Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Bibliothek, Biblioteca, Bibliothèque, Biblioteca, Library

A

abc-der-menschheit
Bibliothekswissenschaft

(E?)(L?) http://www.abc-der-menschheit.de/coremedia/generator/wj/de/03__Geisteswissenschaften/01__Vermitteln/Bibliothekswissenschaften.html

Wissen
...
Dabei lehrt die Bibliothekswissenschaft den Umgang mit dem Gedächtnis der Menschheit. Vielleicht lässt sich in dieser Hinsicht die Bibliothekswissenschaft auch als Meta-Wissenschaft, als Wissenschaft von den Wissenschaften bezeichnen - oder aber als Hilfs-Wissenschaft, die den anderen ihre Arbeit erst richtig ermöglicht.
So oder so: Bibliothekwissenschaftler forschen nach Antworten auf die Frage, wie sich publiziertes Wissen sammeln, bewahren und ordnen lässt. Dabei entwickeln sie Methoden und Theorien zur Informationsversorgung, die bei der Erstellung von klassischen Katalogen und Bibliographien, seit etwa einem viertel Jahrhundert auch online verfügbare Datenbanken, zum Einsatz gelangen. Statistischen Verfahren wie der Bibliometrie und der Szientomentrie kommt dabei zunehmend Bedeutung zu.

Fachrichtungen
Neben dem "Bibliothekswesen" existieren weitere Einzelwissenschaften - das "Dokumentationswesen", das "Archivwesen" und die "Informationswirtschaft".
...


B

bibliotheca

(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad


Bibliothek, Bücherei, Zesen
Philipp von Zesen (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothek
Eine "Bibliothek" ist eigentlich eine "Bücherkiste". Und vermutlich wurden die alten Papyrusrollen auch in kistenähnlichen Behältnissen aufbewahrt (griech. "biblion" = "Buch" und "theke" = "Behältnis", "Kasten", "Kiste".

Das Wort "Bücherei" für "Bibliothek" geht angeblich auf Philipp von Zesen zurück einem der extremsten Fremdwortpuristen im 17.Jh.
Einige Beispiele seiner Vorschläge zur Eindeutschung von Fremdwörtern: Die Fremdwörter sind im Lauf der Zeit nicht ersetzt worden, sondern das dt. Pendant erlaubte eine zusätzliche semantische Differenzierung. Die Fremdwörter haben sich oft im Bereich der Verwaltung durchgesetzt.
Weitere Beispiele gibt es unter "Neologismen".

"Bibliothek" stammt ursprünglich aus dem Griechischen "bibliotheke" (= "Büchergestell"), Lat. "bibliotheca" ("Büchersamlung"); wurde ins Spätmittelhochdeutsche "bibliothec" übernommen.
(A: gaed)

C

codex (W3)

(E?)(L?) http://www.arsmundi.de/
(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad


de-biblio

cyboerg
Fachbegriffe aus der Bibliothekenwelt

(E?)(L?) http://www.cyboerg.de/glossar/
glossar; ca. 50.000 Fachbegriffe und Abkürzungen (unter anderen Zeitschriftenabkürzungen) aus der Welt des Buches, der Bibliothek und der EDV.

D

DDB (W3)

"DDB" steht für "Deutsche Digitale Bibliothek".

(E?)(L?) http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/

Wissen und Kultur digital und frei

Vom heimischen Computer aus zugreifen auf Bücher, Bilder, Noten in ganz Deutschland - das will die Deutsche Digitale Bibliothek ermöglichen. Als zentrales nationales Portal soll das Projekt die digitalen Angebote von etwa 30.000 Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen miteinander vernetzen. Das ambitionierte Ziel lautet: Das kulturelle Erbe der Nation wird weitgehend kostenfrei für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht. Für die Facheinrichtungen, wie Bibliotheken, Archive, Museen, geht die Deutsche Digitale Bibliothek Ende 2011 online. 2012 soll dann jedermann auf das neue Angebot zugreifen können.
...


de-fremdw

deutsch-als-fremdsprache

(E?)(L1) http://deutsch-als-fremdsprache.de/daf-links/linksammlung/
Eine hervorragende Linksammlung rund um die deutsche Sprache
Deutschsprachige Suchmaschinen und Verzeichnisse - Bildungsserver und Datenbanken - Institutionelle WWW-Ressourcen für DaF - Wirtschaftsdeutsch - Fachrelevante DaF-Zeitschriften - Medien - Verbände und Foren - Verlage zu DaF und Bibliotheken im Internet - Interaktive Tests und Übungen - Software für den Einsatz im DaF-Unterricht - Die besten Linksammlungen im Bereich DaF - DaF-Seiten nach Ländern - Landeskunde - Interkulturelle Kommunikation - Mailinglisten - Newsgruppen und Diskussionsforen - Weiterführende Lehrerfortbildungsinstitutionen - Wörterbücher und Übersetzungsdienste - Bibliographien - Sprache und Europa - Webtools für Lehrer

d-nb
Etymologie-Literatur
Etymology-Literatur

(E?)(L1) http://www.d-nb.de/
(E1)(L1) http://dispatch.opac.ddb.de/CHARSET=ISO-8859-1/DB=4.1/LNG=DU/CMD?ACT=SRCHA&IKT=8500&SRT=YOP&TRM=+Etymologie
Die Etymologie-Treffer auf der Site der Deutschen Nationalbibliothek.

(E?)(L1) http://dispatch.opac.ddb.de/CHARSET=ISO-8859-1/DB=4.1/LNG=DU/CMD?ACT=SRCHA&IKT=8500&SRT=YOP&TRM=+Etymology
Die Etymology-Treffer auf der Site der Deutschen Nationalbibliothek.

E

F

G

H

HU Berlin
Löffler, Karl
Einführung in die Katalogkunde

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/Loeffler1956.pdf
In der 160-seitige Abhandlung im PDF-Format "Einführung in die Katalogkunde" von "Karl Löffler" aus dem Jahr 1935 / 1956 werden viele Probleme der Katalogisierung von Bibliotheksbeständen behandelt. Daß die Probleme nach wie vor aktuell sind, erfahre ich immer wieder, wenn es darum geht, im Etymologie-Portal behandelte Wörter alphabetisch "richtig" einzuordnen.

Wie soll ich z.B. diesen Artikel alphabetisch einordnen? Ich habe mich für drei Verweise in der alphabetischen Navigation entschieden: Den Artikel selbst habe ich auf der Seite "DE Bibliotheken" untergebracht da es um die Katalogisierung von Bibliotheksbeständen geht.

Wenn Sie sich also auch schon geärgert haben, daß Sie Begriffe im Etymologie-Portal nicht an dem von Ihnen erwarteten Platz gefunden haben, lesen Sie doch einmal diesen Artikel und schreiben Sie mir Ihre Erfahrungen und Vorschläge.

Interessieren würde mich Löfflers Einschätzung der Problematik, der sich heutige Internet-Suchmaschinen gegenüber sehen. Jeder Surfer erwartet ja zu seinen zwei Suchbegriffen die wirklich relevanten Seiten an erster Stelle der Trefferliste.

Neben dem interessanten Überblick zur Systematischen Ordnung von Wissensträgern findet man auch kurze etymologische / wortgeschichtliche Hinweise zu "Dewey Decimal Classification", "Katalog", "Pinakes", und dem Zeichen "ü".

I

internetbibliothek
Internet-Bibliothek

(E?)(L?) http://www.internetbibliothek.de/

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BEISPIELFRAGEN UND -ANTWORTEN




Erstellt: 2011-12

J

K

Katalog, catalogue, catalogo (W3)

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/Loeffler1956.pdf
Die 160-seitige - interessante - Abhandlung im PDF-Format "Einführung in die Katalogkunde" von "Karl Löffler" enthält auch die Antwort auf die Frage: Woher stammt das Wort "Katalog"?


"Katalog", international im Gebrauch, im Französischen und Englischen "catalogue", im Italienischen "catalogo", im Deutschen früherer Zeiten oft gleich den ähnlichen Bildungen wie z.B. "Philologe" behandelt, so das man "den und die Katalogen" bildete (wie übrigens noch Goethe sagte), stammt aus dem Griechischen: "katalogos" von "katalego" = "ich zähle auf"; also eine "Aufzählung", eine "Liste", ein "Verzeichnis" und zwar eines, bei dem stillschweigend vorausgesetzt wird, daß es in einer bestimmten Ordnung, planmäßig und sorgfaltig angelegt ist.
Im alten Griechenland gab es alle möglichen Kataloge. Wohl der bekannteste ist der "Schiffskatalog", "ein Abschnitt aus dem 2. Buch der Ilias"; dann der "Katalog", "die nach dem Dienstalter aufgestellte Liste der zum Wehrdienst verpflichteten Manner in Athen", ferner der "Katalog von Hesiod", nämlich eine "Liste der Frauen der Sage mit ihren Geschichten".
Weiterhin sprachen die Griechen von einem "Katalog der Weltwunder", "Katalog der größten Ströme", "Katalog der höchsten Berge", "Katalog der berühmtesten Künstler" usw., von einem "Katalog der Sieger in den Kampfspielen", "Katalog der szenischen Aufführungen" und dgl. Für den "Bücherkatalog" in unserem Sinn benutzen die Griechen in alter Zeit das Wort noch nicht, wenn ihnen auch natürlich die Sache nicht unbekannt war.


Kodex (W2)

(E?)(L?) http://www.arsmundi.de/
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kodex
Der "Kodex" war die frühere Form eines Buches. Es bestand aus mehreren Wachstafeln oder Papyrusblättern, die mit Ringen zusammengehalten wurden (lat. "codex" = "Schreibtafel", "Verzeichnis").
Die ersten Hinweise auf Kodizes findet man bei Martial (z.B. in einigen Epigrammen) aus dem Jahr 84 n.u.Z. Luxusausgaben bestanden aus Elfenbeintäfelchen. Später Wurden die Holz- und Elfenbeintafeln gegen Pergamentbögen ausgetauscht, die man in der Mitte faltete und mit einer Schnur zusammenband, die durch die durchgestochene Falz gezogen wurde. Diese Errungenschaft hatte gegenüber den Schriftrollen viele Vorteile und war ein entscheidender Schritt zu unseren heutigen gebundenen Büchern.

Ab etwa 400 n.u.Z. wurden Papierrollen nur noch für wichtige Dokumente benutzt. Die Christen bevorzugten bereits ab 270 n.u.Z. Kodizes, um Bibelabschriften herzustellen.
Ab dem 5.Jh. sind Gesetzessammlungen als "Codex Theodosianus" bzw. "Codex Iustinianus" bekannt.

L

M

N

O

P

Pflichtablieferungsverordnung (W3)

Am 23. Oktober 2008, ist die sogenannte Pflichtablieferungsverordnung in Kraft getreten.

(E?)(L?) http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl108s2013.pdf
(E?)(L?) http://www.d-nb.de/index.htm
(E?)(L?) http://www.d-nb.de/wir/pdf/dnbg.pdf
(E?)(L?) http://www.d-nb.de/netzpub/info/np_faq.htm
(E?)(L?) http://www.pcwelt.de/start/dsl_voip/online/news/185868/das_internet_wird_archiviert/index.html

Das Internet wird archiviert
von Ruwen Schwerin
23.10.2008, 14:33 Uhr
Bereits 2006 wurde das Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek zugunsten der Erfassung von Internetinhalten geändert. Jetzt wurde die Pflicht zur Ablieferung von Netzpublikationen konkretisiert und wird zur Realität.

Deutsche Nationalbibliothek
...
Geschichte
Ursprünglich beschränkte sich die Aufgabe der Deutschen Nationalbibliothek im Bereich der Archivierung und Bibliografierung auf Druckwerke. Im Laufe der Geschichte haben sich so ungefähr 23,5 Millionen archivierte Einheiten angesammelt, verteilt auf die Standorte Leipzig, Berlin und Frankfurt am Main. Diese riesige Sammlung wurde durch die Bestimmung von sogenannten Pflichtexemplaren möglich; jede in Deutschland veröffentlichte Publikation, mit einigen Ausnahmen, muss der Bibliothek in zwei Exemplaren zur Verfügung gestellt werden.

Zukunft Internet
Durch die Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen werden nun auch Internetinhalte (die im Gegensatz zum früheren Verständnis von Publikationen unkörperlich sind) erfasst. Heute, am 23. Oktober 2008, ist die sogenannte Pflichtablieferungsverordnung in Kraft getreten, die Pflicht zur Ablieferung von Publikationen auf der Grundlage des Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek genauer ausformt.
...
Als Beispiele für Netzpublikationen werden elektronische Zeitschriften, E-Books, Hochschulprüfungsarbeiten, Digitalisate, Musikdateien, Webseiten und dynamische Applikationen genannt. Unter anderem sind Betreiber privater Websites von der Pflicht ausgenommen, eine genaue Abgrenzung gibt es allerdings bisher nicht.
...


Q

R

S

Serapeum, Serapis (W3)

(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm71.html

Die erste deutsche Bibliothekszeitschrift war das von dem Leipziger Stadtbibliothekar Emil Wilhelm Robert Naumann (* Leipzig 1809, † ebd. 1880) herausgegebene "Serapeum - Zeitschrift für Bibliothekswissenschaft, Handschriftenkunde und ältere Literatur", Leipzig 1840-1870, das in bibliographischer Hinsicht durch den von dem Bibliothekar Julius Petzoldt (* Dresden 1812, † ebd. 1891) herausgegebenen "Anzeiger für Literatur der Bibliothekswissenschaft", Dresden und Leipzig 1840-1886 (Titel und Erscheinungsort wechselnd), ergänzt wurde.


"Serapeum" nannte also der Leipziger Stadtbibliothekar Emil Wilhelm Robert Naumann seine "Zeitschrift für Bibliothekswissenschaft, Handschriftenkunde und ältere Literatur".
Was ihn dazu veranlasste konnte ich nicht herausfinden. Eine Rolle dürfte aber gespielt haben, dass es in Alexandria ein Heiligtum des Serapis gab, das von Ptolemaios I. errichtet wurde. Und in Alexandria befand sich ja auch die zu Ihrer Zeit größte Bibliothek der Welt.
Die ägyptische Gottheit "Serapis" läßt jedenfalls keine Rückschlüsse auf Bibliotheken zu. Sie war als Retter und Heilgott zuständig für die Hilfe in allen Notlagen.

Interessant dürfte noch sein, dass "Serapis" eine Namensbildung aus "Osiris" (dem Gott des Nils und des Totenreiches) und "Apis" (dem heiligen Stier der alten Ägypter) ist. Parallel dazu gingen auch beide mythologische Gestalten (Apiskult und Sarapiskult) ineinander über.

(E?)(L1) http://www.bibalex.eg/

BA Objectives:
The unique role of the Library of Alexandria, as that of a great Egyptian Library with international dimensions, will focus on four main aspects, that seek to recapture the spirit of the originial ancient Library of Alexandria.
It aspires to be:


(E?)(L?) http://www.bibliothek-alexandria.de/

Wir begrüßen Sie recht herzlich auf den Internetseiten der Bibliothek Alexandria. Wir möchten sie dazu motivieren die Bibliothek näher kennen zu lernen und wenn sie von dem Vorhaben überzeugt sind, die Ziele und Visionen dieser in für sie machbaren Form zu unterstützen.


(E?)(L?) http://www.sis.gov.eg/En/Arts&Culture/BibliothecaAlexandria/071100000000000001.htm

...
Historical Dimensions:
The Bibliotheca Alexandrina lies alongside the University of Alexandria Faculty of Arts campus, in Shatby, and overlooks the Mediterranean Sea along a substantial portion of its northern frontage. At Selsela, it is almost the same site of the ancient library-museum complex within the Royal Quarter, in the district then known as the Brocheum, where a few remains of the Graceo-Roman civilization were recently uncovered and later will be displayed in the Library museum. At the panoramic vista across the circular Eastern Port stands diametrically and serenely the old Mameluke Citadel of Qait Bey, built in 1480 on the site of the famous Pharos Lighthouse.
...


staatsbibliothek-berlin
Staatsbibliothek Berlin
Etymologie-Literatur

(E?)(L?) http://stabikat.staatsbibliothek-berlin.de/
Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin StaBiKat
Hier finden Sie Literatur ab 1909, ältere Titel in Auswahl
11.07.2002: Suchen 'etymologie' - Es sind 534 Treffer.

T

U

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W

X

Y

Z

Zeno, Leuchtturm von Pharos (W3)
Volltextbibliothek Zeno.org online

(E?)(L?) http://www.zeno.org/
(E?)(L?) http://www.zenodot.de/
(E?)(L?) https://www.digitale-bibliothek.de/scripts/ts.dll?s=1&id=2CB26ABB&mp=/art/1274/&sc=ZenoBibliothek.htm

ALLGEMEINES ZUR ONLINE-PLATTFOM ZENO.ORG:
Seit 30. September 2007 ist die größte deutschsprachige Volltextbibliothek Zeno.org online. Damit kann jedermann kostenlos in rund 1,6 Millionen Seiten Text und Bild stöbern.

Das deutschsprachige Web 2.0 hat so mit einem Schlag eine beachtliche Menge hochkarätigen Contents hinzugewonnen - allein 600 Millionen Wörter und 420.000 Bilder. Das sind mehr als 1,6 Millionen URLs, hinter denen sich Texte unterschiedlichen Ausmaßes verbergen - vom Lexikoneintrag bis hin zu einem ganzen Roman. Die 1,6 Millionen hochgradig strukturierten und intern vernetzten Seiten ermöglichen äußerst differenzierte Suchanfragen. Anspruch und Ziel ist es, das zentrale Referenzportal für digitalisierte Texte, Bilder und lexikalische Wissensbestände zu sein - und diese Position durch fortlaufende Ausweitung des Angebots langfristig zu behaupten.

Zeno.org hat eine Vorgeschichte von mehr als zehn Jahren, in denen die Directmedia Publishing mit der "Digitalen Bibliothek" einen umfassenden Grundbestand digitalisierter Texte erarbeitete. Von Beginn an wurde größter Wert auf die editorische Qualität der Textquellen gelegt und höchste redaktionelle Sorgfalt aufgewendet. Steht der Name "Directmedia" auf dem deutschsprachigen Markt für den Weg von der Druckausgabe zu Datenträgern wie CD-ROM und DVD-ROM, so geht "Zeno.org" mit der Bereitstellung der Inhalte im Internet folgerichtig den nächsten Schritt.

Zeno.org bietet nicht einfach eine große Masse von digitalisierten Texten und Bildern; die plattforminterne Suchmaschine ermöglicht vor allem durchdachte und schnell zum Ziel führende Wege zur gefragten Information.

Hier sind von der schreibweisentoleranten Wortabfrage über Werkgrenzen hinweg bis hin zur ausgefeilten Suche mit Hilfe von Platzhaltern alle Suchmöglichkeiten realisiert, die bereits den Ruf der Software der Digitalen Bibliothek begründeten.

Zeno.org nutzt darüber hinaus die technischen Mittel der Web-Community und setzt auf intensive Kommunikation. So informiert ein Blog über aktuelle Projekte und verschafft Einsicht in die Arbeit bei »Zeno.org«, und ein Wiki erlaubt die Kommunikation mit den Machern, vor allem aber auch der Nutzer untereinander. Hier ist Raum für Fragen, Verbesserungsvorschläge, Ideen und Diskussionen aller Art.

Zeno.org ist als offene Plattform auf stetigen Ausbau und rasche Erweiterung hin konzipiert. Das Portal wird zu einem Kristallisationspunkt digitaler Inhalte unterschiedlichster Art werden. Vorhandene, aber ein abgeschiedenes Inseldasein führende Digitalisierungsprojekte sollen hier zusammengeführt werden. Gleichzeitig bietet Zeno.org die kompetente Durchführung bereits geplanter oder noch zu erwartender digitaler Erschließungsvorhaben an.

DER NAME:

"Zenodot von Ephesus" wurde im Jahre 284 v. Chr. der erste Bibliothekar der Bibliothek von Alexandria, die den Anspruch erhob, das gesamte Wissen der damaligen Welt an einem Ort zusammenzufassen. Er katalogisierte, kommentierte und systematisierte einen Bestand an Schriftrollen, der nach heutigen Maßstäben etwa 100.000 Bücher umfasste - eine Sammlung, die unter den Gelehrten seiner Zeit ebenso als »Weltwunder« gegolten haben mag wie der zur Wirkungszeit des Zenodot entstandene und als solches bezeichnete Leuchtturm von Pharos, der den Seeleuten den sicheren Weg in den Hafen von Alexandria wies. 23 Jahrhunderte später nutz Zeno.org die heutigen technischen Möglichkeiten, um die ins Unermessliche gestiegenen Informationsmengen unserer Zeit ortsunabhängig zur Verfügung zu stellen. In der anglophonen Notationsform der Web-Adresse "Zeno.org" klingt, als Referenz und Reverenz zugleich, der Name des antiken Bibliothekars mit; der stilisierte "Leuchtturm von Pharos" führt den suchenden Nutzer im weltweiten Meer des Internets zu einer sicheren, verlässlichen Informationsplattform.


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Casson, Lionel
Bibliotheken in der Antike

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Artemis & Winkler
220 Seiten

Von der Keilschrift auf Tontafeln, zur Verwaltung der königlichen Bestände, von den Vorläufern der heutigen Bibliotheken (griech. theke = Aufbewahrungsort) in Griechenland, von privaten Schriftrollensammlungen, von den Anfängen des Buchhandels bei Griechen und Römern, von der Bibliothek von Alexandria (siehe: www.bibalex.gov.eg), von Papyrus und Pergament, von Kodizes, von den Anfängen des Katalogsystems, von schreibenden und kopierenden Mönchen - von all dem handelt dieses Werk.

Das Buch ist kein etymologisches Nachschlagewerk, aber die vielen Geschichten und Anekdoten bergen viele Hinweise, die auch zu kleinen Wortgeschichten "ausarten" können. Eingebettet in ihren thematischen und geschichtlichen Kontext gewinnen dies zusätzlich an Plastizität.

Die folgenden Begriffe sind meines Erachtens aus etymologischer Sicht interessant:

Kolophon | Ostrazismus - Scherbengericht | Papier - Papyrus | Museum | Septuaginta | Pinakes | Lexeis | Pergament | Hipparch | Porticus Octaviae | Bibliothekar | Kodex | Vivarium

(E?)(L1) http://www.alazharonline.org/
(E?)(L1) http://www.bibalex.gov.eg
(E?)(L1) http://www.vaticanlibrary.vatlib.it/BAVT/default.asp
(E?)(L?) http://www.loc.gov/


D

Digitale Bibliothek
Literatur auf CD-ROM

Die "Digitale Bibliothek" hat auch einige etymologisch interessante Werke im Angebot.

         



(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/
(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/export/Gesamtprogramm.htm
Gesamtprogramm - Digitale Bibliothek

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