausserdem hat sich ein Magazin diesen Namen gegeben: "Icarus" - International Journal of Solar System Exploration
ICARUS is the official publication of Division of Planetary Sciences and is dedicated to reporting the results of new research - observational, experimental, or theoretical - concerning the astronomy, geology, meteorology, physics, chemistry, biology, and other scientific aspects of our solar system or extrasolar systems.

Aber dass man in Fragen der Wortherleitungen sehr leicht in die Irre gehen kann, zeigt auch dieses Besipiel. Findet man doch im "Duden: Familiennamen" den Hinweis:


"Carus": Berufsübername zu mnd. "karusse", "karuske" von poln./tschech. "karas" = "Karausche" (eine Karpfenart).
Demnach war der "Carus" ein Fischer oder Fischhändler.
Aber sind/waren "Karpfen" nicht auch "begehrte" Leckerbissen.

(E?)(L?) http://www.encyclopedia.com/html/C/Caruso-E1.asp
(E?)(L1) http://www.glossar.de/glossar/
(E?)(L?) http://www.heiligenlexikon.de/BiographienD/Deochar_Deocarus_Deotker_Dietger_Theotgar.htm
Deochar, Deocarus, Deotker, Dietger, Theotgar - Patron der Augenkranken und Blinden
"Deocarus" = "Gottes Freund"

(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/anlag/verz/22spra.htm
"kalkjo" = "Hure" | "zônáh" = "Hure"

Interessant ist, dass das ebenfalls daraus erwachsene lat. "carus" = "begehrt", "teuer", "lieb" sowohl die - sich eher keusch gebende - "Caritas" = "Naechstenliebe" (und Bezeichnung des katholischen Deutschen Cariatsverbandes) als auch die "Hure" = "Begehrte" hervorgebracht hat.

(E?)(L?) http://www.lorenzkirche.de/kunstwerke.htm
Deocarusaltar

(E?)(L?) http://www.philolex.de/philolex.htm
Carus, Carl Gustav (1798-1869) - deutscher Arzt, Philosoph und Maler

(E?)(L?) http://www.physiologus.de/geier.htm
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
Fehlt nun noch der "Geier", der seine Bezeichnung seiner "Raubgier" zu verdanken hat, die selbst vor Aas nicht haltmacht, deshalb auch "Aasgeier".
Und etwas, auf das man keinen besonderen Wert mehr legt, kann ruhig der Geier holen.
Aber "weiss der Geier", warum es gerade der Geier wissen soll. Vielleicht gesteht man ihm sogar zu, wissbegierig zu sein.

(E5)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=h&link=Hurenkarrent.htm
Dass es von der "Angebeteten" zur Hure nicht weit ist zeigt auch der "Hurenkarrentaler".

(E2)(L1) http://www.sungaya.de/schwarz/juden/rahab.htm
(Rahab (heb./AT) Hure)

(E?)(L?) http://www.typografie.info/portal/mod.php?mod=userpage&page_id=3&menu=16
(E?)(L1) http://www.typolexikon.de/h/hurenkind.html
Und dass auch "Huren" Kinder kriegen können beweist das "Hurenkind".

Die arab. "huriya" (dt. "Huri") war eine Nymphe im islamischen Paradis.

Das frz. "cher" = "lieb", "teuer" und "chérie" = "Liebling" oder auch "cherté" = "Teuerung" gehen direkt auf lat. "carus" zurück.

(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
Der "Pleitegeier" geht vermutlich auf hebr. "pelaeta" = "Flucht" und jidd. "geier" = "Geher" zurück. Demnach bezeichnet es jemanden, der auf der Flucht ist.

Allerdings habe ich auch schon die Aussage gehört, wonach es sich auf den - vom Gerichtsvollzieher auf beschlagnahmten Gegenständen angebrachten - "deutschen Adler" bezieht. Dieser Zusammenhang dürfte aber erst nachträglich hergestellt worden sein.

Dass nicht nur "Huren" geliebt werden wollen, zeigen die vielen Beispiele an "Carus"-Namen:

(E?)(L?) http://www.vielseitig-sozial.de/skriptenformulare/nuernbergtour.pdf
(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/ws/bio/c/caruso/ce01921a-CarusoEnrico-18730227b-19210802d.htm
(E?)(L?) http://www.zeit.de/2003/23/Stimmts_P_23
(E?)(L?) http://www.zeit.de/stimmts/1998/1998_31_stimmts
Enrico Caruso geboren (27.02.1874)
Enrico Caruso: Frühe Originalaufnahmen des Startenors, u.a. Ave Maria, Auszüge aus Rigoletto, Tosca, Otello
Kurzbiografie und Verzeichnis der Caruso-Aufnahmen
Dem Sänger Enrico Caruso gewidmete Website mit umfangreicher Biografie und Fotosammlung (in Englisch)
1902: Enrico Caruso: records world's first good quality records at the Hotel di Milano, in Milan, Italy.
Heinrich Caruso - Der Vorname des weltberühmten Sängers Caruso lautet nicht Enrico, sondern Errico
Selbst Caruso sang zu leise - Manche Sänger können mit ihrer Stimme Gläser zum Platzen bringen

(E?)(L?) http://www.zzounds.com/edu--enricocaruso
Singer Enrico Caruso

Gläubiger (W3)

= der "Anspruchsberechtigte" gegenüber dem Schuldner; von spätmhd. "gleubiger", Lehnübersetzung von lat. "creditor";

goldsucher
Goldsucher-Glossar

(E?)(L?) http://www.goldsucher.de/
viele Bilder und Videos | Goldwaschkurs | Link zum aktuellen Goldpreis | Glossar über die Ausrüstung und Begriffe der Goldsucher

Blog | Wissen | Europa | Afrika | Amerika | Asien | Goldwaschkurse | Kurstermine

(E?)(L?) http://www.goldsucher.de/einfuehrung/index.html
Bagger | Berggold | Blue Jeans | Botanik | Dredge | Goldschrott | Goldwaschpfanne | Goldwaschschleuse | Karten | Magnetometer | Metalldetektoren | Mikroben | Nuggets | Pumpe | Satelliten | Saxe | Sternenstaub | Tiere | Tücher und Matten | Trockenwäscher | Waschgold | Wünschelrute

H

historisches-woerterbuch
Münzen

(E?)(L?) http://www.historisches-woerterbuch.de/woerterbuch/Muenzen.htm
Münznominale - Beispiel Buchstabe "D"
(leider sind nur Beispiele von Wortlisten zu finden. Die komplette Ausgabe mit Erklärungen gibt es nur als CD-ROM.)

Honorar (W2)

(E1)(L1) http://www.galli-institut.de/geld.htm
Das "Honorar" geht auf lat. "honorarium" = "Ehrensold" zurück. Heute ist selten noch eine "Ehrung" damit verbunden.
Ob der "Honorarprofessor" nun um der Ehre oder um des Lohnes wegen so heißt seo dahingestellt.

2005-12-03:
Es wurde ein neuer Eintrag im Forum Forum von http://www.etymologie.info geposted.
Betreff: RE: Honorar
Inhalt: Honorar - Entlehnt aus "honorarium" = "Ehrengeschenk"
Der Eintrag stammt von: astari

I

Inflation (W3)
The Inflation Calculator

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/
(E?)(L1) http://www.westegg.com/inflation/
(E?)(L?) http://www.wu-wien.ac.at/wwwu/institute/vw2/vwII_gr_ps10.pdf
Das lat. "inflatio" = "Anschwellen" bedeutet auf dem Geldmarkt, eben ein "Anschwellen der Geldmenge".

"Inflation" bezieht sich sicher auf das Anschwellen (Steigerung) der Preise, nicht jedoch auf die Geldmenge. Den Begriff "Inflation" gab es bereits vor der monetäten Theorie (M. Friedman et al.), welche die Preissteigerungen auf das "Anschwellen der Geldmenge" zurückführt.
(A: roge)

J

K

karmaut (W3)

Das mittelalterliche "karmaut" = "Getreide- und Mehlzoll" setzt sich zusammen aus "kar" und "maut". "kar" war eine Bezeichnung für "Gefäß" oder "Schüssel", das dann zu einem Hohlmaß, insbesondere für Korn- und Hülsenfrüchte wurde und dann zur "Weggebühr" verkam.

(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/


Kasse, kassieren, quash, chasse (W2)

Die "Kasse" hatte ursprünglich die Bedeutung "Behälter". Das Verb "kassieren" bedeutete entsprechend "etwas in den Behälter legen".

Es gibt aber auch ein Verb "kassieren" mit der Bedeutung "etwas für ungültig erklären". Dies dürfte auf frz. "casser" = "zerbrechen" und weiter auf lat. "quatere" = "schütteln", "zerbrechen" zurück gehen.

Der tiefere Zusammenhang zwischen "Kasse" = "Behälter" und "kassieren" = "vernichten" dürfte über die Bedeutung lat "cassus" = "ausgehöhlt", "leer" entstanden sein.

Passend dazu findet man das engl. "quash" = "aufheben", "annullieren", "verwerfen".

Die Verwandtschaft zu frz. "chasse" = "Jagd" (aber auch "Reliquienschrein") und frz. "chasser" = "jagen", dürfte sich über lat. "captare" = "Jagd machen" im Sinne von "etwas zu fassen versuchen" ergeben.

(E?)(L?) http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/drw/publikat/speer/aufsatz1.pdf

Wortklasse: Femininum
sprachliche Erläuterung: aus mlat. "capsa", "cassa" zunächst über nordfrz. "châsse" in der Bedeutung "Behältnis", insbesondere für Reliquien, im linksrheinischen Gebiet eingewandert (wobei hier Vermischung mit Kasten eintreten kann: vgl. Ende 12.Jh. Wernher vom Nrh. 36/DWB. V 259 s. v. Kasse), dann über ital. "cassa" seit dem 16. Jh. in der Bed. "Geldbehältnis" und davon abgeleiteten Bedeutungen weit verbreitet, wobei sich "cassa" und "kassa" als Nebenformen (im 18.Jh. auch in Zss. mit deutschen Wörtern häufig noch lateinisch flektiert) neben "kasse" bis in die Gegenwart erhalten (bair.-öst.).


(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/


Kaution (W3)

Dt. "Kaution" geht zurück auf lat. "cavere" ("cavi", "cautum") = "sich hüten vor", "sorgen für".

Kies (W3)

(E1)(L1) http://www.workpage.de/etym.php
für "Münzgeld" kommt aus dem Rotwelschen für "Geld, Beutel".

Konkurs (W3)

= "Zusammenlaufen" (der Gläubiger); (lat. "concursus" = das "Zusammenlaufen"), zur gleichmäßigen anteilmäßigen Befriedigung ihrer Forderungen an den Schuldner;

Konto (W3)

Dt. "Konto" (15. Jh.) = dt. "zahlenmäßige Gegenüberstellung" bedeutete zunächst dt. "Rechnung". Diese Bedeutung kann man noch in dt.(-ital.) "a conto" = dt. "auf Rechnung von" erkennen. Zu Grunde liegt ital. "conto" = dt. "Rechnung" (vgl. auch frz. "compte") und weiter lat. "computus" = dt. "Berechnung". Dies ist wiederum eine Bildung zu dem Verb lat. "computare" = dt. "zusammenrechnen", "berechnen", das sich zusammensetzt aus lat. "cum", "con" = dt. "mit" und lat. "putare" = dt. "rechnen", "berechnen", "reinigen", zu lat. "putus" = dt. "rein".

Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4562439,00.html

Pizza, Pasta, Dolce Vita
Beim Italiener um die Ecke
Vertraut sind Wörter wie Girokonto, Oper, Fresko – allesamt Entlehnungen aus der italienischen Sprache. Und das Dolce Vita oder Dolce fare niente erleben wir beim Italiener um die Ecke bei Espresso, Gnocchi und Pizza.
...


(E?)(L?) http://www.euphemismen.de/Alle/
drei Punkte auf dem Konto verbuchen | Torekonto

(E?)(L?) http://finanzen.focus.de/D/DS/DSE/DSE03/dse03_2006.htm
Anderkonto

(E?)(L?) http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/elexiko/p4_module.woerterbuch
Arbeitszeitkonto | Schwarzkonto | Zeitkonto

(E?)(L?) http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/elexiko/p4_suche_disk45.disk_ansehen
Schuldkonto

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERA.pdf
Anderkonto

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERB.pdf
Bankkonto

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERK.pdf
Konto | Kontokorrent | Kontokorrentvorbehalt

(E?)(L?) http://www.owid.de/Neologismen/
Arbeitszeitkonto | Schwarzkonto | Zeitkonto

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_module.woerterbuch
Arbeitszeitkonto | Schwarzkonto | Zeitkonto

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_disk45.disk_ansehen
Schuldkonto

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H
Hilfskonto

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
Sachkonto | Sammelkonto | Schuldenkonto | Schuldkonto | Schwarzgeldkonto | Solidaritätskonto | Sonderkonto | Spargirokonto | Sparkassenkonto | Sparkonto | Spendenkonto | Spendenkontonummer | Sperrkonto | Spesenkonto | Stiftungskonto | Sündenkonto

(E?)(L?) http://www.postbank.de/-snm-0184304698-1296186362-030cc00011-0000000301-1296203358-enm-privatkunden/metanavi_glossar.html;jsessionid=73E5A03CD15033199171A42D02ABBFF6A3F4.b122
Anlagekonto | Marginkonto

(E?)(L?) http://www.pruefziffernberechnung.de/
Kontonummern [DE] | Kontonummern [int.], Kontonummern (IBAN)

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/k.php
etwas geht auf das Konto von jemandem / einer Sache

(E1)(L1) http://www.reppa.de/muenzen-lexikon.htm
Kontokorrent

(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/A.list.html
Akonto | Akontozahlung | Saldokonto

(E?)(L?) http://help.sap.com/saphelp_glossary/de/index.htm
| Abrechnung im Vertragskontokorrent | Abrechnungskonto | Abrechnungskontoart | abrechnungskontobasierte Abrechnung | Abrechnungskontoposition | Abstimmkonto (FI) | Abstimmkonto (SBO) | Abwicklungskonto | Akontozahlung | aktives Konto | Anlagenbestandskonto | Anlagenkonto | Anzahlungsverrechnungskonto | Art der Abrechnungskontoposition | Aufwandskonto | Aufwandskonto Inland | Ausgleichskonto | Bahnhofskonto | Bankbetriebskonto | Basiskonto | bebuchtes Konto | Beistellkonto | Belegsplitkonto | Benutzerkonto | Bestandsausgleich - Erhöhungskonto | Bestandsausgleich - Verringerungskonto | Bestandsdeltakonto | Bestandskonto (FI) | Bestandskonto (SBO) | bestehende Kontoverknüpfung | Bilanzwert pro Konto | Buchung auf Zahlungsverbindungskonto | Buchungskreisverrechnungskonto | CpD-Konto (FI) | CpD-Konto (FS-AM) | Debitorenkonto | Debitorenkreditkonto | Depotgattungsbestandskonto | Devisenpositionskonto | Einmalkonto | Einzelkonto | ereignisgesteuerter Kontoauszug | ereignisgesteuerter Kontoauszug mit Nichteinlösungsvermerk f | Erlösabgrenzungskonto | Erlöskonto | Erlösschmälerungskonto | Ertragskonto | Externe Referenz des Abrechnungskontos | Fakturierung im Vertragskontokorrent | festgelegtes Benutzerkonto | Filialkonto | Folgekontobuchungsart | Fondskontoauszug | Fremdwährungsbestandskonto | Fremdwährungskonto | Gegenkonto (FI) | Gegenkonto (SBO) | Geldkonto (SBO) | Geldkonto (SBO) | Geschäftspartnerkonto | Girokonto | GmeV-Konto | Hauptkonto | inaktives Konto | individuelles Konto | Inflationskorrekturkonto | Interimskonto | Jahresarbeitszeitkonto | Klärungskonto | Konto (FI) | Konto (FS-AM-CM-AC) | Konto (FS-BA-SD) | Konto einer wiederkehrenden Erstattung | Konto eines Beteiligungsfonds | Konto für Einbehalte | Konto für steuerfreie Erträge | Konto für Wechselkursgewinne | Konto für Wechselkursverluste | Konto-Proxy | Kontoabschluss | Kontoanlagevariante | Kontoart | Kontoauflösung | Kontoaufrechnung | Kontoauftrag | Kontoauszug | Kontoauszug zur Information | Kontoauszugsverarbeitung | Kontobuchung (IS-A-RL) | Kontobuchung (SBO) | Kontocode | Kontodimension | Kontoführende Filiale | Kontoführung | Kontoidentifikation | Kontoinhaberwechsel | Kontoinhaberwechsel für Darlehen | Kontoinhaberwechselgrund | Kontolaufzeit | Kontoname | Kontoproduktgruppe | Kontosicht | Kontostand (FI) | Kontostand (IS-A-RL) | Kontosymbol | Kontotyp | Kontoumsatzavis | Kontoverknüpfung | Kontoverwaltung | Kontowährung (FS-AM) | Kontowährung (SBO) | Kontozuordnung | Kostenkonto | Kreditkonto (FI) | Kreditkonto (SBO) | Kreditorenkonto | Kundenbestandskonto | länderübergreifender Bankkontoübertrag | Leergutbestandskonto | Leergutkonto | Leihgutkonto | Lernkonto | Lohnkonto | Maklerkonto | Mehrfachwährungskonto | mittelempfangendes Konto | mittelgebendes Konto | Musterkonto | Nebenbuchkonto | Nullsaldenkonto | Online-Bürgerkonto | Partnerpunktekonto | passives Konto | Pendelkonto | periodischer Kontoauszug | Periodizität eines Kontoauszugs | Pfandanrechtskonto | Plan-Verrechnungskonto | Prämien-/Leistungs-Verrechnungskonto | Preisdifferenzkonto | Primärkonto (FS-AM-CM-CA) | Primärkonto (SBO) | Prozesszwischenkonto (FS-MCM) | Prozesszwischenkonto (FS-PAM) | Punktekontogruppe | Rang eines saldengebenden Kontos | Referenzkonto | Referenzkontoverbindung | Revenue Management - Vertragskontokorrent | ruhendes Konto | Rundungskonto | Sachkonto (FI) | Sachkonto (FS-BA-SD) | Sachkonto (LOD-ESO) | Sachkonto Abgang | Sachkonto Zugang | saldenempfangendes Konto | saldengebendes Konto | Sammelkonto (IS-A-RL) | Sammelkonto (SBO) | Sammelrechnungskonto (FI) | Sammelrechnungskonto (FI-CA) | Schattenkonto (FS-AM-CM-CA) | Schattenkonto (FS-MCM) | Sicherheitenerlöskonto | Sonderhauptbuchkonto | spezieller Kontostand | Steuerkonto | symbolisches Konto | teilnehmendes Konto (FS-AM-CM-CA) | teilnehmendes Konto (FS-MCM-MC) | Treuekonto | übergeordnetes Konto | Überlauf am Kontoauszugsdrucker | Überschusskonto | Umsatzsteuerkonto | Unterkonto | Verbindlichkeitskonto | Verbrauchsteuer-Ausgleichskonto | Verbrauchsteuerkonto | Vergleichskonto | Verrechnungskonto (FI) | Verrechnungskonto (FS-AM) | Versicherungsabwicklungskonto | Vertragskonto (FI-CA) | Vertragskonto (IS-T) | Vertragskontobeziehung | Vertragskontokorrent (FI) | Vertragskontokorrent (IS-T-CA) | Vertragskontostammsatz | Vertragskontotyp | vertrauliches Konto | Vorlagekonto | Warenverrechnungskonto | Wechselkursdifferenzenkonto | Wertansatzverrechnungskonto | WIA-Abweichungskonto | WIA-Konto | wichtiges Konto | Zeitkonto | Zentralkonto | Zielkonto

(E?)(L?) http://www.tagesgeldkontovergleich.com/lexikon/
Geldmarktkonto | Girokonto | Kontoführungsgebühren | Referenzkonto | Tagesgeldkonto | Verrechnungskonto

(E?)(L?) http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3164
Buchungskontonummer (BKTO)

(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-essays.html
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-stundenkonto.html
Kurt Tucholsky: Das Stundenkonto

(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-prosa.html
(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-kontoauszug.html
Warum mein Kontoauszug neulich einen Fehler hatte

(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SK
Das Konto

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
bergkonto | bergkontoueberschlag | jahrenkonto | jahrkonto | kaemmereikonto | kapitalgewinnkonto | kassakonto | kassekonto

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Konto | Kontoir | Waarenkonto


"Contoir", "Contor" (aus dem Ital. "Contoro") "Comptoir", "Comptor", "Comtor" (nach dem Franz. "Comptoir"), Holl. "Kantoor", heißt 1. bey Kaufleuten, welche starke Handlung treiben, insgemein eine "Schreibstube", oder der "Ort, wo die Bücher aufbehalten werden", und alle Schreiberey und Correspondenz besorget wird, Lat. "Tabularium Mercatorium". Man brauchet dieses Wort
2. auch von andern Oertern, wo man etwas schreibt, und seine gewöhnliche Verrichtung hat; als: das Post= Zoll= Accise= Notariat= Adreß=Contoir. Ferner bedeutet es
...


(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
girokonto, n.

(E?)(L?) http://www.was-sagt-man-dazu.de/tags/char/k.html
Konto

(E?)(L?) http://www.was-sagt-man-dazu.de/tags/char/m.html
Mieterkonto

(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/K.htm
(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Altersvorsorgekonto | E-Mail-Konto | Gesundheitssparkonto | Handykonto | Klimaschutz-Konto | Konto-Knacker-Bande | Konto-Screening | Mail-Konto | Meilenkonto | Offshore-Konto | Öko-Konto | Passport-Konto | Rubrikkonto | TV-Rechte-Konto | Verwahrgeldkonto | Voll-Konto-Vollmacht

(E?)(L?) http://zbw.eu/stw/versions/latest/about
Konto | Kontokorrentkredit

(E?)(L?) http://www.zehn.de/
Die 10 besten Tipps für die Wahl des Tagesgeldkontos
Glaubt man den Banken, dann ist es das Non plus ultra. Doch was ist dran, am Tagesgeldkonto? Wer die besten Anbieter sind und worauf Sie achten müssen ... mehr
veröffentlicht am 07.03.2011
EXPERTE: Florian Flicke

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veröffentlicht am 30.10.2009
EXPERTE: Dominik Hoferer

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Konto
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Konto" taucht in der Literatur um das Jahr 1730 / 1800 auf.

Erstellt: 2011-10

Korn
Von echtem Schrot und Korn (W3)

(E2)(L1) http://www.nextz.de/glossen/woerter.html
Wenn ein Mensch von "echtem Schrot und Korn" ist hat er einen untadeligen Charakter, aber wieso "Schrot", warum "Korn"? - Die beiden Begriffe stammen aus dem Münzwesen:
"Schrot" bezeichnet das Rauhgewicht einer Münze, also das Gesamtgewicht der Münze, ihren Edelmetallanteil ebenso wie die beilegierten unedlen Metalle.
Das "Korn" einer Münze ist dagegen das Feingewicht, das Gewicht des Edelmetalls in einer Münze.

Münzen "aus echtem Schrot und Korn" waren in Zeiten der Münzverschlechterung natürlich immer besser angesehen.

Kredit (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/
Der "Kredit" geht über ital. zurück auf lat. "creditum" zu lat. "credere" = "glauben" und lat. "credit" = "er glaubt".

kultura-extra
Vom Mythos und der Poesie des Geldes

(E?)(L?) http://www.kultura-extra.de/extra.php
(E?)(L?) http://www.kultura-extra.de/extra/feull/christoph_gutknecht_vom_mythos_und_der_poesie_des_geldes.php

Die Entwicklung der exorbitanten Staatsverschuldung in den USA, in Japan, Griechenland, Italien und Portugal, die Bonitätsbewertungen der Ratingagenturen und die globale Angst vor einer hohen Inflation werden gegenwärtig in den Medien ausführlich diskutiert, weil viele Bürger um ihr Geld besorgt sind.
...
Rund zwei Dutzend leicht benennbare Synonyme für allgemeine Geldbezeichnungen (von "Asche", "Knete" und "Kohle" über "Mäuse", "Moneten" und "Peseten" bis zu "Piepen", "Zaster" und "Penunzen"*) werden im Deutschen ergänzt durch unbestimmte Mengenangaben über den "schnöden Mammon" (ein "Batzen Geld", ein "Haufen Kies", eine "schöne Stange Geld") sowie eine Vielzahl umgangssprachlicher Ausdrücke und Redensarten. Wir sprechen vom "dicken, heißen, schmutzigen, schnellen oder schwarzen Geld", manche hauen das Geld auf den Kopf, andere schmeißen das Geld zum Fenster hinaus. Jeder von uns kennt neben dem Grimmschen Märchen vom Sterntaler (1857) eine Fülle von Sprichwö?rtern über das Geld, wobei sich bekanntlich für jedes einzelne ein Antisprichwort finden läßt, da diese Weisheiten lediglich auf Erfahrungen beruhen und kein logisches System beinhalten. Sprichwörtliche Dialektik hat sich besonders Bertolt Brecht zu Nutze gemacht, sehr deutlich – wie der in den USA wirkende Germanist Wolfgang Mieder kürzlich bemerkte – in einem vierzeiligen Epigramm aus dem Jahre 1932: »Ach, des Armen Morgenstund / Hat für den Reichen Gold im Mund / Eines hätt’ ich fast vergessen: / Auch wer arbeit’, soll nicht essen«: Dabei, so Mieder, variiert Brecht »bewiesenermaßen auch heute noch populärste deutsche Sprichwort Morgenstund hat Gold im Mund und fügt als verdoppelte Anklage noch eine Verfremdung des biblischen Sprichwortes Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen (2. Thessalonicher 3, 10) hinzu.«
...


Erstellt: 2011-07

L

Lotterie (W3)

Die "Lotterie" soll aus dem ndl. "loterij" in die Deutsche Sprache eingewandert sein.

Der dt. "Lotterie" und dem engl. "lottery" liegt das Wort für "lösen" zu Grunde, d.h. "es wird ein (losgelöstes) Teil des Ganzen zugewiesen".

(E?)(L?) http://www.aktion-mensch.de/co/am/pls/lotterie/am.home?pjt=start
(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
lotterie

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?suche=Lotterie=L
Bingo! - Die Umweltlotterie (D 1997)
Lotterie Lottery! (USA 1983)

(E6)(L1) http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/
(E?)(L1) http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/rennwlottg/index.html
RennwLottG - Rennwett- und Lotteriegesetz

(E?)(L?) http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/rennwlottgabest/index.html
RennwLottGAB Ausführungsbestimmungen zum Rennwett- und Lotteriegesetz

(E?)(L?) http://www.heiligenlexikon.de/BiographienC/Corona_Stephana.html
Auch für die "Lotterie" gibt es eine Heilige: "Corona (Stephana)"


...
Attribute: an Palmen, mit Goldstück
Patronin in Geldangelegenheiten, der Lotterie, der Schatzgräber und Metzger
...


(E?)(L?) http://www.lotto.de/
Lotto und Toto

(E?)(L?) http://www.slogans.de/slogans.php?GInput=Lotterie
Slogans zur "Lotterie":

(E1)(L1) http://www.dwb.uni-trier.de/
Das 1854-1960 erschienene "Deutsche Wörterbuch von Jakob und Wilhelm Grimm" als Neubearbeitung im Internet
Darstellung des hochdeutschen Wortschatzes seit Mitte des 15. Jahrhunderts


LOTTERIE [Lfg. 12,7], f. ein glücksspiel, die fortsetzung des glückshafens oder glückstopfes, s. d. das fremdwort zeigt sich zunächst im niederländischen des 16. jahrh. in einer allgemeinen bedeutung: loterije, sortes, sortitio, sortitus, sortiendi actus, sortilegium KILIAN, in nächster beziehung stehend zu loter sortitor, und lot sors, der niederländischen form unseres los; gleichzeitig begegnet das wort aber auch, und n ...[weiter]

LOTTERIEANLEHEN [Lfg. 12,7], n. anlehen, dessen rückzahlung mit einer lotterie verbunden ist.

LOTTERIEANLEIHE [Lfg. 12,7], f. dasselbe.

LOTTERIEEINNEHMER [Lfg. 12,7], m. der das geld für die lose in der lotterie einnimmt und den gewinnst zahlt: es geschah, dasz er auf einem spaziergange durch die stadt bei einem lotterieeinnehmer eintrat und ein lotterielos kaufte. FREYTAG soll u. haben 1, 75.

LOTTERIEGEWINNST [Lfg. 12,7], m.: als er einen ansehnlichen lotteriegewinnst that, (und) sich ein mäsziges gut kaufte. GÖTHE 17, 24.

LOTTERIELOS [Lfg. 12,7], n. schein über den gewinnantheil bei einer lotterie (vergl. los 10, sp. 1156): so will ich ihnen hier ein lotterieloos, das ich heute geschenkt bekommen habe, als eine kleine erkenntlichkeit geben. GELLERT 3, 314; wenn ihr mann bei mir (einem lotterieeinnehmer) spielen wollte, so durfte ich mit dem lotterieloos nicht zu ihm ins haus kommen. H. HEINE 2, 268.

LOTTERIEPLAN [Lfg. 12,7], m. plan nach welchem eine lotterie eingerichtet ist.

LOTTERIESPIEL [Lfg. 12,7], n. das spielen in einer lotterie.

LOTTERIESPIELER [Lfg. 12,7], m.

LOTTERIEZETTEL [Lfg. 12,7], m. wie lotterielos: sind sie denn gar böse auf mich, dasz ich ihnen den lotteriezeddel nicht geschenkt habe? GELLERT 3, 294.

LOTTO [Lfg. 12,7], n. ein im 17. jahrh. zuerst in Genua eingerichtetes glückspiel, darum mit italiänischem, aber aus dem niederd. lot (vgl. unter lotterie) gebildeten namen, ital. lotto di Genova: lotto [12,1215] oder zahlenlotterie, ist eine besondre art von lotterie, die zu Genua erfunden worden, und die nur aus 90 numern besteht, wovon jedesmal (von 3 wochen zu 3 wochen) 5 numern gezogen werden. AMARANTHES frauenz.-lexicon ...[weiter]

LOTTOGELD [Lfg. 12,7], n. geldgewinn im lotto: da überlegen wir zusammen wie wir das gütchen verbessern wollen, das wir von dem lottogelde zu kaufen gedenken. GÖTHE 14, 257.

LOTTORÄDCHEN [Lfg. 12,7], n. glücksrädchen beim lotto:

wer aus Fortunas lottorädchen den treffer seines werthes zog. gesellschaftslied: 'im kreise froher, kluger zecher'.

LOTTOSPIEL [Lfg. 12,7], n.:

diesem possenhaften lottospiel (des lebens). SCHILLER elegie auf den tod eines jünglings.

LOTTOZIEHUNG [Lfg. 12,7], f. ziehung der lose im lotto: er will mit gewalt eine lottoziehung hier abwarten. LESSING 12, 313.


(E?)(L?) http://www.werbesongliste.de/
ARD-Fernsehlotterie | Lotterie Treuhand | Österreichische Lotterien

(E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-ku1.htm
Fremdwörter: Niederlande

Lotteriedukat (W3)

Den "Lotteriedukat" ließ der pfälzische Kurfürst Karl Theodor (1743-1799) auf die Errichtung der Mannheimer Lotterie 1767 schlagen.

(E1)(L1) http://www.reppa.de/lexikon/


Luftpumpentaler (W3)

Auf dem "Luftpumpentaler" ist die "Luftpumpe" auf der Rückseite abgebildet. Der Taler aus dem Jahr 1702 zeigt die Darstellung zweier Pferde beim Versuch, die zwei luftleeren Halbkugeln des Otto von Guericke auseinanderzureißen, die durch atmosphärischen Druck zusammengehalten werden. Auf der Rückseite ist eine Hand abgebildet, die das Ventil der Luftpumpe öffnet, sodass die beiden Kugeln auseinander fallen. Der Bruderzwist (zwischen Herzöge Rudolph August und Anthon Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel, ausgelöst durch die Gemahlin Anthon Ulrichs, Elisabeth Juliane von Holstein-Norburg), der hinter dieser Darstellung steht wird auf den angegebenen Seiten beschrieben.

(E?)(L?) http://www.numispedia.de/Luftpumpentaler
(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=l&link=Luftpump.htm
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Thaler (Pumpbüchsen-)

M

Mammon (W3)

"Mammon" kam durch die Bibelübersetzung Luthers in die deutsche Sprache und geht auf aramäisch "mâmona" = "Besitz", "Habe" zurück (Kirchenlat. "mammona").

(E1)(L1) http://www.galli-institut.de/geld.htm
Mammon hat seinen Ursprung im aramäischen Wort "mamon". Dies bedeutet soviel wie "Hinterlegtes".

Mark (W3)

(E?)(L?) http://www.ffh.de/ffh2002/www/programm/guten_morgen_hessen/seite009.phtml
Währung in Deutschland bis 31.12.2001.
Die "Mark" geht zurück auf eine alte Gewichtseinheit. Seit dem 9.Jh. in Skandinavien, seit dem 11.Jh. auch in Deutschland bezeugt.
Die mittelalterlichen Markwerte schwankten zwischen 186g und 281g. Auch die Einteilung differierte.
In Niederrhein-Westfalen waren 1Mark = 12Schilling = 144Pfennige; im Ostseegebiet war 1Mark = 16Schilling = 196Pfennige.

Aus dem "Klugscheisser-Archiv"
Die "Mark" gibt es seit dem 4.12.1871 - also seit über 130 Jahren. Damals trat mit der Gründung des deutschen Reiches auch das Reichsmünzgesetz in Kraft.

mdm
Münznamen
Herkunft, Entstehung, Bedeutung und Entwicklung

(E?)(L?) http://www.mdm.de/shop/action/page/15226/Muenznamen-Herkunft-Entstehung-Bedeutung-und-Entwicklung

Es gibt eine ganze Reihe sehr merkwürdiger Namen für Münzen, die eine kleine Geschichte dazu zu erzählen haben.

Etymologie - oder: "Sag mir woher du kommst!"

In Märchen schleppt der Held so manchen "Batzen" mit sich herum. Dagobert Ducks "Taler" häufen sich zu gigantischen Bergen. Den Schweizern sind "Rappen" und "Vreneli" gut bekannt. Die Amerikaner bezahlen heutzutage kaum noch mit "Cash". In Deutschland bekommt man 10 "Pfennige" für seinen "Groschen". Bevor der "Euro" in unsere Finanzwelt Einzug gehalten hat, galt an seiner Stelle bis zum 31.12.1998 der "Ecu" als Rechnungseinheit.

Auch gibt es eine ganze Reihe sehr merkwürdiger Namen für Münzen, die eine kleine Geschichte dazu zu erzählen haben. Manche nehmen auf die Art ihrer Herstellung Bezug, manche auf das Bild oder das Aussehen der Münze, andere wiederum auf besondere Anlässe oder unsaubere Regierungsmethoden des Regenten.

Die Namen und Geschichten sind oft schon sehr alt. Wie entstanden sie? Dazu hier mehr.
...
Heller | Batzen | Scherf(f) | Hundertmark | Biessli (Piécette) | Cash (Käsch) | Ecu | Farthing | Franken | Franc | Groschen | Laubtaler | Lorbeertaler | Franzgeld | Mark | Obolus | Penny | Pence | Pfennig | Pfund | Rappen | Sechser | Stäbler | Taler | Vreneli | Gefütterte Münzen | Gun money | Kanonengeld | Sandwichmünzen | Düttchen | Hahnekämme | Nasenblutengulden | Papphahn | Rumpelheller | Sargnägel | Satansmünze | Schlafrocktaler | Schwanzdukaten | Schweinegeld | hog money | Wespentaler | Bartkopeken | Ephraimiten | Seufzer | Tympfe | Ausbeutetaler | Beichttaler | Gottesfreundtaler | Pfaffenfeindtaler | Rebellentaler | Schnapphahn | Snaphan | Sterbemünzen | Sterbetaler | Wahrheitstaler | Blaue Mäuse | Blaumüser | Fettmännchen | Magermännchen | Käsch | Cash | Maria-Theresien-Taler | Mühlsteine | Regenbogenschüsselchen | Schreckenberger | Stüber | Stüver | Wanzen


Metall (W3)

"Metall" findet man als lat. "metallum" und griech. "métallon" = "Metall", "Bergwerk".
Die weitere Herkunft ist ungewiß.
Fast alle Metalle dienten auch gerne als Tauschmittel.

Milchmädchenrechnung (W3)

Die Rechnung von der man hier spricht wird zum ersten Mal in Jean de la Fontaines Fabel von Perette der Magd erwähnt.
Das Milchmädchen Perette. lebte im 17. Jahrhundert und war Bauernmagd. Eines morgens ging sie vom heimischen Hof in die nahe Stadt, um einen Topf Milch auf dem Markt zu verkaufen. Dabei kam sie ins Träumen. Was man alles mit dem Erlös kaufen könnte! Wofür man den Erlös wiederum ausgeben könnte! Wie das Geld dabei immer mehr wird! Am Ende könnte man sogar eine ganze Kuh kaufen! Leider geriet sie vor Freude über ihre Pläne ins Stolpern und verschüttete die Milch - das Ende ihrer Investitionstheorie.

Der Begriff bedeutete ursprünglich also keine kreative Kalkulation, sondern das jähe Ende eines Plans, verursacht durch ein Missgeschick.

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/

In dieser Fabel erträumt das Milchmädchen, was sie mit dem Geld aus dem Verkauf der Milch machen wird. Vor Freude hüpft sie und verschüttet dabei die ganze Milch.

So ist die "Milchmädchenrechnung" zu einem Sprichwort für Erwartungen geworden, die auf Illusionen, unlogischen Berechnungen oder Trugschlüssen beruhen.


(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/002/index.php
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E?)(L?) http://www.w-akten.de/begrifflichkeiten.phtml
(E2)(L?) http://www.wdr5.de/service/die-kleine-anfrage.html
April bis Juni 2000
Was ist eine Milchmädchenrechnung? (04.05.2000)

(E?)(L?) http://www.wispor.de/wpx-rede.htm


Mine (W3)

war eine Gewichtseinheit für Edelmetalle, die beim Warentausch als Maß genommen wurde.
(s.a. unter Getreide)

Misere (W3)

Die dt. "Misere" = dt. "Elend", "Unglück", "Not", geht über frz. "misère" zurück auf lat. "miseria" = "Elend" und ist eine Substantivbildung zu lat. "miser" = dt. "arm", "elend". Als Adjektivbildung findet man dt. "miserabel" zu frz. "misérable" und lat. "miserabilis" = "jämmerlich".

Das Adjektiv dt. "mies" könnte durchaus damit verwandt sein, geht jedoch zurück auf jidd. "mis", hebr. "me'is" = dt. "schlecht", "verächtlich".

Erstellt: 2011-05

Mitgift (W3)

bei diesem "Gift" geht es ums "Geben"; das englischen "gift" ist noch heute ein "Geschenk".

Moos (W3)

"Moos" für "Geld" stammt aus dem hebräischen "ma'oth" = "Pfennige", "Kleingeld".

(E1)(L1) http://www.galli-institut.de/geld.htm


Münzen (W3)

(E?)(L?) http://www.muenzen.de/
Münzgeld im heutigen Sinne wurde erst ab 500 v.u.Z. verwendet. Im ptolemäischen Ägypten wurden z.B. griechische Söldner mit Goldmünzen bezahlt.

Münzen - geldmuseum

(E?)(L?) http://www.geldmuseum.com/standard_etage_2/raeume/altertum/muenzen/
und ihre Geschichte mit etymologischen Hinweisen im Geldmuseum

Münzmalversant (W3)

Der "Münzmalversant" war einst ein "Falschmünzer", "betrügerischer Geldwechsler". Seine betrügerische Seite verdankt er lat. "male" = "schlecht", "schlimm" und lat. "versari" = "teilnehmen an", "befasst sein mit".

(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
muenzmalversant

Münzmalversation (W3)

Die "Münzmalversation" (zu frz."malversatio") war einst die "Veruntreuung", "betrügerischer Umgang mit Münzmetall bzw. Münzgeld". Sie setzt sich zusammen aus lat. "male" = "schlecht", "schlimm" und lat. "versari" = "teilnehmen an", "befasst sein mit".

(E3)(L1) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
muenzmalversation

N

n24
Abschied von der D-Mark
Einfluss auf die Sprache

(E?)(L?) http://www.n24.de/archiv/?a2002022712212654872
27. Februar 2002:
Der Abschied von der D-Mark: Er vollzieht sich am Donnerstag leise und ohne große Feiern, nach 130 Jahren, endgültig und unwiederbringlich. Seit Anfang Januar galt sie schon nicht mehr als gesetzliches Zahlungsmittel, wurde ersetzt vom Euro. Doch Handel und Banken hatten sich bereit erklärt, das alte Bargeld weiterhin zu akzeptieren. Jetzt ist die größte Geldumtausch-Aktion in der Währungsgeschichte ohne größere Probleme weitgehend abgeschlossen.

In den Köpfen ist die Umstellung auf den Euro nach neuesten Erhebungen noch nicht abgeschlossen. Die Mehrheit der Bundesbürger rechnet auch heute noch alle Euro-Beträge in D-Mark um.
...

Numismatik (W3)

Die "Numismatik" = "Münzkunde" (die wissenschaftliche Beschäftigung mit Geld und seiner Geschichte) geht über frz. "numismatique", lat. "numisma", "nomisma" = "Münze" zurück auf griech. "nómisma" = "das durch Gebrauch und Sitte Anerkannte", "das Gesetzmäßige", "das Gültige", "die Münze", griech. "nómos" = "Gesetz", "Gültigkeit". Oft wird das Sammeln von Münzen als Hobby ebenfalls Numismatik genannt.

(E?)(L?) http://www.mittelaltermuenzen.de/
(E?)(L?) http://www.museumnaumburg.de/Default.htm?Miszellen/Muenzen/Muenzen01.htm~mainFrame

Naumburger Münzen - Texte und Bilder einer Ausstellung des Stadtmuseums Naumburg
02 Münzstätten | 03 Münzherren | 04 Geld | 05 Mark und Pfennig | 06 Geld bringt Geld | 07 Geldverschlechterung | 08 Falschgeld | 09 Geldwert | 10 Brakteaten | 11 Münzbilder | 12 Prägetechnik | 13 Hohlpfennige | 14 Kipper und Wipper | 15 Eisennotgeld | 16 Katalog


(E?)(L?) http://www.odophil.ch/numismatik/numismatik.html

Numismatik: Griechen | Römer | Mittelalter | Medaillen | Sonderseiten | Markt, Kauf, Tausch
Münzen faszinieren durch ihren Stil, durch ihr Alter oder auch durch ihren Wert. Edle Metalle wie Gold und silber lösen einen eigenartigen Reiz aus Die feine Patina auf alten insbesondere antiken Münzen begeistern durch ihre Ausstrahlung, ein samtenes Grün, dezentes Braun oder glänzendes Schwarz kann ebenso begeistern wie das matte Gold antiker Münzen.
...


(E1)(L1) http://www.reppa.de/lexikon/
(E?)(L1) http://mlucom6.urz.uni-halle.de/altertum/archaeology/nenninger/numismatics.html
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Numismatik
Die Wissenschaft, die sich mit dem historischen Geldwesen beschäftigt. Der Begriff geht heute weit über den Begriff Münzkunde hinaus. Er leitet sich von griech. "nomisma", lat. "nummus" ab (wörtlich übersetzt: "Münze", sinngemäß: "Geld"). Die Numismatik beschreibt, analysiert und katalogisiert nicht nur die Münzen, sondern kümmert sich auch um andere Geldformen, u.a. Papiergeld, Münzersatzmittel und vormünzliche Zahlungsmittel. Aus Letzterem entwickelte sich in der 2. Hälfte des 7. Jh.s v.Chr. das Münzgeld, teilweise haben sich diese Geldformen noch bis heute als Zahlungsmittel neben dem Kursgeld gehalten. Zu den vormünzlichen Zahlungsmitteln zählen Naturalgeld (nicht-metallisch), Schmuckgeld, Barren und Gerätegeld (einschließlich der Kümmer- und Wucherformen).
Zum Papiergeld zählen Staats- und Banknoten, Schecks, Wechsel, Wertpapiere wie Aktie und Obligation, auch ein Teil des Notgeldes ist auf Papier gedruckt worden. Das Papiergeld gewann in Europa seit dem 19. Jh. an Bedeutung. Nach dem 2. Weltkrieg nahmen vor allem die elektronischen Zahlungsmittel zu, in letzter Zeit gibt es Pläne, die Kredit- und Scheckkarten durch die Chipkarte zu ersetzen. Dieser Bereich ist vor allem mit dem modernen Bank- und Kreditwesen verbunden.
Auch der Münze verwandte Formen, die keinen Geld- oder Kurswert besitzen (pseudomonetäre Formen), wie Medaillen, Plaketten, Medaillons (auch die Kontorniaten), Rechenpfennige, Jetons, Ehren- und Verdienstzeichen (Orden, Verdienstmedaillen etc.) zählen dazu. Ebenso berührt die Numismatik münzähnliche oder münzverwandte Objekte, wie Gemmen, Kameen, Bullen, Siegel und Petschafte.
Gegenstand der Numismatik ist ferner die Herstellung von Münzen und Medaillen von der Entstehung der Modelle bis zum fertigen geprägten oder gegossenen Stück. Dieser Bereich beinhaltet Münztechnik, Münzwerkstoffe, Münzwerkzeuge, Prägewerkzeuge und -maschinen, Fehlprägungen, Stempelfehler, Abschläge und hybride Münzen. Zum Münzwesen gehören auch Spielmünzen, Münzgewichte, Münzwaagen, Münzverträge , -ordnungen, -verordnungen und -edikte, das Rechenwesen sowie das Bankwesen.

numispedia
Münz-Lexikon

(E?)(L?) http://www.numispedia.de/
(E?)(L?) http://www.numispedia.de/Spezial:Allpages




O

Obolus
seinen Obolus beitragen (W3)

= "ein wenig Geld zu einem grösseren Ganzen dazugeben"; Ein Scherf war ein halber Pfennig oder "Obol" ("seinen Obolus beitragen") seit den Karolingern (8./9. Jh.). Die Bezeichnung Scherf entstand aus lat. "scripulum" und wandelte sich von "scrip", "scirp", "scerp" in ahd. "scerpf" zu "Scherf". Mundartlich ging der Begriff auf kleine Münzen im allgemeinen über.

Ökosteuer (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/
Die "Ökosteuer" kam um 1999 auf zur

...
Bezeichnung für Abgaben, die im Gesetz zur "Fortführung der Ökologischen Steuerreform" festgelegt sind. Mit diesem Reformgesetz wurden die Steuern für Benzin und Diesel zwischen 1999 und 2003 jährlich um sechs Pfennig (bzw. um 3,07 Cent) erhöht, außerdem wurde die Stromsteuer jedes Jahr um 0,5 Pfennig (0,26 Cent) erhöht.
...


P

Papiergeld (W3)

"Papiergeld" soll als Lehnübersetzung in die deutsche Sprache gekommen sein. In England findet man seit 1691 engl. "paper-money". In Frankreich findet man seit 1727 frz. "papier-monnaie". Und in Deutschland taucht "Papiergeld" dann im 18.Jh. auf.

(E?)(L?) http://www.damals.de/damals_static/zeitpunkte/dms_zeitp_nach_chr.php
15. 06. 1762 - Papiergeld in Österreich

(E?)(L?) http://www.koeblergerhard.de/der/DERP.pdf
(E?)(L?) http://www.phil.muni.cz/german/mediaev/histsem/nofr-beisp-HS.htm
(E?)(L?) http://www.numispedia.de/Papiergeld
(E?)(L?) http://www.numispedia.de/Papiergeldb%F6rse
(E?)(L?) http://www.numispedia.de/Papiermark
(E?)(L?) http://www.pm-magazin.de/de/archiv/pm_heft.asp?id=668
(E?)(L?) http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id3008.htm
Geldscheine - Aus welchem Material bestehen sie? - Als 1661 in Schweden die ersten Banknoten Europas in Umlauf gebracht wurden, konnten die Chinesen bereits auf eine rund tausendjährige Geschichte des von ihnen erfundenen Papiergeldes zurückblicken. Weiter>>

(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=p&link=Papierg.htm
(E?)(L?) http://www.sammlernet.de/
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Papiergeld | Russisches Papiergeld | Sächsisches Papiergeld | Schwedisches Papiergeld | Spanisches Papiergeld

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Papiergeld


Penunzen (W3)

gehen zurück auf lat. "pecunia"; Diese widerum geht zurück auf "pecus" = "Vieh" und geht darauf zurück, dass die ursprünglichen Zahlungsmittel aus Hühnern, Schafen und Rindern bestanden.

Pleite (W3)

Die "Pleite" = "Flucht des Schuldners" kommt aus der Gaunersprache, hebr. "pelaeta" = "Flucht", jidd. "plejte" = "Flucht" (vor den Gläubigern, Entrinnen).

postbank
Glossar - Die Börse von A-Z
SEPA-Glossar

(E?)(L?) http://www.postbank.de/
(E?)(L?) http://www.postbank.de/-snm-0184304698-1296186362-030cc00011-0000000301-1296203358-enm-privatkunden/metanavi_glossar.html;jsessionid=73E5A03CD15033199171A42D02ABBFF6A3F4.b122

Verstehen Sie Börsianisch? Kein Grund zur Sorge, so geht es den meisten Menschen, die beruflich nichts mit der Börse zu tun haben. Aus diesem Grund haben wir für Sie hier einmal das "Börsen-Fachchinesisch" übersetzt. Um die Erklärung eines Begriffes zu finden, klicken Sie einfach den Buchstaben an, mit dem der Begriff anfängt.




(E?)(L?) http://www.postbank.de/-snm-0184304698-1296186362-030cc00011-0000000301-1296203358-enm-privatkunden/pk_sepa_glossar.html;jsessionid=73E5A03CD15033199171A42D02ABBFF6A3F4.b122

SEPA-Glossar

"SEPA" = engl. "Single Euro Payments Area" = dt. "Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum"

| ACH | AOS | ATM | B2B | B2C | BIC | CI | CMF | CSM | CSP | DMF | EAPS | EBA | EC | ECB | ECBS | ECSAs | ECTWG | EDDWG | EEA | EMV | EPC | EPOS | ESBG | ESCB | ETS | euro-area | Eurosystem | IBAN | ICS | ISO | NBAs | NCB | NLF | OITS SG | PACS | PAIN | PE-ACH | POS | Prenotification | PSD | ROC | Rulebook | SCF | SCT | SDD | SECA | SEPA | SEPA payments instruments | SEPA payment scheme | SME | STEP2 | STP | SWIFT | TARGET | TARGET 2 | UNIFI | UMR | (EPC) White Paper | XML


Erstellt: 2011-10

Postscheck (W3)

(E?)(L?) http://www.damals.de/damals_static/zeitpunkte/dms_zeitp_nach_chr.php?start=147
(E?)(L?) http://www.damals.de/damals_static/zeitpunkte/dms_zeitp_nach_chr.php?start=210
Der mittlerweile schon wieder untergegangene "Postscheck" erblickte im Jahr 1909 das


Einführung des Postschecks

..., begann mit dem Neujahrstag 1909 deutschlandweit die Virtualisierung des Geldes, die mit dem Online-Banking unserer Tage einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Als der "Postscheck" 1909 reichsweit eingeführt wurde, ging es darum, die Verschickung von Bargeld zu vermeiden. Das "Postscheckgesetz", das Kaiser Wilhelm zu diesem Zweck erlassen hatte, regelte alle Details dieses neuen Vorgehens. Demnach wurden zum "Postscheckverkehr" alle "natürlichen und juristischen Personen" zugelassen. Dies erfolgte durch Eröffnung eines Kontos bei einem "Postscheckamt". Im Prinzip ersetzte das "Postscheckwesen" die Versendung von Bargeld durch die Versendung von "Zahlkarten". Weiterhin war die Post die entscheidende Institution. Für jede Transaktion im Wert von weniger als 25 Mark wurde vom Kontoinhaber eine Gebühr von 5 Pfennig erhoben, über dieser Wertgrenze mußte der Einzahler 10 Pfennig auf den Postschalter legen. Die Einführung der "Postscheckkonten" im Reich stützte sich auf Erfahrungen in Bayern und Württemberg, wo bereits im November 1908 diese Form des bargeldlosen Zahlungsverkehres aufgenommen worden war. Die Unternehmen nutzten sie bald rege, im privaten Zahlungsverkehr jedoch blieb lange ein Unbehagen, ob das Notieren einer Zahl auch reales Geld fließen lassen konnte. Wie nicht selten heute auch beim Online-Banking.
...


presseportal
Finanzen

(E6)(L?) http://www.presseportal.de/Finanzen


Q

R

Rabatt (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/
Der "Rabatt" = "Abschlag" geht über ital. "rabatto", frz. "rabat", "rabattere" = "abschlagen" zurück auf lat. "battuere" = "schlagen".

Raubtierkapitalismus (W3)

Den Begriff "Raubtierkapitalismus" geprägt zu haben nimmt der ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt für sich in Anspruch. Er brachte diesen Begriff im Zusammenhang mit den Geschehnissen am Geldmarkt in den späten 90er Jahren ins Gespräch.

(E?)(L?) http://www.bahnaktuell.net/BA2/wordpress/?p=43440


Erstellt: 2010-09

es-geld__

Real (W3)

Währung in ???

Rente (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/

...
Das Wort "Rente" kommt aus dem Altfranzösischen "rente" und stammt vom lateinischen "reddere" ab, das heißt "zurückgeben".
...


reppa (rep)
Münz-Lexikon
Numismatik-Lexikon
Word List
Wort-Liste

(E1)(L1) http://www.reppa.de/muenzen-lexikon.htm
Hinweis:

Das Münzlexikon gibt Auskunft zu zahlreichen Münzen aus Antike, Mittelalter und Neuzeit und zu Begriffen aus dem Münzwesen.

Das Münzlexikon richtet sich zwar an Numismatiker, aber die vielen Hinweise zur Herkunft von numismatischen Bezeichnungen sind einen besonderen Hinweis auf dieses Lexikon wert. Stichproben ergaben, dass zu mindestens jedem zweiten Begriff auch etymologische Hinweise oder Wortgeschichten zu finden sind. Das rechtfertigt meines Erachtens die Aufnahme ins Etymologie-Portal.

Aus dem Vorwort zum Lexikon
...
Im Jahr 1996 beauftragte mich das Münzenversandhaus Reppa, ein neues Lexikon der Münzkunde zu erstellen, das auf die aktuellen Bedürfnisse der gestiegenen Zahl von Sammlern ausgerichtet ist. Die Aufgabe, aus dem umfangreichen Wissensgebiet und dem gewachsenen Anspruch der Numismatik und Geldgeschichte das Wesentliche in einem Lexikon zu konzentrieren, ohne wichtige Einzelheiten und Besonderheiten außer Acht zu lassen, war kein leichtes Unterfangen. Es liegt in der Natur des Lexikons, dass der Raum nicht ausreichte, um alle Möglichkeiten ausreichend auszuschöpfen. Deshalb kann das Lexikon dem Interessierten erste Information sein, die zur weiterführenden Beschäftigung anregen soll. Eine bibliographische Auswahl aus dem umfangreichen Fundus der numismatischen Literatur erscheint am Ende des Lexikons.
Pirmasens, im November 1999
Hans-Peter Reinhard

Die Wortliste habe ich am 03.02.2003 übernommen.



Reptilienfonds (W3)

Aus der Geheimdienstsprache (engl. reptile funds): Geldmittel, aus denen Geheimdienste illegale Operationen finanzieren können. Da Geheimdienste auch staatlichen (Budget)richtlinien unterliegen, müssen sie auch die Verwendung der Gelder nachweisen können. Illegale Operationen wären daher nicht finanzierbar. Aus diesem Grund haben sie illegale und versteckte Geldquellen aufgetan, bei denen z.B. illegale Waffenlieferungen aus Rauschgiftoperationen finanziert werden (USA: Laos, Iran-Contra-affäre). Solche versteckten Geldmittel werden als "reptile funds" bezeichnet.
(A: roge)

Riese, Ries (W3)

(E?)(L?) http://www.w-akten.de/statistik.phtml
Am 08.01.2004 wurde folgende Frage gestellt:
Ein "Riese" = "Tausender-Geldschein". - Kann das verwandt sein mit 1 "Ries" = "1000 Bogen bei Papier"?
(A: behu)

Dies Möglichkeit ist durchaus gegeben. Da ich dazu jedoch keinen Hinweis gefunden habe, wäre es nicht seriös, dies positiv zu beantworten.

Das Papiermass "Ries" ist übrigens eine Verballhornung des arab. "rizma" = "Paket", "Ballen", das nach einer längeren Wanderung durch Europa (span., ital.) auch nach Deutschland kam.

Und "Riese" = "grosser Mensch" ist ein Wort, das schon die alten Germanen als "*wrisja" kannten.

S

Scatullengelder
Scatullier
Schatulle
Schachtel (W3)

"Scatullengelder" war die Bezeichnung für die Kaffeekasse oder Handkasse eines Regenten. Heute entspricht das _ nicht genau, aber - etwa den Spesenrechnungen der Politiker. Derjenige, der mit diesem Handgeld die notwendigen Besorgungen des Regenten zu tätigen hatte, der Schatzmeister, hieß "Scatullier".

Hinter beiden steckt natürlich die "Schatulle", die neben "Geldkästchen", "Schmuckkästchen" früher auch die Bedeutung "Privatkasse eines Staatsoberhaupts oder eines Fürsten" hatte.

Hinter "Schatulle" steckt lat. "scatula" = "Schachtel", die ebenfalls auf lat. "scatula" zurück geht.

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_6118.html
Die "Moskowitische Schatullen" stammen aus Rußland.

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_7899.html
Schatulle

(E2)(L1) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_3008.html
Schatulle

(E?)(L?) http://www.dhm.de/lemo/suche/exponatea.html
Alltagskultur: Briefschatulle für Feldpost, 1914-1918

(E?)(L?) http://www.euphemismen.de/Alle/
"Schatulle" wird auch als Euphemismus für "Vagina" benutzt.

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


Scherflein
sein Scherflein beitragen (W3)

= "ein wenig Geld zu einem grösseren Ganzen dazugeben"; Ein Scherf war ein halber Pfennig oder Obol (seinen Obolus beitragen) seit den Karolingern (8./9. Jh.). Die Bezeichnung Scherf entstand aus lat. "scripulum" und wandelte sich von "scrip", "scirp", "scerp" in ahd. "scerpf" zu "Scherf". Mundartlich ging der Begriff auf kleine Münzen im allgemeinen über.

Schufa (W3)

(E?)(L?) http://www.schufa.de/
"Schufa" ist die Abkürzung für "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung".

(E?)(L?) http://www.meineschufa.de/


Silber (W3)

(E?)(L?) http://www.silber.de/
Es wird angenommen, dass der bronzezeitliche Fernhandel auf der Basis von Silber vollzogen wurde.

Skonto (W3)

Dt. "Skonto" (17. Jh.) = dt. "Abzug", Zahlungsabzug", "Preisnachlass bei Barzahlung", "Rabatt", geht zurück auf ital. "sconto" = dt. "Preisnachlass, ital. "scontare" = dt. "abrechnen", "abziehen", lat. "absconditum", "absonditum" = dt. "Verborgenes", "beiseite Geschafftes", lat. "abscondere" = dt. "wegschaffen", "verbergen", "wegtun", das sich zusammensetzt aus lat. "a", "ab", "abs" = dt. "ab", "von", "weg", und lat. "condere" = dt. "zusammenfügen", "gründen"

Weiter liegt zu Grunde das Verb ital. "contare" = dt. "zählen", "rechnen", das wie frz. "compter" zurück geht auf lat. "computare" = dt. "berechnen".

Den einschneidenden Charakter von lat. "putare" findet man auch in: dt. "amputieren", frz. "compter", dt., engl. "computer", dt. "Deputant", "Deputat", "Deputation", "deputieren", "Diskont", "Disput", saarl. "dischbediere", dt. "Konto", "Kontor", "Kontorist", "Skonto".

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERS.pdf
(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S


(E?)(L?) http://help.sap.com/saphelp_glossary/de/index.htm
| Skonto (FI) | Skonto (SBO) | Skontobasisbetrag | Skontobedingung | Skontorecht

(E?)(L?) http://zbw.eu/stw/descriptor/19126-4


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Skonto
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Skonto" taucht in der Literatur um das Jahr 1810 / 1880 auf.

Erstellt: 2011-10

Sold (W3)

Die Römer hatten eine besonders stabile Münze, den "solidum". Mit diesem "soliden" Geld wurde der "Sold" der "Soldaten" bezahlt.

sparen
(volkswirtschaftlich) (W3)

Definitionsgleichung: Y = C + S (Volkseinkommen = Konsum + Ersparnis), daher ist "sparen" jener Teil des Einkommens, der nicht konsumiert wird.
Definitionsgleichung: Y = C + I (Volkseinkommen = Konsum + Investitionen), daher => Ersparnis = Investitionen (ex post)
Obige Gleichungen gelten für eine geschlossene Volkswirtschaft (ohne Auslandsverbindung und staatliche Aktivitäten). Wenn man diese erweitert, kommt man zu erstaunlichen Resultaten, z.B. daß die heimische Bevölkerung bei einem Leistungsbilanzüberschuß (Exporte > Importe) eigentlich "zwangsspart", also nicht alles konsumiert, was im Land produziert wird. Oder daß bei einem Budgetdefizit (bei voller Auslastung der Volkswirtschaft) der Staat eigentlich den Bürger zum Zwangssparen verurteilt ("Crowding out" auf den Finanzmärkten).
(A: roge)

Steuer, Steuerbord, Backbord (W3)

Im Moment wird ja "mal wieder viel über die Steuern diskutiert. In der modernen Gesellschaft wird "die Steuer" oftmals als Instrumentarium eingesetzt, wirtschaftliche (und damit auch gesellschaftliche) Entwicklungen zu "steuern". Aber eigentlich hat es eher die Bedeutung "(staatliche) Unterstützung", d.h. "Stärkung (des Staates), um die (allgemeingesellschaftlichen) Aufgaben zu erfüllen".
"Die Steuer" geht gemeinsam mit "dem Steuer" auf eine Bedeutung "Stütze", "Pfahl" zurück und weiter mit "stauen" auf eine Grundbedeutung "stehen machen", "(auf)stellen". Während diese Bedeutung für "die Steuer" noch nachvollziehbar ist, ist sie für "das Steuer" nicht mehr direkt zu erkenen. Aber schon ein Blick auf die Schifffahrt lässt uns im "Steuer" einen direkten Nachfahren der langen "Stangen" erkennen, die in seichten Binnengewässern sowohl zum (stützenden) Antrieb als auch zum "Steuern" dienten.

Und da man diese "Stakserei" hauptsächlich auf der rechten Seite des Bootes stehend betrieb und demzufolge auch das "Steuerruder" dort anbrachte, wurde die rechte Seite zum "Steuerbord" und die dazu rückwärtige Seite zum "Backbord".

T

tagesgeldkontovergleich
Tagesgeldkonto-Lexikon

(E?)(L?) http://www.tagesgeldkontovergleich.com/lexikon/




Erstellt: 2011-10

Talent (W2)

(E1)(L1) http://www.etymonline.com/t1etym.htm
(E2)(L3) http://citalatines.ifrance.com/citalatines/
CITATIONS LATINES: esprit, talents

(E1)(L1) http://www.reppa.de/lexikon/lex.asp?ordner=t&link=Talent.htm
(E6)(L3) http://www.physiologus.de/talent.htm
(E1)(L?) http://www.wordspy.com/words/returnontalent.asp
ROT: return on talent

ist so alt, daß es sogar aus der griechischen Zeit der Römer stammt und bezeichnete damals die größte griechische Gewichts- und Münzeinheit. Als Gewicht: ca. 25 kg, als Münzwert ca. 2500 Euro. Als "Gabe" wurde es im übertragenen Sinne verwendet (da verdienen die talent-ierten Superstars heute mehr).
(A: dokr)

Im Neuen Testament erscheint das griech. "talanton" = "talentum", "talent" anscheinend erstmals in der Bedeutung "anvertrautes Vermögen", woraus sich dann im übertragenen Sinn das gottgegebene "geistige Vermögen" entwickelte.

Ein syrisches Talent entsprach 28,2kg.
(s.a. unter Getreide)

s.a. "War of Talent"

Textilien (W3)

wurde auch gerne im Warentausch als Währungsersatz akzeptiert.

Trinkgeld (W3)

soll ursprünglich "Tränkgeld" für die Pferdekutscher gewesen sein (zum Tränken der Pferde oder des Kutschers).

U

Uni Siegen
Finanzbegriffe

(E?)(L?) http://www2.uni-siegen.de/~merk/

An die 3500 Begriffe aus der Finanzwelt sind hier kurz erklärt, in englischer Übersetzung wiedergegeben und mit Literatur-Hinweisen auf die (auch als Downloads verfügbaren) Berichte der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht versehen.

Die Zusammenstellung wird laufend ergänzt.
Für allfällige Korrekturen und für Hinweise bin ich dankbar und erbitte solche an meine E-Mail-Adresse.
Wer (wie bis anhin vielfach geschehen) von mir in dieses Verzeichnis aufgenommene Definitionen in eigene Veröffentlichungen übernimmt, sollte mich freundlicherweise davon unterichten.


(E?)(L?) http://www2.uni-siegen.de/~merk/downloads/finanzbegriffe.pdf
Das PDF-Dokument hat 689 Seiten.

Unterpfand, Pfand (W3)

Das "Pfand" führt das "Duden-Herkunftswörterbuch" zurück auf das (möglicherweise) lat. "*pactum" = "Übereinkommen, Vertrag, Abkommen" und weiter auf lat. "pangere" = "befestigen, festsetzen, verfassen". "Pfand" bezeichnet also eine Sache, die zur Sicherung einer Verpflichtung gegeben wurde.
Möglich ist auch der Zusammenhang zu lat. "pondus" (von "pendere" = "wägen"). Dieses bedeutet sowohl "Gewicht" als auch "Gleichgewicht". Somit würde es sich um ein "Gegengewicht" (zu einer "Schuld") handeln.
Aber was bedeutet nun "Unterpfand". Weist es auf ein zu geringes "Pfand" hin ähnlich einer "Unterversicherung"?
Das "Unterpfand" ist schon im Mittelhd. bekannt als "underphant", einem "Pfand, das der Pfandempfänger dem Verpfänder (also "unter dem Verpfänder") belässt".

V

W

Weihrauch (W3)

Ware aus Südarabien

wenig (W2)

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1223509,00.html
Von "wenig" hat man immer zu viel. Das Wort "wenig" geht auf die Bedeutung "weiniglich", "beweinenswert", also "zum weinen sein" zurück (mhd. "weinic", "wenec" = "klein", ahd. "wenag" = "beklagenswert").

X

Y

Z

Zaster (W3)

kommt aus der Sprache der Zigeuner und bedeutet "Eisen".

Zinn (W3)

Ware aus Zentralasien
In Zeiten, wo es noch auf Handfestes ankam, diente auch Zinn als Tauschmittel.
Zinn hatte auch einen Eigenwert, da es für die Kupferherstellung unerlässlich war.

Zoll (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/lexikon/

...
Jeder Herrscher, ob Fürst oder Herzog, oder auch freie Städte verlangten an den Grenzen und Mauern "Abgaben" (denn nichts anderes heißt das aus dem Griechischen kommende Wort "Zoll"), wenn Reisende und Handelsleute mit Waren durchfahren wollten.
...
(Noch eine Anmerkung: Mit "Zoll" bezeichnet man auch eine alte deutsche Längeneinheit von etwa 2,2-3 Zentimetern Länge. Das Wort mit dieser Bedeutung stammt aus dem Mittelhochdeutschen und hieß so viel wie "abgeschnittenes Holz" - daher auch der Begriff "Zollstock".)
...


Der "Abgabe-Zoll" geht zurück auf ahd. "zol", lat. "telonium", griech. "telonion" = "Zoll".
Der "Zoll(stock)" geht zurück auf mhd. "zol" = "(zylindrisches) Stück", "Klotz", "abgeschnittenes Holz".

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Crawford, Tad
Das geheime Leben des Geldes
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Was der Umgang mit Geld über uns verrät

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Conzett / Oesch
271 Seiten
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 2000


Der Verlag über das Buch
Rituale des Geldes
Von König Midas bis zur Kreditkarte - die Geschichte des Geldes ist durchwoben von Mythen, Symbolen und Ritualen. Wir alle meinen zwar aus eigener Erfahrung zu wissen, was Geld ist. Dies mag ja auch stimmen; aber Geld besitzt immer eine zusätzliche Dimension zur praktisch-nützlichen Bedeutung. Eine geheime Dimension eben. So ist auch der Untertitel zu verstehen: Was der Umgang mit Geld über uns verrät. "Dies ist kein Buch, das Sie reich machen wird; dies ist ein Buch, durch das Sie weise werden", lautet der Kommentar einer Buchbesprechung.


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Der Aufstieg des Geldes
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Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: List Taschenbuch (1. August 2010)
Sprache: Deutsch

(E?)(L?) http://www.bpb.de/publikationen/4OCTBM,0,0,Der_Aufstieg_des_Geldes.html

Schriftenreihe (Bd. 1163)
Der Aufstieg des Geldes
Autor Niall Ferguson
Seiten 368
Erscheinungsdatum 13.09.2011
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 1163
Bereitstellungspauschale 4,50 EUR

Inhalt
Auch wenn es in diesen Zeiten unpopulär wirkt, so bescheinigt Ferguson dem Geld höchste Bedeutung für den Gang der Weltgeschichte, angefangen von den Handelsplätzen der Antike über die ersten Aktiengesellschaften niederländischer Kaufleute bis zu den Achterbahnfahrten der Finanzmärkte unserer Tage. Er vermittelt neben der Geschichte des Finanzwesens das oft fehlende Grundlagenwissen zum Verständnis der Zusammenhänge: Über welche Arten von Geld reden wir? Was sind Staatsanleihen? Was bedeuten Renten, Derivate oder Hedgefonds? Wer oder was steuert die Geldmarktentwicklung? Und ganz zentral: Welche Rolle spielt bei alledem die menschliche Natur mit ihrem Gewinnstreben, ihrer Risikofreude und ihrer ihr vielleicht nur begrenzten Lernfähigkeit?


Erstellt: 2011-09

Fugger, Horst
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Broschiert: 169 Seiten
Verlag: Reclam, Ditzingen (August 2008)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Das Trinkgeld-Geben ist eine zugleich alltägliche und überaus rätselhafte Handlung. Um Peanuts geht es dabei nicht: wo rund 5 bis 10 % des Rechnungsbetrags als Trinkgeld erwartet werden, da kommen in einer einzelnen Volkswirtschaft schnell einmal Milliarden zusammen - jährlich! In seiner spannenden historischen Spurensuche geht Winfried Speitkamp einem vieldimensionalen kulturellen Phänomen nach, einer Praxis, die aufs engste mit dem Selbstverständnis derer, die sie befolgen, verbunden ist.

Über den Autor
Winfried Speitkamp lehrt Neuere Geschichte an der Universität Gießen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Verfassungs- und Landesgeschichte, die Geschichte von Geschichtskultur und politischer Symbolik, die Sozial-, Jugend- und Bildungsgeschichte sowie die afrikanische und Kolonialgeschichte. Zuletzt ist sein Buch Deutsche Kolonialgeschichte (Stuttgart 2005) erschienen


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