Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Essen, Comida, Nourriture, Mangiare, Food

3

3sat
Gerichte

(E?)(L?) http://www.3sat.de/gerichte/09640
Gerichte mit Geschichte - Städte à la carte - Eine kulinarische Städtereise
Das "Städte-Menü": (Unter dem angegebenen Link findet man Geschichten zu den folgenden Gerichten:)

Appenzeller | Augsburger | Bauernseufzerle | Berliner Eisbein | Berliner Weiße mit Schuß | Berner Rösti | Berner Würstel | Florentiner | Frankfurter | Ischler Törtchen | Knackwürste | Linzer Augen | Linzer Augen | Linzer Torte | Nackerten | Pariser Spitz | Parmaschinken | Salzburger Nockerln | Weißwurst | Wiener Schnitzel | Wiener Würstchen | Zürcher Geschnetzeltes

Jede Stadt auf der kulinarischen Landkarte ist untrennbar verbunden mit einer nach ihr benannten Spezialität. Und hinter jeder dieser Delikatessen steckt eine interessante Geschichte, die aufzuspüren sich lohnt. Die Reise kreuz und quer durch die topographische Speisekarte beginnt in Italien, genauer gesagt: in Parma...

Literaturtipp:
Zur Serie ist auch ein Buch mit ausgewählten Geschichten erschienen:
Gerichte mit Geschichte
von Gudrun Bichler und Barbara Heraut
Verlag Österreich, Österreichische Staatsdruckerei 1994
ISBN: 3704604607

A

abgespeist
Nahrungsmittel-Informationen
Etiketten lügen wie gedruckt

Hinter der Webseite steht die Verbraucher-Organisation Foodwatch.

(E?)(L?) http://www.abgespeist.de/

Hinter der Webseite steht die Verbraucher-Organisation Foodwatch.


Erstellt: 2010-02

alte-obstsorten
Alte Obstsorten

(E?)(L?) http://www.alte-obstsorten.de/
(E?)(L?) http://www.alte-obstsorten.de/sortendb/sortenliste.php5
Leider findet man hier keine Erklärung zu den Bezeichnungen der alten Obstsorten. Als Sammlung und Grundlage zur weiteren Suche ist die Zusammenstellung jedoch ganz interessant.


Alte Apfelsorten: Alte Birnensorten: Pflaumen, Zwetschen, Renecloden Alte Kirschensorten: Quitten:


Aroma (W3)

Das bei der Nahrungsaufnahme wichtige "Aroma" geht zurück auf lat. "aroma" und griech. "ároma" = "Gewürz".

Es gibt ca. 4.000 uns bekannte Aromastoffe natürlichen Ursprungs.

(E?)(L?) http://www.aromenhaus.de/
Unter "Fakten" findet man:

(E?)(L?) http://www.duefte.de/lexikon/duft_stichwort.html
Aromatherapie

angebrannt
Rezepte

(E?)(L?) http://www.angebrannt.de/


Artischocke (W3)

kommt aus dem arab. "árabe al-jarsuf" zu uns, evtl. über das span. "Alcachofa" (von "alcarchofa").

B

Banane (W3)

Bereits in buddhistischen Texten aus dem sechsten Jahrhundert v. Chr. sind Bananen erwähnt, ebenso in den indischen Nationalepen Mahabharata und Ramajana, die in den Jahrhunderten um die Zeitenwende entstanden.

Die frühesten europäischen Zeugnisse von der Banane stammen aus der Zeit Alexander des Großen, der die Banane im Jahr 327 v. Chr. auf seinem Indienfeldzug entdeckte.

Um 200 n. Chr. berichtet der chinesische Geschichtsschreiber Yang Fu von dem florierenden Bananenanbau in seinem Heimatland.
Auch in uralten arabischen Schriften werden Bananen erwähnt. Und seit dieser Begegnung mit den Arabern, hatte die längliche Frucht den Namen "Banane". Denn "banan" bedeutet im Arabischen "Finger". Erst Jahrhunderte später bekam die Banane ihren wissenschaftlichen Namen, als der Botaniker Linnaeus, mit bürgerlichem Namen Carl v. Linné, 1753 die Flora der Welt klassifizierte. Er nannte die Banane "musa sapientum", die "Frucht des weisen Mannes".

(E?)(L1) http://www.barabas.de/kunden/banane/
(E1)(L1) http://www.grancanaria-info.de/a-z-bananen.html


Bananenrepublik (W3)

(E?)(L1) http://www.ceryx.de/sprache/wd_bananenrepublik.htm

Das Wort "Banane" für die "wohlschmeckende, längliche, gelbe Frucht einer baumähnlichen Staude" (Meyers) kam Ende des 16. Jahrhunderts aus dem Portugiesischen in unseren Sprachraum. Die Portugiesen wiederum entlehnten es einer Bantusprache Guineas und Kongos.
Vielen schönen krummen Dingen hat die gelbe Frucht ihren Namen geliehen: etwa dem "Bananensattel", dem "Bananenstecker" und natürlichen der "Bananenflanke".
Doch warum dienen "ausgerechnet Bananen" als Namensgeber für jene viel geschmähte Republik? Die Antwort ist einfach: Die "Bananenrepublik" ist, belehrt uns Meyers Enzyklopädisches Lexikon, "ein kleines Land in den tropischen Gebieten Amerikas, das fast nur vom Südfrüchteexport lebt u. von fremdem, meist US-amerikanischem Kapital abhängig ist."


Bananensoftware (W3)

Bananen werden grün gepflückt und reifen in speziellen Lagerräumen unter Zusatz bestimmter Reifungsbeschleuniger noch einige Tage, bis sie gelb werden. Die vollständige Reife erhalten sie meist erst beim Verbraucher, nach weiteren drei bis 5 Tagen Lagerung. Das heisst: sie reifen beim Kunden erst richtig aus. In unserer schnelllebigen Zeit muss auch die Software in schnelleren Zyklen ausgeliefert werden, so dass diese auch erst beim Kunden die Zeit erhält zu reifen. Der Reifungsprozess wird vom Hersteller mit Fehlerbehebungen und Updates zwar unterstützt, aber die Lagerungsprobleme hat der Kunde.

Banane - b-a-m
Bananen-Aufkleber-Museum

(E?)(L2) http://www.b-a-m.de/
Das Online-Museum für Bananenetiketten.
Mit Berichten über die Firmen hinter den Bananen-Aufklebern und einer Bananen-Aufkleber-Suchmaschine. (Über 1.500 Aufkleber).

Banane - EU-Dokumente

(E?)(L1) http://europa.eu.int/eur-lex/de/
Amtsblatt, Verträge, Gesetzgebung, Rechtsprechung, Parlamentarische Anfragen; kostenloser Zugriff; Die Dokumente (z.B. zum Stichwort "Banane") enthalten zusätzlich umfangreiche Abhandlungen zum behandelten Gegenstand)

Bankett (W3)

(E3)(L1) http://www.hanisauland.de/info/allebegriffe.html

...
Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet "Festmahl" oder "Gastgelage". Wenn bei offiziellen und feierlichen Anlässen wie zum Beispiel bei Staatsbesuchen der König oder der Präsident eines Landes die hohen Gäste zum Abendessen einlädt, nennt man das zumeist Bankett.
...
Der Vollständigkeit halber muss noch erwähnt werden, was "Bankett" auch noch bedeuten kann: Beim Straßenbau wird der Seitenstreifen zur Befestigung der Böschung oder zum Aufstellen von Leitplanken Bankett genannt. Hin und wieder wird mit dem Wort auch eine "Fußbank" bezeichnet.
...


"Bankett" geht zurück auf ital. "banchetto" = "Beistelltisch", (zu "banco" = "Bank"). Und auf den "kleinen Tischen" standen die Speisen oder eben auch die Füße. Das über den Umweg über Frankreich eingewanderte frz. "banquette" = "Fußsteig" bezeichnete den etwas erhöhten (also "bankartigen") befestigten Randstreifen einer Straße.

Basilikum (W3)

Der Name für die Gewürz- und Heilpflanze geht wie "Basilika" (Kathedrale) auf lat. "basilicus" und weiter auf griech. "basilikós" = "königlich" zurück. Angeblich ist sein edler und würziger Duft der Grund für seinen königlichen Namen. - Vielleicht war es aber auch einst ein Lieblingsgewürz der Könige. (?)
Auch der "Basilisk", das antike Fabelwesen mit dem dem tödlichen Blick, ist königlichen Ursprungs (griech. "basilískos" = "kleiner König" ("basileús")).

Berliner Pfannkuchen (W3)

Dt. "Berliner Pfannkuchen" ist der bekannteste Vertreter der Gattung der Karnevalsfettsauger. Daneben gibt es die bayr. "Auszog'ne", die aleman. "Scherben", die "Krapfen", die "Süßen Knoten", die "Karnevalsbrezeln", die kölschen "Jecke Kerle", die "Berner Schlüferli", die "Faschingskrapfen", die hess. "Kreppel", die aachener "Puffel", die rheinischen "Mutzenmandeln" und die schwäbischen "Nonnenfürzle".

(E?)(L?) http://www.chefkoch.de/rs/s0/Berliner+Pfannkuchen/Rezepte.html
(E?)(L?) http://www.diebackstube.de/themen/berliner.htm




(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3947367,00.html

In Berlin verlangt man beim Bäcker "Schrippen" statt "Brötchen". Eine "belegte Scheibe Brot" heißt hier "Stulle". Und die anderswo als "Berliner" bekannten Hefeteig-Kugeln nennt man in der deutschen Hauptstadt "Pfannkuchen".


(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA




(E?)(L1) http://www.lecker-backen.de/rezepte/menue-alle.htm
Faschingsbrezeln | Fastnachtkrapfen

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Berliner Pfannkuchen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Berliner Pfannkuchen" taucht in der Literatur um das Jahr 1830 auf.

Erstellt: 2012-01

Bernd das Brot (W3)

(E?)(L?) http://www.bernddasbrot.com/
Wie kommen die Fernsehmacher (Kinderkanal) nur auf eine solche Figur.
Wenn man die Figur kennt, versteht man den Namensanteil "Brot"; aber warum "Bernd"?

BGN (W3)

"BGN" steht für "Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten".

(E?)(L?) http://www.bgn.de/


Birne, das ist nicht mein Bier (W3)

lat. "pirum" = "Birne", es gibt ein althochdeutsches "pira" und ein mhd. "bir" oder "bire", die darauf zurückzugehen scheinen.
(A: gaed)

Auf das mhd. "bir" = "Birne" geht angeblich auch die Redewendung "das ist nicht mein Bier" zurück.

Biskuit (W3)

von lat. "bis coctus" = "zweimal gebackenes Brot".

Brikett (W3)

(E?)(L?) http://www.brique.fr/
Die Bergleute im Saarland nahmen ihr Lunchpaket in einer festen Metalldose in die Grube. Passend zu dem Produkt ihrer Arbeit nannten Sie dieses Essenspaket "Brikett" ("geformte Presskohle"). Dieses "Brikett" kam im 19Jh. als frz. "brique" = "Ziegelstein" ins Deutsche. Wegen der Ähnlichkeit ging es auf die besagte Presskohle über. "brique" selbst hat eine gemeinsame Wurzel mit "brechen" und bedeutet also "abgebrochenes Stück". Etymologisch gesehen befanden sich die "Kumpel" (von "Kumpan" = "Brotgenosse") also in bester Gesellschaft, wenn sie ihr "Brikett" öffneten und das darin befindliche Brot "brachen".

Brosamen, Brösel (W3)

(E2)(L1) http://www.nextz.de/glossen/woerter.html
hat nichts mit "Brotsamen" zu tun - auch wenn dies naheliegen würde. Es geht zurück auf das althd. "brosama" = "Bröckchen", "Zerriebenes". Zu erkennen ist das noch an den Begriffen "Brösel" und "zerbröseln".

Brot, brodeln, gern, Germknödel (W1)

Wie heisst es doch "Was lange gärt wird endlich gut." Und das "Gegorene" in Form von "Brot" ist mir das Allerliebste (ahd. "prot" = "Gegorenes"). Dass es hier einen Zusammenhang gibt kann man z.B. an dem noch ab und zu gebrauchten Wort "brodeln" = "sprudeln", "wallen" erkennen (mhd. "gern" = "aufwallen", "brodeln"). Und die guten Dampfnudeln (so heissen sie zumindest im Saarland) müssen auch richtig aufgehen bzw. aufwallen damit sie schmecken. Und deshalb heissen sie vielerorts auch "Germknödel" (die "gärenden" Knödel).

(27.02.2005):
können Sie die Herkunft des Wortes "Brot" klären?
Ich habe im Altgriechisch-Unterricht gelernt, daß das Wort "Brot" aus dem starken Aorist (Anmerkung: "momentane, punktuelle Handlung" im Griechischen) des Verbums "Edomai" ("ich esse"), kommt.
"Edomai" - "Ebrotän" - "Brotesomai" - "Brotos-Broteos".
(A: R. Hempfling)

Die Rückverfolgung bis zum ahd. "prot" scheint einigermassen gesichert zu sein.
Uber die weitere Herkunft gibt es unterschiedliche Varianten. So spricht der "Kluge" z.B. von einer unsicheren Möglichkeit der Herleitung von germ. "brauda", mit dem auch "brauen" zusammen hängt (unsicher, weil es keine Parallelen in anderen Sprachen gibt).
Die zweite Variante ist ein ide. "*breu" = "brechen". In diesem Zusammenhang findet man auch neugriech. "psomi" = "Brot" und griech. "psomós" = "Brocken", "Bissen".
Als weitere Möglichkeit findet eine Verbindung zu lat. "frumentum" = "Korn" (und allgemein "Nahrungsmittel"), das weiter zurückgeht auf ein postuliertes "*brugment.

Das heisst also, dass sich auch die Experten wohl nicht so ganz einig sind. Die griechische Variante scheint mir allerdings recht plausibel.

(E6)(L1) http://home.howstuffworks.com/bread.htm
(E?)(L?) http://www.workpage.de/


Brotstempel (W3)

(E?)(L?) http://www.brotmuseum-ulm.de/
Mindestens seit 1.500 Jahren dienen "Brotstempel" der Weihe, Verzierung und dem Kennzeichnen von Brot. Als noch in Gemeinschaftsbackhäusern gebacken wurde, zeigten die Stempel den jeweiligen Besitzer der Brote an.

Bückling (W3)

Der "Bückling" heisst auch "Pökling" und ist ein frischer (grüner), auch leicht gesalzener, heiß geräucherter und unausgenommener Hering. Damit hat er seinen Namen also nicht seiner Höflichkeit zu verdanken, sondern seinem Auftreten nach dem Tod - aus dem "Pökling" wurde der "Bückling".

Bundekuchen oder Buntekuchen (W3)

wie heisst es richtig und warum?

Butter
Alles in Butter (W3)

(E?)(L?) http://www.allesinbutter.de/
Die Redewendung "Alles in Butter" hat folgenden Ursprung: Früher im Mittelalter wurden Gläser, vor allem auf der Route von Venezien über die Alpen, zum Schutz vor Bruch in Butterfett eingegossen. Da konnte ein Faß auch mal vom Wagen fallen und ins Tal rollen, die Gläser blieben heil. Daher auch die Bedeutung: “Alles in Butter” = “Alles Sicher”

C

chefkoch
Rezept-Datenbank und Informationen zur Ernährung

(E3)(L1) http://www.chefkoch.de/
(E3)(L1) http://banner.pixelhouse.de/chefkoch/kirchplatz.jpg
Der Newsletter mit den Rezepten der Woche wird immer mit ein bis zwei Seite allgemeinen Ausführungen eingeleitet.
Unter anderem gab es auch schon eine Serie mir etymologischen Erklärungen zu Speisenamen.

Der "Chefkoch" widmet sich zwar dem Essen und den Rezepten, aber der Newsletter beinhaltet immer wieder etymologische Hinweise rund um die Ernährung
Rezept des Tages:


Das Bild zeigt einen Ausblick aus den neuen Büroräumen auf den Weihnachtsmarkt (06.12.2002)

Die folgende Wörterliste ist (als Begriffssammlung) aus dem Newsletter vom 16.10.2002 extrahiert. Die Begriffe harren noch der etymologischen Zuordnung.

chefkoch
Beitragsübersicht Brauchtum

(E?)(L?) http://www.chefkoch.de/magazin/6,35,0/Chefkoch/




Erstellt: 2012-01

chefkoch
Kleine kulturhistorische Betrachtung bekannter Gerichte

(E?)(L?) http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/149,0/Chefkoch/Kleine-kulturhistorische-Betrachtung-bekannter-Gerichte.html

» Kebabtscheta, Minestrone & Ochsenschwanzsuppe » Zwiebelsuppe, Blumenkohl Dubarry & Chateaubriand » Berliner Eisbein, Labskaus & Porterhouse Steak » Teltower Rübchen & Kuttelflecke » Himmel und Erde & Pichelsteiner » Kasseler, Hoppelpoppel & Schnitzel Holstein » Rumfordsuppe, Risotto & Pojarski » Casanova - Salat, Crêpes Suzette, Welsh Rarebit & Mokka


Erstellt: 2012-01

Cholesterin (W3)

(E6)(L1) http://home.howstuffworks.com/cholesterol.htm
kommt wie der "Choleriker" von griech. "chole" = "Galle". Der zweite Teil "stereós" bedeutet "hart", "fest". Dies kommt daher, weil das in allen tierischen Geweben vorkommende "Sterin" den Hauptbestandteil der "Gallensteine" stellt.

cookingclub
Rezepte

(E?)(L?) http://www.cookingclub.de/

Entdeckt die zahlreichen Funktionen und Inhalte, die Euch beim Entdecken, Zubereiten und Servieren neuer Kochrezepte unterstützen. Hier kann jeder unkompliziert seine Rezepte archivieren und nach Rezepten anderer suchen. Werdet Teil einer Community, deren Mitglieder sich gegenseitig mit leckeren Kochrezepten verwöhnen und mit Tipps, Erfahrungen und Wissenswertem rund ums Kochen informieren.

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(E?)(L?) http://www.cookingclub.de/themen/themen.html
Neben den vielen Rezepten findet man auch einige Themenseiten: (11.04.2007)





D

Dampf, dampfen, dämpfen, Dämpfer, Hans Dampf in allen Gassen (W3)

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,1564,1429365,00.html
Das Wort "dämpfen" bezeichnete vor langer Zeit die Tätigkeit des Feuer Löschens und bedeutete also "Feuer ersticken". Da es dabei meist zu Rauchentwicklung kam, nahm das Verb auch langsam die Bedeutung von "dampfen" im heutigen Sinne an. Und damit war auch der Weg frei für das Substantiv "Dampf" und weitere spezielle Ableitungen wie "Wasserdampf", was zwar meist etwas mit "Wärme aber nicht mehr unbedingt etwas mit "Feuer" zu tun haben muß (und wenn dann nicht mit "Feuer ersticken").

Seltsamerweise findet "dampfen" im noch weiter abstrahierten "Dämpfer" dann wieder den Rückbezug zum Ausgangspunkt. Der "Dämpfer", der im ubertragenen Sinn etwa "jemanden zurechtweisen" bedeutet, kann symbolisch als "jemandes Feuer (Vorlautheit) unterdrücken". Und auch im "gedämpften Licht" kann man noch einmal die Annäherung an die Ausgangsbedeutung spüren. Aber man sollte seine Erwartungen dennoch "dämpfen". Ganz der alte wird "Dampf" nicht mehr. Das viele "dämpfen" hat auch die Prägnanz des "Dampfes" "gedämpft". Und so kann man "die Stimme dämpfen" und mit ihr sprechen. Und entsprechend "Musik dämpfen". Dafür gibt es sogar einen speziellen "Dämpfer".

Und dann gibt es noch die "Dampfmaschine", die keine "Maschine zum Feuerlöschen" ist, sondern im Gegenteil ihre Kraft aus einem lodernden Feuer bezieht.

Obwohl der "Dampf" also mittlerweile zum "Hans Dampf in allen Gassen" wurde, möchte ich hier nicht zu viel "Dampf ablassen" sondern auf den Artikel des Senders "Deutsche Welle" verweisen, in dem noch weitere interessante Beispiele für "Dampf" und "Dämpfer" zu finden sind.

Dampfnudel, Nudel, noodle, nouille (W3)

Mit der "Dampfnudel" kommt auch noch die "Nudel" ins Spiel, die kurz betrachtet sei.

Der "Duden" beschränkt sich auf den Hinweis, dass die Herkunft unklar ist und dass die - im 16.Jh. aufkommende - dt. "Nudel" als engl. "noodle", schwed. "nudel" und frz. "nouille" entlehnt wurde.

Der "Kluge" geht etwas weiter und sieht die "Nudel" in der Verwandtschaft zu "Knödel", "Knuddel" und damit in der grossen Familie der "kn"-Wörter. Demnach wäre die "Nudel" also als Teigklumpen zu interpretieren, was für die "Dampfnudel" ja uneingeschränkt zutrifft.

Allerdings fügt der "Kluge" auch noch an, dass es sich bei der "Nudel" (über mehrere Zwischenschritte) um eine Ableitung von lat. "minutulus" = "zerkleinert", "winzig" handelt. Da muss man unwillkürlich an die "Schupfnudel" denken, die ja wirklich durch Zerkleinern eines grösseren Teigklumpens entsteht.

(E?)(L2) http://www.alfredissimo.de/rezepte/index.phtml?action=rezept&id=46&kid=&alpha=D
(E?)(L2) http://www.chefkoch.de/rezepte/416984240952/Gefuellte-Dampfnudeln.html
(E?)(L?) http://www.cuisine.at/recipes/recipe_set.php?id=916053
(E?)(L2) http://www.daskochrezept.de/katalog-rezepte/dampfnudel/
(E?)(L2) http://www.gofeminin.de/w/rezept/r254/dampfnudeln.html
(E?)(L2) http://www.google.de/search?hl=de&q=dampfnudeln
(E?)(L2) http://www.islandx.de/dampfnu.htm
(E?)(L2) http://www.kochatelier.de/Rezepte_von_urgrossmutter/dampfnudeln.htm
(E?)(L2) http://www.kochkiste.de/DesGebDampf.htm
(E?)(L2) http://www.kowoma.de/Rezepte/Dampfnudeln.htm
(E?)(L2) http://www.mamas-rezepte.de/index1.htm?rezepte2/suessspeisen/dampfnudeln.htm~unten
(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/D.list.html
(E?)(L?) http://oewb.retti.info/oewb-public/show.cgi?lexnr=Z\Tig79dOD5YqjweDSAWEfk1A\K65iOJDQXxdGV9wh0NIlhFJwIXiA==&pgm_stat=show
In Österreich findet man such die Bezeichnungen "Buchteln", "Germknödel", "Knödel". Außerdem versteht man unter "Dampfnudl" auch "weiblicher Hans Dampf in allen Gassen".

(E?)(L2) http://www.storchs.de/dampfnul.htm
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Dampf=Nudeln, siehe unter Nudeln. (Hinweis: siehe auch unter "Nudel")

(E?)(L2) http://www.vorspeisenplatte.de/rezepte/dampfnudeln-nach-fremdarbeiterinnen-art.htm
(E?)(L2) http://www.vzug.ch/v-zug/internet.nsf/vPageID/teigwaren_dampfnudeln
(E?)(L2) http://www.waluga.de/sonstiges/dampfnudel.htm


Das folgende Rezept stammt von meiner Mutter:

Dauer insgesamt: ca. 1,5h

Geräte Zutaten: (für ca. 16 handtellergrosse Dampfnudeln) Zubereitung:
1. Phase 2. Phase 3. Phase 4.Phase 5.Phase Randbedingungen:
Je nach Wunsch kann man dazu noch Vanillesosse oder Weincreme servieren.

das-ist-drin
Was ist drin in unseren Lebensmitteln?

(E?)(L?) http://www.das-ist-drin.de/

...
Neben Inhalts- und Zusatzstoffen (E-Nummern) informiert das Verbraucher-Portal das-ist-drin.de über Kalorien, Fett oder Eiweißgehalt, über Nährstoffe und Broteinheiten von Lebensmitteln. So kann jeder nach seinen individuellen Erfordernissen die für sich geeigneten Produkte schnell und zuverlässig finden. Ein ausführliches Glossar informiert über die Bedeutung der E-Nummern und ein Blog liefert tagesaktuell News rund um Lebensmittel und die Lebensmittelbranche.
...




(E?)(L?) http://das-ist-drin.de/glossar/

Wer kennt das nicht: Man schaut auf die Inhaltsangaben einer Lebensmittelverpackung und findet viele Inhalts- und Zusatzstoffe, E-Nummern und Prüfsiegel mit denen man nichts anfangen kann. Wir haben zu verschiedenen Themen Inhalte erstellt und versuchen damit aufzuklären, was sich hinter diesen Angaben verbirgt:


(E?)(L?) http://das-ist-drin.de/kategorien/
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daskochrezept
Rezepte von A-Z
Zutaten-Lexikon
Kalorientabelle
Lebensmittel-Inhaltstoffe
Lebensmittelschlüssel

(E?)(L1) http://www.daskochrezept.de/
Sehr gutes Portal rund ums Kochen mit vielen Rezeptvorschlägen.
Üppige Desserts neben Kalorientabellen, Omas Küchen-Schlager werden ergänzt durch fetzige Multi-Kulti-Gerichte; die Darstellung der Gerichte ist uebersichtlich und die Leser haben Gelegenheit, die einzelnen Rezepte zu bewerten;

(E?)(L1) http://www.daskochrezept.de/ernaehrung/
Auf den Seiten dieser Rubrik können Sie die Lebensmittelinhaltstoffe von rund 12.000 Lebensmitteln in verschiedenen Verarbeitungsstufen erfragen - etwa roh, gegart, getrocknet oder als Konserve. Die Lebensmittelinhaltstoffe geben beispielsweise Auskunft über den Gehalt an Fett, über Fettsäuren, Proteine, Aminosäuren, Mineralstoffe oder Spurenelemente.

(E?)(L?) http://www.daskochrezept.de/zutaten/

In unserem Zutaten Lexikon finden Sie - übersichtlich nach Rubriken geordnet - viele hundert Einträge mit Informationen zu Lebensmitteln. Auch Fotos finden Sie hier. Damit Sie auch wissen, welche Gerichte Sie mit jeder Zutat zubereiten können, filtern wir alle Rezepte heraus, in denen die jeweilige Zutat verwendet wird.

Alkohol | Backen | Brot | Dips & Saucen | Eis | Essig | Fett | Fisch | Fleisch | Geflügel | Gemüse | Getränke | Gewürze | Honig | Käse | Kekse | Kräuter | Likör | Marmelade | Mehl | Milchprodukte | Nudeln | Nüsse | Obst | Pilze | Reis | Rindfleisch | Saft | Salat | Schweinefleisch | Wein | Wurst | Zucker


deliciousdays
Englischsprachiges Food-Blog aus München

(E?)(L1) http://www.deliciousdays.com/
Schön aufgemachte Site rund ums Essen. - Allerdings ohne etymologische Hinweise.


When I went to the university in the mid 90s, two passions came along with it immediately: The INTERNET and FOOD

It would be the understatement of the year to say we like to cook. In reality, we are addicted. We love to dive head first into shopping sprees for new kitchen equipment, reading and (of course) buying new cookbooks and continiously growing my amazon-wishlist - which will be hitting it’s maximum number of items anytime soon. :-)

Fortunately, Munich allows for great food shopping. We also love to host dinners for dear friends and family. It is the shared experience with with also food-loving friends that motivates us improvising and experimenting with new recipes and cooking methods.
...


derb (W3)

war die Eigenschaft eines ungesäuerten (d.h. ohne Sauerteig hergestellten) Brotes. Dieses war eher "hart" und "fest" - auf jeden Fall jedoch "einfach".

der-feinschmecker
Der Feinschmecker
kulinarische Lebensart

(E?)(L?) http://www.der-feinschmecker.de/

Deutschlands führendes Magazin für kulinarische Lebensart aus dem Hamburger Jahreszeiten Verlags.

AKTUELL | DELIKATESSEN | ESPRESSOMASCHINEN | GESCHENKIDEEN | GRILL & ZUBEHÖR | KAFFEE & TEE | KÜCHE & KOCHEN | LEBENSART | REISE & LIFESTYLE | SPIRITUOSEN | TABAK & ZUBEHÖR | TISCHKULTUR | VERANSTALTUNGEN | WEIN & CO | WEINZUBEHÖR


Erstellt: 2010-04

DGE (W3)

"DGE" steht für "Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.".

(E?)(L?) http://www.dge.de/

"Der Wissenschaft Verpflichtet" - "Partner für Essen und Trinken"

Ziele und Aufgaben der DGE sind es, ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln und die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch gezielte, wissenschaftlich fundierte und unabhängige Ernährungsaufklärung und Qualitätssicherung zu fördern. Dafür nimmt die DGE qualitativ hochwertige Aufklärungsmaßnahmen wahr, bietet Dienstleistungen an und erarbeitet Medien. Dies geschieht auch durch das erfolgreiche Zusammenspiel von Mitarbeitern, ehrenamtlich Tätigen und Kooperationspartnern. Von den Mitarbeitern der DGE wird dies in drei Leitgedanken zum Ausdruck gebracht.


(E6)(L?) http://www.dge.de/Pages/navigation/verbraucher_infos/bodycheck.htm
BMI-Rechner - Body Mass Index - Körpermassenindex

(E?)(L?) http://www.dge.de/Pages/navigation/verbraucher_infos/zehn.htm
Vollwerternährung. "Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Online-Broschüre mit Tipps zur Vollwerternährung.

diebackstube
Backwaren-Bezeichnungen
Schweizer-Brot, Christstollen

(E?)(L?) http://www.diebackstube.de/themen
Unter "Wissen satt! Allgemeine Erklärungen" findet man "Namen und Ihre Bedeutung - Warum heisst das "Schweizer-Brot" nicht Oberländer, und woher hat der "Christstollen" seinen Namen?"
Algenbrot | Bagels | Bergisches Roggenbrot | Brezen / Laugenbrezel | Briegel | Blätterteig | Christstollen | Croissant | Dawa-Brot | Frankenkruste | Germknödel | Graubrot | Graham-Brot | Gutsherren-Brot | Hermann | Keimbrot | Keimlingsbrot | Kletzenbrot | Knäckebrot | Kommißbrot | Leinsamenbrot | Lieblings Brote | Molkenbrot | Mschadi | Mühlenbrot | Oberländer-Brot | Osterfochaz | Plunderteig | Profiterol | Pusza Brot | Roggenbrot | Schrotbrot | Schüttelbrot | Schweizer-Brot | Sauerteig | Sechskornbrot | Simons Brot | Steinmetzbrot | Urback - Luken | Vollkornbrot | Vorschussbrot

Dimethylpolysiloxan, E 0900 (W3)

Dimethylpolysiloxan wird unter der Bezeichnung "E 900" als Schaumverhüter bei der Herstellung von Lebensmitteln eingesetzt wird.

Die Bezeichnung "Dimethylpolysiloxan" setzt sich zusammen aus griech. "dís", "di-" = "zweimal", frz. "méthylène", griech. "méthy" = "Wein", griech. "hýle" = "Holz", griech. "polýs" = "viel", "vielfach", "oft".
Die "Siloxane" sind Verbindungen mit Silicium und Sauerstoff = frz. "oxygène", das griech. "oxýs" = "scharf", "sauer" enthält, da man "Sauerstoff" ihn für die Säurebildung verantwortlich machte.

(E?)(L1) http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/271.e900_dimethylpolysiloxan.html

...
Dimethylpolysiloxan gehört chemisch zu den Silikonen, deren charakteristische Netz- und Kettenstrukturen aus Silicium, Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff aufgebaut sind. In Lebensmitteln verhindert das so genannte Silikonöl, dass bei der Herstellung von Konfitüren, Obstsäften oder bei Frittiervorgängen unerwünschte Schäume entstehen.
...


Dinkel (W3)

ist eine Weizenart, die auch "Spelt" genannt wird. Die Herkunft des Wortes ist leider nicht geklärt, es findet sich allerdings schon als mittelhochdeutsches "dinkel" und als althochdeutsches "thincil" und "dinchel".
(A: gaed)

Dressing (W3)

Zunächst ist "Dressing" die Bezeichnung für eine Salatsosse. Es kann allerdings auch Bratenfüllung aus Kräutern und Gewürzen bezeichnen.
Der Weg des "Dressings" kann zumindest bis zum Lateinischen zurückverfolgt werden. Das lat. "dirigere" = "ausrichten", "leiten" findet man im Orchester, im Verkehr, in der Wirtschaft, im Sport, aber auch in der Küche, wo der Chefkoch seine Mannschaft dirigiert.
Aus dem lat. "dirigere" leitete sich irgendwann frz. "dresser" = "aufrichten", "abrichten" und daher das dt. "dressieren" = "abrichten" ab (vgl. a. "Dressur"). Aber auch beim Kochen bringt man vor allem Geflügel durch "dressieren" mit Hilfe von Kordel oder Nähgarn in die passende Form. Aber auch das Verzieren mit Creme mit Hilfe eines geeigneten Presswerkzeuges kann als "dressieren" bezeichnet werden. (Auch Filzhüte und andere Kleidungsstücke werden bei der Herstellung "dressiert".)
Nachdem der Hut "dressiert" wurde, ging man daran den Menschen damit und mit anderen Kleidungsteilen in die rechte Form zu bringen indem man ihm den richtigen "Dress" = "Bekleidung" anlegte (engl. "to dress" = "sich anziehen", "sich herrichten"). (Vgl. auch "Sportdress", "Dressman")
Ja und wenn man sich schon so richtig in Schale geschmissen hat möchte man auch was gutes Essen - zum Beispiel einen Salat, der mit Hilfe einer Sosse in einer appetitliche Form "angerichtet" wurde. Und dazu gibt es mittlerweile eine grosse Anzahl von "Dressings".
Und wenn alles gelungen ist, sprechen wir dann nicht auch von einem "guten Gericht"? - Also: es kommt immer darauf an, dass die Richtung stimmt. Und wenn man nun unter "Richtung" nachschlägt, stösst man auf das lat. "rigere" = "starr sein", "steif sein".

s.a. "french dressing"

E

eatsmarter
Warenkunde - Nahrungsmittel

(E?)(L?) http://eatsmarter.de/magazin/warenkunde.html




Erstellt: 2011-04

Eigenbrödler, Eigenbrötler, Idiot (W2)

war jemand, der sein Brot selbst buk. Das bedeutete in der Regel, dass er noch Junggeselle war.
Jemand, der allzu lange Junggeselle bleibt kann dabei wirklich zum "Eigenbrötler" werden.

Bauern, die ihr Brot selbst backen; (im negativen Sinn daher: "jemand, der sich nur um seinen eigenen Kram kümmert")

entspricht altgriech. "idiotes" = "derjenige, der sich nur um seinen eigenen ("idios") Kram kümmert"; im Gegensatz zum "polites" = "Bürger/Städter", "der sich um die Angelegenheiten der Polis (Stadt) kümmert".
(A: roge)

Eis am Stiel (W3)

(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story_rss.htx?nr=883874

Die 1.Speiseeis-Maschine wurde im 18.Jhd in den USA erfunden, Eis am Stiel wurde 1923 patentiert.
Auch auf der iba 2006 ist Speiseeisherstellung ein großes Thema.


essen, Essen, dent, Obst (W1)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Essen
Wir "essen" mit den Zähnen; und sowohl "essen" als auch "Zahn" sollen auf ein ide. "*ed-" = "essen" zurückgehen (vgl. auch frz. "dent" = "Zahn"). Auf Umwegen über got. "itan" und ae. "etan" wurde daraus einmal "essen" und durch Wegfall des "e" der frz. "dent" und der dt. "Zahn".
Alle Begriffe haben also etwas mit "beissen" zu tun und der "Zahn" ist "der Beissende".

Dass hiermit noch viel andere Begriffe wie "Aas" und ""aetzen" aber auch "Obst" = "Bei-Essen" = "Zu-Kost" zurückgehen, muss ein anderes Mal vertieft werden.

F

fddb
Kalorientabelle, Lebensmittel Datenbank

(E?)(L?) http://fddb.info/
(E?)(L?) http://fddb.info/db/de/lexikon/index.html

Wissen - Informationen über Vitamine, Mineralstoffe und Diäten


Erstellt: 2011-04

Ferment, Fermentor (W3)

"Ferment", das z.B. im Teig seine Wirkung entfaltet und "Fermentor" gehen zurück auf lat. "fermentum" = "Gärung", "Gärstoff", das eigentlich "Quellendes" bedeutet.
Was der "Fermentor" allerdings mit der Waffentechnik zu tun hat, wird nicht ganz klar.

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/


foodlexx
Foodlexx Cologne
Food Lexikon und Fotogalerie
Archiv für Foodfotografie
Lebensmittel-Foto-Lexikon

(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/
Die schönen Lebensmittelfotografien werden zu kommerziellen Zwecken angeboten.
Zu vielen Fotos findet man allerdings auch informative Texte.
Am 08.02.2004 enthielt der Index folgende Einträge:

foodwatch
Foodwatch

(E?)(L?) http://www.foodwatch.de/
(E6)(L?) http://www.foodwatch.de/showpage.php?pageId=31

...
foodwatch entlarvt verbraucherfeindliche Praktiken der Lebensmittelindustrie und kämpft für das Recht der Verbraucher auf sicheres und gutes Essen. Gemeinnützig und unabhängig. Damit wir nicht länger abgespeist werden.
...


(E?)(L?) http://foodwatch.de/spender__unterstuetzer/fuer_foodwatch_werben/banner_und_widgets/


Erstellt: 2010-02

Friede, Freude, Eierkuchen (W3)

Die Redewendung "Friede, Freude, Eierkuchen" könnte der Stimmung der Jahre nach dem zweiten Weltkrieg entsprungen sein. Was zu dieser These nicht ganz passt ist die Ensteheungszeit, die in einer Quelle mit 1930 angegeben wird.

(E?)(L?) http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/e/eierkuchen/home.html
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,644293,00.html
DW-WORLD: Frieden - Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Frieden ist etwas leicht Zerbrechliches. Es erfordert große Wachsamkeit ihn zu erhalten. Auch Freude und Eierkuchen können einen kleinen Beitrag zum Frieden leisten. (18.02.2008)

(E?)(L?) http://www.fragenohneantwort.de/fragen/168/
Friede-Freude-Eierkuchen

(E?)(L1) http://www.lecker-backen.de/blechkuchen/spiegeleierkuchen.htm
Spiegeleierkuchen

(E2)(L1) http://www.mundmische.de/

Suchergebnis für: "Eierkuchen"


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/e.php
(E?)(L?) http://wortschaetze.uni-graz.at/abfragen/schatz.php?lemma=Eierkuchen&alpha=e&bereich=nahrung


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Friede,_Freude,_Eierkuchen

...
Der Ursprung dieser Redewendung ist nicht eindeutig geklärt. Die Gesellschaft für deutsche Sprache e.V., Wiesbaden, konnte auch mit dem Ausschreiben einer Preisaufgabe keine Erklärung finden. Eine Erklärung könnte jedoch in den Feiern zur Beendigung des 2. Weltkrieges liegen. Die Zutaten für einen Eierkuchen waren für die meisten Bürger erschwinglich und leicht zu bekommen.

Der verstorbene GVP-Wahlkampfmitarbeiter von Gustav Heinemann, Pfarrer Arnold Haumann, nimmt für sich in Anspruch, die Redewendung im Rahmen der Wiederbewaffnungsdiskussionen erfunden zu haben.

"Friede, Freude, Eierkuchen" war auch das von Dr. Motte ausgerufene Motto der ersten Love Parade im Jahre 1989, das anfangs in erster Linie nötig war, um die Parade als Demonstration deklarieren zu können. Dabei stand "Friede" für Abrüstung, "Freude" für Musik als Mittel der Völkerverständigung und "Eierkuchen" für eine gerechte Nahrungsmittelproduktion.


Erstellt: 2010-07

Frühlingszwiebel (W3)

Die "Frühlingszwiebel" wird das ganze Jahr über angeboten. Die Bezeichnung bezieht sich nicht auf die Jahreszeit "Frühling", sondern auf das noch junge Alter der Zwiebelpflanze.

(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/gemuese/lauch.html

...
Im Mittelalter wurde diese Zwiebelart von der heutigen Speisezwiebel fast völlig aus den Speiseplänen verdrängt. Lediglich einige besonders langschaftige Arten werden heute als Frühlingszwiebeln oder Lauchzwiebeln angeboten. Diese Sorten werden trotz ihres Namens ganzjährig angeboten. Der Name besagt lediglich, daß die Art mit Laub gegessen werden kann und diese Sorte keine richtige Zwiebel bildet, weil sie vorzeitig geerntet wird.
...


(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA




(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/lauchzwiebel.htm

"Lauchzwiebel" ("Allium fistulosum")
...
englischer Name: "Japanese bunching onion", "Spanish Onion", "Welsh onion"
volkstümlicher Name: "Frühlingszwiebel", "Jacobslauch", "Jungzwiebel", "Lauchzwiebel", "Schlottenzwiebel", "Schnittzwiebel", "Winter-Zwiebel"
...


(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/zutat/Gemuese-Fruehlingszwiebeln/140.html
(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/w0000110.php

"Winterzwiebel", "Winterheckzwiebel", "Grober Schnittlauch", "Schnittzwiebel", "Frühlingslauch", "Frühlingszwiebel", "Bundzwiebel", "Lauchzwiebel", "Schalottenzwiebel", "Röhrenlauch", bot. "Allium fistulosum", engl. "welsh onion", "spring onion", "green onion", frz. "ciboule", "ail fistuleux", "oignon d'hiver".


(E?)(L1) http://www.obst-gemuese.at/product/produktindex

"Jungzwiebel", "Allium fistulosum"
Synonym: "Frühlingszwiebel", "Lauchzwiebel", "Stängelzwiebel"
...


(E?)(L?) http://www.rezeptewiki.org/wiki/Zubereitung:Fr%C3%BChlingszwiebel_vorbereiten
Frühlingszwiebel vorbereiten

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Frühlingszwiebel
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Frühlingszwiebel" taucht in der Literatur um das Jahr 1850 / 1970 auf.

Erstellt: 2011-06

Frühstück (W3)

"Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot." meinte Francis Bacon (1561-1626).

Das deutsche "Frühstück" bezeichnet das "früh" am Morgen gegessene "Stück" Brot.

Adelung schreibt dazu:

Das "Frühstück", des -es, plur. die -e, diejenige Speise, welche man des Morgens zu sich nimmt. Das Frühstück essen, halten, einnehmen, zu sich nehmen; in der edlern Schreibart das "Frühmahl". Im Nieders. die "Frühkost", im Schwed. "Frukost", im Osnabrück. "Imbt", Holländ. "Inbyt", "Ontbyt", im Oberd. "Imbiß", die "Yrten", "Ürten", "Orte", im Hochdeutschen auch das "Morgenbrot".

"Frühstücken", verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, das Frühstück zu sich nehmen, essen; Nieders. "vernogtern", eigentlich "die Nüchternheit vertreiben", Franz. "dejeuner".

(E?)(L?) http://wiki.bildungsserver.de/weltliteratur/index.php/Fr%C3%BChst%C3%BCck_bei_Tiffany
Frühstück bei Tiffany

(E?)(L?) http://conjd.cactus2000.de/index.php?begin=a&end=zzzzz
frühstücken [intr, hat]

(E?)(L?) http://das-ist-drin.de/kategorien/
Frühstücksflocken (15) | Frühstückshörnchen (1)

(E?)(L?) http://www.djfl.de/entertainment/djfl/b.html
Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück

(E?)(L?) http://www.eirechner.de/
Frühstücksei-Kochzeit-Rechner

(E?)(L?) http://www.euphemismen.de/Alle/
rückwärts frühstücken | verfrühstücken

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=I
Inklusive Frühstück (F 1980)

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=Z
Zwischen Frühstück und Gänsebraten (DDR 1957-1989)

(E?)(L?) http://www.kinofenster.de/filmeundthemen/filmsuche.html/B
Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück (USA 2000)

(E6)(L1) http://www.langnese-honig.de/rezepte/fruehstueck/index.php
Frühstück & Brunch

(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
Frühstücksspeck

(E?)(L?) http://www.moviemaze.de/filme/archiv/1.html
Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück

(E?)(L?) http://www.moviemaze.de/media/trailer/
Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück

(E2)(L1) http://www.mundmische.de/
abgefrühstückt | Astronautenfrühstück | Clown gefrühstückt | Das Frühstück durch den Kopf geh... | frühstücken, dazwischen würd ich... | Ghettofrühstück | Kasper gefrühstückt | Kutscherfrühstück - Gehacktes mit Ei und Zwiebel braungebraten, während des Bratens mit einer Gabel zerkleinert,... | Nuttenfrühstück | Rentnerfrühstück

(E?)(L?) http://www.naturfoto-cz.de/verschiedene-motive.html
Frühstück - People

(E?)(L?) http://www.online-tee.de/shpPfCnt.php?W=&C=&c=g&CP=&sCI=115
Frühstückstee

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=H
Hexenfrühstück

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
Schulfrühstück | Sektfrühstück | Senatsfrühstück | Seniorenfrühstück | Sonntagsfrühstück

(E?)(L?) http://www.planet-schule.de/sf/php/09_suche.php?psSuche[m]=kl&psSuche[l]=
Frühstück (2) | Pausenfrühstück (2)

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/c.php
einen Clown zum Frühstück gegessen / verspeist / gehabt haben | Du hast wohl lange nicht im Krankenhaus gefrühstückt! | falsch gefrühstückt haben

(E?)(L?) http://www.rezeptewiki.org/wiki/Kategorie:Fr%C3%BChst%C3%BCck
(E?)(L?) http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,291816,00.html
Clownfrühstücker

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/thema/zwiebelfischchen/
Zwiebelfischchen
Wegen Zu geschlossen!
SPIEGEL ONLINE - 07.02.2007
Frühstückseier in Kindergröße? Da schlackert der Osterhase mit der Weihnachtsmannmütze! Konfitüre mit 200 Prozent Fruchtanteil? Da brüllt nicht nur der Diabetiger! Die Azubis sagen Danke - auch für dem Essen! Guten Appetit mit den Zwiebelfischchen! Kommentiert von Bastian Sick mehr...

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/thema/zwiebelfisch_post/
Post an den Zwiebelfisch
Vogonische Gedichte beim Frühstück in der Waschstraße
SPIEGEL ONLINE - 17.10.2007
Ein Hotel nur für Männer, menschenscheue Franken und eine Waschanlage mit Drive-in-Schalter - endlich wissen wir, was uns die rätselhaften Bilder, die wir Ihnen vorletzte Woche präsentierten, sagen wollen. Den Zwiebelfisch-Lesern, die ihre originellen Erklärungen einschickten, sei Dank! mehr...

(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-prosa.html
Kurt Tucholsky: Erzählungen und Prosastücke
1907-1919: Morgens - Frühstück - Spazierfahrt - Im Park

(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SF
Frühstücksfernsehen

(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SI
Inklusive Frühstück

(E?)(L?) http://www.tv-kult.de/index.php?site=sendungen&m=SZ
Zwischen Frühstück und Gänsebraten

(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de:8080/Projekte/WBB2009/RhWB/wbgui_py?lemid=
| Frühstück | frühstücken

(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
FRÜHSTÜCK, n. | FRÜHSTÜCKCHEN, n. | FRÜHSTÜCKEN | FRÜHSTÜCKEN, n. | FRÜHSTÜCKER, m. | FRÜHSTÜCKHALTEN, n. | FRÜHSTÜCKSFEHLER, m. | FRÜHSTÜCKSHERD, m. | FRÜHSTÜCKSLOCAL, n. | FRÜHSTÜCKSMAHL, n. | FRÜHSTÜCKSZEIT, f. | FRÜHSTÜCKTISCH, m. |

(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/GWB
Frühstück | frühstücken | Frühstücksmahl | Frühstücksservice | Frühstückstunde | Frühstückswein |

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Frühstück | Stube (Frühstücks-) | Stunde (Frühstücks-)

(E?)(L?) http://www.usa-kulinarisch.de/kategorie/fruehstueck/




(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Frühstücks-Zerealien

(E?)(L?) http://zbw.eu/stw/versions/latest/descriptor/about.de.html
Frühstückszerealien

(E?)(L?) http://www.zeit.de/2011/04/Stimmts-Abnehmen
Der Diät-Mythos vom kaiserlichen Frühstück - Wer abnehmen will, dankt für jeden guten Tipp. Doch nicht alle Diät-Strategien machen Sinn: Hilft es beispielsweise, wenn man "wie ein Kaiser" frühstückt? - 20. 01. 2011

(E?)(L?) http://www.zeit.de/1999/39/199939.stimmts_mt._ever.xml

Was lange kocht ... - Kann man auf dem Mount Everest ein hart gekochtes Frühstücksei zubereiten? - 23. 09. 1999


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Frühstück
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Frühstück" taucht in der Literatur um das Jahr 1800 auf.

Erstellt: 2011-09

fuchs-gewuerze
Gewürz-Lexikon

(E6)(L?) http://www.fuchs-gewuerze.de/
(E6)(L?) http://www.fuchs-gewuerze.de/gewuerzfibel_24650.php
Gewürze von A-Z
Woher kommt der Name "Pfeffersack", wie blutig waren die Gewürzkriege oder wie schmeckt Ingwer? Klicken Sie sich durch die geheimnisvolle Welt der Gewürze!

Anis Basilikum Basilikum Beifuß Bohnenkraut Cardamom Cayenne-Pfeffer Coriander Cumin Curcuma Curry Dill Estragon Ingwer Kapern Kerbel Knoblauch Kümmel Liebstöckel Lorbeerblätter Majoran Muskatnuss Nelken Oregano Paprika Pfeffer Piment Rosmarin Safran Salbei Schnittlauch Thymian Vanille Zimt Zitronengras Zwiebel

(E?)(L?) http://www.fuchs-gewuerze.de/herkunftgeschichte_24917.php

Herkunft & Geschichte
Haben Sie sich schon gefragt, "wo der Pfeffer wächst"? Der Überblick zur Herkunft der Gewürze verrät es! Erfahren Sie auch, was die alten Ägypter mit Gewürzen anstellten und was sich beim Kampf um die Pfefferkörner abspielte.

Anbauländer für Gewürze
Die meisten bekannten Gewürze stammen aus tropischen Ländern. Pfeffer, Muskat, Vanille oder Zimt beispielsweise werden dort in großen Mengen angebaut. ... mehr

Gewürze in alten Kulturen
Ausgrabungen in Mexiko haben ergeben, dass sich die Menschen schon in der Jungsteinzeit damit beschäftigten, ihre Speisen würziger zu machen. ... mehr


(E?)(L?) http://www.fuchs-gewuerze.de/gewuerzmischungen_24697.php

Gewürze | Gewürzmischungen | Gewürzzubereitungen & Gewürzsalze | Gewürze und Gewürzmischungen

Was ist der Unterschied zwischen "Gewürz", "Gewürzmischung" und "Gewürzzubereitung"? Und wie unterscheidet sich davon das "Gewürzsalz"? Hier finden Sie die rechtlichen Unterscheidungskriterien erklärt.

Schulungsunterlagen über Gewürze
Verschiedene Themen über Gewürze zur Unterrichtsgestaltung aufbereitet finden Sie hier zum downloaden.


G

Gabelfrühstück (W3)

Bereits Goethe (1749 - 1832) kannte das "Gabelfrühstück". Und Googles Literaturtexte-Suche findet "Gabelfrühstück" ab etwa 1810.

Die Bezeichnung dt. "Gabelfrühstück" ist zunächst einmal ganz wörtlich zu nehmen. Es ist ein Frühstück, bei dem neben dem Kaffelöffel, dem Eierlöffel, dem Marmeladenlöffel, und dem Buttermesser auch eine Gabel zum Einsatz kommt. Dies dürfte bereits bei einem Frühstück mit Rührei oder Spiegelei der Fall sein. Vom Ressourceneinsatz kommt das Gabelfühstück also dem Mittagessen schon recht nahe. Wenn man den Müsslilöffel dem Suppenlöffel gegenüberstellt ist die Palette komplett. Allein die Bezeichnung "-frühstück" unterscheidet es aber eindeutig vom Mittagessen.

Schaut man auf die Herkunft des Gabelfrühstücks, kann man die Wortbildung etwas besser verstehen. Dt. Gabelfrühstück ist eine Lehnübersetzung von frz. "déjeuner à la fourchette". Und den Franzosen sagt man ja nach, dass sie dem Frühstück keine besondere Beachtung schenken. Eine Tasse mit Kaffee, der einem die Zunge schrumpfen läßt und ein Croissant - fertig ist das Frühstück. Nun kommt aber so gegen 09:00h der kleine Hunger auf und dann nimmt man sich etwas mehr Zeit und Ressourcen in die Hand und gönnt sich ein frz. "déjeuner à la fourchette".

Da der Ressourceneinsatz noch nichts über die genaue Tageszeit aussagt und auch nichts über die damit transportierten Speisen, gibt es zu den weiteren Zutaten unterschiedliche Varianten. So wird das dt. "Gabelfrühstück" einmal lediglich als "zweites Frühstück am späten Vormittag" verstanden. Ein andermal versteht man unter dt. "Gabelfrühstück" ein "Frühstück, das im Stehen und lediglich mit der Gabel gegessen wird". Andere Ausführung verlegen das dt. "Gabelfrühstück" in einen festlichen Rahmen, bei dem morgens Kleinigkeiten gereicht werden, die ihrem Zielort mit der Gabel zugeführt werden. Andere möchten dabei auch nicht auf alkoholische Getränke verzichten und wieder andere erwarten, dass die kalten Speisen eine pikante Note aufweisen. Und andere haben anscheinend eine ganz genaue Vorstellung von "Gabelfrühstück": es besteht aus "geräucherten Makrelen, gebratenem Kapaun und einem Gläschen Portwein".

Deutsche Entsprechungen für die französische Entlehnung sind etwa "kaltes Büfett" (ist aber auch französischer Herkunft), "Brunch" (dem Anglizismus aus "breakfast" und "lunch"), "Imbiss" und "Zwischenmahlzeit" und österr. "Jause". Die Spanier kennen span. "almuerzo" (das bis zum "Mittagessen" ausarten kann) und span. "tentempié" (das umgangssprachlich für "Imbiss" verwendet wird). Die Italiener kennen ital. "spuntino" = dt. "Zwischenmahlzeit", "Imbiss". Die Engländer haben die Bezeichnungen engl. "cold buffet", "mid-morning buffet" und "fork lunch", "fork luncheon" als wörtliche Entsprechung zu frz. "déjeuner à la fourchette".

(E?)(L?) http://www.bedrohte-woerter.de/
(E?)(L?) http://mundmische.de/bedeutung/5250-Gabelfruehstueck


(E?)(L?) http://www.phil.muni.cz/german/mediaev/histsem/nofr-beisp-HS.htm
Lehnübersetzung: "Gabelfrühstück"

(E?)(L?) http://www.ostarrichi.org/wort-4572-at-Gabelfr%C3%BChst%C3%BCck.html
(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/G.list.html
Gabelfrühstück | gabelfrühstücken

(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB

"gabelfrühstück", n. "déjeûner à la fourchette".


(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/GWB

Gabelfrühstück metaphor Hiebey ein kleines G. [für Aushängebogen von ‘Kunst u Altertum’], woraus du dir etwas deinem Gaumen Willkommenes ausstochern wirst B37,1,14 Zelter 2.4.23
Brigitte Mattausch


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenmahlzeit
(E?)(L?) http://de.wiktionary.org/wiki/Gabelfr%C3%BChst%C3%BCck


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Gabelfrühstück
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Gabelfrühstück" taucht in der Literatur um das Jahr 1810 auf.

Erstellt: 2011-09

gar, ganz und gar, gar nichts, sogar, Garage, garer, gare, (auf-,be)wahren, Garantie, Garaus, den Garaus machen, garbage, Garbe, Garde, Garderobe, Gardine, Gardinenpredigt, garni, Hotel garni, garnieren, Garnison, Garnitur, Garn, Garten, Garfield (W1)

(E?)(L?) http://www.garfield.com/
(E?)(L?) http://www.najaco.com/directory/meaning_names/names_eng/g.html
(E?)(L?) http://www.behindthename.com/nm/g.html
(E?)(L?) http://www.behindthename.com/messages/27525.html
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
(E1)(L1) http://www.w-akten.de/reddeutsch3.phtml
(E1)(L1) http://www.wispor.de/wp-red-f.htm
Auf der Suche nach dem Ausdruck "jemanden den Garaus machen" bin ich auf "gar" aufmerksam geworden. Ich denke, was sich hinter diesen drei Buchstaben versteckt, reicht aus für einen interessanten Artikel.

Die drei Buchstaben "gar" kommen in vielen Begriffen vor. Aber sie kommen "sogar" allein vor, also "ganz und gar" ohne andere Buchstaben. Und dabei sind sie "gar" nicht so ohne.

Zunächst mal kennt man "gar" vom Kochen. Ein Gericht ist "gar", wenn es fertig gekocht (Kartoffeln) oder gebraten (Fleisch) ist, also "bereit" zum Essen ist. Und genau diese Bedeutung hatte das ahd. "garo" = "bereit", "gerüstet". Aber auch "ganz" steckt in "gar", was in der Zwillingsformel "ganz und gar" = "ganz und bereit" (oder "ganz und ganz" - also ein "weisser Schimmel") oder in "gar nichts" = "ganz nichts", "vollkommen nichts" zu sehen ist. Jemand kann auch eine "gar" traurige, eine "völlig" traurige Geschichte erzählen.

In "sogar" = "so ganz", "so bereit", muss man schon etwas überlegen, um auf die heutige Bedeutung "obendrein, überdies, mehr noch" zu kommen. Etwas ist also "so weit bereit" dass man "sogar" "noch etwas mehr als das Erwartete" erhält.

In Österreich kennt man anscheinend "gar" auch in der Bedeutung "aufgebraucht", "aufgezehrt". Demnach kann ein Gericht zweimal gegart werden. Einmal wenn es bereit zum Essen ist und dann wenn es (ganz) gegessen ist. In diesem Fall schillert "gar" zwischen vollkommener Existenz und vollkommener nicht-Existenz hin und her.

Und nun habe ich mich gefragt: Was ist mit den vielen anderen Begriffen, in denen "gar" ebenfalls vorkommt?

Was ist z.B. mit der "Garage" von (germ.-)frz. "garer" = "in Sicherheit bringen"? - Steckt darin nicht auch die Bedeutung "ganz" im Sinne von "die Vollständigkeit / die Unversehrtheit erhalten"?
Der frz. "gare" = "Bahnhof" dient ebenfalls dazu, die Gäste in Sicherheit ein und aussteigen zu lassen. Und andererseits diente er in früherer Zeit auch dazu, die Züge für die Weiterfahrt mit Kohle und Wasser "auszurüsten".
Das frz. Verb "garer" wird zurückgeführt auf ein altfrz. "varer" (bis zum 12.Jh.) das seinerseits auf ein nordisches "*varaseck" = "être sur ses gardes" = "auf der Hut sein" zurückgeführt wird. Damit hängt dann auch das germ. "*waron" = "faire attention" zusammen, das in unserem heutigen "wahren", "aufbewahren" noch aktiv ist. Hier öffnet sich nun wieder ein Wortzweig, dem ein eigener Artikel gebührte. Jedenfalls taucht hier auch das ide. "*were" = "achten (auf)" auf, das sicherlich auch ein "bereit sein" mit einschliesst.

Was ist mit der "Garantie", der "festen Zusicherung", der "Gewähr für Sicherheit" (, Funktionsbereitschaft und Vollständigkeit)?

Ja, und dann kommen wir alphabetisch schon zu dem eingangs erwähnten "Garaus", dem "vollständigen Aus". Dies würde schon ausreichen, um die Bedeutung von "jemandem den Garaus machen" herzuleiten. - Aber es gibt noch eine schöne Wortgeschichte hierzu, die der Duden zu erzählen weiss.
In Süddeutschland wurde (um 1500) die Polizeistunde mit "gar aus" = "vollständig aus" verkündet. Diesen Ausdruck übertrug man auf das Tagesende allgemein und schliesslich sogar auf den Glockenschlag, der das Tagesende kundtat.
Und wenn man jemandem den "Garaus macht", bereitet man ihm nicht nur ein Tagesende sondern "sogar" ein "Lebensende". In übertragendem Sinn kann es natürlich auch bedeuten, dass man jemandem die Geschäftsgrundlage entzieht.

Aber gehen wir weiter im Alphabet:

Könnte in dem engl. "garbage" = "Müll, Abfall" nicht auch die Bedeutung "ganz verbraucht" stecken?

Als nächstes haben wir dann die "Garbe", von ahd. "garba" = "Zusammengegriffenes". Kann man sich da nicht auch eine Verbindung zu "gar" = "ganz" vorstellen? - Eine "ganze Handvoll", einen "ganzen Arm voll".

Dann gibt es da noch die Gruppe "Garde" (von frz. "garder" = "schützen"), "Garderobe" (die "Kleideraufbewahrung") und "Gardine", die zwar auf lat. "cortina" = "Vorhang" zurückgeführt wird, die aber auch als Sichtschutz der Wahrung der persönlichen Intimssphäre also der persönlichen Integrität dient - (und um dahinter die "Gardinenpredigt" den Augen und möglichst auch den Ohren der Kinder "ganz" zu verbergen).

Nun kann man sich "garni" zuwenden, das im Deutschen in erster Linie zusammen mit "Hotel" auftritt. Dort erhält man lediglich Übernachtung und Frühstück. Dieses erhält man als "Garnierung", als "Ausrüstung für den Tag".

Aber "garnieren" von frz. "garnir" = "(aus)rüsten" könnte durchaus etwas mit "ganz und gar" im Sinne von "Vervollständigen" zu tun haben.

Die "Garnison" als "Gesamtheit der an einem Standort stationierten (Besatzungs-)truppen" hat aber wohl offensichtlich etwas mit "gar" zu tun und zwar sowohl mit dem Bedeutungsinhalt "ganz", als auch mit dem Bedeutungsinhalt "gerüstet".

Dagegen hat die "Garnitur", die "Gesamtheit von Ausrüstungsgegenständen" z.B. in "Wäschegarnitur" doch einen etwas zivileren Charakter.

Der "Garten" dient dem Schutz des "Umzäunten" (ahd. "garto") und damit dem (vollständigen) Erhalt der Pflanzen. Der "Zaun" stellt ja auch die "Rüstung" des "Gartens" dar.

Ja und da ist man auch schon am Ende der lexikalischen "gar"-Liste. Aufgefallen ist mir noch "Garn", das auf die Bedeutung "Darm" zurückgeführt wird. Diesem ist "so gar" kein Zusammenhang zu "gar" anzusehen - es sei denn über die Vorstellung, dass dort nun endlich die Verdauung des oben genannten "garen" Bratens seinem Abschliessenden Ende entegengeht, so dass nun die dritte Stufe des "Garens" erreicht wird.

Selbstverständlich enthält ein grosses Lexikon noch weitere Wörter, die mit "gar" beginnen, aber da erschien mir eine Verbindung zu "ganz und gar" doch gar zu weit hergeholt. Und ich habe mir sogar schon - als nicht beruflich vorbelastetem Hobby-Etymologen - die Narrenfreiheit erlaubt, sehr grosszügige Wort-Verbindungen zu knüpfen. Wenn Sie hier also seriöse Hinweise haben, die meine Ausschweifungen widerlegen oder "sogar" bestätigen, dann lassen Sie sie mir zukommen.

Da ist mir nun aber doch noch der "Garfield" eingefallen.
From a surname meaning "triangle field" in Old English. This is the name of a cat in Jim Davis's cartoon strip "Garfield".
Originally, "Garfield" was a place name (Old English "gar" = "spear" = "Speer" + "field", zusammen also "Rüstfeld", heute vielleicht "Exerzierplatz"). Later it was used as a surname and nowadays you'll find it as a first name as well.
"Garfield" war also "der vom Speerfeld / vom Rüstfeld", also der "Gerüstete", und dürfte also auch mit unserem "gar" zusammenhängen.

Und spätestens hier rückt nun doch der "Ger" der germanische Wurfspieß ins Blickfeld. Mit einem "Ger" waren noch die mittelalterlichen Spiessbürger bestens gerüstet.

Gastronomie (W3)

Die Lebensgrundlage der "Gastronomie" ist lat. "gaster" = "Bauch" und "nomos" = "Regel", "Gesetz". Die "Gastronomie" hat sich also um die Regeln der Bauchpflege zu kümmern bzw. diese zu befolgen.

der Begriff wurde zuerst von dem griechischen Dichter und Feinschmecker Archestratos von Gela (330 v.C.) für sein kulinarisches Werk "Gastronomia" verwendet (in dem er sich schon damals über die Unsitte des übermäßigen Würzens ereiferte) und kam etwa im 18. Jahrhundet in den französischen Sprachraum, wo er mit dem Aufkommen der Gar- und Suppenküchen schnell adaptiert wurde (wie auch der Begriff "Restaurant").

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Eventgastronomie

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Molekular-Gastronomie

(E?)(L2) http://www.abseits.de/
Mit dem Gastronomie Newsletter.

(E?)(L1) http://www.arts-culinaires.com/
ein Portal der französischen Gastronomie

(E?)(L?) http://www.dicorama.com/
ANNUAIRE: Alimentation et Gastronomie
SOUS-CATEGORIE(S): Boisson (26) | Boulangerie et Patisserie (4) | Chocolat et confiserie (5) | Cuisine et recettes (24) | Fruit et légume (0) | Miel (3) | Nutrition (2) | Poisson et fruit de mer (2) | Produit laitier (3) | Viande et volaille (2)

(E?)(L?) http://www.fizzz.de/
Das Fachmagazin für die Szenengastronomie

(E?)(L?) http://www.fuerst-von-metternich.de/
(E?)(L?) http://www.fuerst-von-metternich.de/deflash/lokalitaeten/metternich.php
Buch und Restaurant-Führer online
Die besten Adressen für Fein- und Weinschmecker in Deutschland
"Der Metternich" entdeckt seit über 30 Jahren für Sie ausgefallene Gastronomie-Tipps, die allgemein sehr geschätzt werden von kennerischen Gourmets und hoch bewertet werden von den bekannten Feinschmeckerzeitschriften und Restaurantkritikern. Dabei wird traditionsgemäß ein besonderer Wert auf die Bewertung des Weinkellers gelegt.

Darüber hinaus bietet "Der Metternich" aber auch viele aktuelle Kurzempfehlungen: Szene-Tipps und empfehlenswerte Lokale in ganz Deutschland. Diese Einkehrstätten zeichnen sich aus durch ihr originelles Ambiente, eine gelungene regionale Küche oder aber einfach durch eine besondere Atmosphäre, sei es gutbürgerlich gemütlich, quirlig italienisch, historisch zünftig, trendig modern oder einfach sympathisch anders.

(E?)(L?) http://www.gast.at/
Forum Gastronomie
Das Online-Portal der ÖGZ, bietet sofort umsetzbaren Nutzen für die Gastronomie und Hotellerie in Österreich.
Im Detail findet der Wirt oder Hotelier nun gegliedert nach Markt & Trends, Finanzen, Marketing, Karriere, Recht, Kulinarium sowie ausführlicher Link-Listen, die Inhalte, die ihm den unternehmerischen Alltag erleichtern sollen.

(E?)(L?) http://www.gastronomie.de/
Gastronomieportal
Business-Portal für Gastronomie und Hotellerie; mit Anzeigen-Service, Objekt-und Pächterbörse, Anzeigenbereich für Betriebsmittel, Einrichtungen und Technik, Jobbörse, Ausbildungsplatz-Börse, Kooperations- und Partnerbörse, Recht&Gesetz, Sub-Domains der Form http://IhrName.Gastronomie.de mit Aufnahme in das Link-Verzeichnis auf dem Portal.

(E?)(L?) http://www.gaultmillau.de/
Gastronomie-Tipps für Deutschland und Österreich. Der Reiseführer für Gourmets und Gourmands.

(E?)(L1) http://www.guide-du-gourmet.com/
(E?)(L1) http://www.leo.org/information/essen_de.html
Links zu Essen und Trinken, Gastronomie

(E?)(L?) http://www.les-dictionnaires.com/gastronomie.html
Hier findet man Links zu:



(E?)(L?) http://www.linker.ch/2nd/ernaehrung.htm
(E6)(L?) http://www.loewenbraeu.de/4_gastro_events/4_1_gastro/
Gastronomie- und Biergartenführer
Sie können sich die Gaststätten nach regionalen Kriterien anzeigen lassen und dann nach Betriebstyp und Küchenangebot sortieren lassen.
Darüberhinaus haben Sie die Möglichkeit, gezielt nach einzelnen Gaststätten zu suchen.

(E?)(L1) http://www.photocase.com/de/photocategory.asp
(E?)(L?) http://www.photocase.com/de/photobrowser.asp?c=22
(E?)(L?) http://www.photocase.com/de/photobrowser.asp?c=65
Fotos der Kategorie Gastronomie.

(E?)(L1) http://agora.qc.ca/mot.nsf/Dossiers/Gastronomie
(E?)(L2) http://www.spaindreams.com/deu/gastro.htm
Die Spanische Gastronomie

garden-shopping
Kartoffeln 2010

(E?)(L?) http://www.garden-shopping.de/shop/download/kartoffeln.pdf


Erstellt: 2010-09

Gaststätten, Kneipen, Restaurants

Bei einem Stadtbummel ist mir heute (wieder) aufgefallen, dass Apotheken und Gaststätten in vielen Städten ähnliche Namen haben wie "Adlerapotheke" oder "Zum Bären".
Was sind die Gründe und Hintergründe dieser Namensgebung?

Gelatine

(E?)(L?) http://www.gelatine.org/
Gelatine ist gut für Knochen und Gelenke und soll bei regelmäßiger Einnahme vorbeugend bei Arthrose und Osteoporose wirken.

Gemüse (W3)

Das "Gemüse" war ursprünglich nur "Mus" (und bedeutete etwa "Breierei") bzw. ahd. "muos" = "Speise", "Essen", überwiegend aus Gekochtem (Obst, Kartoffeln) bestehend. Die Kollektivbildung "Gemüse" bezeichnete alle Arten von "Musartigem" und wurde dann wieder eingeschränkt auf die heutige Bedeutung von Gemüse. (Letztendlich hat nach der Erfindung des Feuers ein Wandel von Rohnahrung hin zur gekochten Nahrung stattgefunden.)

Gemüse wird heute unterschieden in:

Genuss, genießen, Genosse, nützen, Nutzen, Nießnutz (W3)

Der "Genuss" und "genießen" gehen auf eine indoeuropäische Wurzel mit der Bedeutung "fangen", "ergreifen" zurück. Auch im Gotischen hat es noch die Bedeutung von "ergreifen", "erwischen". Es gibt auch Substantivbildungen mit der Bedeutung "Fischer", "Fänger". In der Familie um "geniessen" finden sich auch Begriffe wie "Genosse" = "der Mitnutznießer", "nützen", "Nutzen", "Nießnutz" = "Recht auf Mitbenutzung", "genießbar" = "nutzbar", ("eßbar").
Und bestätigt sich nicht auch heute noch, dass man die Dinge am meisten genießen kann, die man sich auch erarbeitet (erjagt) hat?

Geschmack (W3)

Der "Geschmack" (ob gut oder schlecht) ist eine Lehnübersetzung des ital. "gusto", lat. "gustare" = "schmecken, geniessen" und "gustus" = "Geschmack, Genuss".
(Lehnübersetzung: nicht das Wort selbst wird übernommen, sondern es werden die einzelnen Wörter, bzw. Wortbestandteile ins Deutsche übersetzt.)

(E?)(L?) http://www.goethe.de/z/50/alltag/meinung/angl07.htm
(E?)(L?) http://www.literaturcafe.de/geschmack/
Im Literaturcafe findet man Texte eines Literaturprojekts, das Ende 2003 in Zusammenarbeit mit der Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA) durchgeführt wurde. - Dazu ist auch ein Buch erschienen mit dem Titel: "Deutschland schreibt GesCMAck".
(siehe: "Lesen Sie hier alle eingegangenen und im Buch enthaltenen Beiträge")

Gewürz des Monats bei Ostmann

(E?)(L?) http://www.ostmann.de/
Unter "Aktuell bei Ostmann" findet man Interessantes aus der Welt der Gewürze.
U.a. gibt es hier das Gewürz des Monats mit Hinweisen zur Herkunft des Namens.

Gewürze

(E?)(L?) http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/gerichte/09640
Kleine Warenkunde und passende Rezepte (mit etymologischen Hinweisen jeweils unter "Warenkunde")

gewuerzindustrie
Gewürzkunde

(E3)(L1) http://www.gewuerzindustrie.de/gewuerzkunde/
Wissenswertes von den wichtigsten Gewürzen der Welt
Die Kleine Gewürzkunde informiert Sie über die 36 wichtigsten und bekanntesten Gewürze:
Die Gewürzindustrie und ihre Ziele
Die Gewürze und ihre Bedeutung für unsere Ernährung
Die Gewürze im Lauf der Geschichte
Die Gewürze und ihre industrielle Veredlung
Ausstellungshinweis:
Welt der Gewürze
Deutsches Museum, Museumsinsel 1, München Öffnung täglich 9 bis 17 Uhr bis zum
30. Dezember 2002. Eintritt frei, Katalog 15 Euro.
Internetseite der Ausstellung
Gewürze - Locken, heilen und inspirieren
Arzneigewürze: Aphrodisiakum, Halluzinogen, Insektenschutz
Liebeszauber und Pestamulett

Die Kleine Gewürzkunde informiert Sie über die 36 wichtigsten und bekanntesten Gewürze:

Zu einigen Gewürzen findet man auch etymologische Hinweise; z.B.:
"Thymian" ist aus dem griech. "thymos" = "Mut", "Kraft" abgeleitet. Er weist auf die Bedeutung und Wertschätzung des heil- und würzkräftigen Krautes hin, das dieses in der Antike genoss. Die Griechen verwendeten es damals schon zum Würzen bestimmter Käsesorten und verschiedener Getränke oder, so Hippokrates, verordneten es als entwässerndes Gemüse.

gifte
E-Nummern

(E?)(L?) http://www.gifte.de/
Antidote | B- und C-Waffen | Chemikalien | Drogen | Gefahrengut | Giftpflanzen | Gifttiere | Lebensmittel | Medikamente | Recht

(E?)(L?) http://www.gifte.de/Lebensmittel/e-nummern.htm

E-Nummern
Hinter diesem Begriff verbergen sich die Zusatzstoffe für Lebensmittel nach den europäischen Vorschriften. Sie sind in normaler Verwendung für den menschlichen Organismus nicht toxisch. Allergische Reaktionen sind aber möglich. Patienten, die unter Allergien leiden sollten sich immer die Zusatzstoffliste bei den fertig verpackten Lebensmitteln betrachten. Die Stoffe sind nach ihrem Gehalt aufgelistet. Bei Aromen, alkoholischen Getränken mit mehr als 1,2 % Alkoholanteil, Honig, Kaffee-Extrakten, Kakaoprodukten und Zucker müssen die Zusatzstoffe nicht angezeigt werden.
...
E100 - E1518


Granatapfel, Granit, Granat, Granate, Grenadier, Melone, Marmelade, miel, Grummbeere (W1)

Der "Granatapfel" hiess bei den Römern wegen seiner vielen Samenkerne "malum granatum" = "kernreicher Apfel" ("granatus" = "kornreich"). Diese Bezeichnung wurde ins Deutsche entlehnt. Das lat. "granum" = "Korn", "Kern" steckt auch in "Granit" (wegen seiner "körnigen" Teile von Feldspat, Quarz u. Glimmer), in dem Schmuckstein "Granat" (wegen der roten Farbe), in "Granate" und "Grenadier", dem "Handgranatenwerfer".

Die "Granate" hat ihren Namen dabei nach dem "Granatapfel" der seine vielen "Samenkerne" auch explosionsartig verteilt, wenn man ihm gewaltsam zu Leibe rückt.

Das Kürbisgewächs "Melone" hingegen hat ihren Namen von einer Kurzform des lat. "melo pepo" = "reifer Apfel". Dieses steckt auch in unserer "Marmelade" und im frz. Honig "le miel".

Ich wundere mich nur, dass das lat. "malum" eigentlich "das Schlechte" heisst. Oder ist dies eines der Beispiele dafür, dass ein Wort gleichzeitig beide Bedeutungen, die positive und die negative, in sich trägt. Der "reife" = "gute" Apfel kann kurze Zeit später schon "überreif" und damit "schlecht" sein.

Hier sind die "gelernten Etymologen" gefragt.

Zu dem "melo pepo" fällt mir noch ein, dass der frz. Apfel ja "pomme" heisst, also wohl auf den zweiten Teil der Bezeichnung zurückgeht.

Und dann landet man auch bei den frz. "pommes de terre" den "Kartoffeln" aus denen die "Pommes frites" (also eigentlich die "fritierten Äpfel") hergestellt werden und die im Saarland "Grummbeere" = "(Erd-)krumenbeeren" heissen. Und es sollte mich doch stark wundern, wenn in den "Krümeln" des lat. "grumus" = "Erdhaufen" neben den "(Acker-)Krumen" nicht auch noch ein "granum" zu finden wäre.

Am 27.09.2005 erhielt ich von Herrn Honnen den folgenden Hinweis:

... nur kurz zum Wort "Grummbeere" (Moselfränkich und Rheinfränkisch für Kartoffel): Es ist eine Analogbildung zu ripuarisch/niederfränkisch Erdapfel (Ärpel) und bedeutet "Grundbirne".
(P.Honnen)

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_g_1.html
Granatapfelmotiv

(E2)(L1) http://www.beyars.com/lexikon/lexikon_g_1.html
Granatapfel | Granatapfelmotiv

(E?)(L1) http://www.bio-gaertner.de/
(E?)(L1) http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/querbeet/querbeet-pflanzen-lexikon-ID11889090578.xml
Punica: Der Granatapfel

(E?)(L?) http://www.cocktaildreams.de/infos/ingredients.php
Granatapfelsirup

(E?)(L?) http://www.digitalefolien.de/biologie/pflanzen/faerbe/alpha.htm
Granatapfelbaum

(E?)(L?) http://www.dradio.de/suche/?action=search&uri=suche%2F&q=KALENDERBLATT&ss=kalenderblatt&sp1=1&sort=date%3AD%3AR%3Ad1&num=50
Deutschlandfunk / Kalenderblatt - 06.04.2008
Malerei als lebendiges Leben
06.04.2008. Raffael (1483-1520): Die Madonna mit dem Granatapfel, um 1504. (Bild: Albertina ...

(E?)(L?) http://www.eslam.de/alphabet/g.htm
(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/
(E?)(L1) http://www.gemueseland.ch/gemuese/gemuese.htm
(E?)(L1) http://www.giftpflanzen.com/deutsch.html
Granatapfelbaum - Punica granatum

(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA
(E?)(L1) http://www.handlungsreisen.de/
Im Schatten des Granatapfel Baums

(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/index-komplett.htm
Granatapfelbaum

(E6)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/
Granatapfel, Zwerg-

(E?)(L1) http://www.israel-information.net/glossar/Pflanzen/
(E?)(L?) http://www.kuebelpflanzeninfo.de/
Granatapfelbaum | Punica granatum Granatapfelbaum | Granatapfelbaum Punica granatum

(E?)(L?) http://www.mein-schoener-garten.de/de/site/pflanzenlexikon/pl-kuebelpflanzen/Kuebelpflanzen.jsp
(E?)(L?) http://www.naturfoto-cz.de/pflanzen.html
Granatapfel - Punica granatum

(E?)(L1) http://www.obst-gemuese.at/product/produktindex
(E2)(L1) http://www.sungaya.de/
Granatapfel (allg.) Pflanzenwelt

(E1)(L1) http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/
Granatapfel

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
1. Granat | 2. Granat | GranatApfel | GranatBaum | GranatStein | Granate | GranatenBaum | Granatier | Seegranatapfel

(E?)(L?) http://www.weleda-granatapfel.de/


Granaten (W3)

"Granaten" heißen so, weil die ersten dieser "Wurfbomben" dem "Granatapfel" ähnelten.
Der Granatapfelbaum heißt botanisch Punica granatum
Das rote Grenadinesirup wird aus Granatäpfeln gewonnen.

grillen, grille (W1)

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=grille
(E?)(L?) http://www.grillen.net/
(E?)(L?) http://www.lizenzzumgrillen.de/
Der "Grill" heisst engl. "grill" und frz. "gril" (auch "grille"). Alle gehen zurück auf lat. "craticulum", "craticula" = "Flechtwerk", "kleiner Rost". Und da man zum Grillen einen "Grill", also genau genommen ein Drahtgestell benutzt, spricht man kurz von "grillen" statt von "etwas auf den Grill legen" (was natürlich auch gesagt und getan werden kann).
Dass der "Grill" eben nicht immer etwas mit Braten zu tun haben muss zeigt sich am "Kühlergrill" (der heute allerdings nur noch selten vorkommt).

Die angegeben Sites haben sich ganz dem "Grillen" verschrieben.

Grünkohl, Grünkohläquator, Braunkohl (W3)

Laut "Landlust November/Dezember 2008, S.31" verläuft der "Grünkohläquator" quer durch Deutschland etwa vom südlichen Münsterland über Westfalen, Lippe und Hannover nach Magdeburg in Sachsen-Anhalt.

Im Norden schwört man auf "Grünkohl mit Kasseler" im Süden isst man Weißkraut und Spitzkohl. Grünkohl wird hauptsächlich in Norddeutschland angebaut. In NRW kommt der Grünkohl aus den Regionen rund um Soest, Bielefeld, Düsseldorf und Krefeld.

Der botanische Name lautet "Brassica oleracea convarietät acephala varietät sabellica".

Je nach Anbauregion kennt man ihn auch unter folgenden Namen: "Blätterkohl", "Braunkohl", "Federkohl", "Friesische Palme", "Krauskohl", "Lippische Palme", "Moos", "Oldenburger Palme", "Winterkohl". Viele regionale Namen weisen meist auf eine lange Anbautradition hin.

Während die Bezeichnungen "Grünkohl", "Krauskohl" und "Winterkohl" (da winterhart) nahelegend sind, sind andere Bezeichnungen - wie etwa "Braunkohl" (wegen seiner Farbe nach dem Kochen) nicht auf den ersten Blick nachvollziehbar.

Dt. "Grünkohl", engl. "kale", "curly kale", "green cabbage", frz. "chou vert", "chou frisé" ital. "cavolo verde", span. "col verde"

(E?)(L1) http://www.abendblatt.de/daten/2002/06/25/39669.html
Grünkohl - Mit süßen Kartoffelnl (25. Juni 2002) Mehr ...

(E?)(L1) http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.Pflanzen-dieDatenbank/Gemuese-Salate_H-L/Kohl-Grunkohl.html
Kohl-Grünkohl (Brassica oleraceae)

(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/gemuese/grunkohl.html
(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/Gr%fcnkohl
(E?)(L?) http://www.gruenkohlverein.de/
(E6)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/
Grünkohl: grüne Pflanze

(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/gruenkohl.html
(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/220500/Gruenkohl.html
(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/zutat/Gemuese-Gruenkohl/142.html
(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/g0000090.php
(E?)(L?) http://www.mein-schoener-garten.de/de/site/pflanzenlexikon/pl-gemuese/Gemuese.jsp
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/spezialbeitraege/20041110_ekt-gruenkohl.jhtml
Einkaufstipp - Grünkohl (10.11.2004)

(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/archiv/krisenkochtipp/themen/l/linsenstrudel.html
Blutwurstlinsenstrudel auf Grünkohl (alternativ mit Tofu) (30.11.2000)

(E?)(L1) http://www.zeit.de/2006/47/Stimmts-Gruenkohl
Gib dem Kohl Zucker - Grünkohl schmeckt erst nach dem ersten Nachtfrost […]

Gummibärchen (W3)

(E?)(L?) http://www.geo.de/GEOlino/wissenschaft_technik/2002_10_GEOlino_gummibaerchen
(E?)(L?) http://www.gummibaeren-forschung.de/forsch.htm
Wie das Gummibärchen vor 80 Jahren das Licht der Welt erblickte, und was drin ist;

H

Hafer (W3)

Die Haferflocken waren ursprünglich "Futter für den Ziegenbock" von germ. "*habra" = "Ziegenbock".

Heidelbeere (W3)

Die st. "Heidelbeere" hieß althd. "heitperi", das "auf der Heide wachsende Beere" bedeutete. Hätte man sich auch fast gedacht.

(E?)(L?) http://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen/heidelbeere
Heidelbeere (Vaccinum myrtillus) Heilpflanzen

(E?)(L1) http://www.bio-gaertner.de/
Gartenheidelbeeren | Heidelbeeren

(E?)(L1) http://www.botanikus.de/Heilpflanzen/Heidelbeere/heidelbeere.html
Heidelbeere - Vaccinium myrtillus

(E?)(L?) https://portal.bvl.bund.de/psm/jsp/
Kultur: Heidelbeer-Arten | Heidelbeere

(E?)(L?) http://www.cocktaildreams.de/infos/ingredients.php?ingredientid=389
Heidelbeerlikör

(E?)(L?) http://www.fiket.de/2006/07/07/heidelbeeren/
(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/obst/heidelbeere.html
(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA
dt. "Heidelbeere", engl. "Blueberry", frz. "Myrtille", ital. "Mirtillo", span. "Arándano"

(E4)(L1) http://www.hagzissa.de/
Heidelbeermann (auch Beerimännli)

(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/heidelbe.htm

englischer Name: "Blueberry" volkstümlicher Name: "Blaubeeren", "Mostbeere", "Schwarzbeere", "Staudelbeere"


(E?)(L?) http://www.heilpflanzen-katalog.de/beschreibung-heidelbeere.html
(E?)(L1) http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de/heidelbeere/heidelbeere.shtml

Synonyme: "Balubeere", "Bickbeere", "Blaubeere", "Krackbeere", "Mostbeere", "Schwarzbeere", "Taubeere"


(E6)(L?) http://www.heilpflanzen-welt.de/lexikon/
Heidelbeere / Heidelbeerblätter / Heidelbeerfrüchte

(E6)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/
Heidelbeere | Heidelbeere, Moor-

(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/

Ihre Suche nach 'Heidelbeer' ergab 136 Treffer:


(E?)(L1) http://www.lecker-backen.de/rezepte/menue-alle.htm
Heidelbeerkuchen | Heidelbeer-Muffins

(E?)(L1) http://www.mediatime.ch/gemuese/heidelb.htm
(E6)(L1) http://www.manufactum.de/lexicon.html

"Heidelbeeren" ("Blaubeeren", "Bickbeeren", "Schwarzbeeren", lat. "Baccae myrtillorum", "Fructus myrtilli", frz. "Baies de myrtille", engl. "Bil-berries"), ...




(E?)(L?) http://www.medizinalpflanzen.de/allgemei/serturn/se-r-deu.htm
(E?)(L?) http://www.mein-schoener-garten.de/wiki/gartenwiki/Heidelbeere
(E?)(L?) http://www.naturfoto-cz.de/pflanzen.html
(E?)(L?) http://www.naturfoto-cz.de/heidelbeere-foto-784.html
Heidelbeere - Vaccinium myrtillus

(E?)(L1) http://www.obst-gemuese.at/product/produktindex
Heidelbeere | Kulturheidelbeere | Waldheidelbeere

(E?)(L1) http://www.obst-gemuese.at/product/pages/heidelbeere


(E?)(L?) http://www.onmeda.de/lexika/heilpflanzen/heidelbeeren.html
(E?)(L?) http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=45552
(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/H.list.html
Heidelbeerfleck | Heidelbeerstrudel

(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/GWB
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
HeidelBeere | HeidelbeerKamm | HeidelbeerKuchen | HeidelbeerMyrthe | HeidelbeerSuppe | HeidelbeerTorte | Kamm, (Heidelbeer) | Kuchen, (Heidelbeer-) | Mosheidelbeere | Myrte (Heidelbeer-) | Rothe Heidelbeeren | Saft (Heidelbeer-) | Sauce (Heidelbeer-) | Sumpfheidelbeere | Suppe (Heidelbeer-) | Syrup (Heidelbeeren-) | Torte (Heidelbeer-)

(E?)(L?) http://www.woxikon.de/wort/heidelbeere.php


Honig - Gesang (W3)

Ein Beispiel für die Nähe von Nahrung und Sprache sind griech. "méli" = "Honig" und griech. "melos" = "Gesang".

horst-hohmann
Kräuter-Lexikon

(E?)(L3) http://www.horst-hohmann.de/kraindex.htm
Index:
Angelika | Anis | Anisysop | Baldrian | Balsamkraut | Bärlauch | Basilikum | Beifuß | Bergbohnenkraut | Bohnenkraut | Borretsch | Dill | Eberraute | Eisenkraut | Estragon | Fenchel | Frauenmantel | Gartenampfer | Gartenkresse | Gewürzampfer | Kamille | Kapuzinerkresse | Kerbel | Knoblauch | Knoblauchsrauke | Koriander | Kümmel | Lavendel | Löffelkraut | Majoran | Meerrettich | Melisse | Monarde | Oregano | Paprika | Pfefferminze | Portulak | Rainfarn | Rosmarin | Salbei | Schnittlauch | Sellerie | Senf | Süßdolde | Thymian | Tripmadam | Waldmeister | Weinraute | Wermut | Ysop | Zitronenmelisse

Hungertuch
am Hungertuch nagen (W3)

Als "Hungertuch" bezeichnete man ein grosses das Tuch mit dem während der Fastenzeit der Altar verhängt wurde. Aus dem Brauch das Tuch zu "nähen", um damit den Altar zu verhüllen und die Gläubigen zur Buße zu mahnen, ging die seit dem 16. Jh. bezeugte Wendung "am Hungertuch nähen" hervor, die später in "am Hungertuch nagen" umgedeutet wurde.

(E5)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E?)(L?) http://www.vordenker.de/hungertuch/
(E1)(L1) http://www.wispor.de/wp-red-f.htm


I

J

Jostabeeren, Jochelbeeren, Jostaberry (W3)

Die Bezeichnung "Jostabeere", engl. "Jostaberry" für eine Kreuzung aus schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere setzt sich zusammen aus "JOhannisbeeren" und "STAchelbeeren". Eine andere Variante ist "Jochelbeeren" in dem dann der zweite Teil der "staCHELbeere" zum Zug kommt.

(E?)(L1) http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.Pflanzen-dieDatenbank/Beeren/JostabeerenJochelbeeren.html
Jostabeeren - Jochelbeeren

(E6)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/
(E6)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/cname2frm.html
(E?)(L?) http://www.mein-schoener-garten.de/de/site/pflanzenlexikon/pl-obst/pl-obst-pflanzenportraets/Obst-Pflanzenportraets_4105.jsp
(E6)(L?) http://www.verpoorten.de/80256D2D003FD7BD/vwContentByKey/N25SZHRG983CZEMDE?open&s=262


K

Kantine (W3)

Dt. "Kantine" geht über frz. "cantine" = "Soldatenschenke", zurück auf ital. "cantina" = "Keller" ("Flaschenkeller").

(E?)(L?) http://deu.archinform.net/stich/2549.htm
(E?)(L?) http://www.architonic.com/de/pmpro/gastronomie-kantine-bueromoebel-objektmoebel/3220795/2/2/1
Gastronomie / Kantine

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_k_1.html

"Kantineflasche", von französisch "cantine", "Marketenderin".


(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/db/kantine.php
(E?)(L?) http://www.diekantinen.de/
Kantinen-Verzeichnis


Die meisten Menschen wissen noch immer nicht, daß sie in vielen Betriebskantinen und Kantinen von öffentlichen Ämtern und Behörden preiswert essen können. diekantinen.de hilft Ihnen bei der Suche nach einer öffentlich zugänglichen Kantine in Ihrer Nähe. Kantinenrestaurants bieten meist eine abwechslungsreiche und günstige Alternative zum üblichen Fastfood.


(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1116125,00.html

Appetit, Chaiselongue und auch Kantine - französische Wörter haben ihren Platz in der deutschen Sprache seit Jahrhunderten. Meist sind sie in Aussprache und Schreibweise eingedeutscht worden und fallen kaum noch auf.
...
Auch wer mittags die Kollegin fragt, "Gehen wir zusammen in die Kantine?" bedient sich eines französischen Lehnworts. Im 19. Jahrhundert hatte es noch die Bedeutung einer "Soldatenschenke", französisch "cantine", doch bereits im 18. Jahrhundert war es in Deutschland in der Bedeutung von "Feldflasche" im Umlauf.
...


(E?)(L?) http://www.kokogiak.com/logolepsy/ow_b.html

barquentine, barkentine, barkantine
n. - three-masted vessel with square-rigged foremast and fore-and-aft rigged main and mizzen masts.


(E6)(L?) http://www.laut.de/wortlaut/
Jazzkantine

(E?)(L?) http://www.geschichtsspuren.de/component/content/article/59/115-oberhafenkantine-hamburg.html

Oberhafenkantine Hamburg
...
Als sogenannte "Kaffeeklappe" diente sie über 70 Jahre hinweg der Verpflegung der Hafenarbeiter auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit.
...


(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=barkantine
Limericks on barkantine

(E?)(L?) http://www.owid.de/pls/db/p4_suche_elex.Stichw_alpha?v_Buchst=S
Schulkantine

(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/K.list.html
Kantineur

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,291816,00.html
Kantinenzombie

(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
kantinenwirtschaft

(E?)(L?) http://urts55.uni-trier.de:8080/Projekte/DWB
kantine, f.

...
it. span. "cantina" "keller", unterirdische "grotte", franz. "cantine" "schenke in festungen", auch "kasten für trinkflaschen". letzteres wird Lessings wort sein, "flaschenfutteral", schwed. "kantin" m.; it. "cantinetta" ist "flaschenkeller auf der reise", engl. "canteen" "marketenderbude", "feldflasche". zu "kante", "winkel", s. Diez 85, mit einflusz von "kante", "krug"?
...


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Kantine
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Kantine" taucht in der Literatur um das Jahr 1810 / 1850 auf.

Erstellt: 2011-03

Karmate, Tomoffel (W3)

"Karmate" ist ein Kunstwort aus "Kartoffel" und "Tomate".
Die umgekehrte Variante lautet "Tomoffel".

(E?)(L?) http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d29/29c.htm#15

...
Interspezifische Heterokarien, vor allem bei weniger nah verwandten Arten, bilden keine Synkarien aus, die Kernteilungen sind asynchron, Chromosomen gehen verloren, das System gerät aus dem Gleichgewicht. Dennoch gibt es bereits einige Erfolge interspezifischer somatischer Hybridisierung. G. MELCHERS gelang es 1978, Tomaten- und Kartoffelprotoplasten miteinander zu fusionieren und das Fusionsprodukt ("Tomoffel", "Karmate") zur Regeneration ganzer Pflanzen zu bringen. Die Pflanzen blühten, fertile Samen wurden aber nicht gebildet.
...


Kartoffel, tartuficolo, Trüffel, Erdapfel (W2)

Der so deutsch klingende Name der "Kartoffel" geht zurück auf ital. "tartufolo" = "kleine Trüffel". Im Laufe der Zeit wurde aus der "Tartoffel" die "Kartoffel".

Die ital. "tartuficolo" geht weiter zurück auf frührom. "*territuberum", lat. "terrae tuber" = "Erdknolle". Diese stand ursprünglich für die "Trüffel". Auf Grund der Ähnlichkeit kam es schon im Spanischen zu einer Bedeutungs-Übertragung. Das Wort wanderte dann über Frankreich und Italien nach Deutschland. (Seltsamerweise heisst die "Kartoffel" in Frankreich heute allerdings "pommes de terre" worin lediglich noch der Hinweis auf die "Erde" zu erkennen ist.)
Die "Trüffel" geht über frz. "truffle" ebenfalls zurück auf ital., lat. "tufera", "tuber" = "Höcker", "Beule", woraus sich die Bedeutung "Wurzelknolle" ergab.

Der Schweizer Botanist Caspar Bauhin, der als einer der ersten die Kartoffel in seinem Werk "Phytopinax" beschrieb, gab ihr 1596 den lateinischen Namen "Solanum tuberosum (esculentum)" = "Nachtschatten Knolle (eßbar)".

In Österreich heißt die "Kartoffel" "Erdapfel". Diese Bezeichnung ist vermutlich eine Lehnübersetzung des frz. "pomme de terre" = "Kartoffel", wörtlich "Apfel der Erde".

In anderen Sprachen heißt die "Kartoffel": engl. "Potato", castilianisch-span. "Patata", amerik.-span. "Papa", 16-Jh.-frz. "Cartoufle", russ. "Kartopfel", frz. "Pomme de terre" = "Earth apple", österr. "Erdäpfel"


Übrigens: Die Kartoffel wurde zum "Gemüse des Jahres 2003" erklärt.

Eigentlich hätte die "Kartoffel" eine eigene Seite verdient - bei der großen Anzahl an Artikeln im Netz:

Annakartoffeln | Herzoginkartoffeln | Kartoffel | Kartoffelcroissants | Kartoffelklöße | Kartoffelkroketten | Kartoffelpuffer | Kartoffelpüree | Kartoffelrösti | Kartoffelsoufflé | Nusskartoffeln | Ofenkartoffeln | Schweizer Kartoffelröschti mit Emmentaler | Süßkartoffel-Gnocchi mit Dijon-Senf | Würfelkartoffeln

(E?)(L?) http://www.1000diaeten.de/
Kartoffel-Diät: Kartoffeln sind beileibe keine Dickmacher. ...

(E?)(L1) http://www.3sat.de/nano/astuecke/64922/index.html
10.000 Jahre Gentechnik - Die Kartoffel

Kartoffelforschung | Kartoffel, Gentechnik | Kartoffeln | Kartoffeln kochen

(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3784331505/etymologety0f-21
In dem Buch "Tartuffli. Alte Kartoffelsorten neu entdeckt. von Heidi Lorey" kann man erkennen, dass unsere heutigen Nahrungsmittel sehr normiert sind und wir uns vieler Genüssen berauben:


Dieses Buch zeigt außerdem längst vergessene Sorten wie "Bamberger Hörnle" und "Odenwälder Blaue" und bringt mit klassischen und neuen Kartoffelrezepten neue Farben, Formen und Geschmackserlebnisse in die Küche.


(E?)(L?) http://www.bauernhof.net/lexikon/lex_kl/kartoffeln.htm
Kartoffelkäfer - Kartoffeln - Kartoffeln (Anbautipps)

(E?)(L?) http://www.landwirtschaft.bayern.de/landwirtschaft/pflanzenbau/kartoffeln/
Kartoffeln

(E?)(L?) http://www.bergische-gastlichkeit.de/cat2605.html
Kartoffel-, Mehl- und Nudelgerichte

(E?)(L1) http://www.bio-gaertner.de/Auxx/AlleArtikel-Index.html
Kartoffelkäfer
Kartoffeln I/allgemein Solanum tuberosum - Weltweit gibt es 5.000 Sorten, in Deutschland etwa 100. Vierjahresabstand einhalten. ...
Kartoffeln II/Sorten Solanum tuberosum - Übersicht Kartoffelsorten.
Süsskartoffel Ipomea batatas
Süsskartoffel-Batate

(E6)(L1) http://www.blinker.de/
(E?)(L?) http://cm.jahr-tsv.de/blinker/datenbank/ausgabe_lexikon.php?wert=Kartoffel
(E?)(L?) http://cm.jahr-tsv.de/blinker/datenbank/ausgabe_lexikon.php?wert=Kartoffelkloß
(E?)(L?) http://cm.jahr-tsv.de/blinker/datenbank/ausgabe_lexikon.php?wert=Marzipankartoffeln
Fischköder: Kartoffel | Kartoffelkloß | Marzipankartoffeln

(E?)(L?) http://www.br-kinderinsel.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2004/00718/

Kartoffel - Grundbirne oder Erdapfel?
8000 Jahre alt soll sie sein - manche sprechen sogar von 10000 Jahren - die Kartoffel. Inkas und Indianer aßen sie sie damals schon in Südamerika - nein, sie liebten sogar. Sie verehrten sie so sehr, dass die Inkas sogar eine Kartoffelgöttin hatten. Sie hieß "Aro-Mamma". Zu den Kartoffeln sagten sie "Papas".
Seit rund 450 Jahren gibt es Kartoffeln auch in Europa. Zuerst tauchten sie in Spanien auf, da es dort viele Schiffe gab, die nach Südamerika reisten und von dort wieder kamen. Eines der Schiffe brachte eines Tages Kartoffeln mit, die in Spanien auch heute noch "papas" heissen.
...
Anja Scheiffinger


(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/luftbruecke/
Luftbrücke: Flieger mit Kohlen und Kartoffeln: Die Berliner Luftbrücke

(E6)(L1) http://www.br-online.de/wissen-bildung/thema/alltagswissen/set3.xml

Weiche Kartoffeln aber harte Eier?
Beide werden auch nur mit Wasser gekocht. Aber warum wird die Kartoffel beim Kochen eigentlich weich, das Ei dagegen hart?
Lösung ...


(E6)(L?) http://www.bundessortenamt.de/internet30/fileadmin/Files/PDF/bsl_kartoffeln_2008.pdf
Kartoffelsorten


Bekanntmachung Nr. 17 / 05 des Bundessortenamtes über die Zuordnung der zugelassenen Kartoffelsorten zu den Kochtypen und Knollenformen
nach §§ 1 und 5 der Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für Speisekartoffeln
vom 06. März 1985
(Stand: 01.09.2005)

Die Tabelle der Kartoffelsorten enthält Angaben zu:

Sortenbezeichnung:

Acapella | Accent | Adretta | Afra | Agave | Agnes | Agria | Aktiva | Alcine | Alegria | Alwara | Ampera | Andante | Angela | Apart | Arkula | Arnika | Arosa | Astoria | Atica | Baltica | Belana | Belladonna | Beluga | Berber | Bettina | Bolero | Bonus | Borwina | Camilla | Carmona | Carola | Chantal | Charlotte | Christa | Cilena | Cindy | Cinja | Clarissa | Colette | Constanza | Debora | Delikat | Désirée | Ditta | Donella | Edelstein | Elfe | Erntestolz | Esprit | Exempla | Exquisa | Fasan | Felicitas | Filea | Finka | Fitis | Flavia | Flora | Forelle | Freya | Frieda | Frühgold | Futura | Gala | Gloria | Granola | Grata | Gunda | Hansa | Hela | Ilona | Jaqueline | Jelly | Juliane | Junior | Juwel | Karatop | Karlena | Koretta | Krone | Lady Felicia | Lambada | Laura | Leyla | Likaria | Liu | Lolita | Lyra | Marabel | Marena | Marlen | Melina | Meridian | Mirage | Miriam | Molli | Möwe | Nicola | Nora | Novara | Omega | Palma | Pirol | Planta | Premiere | Presto | Quarta | Quinta | Rafaela | Rania | Renate | Rikea | Rita | Rodriga | Romanze | Rosara | Rosella | Roxy | Salome | Sanira | Satina | Saturna | Secura | Selma | Serafina | Sieglinde | Skala | Solara | Solist | Sonate | Steffi | Tizia | Topas | Triumpf | Ukama | Valetta | Valisa | Velox | Vienna | Vineta | Vitara | Vitesse

Bekanntmachung Nr. 18 / 05 des Bundessortenamtes über die Zuordnung der nicht im Geltungsbereich des Saatgutverkehrsgesetzes zugelassenen zur Einfuhrgelangenden Kartoffelsorten zu den Kochtypen und Knollenformen nach §§ 1 und 5 der Verordnung über gesetzliche Handelsklassen für Speisekartoffeln
vom 06. März 1985
(Stand: 01.09.2005)

Sortenbezeichnung:

Alcmaria | Alpha | Aminca | Anosta | Apollo/Apollonia | Ausonia | Aziza | Baraka | Bea | Bernadette | B.F. 15 | Bintje | Cardinal | Cicero | Claustar | Climax | Concorde | Corine | Dali | Diamant | Disco | Divina | Doré | Edzina | Eersteling | Elvira | Escort | Fresco | Frieslander | Impala | Jaerla | Lady Christel | Linzer Delikatess | Liseta | Lola | Lutetia | Marfona | Maritiema | Milva | Nagore | Novita | Ostara | Platina | Pompadour | Primreine | Primura | Prior | Rapido | Ratte | Resy | Roseval | Santé | Saskia | Sava | Simone | Sirco | Sirtema | Spunta | Timate | Turbo | Wilja | Zorba |


(E?)(L?) http://www.cambridge.org/us/books/kiple/potatoes.htm

II.B.3. - Potatoes (White)
This chapter presents the paradoxical history of the "potato" ("Solanum tuberosum") in human food systems. It is now the fourth most important world food crop, surpassed only by wheat, rice, and maize. In five centuries, this diverse and adaptable tuber has spread from its original South American heartland in the high Andes to all elevation zones in temperate regions of all the continents, and, lately, its production has been increasing most rapidly in the warm, humid, tropical Asian lowlands during the dry season (Vander Zaag 1984).
...


(E?)(L?) http://research.cip.cgiar.org/confluence/display/wpa/Home
THE WORLD POTATO ATLAS
Welcome to the World Potato Atlas, an ongoing project sponsored by the International Potato Center ("Centro Internacional de la Papa", or "CIP") to provide a forum for information exchange about potato cultivation and use around the developing world, presented in a wider context of international agricultural development.
Each country chapter is organized into several sections, including: (E?)(L?) http://research.cip.cgiar.org/confluence/pages/viewpage.action?pageId=3244175


Los textos correspondientes a los cuatro países de la región andina, también están en español:

(E?)(L?) http://www.cipotato.org/
International Potato Center: Datenbanken, Forschungsprojekte und -gruppen und viele Links zur Kartoffel

(E?)(L2) http://www.cma.de/content/kartoffeln/kartoffeln.php
Kartoffeln: Speisekartoffeln | Inhaltsstoffe | Kartoffelsorten | Kartoffelprodukte

(E1)(L1) http://www.code-knacker.de/hkl_speisekartoffeln.htm

HANDELSKLASSEN - SPEISEKARTOFFELN
...
HL | HKL I | Drillinge
...
Neben der Handelsklassen- und Sortenbezeichnung ist auch der Kochtyp anzugeben: "festkochend", "vorwiegend festkochend" und "mehligkochend".
...
SPEISEKARTOFFELSORTEN UND KOCHTYPEN: Sortenbezeichnung - Kochtyp
...
Acapella | Accent | Achat | Adretta | Afra | Agave | Agnes | Agria | Alcine | Alcmaria | Allegra | Alpha | Alwara | Aminca | Ampera | Andante | Angela | Anosta | Apart | Apollo | Arkula | Arnika | Arosa | Arsy | Astoria | Atica | Aula | Ausonia | Aziza | Ballade | Baltica | Baraka | Bea | Belana | Belladonna | Beluga | Berber | Bettina | BF 15 | Bintje | Bolero | Bonus | Borwina | Camilla | Cardinal | Carmona | Carola | Chantal | Charlotte | Christa | Cicero | Cilena | Cindy | Cinja | Civa | Clarissa | Claustar | Climax | Colette | Colmo | Concorde | Constanza | Corine | Corona | Dali | Debora | Delikat | Diamant | Disco | Ditta | Divina | Donella | Dorina | Doré | Désirée | Edelstein | Edzina | Eersteling | Elfe | Elvira | Erntestolz | Escort | Esprit | Exempla | Exquisa | Fasan | Felicitas | Filea | Finka | Flavia | Flora | Forelle | Franzi | Fresco | Freya | Frieda | Frieslander | Futura | Gala | Gloria | Grandifolia | Granola | Grata | Gunda | Hansa | Hela | Ilona | Impala | Jaerla | Jaqueline | Jelly | Judith | Juliane | Junior | Juvena | Karat | Karatop | Karlena | Karolin | Koretta | Krone | Lady Christel | Lady Felicia | Lambada | Laura | Leyla | Likaria | Linda | Linzer Delikatess | Liseta | Liu | Lola | Lolita | Lutetia | Lyra | Marabel | Marena | Marfona | Maritiema | Marlen | Melina | Meridian | Milva | Miriam | Mirka | Molli | Möwe | Nagore | Nicola | Nora | Novara | Novita | Ostara | Palma | Pia | Pirol | Planta | Platina | Pompadour | Premiere | Presto | Primreine | Primura | Prior | Quarta | Quinta | Rania | Rapido | Ratte | Renate | Resy | Rikea | Rincona | Rita | Rosara | Rosella | Roseval | Roxy | Salome | Sanira | Santana | Santé | Saskia | Satina | Saturna | Sava | Secura | Selma | Serafina | Sieglinde | Simone | Sirco | Sirtema | Skala | Solara | Solist | Sonate | Spunta | Steffi | Timate | Triumpf | Turbo | Ukama | Valisa | Velox | Vineta | Vitara | Vitesse | Wilja | Zorba


(E?)(L1) http://www.deutsches-kartoffelmuseum.de/
(E?)(L1) http://www.deutsches-kartoffelmuseum.de/geschichtliches/index.htm

Hier befassen wir uns mit den geschichtlichen Aspekten der Kartoffel. Wo sie herkommt und welche Bedeutung sie für die Menschheitsgeschichte hatte.
Carolus Clusius | Kartoffelstory | Die Kartoffel in Europa
...


(E?)(L1) http://www.deutsches-kartoffelmuseum.de/wissenswertes/kkl.htm
u.a.:
Die Kartoffel in Kunst und Literatur

(E?)(L?) http://www.diebackstube.de/themen
Kartoffelbrot

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?suche=Kartoffel
Kartoffeln mit Stippe (D 1990) | Steifer Hut und Kartoffelnase (H 1975)

(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/fooddeutsch/gemuesekat/kartoffel.html

Kartoffeln (lat. Solanum tuberosum) sind ein hochwertiges Grundnahrungsmittel, das eine lange Tradition hat.
Ursprünglich in Südamerika heimisch, wurde diese Pflanze im 16. Jahrhundert von den spanischen Eroberern nach Europa gebracht. Nach anfänglicher Skepsis wurden Kartoffeln im 18.Jahrhundert auch in Deutschland als Gemüse entdeckt und sind seither aus unserem Essen nicht mehr wegzudenken. In Mitteleuropa wurden Kartoffeln, neben Weizen, heute die wichtigste Nahrungspflanze überhaupt.
...


(E?)(L?) http://www.garden-shopping.de/shop/customer/product.php?productid=200623&cat=233&page=1
Kartoffelposter 70 x 50 cm in Rollenform
Preis: 2.10 € (inkl. MwSt. 19%)

(E?)(L1) http://www.gemueseland.ch/gemuese/kartoffe.htm
"Kartoffel", "Erdapfel", "Grumbiere", "Grundbirne", "Krumbeere", "Solanum tuberosum", "potato", "pomme de terre".
...
(E?)(L?) http://www.gemueseland.ch/gemuese/suekart.htm
"Süsskartoffel", "Batate", "Knollenwinde", "Ipomoea batatas", "sweet potato", "patate douce", "arichaut des Indes".
...

(E?)(L1) http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/kartoffeln.htm
Kartoffeln
Gegen 1550 wurde die aus Chile und Peru stammende Kartoffel in Europa bekannt. In die Herzogtümern kam sie erst Mitte des 18. Jahrhunderts. Ihr Anbau wird erstmals 1750 für die Landschaft Schwansen erwähnt.
...

(E?)(L?) http://www.geschichte-s-h.de/vonabisz/kartoffeldeutsche.htm
Kartoffeldeutsche
Als im Herbst 1759 die ersten Süd- oder "Oberdeutschen" in Dänemark ankamen, die geworben worden waren, um die jütische Geest zu kolonisieren ( Kolonisation), brachten sie die ihnen schon vertrauten "Potatos" mit. Die Dänen um Viborg und Vejle lernten dadurch eine für sie noch weitgehend unbekannte Feldfrucht kennen. Sie nannten die Kolonisten deshalb auch "Kartoffeldeutsche".
...

(E6)(L?) http://www.goethe.de/lhr/prj/mul/ueb/ueh/de76483.htm
Kartoffeln real - oder Hot Potatoes digital?

(E?)(L?) http://www.goethe.de/ins/ie/prj/scl/thm/spr/de240732.htm

...
Wie unterschiedlich die Dialekte sind, lässt sich an den vielen verschiedenen Dialektwörtern für Brötchen und Kartoffel gut zeigen. Neben dem hochdeutschen Begriff "Brötchen" benutzt man in deutschen Regionen auch "Schrippe", "Semmel", "Weckle", "Rundstück", "Mitsch", "Mutschle", "Laabla", "Kipfel" und "Weckerl".
Eine "Kartoffel" kann auch als "Knolle", "Erdapfel", "Erdbirne", "Erbern", "Potacke", "Grumber", "Patätsch" oder "Tüffel" bezeichnet werden.
...


(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA
(E?)(L?) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/PmWikiDe/SearchWiki?pagename=PmWikiDe%2FSearchWiki&q=Kartoffel
Allein schon die folgende Aufzählung zeigt, dass die Kartoffel aus unserem Speiseplan nicht mehr wegzudenken ist:

alle Grilladen werden mit Kartoffeln serviert | Anna-Kartoffeln | Béchamelkartoffeln | Berny-Kartoffeln | Bouillon-Kartoffeln | Butterkartoffel | Bäckerin-Kartoffeln | Champignonkartoffeln | Dampfkartoffeln | Dauphine-Kartoffeln | Dillkartoffeln | Gefüllte Kartoffeln | Geröstete Kartoffeln | Herzogin-Kartoffeln | Kartoffel | Kartoffelauflauf | Kartoffelbrei | Kartoffeldressing | Kartoffelgericht | Kartoffelklößchen | Kartoffelknödel | Kartoffelkrapfen | Kartoffelkroketten | Kartoffeln in der Schale gebraten | Kartoffelnestchen | Kartoffelpuffer | Kartoffelpüree | Kartoffelsuppe | Kümmelkartoffeln | Lorette-Kartoffeln | Lorettekartoffeln | Lyoner Kartoffeln | Macaire-Kartoffeln | Maître-Kartoffeln | Neue Kartoffeln | Nusskartoffeln | Ofenkartoffel | Omelette mit Kartoffeln | Pariser Kartoffeln | Parmentier-Kartoffeln | Pellkartoffeln | Pellkartoffelnscheiben | Petersiliekartoffeln | Petersilienkartoffeln | Pont-neuf Kartoffeln | Rahmkartoffeln | Rosmarinkartoffeln | Röstkartoffeln | Sahnekartoffeln | Salzkartoffeln | Savoyer Kartoffeln | Schaumkartoffeln | Schlosskartoffeln | Schmelzkartoffeln | Schmorkartoffeln | Schnittlauchkartoffeln | Schwenkkartoffeln | Speckkartoffeln | Stampfkartoffeln | Streichholzkartoffeln | Strohkartoffeln | Süßkartoffeln | Thymiankartoffeln | Überbackene Kartoffeln | Voisin-Kartoffeln | Waffelkartoffeln | Williamskartoffeln

(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/kartoffel.htm
(E?)(L?) http://ardapedia.herr-der-ringe-film.de/index.php/Kartoffeln
(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/kt/30000wordforms.dat
Die "Kartoffeln" gehört zu den 30.000 häufigsten Worten.

(E6)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/genkfrm.html
(E4)(L1) http://www.insektenbox.de/kaefer/kartof.htm
Kartoffelkäfer

(E?)(L?) http://www.internet-maerchen.de/maerchen/kartoffelkloss.htm
Kartoffelkloß

(E6)(L?) http://www.kartoffel.ch/
Kartoffel-Portal


Speisekartoffeln: Agata | Agria | Amandine | Appell | Bintje | Charlotte | Derby | Désirée | Ditta | Lady Christl | Lady Felicia | Naturella | Nicola | Ratte | Stella | Urgenta | Victoria

Veredelungskartoffeln: Agria | Eba | Erntestolz | Fontane | Hermes | Innovator | Lady Claire | Lady Rosetta | Markies | Marlen | Panda | Santana | Saturna
(E?)(L?) http://www.kartoffel.ch/index.php?id=725

Wussten Sie, dass...
...
Produktion
...
Zubereitung
...
Geschichte Die Kartoffel
...
Kartoffelzüchtung
...
Varia


(E6)(L?) http://www.kartoffel.de/
(E?)(L?) http://www.kartoffel.de/info/geschichte/body.php
Die Geschichte der Kartoffel

(E?)(L1) http://www.kochatelier.de/Warenkunde/kartoffeln.htm
(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
Basell-Kartoffel | Ewigkeitskartoffel | Frühkartoffel | Japanische Kartoffel | Kartoffel | Speisefrühkartoffel | Speisekartoffel | Süßkartoffel | Weiße Kartoffel | Zuckerkartoffel

(E?)(L?) http://www.lebensmittellexikon.de/k0000860.php
(E2)(L1) http://www.lexi-tv.de/lexikon/thema.asp?InhaltID=4137

Kartoffeln
Sie schmecken gekocht oder gebraten, es gibt sie in vielen Varianten und sie sind überall in der Welt bekannt.

In vielen Ländern gehört sie, die leckere Kartoffel, zu den Grundnahrungsmitteln. Mitte des 16. Jahrhundert setzte der Siegeszug der Knolle in Europa ein. Dem Nachtschat- tengewächs wurden völlig unterschiedliche Wirkungen - von sexuell stimulierend bis giftig - zugeschrieben. Für Entzücken sorgte die schöne Blüte:
...


(E6)(L?) http://www.manufactum.de/dmc_mb3_encyclopedia_pi1.name/K/Merck_s_Warenle.2056.0.html

Kartoffeln
("Erdäpfel", frz. "Pommes de terre", engl. "Potatoes") sind die an unterirdischen Stengeln (nicht Wurzeln) wachsenden Knollen von Solanum tuberosum, die im Jahre 1560 aus ihrer südamerikanischen Heimat (Peru, Chile) nach Europa eingeführt und hier seit Ende des 18. Jahrhunderts in steigendem Maße angebaut wurden.
...


(E6)(L1) http://www.mathematische-basteleien.de/kartoffeln.htm

Was ist die Kartoffelaufgabe?
Die Aufgabe lautet: Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 20 Mark. Die Erzeugungskosten betragen 4/5 des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn?
...


(E?)(L?) http://www.mein-schoener-garten.de/de/site/pflanzenlexikon/pl-gemuese/Gemuese.jsp
(E2)(L1) http://www.mundmische.de/
Die Eingabe des Suchworts "Kartoffel" lieferte am 26.12.2007 folgende Treffer:





(E6)(L?) http://www.nabu.de/artenschutz/naturdesjahres.htm
(E?)(L?) http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/Kartoffel.htm
Gemüse des Jahres 2003 - Die Kartoffel

(E?)(L?) http://www.naturkost.de/cgi-bin/suche/search.pl?Terms=Kartoffel
(E2)(L2) http://www.nextz.de/glossen/kartoffel.htm

...
In Italien bekam die "Knolle" wegen ihrer Ähnlichkeit mit der "Trüffel" den Namen "Taratouphli", der sich im 16. Jahrhundert in Deutschland verbreitete. Regional allerdings gab es ganz andere Bezeichnungen, die sich zum Teil bis heute gehalten haben: "Erdäpfel", "Erdbirnen", "Grundbirnen", aber auch "Knollen", "Knullen" und "Nudeln". Umgangssprachlich bezeichnet "Kartoffel" manchmal eine plumpe Nase.
...


(E?)(L?) http://www.organicxseeds.com/
Seit dem 01.01.2004 regelt die Verordnung (EG) Nr. 1452/2003 vom 14. August 2003 die Verwendung von Saatgut und Pflanzkartoffeln im ökologischen Landbau. Die Verordnung schreibt vor, dass jeder Mitgliedstaat eine Datenbank einrichten muss, in der die Verfügbarkeit von Saatgut und Pflanzkartoffeln aus ökologischer Vermehrung dokumentiert wird.

(E?)(L?) http://www.organicxseeds.com/oxs/do/CategorySearch?dispCropGroupID=487
26.12.2007:


Ihre Suche:
Art: "Kartoffel", "Erdapfel" ("Solanum tuberosum")

Auswahl Sortengruppe: Fest kochend
Agila | Andante | Andante | Anuschka | Belana | Bernadette | Ditta | Ditta | Edelstein | Edelstein | Exempla | Forelle | Maris Peer | Nicola | Nicola | Pink fir Apple | Princess | Princess | Princess | Princess | Rafaela | Roseval | Salome | Sava | Sava | Selma | Selma | Sieglinde | Simone | Vienna

Auswahl Sortengruppe: Mehlige Sorten
Adretta | Adretta | Afra | Augusta | Freya | Karlena | Karlena | Lambada | Melina

Auswahl Sortengruppe: Reifegruppe früh (Anschlusssorten)
Agila | Augusta | Belana | Bernadette | Cilena | Exempla | Forelle | Gala | Karlena | Karlena | Laura | Marabel | Maris Peer | Princess | Princess | Princess | Princess | Sieglinde | Vienna

Auswahl Sortengruppe: Reifegruppe mittlfrüh/mittelspät (Lagersorten)
Adretta | Adretta | Afra | Agria | Andante | Andante | Ditta | Ditta | Edelstein | Edelstein | Freya | Jelly | King Edward | Krone | Lambada | Lolita | Lolita | Marabel | Marena | Melina | Meridian | Meridian | Nicola | Nicola | Pink fir Apple | Quarta | Rafaela | Romanze | Roseval | Sava | Sava | Selma | Selma | Simone | Solara

Auswahl Sortengruppe: Reifegruppe sehr früh (Frühkartoffeln)
Acapella | Agila | Anuschka | Atica | Christa | Christa | Finka | Gloria | Presto | Rita | Rosara | Rosara | Salome | Solist

Auswahl Sortengruppe: Vorwiegend fest kochend
Acapella | Agria | Atica | Christa | Christa | Finka | Gala | Gloria | Jelly | King Edward | Krone | Lambada | Laura | Lolita | Lolita | Marabel | Marena | Meridian | Meridian | Presto | Quarta | Rita | Romanze | Rosara | Solara Solist


(E1)(L1) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html
(E?)(L?) http://www.re-natur.de/kartoffelkaefer--schaedling_13_452.html
Kartoffelkäfer, Schädling

(E?)(L?) http://www.re-natur.de/kartoffelzystennematoden_13_374.html
Kartoffelzystennematoden

(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/K.list.html
Kartoffel | Kartoffel | Kartoffelknödel | Kartoffelpuffer

(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/P.list.html
Pellkartoffel | Petersilkartoffel

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,293186,00.html
07.04.2004


Bratskartoffeln und Spiegelsei
Von Bastian Sick
Heißt es Schadensersatz oder Schadenersatz? Zahlt man Einkommenssteuer oder Einkommensteuer? Immer mehr Begriffen scheint der vertraute S-Laut in der Mitte abhanden zu kommen. Das muss man sich jedoch nicht gefallen lassen. Ein Plädoyer für gut geschmierte Sprache und gegen unsinniges Amt[s]deutsch.
...


(E?)(L?) http://www.textlog.de/lichtenberg-kartoffeln.html
Von Georg Christoph Lichtenberg gibt es einen kleinen Aphorismus zur "Kartoffeln".

(E3)(L1) http://www.textlog.de/15275.html
Kartoffelbauch, Kartoffelkur

(E?)(L1) http://www.textlog.de/tucholsky-die-kartoffeln.html
Tuchoolsky hat "Die Kartoffeln" zum Anlass genommen auf die Sinnlosigkeit des Krieges hinzuweisen.

(E?)(L1) http://www.toffi.net/

...
Hier erfahren Sie Wissenswertes zu dieser Kulturpflanze, die unsere Welt veränderte:
Wir beginnen mit Geschichte und Botanik der Pflanze, und kommen dann zu den Kartoffelsorten und ihrem Anbau. TOFFI-Rezepte stellen 1.000 und 1 Speisen aus aller Welt vor, und der Kartoffel-Talk bietet die Möglichkeit sich sich über eine breite kartoffelige Themenpalette auszutauschen. Das Kartoffel-Informations-SyStem (KISS) schließlich beantwortet hunderte von Kartoffel-Fragen, die dem Leser so einige Aha-Erlebnisse und Überraschungen bescheren werden.
Am Ende können Sie in der Kartoffelsuche unsere Seiten auf ihre Inhalte und ihre Rezepte abfragen.
...




(E?)(L?) http://www.toffi.net/kiss/geschichte/g_05.htm

Woher hat die Kartoffel ihren Namen?
Im alten Inkareich Südamerikas hießen die Kartoffeln in der Quechua-Sprache "papa" = Knollen, aber es gibt in den alten Inka-Sprachen noch über tausend weitere Namen für die Kartoffel. Die Aymara-Indianer, die am Titicaca-See leben, nennen die Kartoffel "amka" oder "choke". Bei den europäischen Völkern bekamen die Knollen verschiedene Namen. Die Spanier nannten sie "batatas". Daraus wurde im Englischen "potatoes" und im Italienischen "patatas".

Der Botaniker Carolus C l u s i u s (1526-1609) gab ihnen 1589 den französischen Namen "taratouphli", nach der italienischen Bezeichnung der ersten Kartoffeln als "taratuffuli", was soviel bedeutet wie "kleine Trüffel" (Erdmorcheln). Von Clusius stammt auch die erste botanische Beschreibung der papas peruanorum, die er 1601 in seinem Buch Rariorum plantarum historia veröffentlichte.

Anfang des 19. Jahrhunderts hat sich, ausgehend von der ursprünglichen italienischen Wortschöpfung und der französischen Wortprägung "Cartoufle" (1600 von Olivier de Serres) in der deutschen Schriftsprache die Bezeichnung "Kartoffel" durchgesetzt (erstmals im Wörterbuch der hochdeutschen Mundart von Johann Christoph Adelung, 1793).

Die Gebrüder Grimm erklären die Entstehung des Wortes "kartoffel" in ihrem 'Deutschen Wörterbuch' so: 'Die beiden t in dem Wort "tartuffeln" waren für rasches Sprechen unbequem, so dass das eine t in k umsprang (wie in "kapier" für "papier" ein p). Diese Wortentstehung war Adelung unbekannt. Er nennt "kartoffel" fälschlich eine Entstellung aus "erdapfel" und "tartuffel" (= angewachsene Artikel).' Der französische Name "Pommes de terre" ist direkt mit Erdäpfel zu übersetzen.

Der Basler Arzt Caspar B a u h i n (1560-1624) bestimmte 1596 die Pflanze als erster als ein Nachtschattengewächs und gab der Kartoffel 1620 den lateinischen Namen, den sie bis heute trägt: Solanum tuberosum (esculentum), was soviel heißt wie "(essbarer) knolliger Nachtschatten".

Carl von Linné (1707-78) übernahm diesen Namen in seine Pflanzensystematik, ließ aber die Bezeichnung esculentum (eßbar) weg. Bauhin nannte die Kartoffel in seinem 1598 erschienenen "Buch über das neue Bad Boll" deutsch "Grüblingsbaum", weil die Knollen an den Augen Grübchen haben, und die damals angepflanzten peruanischen Kartoffeln als Kurztagspflanzen unter den hiesigen Wachstumsbedingungen baumartig ins Kraut schossen, so dass sie nur an Gerüsten gehalten werden konnten. Die Stängel hatten eine Länge von bis zu drei Metern (s. Frage 12). In Wiesensteig auf der Schwäbischen Alb (Krs. Göppingen) wuchsen in dem 1596 angelegten Schlossgarten des Grafen Rudolf V. von Helfenstein nach Bauhins Beschreibung zusammen mit 45 anderen Pflanzen auch Kartoffeln.


(E?)(L1) http://www.toffi.net/kiss/geschichte.htm

Kartoffelgeschichte und -Geschichten


(E6)(L?) http://stuff.twoday.net/stories/219760/
Mit der "Kartoffelpresse" kann man auch Bierflaschen öffnen.

(E?)(L?) http://web.archive.org/web/*/http://www.unet.univie.ac.at/~a9902976/Sommer00/fwnetz.htm
Kartoffel (< it. "tartuficolo"; 17. Jh.)

(E?)(L?) http://www.was-wir-essen.de/abisz/kartoffeln.php
Kartoffeln

(E?)(L?) http://www.was-wir-essen.de/abisz/2074.php
Kartoffelerzeugnisse

(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/index.jhtml


(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/spezialbeitraege/20041020_kartoffeln.jhtml
(E2)(L?) http://www.wdr5.de/service/die-kleine-anfrage.html
Warum wird alles braun: Fleisch beim Braten, Brot beim Backen, Kartoffeln beim Frittieren...? (14.12.2006)
Warum werden Kartoffeln beim Einfrieren süß, Pommes aber nicht? (09.11.2006)

(E2)(L?) http://www.wdr5.de/service/die-kleine-anfrage.html
Woher kommen die Augen auf den Kartoffeln? (26.01.2006)

(E2)(L?) http://www.wdr5.de/service/die-kleine-anfrage.html
Warum bildet sich beim Kochen von Kartoffeln Schaum? (06.02.2003)

(E2)(L?) http://www.wdr5.de/service/die-kleine-anfrage.html
Woher kommt der Begriff Nachtschattengewächse für Kartoffeln und Tomaten (17.10.2002)

(E1)(L1) http://www.westegg.com/etymology/

"Cartoufle" (16th.-cent. Fr.); "Kartoffel" (Germ.); "Kartopfel" (Russian);


(E?)(L?) http://www.wissenschaft-im-dialog.de/sg.php4


Kartoffelchips, Saratoga Chips (W3)

Dass die "Kartoffel" auf ital. "tartufolo" = "kleine Trüffel" zurück geht wird unter dem Stichwort "Kartoffel" erklärt. Zusammen mit dem engl. "Chip" = "Splitter", "Span", "Schnitzel" ergeben sich "Kartoffelschnipsel".
Allerdings scheinen die "Kartoffelchips" eine amerikanische Wortkreation zu sein. Jedenfalls sind die "Chips" in England "Pommes frites". Und die "Kartoffelchips" gehen zurück auf die "Saratoga Chips", die am 24. August 1853 in einem Nobelhotel in "Saratoga Springs" aus Ärger über die Sonderwünsche des Herrn Cornelius Vanderbilt kreiert wurden. In Deutschland wurden sie erst etwa 100 Jahre später bekannt und beliebt. Sie kamen nach dem 2. Weltkrieg mit den US-Soldaten.

(E?)(L1) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/archiv/
(E?)(L?) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/2006/08/kb20060824.html
24.08.2006 - Kartoffelchips werden zum ersten Mal zubereitet (24.08.1853)


...
"Chips" nennt man in England, was bei uns die "Pommes Frites" sind: heiße, frisch "frittierte Kartoffelschnitze".

Und genau die sind die Vorfahren der hauchdünnen Kartoffelchips. Am 24. August 1853 sollen sie zum ersten Mal zubereitet worden sein: Ihr Erfinder war ein - vermutlich vor Wut schnaubender - neunzehnjähriger Indianer: George Crum. Er arbeitete als Koch in einem piekfeinen Hotel des ebenso piekfeinen Ferienortes "Saratoga Springs" im Bundesstaat New York. Soeben hatte ein reicher Gast zum wiederholten Male seine Portion Pommes Frites in die Küche zurück gehen lassen. Seine Begründung: Die Kartoffelschnitze seien zu dick. Crum ärgerte sich jetzt wirklich und schnippelte die nächste Portion Kartoffeln in extra dünne Scheibchen, bevor er sie frittierte. Sein Ziel war, wie er später sagte, dass sie so dünn und knusprig würden, dass es dem Gast nicht einmal möglich wäre, sie mit seiner Gabel auf zu pieksen.

Allerdings ging dieser raffinierte Racheversuch vollkommen nach hinten los. Der einflussreiche Eisenbahn-Tycoon Cornelius Vanderbilt war entzückt! Während seines Aufenthalts bestellte er diese knusprigen heißen Kartoffelscheibchen immer wieder. Auch seine Freunde fanden Geschmack an der neuen Beilage. Im Nu wurden sie unter dem Namen "Saratoga Chips" in den feineren Restaurants der Ostküste sehr beliebt.
...


(E?)(L?) http://www.chio-chips.de/
(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/Kartoffelchips
Kartoffelchips | Potato chips | Pommes chips | Patatine | Patatas fritas

(E?)(L1) http://www.toffi.net/kiss/geschichte/g_42.htm

42. Wer erfand die Kartoffelchips?
...
Die ersten Kartoffelchips wurden 1853 im Hotel Moon Lake House in Saratoga Springs, New York, vom Küchenchef George Crum , einem Indianer, hergestellt. Er war gebeten worden, eine Beilage zu servieren, die "dünner als die normalen französischen Bratkartoffeln, die streichholzdünnen Pommes allumettes" sein sollte. Der Koch servierte noch dünnere Kartoffelstäbchen, doch auch die ließ der verwöhnte Gast zurückgehen. Aus Ärger schnitt der Koch nun so dünne Kartoffelscheiben, dass sie nach dem Frittieren mit der Gabel nicht mehr aufgespießt werden konnten. Doch der Gast verzehrte diese ersten Chips mit Vergnügen. Das neue Gericht hatte von Anfang an Erfolg und stand fortan als "Saratoga Chips" täglich auf der Speisekarte des Hotels. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich eine umfangreiche kommerzielle Produktion, zunächst in den häuslichen Küchen, wo ganze Familien mit der Herstellung und Verpackung von Kartoffelchips beschäftigt waren. Ab 1870 wurden Chips dann fabrikmäßig hergestellt. In den Südstaaten der USA verbreiteten sie sich erst in den 1920er Jahren. Findige Handlungsreisende verkauften sie aus dem Kofferraum ihres Autos.
...


(E?)(L1) http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/chips/
Hier kann man nachvollziehen, wie die "Kartoffelchips" hergestellt werden.

Kartoffelfriedhof (W3)

Der "Kartoffelfriedhof" ist eine Umschreibung für "dicker Bauch".

(E?)(L?) http://www.euphemismen.de/Alle/


Käse

Käse gibt es vermutlich seit etwa 7000 v. Chr. Die Jägernomaden Zentralasiens verwerteten die Milch von Wildpferden, Kamelen, Jaks, Ziegen und Schafen. Erstmals erwähnt wird Käse um 4000 v. Chr. auf einer Keilschrifttafel der Sumerer. In der Antike wurde Käse zu einem Hauptnahrungsmittel und wichtigem Exportprodukt. 301 n.Chr. sah sich Kaiser Diokletian veranlasst, den Handel klaren Richtlinien zu unterwerfen.

Das Wort "Käse", span. "queso" geht zurück auf lat. "caseus", das wörtlich "Gegorenes", "sauer Gewordenes" bedeutet. Einst war dt. "Käse" mit frz. "Fromage" innig verbunden. Man unterschied nämlich zwischen dem Hartkäse "Caseus Alpinus" und dem Weichkäse "Caseus formaticus". Im Gegensatz zum "Alpenkäse" mußte der "Weichkäse" in einer "Form" gehalten werden (lat. "forma" = "Form", lat. "formaticus" = "der Geformte"). (Käseherstellung war früher eine rein familiäre Angelegenheit und untrennbar mit Klima und Kultur der Region verbunden. So wurde "Hartkäse" nur in Gegenden hergestellt, in denen es keine Keller gab, wie etwa in der Alpenregion.) Anscheinend bevorzugten die Germanen den "Alpenkäse" oder sie aßen jegliche Art von Käse - jedenfalls übernahmen sie lat. "caseus" als dt. "Käse". Die Gallier bevorzugten anscheinend den geformten Weichkäse und übernahmen über ital. "formaggio" die Bezeichnung frz. "fromage". Wörtlich heißt frz. "frommage" also dt. "der Geformte".

(E?)(L?) http://www.kaese-aus-frankreich.de/


Kalorie, calorie (W2)

(E6)(L1) http://home.howstuffworks.com/calorie.htm
Dass Sportler mehr Kalorien verbrennen als andere Menschen, weiss man mittlerweile. Dabei ist die Kalorie (engl. "calorie") selbst nichts anderes als Wärme. Kommt es doch über frz. "calorie" von lat. "calor" = "Wärme", "Hitze", "Glut" und das zugehörige Verb "calere" heisst "heiss sein" oder auch "glühen".

Keller (W3)

(E?)(L?) http://www.goethe.de/z/50/alltag/meinung/angl07.htm
lat. "cella" =[Zelle, Vorratskammer, Keller]. Vgl. lat. "celare" =[wohl verwahren]; verwandt mit ai. cala, und griech. kalia = [Hütte]. Das Wort kam in der Zeit der Goldenen Latinität (Zeit Caesars und Ciceros] (als "C" noch als "K" gesprochen wurde) als "Keller" in unser Sprachgebiet. In der späteren Zeit der Christianisierung (als das "C" als "Z" gesprochen wurde) wurde es als "(Mönchs]zelle" übernommen. Vergleiche dazu auch [Kaiser] und [Zar] aus dem lat. "Caesar".
(A: roge)

siehe auch:

Kellner (W3)

Der "Kellermeister" = "cellarius" hatte früher noch die Aufgabe, sich um den kompletten Bestand der dort gelagerten Güter zu kümmern, einschliesslich der Prüfung von Ein- und Ausgang; z.B. der Haferabgaben die als Steuer zu entrichten waren. Zu seinen Aufgaben gehörte es allerdings auch, die Bewirtung der Gäste sicher zu stellen. Und so mutierte er schrittweise zum "Tafelaufseher", der kaum noch in den Keller hinabsteigt.
Aber wer kümmert sich jetzt um den Lagerbestand im Keller - wenn nicht der "Kellner"?

Kirschenbettelmann, Kirschenmichel, Kirschenpolster, Semmelauflauf

Die Bezeichnungen dieses Naschwerks klingen zwar nicht gerade vornehm, aber für Nascher ist das mit "Semmeln gepolsterte" "Kirschenpolster" ein schönes Ruhekissen. Und wenn Sie dem "Bettelmann" auch ein Stück abgeben, dann sind sie auch noch ein guter "deutscher Michel".

Die folgende Variante ist "Hanne's Kirschenpolster"

Alles durchmengen und das trockene Brot gut einwichen lassen.
In eine Auflaufform geben, mit Butterflöckchen belegen.
Bei 175°C 45min lang backen.

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3920105036/etymologporta-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3920105036/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3920105036/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3920105036/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3920105036/etymologpor09-20
(E?)(L?) http://deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3920105036
(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=Kirschenmichel&btnG=Suche&meta=
(E?)(L?) http://www.chefkoch.de/rezepte/76651029317343,82/Kirschenmichel.html
(E?)(L?) http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=2630&key=standard_document_880224
(E?)(L?) http://www.kinderwelten.de/paulchen/kinderkueche/kirschenmichel/
(E?)(L?) http://www.kochatelier.de/Rezepte_von_urgrossmutter/kirschenmichel.htm
(E?)(L?) http://www.kochbaeren.de/Rezept/14_12.html
(E?)(L1) http://www.wdr.de/tv/service/essen/inhalt/20040702/b_2.phtml
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Kirschenmichel
(E?)(L?) http://www.brenschelbach.de/landfrauen/
(E?)(L?) http://www.google.de/search?q=Semmelauflauf


kochatelier
Warenkunde

(E?)(L1) http://www.kochatelier.de/warenkunde.htm

Hier werden sowohl die verschiedensten Erzeugnisse und Produkte, als auch deren unterschiedlichen Sorten und Arten vorgestellt. Es gibt Tipps für den Einkauf und zur Verwendung, einschließlich typischer Rezepte.

Diese Rubrik wird ständig ergänzt und ausgebaut.

Apfelsorten -die beliebtesten | Cashew-Kerne | Essig | Fett | Fisch | Früchte - Obst | Geflügel | Gemüsearten | Artischocken | Auberginen | Blumenkohl | Broccoli | Chicorée | Fenchel | Hülsenfrüchte | Grün- oder Braunkohl | Gurken | Kohlrabi | Lauch - Porree | Mangold | Möhren | Paprika | Rhabarber | Rosenkohl | Rotkohl | Schwarzwurzeln | Sellerie | Spargel | Speiserübe | Steckrüben | Tomaten | Topinambur | Weißkohl | Wirsing | Zucchini | Zwiebeln | Gewürze | Gurken | Honig | Honigsorten | Honigprodukte | Hülsenfrüchte | Hummer | Kaffee | Kalbfleisch | Käse | Naturkäse | Halbfester Schnittkäse | Schnittkäse | Frisch-Schmelzkäse-Zubereitungen | Knoblauch | Kurkuma | Kräuter | Lammfleisch | Meeresfrüchte | Krustentiere | Hummer | Languste | Krebse | Krabben | Schaltiere | Austern | Jakobsmuscheln | Miesmuscheln | Venusmuscheln | Kopffüßler | Tintenfisch | Kalmar | Octopus


kochen-und-genießen
Küchen-Begriffe

(E?)(L?) http://www.kochen-und-genießen.de/
mit Rezept-Datenbank und Themen-Specials; Special "kulinarische Reisen";

(E?)(L?) http://www.lecker.de/rezepte/rubrik-rezepte/
Rezeptsuche | Rezept hochladen | Rezept-Galerien | Rezept-Register | Tagesrezept | Menü der Woche | LECKER mobil | Rhabarber-Rezepte

(E?)(L?) http://www.lecker.de/kochenbacken/rubrik-kochen-und-backen/
Kochschule | Backschule | Ernährung | Warenkunde | Utensilien | Tipps & Tricks | Lexikon | Kochbücher

(E?)(L?) http://www.lecker.de/kochenbacken/warenkunde_5857964134/rubrik-warenkunde/
Warenkunde
Sie würden gerne wissen, woher die Kiwi stammt oder welche Vitamine sie genau enthält? Haben Sie noch noch nie von Borretsch gehört und würden gerne wissen, was genau das ist?
Ab sofort ist das kein Problem mehr: In der großen Warenkunde von LECKER.de finden Sie bestimmt eine Antwort.

(E?)(L?) http://www.lecker.de/kochenbacken/lexikon_6013293451/rubrik-lexikon/

Lexikon - Küchen-Begriffe von A bis Z
Bestimmt standen Sie schon mal in der Küche, wollten ein Rezept nachkochen und in der Zubereitung wird plötzlich von "parfümieren" gesprochen. Wie jetzt? Parfüm an das schöne Gericht? Natürlich nicht!
Im LECKER.de-Lexikon finden Sie ab sofort Erklärungen rund um bekannte und weniger bekannte Küchen-Begriffe.
Was ist reduzieren? Wie mariniert man richtig und was ist eigentlich plattieren? Hier finden Sie die Antwort.


(E?)(L?) http://www.lecker.de/weinwelt/rubrik-weinwelt/
Wein des Monats | Wein-Shop | Weintipps | Weinregionen | Weinbücher

(E?)(L?) http://www.lecker.de/starkoeche/rubrik-starkoeche/
Starköche

(E?)(L?) http://www.lecker.de/magazin/rubrik-magazin/
Videos | Downloads | Deko & Gastlichkeit | Kochschulen | Kolumne / Blog | Horoskop | Spiele | Download-Spiele | Gewinnspiele | LECKER-Abo

(E?)(L?) http://www.lecker.de/shopping/rubrik-shopping/
Shopping

Erstellt: 2010-04

Konditor, Konditorei (W3)

(E?)(L?) http://www.bibb.de/redaktion/aweb/2003/konditor.htm
(E?)(L?) http://www.konditoren.at
(E?)(L?) http://www.konditoren.de/
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Konditor
Der "Konditor" hat seinen Namen der allgemeinen Kochkunst zu verdanken. Das lat. "condire" heisst einfach nur "einlegen" oder "würzen". Im 17.Jh. nahm es über lat. "conditor" = "schmackhaft zubereiten" die spezielle Bedeutung des schmackhaft machenden Bäckers an.

Korn (W3)

Auch "granarium" = "Kornspeicher" geht auf "granum = "Korn" zurück.

koestlichesdeutschland
Köstliches Deutschland

(E?)(L?) http://www.koestlichesdeutschland.de/

Das Köstliche Deutschland ist ein kulinarischer Reiseführer für Deutschland. Ursprung ist die Fernseh-Serie "Köstliches Deutschland", das auf den Dritten Programmen ausgestrahlt wird. Inzwischen wuchs das Internet-Angebot an, so dass umfangreiche Informationen für jede Region zur Vergügung stehen.

21.02.2007




Erstellt: 2010-04

Kuchelkraut (W3)

Das "Kuchelkraut" = dt. "Majoran", bot. "Origanum majorana", geht zurück auf dial. "Kuchel" = dt. "Küche", bedeutet also dt. "Küchenktaut". Darin wird die besondere Stellung des Majorans in der Küche.

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Kuchelkraut
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Kuchelkraut" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2012-01

kuechengoetter
Rezepte
Warenkunde

(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/
Eine Site rund um Kochen und Backen des GRÄFE und UNZER Verlags, mit Rezepten, Blogs, Forum und Küchengötter TV.
Wortgeschichtlich interessant dürften einige neue Produkte von "Algenbutter" bis "Tubenquark" sein.

Interessant ist die Rezeptsuche nach den Kriterien "Kalorien, Dauer und Schwierigkeitsgrad".


(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/A.html
25.10.2008:



(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte.html

Zutaten


kulinarisch (W3)

Dt. "kulinarisch" geht zurück auf la. "culina" = "Küche", lat. "culinarius" = "zur Küche gehörend".

(E?)(L1) http://www.schwarzaufweiss.de/laender.htm


(E?)(L?) http://www.schwarzaufweiss.de/deutschland/essen_und_trinken/inhalt.htm
Kulinarische Reisen

Erstellt: 2010-04

Kulinarisches (W3)

Dt. "Kulinarisches" geht zurück auf la. "culina" = "Küche", lat. "culinarius" = "zur Küche gehörend".

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2215701,00.html,2144,2215614,00.html
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,3286423,00.html
DW-WORLD: Kulinarisches - Viele Köche verderben den Brei! Auch im Autohaus. Denn dort gibt es ausgekochte Verkäufer und Kunden, die immer eine Extrawurst wollen.

(E?)(L?) http://www.fotoreiseberichte.de/sitemap/sitemap.htm


(E?)(L?) http://www.gartenlinksammlung.de/stichworte.htm
(E?)(L?) http://www.gartenlinksammlung.de/lkueche.htm
Kulinarisches

(E?)(L?) http://www.ingrids-welt.de/start/map.htm
Kulinarisches: Argentinien | Südafrika | Australien

(E?)(L?) http://www.jtimage.de/galerien/diverse/Lebensart/K00120/index.html


Erstellt: 2010-04

Kumpan, Kompagnon, Kompanie (W2)

derjenige "mit" (= "com-") dem man sein "Brot" ("panis") isst, ist ein "Kompagnon". Dieser war oder wurde durch das Teilen des Brotes zum Gefährten oder Kamerad. Als "Kumpan" konnte er auch zum Mitttäter werden und man zog mit ihm in den Krieg in einer "Kompanie".

L

Leben
Lebensmittel (W3)

(E?)(L?) http://www.lebensmittelwelt.de/
Das Leben ist dem Wasser entstiegen und so geht auch "Leben" zurück auf die Wurzel ide. "*(s)lei" = "feucht", "schleimig", "klebrig sein". Aus der weiteren Bedeutung "kleben (bleiben)" ergibt sich die Verbindung zu "Leib", "Leim" und "(übrig) bleiben". Womit der Spruch "Leben heißt Überleben" seine Legitimation erhält.
Damit könnte man "Lebensmittel" auch als "Klebemittel" widergeben. (vgl. "Essen hält Leib und Seele zusammen.")
Interessant ist ja auch die biblische Vorstellung, dass Gott den Menschen aus einem Klumpen (feuchtem) Lehm geformt hat.
Aber nun fehlt uns noch das "Mittel". Das in "der Mitte befindliche Teil" ist nun mal meistens notwendig, um ein Ziel oder einen Zweck zu erreichen.
Damit ist das Lebensmittel ein notwendiger Zwischenschritt, um zum Leben zu kommen bzw. dieses zu erhalten.

Das "Lebensmittel-Verzeichnis" ist ein Lebensmittel-Portal für Deutschland Österreich die Schweiz und ...
u.a. mit einem Newsletter.

lebensmittelklarheit
Lebensmittelinformationen

(E?)(L?) http://www.lebensmittelklarheit.de/

Projektseite "Klarheit und Wahrheit bei der Aufmachung und Kennzeichnung von Lebensmitteln"

Das Portal gibt ausführliche und gut verständliche Informationen zur Kennzeichnung und bietet Raum für Diskussionen.

Verbraucher können Produkte melden, durch deren Aufmachung oder Kennzeichnung sie sich getäuscht oder in die Irre geführt fühlen. Die Verbraucherzentrale leitet einen Dialog mit dem Hersteller oder Händler ein: Dieser kann dann zu den Vorwürfen Stellung beziehen.

Worum geht es?

Fischsticks ohne Fisch, Bananenschokolade ohne Banane, Zuckersirup statt Honig: Vollmundige Werbeversprechen oder wohlklingende Bezeichnungen auf Lebensmittelverpackungen suggerieren Qualität, Naturbelassenheit oder Preisvorteile. Gesundheitsversprechen verlocken zum Kauf.

Wer sich aber die Zutatenliste genauer ansieht, muss oft erkennen, dass es mit den Versprechen und Werbeaussagen nicht weit her ist. Oftmals ist der Ärger beim Verbraucher groß, weil er sich von der Aufmachung einer Verpackung, der Kennzeichnung oder der Werbung getäuscht fühlt.

www.lebensmittelklarheit.de ist ein Projekt der Verbraucherzentralen, umgesetzt vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Verbraucherzentrale Hessen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen der Initiative "Mehr Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln" finanziell gefördert.


Erstellt: 2011-07

lebensmittellexikon
Lebensmittel-Lexikon von Frank Massholder

(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
bietet auf vielen hundert Seiten Hintergrundinformationen zu alltäglichen und exotischen Lebensmitteln mit vielfältigen Zubereitungstipps. Es gibt Produktinformationen zu Herstellung und Handelsangebot sowie einen Überblick der im Handel erhältlichen Produkte. Zudem finden Sie hier kulinarische Wörterbücher für französisch, italienisch, spanisch, englisch und für Österreich. - Teilweise auch mit kurzen Hinweisen zur Herkunft der Begriffe.

Die Themen am 07.09.2005:

Die Lexikon-Einträge am 07.09.2005:

(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/


Lebkuchen (W3)

(E?)(L?) http://www.duden.de/service/newsletterarchiv/archiv/2002/021018.html
Der süddeutsche und westdeutsche Ausdruck für die Honigkuchenart, die in anderen Teilen Deutschlands "Pfefferkuchen" oder "brauner Kuchen" heißt, geht auf mhd. "leb[e]kuoche" zurück. Die Herkunft des Bestimmungswortes ist unklar. Vielleicht handelt es sich um eine ablautende Form zu "Laib", sodass "Lebkuchen" als "Brotkuchen" zu deuten wäre.

lecker (W3)

"lecker" ist etwas, das einem immer wieder zum "Lecken" animiert.

(E?)(L?) http://www.20min.ch/news/ausland/Slang_glossar.pdf


lecker
Rezepte

(E?)(L?) http://www.lecker.de/




lecker-backen
Lecker backen

(E?)(L1) http://www.lecker-backen.de/
Die Augsburger Bäckerin Sabine Bleyer bietet hier Rezepte für Kuchen, Torten und Naschwerk, Rezepte für Allergiker und Diabetiker. Dazu gibt es Haushalts- und Backtipps von A wie Äpfel bis Z wie Zuckerguss.

Rund ums backen

(E?)(L1) http://www.lecker-backen.de/rezepte/menue-alle.htm
04.03.2008:





Leichenschmaus (W3)

bezeichnet nicht das Verschmausen einer Leiche, sondern das gemeinsame (mehr oder weniger aufwendige) Speisen nach einer Beerdigung. Die Beerdigung ist ein Anlass, an dem sich auch weiter entfernt wohnende Angehörige und Bekannte zu einem letzten Gruss zusammenfinden. (Auch werden hier die ersten Erbschaftsverhandlungen geführt.) Jedenfalls war es in früheren Zeiten, ohne Auto, für einige Teilnehmer eine Anstrendende Reise, do dass der Leichenschmaus ein Gebot der Höflichkeit war, diese Gäste für die Heimreise zu stärken; und natürlich auch um die Verbundenheit wieder aufzufrischen..

livingathome
Rezepte

(E6)(L?) http://www.livingathome.de/essen_geniessen/rezepte/


Erstellt: 2010-06

Luder (W3)

Die genaue Herkunft von "Luder" ist ungesichert. Das mhd. "luoder" war eine "Lockspeise". Danach gab es einen negative Bedeutungswandel zu "Aas" und einen positiven zu "Verlockung", "Schlemmerei" was dann aber auch wieder ins "unsittliche Wohlleben" übergehen kann.

M

maggi
8.500 Rezepte

(E?)(L?) http://www.maggi.de/


Man nehme (W3)

Der Start einer Kochanleitung muß "Man nehme" lauten. Diese Einleitung prägte Henriette Davidis (1801 - 1876).

(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=Man+nehme+Henriette+Davidis&btnG=Suche&meta=&aq=f&oq=
(E?)(L?) http://www.oetker.de/oetker/html/default/debi-6j5lf5

Sie kennen die gelingsicheren Rezeptideen von Dr. Oetker? Sie probieren gerne neue Rezepte aus? Dann sind Sie hier genau richtig! Unter dem Motto "Man nehme" veröffentlicht die Dr. Oetker Versuchsküche bereits seit vielen Jahren regelmäßig Rezepthefte, die Sie hier herunterladen können. Zum Lesen oder Drucken der PDF-Dateien benötigen Sie den Adobe Reader.
...


(E?)(L?) http://www.taraland.de/Tip7.htm

...
Henriette Davidis' Kochbuch ("Praktische Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche" (1. Auflage 1845)) wird oft neu aufgelegt und mehrfach in fremde Sprachen übersetzt. Keines der anderen Bücher aus ihrer Feder hat sie so berühmt gemacht wie ihr Kochbuch. Das "Man nehme…" zu Anfang der Rezepte wird später zu einem geflügelten Wort der Kochkunst. Henriette Davidis' Kochbuch umfasst Speisen der gutbürgerlichen Küche, internationale Gerichte, aber auch Hausmannskost. Gänseleberpastete und Schildkrötensuppe werden ebenso aufgeführt wie eingelegte Heringe und Bratkartoffeln. Allgemeine Regeln zur Handhabung der Lebensmittel und zur Zubereitung der Speisen ergänzen die Rezepte-Sammlung.
...


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Henriette_Davidis


Erstellt: 2010-01

Mehl, 405, 550, 1050, 815, 997, 1150, 1700 (W3)

(E?)(L?) http://www.infodienst-mlr.bwl.de/ernaehrung/lebensmittel/waren/getreide/erzeugnisse/mehltyp.htm
(E?)(L?) http://www.tierundnatur.de/umwe-meh.htm
"Mehl" entsteht durch "Mahlen". Und so verwundert es wohl nicht, dass "Mehl" auf eine Wurzel ide. "~mel" = "zerreiben", "mahlen" zurück geht.


Beim Kauf von Mehl findet der Verbraucher auf der Verpackung zum Beispiel die Angabe "Type 405". Diese Bezeichnung stand ursprünglich für einen durchschnittlichen Mineralstoffgehalt von 4,05 Gramm pro Kilogramm Mehl. Die Ziffer "405" ist erhalten geblieben, obwohl das so gekennzeichnete Mehl heute meist 4,8 bis 5,0 Gramm Mineralstoffe pro Kilogramm enthält.
In der DIN-Norm 10355 werden die verschiedenen Mehltypen aufgeführt. Nach dieser Norm gibt es bei Weizen- und Roggenmehl fünf Typen, für Dinkelmehl drei Typen. Es dürfen auch Mehle außerhalb der DIN-Norm angeboten werden, diese sind jedoch besonders zu kennzeichnen.
Übrigens: je höher die Typenzahl, um so höher der Mineralstoffgehalt und um so vollwertiger das Mehl.
Im Laden findet der Verbraucher meist drei Typen, z.B. bei Weizenmehl die Typen "405", "550", "1050" und bei Roggenmehl die Typen "815", "997" und "1150".


Weiterhin findet man eine kleine Tabelle mit den Mehltypen nach der DIN-Norm 10355.


Die Typen besagen, wie hoch in Milligramm (mg) der Mineralstoffgehalt je 100 g Mehl ist - oder anders ausgedrückt: wieviel Asche übrigbleibt, wenn man 100 g Mehl verbrennt. Für Weizenmehl gelten die Typen in nebenstehender Tabelle.
Die Tabelle weist aus, daß schon mit dem Typ "550" erheblich mehr Bestandteile ausgemahlen werden als mit dem leider üblichen Typ "405", der nur deshalb so "blütenweiß" ist, weil ihm die dunkleren, wertvollen Bestandteile aus Keimling und Randschichten fehlen. Immer noch gute Backeigenschaften hat der Typ "1050"; nur der etwas grobe und dunklere Typ "1700" eignet sich nicht so gut für feines Gebäck, das mit diesem Mehl leicht bröckelig würde.
Dunkler bedeutet also bei Weizenmehl zugleich inhaltsreicher, besser - aber nicht jedes dunklere Mehl oder Brot bzw. Brötchen ist besser, weil es dunkler ist: Roggenmehl ist von Natur aus dunkler als Weizenmehl, auch die billigste Sorte ist hellgrau.


meine-kochrezepte

http://www.meine-kochrezepte.net/
kostenpflichtig

Mensa (W3)

Die "Mensa" geht zurück auf lat. "metiri" = "abmessen", "zumessen". Dort wird also jedem seine Portion zugeteilt.

Metternich

(E?)(L?) http://www.fuerst-von-metternich.de/lokalitaeten/
Buch und Restaurant-Führer online
Der Metternich 2003/2004
Die besten Adressen für Fein- und Weinschmecker in Deutschland

"Der Metternich" entdeckt seit über 30 Jahren für Sie ausgefallene Gastronomie-Tipps, die allgemein sehr geschätzt werden von kennerischen Gourmets und hoch bewertet werden von den bekannten Feinschmeckerzeitschriften und Restaurantkritikern. Dabei wird traditionsgemäß ein besonderer Wert auf die Bewertung des Weinkellers gelegt.

Darüber hinaus bietet "Der Metternich" aber auch viele aktuelle Kurzempfehlungen: Szene-Tipps und empfehlenswerte Lokale in ganz Deutschland. Diese Einkehrstätten zeichnen sich aus durch ihr originelles Ambiente, eine gelungene regionale Küche oder aber einfach durch eine besondere Atmosphäre, sei es gutbürgerlich gemütlich, quirlig italienisch, historisch zünftig, trendig modern oder einfach sympathisch anders.

Metzengerstein, Metzgerei, Metze, metzeln (W3)

(E?)(L?) http://www.eapoe.org/
(E?)(L?) http://www.eapoe.org/works/tales/metzngne.htm
(E?)(L?) http://www.symbolon.de/books2003/poe/metzgerstein.htm
(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&as_qdr=all&q=metzengerstein&btnG=Google+Suche&meta=
Am 14.11.2003 stellte ein Besucher die folgende Frage:

Does the word "Metzengerstein" have any meaning in German?


Ich habe den Begriff bis dahin noch nie gehört. Auch die Suche danach verlief erfolglos. Allerdings hat Edgar Allan Poe eine (englische !) Geschichte (tail) mit dieser Bezeichnung geschrieben. In der Geschichte geht es um eine Familie namens "Metzengerstein" mit einem "Chateau Metzengerstein". (Die Geschichte gibt es englisch und deutsch im Netz.)
Die Suche nach "Metzengerstein" bei Google ergibt über 2.000 Treffer. Ein grosser Teil davon verweist auf Seiten einer "Edition Metzengerstein".
Ein Hinweis zur Herkunft des Namens bzw. des Begriffs konnte ich jedoch nicht entdecken.

Da die Frage englisch gestellt wurde, versuche ich sie auch englisch zu beantworten.

So the following are just possibliities:
When I wrote the E-Mail, my first assoziation was "Metzengerstein" = "Metzgerstein". [The word "Metzgerei" = "butcher's (shop)" is known and used in southern Germany. In northern Germany they use "Fleischerei" ("Fleisch" = "flesh").] If this is the right meaning, "Metzengerstein" may have been an old German word for a (stone-)utility used by a butcher for example to separate flesh from bones.
The name of the profession "Metzger" goes back to lat. "matiarius" = "someone who deals with intestines (Gedärme)".

But this is just one possibility. The first part of the word "metz" may have some other different meanings. For example "Metze" is also an abbreviation for "Mathilde" or "Mechthild and was used in former times for a "prostitute".

"Metze" was also an old German word for a unit of measurement for cereals which goes back to "mezzo" = "messen".

There is also a word "metzeln" = "to slaughter" - similar to "metzgern" - which goes back to lat. "macellare" = "schlachten" and lat. "macellum" = "Feischmarkt" = "flesh market".

An at last the word "Metzengerstein" may also derive from "Metzen-Gerstein" instead of "Metzenger-Stein". And since "ger" means a "spear", "Gerstein" may be the "stone at the head of the spear" which was used in a "battle" (something like a "Gemetzel" = "massacre" which is of the same word-family).

But again: I did not know this word and I couldn't find the word in a dictionary. So all this is just "may be".

mittelalterlich-kochen

(E?)(L1) http://www.mittelalterlich-kochen.de/
das kommentierte Linkverzeichnis zum Thema historische Küche - Die umfangreiche Linkliste rund ums Essen enthält sicherlich auch Links zu etymologischen Hinweisen; allerdings muss man sich Zeit dafür nehmen. Eine hervorragende Site zur Information rund um die Ernährung - mit Schwerpunkt: Mittelalter. Ein Muss für jeden, der an der Geschichte der Ernährung interessiert ist.

Unter "Nahrungsmittelhistorie Gewürze, Wildpflanzen - Aphrodisiaka - Strange Food" sind vermutlich einige Links zu finden, die auch etymologische Hinweise bieten. (Die Linkliste ist sehr umfangreich.)

molekulare Gastronomie, molekulare Küche (W3)

(E?)(L?) http://www.eigenarbeit.org/molekularkueche/faq/

...
Was meint der Begriff "molekulare Gastronomie" bzw. "molekulare Küche"?

Der Begriff, ursprünglich von Hervé This (Collège de France) geprägt, bezeichnet zweierlei, was dann auch immer wieder zu Missverständnissen führt:

Ursprünglich zielte der Ansatz des französischen Chemikers darauf, die "chemischen" (= "molekularen") Prozesse zu verstehen, die das Geheimnis der Kochkunst ausmachen ("the science of deliciousness"). Es geht hier also zum Beispiel um empirische Erhebungen über den Zusammenhang zwischen der Steife des Eischnees und dem Aufgehen eines Soufflés. Neben Hervé This spielen in diesem Kontext auch ungarisch-britische Physiker Nicholas Kurti sowie der amerikanische Autor Harold McGee eine große Rolle, die sich auf ähnliche Weise um populärwissenschaftliche Darstellungen der Küchenwissenschaft bemüht haben. In Deutschland ist dieses Thema unter anderem von dem Physiker Thomas Vilgis (Max-Planck Institut für Polymerforschung) mit einigen Büchern vertreten.

Daneben gibt es aber noch eine zweite Deutung, die sich mittlerweile selbst nicht mehr als "molekulare Küche/Gastronomie" bezeichnet, wenn sie nicht diesen Begriff völlig ablehnt. Denn hier geht es nicht darum, die kulinarische Chemie zu verstehen, sondern auf Grundlage dieser Prozesse eine neue avantgardistische Kochweise zu entwickeln. Die wichtigsten Bausteine lauten: Hydrokolloide, Schäume, Sphären, Cryocooking. Nicht so sehr Wissenschaft als vielmehr Kunst, Kochkunst auf dem höchsten Niveau gilt es hier zu bewundern, gehören doch die Restaurants der Hauptvertreter dieser Richtung wie Ferran Adrià, Juan Amador, Heston Blumenthal oder Wylie Dufresne zur globalen Elite der Spitzenköche.
...


(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/Herv%C3%A9_This.html

Hervé This (* 1955 in Suresnes) ist ein französischer Physiko-Chemiker. Er forscht über die molekularen Grundlagen, die physikalischen Prozesse und chemischen Reaktionen, der Kochkunst und hat dafür den Begriff Molekulargastronomie geprägt. Seinen Doppelnamen This-Benckhard scheint er nur in den deutschen Ausgaben seiner Bücher zu verwenden.
...


(E?)(L?) http://www.eigenarbeit.org/molekularkueche
Was passiert beim Kochen - welche chemischen Prozesse sorgen dafür, dass es uns schmeckt - oder auch nicht.

(E?)(L?) http://www.marmiton.org/magazine/dossiers-marmiton_cuisine-moleculaire_2.aspx

Hervé This répond aux questions d'Anne-Laure et nous fait découvrir en quoi la gastronomie moléculaire nous ouvre les portes d'une nouvelle manière de cuisiner…
partie 1 : qu'est-ce que la Gastronomie Moléculaire ?


Mundraub (W3)

Den "Mundraub" (1801), also den "Diebstahl oder Unterschlagung von Nahrungsmitteln und Gemußmitteln in geringer Menge oder unbedeutendem Wert" scheint auf Campe (1746-1818) zurückzugehen.

In der Form "mundrof" (vor 1531), "mundroef" (1727) findet man es bereits vorher. Aber auch die Schreibweise "mundraub" ist bereist seit 1783 zu finden.

(E?)(L?) http://www.mundraub.de/
Hier geht es um Zitate.

(E?)(L?) http://www.mundraub.org/

Wahre Mundräuber…


(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
mundraub | mundraubung

(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GM08193
(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERM.pdf


Erstellt: 2010-08

Muskatnuß, Moschus, Muskatblüte, Myristica, fragrans (W3)

(E1)(L1) http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Myri_fra.html
Die "Muskatnuß" war eine lat. "nux muscatus" = "Moschus-Nuß". In anderen Ländern heißt sie Baskisch "intxaur muskatu", dän. "muskatnød", finn. "muskottipähkin", frz. "muscade", jiddisch "mushkat", lett. "muskatrieksts", slow. "muškátový orech", russ. "muskatnyj orekh", griech. "moschokarido", armenisch "meshgengous" und hebräisch "egoz muskat". Das engl. "nutmeg" geht über mittelengl. "notemugge" ebenfalls darauf zurück.

Der "Moschus" (die Bezeichnung für den Duftstoff des im Himalaya heimischen "Moschustiers"), der wegen seines starken Duftes zur Namensgebung von "Muskatnuß" führte geht über lat. "muscus", griech. "moschos" weiter zurück auf pers. "moshk" und schließlich Sanskrit "mushka" = "Hoden".

Diese Assoziation kann sowohl durch den historisch bedingten Vergleich der Duftdrüsen der männlichen Moschustiere als auch direkt erfolgen.

Auf der angegebenen Seite findet man weitere etymologische Hinweise zu arab. "jouz at-tib" = "aromatische Nuß", "Indische Nuß" (obwohl sie dort nicht beheimatet ist, sondern lediglich über Südindien nach Zentralasien und Europa gelangte), türk. "hindistancevizi", bulg. "indijsko orekhche", pers. "jowz hendi". Die armenisch Bezeichnung heißt übersetzt "Kokosnuß".

Weiter wird darauf hingewiesen, dass "Muskatblüte", schwed. "muskotblomma", tschech. "muškátový kvet", frz. "fleur de muscade" auf die, noch von Marco Polo (14. Jh.) weiter verbreitete, fälschliche Annahme zurückgehen, daß das Gewürz die Blüte des Muskatbaums sei.


Der Gattungsname "Myristica" kommt vom griech. "myron" = "Balsam", "Wohlgeruch", möglicherweise eine semitische Entlehnung und mit hebräisch "mor" = "Myrrhe" verwandt, das von einer semitischen Wurzel "MRR" = "bitter" abgeleitet wird. Einige andere aromatische Pflanzen tragen ähnliche Namen, z.B. "Myrtus" ("Myrte"), "Myrrhis" ("Süßdolde") oder "Myrica" ("Gagel"). Möglicherweise gehört auch "Rosmarin" in diese Reihe.
Vergleiche auch den arabischen Namen der "Bittermandeln", "lawz murr".

Auch der Artname "fragrans" verweist auf den Wohlgeruch: Es ist ein lateinisches Partizip "(wohl)riechend" zu "fragrare" = "riechen".


Muskatnuß, Moschus (W3)

Der Duft der "Muskatnuß" erinnert anscheinend an den Geruch von Ochsen. Die Bezeichnung "Muskat" geht jedenfalls über afrz. "muscate" zurück auf lat. "(nux) muscata" (lat. "muscatus" = "nach Moschus duftend"). Und "Moschus" übernahmen die Römer von den Griechen (griech. "móschos"). Die weitere Herkunft ist in pers. "musk" und sanskrit "muska" = "Hode", "Hodensack" zu sehen.

Erste nachweisbare Bericht über die Muskatnuß finden sich erst bei dem byzantinischen Arzt Simon Seth, der im 10. Jahrhundert über die Muskatnuss schrieb.

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/d/Muskatnussbaum/
Muskatnussbaum

(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/d/Talgmuskatnussbaum/
Talgmuskatnuss, Talgmuskatnussbaum

N

Nahrung (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Nahrung


nassauern (W3)

Das noch junge Herzogtum "Nassau" hatte keine eigene Universität. Wollte ein nassauischer Gymnasialabsolvent nicht im "Ausland" (sprich: in Hessen oder sonstwo in Deutschland) studieren, blieb ihm für ihn nur die "Hohe Schule" von Herborn. Diese besaß jedoch kein Promotionsrecht. Um nassauischen Studenten ein vollwertiges "inländisches" Studium zu ermöglichen, schloß Herzog Wilhelm von Nassau am 28. Oktober 1817 einen Staatsvertrag mit dem Königreich Hannover, wonach die Königlich Hannoversche Georg-August-Universität zu Göttingen zur Nassauischen Landesuniversität wurde. Als Anreiz zur Aufnahme des Studiums im doch immerhin über 300 Kilometer entfernten Göttingen gewährte der Herzog seinen Studenten Stipendien in Form eines "Freitisches", d.h. der kostenlosen Verköstigung. Die Stipendiaten konnten also bei einem Göttinger Wirt, mit dem die herzogliche Regierung einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hatte, umsonst essen. Blieb ein Nassauer Student dem Freitisch fern, fand sich schnell ein Fremder, Unbefugter, der sich als Nassauer ausgab und das Mahl einnahm. Auf diese Weise entstanden hier die studentischen Ausdrücke "nassauern" und "Nassauer". Diese Begriffe sind also auf ungebetene Gäste zu beziehen, die auf Kosten und anstelle anderer - der Nassauer - gegessen und getrunken haben.

Nelke (W3)

Die "Nelke" ("Gewürznelke", bot. "Cariophyllus aromaticus", mhd. "Nägelchen", frz. "clou de girofle", engl. "clove") verdankt ihren Namen dem Aussehen ihrer Knospen, die an "Nägel" erinnern (schweiz. "Näglein", "Nägeli", österr. "Nagerl"). Ursprünglich von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe, stammend, kamen sie um 700 aus China über die Seidenstrasse nach Europa und wurden von den Minnesänger im Mittelalter als "Nägelein" gepriesen.
Die "Gewürznelken" sind die Früchte des bis zu 12m hoch wachsenden Gewürzbaumes (bot. "Eugenia cariophyllata"), der zu der Familie der Myrtengewächse zählt.

Die ebenfalls "Nelke" genannte Blume verdankt ihren Namen dem an Nelken erinnernden Duft.

Übrigens: Qualitativ gute Nelken fühlen sich fettig an und sinken in Wasser nach unten oder stellen sich zumindest in Wasser senkrecht mit dem Kopf nach oben. Qualitativ schlechte Nelken schwimmen waagrecht auf dem Wasser.

(E?)(L2) http://www.foodlexx.de/kraeutergewuerze/gewurznelke.html
(E?)(L2) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/14952/Nelken.html
(E?)(L2) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/zutat/Gewuerze-Nelken/503.html
(E1)(L1) http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Syzy_aro.html
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

Nelke | Nelke (Alpen-) | Nelke (Bart-) | Nelke (Baum-) | Nelke (Blut-) | Nelke (Büschel-) | Nelke (deltafleckige) | Nelke (Carthäuser-) | Nelke (chinesische) | Nelke (Donner-) | Nelke (Feder-) | Nelke (Feld-) | Nelke (französische) | Nelke (Gewürz-) | Nelke (Gras-) | Nelke (graublättrige) | Nelke (haarförmige) | Nelke (Jungfern-) | Nelke (Kleb-) | Nelke (kleinblütige) | Nelke (Knopf-) | Nelke (kopfförmige) | Nelke (Korn-) | Nelke (Mauer-) | Nelke (meergrüne) | Nelke (Mutter-) | Nelke (nachmittägige) | Nelke (orientalische) | Nelke (Pech-) | Nelke (rostfarbene) | Nelke (Sand-) | Nelke (See-) | Nelke (sprossende) | Nelke (stechende) | Nelke (Stein-) | Nelke (stolze) | Nelke (Strauch-) | Nelke (Theer-) | Nelke (verdünnte) | Nelke (wachholderblättrige) | Nelke (wilde) | Nelkenableger | Nelkenapfel | Nelken Aquavit | Nelkenartige Pflanzen | Nelkenbalsam | Nelkenbaum | Nelkenblattläuse | Nelkenblüthfarbe | Nelkenbranntwein | Nelkenbraun | Nelkencassie | Nelkenerde | Nelkenessig | Nelkenfarbe | Nelkenflor | Nelkengefrornes | Nelkengras | Nelkengrün | Nelkenkönig | Nelkenkonserve | Nelkenkoralle | Nelkenkraut | Nelkenläuse | Nelkenlilie | Nelkenliqueur | Nelkenmaß | Nelkenmyrte | Nelkennuß | Nelkenöhl | Nelkenpfeffer | Nelkenpfefferöhl | Nelkenrahmscherbet | Nelkenratafia | Nelkenrinde | Nelkensaft | Nelkensamen | Nelkensteine | Nelkenstellage | Nelkenstock | Nelkensyrupp | Nelkenviole | Nelkenwasser | Nelkenwurz | Nelkenzimmet


(E?)(L2) http://www.wuerzkraut.de/inhalt/nelke.htm
"Nelke", Lateinisch: "Syzygium aromaticum", Familie: Myrtengewächse
...

Nuss, Juglans (W3)

Die dt. "Nuss", frz. "la noix", engl. "nut", geht zurück auf lat. "nux", plur. "nuces". Im Alltag versteht man unter "Nüsse" entweder "Walnüsse" (von "welsche Nüsse", engl. "walnut") oder "Haselnüsse".

Bei den alten Römern hieß die Nuß "Juglans" = "Jupiters Eichel", woraus sich der botanische Name "Juglans" für die Pflanzengattung "Walnuss" erhalten hat.

(E?)(L?) http://www.aboutnuts.com/

Der Initiator dieser Website, die Nut Company, hat sich zum Ziel gesetzt, für den Nährwert von Nüssen zu werben. Erdnüsse und Nüsse sind als Appetithappen oder auf einer Party äußerst beliebte Snacks. Wussten Sie aber, dass Erdnüsse und Nüsse auch sehr gesunde und nahrhafte Eigenschaften besitzen?

Wussten Sie dass die Erdnuss eigentlich keine Nuss ist, sondern tatsächlich mit der Erbse verwandt ist und zu den Hülsenfrüchten (Leguminosen) gehört?

Choose you language: English | Dutch | German | Polish




(E?)(L?) http://www.manufactum.de/lexicon.html


(E?)(L?) http://www.aboutnuts.com/Geschichte/Einleitung.aspx?Lang=German&mID=9756&rID=834

Einleitung
Erdnüsse und Nüsse waren zu allen Zeiten weltweit ein wichtiges Nahrungsmittel. Sie sind in vielen Ländern ein fester und traditioneller Bestandteil der Ernährungsgewohnheiten. Erdnüsse und Nüsse sind nicht nur lecker. Jede Erdnuss und jede Nuss ist eine Spezialität für sich und hat ihre eigene Geschichte.

Mandeln Cashews Haselnüsse Macadamia Paranüsse Pekannüsse Erdnüsse Pistazien Walnüsse


Nussknacker, Nußknacker (W3)

Erste Geräte zum öffnen von Nüssen soll bereist Aristoteles erfunden haben. Zumindest gab es bei den alten Griechen bereits Geräte mit Hebelarmen zu diesem Zweck. In einem Grab bei Tarent ist auch ein bronzener Nussknacker (aus der Zeit etwa um -300) gefunden worden.

Leonardo da Vinci (1452-1519) nahm sich der Problematik des Nussknackens dann systematisch an. Etwa seit dem 16. Jh. gibt es dann die grimmig dreinblickenden "Nussknacker". Etwa im 18. Jh. wurden sie dann auch in vielen "einfacheren" Haushalten heimisch.

Wann die Bezeichnung "Nussknacker", engl. "nut cracker" aufkam, läßt sich heute wahrscheinlich nicht mehr exakt nachvollziehen.

"Nußknacker" ist auch der Name eines Vogels.

(E?)(L1) http://www.3sat.de/nano/astuecke/81350/index.html

Bessere Lehrer dank Nussknacker und Mausekönig
Im Erfurter Studium hat die praktische Seite bei der Lehrerausbildung Priorität
...


(E?)(L?) http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/n/nussknacker/home.html
(E?)(L?) http://www.djfl.de/entertainment/djfl/1115/111809.html
Nussknacker und Mausekönig (E.T.A. Hoffmann)


Titel Deutschland: Nussknacker und Mausekönig
Titel USA: The Nutcracker And The Mouseking
Genre: Zeichentrick
Farbe, USA, Deutschland, 2004
...


(E?)(L?) http://euphemismen.de/2285/Nussknacker.html
Im Soldatendeutsch kann man "Nussknacker" für "Panzerfaust" finden.

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?suche=Nussknacker
Nußknacker - Ein Fall für Drei (D 1990)

(E?)(L1) http://www.lecker-backen.de/weihnachten/nussknacker.htm
(E?)(L?) http://www.sammlernet.de/nussk/index.htm
(E6)(L?) http://stuff.twoday.net/stories/458756/
Der "Nussknacker" kann auch zum Öffnen einer Bierflasche dienen.

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl

...
2. Der Nahme eines Vogels.
...


O

Obst (W3)

geht auf ahd. "obaz" zurück, das soviel wie "Zukost" bedeutete. Diese "Zukost" bestand wohl überwiegend aus "Obst".

Obst wird heute unterschieden in:

ostmann
Gewürz-Wissen
Gewürz-ABC
Gewürz-Galerie

(E6)(L?) http://www.ostmann.de/
(E?)(L?) http://www.ostmann.de/om_rund_umn_gewuerze_index_21911.php

Rund um Gewürze
Erfahren Sie alles aus der spannenden Welt der Gewürze!


(E?)(L?) http://www.ostmann.de/gewuerz_abc_index_20182.php

Gewürz-ABC
Von A wie Anis bis Z wie Zwiebel finden Sie im Gewürz ABC zu jedem Gewürz Informationen über Anbau und Gewinnung, zum Geschmack und zur Verwendung.

Die Auswahlliste enthält die üblichen Bezeichnungen der Gewürze.
Regionale Bezeichnungen wie z.B. Allesgewürz für Piment sind als Untertitel aufgeführt.

Übrigens: Infos zu Chillies finden Sie unter Cayenne-Pfeffer.

Wählen Sie ein Gewürz:
Anis Basilikum Beifuß Bohnenkraut Cayenne-Pfeffer Kurkuma Curry-Pulver Dill Estragon Ingwer Kapern Kardamom Kerbel Knoblauch Koriander Kreuzkümmel Kümmel Liebstöckel Lorbeerblätter Majoran Muskatnuß und Muskatblüte Nelken Oregano Paprika Pfeffer Piment Rosmarin Safran Salbei Schnittlauch Thymian Vanille Zimt Zwiebel Sternanis Zitronengras


(E?)(L?) http://www.ostmann.de/galerie_index.php

Die Ostmann Gewürzgalerie!
zum Downloaden, Ausdrucken oder einfach nur zum Anschauen ...
Klicken Sie auf "Bilddownload" unter den Fotos, um diese vergrößert zu betrachten. Mit der rechten Maustaste können Sie dann das vergrößerte Bild auf ihren Rechner speichern.




P

papperlapapp (W3)

Die lautspielerische Bildung "papperlapapp" bezieht sich auf "papp", in der Wendung "nicht mehr papp sagen können" "sehr satt sein". Vergleiche auch "pappeln" und "babbeln".

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?abc=P
Papperlapapp (D 1993)

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/p.php


Paradiesapfel (W3)

Die Gemüsepflanze "Tomate", bot. "Lycopersicon esculentum", wird auch "Liebesapfel" und "Paradiesapfel", österr. "Paradeiser", genannt. Diese Bezeichnung verdankt sie vermutlich dem kräftigen Rot womit man die "verbotene Frucht" im Paradies in Zusammenhang bringt.

Bezeichnungen wie "Liebesapfel" und "Paradiesapfel" sind auch darauf zurückzuführen, dass sie lange Zeit als Aphrodisiakum gehalten wurden.

Bei Adelung findet man jedoch keinen Bezug zur "Tomate":


Der Paradiesapfel, des -s, plur. die -äpfel.
1) Eine Art schmackhafter rother oder auch weißer Äpfel, deren Bäume niedrig bleiben und oft nur einige Schuh hoch werden, wenig Holz haben, aber desto mehr Früchte tragen; Pyrus Malus pumila Mill. Weil besonders die weißen früh reif werden sie auch Johannisäpfel genannt.
2) Eine Art Citronen, S. Adams-Apfel.


(E?)(L?) http://www.alte-obstsorten.de/sortendb/sortenliste.php5
Dithmarscher Paradiesapfel (Dithmarschen 1856)

(E?)(L?) http://www.blog.institut1.de/category/06-jun-20082/
Die Tomate - Goldapfel, Liebesapfel und Paradiesapfel - Geschrieben von: Gunhild Simon am 24.06.2008

(E?)(L?) http://www.kuechengarten.de/

Tomaten: Sorten, Saatgut, Verwertung


(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/P.list.html
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Paradiesapfel | Sommerparadiesapfel

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Paradiesapfel
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Paradiesapfel" taucht in der Literatur um das Jahr 1830 auf.

Erstellt: 2011-09

Paradiesfrucht (W2)

(E2)(L1) http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/6,0,401,1356,0/Chefkoch/Banane-der-Star-unter-den-Tropenfruechten.html
Die aus Afrika stammende "Banane" wird auch als "Paradiesfrucht" bezeichnet. Diese Bezeichnung geht auf eine Legende aus dem 5./6. Jahrhundert v.u.Z. zurück. In Südindien verführte demnach eine Schwester von Eva den Bruder von Adam mit einer Banane.
Der Botaniker Carl von Linné nahm diese Legende zum Anlass um der "Banane" den lateinischen Namen "Musa paradisiaca" = "Paradiesfrucht" zu geben, nach arab. "mauz" = "Banane".

Die heute in Europa bevorzugten Bananen tragen jedoch den botanischen Namen "Musa sapientum" = "Banane der Weisen".

pastaweb
Pasta-Lexikon

(E?)(L?) http://www.pastaweb.de/
Pasta-Saucen | Cannelloni | Gnocchi | Polenta | Frittata | Risotto | Antipasti | Salate | Snacks & Brote | Nudelsalate | Nudelaufläufe | Aufläufe ohne Nudeln | Suppen & Ragouts | Desserts | Pasta selbermachen | Wissenswertes | Sitemap

Petersilie (W3)

Die Bezeichnung dt. "Petersilie" bedeutet wörtlich "Felsensellerie". "Petersilie" geht zurück auf bot./lat. "Petroselinum", griech. "petrosélinon" = "Petersilie", setzt sich zusammen aus griech. "petros" = "Felsen" und griech. "selinon" = "Sellerie".

Blattpetersilie | Petersilie | Petersilienwurzel | Wurzelpetersilie

(E?)(L1) http://www.bio-gaertner.de/
(E?)(L1) http://www.botanikus.de/Heilpflanzen/heilpflanzen.html
(E?)(L?) http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/p/home.html
Petersilie | Petersilienwurzel

(E?)(L?) https://portal.bvl.bund.de/psm/jsp/
Petersilie | Schnittpetersilie | Wurzelpetersilie | Hundspetersilie | Petersilienrost (Puccinia rubiginosa)

(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/db/petersilie.php

Dieses Gewürz, das eigentlich appetitanregend und nervenstärkend wirken soll, hilft den Römern (und auch Galliern) dem Gesang von Troubadix im Album "Asterix als Gladiator" zu widerstehen. Dort soll eine Patrouille nämlich Troubadix gefangen nehmen, damit der Präfekt Galliens, Caligula Alavacomgetepus, Cäsar ein wertvolles Geschenk aus seiner Provinz mitbringen kann. Der Anführer des Himmelfahrtskommandos findet bei seinem Auftrag Troubadix zu entführen die Petersilie auf Seite 7 als geeignetes Mittel, der geheimen Waffe des Barden zu widerstehen - nämlich sie in die Ohren zu stopfen.
...


(E?)(L?) http://www.cuisine.at/lexicon/lexicon.php?rowid=26
(E?)(L?) http://www.das-oesterreichische-deutsch.at/
Petersilie (weiblich) - Petersil (männlich)

(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/
Petersilie - Petersilienwurzel

(E6)(L?) http://www.fuchs-gewuerze.de/gewuerzfibel_24650.php
(E?)(L1) http://www.gemueseland.ch/gemuese/gewuerz.htm
(E?)(L?) http://www.gemueseland.ch/gemuese/petersi.htm
(E?)(L1) http://www.gemueseland.ch/gemuese/gemuese.htm
(E?)(L?) http://www.gemueseland.ch/gemuese/peterwu.htm
Petersilienwurzel

(E3)(L1) http://www.gewuerzindustrie.de/gewuerzkunde/
(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexK
Kabeljau mit Petersiliensauce | Petersiliekartoffeln | Petersilienkartoffeln

(E?)(L?) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexP
Petersilie | Petersiliekartoffeln | Petersilien | Petersiliencremesuppe | Petersilienkartoffeln | Petersiliensauce

(E4)(L1) http://www.hagzissa.de/
(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/index-komplett.htm
Petersilie | Soldatenpetersilie

(E?)(L?) http://www.heilpflanzen-katalog.de/beschreibung-petersilie.html
(E?)(L1) http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de/petersilie/petersilie.shtml

Synonyme: "Bittersilche", "Gartenpetersilie", "Gartenteppich", "Peterchen", "Peterlein", "Peterling", "Petersihjlien", "Petersillig"


(E?)(L?) http://www.horst-hohmann.de/kraindex.htm
(E6)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/
Hundspetersilie | Petersilie

(E?)(L?) http://www.indianer-wiki.org/Petersilie
(E?)(L?) http://www.kraeuter.ch/_texte/pflanzen_abc.htm
(E?)(L?) http://www.kraeuter.ch/_texte/gleisse.htm
Gleisse, Hundspetersilie - Hundtspeterlein, Gleiß, stinckender Peterlein

(E?)(L?) http://www.kraeuter.ch/_texte/petersilie.htm
Petersilie - Peterlein, Petersilg, Petersilien, Garteneppich, gefüllter Peterlein, krauser Peterlein

(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/A.html
Petersilie Petersilienwurzeln

(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte.html
Petersilienwurzel | Petersilie

(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
Blattpetersilie | Schnittpetersilie | Wurzelpetersilie

(E6)(L1) http://www.manufactum.de/lexicon.html
Bergpetersilie | Petersilie | Petersilienöl

(E?)(L?) http://www.mein-schoener-garten.de/de/site/pflanzenlexikon/pl-kraeuter/Kraeuter.jsp
(E?)(L?) http://www.naturfoto-cz.de/pflanzen.html
Hundspetersilie - Aethusa cynapium

(E?)(L1) http://www.obst-gemuese.at/product/produktindex
Französische Petersilie | Glatte Petersilie | Krause Petersilie | Petersilie glatt | Petersilie kraus | Petersilie französisch | Petersilienwurzel | Welsche Petersilie

(E?)(L?) http://www.ostmann.de/gewuerz_abc_index_20182.php
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/p.php

"Dir ist wohl die Petersilie verhagelt" = "Du hast wohl schlechte Laune!"


(E?)(L?) http://www.retrobibliothek.de/retrobib/stoebern.html?werkid=372
Petersilie

(E?)(L?) http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Petr_cri.html
(E?)(L?) http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/spice_large.html
Chinesische Petersilie | Französische Petersilie | Indische Petersilie | Petersilie | Petersilie, chinesische | Petersilie, Französische | Petersilie, indische

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
KrautPetersilie | Macedonische Petersilie | Öhl (Petersilien-) | Petersilie | Petersilie (große Berg-) | Petersilie (Esels-) | Petersilie (Hunds-) | Petersilie (krause) | Petersilie (Kraut-) | Petersilie (Wurzel-) | Petersilienkraut | Petersilienöhl | Petersiliensalse | Petersiliensauce | Petersilienschierling | Petersiliensuppe | Petersilientraube | Petersilienwasser | Petersilienwein | Petersilienwurzel | Salat von Petersilienwurzeln | Schnittpetersilie

(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/archiv/index.jhtml


(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/index.jhtml
Gebratener Waller auf Petersilien-Kartoffelsalat mit Pfifferlingen (05.07.2001)

(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/P.htm
Petersilien-Gutedel

(E?)(L1) http://www.wuerzkraut.de/


Erstellt: 2010-02

Pfefferminz (W3)

Der "Pfefferminz" kommt aus dem lat. "mentha piperita" (Die beiden lateinischen Wörter sind bei uns umgestellt). "p" im Anlaut wurde in der 2. Lautverschiebung zur Affrikata "pf", nach Vokal im gleichen Zeitraum zur Doppelspirans "ff"; die 2. Hälfte des Wortes ("-ita") ist durch die germanischen Auslautgesetze, eine Folge der Erstbetonung, abgestorben.

(E?)(L?) http://www.weikopf.de/index.php?article_id=85


pfeffern (W3)

als scharfes Gewürz, diente er dazu, dem Essen einen kraftvollen Geschmack zu geben. Und es bot sich auch an, um es auf andere Handlungen zu übertragen. Und es wurde selbst zur Bezeichnung einer Handlung; so kann man auch jemandem eine "pfeffern", oder etwas in die Ecke "pfeffern".

plaudern (W3)

heisst auf altgriech. "kòptein" = "in Stücke schneiden, zerhacken". (vgl. fr. "couper" = "schneiden")
und so liegt es auch nahe, jemandem das Wort ab zu schneiden

Pomologie (W3)

(E?)(L?) http://www.pomologen-verein.de/

Die "Pomologie" ist die Lehre von den Obstarten und Obstsorten und umfasst deren Bestimmung, Beschreibung, Empfehlung und Erhaltung.

"Pomona" ist die römische Göttin des Obst- und Gartenbaus.
Außerdem heißt lat. "pomum" = "Baumfrucht", und frz. "pomme" = "Apfel".

Der Pomologen-Verein e.V. wurde 1991 gegründet in der Tradition des “Deutschen Pomologenverein” (1860 - 1919).


Printe (W3)

Die Bezeichnung dt. "Printe" für das lebkuchenartige Weihnachtsgebäck geht zurück auf ndrl. "prent" = "Abdruck", "Aufdruck", altfrz. "preindre", lat. "premere" = "abdrucken", "aufdrucken, "drucken". Ausschlaggebend für die Benennung waren (vermutlich) die ursprünglich aufgedruckten Heiligenfiguren.

(E?)(L?) http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/a/aachener-printen/home.html
Aachener Printen

(E?)(L?) http://www.lambertz.de/
(E?)(L?) http://www.lambertz.de/index.php?option=com_content&view=article&id=127&Itemid=131&lang=de
Aachener Printen- und Schokoladenfabrik

(E6)(L1) http://www.nikolaus-von-myra.de/lexikon/weckmann.html
Printenmann -> Weckmann

(E?)(L?) http://www.printen.de/
(E?)(L?) http://www.printen.de/printengeschichten.html


pruefziffernberechnung
Molkereiprodukteproduktionsstätten

(E?)(L?) http://www.pruefziffernberechnung.de/Begleitdokumente/EWG-Betriebsnr-DE-Milch.shtml

Veterinärkontrollnummernlisten
(EWG-Betriebsnummernlisten)
In Deutschland zugelassene Molkereiprodukteproduktionsstätten
Bei vielen Herstellern von Kaffee- und Kakaomischungen mit Milchprodukten, sowie von milchprodukthaltiger Babynahrung sucht man eine Veterinärkontrollnummer auf der Verpackung vergebens.

Nummer - Marken - Firma - Ort
...


Erstellt: 2011-08

Pumpelmus, Pampelmuse, pamplemousse, pompelmoes (W3)

Die "Pumpelmus" ist eine ältere variante von "Pampelmuse". Die Bezeichnung geht über frz. "pamplemousse" und ndl. "pompelmoes" zurück auf ein Wort "bambolmas" aus der Sprache der Tamilen in Indien.

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl


Pumpernickel, pumpern, Nickel (W2)

Der seit dem 17. Jh. gebräuchliche Ausdruck für "Schwarzbrot" war ursprünglich ein Schimpfwort für einen bäuerlichen ungehobelten Menschen, das etwa mit "Furzheini" wiederzugeben ist. Das Brot wurde wahrscheinlich wegen seiner blähenden Wirkung so genannt.

Allerdings rankt sich um den Namen auch eine Legende. Nach der hat das Brot seinen Namen von einem französischen Soldaten (Napoleon?), der das Brot von einem deutschen Bäcker angeboten bekam. Seine Meinung war: "Bon pour Nicole." Und er gab es seinem Pferd.

Dieses Roggenbrot hat seine Bezeichnung seiner "windproduzierenden" Wirkung zu verdanken ("pumpern" = "einen Wind fahren lassen"). In Verbindung mit "Nickel" (die Kurzform von "Nikolaus") stand die Bezeichnung für einen ungehobelten Menschen.

(E?)(L?) http://www.diebackstube.de/themen
(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA
(E6)(L1) http://www.manufactum.de/lexicon.html
(E?)(L?) http://www.phil.muni.cz/german/mediaev/histsem/nofr-beisp-HS.htm
(E3)(L1) http://oewb.retti.info/oewb-public/show.cgi?lexnr=ZfahFma/bha01HijmR5JIgGhLtrl2LcJgUCRbhmEih1QsUz9zWBoXA==&pgm_stat=show
"pumpern" sagt man in Österreich für "klopfen".

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Pumpernickel | Torte (Pumpernickel-)

(E?)(L?) http://www.w-akten.de/lebensmittel.phtml
(E?)(L?) http://www.w-akten.de/terminologisch.phtml
(E?)(L2) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_English_words_of_German_origin


Q

R

Radi, Radieschen, Rettich, radikal (W3)

Sowohl der bayrische "Radi" und das kleinere Radieschen als auch "Rettich" verdanken ihren Namen dem lat. "radix" ("radicis") = "Wurzel". Ebenso wie "radikal" = "von der Wurzel her", "an die Wurzel gehend" fanden sie über französische Formen Eingang ins Deutsche.

rausch-schokolade
Schokoladen-Fibel

(E?)(L?) http://www.rausch-schokolade.de/
(E?)(L?) http://www.rausch-schokolade.de/schokofibel/index.html

Tauchen Sie ein in die 3000-jährige Geschichte des Kakaos von der präkolumbischen Zeit bis zu den besten Schokoladen von heute.

Erfahren Sie viel Interessantes über den Kakaoanbau, die Kakaosorten, die Rezepturen und über die Unterschiede zwischen guter und bester Schokolade.


restaurant-kritik
Restaurant-Kritik
Restaurant-Finder

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rezeptewiki
Rezepte-Wiki

(E?)(L?) http://www.rezeptewiki.org/wiki/Hauptseite
In den Rezepten, Kochtechniken und Küchenwerkzeugen findet man einige interessante Bezeichnungen, dern Herkunft interessant sein dürfte.

(E?)(L?) http://www.rezeptewiki.org/wiki/Kategorie:Rezepte




(E?)(L?) http://www.rezeptewiki.org/wiki/Kategorie:Kochtechniken

Kategorie: Kochtechniken
Zubereitung:




(E?)(L?) http://www.rezeptewiki.org/wiki/Kategorie:K%C3%BCchenger%C3%A4te

Kategorie: Küchengeräte
Zubereitung:




Rostige Ritter
Arme Ritter (W3)

Der "Rostige Ritter" tritt meist im Plural auf. Seine Ahnen wurden noch "Armer Ritter" (14. Jh.) genannt. Nachdem gegen Ende des Mittelalters die Städte zu den Machtzentren wurden, fielen die Wiederverkaufswerte der alten Burgen ins Bodenlose. Die Ritter verarmten vollends und waren froh, wenn sie sich von Brot ernähren konnten. Zu besonderen Anläßen wurde das Brot mich Milch und Eiern aufgepeppt. Von den "Armen Rittern" übertrug sich der Name auf die alten eingeweichten und gebackenen Brotscheiben. Und als dann noch Zimt hinzukam glichen die "Semmelschnitten" den mittlerweile verrosteten Rüstungen der Ritter. Und so wurden aus den "Armen Rittern" "Rostige Ritter".

Varianten dieses Grundnahrungsmittels findet man europaweit unter verschiedenen Bezeichnungen.

(E?)(L?) http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1117793
(E?)(L?) http://www.chefkoch.de/rezepte/35191011794639/Rostige-Ritter.html
(E?)(L?) http://www.chefkoch.de/rezepte/111261046613392/Arme-Ritter-Rostige-Ritter.html
(E?)(L?) http://www.eigenarbeit.org/molekularkueche/2008/09/12/powidlpofesen-arme-ritter-mit-zwetschgenmus/

...
der "Arme Ritter" oder in Österreich die "Pofesen".
...
Zwar findet man die "Armen Ritter" erst Ende des 18. Jahrhunderts in der deutschen Küche dokumentiert, aber wenn man einmal nach einem der zahlreichen Synonyme ("Arme Ritter", "Rostige Ritter", "Fotzelschnitten", "Semmelschnitten", "Kartäuserklöße", "Weckschnitten", "Gebackener Weck", "Pofesen", "Blinder Fisch", "Torrijas", "Tostadas", "Rabanadas", "Pain Perdu" oder "French Toast") sucht, wird die lange und globale Tradition der ausgebackenen Eibrote oder -semmeln deutlich. Auch in der Literatur findet sich dieser Begriff immer wieder, zum Beispiel um 1350 in Hajeks Gute Spise:

Man [...] snit denne abt snitten "armeritlere" und backe die.

Und Henisch gibt in seinem 1616 erschienen Werk einige geläufige Bezeichnungen des Gerichts an:

"Arme Ritter" | "Brotküchlin" | "schnitten" | "guldene schnitz"
...
Eine der schönsten Variationen dieses Rezepts sind die österreichischen "Powidl-Pofesen - die Bezeichnung "Pofesen" kommt übrigens vom italienischen "Pavese", dem typischen "Schild der mittelalterlichen Armbrust- und Bogenschützen", die am besten mit einem reinen "Zwetschgenmus" ("Powidl") gefüllt werden.
...


(E?)(L?) http://www.frag-mutti.de/tipp/p/show/category_id/1/article_id/1954/Rostige-Ritter.html
(E?)(L?) http://www.netzwissen.com/ernaehrung/armer-ritter.php

...
"Armer Ritter", auch "Rostige Ritter", "Fotzelschnitten", "Semmelschnitten", "Kartäuserklöße", "Weckschnitten", "Gebackener Weck", "Pofesen", "Blinder Fisch" oder "French Toast" genannt, ist bereits in der Antike bekannt. Bereits der römische Feinschmecker Apicius beschrieb im ersten Jahrhundert ein Rezept, in dem Weißbrot in Milch getaucht und in Olivenöl gebraten und anschließend mit Honig beträufelt serviert wird.
...
Werden die "Armen Ritter" bspw. vor dem Braten mit Pflaumen- oder Zwetschgenmus (Powidl) oder Konfitüre gefüllt. Diese nennt man "Reiche Ritter".
...
"Arme Ritter" sowie diverse Abwandlungen sind in vielen Regionen und Ländern der Erde bekannt. In den USA gehören "Arme Ritter" unter dem Namen "French Toast" zu einem besonders reichahltigen Frühstück. In England wird das Rezept "Poor Knights of Windsor", in Frankreich "pain perdu", in Russland "grenki", in Spanien "torrijas" und in Holland "wentelteefje" genannt. In Teilen Bayerns und Österreichs heißt es "Pofesen", "Pavesen", oder "Bavesen" und in der Schweiz "Fotzelschnitten".
...


(E?)(L?) http://www.rostiger-ritter.de/
(E?)(L?) http://spanische-kueche.suite101.de/article.cfm/arme-ritter--in-spanien-eine-fastenspeise

Torrijas in Spanien eine Fastenspeise
Spanische Arme Ritter - eine internationale Süßspeise
...
Im "Buch von guter spyse" einem Kochbuch aus dem 14. Jahrhundert, werden die "Armen Ritter" erstmals im deutschprachigen Raum schriftlich erwähnt "snit denne aht snitten arme ritter und backe die in smalze nicht zu trüge."
...


(E?)(L?) http://de.wikibooks.org/wiki/Kochbuch/_Rostige_Ritter

"Rostige Ritter" (auch "Arme Ritter")
Der Name "Arme Ritter" entstand gegen Ende des Mittelalters als zahlreiche Rittergeschlechter verarmten und ihre Burgen kaum mehr Komfort zu bieten hatten als Bauernhütten. Brot war für die meisten ein bezahlbares Grundnahrungsmittel.
...


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Armer_Ritter

...
Geschichte

Arme Ritter waren in einer ähnlichen Form schon zu römischen Zeiten bekannt. Marcus Gavius Apicius schrieb im ersten Jahrhundert n. Chr. in einem Kochbuch von diesem Rezept: „Zerbrich abgeriebene Siligenen (= Winterweizengebäcke), mache größere Häppchen, tauche sie in Milch, röste sie in Öl, übergieße sie mit Honig und serviere sie.“

Das älteste deutschsprachige Rezept steht bereits in dem Buch von guter spyse aus dem 14. Jahrhundert, das im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm zitiert wird: „snit denne aht snitten arme ritter und backe die in smalze niht zu trüge.“

In einem deutschen Kochbuch werden sie 1691 "Gueldene Schnitten" genannt. Valerius Herberger nennt schon im Jahr 1601 "Arme Ritter" redensartlich: arme Ritter backen und Kümmerling schmelzen (siehe Magnalia Dei, oder die großen Thaten Gottes).
...


Erstellt: 2010-07

Rotkraut (W3)

Zu Weihnachten wurde ich mit der Aufgabe betraut, "Rotkraut" zu besorgen. In der Gemüseabteilung konnte ich jedoch nur "Rotkohl" finden. Da es aussah wie "Rotkraut", nahm ich zwei große Köpfe davon mit. Zu Hause angekommen erhielt ich zuerst einmal eine Rüge. (Männer darf man halt nicht einkaufen lassen, ...)

Am Ort des Geschehens angekommen, stellte sich jedoch heraus, dass beide Begriff das selbe bezeichnen. Und in der Landidee Februar & März 2012 wird das Phänomen aufgeklärt. Und siehe da die Sache ist sogar noch komplizierter als gedacht.

Als das "Rotkraut" im Mittelalter kultiviert wurde waren die Farbbezeichnungen "lila" und "violett" noch unbekannt. Es gab "blau" und "rot" und was man im Süden "Kraut" nannte, nannte man im Norden "Kohl". Außerdem hat "Rotkraut" bzw. der Farbstoff darin eine besondere Eigenschaft. In saurer Umgebung, etwa mit Essig, Wein oder Äpfeln, färbt er sich rot. In basischer Umgebung, etwa mit Backpulver, Natron oder Zucker, färbt er sich blau. Und so gibt es vier mögliche Bezeichnungsvarianten. Im Norden Deutschlands und im Badischen heißt er "Rotkohl", in Mitteldeutschland und Südwestdeutschland heißt es "Rotkraut" im Süden "Blaukraut". Die Variante "Blaukohl" scheint nicht vorzukommen. Dafür findet man in Nordrhein-Westfalen noch die Bezeichnungen "Rotkappes" und "Blaukappes". (Der "Kappes" oder auch "Kappus" geht dabei zurück auf mlat. "caputium" = dt. "Kohlkopf" und gehört zu lat. "caput" = dt. "Kopf", "Spitze".)

(E?)(L?) http://www.cuisine.at/lexicon/

"Rotkraut" (österreichisch)
"Blaukraut", "Rotkohl" (deutsch)


(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA




(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/12525/Rotkohl.html
(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/zutat/Gemuese-Rotkraut/173.html
(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/

dt. "Rotkohl", "Rotkraut", "Blaukraut", "Roter kabis", "Roter kappes", bot. "Brassica oleracea convar. capitata var. capitata f. rubra", engl. "Red cabbage", frz. "Chou rouge", ital. "Cavolo cappuccio", span. "Repolla morado"
Anbaugebiete und Unterscheidungsmerkmale des Rotkohls, Verwendung und Zubereitung
...


(E?)(L1) http://www.obst-gemuese.at/product/pages/blaukraut

"Blaukraut", "Brassica oleracea convar. capitata var. capitata f. rubra", Synonym: "Rotkohl", "Rotkraut"
...


(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/R.list.html

Anmerkungen ...
"Blaukraut", "Rotkraut", "Rotkohl", "Rotchabis"
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Rotkraut
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Rotkraut" taucht in der Literatur um das Jahr 1880 auf.

Erstellt: 2012-01

S

Salat, da haben wir den Salat (W3)

Am 06. März 2008 fragte Frau Mittmann nach der Herkunft des Ausspruchs "da haben wir den Salat" und was der "Salat" hierbei zu suchen hat.

Der "Salat", frz. "salade", span. "ensalada", engl. "salad", ist das "in Salz eingelegte", lat. "insalata" = "eingesalzene, gewürzte Speise".

"Salami", "Salat", "Sosse" gehen auf "Salz" zurück; Die Wurzel ide. "*sal" = "Salz" ist ein substantiviertes Adjektiv mit der Bedeutung "schmutzig", "grau". Zu Zeiten, als Salz noch ungereinigt gehandelt wurde, war es eben das "Schmutziggraue".

Die "Salami" ist also "Salzfleisch", "Schlackwurst"; der "Salat" ist das "in Salz eingelegte" ital. "insalata" = "eingesalzene, gewürzte Speise" und die "Soße", "salsa" = "die Gesalzene", ist die "gesalzene", gewürzte Brühe. Ausgehend vom ital. "insalata" = "gemischtes, kalt serviertes Gericht" fand der "Salat" im 15. Jh. den Weg nach Deutschland. (Aus dem lat. "salare" = "salzen", "in Salz einlegen" gehen ital. "salare", frz. "saler", span. "salar" = "salzen", ital. "insalare" = "einsalzen" hervor)

Interessant am Rande ist vielleicht noch, dass der engl. "salad" genau den bereits "angemachten Salat" bezeichnet. Der unangemachte "(Kopf)Salat" heißt "lettuce" wegen seiner milchigen Absonderungen". In Deutschland hingegen dient "Salat" auch zur Bezeichnung des noch unangemachten Salats.

Vom ursprünglich "Schmutzigen" zum "Gesalzenen" hatte "Salat" ja schon einige Wandlungen erfolgreich überstanden. Auf dem Umweg über den ital. "insalata mista", den "gemischten Salat" assoziierte man "Salat" schließlich nicht mehr mit "Gesalzenem" sondern mit "Gemischtem". (Damit ist der "gemischte Salat" eigentlich ein weisser Schimmel".) Und so kam es auch zu Wortbildungen wie "Buchstabensalat", "Datensalat", "Kabelsalat", "Obstsalat", "Telefonsalat", "Wellensalat", "Wortsalat", "Zahlensalat".

Ja, "Salat" wurde geradezu zum Synonym für "Durcheinander", was sich in Redewendungen wie "da haben wir den Salat" zeigt.

Auf die Frage zu Buchempfehlungen zur Redewendung "da haben wir den Salat" möchte ich auf "Duden Taschenbücher, Redensarten, Herkunft und Bedeutung" und "Röhrich, Lutz, Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten verweisen".

Bataviasalat | Blutorangensalat mit Haferflocken Crumble | Chefsalat | Eichblattsalat | Eisbergsalat | Endiviensalat | Griechischer Salat | Kopfsalat | Nüsslisalat | Obstsalat | Ochsenmaulsalat | Römischer Salat | Salat | Wurstsalatdressing

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3411705019/etymologporta-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3411705019/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3411705019/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3411705019/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3411705019/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3451054000/etymologporta-20
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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3451054000/etymologpor09-20


(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3451052008/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451052008/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3451052008/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3451052008/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3451052008/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.lwg.bayern.de/gartentipps/2006/16971/index.php
10.05.04 Salat knackig und frisch

(E?)(L?) http://www.bedrohte-woerter.de/woerter_index/b.htm
Bandsalat

(E?)(L?) http://www.bergische-gastlichkeit.de/cat2613.html
Kartoffelsalat

(E?)(L1) http://www.bio-gaertner.de/
Gemüse / Salate A-Z
Salat/allgemein | Salat/Bindesalat | Salat/Chicorée/Zichoriensalat | Salat/Eissalat | Salat/Endivien | Salat/Kopfsalat | Salat/Pflück-/-Schnittsalat | Salat/Radicchio | Salat/Romana | Salat/Treibsalat | Salat/Zuckerhut (Fleischkraut) | Salat-Asiasalate | Salat-Catalogna | Salatrauke, Wilde Rauke, Rucola | Salat-Spargelsalat

(E?)(L?) http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2004/00731/
Tastatur - Cleverer Buchstabensalat


...
Schuld am Chaos: die Schreibmaschine
Unsere Computertastaturen sind Nachfolger der Schreibmaschinen, die im 19. Jahrhundert erfunden wurden. Die erste einigermaßen handliche Schreibmaschine baute 1868 der amerikanische Buchdrucker und Journalist Christopher Latham Sholes. Auf dieser Schreibmaschine waren die Buchstaben auf der Tastatur schon genau so angeordnet wie heute. Auch wenn es kaum zu glauben ist: Nicht um uns zu ärgern, sondern um möglichst schnell schreiben zu können, landete das "Q" neben dem "W" und das "A" neben dem "S". Wer auf diesen ersten Schreibmaschinen einen Buchstaben zu Papier bringen wollte, brauchte ganz schön viel Kraft. Wenn man auf so einer mechanischen Schreibmaschine eine Taste drückte, setzte sich ein kleiner Hebel in Bewegung und der Buchstabe auf diesem Hebelarm schlug auf dem Papier auf. Nur gab es da ein Problem: Wenn man nebeneinander liegende Tasten zu schnell nacheinander anschlug, verhakten sich die Hebelarme - und anstatt zu schreiben, war man mit dem entwirren der Hebel beschäftigt. Doch Sholes kannte eine wissenschaftliche Studie, in der man herausgefunden hatte, welche Buchstaben besonders häufig aufeinander folgen. Sholes verteilte daraufhin die Tasten so, dass diese häufigen Buchstabenkombinationen in seiner Mechanik möglichst weit auseinander lagen. Daher der Buchstabensalat.
...


(E6)(L?) http://www.cma.de/content/suche.php?q=Salat&writedb=1
(E?)(L?) http://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/archiv.php?id=57
22.03.2002 ... etymologische Gemeinsamkeiten von Salat, Salami und Soße ...

(E?)(L?) http://www.euphemismen.de/Alle/
"Fleischsalat" = "Gruppensex"

(E?)(L?) http://www.faqs.org/faqs/radio/phonetic-alph/full/
In der Kunstsprache Esperanto wird "Salato" zum "Buchstabieren" benutzt.

(Yearbook of Universala Esperanto-Asocio 1995)
Asfalto | Barbaro | Centimetro | \^Cefo | Doktoro | Elemento | Fabriko | Gumo | \^Girafo | Hotelo | \^Haoso | Insekto | Jubileo | \^Jurnalo | Kilogramo | Legendo | Ma\^sino | Naturo | Oktobro | Papero | Rekordo | Salato | \^Silingo | Triumfo | Universo | Universo-hoko | Vulkano | Zinko

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?suche=Sketchsalat
Ingolf Lücks Sketchsalat (D 1992)

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?suche=Zelleriesalat
Zelleriesalat (D 1983-1984)

(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/salat/
Eichblattsalat - Feldsalat - Heringssalat - Kopfsalat - Salat

(E?)(L?) http://www.foodlexx.de/fooddeutsch/salatkat/
TREVISO | RUCOLA | ROMANA | RADICCHIO | LÖWENZAHN | KOPFSALAT | FRISÉE | FELDSALAT | ENDIVIE | EISKRAUT | EICHBLATTSALAT

(E?)(L1) http://www.gemueseland.ch/gemuese/gemuese.htm
Eichblattsalat | Kopfsalat | Römer Salat

(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA
Auberginensalat | Avocadosalat | Blumenkohlsalat | Bohnensalat | Brunnenkressesalat | Champignonsalat | Chicoréesalat | Eiersalat | Eskariolsalat | Exotischer Obstsalat | Fenchelsalat | Fischsalat | Francillon-Salat | Friséesalat | Fruchtsalat | Frühlingssalat | Garnelensalat | Geflügelsalat | Gemischter Salat | Grüner Bohnensalat | Grüner Salat | Gurken-Tomaten-Salat | Gurkensalat | Heringssalat | Hummersalat | Kartoffelsalat | Knollenselleriesalat | Kopfsalat | Kopfsalat gedünstet | Krautsalat | Käsesalat | Lorette-Salat | Lorettesalat | Löwenzahnsalat | Mangoldsalat | Meeresfrüchtesalat | Ninon-Salat | Nizzaer Salat | Nudelsalat | Obstsalat | Ochsenmaulsalat | Orangensalat | Paprikasalat | Radicchio-Salat | Radicchiosalat | Radieschensalat | Reissalat | Rettichsalat | Rindfleischsalat | Rohkostsalat | Rote-Beete-Salat | Rotkohlsalat | Russischer Salat | Römischer Salat | Saisonsalate | Salat | Salat der Saison | Salatbukett | Salate | Salatgarnitur | Salatherzen | Salatnest | Salatschüssel | Salatteller | Sauerkrautsalat | Schwarzweisser Salat | Schwarzwurzelsalat | Selleriesalat | Spargelsalat | Thunfischsalat | Tomaten-Kopfsalat | Tomatensalat | Waldorf-Salat

(E?)(L?) http://www.heilkraeuter.de/lexikon/index-komplett.htm
Chinesischer Salat | Kaisersalat | Kopfsalat | Salat | Spargelsalat

(E?)(L1) http://www.heise.de/tp/deutsch/special/auf/15701/1.html
Katja Schmid 24.09.2003
Unlguailbch!
Das verblüffende Ergebnis einer geheimnisvollen Studie über das Lesen von Buchstabensalat geistert seit Tagen durchs Web.

(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/kt/30000wordforms.dat
Der "Salat" gehört zu den 30.000 häufigsten Worten.

(E6)(L1) http://www.imagines-plantarum.de/
Salat | Salat "Lollo rossa" | Salat, Zuckerhut-

(E?)(L1) http://www.kochatelier.de/Warenkunde/gemuese_nach_jahreszeiten.htm
Erntezeiten der Gemüse- und Salatsorten

(E?)(L?) http://www.kopfsal.at/
(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
Batavia Salat | Bindesalat | Blattsalat | Brüssler Salat | Bummersalat | Butterkopfsalat | Buttersalat | Eichblattsalat | Eichlaubsalat | Eisbergsalat | Eissalat | Grüner Salat | Gurke Salatgurke | Häupterlsalat | Häuptlesalat | Kochsalat | Krachsalat | Kraussalat | Ricotta salata | Ricotta salata al forno | Romana Salat | Römischer Salat | Salatbete | Salatgurke | Salatrübe | Salatzichorie | Schmalzsalat | Schnabelsalat | Schnittsalat | Spanischer Salat

(E2)(L1) http://www.mundmische.de/
Dressing für den Kopfsalat | Eiersalat mit Essig

Suchergebnisse zu: salat

(E?)(L?) http://www.naturkost.de/cgi-bin/suche/search.pl?Terms=Salat
Bei "naturkost" findet man mehr als 2.000 Rezepte: darunter auch 200 Salatrezepte.

(E?)(L?) http://www.nebelbank.de/dieweltinzahlen.html
ZAHLENSALAT: Jeden Tag prasseln in Zeitungen, Magazinen und im TV oder Radio dutzende Zahlen auf uns herein. Wenige Minuten später hat man sie aber meist vergessen. Denn oft handelt es sich bei diesem Zahlenmaterial um sinnloses und unnützes Wissen. Manches aber ist auch sehr interessant ...

(E2)(L1) http://www.netzine.de/category/w/
Wortsalat

(E?)(L1) http://www.obst-gemuese.at/product/produktindex
Ackersalat | Buttersalat | Brüsseler Salat | Eichblattsalat | Eissalat | Eichlaubsalat | Eisbergsalat | Endiviensalat | Feldsalat | Grüner Salat | Häuptlsalat | Jägersalat | Krullsalat | Krachsalat | Kochsalat | Kopfsalat | Nüsslisalat | Römischer Salat | Romana-Salat | Salatgurke | Salatrauke | Salat, Grüner | Vogerlsalat

(E?)(L?) http://www.pm-magazin.de/de/suche/?s=Salat
P.M. Fragen & Antworten 07/2007
Ernährung - Salat aus Unkraut? - Das miese Image des Unkrauts wandelt sich. Klee, Löwenzahn & Co. sind von Feinschmeckern als neue Delikatessen entdeckt worden. Wildkräuter wie Vogelmiere,Franzosenkraut und Bärlauch - vorher verpönt und bei Hobbygärtnern verhasst - landen jetzt auf den Tellern von gehobenen Sternerestaurants.

(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/etymologie1.html
(E6)(L1) http://www.prosieben.de/service/suche/?q=Salat
Salat-Matsch - Warum frischer Salat im Dressing matschig wird (28.5.2004)

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
Kabelsalat | Da haben wir den Salat! | wie ein Storch im Salat | Wellensalat

(E?)(L?) http://reta-vortaro.de/revo/art/salat.html
salato

(E?)(L1) http://herbarivirtual.uib.es/cat/nom_popular/s.html
Salat | Salat blanc | Salat ver

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Cesar-Salat-Mahlzeit | Salaturteil | salatzufrieden

(E3)(L1) http://www.textlog.de/dornblueth.html
Wortblindheit - Wortsalat - Worttaubheit - Wortzwang

(E?)(L1) http://www.biologie.uni-ulm.de/lehre/botanik/nutzpflanzen/index.html
Salate: Lactuca sativa | Cichorium endivia | Cichorium intybus | Taraxacum officinale | Valerianella locusta

(E6)(L?) http://www.verpoorten.de/C1256CEF0045B53A/vwContentFrame/N25MABGF015DWIEDE
"Rezepte" / "Kochen": 13.12.2006 Aperitif-Salat Fliegender Holländer

(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/index.jhtml


(E?)(L1) http://www.was-gibts-denn-heut.de/rezepte/schlemma.php?Kategorie=4#head
Salate und Snacks

(E?)(L1) http://www.wuerzkraut.de/rezepte/salat.htm

Feldsalat mit Granatapfelkernen | Feldsalat mit Käse und Schinken | Fenchel-Orangen-Salat | Rucola-Salat | Rucola-Salat mit Kalbsleber


(E?)(L1) http://www.zeit.de/2002/41/200241_stimmts_telefon.xml
Telefonsalat - "Pferde fressen keinen Kopfsalat" war der erste von Philipp Reis per Telefon übertragene Satz

Übrigens: "Kopfsalat" steht nicht nur bei Kannibalen auf der Speisekarte.

Salatrauke, Rucola, arugula (W3)

Die "Salatrauke" setzt sich zusammen aus dem "salzigen" "Salat" und lat. "eruca", das man auch in engl. "rocket" und ital. "rucola" findet und heißt also wörtlich "Felssalat". Auch der engl. "arugula" geht darauf zurück.

(E1)(L1) http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Eruc_sat.html


Salz, Salami, Sosse, Hall in Tirol, Hallein, Hallstatt (W1)

"Salami", "Salat", "Sosse" gehen auf "Salz" zurück; Die Wurzel ide. "*sal" = "Salz" ist ein substantiviertes Adjektiv mit der Bedeutung "schmutzig", "grau". Zu Zeiten, als Salz noch ungereinigt gehandelt wurde, war es eben das "Schmutziggraue".

Die "Salami" ist also "Salzfleisch", "Schlackwurst"; der "Salat" ist das in Salz eingelegte lat. "insalata" = "eingesalzene, gewürzte Speise"; und die "Soße", "salsa" = "die Gesalzene", ist die "gesalzene", gewürzte Brühe.

"Salz" geht zurück auf die Wortwurzel ide. "*hal": vgl. altgriech. "hal", lat. "sal". Der Wortstamm hat sich in den österreichischen Ortsnamen "Hall in Tirol", "Hallein" (Salzburg), "Hallstatt" (Oberösterreich) erhalten, lauter Orte, wo schon in der Bronzezeit Salz gewonnen wurde.
(A: roge)

(E?)(L?) http://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/archiv.php?jahr=2002
(E?)(L?) http://www.duden.de/service/newsletterarchiv/archiv/2002/020322.html
22.03.2002 … etymologische Gemeinsamkeiten von Salat, Salami und Soße

Sammelsurium (W3)

"Sammelsur" = "sauer zubereitetes Schlachtereste-Essen".

sapenda (W3)

(E?)(L?) http://www.diesapenda.com/
"Sapenda" = "was gewusst werden muss"
griech. "sapientia" = "Wissen", "Weisheit" aber auch "Würze".

Saumagen, Sau, Magen (W3)

Der "Magen" ist der Magen der "Sau". Dieser wird mir Kartoffeln, Bratwurst, Gewürzen und anderen Zutaten gefüllt und heißt dann "Saumagen". Das ist also nicht weiter interessant.

Wenden wir uns also den Bestandteilen zu:

Die "Sau", geht zurück auf ahd. "su", von dem man auch nicht mehr weiss, als daß es vielleicht die Bedeutung "Gebärerin" hatte. Möglich wäre aber auch eine lautmalerische Bildung zum Schmatzen der "Sau".

Der "Magen" ist leider auch nicht gesichert. Es wird vermutet, dass er auf ahd. "mago" mit der Bedeutung "Beutel" zurück geht.

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2203476,00.html
Deutsche Dialekte: Pfälzisch - Elwetritsche, Schneckedänz und Kribbelbisser: Die Pfalz hat mehr zu bieten als den berüchtigten Saumagen.

(E?)(L?) http://www6.dw-world.de/de/1137.php
Pfälzisch: Guter Wein und deftiger Saumagen sind die ersten Verbindungen mit der Pfalz. Was sagen aber die Pfälzer dazu und vor allem, wie sagen sie es?

(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/S.list.html


Sauregurkenzeit (W3)

(E?)(L?) http://www.duden.de/service/newsletterarchiv/archiv/2001/010727.html
"Saure-Gurken-Zeit", auch: "Sauregurkenzeit", ursprünglich Bezeichnung aus der berliner Kaufmannssprache für die Zeit des Hochsommers, in der die Gurken reifen und eingelegt werden, in der Ferien sind und der Geschäftsbetrieb nicht allzu groß ist.
ugs. scherzh.: im Ablauf des Jahres Zeitraum [während der Sommerferien], in dem es an geschäftlicher, politischer, kultureller o. ä. Aktivität fehlt, in dem sich saisonbedingt auf einem bestimmten Gebiet nichts ereignet: wie jedes Jahr zur S. berichten die Zeitungen heute darüber, dass "Nessie" mal wieder gesichtet worden sein soll.

Schimmel (W3)

Der Schimmel ist das gemeinsame Trinkgefäss der Brauer. Als die Krüge noch aus Holz oder Kupfer waren, wurden diese mit der Zeit immer dunkler und sahen regelrecht verschimmelt aus. Daher die Namensgebung. In den neuen Bundesländern nennt man diesen Gemeinschaftskrug übrigens "Kaps". Woher das allerdings kommt, ist mir ein Rätsel.
(A: jaro)

schlemmen (W3)

Dt. "schlemmen" geht zunächst zurück auf ein mhd. "slemmen" = "(ver)prassen". Dieses hängt mit "Schlamm" (= "schlaffe, weiche Masse") zusammen, das auch in "schlampen" (= "nicht sorgfältig sein") zu finden ist.

Demnach ist "schlemmen" also ein "grosszügiges Umgehen mit Speisen". In dem Film "Das grosse Fressen" (ich glaube, so lautet der Titel) wird "schlemmen" im indirekten und teilweise sogar im direkten Sinn praktiziert.

(E?)(L2) http://www.schlemmer-atlas.de/
(E?)(L?) http://www.schlemmer-atlas.de/lexica.php?gourmet
Gourmet-Lexikon

(E?)(L1) http://www.schlemmerlinks.de/
(E?)(L1) http://www.steinbackofen-schlemmerei.de/wissenswertes/woerterbuch/italienischeswoerterbuch.php


Schmalhans Küchenmeister (W3)

Die Bezeichnung für das geringe Budget für Ernährungsangelegenheiten geht auf die Vorstellung zurück, dass ein schlanker "Koch" oder "Küchenmeister" ein Zeichen für eine schlechte Küche oder einen geizigen Dienstherren ist. Die Bezeichnung "Schmalhans", oder "schmaler Hans" ist eine Personifizierung für Hunger oder Ungastlichkeit.

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/s.php
Dort ist ist Schmalhans Küchenmeister

Schnaps (W3)

Die Bezeichnung für den "Branntwein", die auch in andere Sprachen übernommen wurde, hat einen minimalen Auslöser. Ein "Schnaps" war (und ist auch heute noch) ein kleines Glas Branntwein, dessen Inhalt man mit einem Schluck "schnappen" kann (nd. "snappsen" = "sich einen Schluck genehmigen"). Und diese Bezeichnung für die übliche Dareichungsform wurde zum Gattungsbegriff erhoben.

Schnapsdrossel (W3)

Dieser "Vogel" ist gar keiner. Es ist jemand, der gerne den Schnaps (s. dort) durch die "Drossel" (= "Kehle" in der Jägersprache) laufen lässt.
Die "Drossel" ist z.B. noch in dem engl. "throat" = "Kehle" zu erkennen. Als "König Drosselbart" (= "der König mit dem Kehlbart") ist es (zwar unerkannt) noch in der Kindheit vermittelt worden. Und in dem Verb "erdrosseln" (= "jemandem die Kehle zudrücken") ist es sogar noch im allgemeinen Sprachgebrauch vorhanden.
In dem Ausdruck "die Geschwindigkeit drosseln" hat das Wort quasi eine Widerauferstehung mit etwas verschobener Bedeutung erfahren.
Zurückführen lässt sich "Drossel" über lat. "struma" = "Anschwellen der Drüsen", "dicker Hals", "Kropf" auf ide. "*strud", "*trud" = "Angeschwollenes, Hervorstehendes" bzw. ide. "*ster", "*ter" = "starr sein", "steif sein" (vgl. "strotzen").
Damit reduziert sich die Aufzählung "Amsel, Drossel, Fink und Star" eigentlich auf drei Vogelarten, da "Drossel" und "Star" wohl auf einen gleichen Ursprung zurückgehen.
(Übrigens gehört auch der "Storch" in diese Wortfamilie.)

Schnapszahl (W3)

Das Vorkommen zweier oder mehrerer Zeichen in einer Zahl (z.B. "11", "22", ...) wird auch als "Schnapszahl" bezeichnet. Dies geht auf die Assoziation zurück, dass man im betrunkenen Zustand die Augenmuskulatur nicht mehr unter Kontrolle hat und somit oftmals Informationen doppelt im Gehirn ankommen.

Schneekartoffeln (W3)

"Schneekartoffeln" werden durch die Püree- oder Spätzlepresse gedrückt.

(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/archiv/krisenkochtipp/themen/s/sauerbraten.html
Sauerbraten vom Hasen mit gefülltem Bratapfel und Schneekartoffeln (29.11.2001)

Schnitzel, schnitzel, Schnitzeljagd, Schnitzel Holstein, SchniPoSa (W3)

Das "Schnitzel" (mhd. "snitzel") geht auf die selbe Wurzel wie "schneiden" und "schnitzen" zurück und bedeutet einfach "abgeschnittenes Stück". Meist versteht man (seit etwa 1850) unter dem isolierten "Schnitzel" ein "abgeschnittenes Stück Fleisch", "ein aus den Rippen geschnittenes Stück Fleisch" es kann sich aber auch um "Obst" oder sogar nicht essbare Dinge handeln, wie es z.B. in der "Schnitzeljagd" auftritt.

Als kleines "schnitzel" ist es auch in den USA zu finden.

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=Schnitzel
(E?)(L?) http://www.geocaching.de/

Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. "Schnitzeljagd". Ausgestattet mit einem "Global Positioning System" ("GPS")-Empfänger und den Koordinaten eines "Schatzes" aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewoehnlichen Plätzen versteckt hat. Hier wird erklärt, wie man diese sog. "Caches" findet oder einen eigenen "Stash" versteckt.


Die folgenden Beispiele zeigen, dass sich viele Begriffe etwas vom "Schnitzel" abgeschnitten haben:

(E?)(L?) http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/149,5/Chefkoch/Kasseler-Hoppelpoppel-Schnitzel-Holstein.html
Kasseler, Hoppelpoppel & Schnitzel Holstein

Das "Schnitzel Holstein" wurde benannt nach "Baron Friedrich von Holstein", Regierungsbeamter in der Ära Bismarcks.


Als er es einmal ganz besonders eilig hatte verlangte er Vorspeise und Hauptgang gleichzeitig. Das bestellte Kalbsschnitzel naturell, obenauf ein Setzei mit Kapern garniert, servierte man ihm einfach auf einem Teller zusammen mit der Vorspeise - 3 Weißbrot-Croutons mit Sardellen, Sardinen, Kaviar, Zitronenscheibe und Petersilie. Hinzu kamen appetitfördernde Gewürzgurkenstreifen sowie marinierte Rote Bete. Natürlich gehörten noch Kartoffeln zu diesem Gericht.
Weil aber alles schnell gehen musste, erhielt der eilige Gast einfach Bratkartoffeln. Und um nicht öffentlich zu zeigen, dass Holstein nur Bratkartoffeln dazu aß, kamen dieselben unter das Schnitzel. Dieses Gericht machte von Berlin aus bald die Runde und wurde vielerorts gern gegessen.
Eine Reihe von Verfälschungen entstanden allerdings auch, so das Mehlieren und Panieren des Fleisches, das Abändern der kalten Vorspeise in unzulässiger Weise, das Weglassen der Umlage (Rote Bete und Gewürzgurke) und dergleichen mehr.
Da hier die personenbezogene Namensgebung als gesichert gilt, muss es "Schnitzel Holstein" heißen.


(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/db/schnitze.htm
Das Schnitzel bei Asterix und Obelix.

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1861642,00.html

...
Keine Sorge: Das Jägerschnitzel ist ein Schnitzel für den Jäger, nicht vom Jäger.
...
Danach freut sich so mancher wieder auf’s "SchniPoSa", jene Delikatesse aus Schnitzel, Pommes und Salat.
...


(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA
Übersetzungen von: Holstein-Schnitzel | Jägerschnitzel | Kalbsschnitzel | Kalbsschnitzel in Rahm | Kalbsschnitzel nach Jägerart | Kalbsschnitzel paniert | Naturschnitzel | Paprika-Schnitzel | Pariser-Schnitzel | Putenschnitzel | Rehschnitzel | Rehschnitzel mit Champignons | Schweineschnitzel | Wiener Schnitzel | Zigeuner-Schnitzel

(E?)(L?) http://www.lebensmittellexikon.de/sch00280.php
Schnitzel

(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
Fischschnitzel | Kalbsschnitzel | Seelachsschnitzel

(E?)(L?) http://www.rbenninghaus.de/zigeunerisches.htm

...
Und Umbenennungen von "Zigeunersauce", "Zigeunerschnitzel" oder "Zigeunerbaron" in "Sintisauce", "Romaschnitzel" oder "Sinti- und Roma-Baron" haben auch noch nicht den Weg in den Duden gefunden.
...


(E2)(L1) http://www.mundmische.de/
Affenschnitzel | Blechschnitzel | drei Bier sind auch ein Schnitzel | Fickschnitzel | geht ab wie Schnitzel | Gesichtsschnitzel | Gesichtsschnitzel-Verein | Kippschnitzel | Schnitzel | Schnitzelgesicht | Schnitzelkind | schnitzeln | Schnitzel am Stiel | Schnitzel-Backen-Rohr-Viech | Schnitzel, Steak

(E?)(L?) http://www.physiologus.de/schnitzel.htm
Schnitzel

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/
Wiener schnitzel

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,293195,00.html
Das Fugen-s steht im Allgemeinen nicht: bei "Jägerschnitzel".

(E?)(L?) http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,306711,00.html
Deutsche Wörter in der englischen Sprache: ..., schnitzel, ...

(E?)(L?) http://www.textlog.de/tucholsky-schnitzel.html
Schnitzel

(E?)(L?) http://user.cs.tu-berlin.de/~alalalal/dictionary.html
Jägerschnitzel

(E1)(L1) http://www.wortwarte.de/
Klonschnitzel

(E?)(L?) http://itre.cis.upenn.edu/~myl/languagelog/archives/2004_06.html

...
"Scouse" - or to give it its full title, "Lobscouse", is of course a food rather than a dialect; it is the native dish of the "Liverpudlian", or "Scouser". "Scouse" is to "Liverpool" what "Bouillabaisse" is to "Marseilles" or "Schnitzel" is to "Vienna".
...


(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/archiv/krisenkochtipp/themen/p/perlhuhnbrust.html
Perlhuhnbrust mit Gambas gefüllt und Tofuschnitzel (15.03.2001)

(E2)(L?) http://www.wdr5.de/service/die-kleine-anfrage.html
Helfen Schnitzel gegen Veilchen? (15.06.2000)

Senf, sénevé (W3)

Der dt. "Senf", frz. "sénevé" = "Senf", "Senfsamen", ital. "senape", schwed. "senap", jidd. "zeneft", geht zurück auf lat. "sinapis" und griech. "sínapi". Die weitere Herkunft ist unklar, es könnte jedoch ein ägyptisches Wort vorausgegangen sein.

Auch ein Sanskrit-Wort "sarshapa" könnte als Vorgänger in Frage kommen.

(E?)(L1) http://das-ist-drin.de/Senf-573/
Senf (39)

(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/kraeuter-gewuerze/senf.html
(E?)(L1) http://www.fuchs-gewuerze.de/Senfkoerner_24682.php
(E3)(L1) http://www.gewuerzindustrie.de/gewuerzkunde/
(E?)(L?) http://www.gewuerzindustrie.de/gewuerzkunde/Senf.htm
(E?)(L?) http://www.grundrezept.de/810/434/senf-sauce/
(E?)(L?) http://www.kochatelier.de/Warenkunde/senfsorten.htm
(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/92933/Senf.html
(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/zutat/Gewuerze-Senfkoerner/506.html
(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
Chinesischer Senfkohl | Englisches Senfgemüse | Senfgemüse | Senfgurke | Senfpickles

(E?)(L1) http://www.musees-bourgogne.org/fic_bdd/dossiers_fichier_pdf/1119521833.pdf

...
Au Moyen-Age, la "moutarde" est affaire domestique car généralement l'inventaire après décès d'une cuisine révèle que, parmi les ustensiles, il y a un moulin à moutarde avec lequel on écrase le "sénevé" (nom de la graine de moutarde - genre Brassica ou "Sinapis") dans du vinaigre pour assaisonner les mets.
...


(E?)(L1) http://stephkup.nexenservices.com/epices/affichage/affiche.php3?nom_espece=Moutarde
Die Bezeichnungen "Sanve" (La Moutarde) | "Sénévé" (La Moutarde) | "Sénevé noir" (La Moutarde) sind mit dt. "Senf" verwandt und gehen auf lat. "sinapis" und griech. "sínapi" zurück.

(E?)(L?) http://www.ostmann.de/gwrz/Senfkoerner_20175.php

...
Der Name "Senf2 entwickelte sich aus dem lateinischen "sinapis2 über das althochdeutsche Wort "senaf2. Der Name "Mostrich2 für Speisesenf stammt aus den Gegenden, in denen man das Senfmehl nicht mit Essig, sondern mit jungem Wein oder "Traubenmost" anrührte.
...


(E?)(L1) http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Bras_nig.html
(E?)(L?) http://www.was-wir-essen.de/abisz/gewuerze.php

...
Senf, auch Speisesenf, Tafelsenf, Mostrich oder Mostert genannt, ist eine verzehrfertige Zubereitung aus den scharfen, braunen - manchmal auch als schwarz bezeichneten - und/oder den milden gelben Senfkörnern mit Wasser, Essig und/oder Genusssäuren, Salz und Gewürzen.
...


(E?)(L1) http://www.wuerzkraut.de/inhalt/senf.htm


(E?)(L1) http://www.zeit.de/2002/10/200210_stimmts_senf.xml
Scharf und blöd? - Senf macht dumm

Service, Servierer, Serviette, Dessert, Servus (W3)

Der römische Sklave war ein "servus". Natürlich gab es auch "Sklaven" ("Diener"), die bei Tisch "servierten".
Durch die Reduzierung von "dienen" in jeder Form, auf die spezielle "Bedienung bei Tisch", und Übertragung auf das herbeigetragene Equipment entstand die heutige Bezeichnung für "Tisch- und Tafelgeschirr" ("Porzellan-Service").

Und da man beim Essen auch etwas benötigte, um Mund und Hände zu reinigen brachte der "Servierer" noch eine "Serviette".

Und nach dem Abtragen der Speisen, dem "Deservieren" gibt es als krönnenden Abschluß das "Dessert".

Aber auch die Bedeutung "Kundendienst", "Dienstleistung" leitet sich - noch direkter - von der "Sklaverei" ab. Nur weiß man heute manchmal nicht genau, wer dabei wessen "Sklave" ist.

Und so bleibt noch die Empfehlung als "untertänigster Diener" mit einem verbindlichen "Servus" auf den Lippen.

(E?)(L?) http://www.service.de/


Spargel, Asparago (IT), Asparagus (UK), Asperge (FR), Esparrago (ES) (W3)

(E?)(L?) http://morgenpost.berlin1.de/archiv2004/040424/feuilleton/story673907.html

...
Im Grunde kommt in diesem Lied die Etymologie der weißen Stange zu sich selbst: Bedeutet doch das griechische Wort "asparágos" (frz. "asperge", engl. "asparagus") so viel wie "junger Trieb". So verdeckt seine rhetorische Verwendung nur unzureichend das hinter ihm stehende Begehren und dessen Vehikel - unbeschadet von dem Umstand, dass Spargel nicht selten holzig, sein Geschmack oftmals bitter ist (wie übrigens nach seinem Verzehr auch der Geruch des Urins seines Essers).
...


(E?)(L?) http://www.spargel.de/
(E?)(L?) http://www.spargel-net.de/

All of these terms come from the Latin "asparagus", which was adopted from the Greek word of the same name that means "sparrow grass", as it was often served with little cooked sparrows.
[The English word, which is identical to the Latin and Greek word, has only been this way since the Eighteenth Century, when British naturalists were running around organizing everything in nature into categories denominated with Latin terminology. Previously, the English term for asparagus had been the now obsolete "Sperage".].


Spinat, espinaca (W3)

Der "Spinat" kommt aus Persien, die Araber brachten ihn als "isbanah" nach Spanien. Dort scheint er im 9. Jh. bekannt geworden zu sein und erhielt den Namen "espinaca". Erst im 13. Jh. kam er dann ins restliche Europa, wo er allerdings zunächst als Heilpflanze verwendet wurde. Im 16. Jh. hatten wir schließlich den "Spinat" in der deutschen Küche.

Eine etwas ander Darstellung lautet:

Der "Spinat" wurde von den Mauren nach Spanien eingeführt. Sein Name leitet sich entweder von dem persischen "aspanaj" oder von lat. "spina" = "Stachel" ab. Die "Stacheln" beziehen sich entweder auf die spitz auslaufenden Blätter oder auf die Samen einiger Sorten der Varietät "spinosa".

Möglicherweise wurden beide Ansätze, also arab. "isbanah", pers. "ispanag" und lat. "spina" = "Dorn", miteinander vermengt.

(E?)(L1) http://www.bio-gaertner.de/Articles/I.Pflanzen-dieDatenbank/Gemuese-Salate_S-Z/Spinat.html
Neuseeländer Spinat | Spinat

Mehlspinat - Chenopodium bonus-henricus - CHEBH
Wilder Spinat - Chenopodium bonus-henricus - CHEBH
Chenopodium bonus-henricus - CHEBH, Guter Heinrich auch Stolzer Heinrich, Dorf-Gänsefuß, Wilder Spinat, Mehlspinat
Familie: Amaranthaceae (Fuchsschwanzgewächse)

(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2339594,00.html

"Zucker", "Spinat", "Watte" - diese Wörter sind arabischen Ursprungs. Integration findet in der Sprache ununterbrochen statt. Fast unmerklich mitunter, aber so nachhaltig, dass sie gar nicht mehr bewusst wahrgenommen wird.

Es ist sehr früh morgens und außerdem kalt. Gerne wäre man noch ein Weilchen liegen geblieben. Hätte am liebsten noch ein wenig „an der "Matratze" gehorcht.“

Was kann man aus Matratzen hören?
...
"Kandiszucker" ... "Konditor" ... "kandieren" ... "Zuckerwatte" ... "Watte" ... "Satin" ... "Klabautermann" ("Qalfata", dt. "kalfatern" = "Deck und Fugen abdichten", "Reparaturen am Schiff ausführen") ... "Admiral" ... "Zwetschge" ... "Quetsche" = "Pflaume aus Damaskus", arab. "dimi`s´q" (sprich dimaschq) ...


(E?)(L?) http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31987R1591:DE:HTML

Verordnung (EWG) Nr. 1591/87 der Kommission vom 5. Juni 1987 zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Kopfkohl, Rosenkohl, Bleichsellerie, Spinat und Pflaumen
...
ANHANG IV
QUALITÄTSNORM FÜR SPINAT
I. BEGRIFFSBESTIMMUNG
Diese Norm gilt für Spinat der aus "Spinacia oleracea L." hervorgegangenen Anbausorten zur Lieferung in frischem Zustand an den Verbraucher. Spinat für die industrielle Verarbeitung fällt nicht darunter.
II. BESTIMMUNGEN BETREFFEND DIE GÜTEEIGENSCHAFTEN
...


(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/gemuese/wasserspinat.html
Wasserspinat

(E?)(L1) http://www.gemueseland.ch/gemuese/spinat.htm
(E?)(L?) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/IndexA
Blattspinat | Crêpes mit Spinat | Omelette mit Spinat | Pfannkuchen mit Spinat | Schinken mit Spinat | Spinat | Spinat mit Rahm | Spinat mit Sahne | Spinat mit Spiegelei | Spinatauflauf | Spinatfüllung | Spinatkroketten | Spinatnudeln | Spinatrahmsuppe

(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/Spinat

dt. "Spinat" | engl. "Spinach" | frz. "Épinards" | ital. "Spinaci" | span. "Espinacas"


(E?)(L1) http://www.kochatelier.de/Warenkunde/spinat.htm
(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/12865/Spinat.html
(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/zutat/Gemuese-Spinat/193.html
(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
Blattspinat | Ceylon-Spinat | Frühlingsspinat | Herbstspinat | Indischer Spinat | Kuba-Spinat | Malabar-Spinat | Neuseelandspinat | Sommerspinat | Spinat | Winterspinat | Wurzelspinat

(E?)(L?) http://www.lebensmittellexikon.de/s0000160.php
(E6)(L1) http://www.manufactum.de/lexicon.html

...
Spinat: die jungen Blätter von Spinacea oleracea, bilden ein beliebtes Gemüse.
...


(E?)(L?) http://www.mein-schoener-garten.de/de/site/pflanzenlexikon/pl-gemuese/Gemuese.jsp
Neuseeländer Spinat | Spinat

(E?)(L?) http://www.mein-schoener-garten.de/de/site/pflanzenlexikon/pl-gemuese/pl-gemuese-pflanzenportraets/Gemuese-Pflanzenportraets_4001.jsp
(E?)(L?) http://www.obst-gemuese.at/product/pages/spinat
Blattspinat | Spinat | Wurzelspinat

(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/S.list.html
Spinatnockerl | Spinat (höchster Spinat)

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
FeldSpinat | Spinat | Spinat (Englischer) | Spinat (Erdbeer-) | Spinat (Feld-) | Spinat (gebaueter) | Spinat (gemeiner) | Spinat (rundblättriger) | Spinat (Sommer-) | Spinat (stachliger) | Spinat (wilder) | Spinat (Winter-) | Spinatpflanzen | Spinatsamen | Spinatstrudeln | Spinatsorte | Spinatwurst | Torte (Spinat-)


Spinat, Spinacia Linn., eine Pflanzengattung, welche in die fünfte Ordnung der zwei und zwanzigsten Klasse (Dioecia Pentandria) des Linnéischen Pflanzensystems gehört. Die Geschlechter sind getrennt auf zwei Pflanzen; die männliche Blume hat einen fünftheiligen, die weibliche einen vierspaltigen Kelch, ohne Krone. Man hat zwei Arten, mit stachelichtem Samen u. zugespitzten Blättern, u. mit glattem Samen u. rundlichen Blättern. Die Namen, welche der Spinat noch führt, sind: "Binetsch", "Spinet", "Pinet", "Spinetsch", "Grünkraut"; Schwed. "Spinat", Dänisch "Spinat", "Spinatz", Ital. "Spenaci", Holl. "Spinagie".
...
(E?)(L1) http://www.biologie.uni-ulm.de/lehre/botanik/morphologie/index.html
(E?)(L?) http://www.biologie.uni-ulm.de/lehre/botanik/nutzpflanzen/index.html
Blatt - Spinate:

(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/archiv/index.jhtml


(E6)(L?) http://de.wikibooks.org/wiki/Enzyklopädie_der_populären_Irrtümer/_Medizin
18 Spinat: Spinat enthält besonders viel Eisen

(E?)(L1) http://www.zeit.de/stimmts/essen_und_trinken/index


suche-rezepte
Rezepte-Suchmaschine
Etymologie-Suche - Etymology-Search

(E?)(L?) http://www.suche-rezepte.de/
(E?)(L?) http://www.suche-rezepte.de/suche-rezepte.htm?cx=008077618954049455616%3Azrpfr4vw07c&q=Etymologie&cof=FORID%3A9#951
Am 13.12.2007 mit 26 Treffern.

(E?)(L?) http://www.suche-rezepte.de/suche-rezepte.htm?cx=008077618954049455616%3Azrpfr4vw07c&q=Etymology&cof=FORID%3A9#283
Am 13.12.2007 mit 3 Treffern.

(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=937233


Symposium (W3)

(E?)(L?) http://www.wasser-symposium.ch/
Wer sagt denn, dass die Menschheit sich nicht kultiviert. Bei Platon war ein "Symposium" noch ein "Trinkgelage" (nach einer Mahlzeit), das eventuell mit geistig anspruchsvollen Gesprächen oder Liedvorträgen und Diskussionen legitimiert wurde. Heute ist ein Symposium eine "Fachtagung", eine "Zusammenkunft" von Wissenschaftlern. Dies müssen sich das "Nach-Symposium" erst verdienen, indem sie sich mit einem oftmals "trockenen" Stoff abmühen.

Aus griech. "syn" = [mit, gemeinsam] und altgriech. "pino" = [trinken]. Vgl. dazu auch: ai. pati = [trinkt], lat. bibo = [trinken], ai. bibami =[trinken]
(A: roge)

T

Tafel (W3)

Die "Tafel" geht über ahd. "taval", "tavele", ahd. "tafala" (Ende des 8. Jh.), zurück auf lat. "tabula" = "Brett", "(Schreib)tafel". Diese wurden im Mittelalter auf Gestelle gelegt und entwickelten sich so auch zu Tischplatten.

Die Tatsache, dass "Tafel" sein "T" behalten hat läßt auf eine späte Entlehnung (um das jahr 1000) aus den romanischen Sprachen schließen. (In alten, germanischen Wörtern entspricht im Anlaut einem englischen "t" regelmässig ein deutsches "z", z.B. engl. "ten" - dt. "zehn", engl. "toll" - dt. "Zoll", engl. "timber" - dt. "Zimmer".)

Adelung schreibt dazu:

Die Tafel, plur. die -n, Diminut, das Täfelchen, Oberd. Täfellein.

1. Im weitesten Verstande, ein jeder gemeiniglich viereckiger ebener Körper, welcher ungleich länger und breiter, als dick ist; am häufigsten nur in solchen Fällen, wo ein solcher Körper keine andere eigene Benennung hat, denn "Blatt", "Platte", "Bret" u. s. f. sind im Grunde auch Tafeln. Eine Tafel Spiegelglas. Glas in Tafeln, eine "Glastafel". Messing in Tafeln, ( S. Tafelmessing.) Morsellen in Tafeln oder Täfelchen. Eine Tafel Chocolate. Bey den Tischlern sind die Tafeln zwey oder drey an einander geleimte und auf der einen Seite glatt gehobelte Breter, womit die Fußböden und Wände der Zimmer getäfelt, d. i. bekleidet werden. Eine Tafel von Marmor, eine "Marmortafel". Einen Stein zu Tafeln schneiden. Indessen ist von steinernen und metallenen Tafeln das Wort "Platte" in den meisten Fällen üblicher. In einigen Gegenden werden auch die Scheiben oder Waben in den Bienenstöcken Tafeln genannt.

2. Besonders, so fern ein solcher Körper dienet darauf zu schreiben. Eine "Schiefertafel", "Rechentafel". Die "Gesetztafeln", steinerne Tafeln, auf welchen die zehn Gebothe des Sittengesetzes der Juden geschrieben wurden; daher die zwey Hauptarten des göttlichen Sittengesetzes noch jetzt die zwey Tafeln genannt werden. Die Schwarze Tafel, von Holz, mit der Kreide darauf zu schreiben. Die "Schreibetafel", eine oder mehrere Tafeln, von Elfenbein, eine besondere Art Pergamentes u. s. f. solche bey sich zu tragen und darauf zu schreiben. Die "Geschlechtstafel", ein Geschlechtsregister, so fern es ehedem auf eine eigentliche unbeugsame Tafel verzeichnet und aufgehänget wurde. Um eben desselben Willen pfleget man auch ehedem die Landkarten Landtafeln, und Gemählde gleichfalls Tafeln, (Franz. Tableaux,) zu nennen, in welcher Bedeutung es aber im Hochdeutschen veraltet ist, wo man das Wort Tafel nur noch von festen unbiegsamen Flächen gebraucht, die pergamentenen Schreibtafeln etwa ausgenommen, S. auch Tabelle.

3. In engerer Bedeutung, ein jeder großer "Tisch", er sey viereckt, oder rund, oder lang, oder von welcher Gestalt er wolle; ohne Diminutivum. Der Schneider schneidet die Kleider auf einer langen Tafel zu, ( S. Tafelschneider,) Die Beilkentafel. Besonders, (1) ein solcher großer Tisch, daran zu speisen. (a) Eigentlich, wo ein jeder großer Tisch, woran viele Personen Platz haben, den Nahmen einer Tafel führet. Eine Tafel, woran zwanzig Personen speisen können. An einer runden Tafel speisen. Die runde Tafel, Franz. Table ronde, ein bekannter alter Roman. Eine ovale Tafel. Die Tafel decken. Weil vornehme Personen gemeiniglich zahlreiche Tischgesellschaften haben, so ist es in dieser Bedeutung besonders von ihren Speisetischen üblich. Es wurde an vier Tafeln gespeiset. Die Speisen auf die Tafel setzen. (b) Figürlich, eine solche mit Speisen besetzte Tafel, ingleichen eine Mahlzeit, so wohl eine feyerliche Mahlzeit mehrerer Personen, als auch die gewöhnliche Mahlzeit vornehmer Personen, wie man von geringern in eben diesem Verstande das Wort Tisch gebraucht, ohne Plural. Sich zur Tafel setzen. Zur Tafel gehen. Noch bey der Tafel sitzen. Nach der Tafel. Jemanden mit zur Tafel nehmen. Tafel halten, d. i. speisen, ingleichen, eine zahlreiche Gesellschaft zu Tische haben. Offene Tafel halten, öffentlich speisen. Freye Speisen halten, wo jedermann von einem gewissen Stande Zutritt hat. Lange Tafel halten, lange bey Tische sitzen. Von der Tafel aufstehen. die Mittagstafel, Abendtafel. Es ist heute große Tafel, es speist heute eine zahlreiche Gesellschaft bey Hofe. Jemanden zur Tafel ziehen, einladen lassen. Zur Tafel blasen. Zur Tafel kommen, bey der Tafel erscheinen. Die Tafel bey Hofe haben, gewöhnlich bey Hofe speisen. Eine gute Tafel führen, gut speisen. In der dichterischen Schreibart auch wohl die Speisegesellschaft. Eine muntere Tafel, von leichten Scherzen umflattert, Schmauste den langen Nachmittag durch, Zachar. (2) Eine solche Tafel, so fern die Glieder eines Gerichtes oder einer Versammlung an derselben zusammen kommen, daher in einigen Provinzen und Ländern ein Gerichtshof noch die Tafel genannt wird; daher die Landtafel, das Landgericht, die Lehntafel, die Lehenskanzelley, u. s. f.

Anm. Schon bey dem Notker und Willeram "Tauelo", "Tabilo", im Schwed. "Tafla", im Wallis. "Tafall". Gemeiniglich leitet man es von dem Lat. "Tabula" her; allein, wegen seines hohen Alters, scheinet es vielmehr ein Seitenverwandter, als ein Abkömmling desselben, zu seyn. Die Endsylbe "-el", Lat. "-ula", bedeutet ein Ding, Subject. Das eigentliche Stammwort "Taf", scheint entweder den Begriff der Ausdehnung in die Länge und Breite zu haben, und mit "Tapete", "Teppich", "Daube", vielleicht auch mit "Stab", verwandt zu seyn, oder auch zu einem veralteten "tafen", in Blätter schneiden, zu gehören, welche Bedeutung das Wallisische "tafella" noch hat. Übrigens lautet dieses Wort in einigen gemeinen Mundarten auch "Zabel", "Zagel", daher "Schachzabel", das "Schachbret", "Wurzabil", bey dem Raban Maurus, die "Wurftafel".

Das "Tafelbier", des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e. 1. Eine anständige Benennung des Coventes, oder dünnen Bieres, welches man ehedem gern über der Tafel oder während der Mahlzeit zu trinken pflegte. 2. An den Höfen, dasjenige Bier, welches von der Herrschaft bey der Tafel getrunken wird, zum Unterschiede von dem Hofbiere.

Die "Tafelbirn", plur. die -en. 1. Eine allgemeine Benennung aller schmackhaften Birnen, welche man auf die Tafel zum Nachtische aufzusetzen pflegt: zum Unterschiede von den wirtschaftlichen Birnen, welche gekocht, oder gebacken werden. 2. Eine besondere Art dieser schmackhaften Birnen, welche auch Herrenbirnen, Königsbirnen, und im Oberdeutschen auch Pfaffenbirnen genannt werden.

Der "Tafeldecker", des -s, plur. ut nom. sing. an den Höfen, und in vornehmen großen Haushaltungen, ein Bedienter, dessen Amt es ist, die Tafel zu decken, und das leinene Tischgeräth in seiner Aufsicht zu haben.

Die "Tafelgelder", sing. inus. Gelder oder Geldsummen, welche einem vornehmen Herren zur Bestreitung seiner Tafel, und in weiterer Bedeutung, zur Führung seines Hofstaates angewiesen und bestimmt sind.

Das "Tafelglas", des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -gläser, Glas in Tafeln, d. i. platten, viereckten Flächen.

Der "Tafelgrund", des -es, plur. die -gründe, bey Zeichnungen und Gemählden, diejenige Linie, welche man unten längs der Tafel annimmt; die Grundlinie.

Das "Tafelgut", des -es, plur. die -güter. 1. Güter, welche dem Landesherren zur Bestreitung der Tafel und des ganzen Hofstaates von dem Lande ausgesetzt sind; Franz. Domaines, Kammergüter, Krongüter, wenn der Landesherr ein König ist. 2. In dem Salzwerke zu Halle wird der vierte Theil der Sohle, welche ehedem zur Unterhaltung der erzbischöflichen Tafel bestimmt war, Tafelgut genannt.

Der "Tafelkranz", des -es, plur. die -kränze, ein zierlicher Kranz oder Ring, die Schüsseln auf der Tafel darauf zu stellen; der Schüsselring.

Das "Tafellehen", des -s, plur. ut nom. sing. in einigen Gegenden, ein Lehengut, dessen Einkünfte zur Unterhaltung der Tafel und des Hofstaates eines Landesherren bestimmt sind. Siehe Tafelgut.

Das "Tafellicht", des -es, plur. die -er, große und bessere Lichter, so wie sie nicht nur auf den Tafeln, sondern auch in den Zimmern gebrannt werden; zum Unterschiede von den Nacht- und Küchenlichtern.

Das "Tafelmessing", des -es, plur. inus. auf den Messinghütten, eine Art Messing in stärkern Platten oder Tafeln zum Unterschiede von dem Rollmessinge, Stückmessinge und der Mengepresse.

"Tafeln", verb. reg.. 1. Neutr. mit haben, Tafel halten, d. i. speisen, doch nur im gemeinen Leben und im Scherze. Lange tafeln, nach Art der großen Herren lange bey der Tafel sitzen. 2. Act. bey den Färbern, die übrige Brühe von den gefärbten Zeugen ablaufen lassen, vermuthlich, weil es auf einer Tafel geschiehet.

"Täfeln", verb. reg. act. mit Tafeln, d. i. mit zwey oder drey zusammen geleimten Bretern zierlich bekleiden. Einen Fußboden täfeln, welches, wenn es ganz einfach mit an einander gefügten Bretern geschiehet, dielen oder ausdielen genannt wird. Die Wände eines Zimmers täfeln, wo man dieses Wort auch gebraucht, wenn gleich die Bekleidung aus einfachen an einander gefügten Bretern bestehet. Und täfelte den Boden des Hauses mit Tännenbretern, 1. Kön. 6, 15. Ein Haus mit Cedern täfeln, Jer. 22, 14. So auch das Täfeln und die Täfelung, die hölzerne Bekleidung selbst, das Täfelwerk.

Der "Tafelriß", des -es, plur. die -e, bey den großen und feyerlichen Tafeln oder Mahlzeiten, ein Riß, wie die Speisen auf die Tafel gesetzet werden müssen.

Der "Tafelschiefer", des -s, plur. doch nur von mehrern Arten, ut nom. sing. eine Art Schiefers, welche zu Rechentafeln und Rechentischen verarbeitet wird; zum Unterschiede von dem Dachschiefer.

Der "Tafelschneider", des -s, plur. ut nom. sing. bey den Schneidern, ein Gesell, welcher nach Absterben eines Meisters dessen Stelle in der Werkstätte vertritt; weil er an dessen Statt Kleider auf der Tafel zuschneidet. Bey den Schustern wird er der Bretmeister oder Bretschneider genannt.

Die "Tafelseide", plur. car. in den Seiden-Fabriken, eine Art der Organsin-Seide, welche aus 4 bis 5 Fäden bestehet.

Das "Tafel-Servieß", des -es, plur. die -e, ein Collectivum, dasjenige Geräth an Schüsseln, Tellern u. s. f. welches zur Besetzung einer gedeckten Tafel nöthig ist. Die letzte Hälfte ist das Französ. Service.

Der "Tafelstein", des -es, plur. die -e, im Juwelenhandel, ein dünner Diamant in Gestalt einer kleinen Tafel, indem er unten und oben flach geschliffen ist, und an den Seiten nur eine Reihe Faßetten hat. Zum Unterschiede von den Rosetten und Brillanten.

Der "Tafelteller", des -s, plur. ut nom. sing. Teller, welche auf den Tafeln vornehmer Personen gebraucht werden; von geringern Personen Tischteller. Beydes zum Unterschiede von den Kuchentellern.

Das "Tafeltuch", des -es, plur. die -tücher, ein großes seines leinenes Tuch, eine Tafel, das ist, einen großen Speisetisch damit zu decken; zum Unterschiede von dem kleinern und geringern Tischtuche.

Die "Tafeluhr", plur. die -en, eine Uhr, welche in einem Gehäuse auf die Tafel oder den Tisch gestellet wird; zum Unterschiede von einer Wand- und Taschenuhr. S. Stutzuhr.

Das "Tafelwerk", des -es, plur. inus. die aus Tafeln, d. i. zusammen geleimten Bretern, bestehende zierliche Bekleidung des Fußbodens und der Wände; die Täfelung, im Nieders. Panele, Engl. Pannel.

Das "Tafelzeug", des -es, plur. inus. das leinene Geräth, welches zu Bestellung einer Tafel, oder eines großen Speisetisches nöthig ist, wohin das Tafeltuch mit den Servietten gehöret. Das Tischzeug, beziehet sich auf kleinere gewöhnliche Speisetische.

Das "Tafelzimmer", des -s, plur. ut nom. sing. S. Tafelgemach.

(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_t_1.html
Tafel | Tafelaufsatz | Tafelbild | Tafeldickstein | Tafeldünnstein | Tafelgerät | Tafelgeschirr | Tafelschiff | Tafelwerk

(E?)(L?) http://www.gottwein.de/gloss02/gloss_00.php
Tafel - Tafelmalerei

(E?)(L?) http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/elexiko/p4_module.woerterbuch
(E?)(L?) http://boris.jakubaschk.name/computergeschichte/mhilf/taftab.htm

Tafeln und Tabellen


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/der/DERT.pdf
(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/A.html
Tafelspitz

(E?)(L1) http://www.lebensmittellexikon.de/
Tafelobst | Tafelöl | Tafelwein | Tafelspitz

(E?)(L1) http://www.lecker-backen.de/rezepte/menue-alle.htm
Walnusstafeln

(E6)(L1) http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Tafel
(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/T.list.html
(E?)(L?) http://www.rezeptewiki.org/wiki/Kategorie:K%C3%BCchenger%C3%A4te
Tafelgabel | Tafelmesser

(E?)(L?) http://www.tafel.de/

Die (8) Tafelgrundsätze - Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot - und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluß. Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich - mit ehrenamtliche Helfern, für die Bedürftigen Ihrer Stadt. Das Ziel der Tafel ist es, dass alle qualitativ einwandfreien Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozeß nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige verteilt werden. Die Tafeln helfen so diesen Menschen eine schwierige Zeit zu überbrücken und geben ihnen dadurch Motivation für die Zukunft. ...


(E?)(L?) http://pages.unibas.ch/klaphil/idg/texte/orchidee.html

...
Dagegen sind Lehnwörter gerade daran erkenntlich, dass sie vor ihrer Entlehnung abgelaufene Lautwandel nicht zeigen und deshalb oft gleichsam "allzu ähnlich" aussehen.

Ein einfaches Beispiel: In alten, germanischen Wörtern entspricht im Anlaut einem englischen "t" regelmässig ein deutsches "z", z.B. "ten" - "zehn", "toll" - "Zoll", "timber" - "Zimmer" usw.; "table" und "Tafel" gehorchen dieser Regel nicht, und daraus können wir auf einen relativ späten Entlehnungsvorgang schliessen, in diesem Fall nachweislich aus den romanischen Sprachen vor rund 1000 Jahren.
...


(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Tafel | Tafel (Abend-) | Tafel (Ahnen-) | Tafel, in der Baukunst | Tafel, in den Bienenstöcken | Tafel (Chocoladen-) | Tafel, beim Diamantschneider | Tafel (Eisenblech-) | Tafel, von Elfenbein und Wallroßzähnen | Tafel (Geschlechts-) | Tafel (Gesetz-) | Tafel, in den Gewerben | Tafel (Glas-) | Tafel, in den Glashütten, | Tafel (Handwerks-) | Tafel (Hof-) | Tafel (Holz-) | Tafel, beim Holzfloße | Tafel, bei den Holzschneidern | Tafel (Kloster-) | Tafel (Knochen-) | Tafel (Kupfer-) | Tafel, beim Kupferschmid | Tafel, beim Kupferstecher | Tafel (Land-) | Tafel (Lehen-) | Tafel (Lieder-) | Tafel, beim Maler | Tafel (Marmor-) | Tafel (Messing-) | Tafel (Mittags-) | Tafel (Morsellen-) | Tafel (Pergament-) | Tafel, in der Perspektive | Tafel (Rechen-) | Tafel (runde) | Tafel, beim Schneider | Tafel (Schreibe-) | Tafel, beim Schuhmacher | Tafel (schwarze) | Tafel (Speise-) | Tafel (Spiegelglas-) | Tafel (Stahl-) | Tafel (Stamm-) | Tafel (Stein-) | Tafel, beim Steinmetz | Tafel (Taschenbouillon-) | Tafel, beim Tischler | Tafel, in der Toskanischen Ordnung | Tafel (Wand-) | Tafel (Warnungs-) | Tafel (Wurf-) | Tafel (Zink-) | Tafel (Zinn-) | Tafelbesteck | Tafelbier | Tafelbirne | Tafelbley | Tafelbrett | Täfelchen | Tafeldecker | Tafeldiener | Tafelessig | Tafelfeuerwerk | Tafelfisch | Tafelform | Tafelgedeck | Tafelgelder | Tafelglas | Tafelgrund | Tafelgut | Tafelkerzen | Tafelkranz | Tafellack | Tafellehen | Tafellicht | Tafelmanna | Tafelmessing | Tafelmusik | Tafeln | Täfeln | Tafeloblaten | Tafelring | Tafelriß | Tafelrunde | Tafelschneider | Tafelschüssel | Tafelschwamm | Tafelservice | Tafelstein | Tafelstuhl | Tafelteller | Tafelthierchen | Tafeltrauben | Tafeltuch | Tafeluhr | Täfelwerk | Tafelzeug | Tafelzimmer

(E?)(L?) http://www.wasserziergefluegel.de/Enten_A_-_Z/enten_von_a_-_z.html
Tafelente - Aythya ferina

(E?)(L?) http://www.wdr.de/tv/aks/index.jhtml


(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/T.htm
Tafeltraube | Tafelwein

(E?)(L?) http://www.winelight.de/bacchus/lexikon_a.html
TAFELWEIN

(E?)(L1) http://www.zeit.de/stimmts/essen_und_trinken/index
Fette Tafeln - Schokolade macht süchtig

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Tafel
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Tafel" taucht in der Literatur um das Jahr 1560 / 1710 auf.

Erstellt: 2011-06

Tafel aufheben (W3)

In früheren Zeiten, war es bei grösseren Festen durchaus üblich, die leergegessenen Tische aus dem Festsaal zu entfernen. Man hob die Tafel also wirklich auf (hoch).

(E?)(L?) http://newsletter.dw-world.de/re?l=1hm428If6smviI5&req=l%3D1hm427If6smviI5
"die Tafel aufheben" - Der Tisch wurde an die Wand gestellt, um Platz zum Tanzen zu schaffen.

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/t.php


Theobroma cacao, Speise der Götter (W3)

(E?)(L?) http://www.rausch-schokolade.de/schokofibel/speise-der-goetter.html

...
Der berühmte Botaniker Carl von Linné gab dem Kakaobaum den Namen "Theobroma cacao".

"Theobroma" kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt: "Speise der Götter".

Dieser Name spiegelt den Glauben der Maya wider, dass der Kakao ("xocoatl") den Göttern gehöre, und er bezeichnet andererseits treffend den wahrhaft göttlichen Genuss, den uns eine gute Schokolade bereitet.


U

V

VEBU (W3)

Die Abkürzung "VEBU" steht für "Vegetarier-Bund Deutschlands e.V.".

(E?)(L?) http://www.vebu.de/


Viktualienmarkt (W3)

Der (etwas veraltete) dt. "Viktualienmarkt" = dt. "Lebensmittelmarkt" geht zurück auf lat. "victualis" = dt. "zum Lebensunterhalt gehörig", lat. "victus" = dt. "Lebensunterhalt", das wiederum eine Bildung zu lat. "vivere" = dt. "leben" ist.

(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=8&content=Viktualienmarkt
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Viktualienmarkt" taucht in der Literatur um das Jahr1830 auf.

Erstellt: 2011-09

vinum

(E?)(L?) http://www.vinum.info/


W

Wacholderbeeren (W3)

Der "Wacholder" verdankt seinen Namen (wahrscheinlich) seinen zum Flechten benutzten Zweigen, so dass man mhd. " wecholter", ahd. "wechalter" mit "wickeln" in Zusammenhang bringt. Der Suffix "-der" geht auf ein Stamm mit der Bedeutung "Baum" zurück, dem auch engl. "tree" entstammt. Somit heißt "Wacholder" also "Wickelbaum" und "Wacholderbaum" folglich "Wickelbaumbaum".

(E?)(L?) http://www.cuisine.at/lexicon/lexicon.php?rowid=37
(E6)(L?) http://www.fuchs-gewuerze.de/Wacholderbeeren_24685.php
(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/Wacholderbeeren

dt. "Wacholderbeeren", engl. "Juniper berries", frz. "Baies de genièvre", ital. "Bacche di ginepro", span. "Bayas de enebro".


(E?)(L?) http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/168553/Wacholderbeeren.html
(E6)(L1) http://www.manufactum.de/lexicon.html
(E6)(L1) http://www.manufactum.de/lexicon.html

...
Wacholderbeeren
("Kaddigbeeren", "Krammetsbeeren", lat. "Baccae s. Fructus juniperi", frz. "Fruits de genièvre", engl. "Juniper berries") sind die getrockneten reifen Früchte des in ganz Europa auf Berg- und Hügelland wachsenden, zu den Nadelhölzern gehörigen Wacholderstrauches (Juniperus communis L.), der im Süden selbst baumartig wird
...


(E?)(L?) http://pharm1.pharmazie.uni-greifswald.de/systematik/6_droge/junipe-f.htm


(E?)(L1) http://www.wuerzkraut.de/inhalt/wacholder.htm

...
Im Mittelalter wurde er bei religiösen Handlungen verbrannt. Die Wacholderbeeren galten als Schutz vor Hexen und Pest.
...


w-akten
Lebensmittel

(E1)(L1) http://www.w-akten.de/worte.phtml
Auf den Seiten "Lebensmittel" findet man auch Hinweise zu deren Wort-Geschichte.

Am 27.08.2005 waren folgende Begriffe versammelt:

(E?)(L?) http://www.w-akten.de/lebensmittel.phtml
Spanferkel | Weißbrot, Weißbier | Altbier | Bockbier | Bockwurst | Hamburger | Palatschinken | Kohldampf | Brezel | Bouillabaisse | Grog | Restaurant | Gelage

Walnuss (W3)

Die dt. "Walnuss" hat nichts mit einem Wal zu tun, sondern geht zurück auf "welsche Nuss", mit der Bedeutung "die Nuss aus Italien".

Walnuss [mittelniederdeutsch walnut, eigentlich »welsche Nuss«], Walnussbaum, Juglans, Gattung der Walnussgewächse im südöstlichen Europa, im gemäßigten Asien, in Nordamerika und in den nördlichen Anden; sommergrüne Bäume mit großen, unpaarig gefiederten Blättern und einhäusigen Blüten; Steinfrucht mit essbaren Samen; wichtige Holzlieferanten. Bekannte Arten sind: Gemeine Walnuss (Walnussbaum, Nussbaum, Juglans regia), ein bis 30 m hoher, aus Südosteuropa stammender Baum mit aus 5–9 länglich-eiförmigen, ganzrandigen Blättchen zusammengesetzten Blättern; Früchte kugelig, grün mit hellbraunem, gefurchtem Steinkern, der Samen liefert ein wertvolles Speiseöl; Schwarznuss (Schwarze Walnuss, Juglans nigra), bis 50 m hoch, im östlichen Nordamerika; Borke tief rissig, Blätter 30–60 cm lang, mit 15–23 ei- bis lanzettförmigen Fiederblättchen; Früchte kugelig, 4–5 cm groß, mit rauer, sehr dicker, in reifem Zustand dunkelbrauner Schale und schwarzer, dickschaliger Nuss; Kern süßlich und sehr ölreich.

(E?)(L?) http://www.goldhausen.de/scharfe/holz/art_nb.htm
Die Walnuss, ihre Arten und die Eigenschaften ihres Holzes

was-wir-essen
Lebensmittel-Lexikon
Verbraucherinformationen des aid infodienst
Ernährungsberatung
Lebensmittel von A-Z
Schadstoffe von A bis Z

(E?)(L?) http://www.was-wir-essen.de/
(E?)(L?) http://www.was-wir-essen.de/abisz/lebensmittel_uebersicht.php

Lebensmittel von A-Z


(E?)(L?) http://www.was-wir-essen.de/sonstiges/schadstoffe.php
Schadstoffe von A bis Z
A wie Acrylamid | B wie Bakteriengifte | C wie Cadmium | D wie DDT | E wie Erucasäure | F wie Fluorchinolone | G wie Glucosinolate | H wie Herbizide | I wie Insektizide, J | L wie Lektine | M wie Malachitgrün | N wie Nitrat | O wie Oxalsäure | P wie Patulin, Q | R wie Radionuklide | S wie Salmonellen | V wie Vinylchlorid | W wie Weichmacher | X, Y, Z wie Zinn

webkoch
Rezepte

(E?)(L?) http://www.webkoch.de/
41.656 Rezepte online

Wein
jemandem reinen Wein einschenken (W3)

(E?)(L?) http://www.harzer.koeche.harz.de/interessantes/reinheit.html
Im Lebensmittelbereich wird der Begriff "rein" schon seit vielen Jahrhunderten benutzt. Die Formulierung "jemandem reinen Wein einschenken" ist typisch dafür.

weinfahnder

(E?)(L?) http://www.weinfahnder.de/archive/msg05814.html
Archiv des Weinforums

Weisswurst
Die Weisswurst darf das Läuten nicht mehr hören

Da die Weisswurst nicht gekocht wurde, war sie leicht verderblic und musste innerhalb weniger Stunden nach der Herstellung vertilgt werden. Heute wird sie gebrüht und kann im Kühlschrank etwas länger aufbewahrt werden, so dass man sie auch noch nach dem Mittagsläuten essen kann.

winelife
Alles über Wein

(E?)(L?) http://www.winelife.de/


wuerzkraut
Gewürz-Informationen

(E?)(L1) http://www.wuerzkraut.de/
Schön bebilderte Site über Kräuter und Gewürze.

Gewürze stellten in der gesamten Menschheitsgeschichte einen wichtigen Faktor dar. Sie waren Medizin, Handelsware oder sogar Grundstein für ganze Weltreiche. Auf den folgenden Seiten werden einige dieser Aspekte beleuchtet werden. ... Ziel war es, erst mal die "heimischen" Kräuter und die meist verwendeten Gewürze darzustellen.



Es gibt zwar auch einen Bereich "Namen und Bezeichnungen", aber leider ohne etymologische Hinweise. Interessant ist die Übersicht der Gewürznamen in "Deutsch", "Synonym", "Englisch", "Französisch", "Spanisch", "Italienisch".

X

Y

Z

Zahn
steiler Zahn
Steiler Zahn und Zickendraht
Und der Haifisch, der hat Zähne (W3)

(E2)(L1) http://www.netzine.de/category/z/
(E?)(L?) http://www.hausarbeiten.de/rd/faecher/hausarbeit/etn/21964.html
Der "Zahn" geht mit dem engl. "tooth" und dem frz. "dent" auf ein ide. "*ed-" = "essen" zurück. Es hatte etwa die Bedeutung von "beissen" und kann demnach als "Beissender" abgenommen werden. In der Kindersprache fragen die Mamas ja auch gerne "Wo sind denn die Beisserchen?".

Nun wurde im Januar 2004 die Frage gestellt, wo denn der "steile Zahn" her kommt.
Anfangs machte mir die Frage wirklich die "Zähne wässrig". Bis ich dann jedoch feststellen musste, dass man sich an dem Versuch, dem "Zahn" "auf den Zahn zu fühlen", wirklich "die Zähne ausbeissen" kann. Leider habe ich zu dieser Frage keinerlei Hinweise finden können. Selbst der "Röhrich", der dem "Zahn" zwei Seiten widmet, der normalerweise "weiss, durch welchen Zahn gepfiffen wird" und der viele Redewendungen mit "Zahn" "durch die Zähne zieht", hat keinen einzigen Hinweis auf die Herkunft dieser Bezeichnung. Schliesslich ging ich auf dem Zahnfleisch.
Das einzige, was insgesamt zu erfahren war, ist, dass in den 50er Jahren in der Teenagersprache "Zahn" generell für "Mädchen", "Frau", "Freundin" benutzt wurde. Ausser dem heute noch bekannten "steilen Zahn" für ein "flottes Mädchen" gab es auch "blonde Zähne" oder "flotte Zähne". Einen solchen Zahn konnte man "aufreissen" und dann musste man aufpassen, dass ihn ein anderer nicht "abschraubte".
Nun könnte man natürlich noch einigen Assoziationen nachgehen, die ein "steiler Zahn" hervorruft, aber das würde den Rahmen des seriösen wahrscheinlich verlassen. Und so bleibt mir nur der Hinweis auf zwei Werke, in denen man evtl. noch etwas dazu finden könnte. Da ist zunächst "Mein steiler Zahn in Himbeerrot", in dem der Autor "Werner Schlierf" das Künstlerleben, den Schwarzmarkt und das beginnende Wirschaftswunder der Nachkriegszeit schildert.
Dann gibt es noch ein Werk "Steiler Zahn und Zickendraht", mit dem Untertitel "Das Wörterbuch der Teenager und Twensprache" (von 1962).

Am 08.01.2004 erhielt ich noch folgende Ergänzung:
Ich hatte etwas im Internet recherchiert. Dabei fand ich die Seite bei "hausarbeiten.de":
Deshalb die Frage bei der Bibel. Es könnte ein älterer Rechtskodex vorhergehen, es könnte eine Doppelbedeutung gegeben haben. Klar ist die Bedeutung des gegenseitigen Ausgleichs.
(A: behu)

Am 20.01.2004 erhielt ich folgenden Nachtrag per E-Mail:
Ich bin weitergekommen in der Zahnforschung. Ich erhielt dazu Erklärungen von Mitgliedern der Linse-Liste (Linguistik-Server Essen).

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(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3125706009/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3125706009/etymologpor09-20
In:
Heinz Küpper
Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. 1. Auflage,
6. Nachdruck. Stuttgart, München, Düsseldorf, Leipzig: Klett, 1997.
ist folgende Information zu finden:

"Zahn" fusst im Sinne von "Mädchen, junge Frau, intime Freundin" auf dem Jiddischen "sona" = "Dirne".

Weiter schrieb er:

Das Wort ist in dieser Bedeutung auch direkt ins Deutsche übernommen worden.
Eine der bekanntesten Stellen (die meist in dieser Bedeutung gar nicht verstanden wird) findet sich in der Dreigroschenoper von Brecht:

»Und der Haifisch, der hat Zähne, und die trägt er im Gesicht«
"Haifisch" aus jidd. "cheifez" = "Zuhälter", "Zähne" aus "sona" = "Dirne".
Also etwa: "und der Zuhälter, der hat Dirnen, und die hält er unter Aufsicht".

"steiler Zahn" als jugendsprachliche Vokabel ist in den fünziger Jahren aufgekommen.
Das Adjektiv "steil" bedeutet dabei, "höchst eindrucksvoll", "von guter Figur", "anziehend", "sehr sympathisch". Leitet sich her von der Vorstellung steil aufsteigender Berge und Gebirgszüge; wohl beeinflußt von angloamerikanisch "steep".
Halbw 1955 ff.

Weiterhin von El. Le.:

Im Wiener Dialekt um 1900 gibt es den Ausdruck "a kecker Zahnt (Zahn)" für jemanden, der nicht auf den Mund gefallen ist - männlich oder weiblich.
(A: behu)

Zahn
Einen Zahn abschrauben (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
"Zahn" bedeutet in der Teenagersprache der Gegenwart soviel wie Mädchen, Freundin, Braut usw.. Die Redensarten "Jemandem einen Zahn abschrauben" bedeutet "jemandem die Freundin abspenstig machen". Also: Vorsicht!
(© blueprints Team)

auf den Zahn fühlen
jemandem auf den Zahn fühlen (W3)

(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon
Früher (und auch wohl heute noch) fühlte der Zahnarzt durch Klopfen, welcher Zahn denn nun derjenige ist, der genau Probleme bereitet. Daraus abgeleitet entstand dieser Ausdruck zur Prüfung von problematischen Bereichen.

Zahn
Einen Zahn zulegen (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E1)(L?) http://www.fragenohneantwort.de/
(E?)(L?) http://www.nextz.de/glossen/woerter.html
Die Redewendung "einen Zahn zulegen" geht auf eine Technik des Kochens im Mittelalter zurück. In Burgküchen hingen die großen Töpfe an einer gezackten, einem Sägeblatt ähnlichen Eisenschiene, mit der man die Höhe der Töpfe über dem Feuer regulierte. Wenn man früher "einen Zahn zulegte", hängte man den Topf näher ans Feuer, um die Speisen schneller zu garen.
Heute nutzen wir die Redewendung, wenn wir meinen "etwas schneller tun".
(© blueprints Team)

Der Kochtopf war oftmals im Haus z.B. in Garküchen mittels eines Zahnrads oder eines Sägekamms über der Feuerstelle positioniert; um den Kochvorgang zu beschleunigen, musste man den Topf näher ans Feuer bringen; dazu drehte man das Zahnrad um ein oder mehrere Zähne weiter, man legte also einen Zahn zu.

zeit
Stimmt's
Moderne Legenden - Essen und Trinken

(E?)(L?) http://www.zeit.de/stimmts/

Seit 1997 beantwortet Christoph Drösser in der ZEIT Fragen nach Legenden des Alltags. In diesem Archiv sind alle Folgen nachzulesen - der Übersichtlichkeit halber nach Themengebieten sortiert:

Aktuell | Berühmtheiten | Unser Körper | Dr. Stimmt's | Essen & Trinken | Ferne Länder | Zuhause | Geschichte | Sport | Tier & Pflanze | Sprache | Wissen | Recht & Gesetz


(E?)(L?) http://www.zeit.de/themen/serie/index?q=stimmts
(E?)(L1) http://www.zeit.de/stimmts/essen_und_trinken/index
Am 31.08.2008 waren folgende Fragen (und Antworten) zu finden:

(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/349960728X/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499609339/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499614898/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499620642/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499623102/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499211637/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499623749/etymologety0f-21


Zimtzicke (W3)

(E?)(L?) http://www.fragenohneantwort.de/
"Zicken" = "Dummheiten", "Streiche"; "Zicken machen" = "Dummheiten machen".

"Zicke" steht auch für die "Ziege"; "Zimt" = "ungereimtes Zeug", "Unsinn" auch "Geld" - beide evtl. aus dem Jiddischen.

Laut dem "Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten": zuerst war "Zimt" ein Ausdruck für "Geld" bzw. "Geldwaren" (da "Zimt" = "selten" = "teuer"). Mit der Übernahme in die Umgangsprache trat ein Bedeutungswandel ein. "Zimt" wurde in Redewendungen wie "Was kostet der ganze Zimt hier?", "Mach keinen "Zimt"!" oder "Fauler Zimt" (Unsinn) benutzt.

Im selben Zeitraum kamen auch die Ausdrücke "Zimt machen", "Zimtig sein" auf, die einfach "Umstände machen", "Schwierigkeiten machen" bedeuteten. "Zimtzicke" ist also auch ein "weisser Schimmel" etwa "schwierige Schwierigkeiten Machende".

nach: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Lutz Röhrich, Verlag Herder, 1977

(E?)(L?) http://www.redensarten-index.de/
eine alte Zimtziege

Zucker (W3)

Frz. "sucre" geht über ital. "zucchero", arab. "sukkar" zurück auf aind. "sarkara" = "Kieselsteine", "gemahlener Zucker".

zusatzstoffe-online
E-Nummern-Lexikon
Lebensmittel-Farben
Lebensmittel-Lexikon
Zusatzstoffe-Lexikon

(E?)(L1) http://www.zusatzstoffe-online.de/
Die Datenbank Label online bietet Informationen zu den unterschiedlichen Siegeln und Labeln.
Im Wesentlichen sind die Lebensmittelfarbstoffe und Konservierungsmittel erfasst. Daneben Informationen zu Farbextrakten und färbenden Lebensmitteln.

Unter anderem kann man nach "E-Nummern" suchen. (Was ist E137 in der Marmelade?) Das Lexikon könnte umfangreicher sein.

E-Nummern sortiert nach "Zahl":

E-Nummern sortiert nach "Bezeichnung":

(E?)(L?) http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/

Antioxidationsmittel (26) | Backtriebmittel (9) | Emulgator (35) | Farbstoff (44) | Festigungsmittel (10) | Feuchthaltemittel (8) | Füllstoff (22) | Geliermittel (16) | Geschmacksverstärker (27) | Komplexbildner (23) | Konservierungsstoffe (43) | Mehlbehandlungsmittel (14) | Modifizierte Stärke (11) | Packgas (6) | Säuerungsmittel (22) | Säureregulator (49) | Schaummittel (1) | Schaumverhüter (3) | Schmelzsalz (10) | Stabilisator (49) | Süßungsmittel (14) | Trägerstoff (38) | Treibgas (8) | Trennmittel (28) | Überzugsmittel (20) | Verdickungsmittel (36)


(E?)(L?) http://www.zusatzstoffe-online.de/lexikon/




Zwiebel, Bolle (W3)

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/340647621X/etymologporta-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/340647621X/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/340647621X/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/340647621X/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/340647621X/etymologpor09-20


(E1)(L?) http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/
(E?)(L?) http://gewuerzindustrie.de/gewuerzkunde/
(E?)(L?) http://www.theonion.com/
Die Zwiebel entstammt dem lat. "cepa", die als "cepulla" und "zibolle" zu "Zwiebel" und zu "Bolle" mutierte.

"theonion", die Zwiebel, betrachtet die Welt satirisch.

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